{"id":8259,"date":"2022-05-21T08:30:00","date_gmt":"2022-05-21T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=8259"},"modified":"2022-05-25T08:35:30","modified_gmt":"2022-05-25T06:35:30","slug":"1-petrus-3-1822","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-petrus-3-1822\/","title":{"rendered":"1. Petrus 3, 18+22"},"content":{"rendered":"\r\n<h3 class=\"has-medium-font-size\">Das Ende wird zum Anfang | Christi Himmelfahrt | 26.05.2022 | 1.Petr 3,18+22 | Barbara Pfister |<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Ob etwas das Ende ist oder der Anfang kommt ganz auf die Perspektive an. (Esrag\u00fcl Sch\u00f6nast)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Diese Weisheit passt ausgezeichnet zum Feiertag \u201eAuffahrt\u201c. Ich lese, was der Apostel Petrus in seinem Brief unter der \u00dcberschrift \u201eDie Herrschaft von Christus \u2013 der Grund unserer Hoffnung\u201c, im 3.\u00a0\u00a0Kapitel schreibt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>\u00abChristus hat gelitten, obwohl er frei von jeder Schuld war. Er tat es f\u00fcr unsere S\u00fcnden und starb f\u00fcr uns schuldige Menschen, und zwar ein f\u00fcr alle Mal. So hat er uns zu Gott gef\u00fchrt; sein K\u00f6rper wurde am Kreuz get\u00f6tet, der Geist Gottes aber erweckte ihn zu neuem Leben. Er ist zum Himmel zur\u00fcckgekehrt und hat den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite eingenommen. Alle Engel, alle M\u00e4chte und Gewalten unterstehen seiner Herrschaft.\u00a0<br \/>(1. Petrus 3,18+22; Hfa)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Alles zu Ende<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Haben sie sich auch schon gew\u00fcnscht zu Jesu Zeiten zu leben? Ihm zu begegnen, eine seiner Reden zu h\u00f6ren, eine Heilung mitzuerleben und ihm alle brennenden Fragen stellen zu k\u00f6nnen?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ihn einmal sichtbar und greifbar vor sich zu haben &#8211; das w\u00fcrde bestimmt meinem Glauben helfen. Es w\u00fcrde mir dann so viel leichter fallen zu glauben, dass es ihn gibt, dass er hier ist, uns h\u00f6rt und dass er \u00fcberhaupt handlungsf\u00e4hig ist in dieser Welt.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch leider geht das nicht mehr, denn er ist fort und weg \u2013 zur\u00fcckgekehrt in den Himmel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auffahrt markiert das Ende der sichtbaren Gegenwart von Jesus auf dieser Welt. Was an Weihnachten begonnen hat \u2013 als Gott in Jesus Christus als Mensch in unsere Welt hinabgestiegen ist \u2013 das endet nun mit Auffahrt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch ist es m\u00f6glich, dass genau dieses Ende ein Anfang markiert?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Ob etwas das Ende ist oder der Anfang kommt ganz auf die Perspektive an. (Esrag\u00fcl Sch\u00f6nast)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn es unsere Perspektive ist, dass Jesus nur dann gegenw\u00e4rtig ist, wenn wir ihn auch sehen, dann ist Auffahrt tats\u00e4chlich das Ende.<br \/>Doch erinnern wir uns einmal zur\u00fcck in der Geschichte. L\u00e4ngst vor Jesu Geburt war Gott bereits pr\u00e4sent in dieser Welt, zwar unsichtbar, doch deswegen nicht weniger wirkungsvoll.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Verh\u00fcllt und unserem Blick entzogen<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sein unsichtbares Machtwort hat die gesamte Sch\u00f6pfung ins Leben gerufen. Durch das Reden Gottes rettete er Menschen, denken wir nur an die Geschichte von Noah und der Flut. Bei den K\u00f6nigen und Propheten zeigte Gott, dass er durch Menschenhand in dieser Welt wirkt und dass er derjenige ist, der Machthabende ein- und auch wieder absetzt.<br \/>Selbst als das Volk Israel im Exil zerstreut war, sammelte Gott sie auf unsichtbare Weise und brachte sie zur\u00fcck in ihr Land und zur\u00fcck zu ihm.