{"id":7847,"date":"2022-04-26T23:19:44","date_gmt":"2022-04-26T21:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7847"},"modified":"2022-04-26T23:19:44","modified_gmt":"2022-04-26T21:19:44","slug":"johannes-2115-19-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-2115-19-2\/","title":{"rendered":"Johannes 21,15-19"},"content":{"rendered":"<h3>Liebensw\u00fcrdig | Misericordias Domini | 1. Mai 2022 | Joh 21,15-19 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p>Auf den heutigen Tag passt der Vers des Schriftstellers Heinrich Heine: \u201eim wundersch\u00f6nen Monat Mai, \/ als alle Knospen sprangen, \/ da ist in meinem Herzen \/ die Liebe aufgegangen.\u201c Wie sch\u00f6n ist das gesagt! Wie gut ist es, wenn der Mai schon an seinem ersten Tag uns dazu einl\u00e4dt: Liebe. eine, in der man einander sagt, wie es in der Schweiz gebr\u00e4uchlich ist: \u201eI ha di uuh g\u00e4rn.\u201c Ich mag dich \u00fcber alle Ma\u00dfen. Eine Gelegenheit, bei der uns das Herz aufgeht, so, wie an den B\u00e4umen das junge Gr\u00fcn gr\u00fc\u00dft und bei den Blumen die Knospen sich auftun.\u00a0 &#8222;Liebe!\u201c stand neulich auf Plakaten als Gegen-Wort gegen die Panzer, die in der Ukraine Mord und Verw\u00fcstung anrichteten. Ja, die Liebe ist die Gegen<em>macht<\/em> gegen die Gewalt, so wie Pflanzen durch harten Asphalt brechen.<\/p>\n<p>Unser Predigttext redet <em>auch<\/em> von der Liebe und \u00f6ffnet dabei weit das Fenster, so dass wir aus Jesu Mund die Frage h\u00f6ren: \u201eHast du mich lieb?&#8220; Seine Frage ist erstaunlich, weil sie offenbar davon ausgeht, dass dies f\u00fcr ihn seinerseits keine offene Frage ist.\u00a0 Er hat darauf schon Antwort gegeben, eine gute, eine sehr gute Antwort.\u00a0 An Karfreitag hat er sie gegeben. Im selben Johannesevangelium (10,12) sagt er: <em>\u201eIch bin ein guter Hirt. Ein guter Hirte, l\u00e4sst sein Leben f\u00fcr seine Schafe.&#8220;<\/em> Und am Ostertag hat er uns das er\u00f6ffnet.\u00a0 Er hat es nicht von einer Bedingung abh\u00e4ngig gemacht. Das gilt nicht unter Vorbehalt, dass sich Petrus erst einmal von einer besseren Seite zeigen solle. Er hat schon im Voraus Ja gesagt. Er liebt ihn derma\u00dfen, wie eine Pflanze durch harten Beton hervorsprie\u00dft. Diese Liebe gilt. Sie ist dokumentiert, in der Bibel. Im Johannesevangelium (13,1) lesen wir: <em>&#8222;Wie er die geliebt hatte, die zu ihm geh\u00f6ren, so h\u00f6rte er nicht auf, sie zu lieben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und nun fragt er den Petrus seinerseits: \u201eHast du mich lieb?&#8220; Er will sich mit ihm, mit uns verbinden. So, wie es schon beim Propheten Hosea hei\u00dft (2,19f.): <em>\u201eIch will mich mit dir verloben in Ewigkeit.&#8220;<\/em> Das t\u00f6nt ja wie bei einer Hochzeit, bei der der Br\u00e4utigam und die Braut gefragt werden: \u201eWillst du sie, willst du ihn lieben und ehren, willst du ihr und willst du ihm die Treue halten, in guten wie in b\u00f6sen Tagen, in Freud und Leid?&#8220; So will der uns in Jesus zugewandte Gott unser Partner sein, will, dass wir mit ihm gehen, in der Tat in guten wie in b\u00f6sen Tagen, und so sei und bleibe es, bis in unser Sterben und Begrabensein. \u201eGeborgen selbst im Tod&#8220; (Katharina Staritz).\u00a0 Eine Scheidung kommt hier nicht in Betracht. Hier gilt es erst recht: \u201eWas Gott zusammengef\u00fcgt hat, das soll der Mensch <em>nicht<\/em>scheiden.