{"id":7720,"date":"2022-04-11T15:00:00","date_gmt":"2022-04-11T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7720"},"modified":"2022-04-11T22:15:32","modified_gmt":"2022-04-11T20:15:32","slug":"markus-161-8-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-161-8-3\/","title":{"rendered":"Markus 16,1-8"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Erst war alles anders \u2013 und dann erst recht!| Ostersonntag | 17.04.2022 | Mk 16,1-8 | Peter Schuchardt |<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hl. Geistes sei mit euch allen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Predigttext f\u00fcr den heutigen Ostersonntag steht bei Markus im 16. Kapitel:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>16<sup>1<\/sup>Als der Sabbat vorbei war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus, und Salome wohlriechende \u00d6le. Sie wollten die Totensalbung vornehmen.<sup>2<\/sup>Ganz fr\u00fch am ersten Wochentag kamen sie zum Grab. Die Sonne ging gerade auf.<sup>3<\/sup>Unterwegs fragten sie sich: \u00bbWer kann uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><sup>4<\/sup><\/em><em>Doch als sie zum Grab aufblickten, sahen sie, dass der gro\u00dfe, schwere Stein schon weggerollt war.<sup>5<\/sup>Sie gingen in die Grabkammer hinein. Dort sahen sie einen jungen Mann. Er sa\u00df auf der rechten Seite und trug ein wei\u00dfes Gewand. Die Frauen erschraken sehr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><sup>6<\/sup><\/em><em>Aber er sagte zu ihnen: \u00bbIhr braucht nicht zu erschrecken! Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der gekreuzigt wurde. Gott hat ihn von den Toten auferweckt, er ist nicht hier. Seht: Hier ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten.<sup>7<\/sup>Macht euch auf! Sagt seinen J\u00fcngern, besonders Petrus: Jesus geht euch nach Galil\u00e4a voraus .Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.\u00ab<sup>8<\/sup>Da flohen die Frauen aus dem Grab und liefen davon. Sie zitterten vor Angst und sagten niemandem etwas, so sehr f\u00fcrchteten sie sich. (Mk 16, 1-8 BasisBibel)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist gut, dass wir heute Ostern feiern. Denn Ostern ist das Fest des Lebens. Jesus ist auferstanden von den Toten. Er lebt und hat die Macht des Todes \u00fcberwunden. So erz\u00e4hlen es uns die alten Chor\u00e4le. So erz\u00e4hlen es uns die Ostergeschichten der Bibel. Und es ist in diesen Tagen so immens wichtig, diese Lebensbotschaft zu h\u00f6ren. Denn sonst sind unsere Ohren verstopft und voll mit den Worten, die gerade jetzt wieder durch die Luft schwirren und die Nachrichten pr\u00e4gen. Worte wie Krieg, Angriff, Flucht, Verzweiflung, Tod. Dagegen aber steht nun das gro\u00dfe Wort von Ostern:&nbsp;&nbsp;<em>Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!<\/em>&nbsp;Gott hat das Leben zum Sieg gef\u00fchrt. Die alten Chor\u00e4le in unserem Gesangbuch erz\u00e4hlen von dem gro\u00dfen Kampf zwischen dem Tod und dem Leben. Es mag sein, dass diese Wortwahl in fr\u00fcheren Jahren nicht gerne geh\u00f6rt wurde. Doch durch die Bilder und den verzweifelten Kampf der Ukrainer ums \u00dcberleben erhalten auch diese Begriffe eine erschreckende Aktualit\u00e4t. Das Leben ist nicht einfach sch\u00f6n, so wie viele von uns es sich gerne ertr\u00e4umen. Das Leben ist oft hart und manchmal eben auch ein Kampf, ein Kampf Gut gegen B\u00f6se oder eben das Leben gegen den Tod.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute h\u00f6ren wir im Predigttext von einem inneren Kampf. Der Evangelist Markus erz\u00e4hlt in seiner Ostergeschichte davon. Sie beginnt mit den drei Frauen, die zum Grab gehen. Nun endlich, in der Fr\u00fche des Sonntagmorgens, gerade als die Sonne aufgeht, k\u00f6nnen Maria Magdalena, Maria und Salome wieder zum Grab. Sie waren schon am Freitag da, am Karfreitag, als man den Leichnam Jesu ins Grab gelegt hatte. Der Sabbat ist zu Ende, der Tag der Ruhe im Judentum. Jetzt endlich k\u00f6nnen sie dort am Grab weinen und trauern. Und sie k\u00f6nnen den toten Jesus mit dem \u00d6l salben. Das ist ein alter Ritus des Abschiednehmens.