{"id":7980,"date":"2022-05-09T19:24:29","date_gmt":"2022-05-09T17:24:29","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7980"},"modified":"2022-05-09T19:24:29","modified_gmt":"2022-05-09T17:24:29","slug":"kolosser-312-17-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/kolosser-312-17-2\/","title":{"rendered":"Kolosser 3,12-17"},"content":{"rendered":"<h3>Farbenlehre des Glaubens | Kantate | 15.5. 2022 | Kol 3,12-17 | Wolfgang V\u00f6gele|<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segensgru\u00df<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Predigttext f\u00fcr den Sonntag Kantate steht Kol 3,12-17:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eSo zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! \u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">noch nie habe ich es gemocht, in R\u00e4umen zu schlafen, in denen die Roll\u00e4den heruntergelassen sind. Wenn ich in der Nacht verst\u00f6rt aufwache, m\u00f6chte ich blinzelnd sehen, ob drau\u00dfen schon etwas geschieht. Leuchtet der zunehmende Mond mit fahlem Licht? Hat das Morgengrauen schon eingesetzt? Ist es schon so hell, da\u00df ich aufstehen k\u00f6nnte, oder mu\u00df ich mir M\u00fche geben, wieder einzuschlafen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am schlimmsten ist es, wenn ich aufwache, kurz bevor der Wecker klingelt, und ich sehe drau\u00dfen einen grauen, dichten Himmel. Die Wolken h\u00e4ngen so tief und dr\u00fcckend, da\u00df die Spitzen der Kircht\u00fcrme sie anpieksen. Grauer Himmel l\u00e4\u00dft graue Haare wachsen. Ich w\u00fcrde am liebsten weiterschlafen. Und wei\u00df doch, da\u00df ich in f\u00fcnf Minuten aufstehen mu\u00df. Und wei\u00df auch, da\u00df es den ganzen Tag regnen wird. Und wei\u00df, da\u00df ich am Regentag das Haus mehrfach verlassen mu\u00df. Und wei\u00df, da\u00df ich jedes Mal durchn\u00e4\u00dft zur\u00fcckkommen werde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Graue Tage sind die schlimmsten. Aus den Wolken dringt Grau in die H\u00e4user ein, es mischt sich in die Wandfarben. Es verleiht Blumenbeeten und Schaufenstern eine Einheitsfarbe. Und Grau dringt ein in K\u00f6pfe und Herzen der Menschen. Besonders schlimm ist es im Fr\u00fchling, wenn zu fr\u00fch aufgewachte Schl\u00e4fer auf knospende Magnolien und schwerf\u00e4llige Hummeln warten. Wenn sich Regentag an Regentag reiht, sinkt die Laune nach unten in die grauschwarzen Bereiche, die traurig machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei schlechtem Wetter h\u00e4ngt die graue Wolkendecke tief. Im grauen Alltag erstarrt das t\u00e4gliche Leben zwischen Tiefk\u00fchlpizza und Quizsendungen. Nicht einmal eine Zigarette kann Langeweile und Eint\u00f6nigkeit vertreiben. Zum Grau der Politik verbinden sich endlose Debatten, Talkshows, Sprechblasen mit grauen Anz\u00fcgen und farblosen Kost\u00fcmen. Grau ist eine aufdringliche Farbe, die stets auf gro\u00dfe Fl\u00e4chen zielt und auf die Umgebung abf\u00e4rbt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun will ich aber nicht zu denen geh\u00f6ren, die schwarz malen, aber nur grau schaffen. Graumalerei kann ja auch in Quengelei und st\u00e4ndige Krittelei ausarten. Auch das einheitliche Grau von Regentagen, trostloser Politik und allt\u00e4glicher Langeweile wird immer wieder durchbrochen. Durchgraute Tage k\u00f6nnen sich aufhellen. Der freundliche Gru\u00df der netten Nachbarin, die vielversprechende Wettervorhersage und der Beschlu\u00df \u00fcber die Tempo-30-Zone sowie ein neues Quartiersmanagement, bei dem Verwaltung und Bewohner zusammenarbeiten \u2013 all das und mehr kann bunte Farben ins graue Leben bringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Wechsel vom eint\u00f6nigen Grau zu bunten Farben bietet sich an f\u00fcr den Kopfsprung in den Glauben und den heutigen Predigttext. Der Kolosserbrief w\u00e4chst und spr\u00fcht aus der Osterfreude. Auferstehung stellen sich glaubende Menschen so vor, da\u00df nach der Katastrophe des Kreuzes und seinem Tod \u00fcber Christus und der Welt neues, farbiges Licht erscheint.