\u201c In Liebe ist er uns verbunden. Und m\u00f6chte gern, dass wir ihm dazu unser Ja-Wort geben. Nach dem alten Spruch: Ein Mensch wird Vater und Mutter \u2013 also sein bisheriges Milieu \u2013\u00a0 hinter sich lassen und seinem Gemahl anhangen. Auch heute ist es unter all dem Vielen die Hauptaufgabe der Christen: &#8222;den Herrn Jesus lieb haben&#8220; (Martin Niem\u00f6ller)<\/p>\n<p>Sind wir dazu bereit? Wollen wir mit ihm leben? Wollen, das ist leicht gesagt \u2013 d\u00fcrfen, das ist hier die Frage. Und das ist eine brennende Frage. Warum? Jesus tippt das Problem r\u00fccksichtsvoll an, sehr zart, unter einer sch\u00fctzenden Decke von Liebe. Sein Partner passt n\u00e4mlich gar nicht zu ihm. Dreimal fragt er ihn. Hast du mich lieb? Dreimal. Das spielt an auf die elende Geschichte, in der Petrus dreimal bestritten hat, diesen Jesus auch nur zu kennen, geschweige mit ihm je etwas zu tun gehabt zu haben (Mr 14,66-72). Er ist ein Wackelkanditat. Da, wo es drauf angekommen w\u00e4re, da hat er sich weggeduckt, hat sich versteckt bei der Frage, ein Christenmensch zu sein.\u00a0 Dieser sein Fehltritt ist nicht vergessen.\u00a0 Aber \u2013 man h\u00f6re und staune! \u2013 er ist ihm verziehen. Das Unvergessene ist eingeh\u00fcllt in den Mantel einer ewig g\u00fcltigen Vergebung. Jesus gibt ihm eine neue Chance, g\u00f6nnt ihm einen Neuanfang, nach dem Winter einen Fr\u00fchling, in dem sich die verschlossene Knospe \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Jesus nagelt ihn nicht fest auf sein Versagen von gestern. An Ostern bricht ein neuer Tag an. Und so fragt er ihn aufs Neue: &#8222;Hast du mich lieb?&#8220; Beachten wir: Er l\u00e4sst ihm und uns mit dieser Frage im Grunde keine andere Wahl. Die Wahlfreiheit ist nicht in jedem Fall eine gute Sache. Es gibt Situationen, in der alle Freiheit darin besteht, Ja zu sagen statt Nein, die Freiheit, fr\u00f6hlich einzustimmen in die Entscheidung, die schon zum Gl\u00fcck \u00fcber uns gefallen ist. Es ist ein schier unfassliches Geschenk, dass wir das d\u00fcrfen. Mit der originellen j\u00fcdischen Dichterin Mascha Kal\u00e9ko zu reden: \u201cSei klug und halte dich an Wunder!\u201c<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir genau hin: von <em>Liebe<\/em> ist hier die Rede! Und scheuen wir uns nicht, hier echt und recht an Liebe zu denken. Man kann zu Jesus auch eine andere Beziehung haben. Man kann \u00fcber ihn sich seine Gedanken machen, man kann sich mit ihm auseinandersetzen, kann ihn historisch erforschen, kann seine Worte mit sonstigen Weisheiten verkn\u00fcpfen. Das wird alles zu seiner Zeit einen guten Sinn haben. Aber es ist noch einmal etwas Verschiedenes: ihn zu <em>lieben<\/em>, \u201evon ganzem Herzen und ganzer Seele und ganzem Gem\u00fct\u201c. Es ist noch einmal ein Anderes, in eine solche innige Beziehung zu ihm zu kommen, in der wir zu ihm fl\u00fcstern: \u201eI ha di uuh g\u00e4rn\u201c, ich mag dich \u00fcber alle Ma\u00dfen. Die \u00c4btissin Hildegard von Bingen sang vor tausend Jahren: \u201eLass mich. o Gott, dein Saitenspiel, der Zitherklang deiner Liebe sein.&#8220; Und in einer Kantate von Johann Sebastian Bach traut man seinen Ohren nicht, wenn wir in einem Duett die Zwiesprache zwischen dem Br\u00e4utigam Jesus und der Seele als seiner Braut zu h\u00f6ren bekommen: \u201eKomm, Sch\u00f6nster, komm, Sch\u00f6nste lass dich k\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Ja, gut, und h\u00f6ren wir \u00fcberdies nun auch den Spruch aus der Bibel: \u201eDarin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten\u201c (1 Joh 5,3). Die Liebe zu ihm ist wie die zu Jesus keine T\u00e4ndelei., verl\u00e4uft sich nicht in egoistischen Gen\u00fcssen. Sie stellt uns auf den Boden. Sie macht uns tatkr\u00e4ftig. Sie m\u00fcndet in eine Arbeitsbeschaffungs-Ma\u00dfnahme der besonderen Art. Wie es ja nun auch in unserm Predigttext sogleich aus Jesu Mund hei\u00dft: \u201eH\u00fcte meine Schafe!\u201c Wenn du mich liebst, dann wirst du ordentlich etwas zu tun bekommen. Dann mache dich an die Arbeit. Die von ihm bewegt sind, werden nicht arbeitsscheu sein. Sie haben etwas zu arbeiten und sie werden dabei flei\u00dfig sein.