&nbsp;&nbsp;Die Frauen brauchen das, denn mit dem Tod von Jesu ist alles anders geworden. Sie hatten Jesus doch begleitet, so lange Zeit. Sie hatten seine Worte im Ohr, die so getr\u00f6stet und so viel Hoffnung geschenkt hatten. Sie sp\u00fcrten noch immer das Bort an den H\u00e4nden, mit dem er den Hunger so vieler gestillt hatte. Menschen, die blind waren oder von D\u00e4monen besessen, hatte Jesus geheilt und ihnen eine neue Zukunft geschenkt. Und erst vor wenigen Tagen war Jesus doch in Jerusalem eingezogen als der neue K\u00f6nig, umjubelt von den Menschen. Jetzt endlich, so hatten die Frauen mit den J\u00fcngern gehofft, jetzt endlich wird Gott sein neues Reich errichten! Doch dann war ihr Jesus verraten und gefangengenommen worden, wie ein Verbrecher. Er wurde gefoltert und starb am Kreuz. Alle Hoffnung, alle Tr\u00e4ume, alle Freude war vorbei. Alles war anders. Nun hoffen sie, ihre Trauer, um Jesus durch das Salben ein wenig lindern zu k\u00f6nnen. Doch die Trauer l\u00e4sst sie nicht sehen, dass ein neuer Tag anbricht. Die Sonne geht auf als Zeichen der Hoffnung. Sie aber haben keine Hoffnung, ja sie sind sogar frustriert und fragen sich: Bringt das \u00fcberhaupt etwas? Da liegt doch noch der gro\u00dfe Stein vor dem Grab! Und wir haben niemanden, der diesen Stein wegrollt. Dann stehen wir drau\u00dfen und k\u00f6nnen doch nicht zu Jesus. So versinken die Frauen in ihrer Hoffnungslosigkeit und Trauer. All ihre Lebensfreude ist dahin, ist mit Jesus am Kreuz gestorben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch nun kommen sie am Gab an und sehen erstaunt: Der Stein ist fort. Das Grab steht offen. Sie k\u00f6nnen hinein. Markus erz\u00e4hlt uns nicht ausdr\u00fccklich, wer diesen gro\u00dfen, schweren Stein weggerollt hat. Es kann nur Gottes Liebe gewesen sein, die dieses Sinnbild des Todes \u00fcberwand. Doch das sehen die Frauen noch nicht. Ob sie erstaunt sind? Ob sie es einfach so hinnehmen, dass das Grab offen ist? Oder nehmen sie das in ihrer Trauer gar nicht richtig wahr? Ich denke, es ist eine Mischung aus allem. Doch jetzt, und ist das wichtige f\u00fcr sie, jetzt k\u00f6nnen sie ja doch ins Grab und Jesus salben. Auf dem Markt hatten sie doch daf\u00fcr extra heute Morgen die Salbgef\u00e4\u00dfe gekauft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nun ist noch einmal alles ganz anders. Denn Jesus ist nicht da. Sie sehen einen jungen Mann in einem wei\u00dfen Gewand. Dass es ein Engel ist, das erkennen die Frauen in ihrem Erstaunen und ihrer Trauer noch nicht. Da ergeht es ihnen wie Elia unter dem Ginsterstrauch, der das auch anfangs nicht merkt. Sie erschrecken, als sie den Mann sehen. Und ganz ehrlich, liebe Schwestern und Br\u00fcder, das h\u00e4tte ich auch getan. Denn nun ist doch auch die Sicherheit des Todes nicht mehr da. Tot ist tot, dieser Satz gilt bei Jesus nicht mehr. Das erkl\u00e4rt ihnen auch der Engel: Ihr braucht euch nicht zu erschrecken. \u201eIch wei\u00df, ihr sucht Jesus, der gekreuzigt wurde. Aber der ist nicht hier. Wenn ihr den Gekreuzigten sucht, dann guckt ihr in die Vergangenheit. Aber Jesus ist auferstanden. Gott hat ihn auferweckt. Hier im Grab ist er nicht. Gott hat ihm eine v\u00f6llig neue Zukunft er\u00f6ffnet &#8211; und euch auch!\u201c Und dann weist der Engel sie noch einmal auf die Stelle hin, an die der Leichnam Jeus hingelegt worden war. \u201eIhr wart doch am Karfreitag da, ihr habt es doch mit euren Augen gesehen. Und jetzt seht doch: Er ist nicht hier.\u201c Ich finde, der Evangelist Markus macht das sehr sch\u00f6n. Denn die ganze Szene spielt ja im Grab. Und ein Grab ist ein Ort des Todes. Doch das Grab Jesu wird zum Ort des Lebens. Hier h\u00f6ren die Frauen die allererste Osterpredigt: Jesus ist auferstanden! Und dann bekommen die Frauen noch einen Auftrag: \u201eGeht nun los. Geht weg vom Grab. Geht zu den J\u00fcngern und besonders zu Petrus und sagt ihnen: Jesus geht euch nach Galil\u00e4a voraus. Dort werdet ihr ihn sehen. Erinnert euch doch: Er hat es euch gesagt!\u201c Die Frauen gehen, so schnell sie k\u00f6nnen, aus dem Grab, und dann rennen, ja fliehen sie davon. Sie zittern am ganzen K\u00f6rper und k\u00f6nnen sich gar nicht beruhigen. Denn nun ist erst recht alles anders! Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Jesus ist kein Leichnam, der betrauert und gesalbt wird. Jesus lebt! Gott hat ihm das ewige, unzerst\u00f6rbare Leben geschenkt. Das ist zuviel f\u00fcr die Frauen. Niemand sagen sie etwas davon, so gro\u00df ist ihre Angst. So endet Markus sein Evangelium. Und wenn es dabei geblieben w\u00e4re, dann w\u00e4ren wir jetzt gar nicht hier. Die Botschaft vom auferstandenen Jesus h\u00e4tte niemals die Menschen erreicht. Die Welt w\u00fcrde sich weiter hoffnungslos um sich selbst drehen. Die Gewaltherrscher aller Zeiten w\u00fcrden kommen und gehen, ohne dass es eine Macht gegen sie g\u00e4be. Wie schrecklich w\u00e4re das. Wie schrecklich und traurig w\u00e4re eine Welt ohne Ostern!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frauen aber haben dann doch den J\u00fcngern und auch Petrus davon erz\u00e4hlt. Aber sie brauchten Zeit, um das alles zu fassen und zu verstehen. Wenn Gott wirklich mit der Auferstehung Jesu das ganz Neue schafft, das eigentlich Unvorstellbare, dann geht das nicht von jetzt auf gleich. Da muss man durch einen inneren Kampf hindurch. Dann braucht man Zeit, um dieses Neue \u00fcberhaupt denken und sagen zu k\u00f6nnen. Dann muss ich erst die Tr\u00e4nen trocknen und die Augen heben, weg vom Grab und vom Tod hin diese neue Zukunft, die Gott seinen Menschen schenkt. Zu dieser neuen Zukunft geh\u00f6rt ausdr\u00fccklich auch Petrus. Denn Petrus, ihr wisst es, hat Jesus dreimal verleugnet. Dreimal hat er gesagt.: \u201eIch kenne den gar nicht!