{"id":7881,"date":"2022-05-02T20:21:13","date_gmt":"2022-05-02T18:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7881"},"modified":"2022-05-02T23:54:33","modified_gmt":"2022-05-02T21:54:33","slug":"1-mose-11-426-2831a21-4a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-mose-11-426-2831a21-4a\/","title":{"rendered":"1. Mose 1,1-4;26-28;31a;2,1-4a"},"content":{"rendered":"<h3>| Jubilate | 8.Mai 2022 | Predigt zu 1. Mose 1,1-4;26-28;31a;2,1-4a | verfasst von Paul Wellauer |<\/h3>\n<p>| Psalmgebet im Wechsel Psalm 66 | Kommt und seht die Taten Gottes | 1\u00a0F\u00fcr den Chormeister. Ein Lied. Ein Psalm.<\/p>\n<p>I Jauchzet Gott, alle L\u00e4nder. 2\u00a0Singt zur Ehre seines Namens, macht herrlich sein Lob.<br \/>\nII 3\u00a0Sprecht zu Gott: Wie furchterregend sind deine Werke. Deiner gewaltigen Macht schmeicheln deine Feinde.<br \/>\nI 4\u00a0Alle L\u00e4nder werfen sich nieder vor dir und singen dir, singen deinem Namen. [Sela]<br \/>\nII 5\u00a0Kommt und seht die Taten Gottes, er waltet furchterregend \u00fcber die Menschen.<br \/>\nI 6\u00a0Das Meer wandelte er in trockenes Land, zu Fuss schritten sie durch den Strom; wir wollen uns seiner freuen.<br \/>\nII 7\u00a0Ewig herrscht er in seiner Macht, seine Augen pr\u00fcfen die Nationen; die Emp\u00f6rer k\u00f6nnen sich nicht erheben. [Sela]<br \/>\nI 8\u00a0Preist, ihr V\u00f6lker, unseren Gott, lasst laut sein Lob erschallen, 9\u00a0der uns das Leben gab und unseren Fuss nicht wanken liess.<br \/>\nII 10\u00a0Denn du hast uns gepr\u00fcft, Gott, hast uns gel\u00e4utert, wie man Silber l\u00e4utert.<br \/>\nI 11\u00a0Du hast uns ins Netz geraten lassen, hast dr\u00fcckende Last auf unsere H\u00fcften gelegt.<br \/>\nII 12\u00a0Du hast Menschen \u00fcber unser Haupt dahinfahren lassen, durch Feuer und Wasser sind wir gegangen, aber du hast uns herausgef\u00fchrt zu reichem \u00dcberfluss.<br \/>\nI 13\u00a0Ich komme in dein Haus mit Brandopfern, ich erf\u00fclle dir meine Gel\u00fcbde, 14\u00a0zu denen sich meine Lippen ge\u00f6ffnet haben, die mein Mund gesprochen hat in meiner Not.<br \/>\nII 15\u00a0Brandopfer von fetten Schafen bringe ich dir dar mit Opferrauch von Widdern, Rinder und B\u00f6cke will ich zubereiten. [Sela]<br \/>\nI 16\u00a0Kommt, h\u00f6rt, ihr, die ihr Gott f\u00fcrchtet, alle, ich will erz\u00e4hlen, was er an mir getan hat.<br \/>\nII 17\u00a0Zu ihm rief ich mit meinem Mund, und Lobgesang war auf meiner Zunge.<br \/>\nI 18\u00a0H\u00e4tte ich Frevel geplant in meinem Herzen, so w\u00fcrde der Herr nicht h\u00f6ren.<br \/>\nII 19\u00a0Aber Gott hat geh\u00f6rt, er hat geachtet auf mein Gebet.<br \/>\nI 20\u00a0Gepriesen sei Gott, der mein Gebet nicht abgewiesen und seine Gnade mir nicht entzogen hat. I+II AMEN<\/p>\n<p>Lesung Predigttext Altes Testament | 1. Mose 1,1-4;26-28;31a;2,1-4a | Die Erschaffung der Welt | Die Z\u00fcrcher Bibel, 2007*)<\/p>\n<p><em>1\u00a0Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2\u00a0Und die Erde war w\u00fcst und \u00f6de, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich \u00fcber dem Wasser. 3\u00a0Da sprach Gott: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4\u00a0Und Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. [\u2026] 26\u00a0Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns \u00e4hnlich. Und sie sollen herrschen \u00fcber die Fische des Meers und \u00fcber die V\u00f6gel des Himmels, \u00fcber das Vieh und \u00fcber die ganze Erde und \u00fcber alle Kriechtiere, die sich auf der Erde regen. 