<\/p>\n<p>Der H\u00fcter ger\u00e4t dabei auch in Auseinandersetzungen und mit seinem Stecken verh\u00fctet er, dass die Schafe nicht gerissen werden. Ein Hirte muss wachsam sein gegen\u00fcber einer Bedrohung seiner Herde. Im selben Johannesevangelium lesen wir von der Gef\u00e4hrdung eines ganzen Volkes durch einen Dieb und M\u00f6rder (Joh 10), durch einen \u00fcblen Aggressor, der Lust am T\u00f6ten hat. Von dem russischen Dichter Alexander Solschenizyn stammt der Satz: \u2013 &#8222;Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert, muss die L\u00fcge zu seinem Prinzip machen&#8220;. Und wer sch\u00fctzt uns vor unsren eigenen Aggressionen und Halbwahrheiten? In jenem selben Zusammenhang redet das Johannesevangelium auch von einer Gef\u00e4hrdung durch Mietlinge. Das sind Mitll\u00e4ufer, hirnlose Kopfnicker, die das Nachdenken Andern \u00fcberlassen, die einem Rattenf\u00e4nger nach der Pfeife tanzen. Kein Gewalthaber ohne seine Helfershelfer. Gott bewahre uns vor solchem Unfug!<\/p>\n<p>Gott mache uns hingegen zu solchen, die Bedrohten Beistand gew\u00e4hren, zu H\u00fctern im Gefolge jenes guten Hirten. Zu solchen, die ihrer Aufgabe sorgf\u00e4ltig nachkommen. Die darin nicht so schnell m\u00fcde werden. Und die sie vollziehen nicht in Konkurrenz zu Andren, sondern in Kooperation mit ihnen \u2013 so, dass die eine Hand in die andere greift. Der l. Mai ist ja auch der Tag der Arbeit, vielmehr der Arbeiterbewegung. Der Tag steht seit alters unter dem Leitwort: Solidarit\u00e4t. Es braucht einen Zusammenhalt, ein Zusammenstehen, um etwas bewegen zu k\u00f6nnen. Um \u00fcberhaupt genug Arbeit zu haben. Und um f\u00fcr rechte Arbeit einen gerechten Lohn zu beziehen. Mit Recht auf Arbeit und mit Recht auf Ruhen von der Arbeit, um nicht zu sagen: ein Recht auf Faulheit. Wer das \u201eH\u00fcte meine Schafe\u201c verstanden hat, wird in Sympathie den Arbeitnehmern und \u2013nehmerinnen zugewandt sein.<\/p>\n<p>Und sagen wir auch noch dies: Es kommt darauf an \u2013 nicht nur, <em>was wir <\/em>tun, sondern auch darauf, <em>wie<\/em> wir es tun. Wer den Arbeits-Auftrag in Jesu Mund h\u00f6rt, im Mund dessen, der uns als der gute Hirte entgegentritt, der wird mit den Schafen anders umgehen, anders mit den Aufgaben, die ihm \u00fcbergeben sind, anders mit denen, die ihm anvertraut sind. Denken wir noch einmal an den Vers, den wir zu Anfang h\u00f6rten: Im Mai, \u201eda ist in meinem Herzen \/ die <em>Liebe<\/em>aufgegangen.\u201c Nichts f\u00fcr Grobiane! Nichts mit der gleichen M\u00fcnze heimzahlen!<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir genau hin:\u00a0 Jesus sagt zu Petrus: &#8222;Weide <em>meine <\/em>Schafe.\u201c Sie geh\u00f6ren <em>Ihm<\/em>, nicht dem H\u00fcter. Der H\u00fcter ist einer, der mit all dem ihm Anvertrauten schonend umgeht, wie mit einem Geliehenem, einer, der f\u00fcr das, was er tut, Rechenschaft abzulegen hat. Er geht nicht damit um, als w\u00e4re es unser Besitz, mit dem wir machen k\u00f6nnten, was uns in den Kram passt. Ein H\u00fcter ist doch kein R\u00e4uber! Wie der Name besagt, geht ein H\u00fcter <em>behutsam<\/em> mit dem um, was ihm eine Zeitlang ausgeh\u00e4ndigt ist. Der wird eintreten f\u00fcr einen pfleglichen Umgang miteinander, f\u00fcr einen gerechten Frieden. Seit Jahrhunderten haben Christen immer wieder gebetet und Musiker haben es oftmals vertont: Dona nobis pacem, Gib uns Frieden. Ja, jeder christliche Gottesdienst endet mit der selben Bitte \u2013 mit der Bitte, die im Alten Testament steht, die auch die Bitte der Juden ist: \u201eDer Herr segne und beh\u00fcte uns &#8230; <em>und gebe uns Frieden<\/em>.\u201c Dazu sage ich jetzt nur noch: Amen.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n<p>D-37133 Friedland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebensw\u00fcrdig | Misericordias Domini | 1. Mai 2022 | Joh 21,15-19 | Eberhard Busch | Auf den heutigen Tag passt der Vers des Schriftstellers Heinrich Heine: \u201eim wundersch\u00f6nen Monat Mai, \/ als alle Knospen sprangen, \/ da ist in meinem Herzen \/ die Liebe aufgegangen.\u201c Wie sch\u00f6n ist das gesagt! 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