\u201c Selbst f\u00fcr diesen Versager \u00f6ffnet Gott seine neue Zukunft. Sogar ihm gilt das Lebenswort aus dem Grab. \u201eDer Herr ist auferstanden!\u201c Wir Menschen m\u00f6gen weiter leugnen, uns von Gott abwenden, wir m\u00f6gen auch unsinnige Kriege f\u00fchren. Trotz alledem gibt Gott uns nicht auf. Trotz alledem erklingt auch heute wieder sein Lebenswort. Es ist gut, dass es in den Kriegsgebieten dieser Welt, in der Ukraine, in Mali, im Jemen heute erklingt. Es ist gut, dass wir es uns heute zusagen. Denn damit erz\u00e4hlen wir von dieser anderen, neuen Welt Gottes, die m\u00f6glich ist und die schon unter uns w\u00e4chst. Der Tod, Angst und Entsetzen: Alles dies wird nicht bleiben. So wie Gott den Stein vom Grab wegrollt, so wird er auch alles andere, was uns einengt und einsperrt, was seine Liebe hindert, wegrollen. Und er wird den Weg freimachen f\u00fcr seine Liebe, die alles \u00fcberwinden wird, auch den Krieg, auch die Angst, auch den Tod.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich w\u00fcnsche euch allen frohe und gesegnete Ostern!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lieder<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EG 99 \u201eChrist ist erstanden\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EG 100 \u201eWir wollen alle fr\u00f6hlich sein\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EG 116 \u201eEr ist erstanden, Halleluja\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EG 432 \u201eGott gab uns Atem\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>F\u00fcrbittgebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lieber himmlischer Vater,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">du sprichst dein Wort des Lebens in unsere Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So oft \u00fcbert\u00f6nen die Ger\u00e4usche von Gewalt und Hass dein Wort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nur dein Wort schenkt uns Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darum \u00f6ffne unsere Ohren und Herzen f\u00fcr dich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten dich f\u00fcr deine Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir leben von deinem Wort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lass uns dein gutes Wort sagen,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wo immer Krieg und Terror die Menschen bedrohen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir denken an die Christen, die ihren Glauben nicht frei leben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lass sie an der Hoffnung festhalten, die du uns schenkst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lass sie die Freude des Lebens erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lass sie die Hoffnung von Ostern in ihrem Herzen sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">so viele sind verzweifelt und suchen einen Sinn in ihrem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So viele sind gefangen in Sucht und Angst und Trauer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilf ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zeige ihnen den Weg, der zu deiner Freiheit f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten f\u00fcr uns selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manches macht uns Angst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manches w\u00fcnschen wir uns so sehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Stille sagen wir dir, was uns heute bewegt: STILLE<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lass uns auf dich vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir rufen zu dir:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr, erbarme dich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir danken dir, lieber himmlischer Vater,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">f\u00fcr deinen Sohn, der auferstanden ist von den Toten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er schenkt unserer Welt deine gute Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihm sei Lob und Dank in Ewigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gute Anregungen fand ich bei&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gottfried Voigt, Der schmale Weg, Homiletische Auslegung der Predigttexte. Neue Folge: Reihe I, G\u00f6ttingen 1978<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bredstedt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst war alles anders \u2013 und dann erst recht!| Ostersonntag | 17.04.2022 | Mk 16,1-8 | Peter Schuchardt | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hl. Geistes sei mit euch allen! 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