<br \/>Zu all diesen Zeiten wirkte Gott unsichtbar, aber trotzdem real und \u00fcberlebensnotwendig. Genauso, wie wir die Luft, die wir atmen meist nicht sehen und trotzdem von ihr abh\u00e4ngig sind, um zu \u00fcberleben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nur ganz selten, z.B. auf der 40j\u00e4hrigen W\u00fcstenwanderung ist Gott seinem Volk mindestens andeutungsweise \u201asichtbar\u2018 vorausgegangen und hat sie durch eine Wolkens\u00e4ule geleitet, um ihnen zu zeigen: Ich bin f\u00fcr euch da. Diese Wolke markierte, dass sich hier die unsichtbare, g\u00f6ttliche Welt und unsere sichtbare, menschliche Welt ber\u00fchren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch trotz diesem Zeichen seiner Gegenwart, hat Gott sich selbst als Person den menschlichen Blicken entzogen. In der gesamten Menschheitsgeschichte waren es bloss etwas mehr als 30 Jahre, in denen Gott sich sichtbar und greifbar in dieser Welt zeigte. Und auch dies galt nur f\u00fcr wenige hundert Menschen, die Zeitgenossen Jesu, die anfangs des 1. Jahrhunderts in Pal\u00e4stina lebten. Die Mehrheit der Menschen weltweit \u2013 damals wie heute \u2013 konnte diesem irdischen Jesus nie begegnen. Und zu den paar Wenigen, die leibhaft mit ihm unterwegs waren sagte Jesus:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>\u00abEs ist zu eurem Wohl \u2013 es ist besser f\u00fcr euch -, dass ich weggehe.\u00a0<br \/>Denn wenn ich nicht weggehe, wird der F\u00fcrsprecher nicht zu euch kommen;\u00a0<br \/>wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.\u00bb (Johannes 17,7)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auffahrt markiert das Ende, von Gottes sichtbarer Gegenwart als Mensch, an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, auf dieser Welt. Untrennbar zu diesem Ende, das Auffahrt markiert, geh\u00f6rt auch Pfingsten \u2013 was wir in 1,5 Wochen feiern werden. Dass Jesu Erdenzeit zu Ende geht ist zu unserem Vorteil, denn mit Pfingsten beginnt etwas Neues, Besseres: Gott, der himmlische Vater und Jesus Christus kommen im Heiligen Geist zu den J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern. So ist Gott weiterhin auf dieser Welt gegenw\u00e4rtig \u2013 nur mit dem Vorteil, dass er weder an Raum noch Zeit gebunden ist, sondern immer und \u00fcberall gleichzeitig pr\u00e4sent sein kann \u2013 auch heute, 2000 Jahre sp\u00e4ter, viele tausend Kilometer von Jerusalem entfernt, hier bei uns. Doch dieses Thema sparen wir uns auf f\u00fcr den Pfingstgottesdienst. Heute wollen wir uns fragen, weshalb wir als Christen Auffahrt feiern\u2026<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir haben also die Wahl, welche Perspektive wir einnehmen wollen: Wir k\u00f6nnen das Ende sehen und wie die J\u00fcnger zum Himmel hinauf starren, dem leibhaft sichtbaren Jesus nachtrauern und bereuen, dass wir dieses Ereignis verpasst haben, weil wir zur falschen Zeit am falschen Ort leben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch wer gibt uns die Garantie, dass uns der Glaube leichter fallen w\u00fcrde, wenn wir Jesus zu seiner Erden-Lebzeit h\u00e4tten begleiten k\u00f6nnen? Denn selbst jene Menschen, die dieses Vorrecht hatten, die seine Reden h\u00f6rten und seine Wunder mit eigenen Augen sahen, glaubten l\u00e4ngst nicht alle an ihn. Es war auch damals eine verschwindende Minderheit, die ihr Vertrauen auf Jesus setzte.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Neuanfang<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, wenn Auffahrt das Ende markiert. Doch was gibt es f\u00fcr Gr\u00fcnde Auffahrt als Anfang zu feiern \u2013 als Anfang von etwas Neuem? Um das Revolution\u00e4re von diesem Anfang zu entdecken, d\u00fcrfen wir nicht bei der Himmelfahrt selbst stehen bleiben. Es reicht nicht in den Himmel hinauf zu starren, die Wolke zu bewundern und nur vom \u00dcbergang von der sichtbaren in die unsichtbare Welt fasziniert zu bleiben. Denn der Neuanfang von Auffahrt ist das, was gleich nach der eigentlichen Himmelfahrt geschah \u2013 n\u00e4mlich der Zeitpunkt, an dem Jesus wieder zur\u00fcck kam zu seinem himmlischen Vater: \u00abEr ist in den Himmel aufgefahren und sitzt jetzt dort zur Rechten Gottes\u00bb, so haben wir es im Petrusbrief geh\u00f6rt und im apostolischen Glaubensbekenntnis gesprochen. Darin liegt das Revolution\u00e4re von Auffahrt, das unserem Glauben eine neue Perspektive verleiht: Auffahrt ist Thronbesteigung von Jesus Christus \u2013 sie markiert den Anfang seiner Herrschaft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\r\n<li><strong>neue Perspektive: Wir erhalten einen Ehrenplatz in der Gegenwart Gottes dank Jesu Auffahrt<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Er ist zum Himmel zur\u00fcckgekehrt und hat den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite eingenommen.