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria Magdalena, die Gottessucherin im Garten, h\u00e4lt den Auferstandenen zuerst f\u00fcr den G\u00e4rtner, nicht zuf\u00e4llig f\u00fcr einen botanischen Farbk\u00fcnstler. Sie verwechselt den Auferstandenen mit dem Friedhofsarbeiter, der sich um Blumengestecke auf den Gr\u00e4bern k\u00fcmmert. Als Maria Magdalena ihn erkennt, ist sie \u00fcberw\u00e4ltigt. Und sie l\u00e4uft davon, um das den anderen in der Gemeinschaft ihres Glaubens jubelnd mitzuteilen. Ostern, die Auferstehung gibt der Welt neue Farben, Farben, die Leiden und Tod \u00fcberwinden. Konsequent spricht darum der Briefschreiber des 1.Petrusbriefes von den Glaubenden als den \u201eHaushaltern der bunten Gnade Gottes\u201c (1Petr 4,10).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auferstehung ist Gnade.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auferstehung ist Licht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dieses Licht teilt sich in unendlich viele Farben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Haushalter, die das farbige Licht der Auferstehung sehen, staunen dar\u00fcber. Glaubende wundern sich \u00fcber die vielen Brechungen des Lichts, das von Ostern her auf die Sch\u00f6pfung Gottes f\u00e4llt. Das Licht der Auferstehung setzt die Menschen in Bewegung. Es verwandelt Verzweiflung in neuen Glauben, Angst in Hoffnung und Leid in Freude. Erst Ostern und das Licht der Auferstehung stiften eine sch\u00f6ne neue Welt, die Gottes farbige Barmherzigkeit atmet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Kolosserbrief wird das vom Grauschleier befreiende Osterlicht weiter aufgef\u00e4chert in eine Serie guter Eigenschaften: \u201eherzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld\u201c. Dazu kommen Vergebung, Liebe, Vollkommenheit. Liebe Schwestern und Br\u00fcder, ich bin der Meinung, man darf das nicht als Katalog von Forderungen mi\u00dfverstehen. Niemand soll zu Erbarmen, Sanftmut und Geduld gezwungen werden. Vergeben und Lieben, wenn beides als Zwangsarbeit mi\u00dfverstanden wird, f\u00fchren in eigenen Hochmut und zur Abwertung der anderen \u2013 und letztlich zu nichts anderem als den grauen Betonw\u00fcsten der B\u00fcrokratie und den Steing\u00e4rten des Klerikalen. Nicht umsonst nennt man graue Betonarchitektur Brutalismus. Aber das soll hier nicht Thema sein. Wer glaubt, macht sich auf die Suche nach den Farben des Lebens. Und er wird sie dort entdecken, wo sich Sanftmut, Geduld und Freundlichkeit ausbreiten und wachsen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun haben nicht nur die Briefschreiber des Neuen Testaments, sondern auch antike Philosophen von den Tugenden der Sanftmut, der Freundlichkeit und der Geduld gesprochen. Aber hier ist ein wichtiger Unterschied einzuziehen, der noch heute in dieser ganz anderen, post-modernen Gesellschaft von Bedeutung scheint. Die griechischen Philosophen verstanden Tugenden als individuelle, auf den einzelnen bezogene F\u00e4higkeiten. Der einzelne macht sich selbst in einem langen Proze\u00df der Bildung seiner Pers\u00f6nlichkeit zu einem besseren Menschen. Christliche Tugenden aber dienen nicht dazu, die eigene Pers\u00f6nlichkeit zu vervollkommnen. Christliche Tugenden sind nicht auf den Handelnden selbst, sondern auf den anderen, den N\u00e4chsten ausgerichtet. Freundlichkeit gilt dem Menschen, dem ich begegne und dem ich vielleicht nur l\u00e4chelnd Guten Tag sage. Mehr nicht, das reicht schon. Erbarmen gilt denen, mit denen ich zusammenlebe. Ich mu\u00df nicht immer Recht haben und