27\u00a0Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 28\u00a0Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und f\u00fcllt die Erde und macht sie untertan, und herrscht \u00fcber die Fische des Meers und \u00fcber die V\u00f6gel des Himmels und \u00fcber alle Tiere, die sich auf der Erde regen. [\u2026] 31a Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und sieh, es war sehr gut. [\u2026] 2,1\u00a0Und so wurden vollendet Himmel und Erde und ihr ganzes Heer. 2\u00a0Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. 3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte Gott von all seinem Werk, das er durch sein Tun geschaffen hatte. 4a\u00a0Dies ist die Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde, als sie geschaffen wurden.<\/em><\/p>\n<p>Lesung Neues Testament | Johannes 15,1-8|<\/p>\n<p><em>Der wahre Weinstock1\u00a0Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer. 2\u00a0Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, nimmt er weg, und jede, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringt. 3\u00a0Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich euch gesagt habe. 4\u00a0Bleibt in mir, und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich heraus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5\u00a0Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts tun. 6\u00a0Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 7\u00a0Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden. 8\u00a0Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine J\u00fcnger werdet.<\/em><\/p>\n<p><em>Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach handelt. Amen<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern, verbunden in der Gnade und Liebe Gottes<\/p>\n<p>In den Fr\u00fchlingsferien haben wir in der Sonnenstube der Schweiz, im Tessin, einen botanischen Garten<sup>1)<\/sup> besucht, in dem es 950 Arten von Kamelien und 450 verschiedene Magnolien zu bewundern gibt: Wir haben gestaunt \u00fcber die verschwenderische Vielfalt von Gottes Sch\u00f6pfung! Dieser Reichtum an Farben und Formen, an Bl\u00fctenpracht und Besonderheiten hat uns \u00fcberw\u00e4ltigt. Der Garten ist recht verwinkelt und so gibt es nach jeder Wegbiegung Neues und \u00dcberraschendes zu entdecken. Auge, Herz und Fotokamera waren nach mehreren Stunden reich gef\u00fcllt mit Eindr\u00fccken, bzw. Fotos. Inzwischen habe ich gelernt, dass es 30\u2019000-40&#8217;000 Arten und Sorten von Kamelien gibt: Eine unvorstellbare Vielfalt! Und Kamelien sind ja nur eine Version von bl\u00fchenden Str\u00e4uchern, daneben gibt es eine unermessliche Zahl von weiteren bl\u00fchenden Pflanzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7887\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-300x152.png\" alt=\"\" width=\"286\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-300x152.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-1024x518.png 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-768x389.png 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-1536x777.png 1536w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-18x9.png 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7889\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-300x169.png\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-300x169.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-768x432.png 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-1536x865.png 1536w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-18x10.png 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7890\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-300x169.png\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-300x169.