<br \/>(1Pet 3,22a)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der rechte Platz war in der Antike reserviert f\u00fcr den Ehrengast, jemand der dem Gastgeber besonders nahestand und sein h\u00f6chstes Ansehen genoss. (Vgl. Lukas 17,7ff) Der rechte Platz, direkt neben Gott, zeigt also die h\u00f6chste, sichtbare Ausdrucksform von Gemeinschaft mit ihm.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Etwas mehr als 40 Tage zuvor hatte Jesus die tiefste Erniedrigung erlebt, als er am Kreuz hing und rief:\u00a0<em>Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matth\u00e4us 27,46)\u00a0<br \/><\/em>Allein, getrennt von Gott, getrennt von Menschen und getrennt vom Leben starb er. Doch an Ostern durchbrach Gott die M\u00e4chte und Gewalten des Todes, rief seinen Sohn zur\u00fcck ins Leben und hat ihn nun wieder erhoben in seine g\u00f6ttliche Gegenwart, in die volle Gemeinschaft und Einheit mit ihm.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die 1. neue Perspektive, die Auffahrt uns er\u00f6ffnet ist: dass Jesus uns den Weg vorausgegangen ist, der auch unser Weg sein soll. Bereits in der Taufe feiern wir, dass wir mit Christus gestorben sind, dass wir unserem alten, gottlosen Leben absterben und mit Christus zu neuem Leben auferstehen. Unsere Gottverlassenheit, der Zustand der Trennung von Gott und dadurch bedingt unsere Aussichten auf einen ewigen Tod, sind durch unsere Teilhabe an Christus \u00fcberwunden. Im Glauben schenkt uns Gott bereits hier und heute ein neues Leben, er tritt in Beziehung zu uns, nennt uns seine geliebten Kinder, und gibt uns die Zukunftsperspektive, einmal an demselben Ort anzukommen, an den Jesus uns vorausgegangen ist. Dort werden wir ihn mit eigenen Augen sehen und k\u00f6nnen die h\u00f6chste Form von Gemeinschaft mit ihm erleben.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li><strong>neue Perspektive: Es wird regiert von oberster Stelle dank Jesu Auffahrt<\/strong><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der rechte Platz ist nicht nur dem Ehrengast vorenthalten, sondern auch der Platz des Thronfolgers und Mitherrschers. Darum steht auch in unserem Predigtvers:<br \/><em>Alle Engel, alle M\u00e4chte und Gewalten unterstehen seiner Herrschaft.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dass der alleinige Gott einen Vizeregenten oder gar Thronfolger haben k\u00f6nnte, das war im Judentum mehr als eine Provokation. Es galt als Gottesl\u00e4sterung. Niemals kann jemand dem ewigen Gott so nahekommen, dass er sich direkt neben ihn, auf Augenh\u00f6he, setzen d\u00fcrfte. Doch Jesus behauptete dies bereits w\u00e4hrend seines Erdenlebens gegen\u00fcber den religi\u00f6sen F\u00fchrern, die ihn verh\u00f6rten und fragten: Bist du der Messias? Der Sohn Gottes?<br \/><em>Von jetzt an wird der Menschensohn an der rechten Seite des allm\u00e4chtigen Gottes sitzen.\u00a0<br \/>(Lukas 22,69)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dieser Anspruch, Vizek\u00f6nig Gottes zu sein, brachte Jesus am Ende das Todesurteil. Und dieser Anspruch, dass der ewige Gott mit seinem Sohn Jesus Christus die Herrschaft \u00fcber Himmel und Erde teilt, ist bis heute eine Provokation, welche uns Christen von den anderen monotheistischen Religionen unterscheidet und auch trennt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch wenn wir unsere Welt betrachten, fragen wir uns immer wieder: Wo ist da Jesu Herrschaft sichtbar in all diesem Ungl\u00fcck und Unheil?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Macht, die Menschen aus\u00fcben und dadurch andere unterdr\u00fccken, scheint die Oberhand zu haben. Leider ist es eine Tatsache, dass in unserer Welt die M\u00e4chtigen meist lieblos herrschen und die Liebenden machtlos sind. Doch in unserem himmlischen Vizek\u00f6nig, Jesus Christus, verbindet sich das, was bei Menschen kaum zusammen zu bringen ist: maximale Liebe und maximale Macht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vom Dezember 1968 gibt es eine Telefongespr\u00e4chsaufzeichnung vom Basler Theologen Karl Barth. Er unterhielt sich mit seinem Freund, Eduard Thurneysen, \u00fcber die globale Weltlage und die grossen Probleme des kalten Krieges und der atomaren Bedrohung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir k\u00f6nnten jedoch auch ohne weiteres aktuelle Probleme und Bedrohungen nennen wie der Konflikt in der Ukraine, die verzweifelte Masse von Fl\u00fcchtenden oder auch die \u00f6konomischen, physischen und psychischen Sch\u00e4den, welche die Corona Pandemie hinterlassen hat.