nicht dauernd meine Meinung durchsetzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei der Geduld ist es etwas anders: Sie schafft Mitmenschlichkeit und sie rettet mich selbst. Es ist sinnvoll, da\u00df ich Geduld gegen\u00fcber anderen \u00fcbe, aber eben auch gegen\u00fcber mir selbst. F\u00fcr griechische Philosophen sind Tugenden wie ein Mei\u00dfel. Mit ihm h\u00e4mmert sich ein Mensch seine Pers\u00f6nlichkeit zurecht. In der Welt des Neuen Testaments sind Tugenden bunte B\u00e4nder zwischen Menschen. Diese B\u00e4nder stiften Gemeinschaft und Gnade. Sie machen das Leben farbiger, freundlicher und ertr\u00e4glicher.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Kolosserbrief fa\u00dft das so zusammen: Liebe ist die wichtigste Farbe des Glaubens. Liebe nicht als Haltung, sondern als T\u00e4tigkeit, als gemeinsames Leben. Nun wissen Sie wie ich, liebe Schwestern und Br\u00fcder, da\u00df es in den Gemeinden oft mit den angesprochenen Tugenden hapert. Das Leben in der Gemeinde ist manchmal bestimmt von Konflikten und Intrigen, von Heucheleien und Streitereien. Es stehen Sitzungen, Strukturen, Haushaltspl\u00e4ne und Sparma\u00dfnahmen gegen Besuche, Gespr\u00e4che und die Gemeinschaft der Gebete. Oft schiebt sich das Menschlich-Allzumenschliche in den Vordergrund. Niemand wird gerne zugeben, da\u00df ihn die Fehler anderer Menschen mehr besch\u00e4ftigen als ihre Vorz\u00fcge. In vielen Gemeinden herrschen die grauen Farben vor, und die bunten Zwischent\u00f6ne des Osterlichts werden nicht beachtet. Strukturen triumphieren \u00fcber Personen. Und die sind nicht nur grau, sondern grauenhaft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Katalog von Tugenden aus dem Kolosserbrief gipfelt in der Liebe. Im Kontext von Ostern, Licht und Farben ausgelegt, bedeutet das keinen moralischen Zwang. Die Tugenden verweisen auf die anderen und geben Hinweise zur Orientierung. Orientieren hei\u00dft urspr\u00fcnglich: sich nach dem Licht der Sonne ausrichten, nach dem Orient, also nach Osten, n\u00e4mlich dort, wo die Sonne aufgeht. Wer sich orientiert, der wei\u00df, wo das Licht herkommt. Das Sonnenlicht von Osten und das Glaubenslicht von Ostern sind wie ein Kompa\u00df zu verstehen. Wir erhalten eine Landkarte des Glaubens, um dessen gute Wirkungen \u2013 von der Geduld bis zur Liebe \u2013 zu finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Kolosserbrief spitzt diese Orientierungshilfe des Osterlichts noch in einem entscheidenden Punkt zu: Singen ist wichtiger als Sprechen. Es hei\u00dft: \u201e[M]it Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.\u201c Deswegen hei\u00dft dieser Sonntag Kantate \u2013 Singt. Gemeinde singt Kinderlieder: Gottes Liebe ist so wunderbar. Gemeinde singt Choralverse: Nun bitten wir den Heiligen Geist. Gemeinde (vielleicht doch nur der Chor) singt Motetten von Johann Sebastian Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied. Singt gleich danach eine seiner Kantaten: Was Gott tut, das ist wohlgetan. Singt dann von Felix Mendelssohn: Denn er hat seinen Engeln befohlen \u00fcber dir.\u00a0 Singt dann \u2013 jetzt wird es schwerer \u2013 aus Arnold Sch\u00f6nbergs \u201eModernem Psalm\u201c: \u201eUnd trotzdem bete ich, wie alles Lebende betet; trotzdem erbitte ich Gnade und Wunder: Erf\u00fcllungen.