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-768x432.png 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-18x10.png 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/p>\n<p>Mich pers\u00f6nlich versetzt sowohl jede einzelne Bl\u00fcte wie auch die enorme Vielfalt von Bl\u00fctenformen ins Staunen: Jede Bl\u00fcte ist f\u00fcr sich ein Kunstwerk, ein Wunder, sch\u00f6ner als jedes Gem\u00e4lde oder Foto, einzigartig und kostbar. Und der Reichtum an Formen und Farben machen mich sprachlos. Zu Fotografieren und die Fotos zu betrachten, ist ein zaghafter menschlicher Versuch, diese wunderbaren Eindr\u00fccke festzuhalten. Denn auch die sch\u00f6nste Bl\u00fcte ist verg\u00e4nglich: Nach wenigen Woche ist sie verwelkt, die farbigen Bl\u00fctenbl\u00e4tter verf\u00e4rben sich braun und fallen zu Boden.<\/p>\n<p>Man kann sich fragen: Wozu diese Farbenpracht und Vielfalt, wenn sie doch so verg\u00e4nglich ist?<\/p>\n<p>Die naturwissenschaftliche Antwort w\u00e4re wohl: Damit werden Insekten angezogen, welche die Bl\u00fcten best\u00e4uben und das Entstehen von Fr\u00fcchten und Samen erm\u00f6glichen. Aber das erkl\u00e4rt nicht die immense Vielfalt verschiedenster Bl\u00fcten.<\/p>\n<p>Wer hinter der Sch\u00f6pfung einen Sch\u00f6pfer erahnt oder glaubt, wird sich sagen: Dieser verschwenderische Reichtum ist ein Ausdruck von Gottes Kreativit\u00e4t und Sch\u00f6pferkraft. Gott kann nicht anders, als die Sch\u00f6pfung in unermesslicher Sch\u00f6nheit und Vielfalt zu schaffen.<\/p>\n<p>Beide Sichtweisen, die naturwissenschaftliche und die vom Glauben an Gott inspirierte, k\u00f6nnen uns ins Staunen versetzen.<\/p>\n<p><strong>Im Anfang war das Staunen<\/strong><\/p>\n<p>Staunen scheint mir der angemessene Zugang, die Sch\u00f6pfungsgeschichte in der Bibel zu lesen. Wir k\u00f6nnen auch versuchen, sie naturwissenschaftlich zu analysieren und unseren Wissensdurst zu stillen. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter werden wir aber anstehen und uns fragen m\u00fcssen: Mit welcher Absicht sind diese Beschreibungen zu den Urspr\u00fcngen der Welt notiert worden? Geht es in erster Linie um Wissen und Verstehen? Oder geht es um Ehrfurcht und Staunen \u00fcber das Unerkl\u00e4rliche und Unbeschreibliche?<\/p>\n<p>In einer sehr eindr\u00fccklichen Predigt \u00fcber die scheinbare Spannung von Wissenschaft und Glauben habe ich k\u00fcrzlich Zitate des Oxford-Mathematikers John Lennox<sup>2)<\/sup> geh\u00f6rt. Kurz zusammengefasst sagt Lennox, dass sich Naturwissenschaft und Glaube nicht widersprechen: \u00abVielmehr st\u00e4rke die Sch\u00f6nheit der Naturgesetze den Glauben an einen intelligenten, g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfer.\u00bb<\/p>\n<p>Die Ausf\u00fchrungen von Lennox haben sowohl meinen Wunsch nach logischen Erkl\u00e4rungen wie auch meine Sehnsucht, mehr von Gottes Gr\u00f6sse und Genialit\u00e4t zu entdecken, befriedigt und befl\u00fcgelt.<\/p>\n<p>Im Anfang war das Staunen: So m\u00f6chte ich auch die Abschnitte des Sch\u00f6pfungsberichts betrachten, die uns der Bibelworte des heutigen Predigttextes vor Augen malen.<\/p>\n<p><strong>Im Anfang war das Urbild Gottes<\/strong><\/p>\n<p>Die Naturwissenschaft beschreibt die Entstehung der Welt mit dem Urknall, durch welchen aus immenser Energie Materie entstand. Kein Wissenschaftler kann erkl\u00e4ren, woher die Energie f\u00fcr den Urknall stammt. Der Biblische Bericht schreibt diese Energie und Sch\u00f6pferkraft Gott zu. Aus dem Nichts erschafft Gott Himmel und Erde. In die Dunkelheit hinein spricht Gott: \u00abEs werde Licht!\u00bb (Vers 3) Meine Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen frage ich jeweils: Welches Gebot Gottes in der Bibel ist das erste? Meistens antworten sie entweder mit dem ersten der 10 Gebote: \u00abIch bin der HERR, dein Gott, [\u2026]\u00a0Du sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir.\u00bb (2.Mose 20,2a.3) Oder sie nennen das Dreifachgebot der Liebe: \u00abDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. [\u2026] Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.