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jedenfalls sagte Barth zu seinem entmutigten Freund:\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>\u00abNur ja nicht die Ohren h\u00e4ngen lassen! Niemals! Denn es wird regiert,\u00a0<br \/>nicht nur in Moskau oder Washington oder Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!\u00bb<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/7D7B59AB-FD91-40B8-BB97-0E8D39D353AB#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es wird regiert! das ist die 2. neue Perspektive, die Auffahrt uns er\u00f6ffnet, n\u00e4mlich, inmitten aller Schwierigkeiten und Unsicherheiten, eine Grundhaltung des Vertrauens zu entwickeln, damit wir sagen k\u00f6nnen: Jesus, du hast es im Griff! Ich verstehe zwar vieles nicht und mir fehlt der Durchblick. Ja, ich sehe rund herum das B\u00f6se triumphieren. Aber trotzdem gilt: Es wir regiert \u2013 weil du regierst!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es l\u00e4uft noch manches schief in dieser Welt und wir m\u00fcssen die Augen nicht verschliessen vor Leid, Not und Ungerechtigkeit. So viel es in unseren M\u00f6glichkeiten liegt, sollen wir auch aktiv gegen Unrecht aufstehen, auch wenn wir immer wieder feststellen werden, dass unsere Macht begrenzt ist. Doch auch angesichts der jetzigen Schieflage gilt: Es kommt der Moment, an dem Jesus Christus alles zurechtbringen und f\u00fcr Gerechtigkeit sorgen wird. So sagen wir es im Glaubensbekenntnis:\u00a0<em>Er sitzt zur Rechten Gottes, des allm\u00e4chtigen Vaters; von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Da im Vizeherrscher Jesus Christus, maximale Liebe und maximale Macht vereint sind, m\u00fcssen wir sein Richten nicht f\u00fcrchten, sondern es kann uns zur Hoffnung und zum Trost werden, wenn wir wissen: Er wird die lieblosen Machthaber nicht ewig gew\u00e4hren lassen, sondern wird Gerechtigkeit schaffen und ihnen den Mund stopfen. Alle aber, die sich seiner Herrschaft unterstellen, die werden dann auch seine Barmherzigkeit erfahren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li><strong>neue Perspektive: Wir haben einen Anwalt, der unsere Anliegen bei Gott vertritt dank Jesu Auffahrt<\/strong><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nebst Ehreng\u00e4sten und Vizeregenten setzen sich auf den rechten Platz auch Lobbisten. Das sind Interessensvertreter, welche denen, die an der Macht sind Vorschl\u00e4ge und Antr\u00e4ge unterbreiten. Jesus betreibt Lobbyarbeit bei Gott f\u00fcr uns Glaubenden. So sagt der Apostel Paulus:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Jesus Christus sitzt zur Rechten Gottes und tritt f\u00fcr uns ein! (R\u00f6mer 8,34)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Deshalb ist die 3. neue Perspektive, welche uns Auffahrt er\u00f6ffnet die, dass Jesus sich mit seiner ganzen Macht und seinem ganzen Einfluss f\u00fcr uns einsetzt, um uns zu helfen. Als Anwalt stellt er sich vor Gott und vertritt dort unsere Angelegenheiten. Wir d\u00fcrfen ihm unsere W\u00fcnsche und Anliegen sagen, aber auch unsere Lasten, die uns plagen und die S\u00fcde, die uns bedr\u00fcckt, wie uns der Apostel Johannes erinnert:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Wenn jemand s\u00fcndigt, haben wir einen Anwalt, der beim Vater f\u00fcr uns eintritt: n\u00e4mlich Jesus Christus, den Gerechten. (1.Johannes 2,1)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die sichtbare Gegenwart von Jesus Christus auf dieser Welt ist zu Ende gegangen, damit wir\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>einen Anwalt haben, der unsere Anliegen st\u00e4ndig vor Gott bringt.<\/li>\r\n<li>einen liebenden Machthaber zur Seite haben, dem die F\u00e4den nicht aus der Hand gleiten, weder im Bezug auf unser eigenes Leben noch im Bezug auf die Weltgeschichte.