\u201c Gemeinde singt zur Begleitung von Schlagzeug, Harfen, E-Gitarren, singt zu Fl\u00f6ten und Saitenspiel und zu allen dreiundf\u00fcnfzig brausenden Registern der Orgel samt den silbrigen Gl\u00f6ckchen des Zimbelsterns. Gemeinde singt mehrstimmig und einstimmig, a capella und mit kleinem Barockorchester oder Posaunenchor. Gemeinde singt auch einmal falsch, zu tief oder zu hoch und kommt aus dem Takt. Trotzdem wird das ganze Leben zum gesungenen Gottesdienst: Gemeinde singt vor dem Mittagessen, unter der Dusche, beim Spazierengehen und vor dem Einschlafen. Gemeinde singt im Kindergarten, beim Altennachmittag und in der Jungschar. Gemeinde singt auch im Pflegeheim, wo demente Menschen mit d\u00fcnner Stimme summen, woran sie sich gerade noch erinnern. Ich bin \u00fcbrigens \u00fcberzeugt: Gott unterscheidet nicht zwischen U- und E-Musik, nicht zwischen unplugged und elektronisch verst\u00e4rkt. Er h\u00f6rt sich loops und beats und samples an, gleichzeitig Ostinato, Pizzicato, Sforzato sowie Orgelpunkte, Fermaten und Kadenzen. Gott ertr\u00e4gt geduldig schlechte Reime, verstimmte Orgeln, quietschende Geigen und religi\u00f6s-musikalischen Kitsch. Gott ist kein Musikkritiker. Gott freut sich \u00fcber jeden Dank. \u201eDanke, ach Herr, ich will dir danken,\/ da\u00df ich danken kann.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Schlu\u00df der Predigtpassage f\u00fchrt dann zur\u00fcck an den Anfang: Alles geschehe im Namen Jesu Christi. Ostern, der neue Glaube gibt der Welt neue Farben, die niemand zuvor gesehen hat. Der Brief an die Gemeinde von Kolossae leitet zu einem Blickwechsel an. Wer abends die Nachrichten h\u00f6rt und am Morgen die Zeitung \u00fcberfliegt, dem pr\u00e4sentiert sich eine Welt, die gel\u00e4hmt ist von den v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffen der Russen in der Ukraine, von einer globalen Umweltkatastrophe und von der wachsenden Unf\u00e4higkeit der Menschen, ihre dr\u00e4ngenden Probleme mit klarem Verstand zu l\u00f6sen. Auch Gemeinden, Familien, Schulklassen verstricken sich in \u00fcberfl\u00fcssige Konflikte. Aber niemand wird gezwungen, krampfhaft auf diese Konflikte zu starren und sich darin zu verbei\u00dfen wie ein ausgehungerter Kampfhund.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer glaubt, der f\u00e4ngt an, auf Konflikte und Reibungen einen anderen Blick zu werfen und neue Perspektiven zu gewinnen. Der Blick von Ostern l\u00e4\u00dft neue Farben entdecken. Im Licht der Auferstehung ver\u00e4ndert sich der ganze Kosmos. Glaube bedeutet neue Farben und Klangfarben, neue Blickwinkel, neue Melodien, neue Energie, um die Probleme der Welt anzugehen. Oder wie es in dem Psalm hei\u00dft, der diesem Sonntag Kantate den Namen gegeben hat: \u201eSinget dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.\u201c (Ps 98,1) Glaube erreicht sein Ziel, indem er die Osterfarben ernst nimmt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder, Sie werden \u00fcberrascht sein, was passiert, wenn es Ihnen im Glauben zu bunt wird. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wolfgang V\u00f6gele<\/p>\n<p>wolfgangvoegele1@gmail.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Farbenlehre des Glaubens | Kantate | 15.5. 2022 | Kol 3,12-17 | Wolfgang V\u00f6gele| Segensgru\u00df Der Predigttext f\u00fcr den Sonntag Kantate steht Kol 3,12-17: \u201eSo zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7974,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[47,1,157,114,357,306,349,3,109,267],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-7980","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kolosser","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-kantate","category-kapitel-3-chapter-3-kolosser","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-wolfgang-voegele"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7980"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7981,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7980\/revisions\/7981"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7980"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=7980"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=7980"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=7980"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=7980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}