\u00bb (Matth\u00e4us 22,37.39) Beide \u00abersten\u00bb Gebote sind Ausdruck dessen, was Gott ganz zu Beginn der Sch\u00f6pfung gebietet: \u00abEs werde Licht!\u00bb Ich erkl\u00e4re den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, dass ihre Antworten durchaus richtig sind, im Sinne von erstem Gebot als wichtigstes, oberstes Gebot. Aber zeitlich steht als erstes, dass Gott gebietet: \u00abEs werde Licht!\u00bb &#8211; \u00abUnd es ward Licht.\u00bb Keine ausf\u00fchrlichen Beschreibungen und Erl\u00e4uterungen folgen Gottes Befehl, sondern gleich das Resultat. Gottes Wort und Wille gen\u00fcgen, dass die Welt und das Licht geschaffen werden. Gottes Licht durchzieht die ganze Sch\u00f6pfung und Heilsgeschichte wie ein roter Faden, vom ersten bis zum letzten Buch der Bibel. Licht entspricht dem Wesen Gottes, wie wir im 1.Johannesbrief 1,5 lesen. Das heisst, nicht allein wir Menschen sind nach dem \u00abUrbild\u00bb Gottes geschaffen, sondern schon das Licht, das unsere Welt erhellt, ist nach Gottes Urbild und Wesen entstanden.<\/p>\n<p>Die Erschaffung des Menschen wird in der Bibel zweimal beschrieben, hier ganz prosaisch mit der Betonung darauf, dass wir Menschen, M\u00e4nner wie Frauen, nach Gottes Bild geschaffen sind, er das Vor- oder Ur-Bild und wir das Ebenbild oder Abbild. David beschreibt dies in seinem Psalm 8,6 mit den Worten: \u00abDu hast ihn wenig geringer gemacht als Gott, mit Ehre und Hoheit hast du ihn gekr\u00f6nt.\u00bb An und in uns Menschen ist demnach etwas von Gott zu entdecken, wenn auch getr\u00fcbt und vom S\u00fcndenfall gepr\u00e4gt in gebrochener Erscheinung. \u00abWenig geringer als Gott\u00bb, sagt David: Schaut man die weitere Geschichte des Menschen im und nach dem S\u00fcndenfall an, hat der Mensch die Freiheit sich selbst zu Gott zu machen. Sehr rasch erliegt er der Versuchung, sich selbst als \u00abIdol\u00bb, als Bild anzusehen und darzustellen. Dabei sind und bleiben wir Menschen Ebenbild, Abbild, Gegen\u00fcber und Gesch\u00f6pf des g\u00f6ttlichen Urbildes.<\/p>\n<p>In diesem ersten Sch\u00f6pfungsbericht wird den ersten beiden Menschen der Auftrag erteilt: \u00abSeid fruchtbar und mehrt euch und f\u00fcllt die Erde und macht sie untertan, und herrscht [\u2026]\u00bb (Vers 28b)<\/p>\n<p>So wie ich Wissenschaft und Glaube nicht gegeneinanderstellen will, sehe ich auch die beiden Sch\u00f6pfungsberichte der Bibel nicht als Gegens\u00e4tze, sondern als gegenseitige Erg\u00e4nzung und Bereicherung. Beim zweiten Bericht sticht der Satz in die Augen: \u00abUnd der HERR, Gott, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaute und bewahrte.\u00bb (1.Mose 2,15)<\/p>\n<p><strong>Im Anfang war der Auftrag zu bebauen und zu bewahren<\/strong><\/p>\n<p>Ich erspare ihnen und mir die Beschreibung dessen, wozu der Mensch f\u00e4hig ist, wenn er einseitig den ersten Teil von Gottes Auftrag betont, die Erde untertan zu machen, zu bebauen und zu beherrschen, den zweiten Teil des Auftrags aber vergisst und vernachl\u00e4ssigt, die anvertraute Sch\u00f6pfung zu bewahren. Wenn die ganze Sch\u00f6pfung wie das Licht und wir Menschen ein Ausdruck des Wesens und Urbildes von Gott sind, verletzen und schaden wir Gott selbst, wenn wir seine Sch\u00f6pfung ausbeuten, verschandeln und verschmutzen. Am Anfang erhielt der Mensch unendliche Freiheit und eine ebenso grosse Verantwortung. Ich will uns auch die allseits bekannten Problemstellungen von Umweltverschmutzung, Ressourcen\u00fcbernutzung und Klimaerw\u00e4rmung nicht im Detail vor Augen malen. Diese sind real, brennend, herausfordernd \u2013 f\u00fcr uns und noch weit mehr f\u00fcr die Generationen nach uns. Bevor wir in Aktivismus verfallen und durchaus n\u00f6tige Schritte in Angriff nehmen, ist es gut und wertvoll, Gottes Sch\u00f6pfungsrhythmus zum Klingen zu bringen, damit wir unsere Instrumente nach seinem Urklang stimmen.