{"id":7988,"date":"2022-05-08T14:54:40","date_gmt":"2022-05-08T12:54:40","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=7988"},"modified":"2022-05-11T15:03:13","modified_gmt":"2022-05-11T13:03:13","slug":"7988-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/7988-2\/","title":{"rendered":"Kolosser 3,12-17"},"content":{"rendered":"<h3>Kleider machen Leute | Kantate | 15. Mai 2022 | Kol 3,12-17 |\u00a0Andreas Schwarz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>12 So zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! 14 \u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. 15 Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.<\/em><\/p>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Kleider machen Leute.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Sie lassen etwas sehen und erkennen.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Kleider dr\u00fccken etwas aus.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Du zeigst mit deiner Kleidung auch, wie du \u00fcber den Anlass denkst, um den es gerade geht.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir uns die Konfirmandenbilder anschauen von der Gemeindegr\u00fcndung 1953 bis heute, sehen wir sehr unterschiedliche Kleider.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Je nach Mode und Zeit.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Aber immer war der Anlass besonders.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Und so war es auch die Kleidung.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Nicht nur bei den Konfirmandinnen und Konfirmanden.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Auch bei den G\u00e4sten.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Am Sonntag gehen wir zu einer Konfirmation.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Da ziehe ich keine Jeans mit L\u00f6chern an.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Das passt da nicht.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Zu dem Anlass w\u00fcrde ich mich darin nicht wohl f\u00fchlen.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Sonst schon.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Kleider machen Leute.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Und du kannst erkennen, wer sie sind und wie sie sind.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Der Pfarrer \/ die Pfarrerin tr\u00e4gt im Gottesdienst einen Talar und daran kannst du erkennen, was er \/ sie macht.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Die \u00c4rztin tr\u00e4gt den wei\u00dfen Kittel und gibt sich zu erkennen.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Polizisten tragen eine Uniform und wollen erkannt werden.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Sie sind Staatsdiener und sorgen f\u00fcr Sicherheit und Ordnung.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Kleider machen Leute.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Besondere Leute tragen besondere Kleidung.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Ein Hochzeitspaar \u2013 auch ein silbernes.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Konfirmanden \u2013 auch Jubilare.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Das kann man sehen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Christen tragen besondere Kleidung.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Weil sie etwas Besonderes sind.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Auserw\u00e4hlt, heilig, geliebt.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Einfach nicht normal.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Ihr seid auserw\u00e4hlt, heilig, geliebt.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Von Gott.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ihr alle.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Silberhochzeitspaar.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Konfirmationsjubilare.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Chors\u00e4nger.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Gottesdienstbesucher.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Alle, die ihr getauft seid.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Beschenkt mit der Liebe Gottes in seinem Sohn Jesus Christus.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.<\/em><\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Ausgesucht, ausgew\u00e4hlt, beschenkt.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Und wie Taufkinder eine besondere Kleidung tragen,<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">fr\u00fcher hat man ihnen ein besonderes Kleid umgeh\u00e4ngt, wenn sie getauft waren, das sogenannte Westerhemd, so kleidet Gott uns neu ein.<\/div>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fr\u00f6hlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Br\u00e4utigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.<\/em><\/p>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Nicht sichtbar, aber doch wichtig.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Weil wir zu ihm geh\u00f6ren.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Weil wir Christen sind, Ausgew\u00e4hlte \u2013 Kirche.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Eingekleidet hat er uns neu, Jesus Christus.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Und nun tragen wir die Kleidung, mit der er uns anzieht:<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Herzliches Erbarmen.