<\/p>\n<p><strong>Im Anfang waren Gottes Ruhe und Segen <\/strong><\/p>\n<p>Wenn sogar der allm\u00e4chtige Gott nach sechs Sch\u00f6pfungstagen einen Ruhetag einlegt, wie viel mehr d\u00fcrfen und sollen auch wir Gesch\u00f6pfe die Ruhe des Sabbaths geniessen und w\u00fcrdigen?<br \/>\nAn diesem Ruhetag sollten wir uns unbedingt Zeit nehmen, um zu staunen. Unser Alltag ist gepr\u00e4gt von Fakten, Zahlen und Betriebsamkeit. Unser Sonntag sollte dem Sch\u00f6nen und Erstaunlichen gewidmet sein, sei dies in den Wundern der Sch\u00f6pfung zu entdecken oder den biblischen Berichten, welche die Hintergr\u00fcnde dazu liefern und ebenso zum Staunen anregen. Und in der Mitte des Sonntags darf die Ausrichtung und Begegnung mit unserem Urbild und Vorbild, dem dreieinigen Gott nicht fehlen. Die Medien reizen und verf\u00fchren unsere Sinne mit Tausenden von Bildern, es tut gut und ist unabdingbar, zwischendurch \u00abMass zu nehmen\u00bb am Bild, dessen Ebenbild wir sein d\u00fcrfen. \u00abOhne den Sch\u00f6pfer ist das Gesch\u00f6pf bald ersch\u00f6pft\u00bb, brachte es Wolfgang Dyck auf den Punkt. Sonntagsruhe ist Sch\u00f6pfer-Zeit: Zeit in der Gegenwart des Sch\u00f6pfers. Aus dieser Zeit kann eine sch\u00f6pferische Zeit werden, wenn unsere Gedanken, unser Verstand und Herz sich von Gott inspirieren lassen. Gott schenke uns in diesen Momenten Weisheit und Weitsicht, wie wir seine Sch\u00f6pfung ebenso bewahren und besch\u00fctzen k\u00f6nnen und nicht nur bebauen und beherrschen.<\/p>\n<p>Und ein letzter Gedanke: W\u00e4hrend seines Sch\u00f6pfungswerkes betrachtet Gott mehrmals das Geschaffene und es heisst dann wiederkehrend: \u00abGott sah, dass es gut war.\u00bb (1. Mose 1,3.4.10.12.18.21.25.) Zum letzten Sch\u00f6pfungstag lesen wir: \u00ab\u2026und sieh, es war sehr gut.\u00bb (1,31)<br \/>\nUnd Gott segnet seine Werke und insbesondere den Ruhetag (1,26; 2,3).<\/p>\n<p>Gott steht zu seiner guten Sch\u00f6pfung und segnet sie und uns als Teil davon.<\/p>\n<p>Wir sind und bleiben auf Gottes Ruhe und Segen angewiesen, wenn wir in seiner Sch\u00f6pfung segensreich und sch\u00f6pferisch wirken wollen.<\/p>\n<p>Gott wecke unsere Sinne und lasse uns immer neu staunen, Gott schenke uns eine tiefe Einsicht in sein Urbild, er bef\u00e4hige uns mit Weisheit und Weitsicht, seine Sch\u00f6pfung zu bebauen und zu bewahren und lasse uns immer neu zur Ruhe kommen, damit wir seinen Segen empfangen und weitergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p><strong>Alternative Psalmgebete<\/strong><\/p>\n<p>Psalm 8 Was ist der Mensch ERG 107** \/ Die Herrlichkeit Gottes und die Gr\u00f6\u00dfe des Menschen ERG 108 oder LUT2017***<\/p>\n<p>Psalm 19 Der Himmel erz\u00e4hlt die Herrlichkeit Gottes ERG 110** \/ Gottes Herrlichkeit in seiner Sch\u00f6pfung und in seinem Gesetz LUT2017***<\/p>\n<p>Psalm 104 Wie zahlreich sind deine Werke ERG130** \/ Lob des Sch\u00f6pfers LUT2017***<\/p>\n<p><strong>\u00a0___<\/strong><\/p>\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>ERG 529 Laudato Si<\/p>\n<p>ERG 530 Himmel, Erde, Luft und Meer<\/p>\n<p>ERG 533 Morning has broken \/ Morgenlicht leuchtet<\/p>\n<p>ERG 535 Meinem Gott geh\u00f6rt die Welt<\/p>\n<p>ERG 536 Gott h\u00e4t di ganz wiit W\u00e4lt \/ He\u2019s got the whole world<\/p>\n<p>RW 23 Du grosser Gott<\/p>\n<p>RW 66 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht \/ Vihuda le\u2019 olam teshev<\/p>\n<p>RW 77 Lebensgrund<\/p>\n<p>Licht dieser Welt \/ Light of the World \/ Here I am \/ Tim Hughes, \u00a9 Thankyou Music 2000<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<\/p>\n<p>RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 2017<\/p>\n<p>*) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<\/p>\n<p>**) Z\u00fcrcher Bibel. Die Evangelien nach Matth\u00e4us, Markus, Lukas, Johannes, Die Psalmen. Fassung 1996, Genossenschaft Verlag der Z\u00fcrcher Bibel, Z\u00fcrich<\/p>\n<p>***) Die Bibel nach Martin Luthers \u00dcbersetzung, revidiert 2017, \u00a9 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.