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Wie einen w\u00e4rmenden Mantel hat er uns seine Barmherzigkeit umgeh\u00e4ngt.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Das sch\u00fctzt uns vor K\u00e4lte.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Damit wir nicht erfrieren in dem, was wir erleben, was uns fr\u00f6steln und sch\u00fctteln l\u00e4sst.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Er sch\u00fctzt uns vor Hartherzigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Wer auserw\u00e4hlt ist, heilig und geliebt und gar nicht wirklich wei\u00df, warum, weil uns das trifft, von au\u00dfen \u2013 das haben wir weder verdient noch erarbeitet,<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">wem dieser w\u00e4rmende Mantel umgeh\u00e4ngt wird,<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">der wird ihn anderen nicht verweigern.<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400;\">Der erlebt am eigenen Leib, dass wir diesen Schutz brauchen, um nicht zu erfrieren.<\/div>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir tragen das Hemd der Freundlichkeit. Denn die ist erschienen, als Gott in seinem Sohn Jesus Christus zur Welt kam. Gott ist freundlich zu uns. Er l\u00e4chelt uns an, er meint es gut mit uns. Und wir erleben, wie gut es tut, wenn uns jemand freundlich anschaut, mit einem L\u00e4cheln, das uns genauso antworten l\u00e4sst. Eine Freundlichkeit, die sagt: du bist wichtig, du bist wertvoll, sch\u00f6n, dass es dich gibt, sch\u00f6n, dass du lebst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir tragen Demut, weil wir erleben, dass jeder andere Mensch mindestens genauso wichtig ist, wie wir selbst. Manchmal blo\u00df nehmen wir uns wichtiger, halten unsere Meinung f\u00fcr gewichtiger, dr\u00e4ngen andere zur\u00fcck \u2013 und sp\u00fcren doch, dass uns das nicht wirklich guttut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal wird die Wortwahl drastisch, der Tonfall aufgeregt und die Atmosph\u00e4re erhitzt. Gut, wenn wir die Sanftmut tragen, mit der er uns bekleidet. Wenn wir geduldig sind, mit uns selbst und denen, mit denen wir leben \u2013 und auch leben wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist ja nicht immer leicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben es nicht immer leicht mit den anderen \u2013 in der Ehe und in der Familie und in der Gemeinde; und die anderen haben es wahrlich auch nicht immer leicht mit uns. Dann kann es nur gehen mit der Kleidung, die er uns umh\u00e4ngt \u2013 wir h\u00e4tten uns vielleicht lieber was ganz Anderes ausgesucht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber es ist mit uns so, dass wir uns gegenseitig ertragen m\u00fcssen, manchmal; und jedenfalls gegenseitig tragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn Klage gibt\u2019s immer wieder, dass einer sich beschwert, nicht genug wertgesch\u00e4tzt erlebt, sich \u00fcbersehen f\u00fchlt. Vergeben und neu anfangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nur so kann es gehen, wo Menschen miteinander leben und miteinander leben wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil sie zusammengeh\u00f6ren, weil sie zusammengebunden sind. Nicht weil sie sich so sehr m\u00f6gen, sondern weil die Liebe Gottes sie zusammenbindet, wie ein G\u00fcrtel um die Kleidung, damit nichts rutscht und auseinanderf\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sondern der Friede die Beziehung bestimmt, in dem jeder den Raum zum Leben hat, den er braucht. Wo Menschen miteinander leben, aufeinander achthaben und f\u00fcreinander da sind \u2013 mit praktischer Hilfe, mit guten Worten, mit Gebeten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Mit Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eingekleidet mit allem, was wir f\u00fcr das Leben brauchen, in guter Gemeinschaft untereinander, in erf\u00fcllter Beziehung zu Gott, muss aus dem Herzen raus, was er hineingelegt hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lob und Dank. F\u00fcr das Leben, f\u00fcr die Vergebung, f\u00fcr die Zukunft, f\u00fcr die Hoffnung, f\u00fcr Gemeinschaft, f\u00fcr die Liebe. Wir stimmen ein in Lob- und Danklieder, wie sie das Volk Israel seit Jahrtausenden singt;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir loben Gott mit Liedern aus vergangenen Jahrhunderten; wir singen mit Worten heutiger Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles, um ihm zu danken und ihn zu loben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit wir nicht vergessen, was er uns Gutes getan hat seit wir geboren wurden, seit wir konfirmiert wurden, seit wir verheiratet sind \u2013 in guten und in schweren Zeiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir singen mit, wenn Orgel, Bl\u00e4ser, Fl\u00f6ten, E-Piano uns anleiten, wir singen im Wechsel mit dem Chor, wir h\u00f6ren zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil wir Gott daf\u00fcr danken, wie wichtig wir ihm sind. Weil er uns das Leben schenkt und begleitet und es f\u00fchrt in die Zukunft. <strong>Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. <\/strong>Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Andreas Schwarz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pforzheim<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:p.andreas.schwarz@gmail.com\">p.andreas.schwarz@gmail.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleider machen Leute | Kantate | 15. 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