<\/p>\n<p><strong>\u00a0___<\/strong><\/p>\n<p><strong>Quellen\/Verweise<\/strong><\/p>\n<p><sup>1)<\/sup> www.parcobotanicogambarogno.ch<\/p>\n<p><sup>2) <\/sup>www.en.wikipedia.org\/wiki\/John_Lennox \/ www.hna.de\/welt\/mathematiker-john-lennox-gott-erschuf-die-welt-stephen-hawking-ist-unlogisch-zr-909943.html \/<\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz<\/p>\n<p>E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p>Web: <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/livestream\">www.internetkirche.ch\/livestream<\/a><\/p>\n<p>Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n<p><img \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7887\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-300x152.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-300x152.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-1024x518.png 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-768x389.png 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-1536x777.png 1536w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30-18x9.png 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.30.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7889\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-300x169.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-300x169.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-768x432.png 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-1536x865.png 1536w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49-18x10.png 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.24.49.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7890\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-300x169.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-300x169.png 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-768x432.png 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21-18x10.png 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bildschirmfoto-2022-05-02-um-23.25.21.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>\u00a9 Fotos: Paul Wellauer<\/p>\n<p><img \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| Jubilate | 8.Mai 2022 | Predigt zu 1. Mose 1,1-4;26-28;31a;2,1-4a | verfasst von Paul Wellauer | | Psalmgebet im Wechsel Psalm 66 | Kommt und seht die Taten Gottes | 1\u00a0F\u00fcr den Chormeister. Ein Lied. Ein Psalm. I Jauchzet Gott, alle L\u00e4nder. 2\u00a0Singt zur Ehre seines Namens, macht herrlich sein Lob. II 3\u00a0Sprecht zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7899,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,1,2,157,114,350,100,349,396,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-7881","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-genesis","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-deut","category-jubilate","category-kapitel-1","category-kasus","category-paul-wellauer","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7881"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7905,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7881\/revisions\/7905"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7881"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=7881"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=7881"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=7881"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=7881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}