<\/li>\r\n<li>In ihm (Jesus Christus) jemanden haben, der uns den Weg voraus gegangen ist, der zur\u00fcckgekehrt ist in die Gemeinschaft mit Gott und uns dort ebenfalls einen Ehrenplatz vorbereitet.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Ob etwas das Ende ist oder der Anfang kommt ganz auf die Perspektive an. (Esrag\u00fcl Sch\u00f6nast)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich w\u00e4hle die Perspektive des Anfangs. Ich m\u00f6chte nicht l\u00e4nger dem irdischen Jesus nachtrauern, sondern meinen Blick auf das richten, was der erh\u00f6hte Christus heute und jetzt f\u00fcr mich tut.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Welche Perspektive w\u00e4hlen sie?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8212;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>VDM Barbara Pfister<br \/>Bubikon<br \/>E-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:barbara_pfister@gmx.ch\">barbara_pfister@gmx.ch<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8212;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Barbara Pfister, geb. 1977, Pfarrerin Stellvertreterin in der ev. ref. Kirche Wetzikon (Z\u00fcrich).<br \/>Inspiration zu den drei erw\u00e4hnten Perspektiven war mir der Abschnitt \u00abaufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allm\u00e4chtigen Vaters\u00bb (S.107-110) im Buch von Stefan Schweyer, \u00abGesunder Glaube \u2013 Nahrhafte Impulse zum Apostolischen Glaubenbekenntnis\u00bb, Arte-Media, Riehen\/Basel, 2013<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Liedvorschl\u00e4ge:<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gen Himmel aufgefahren ist (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 491)\u00a0<br \/>Jesus Christus herrscht als K\u00f6nig (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 492)<br \/>Singt mit froher Stimm (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 33)<br \/>Dass Jesus siegt Singt mit froher Stimm (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 857)<br \/>Jesus ist der Siegesheld Singt mit froher Stimm (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 856)<br \/>Jesus geh voran Singt mit froher Stimm (reformiertes Gesangbuch der Schweiz 690)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Lesungsvorschlag:\u00a0<\/strong>Apostelgeschichte 1,1-11 (Christi Himmelfahrt)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>1 In meinem ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich berichtet \u00fcber alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat,<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>2 bis zu dem Tag, da er seinen Aposteln, die er erw\u00e4hlt hatte, durch den heiligen Geist seine Weisung gab und in den Himmel aufgenommen wurde.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>3 Ihnen hat er nach seinem Leiden auf vielfache Weise bewiesen, dass er lebt: W\u00e4hrend vierzig Tagen hat er sich ihnen immer wieder gezeigt und vom Reich Gottes gesprochen.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>4 Und beim gemeinsamen Mahl hat er ihnen geboten, nicht von Jerusalem wegzugehen, sondern zu warten auf die verheissene Gabe des Vaters, die ich &#8211; so sagte er &#8211; euch in Aussicht gestellt habe.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>5 Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden, schon in wenigen Tagen.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>6 Die, welche damals beisammen waren, fragten ihn: Herr, wirst du noch in dieser Zeit deine Herrschaft wieder aufrichten f\u00fcr Israel?<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>7 Er aber sagte zu ihnen: Euch geb\u00fchrt es nicht, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Vollmacht festgesetzt hat.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>8 Ihr werdet aber Kraft empfangen, wenn der heilige Geist \u00fcber euch kommt, und ihr werdet meine Zeugen sein, in Jerusalem, in ganz Jud\u00e4a, in Samaria und bis an die Enden der Erde.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>9 Als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>10 Und w\u00e4hrend sie ihm unverwandt nachschauten, wie er in den Himmel auffuhr,\u00a0<br \/>da standen auf einmal zwei M\u00e4nner in weissen Kleidern bei ihnen,<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>11 die sagten: Ihr Leute aus Galil\u00e4a, was steht ihr da und schaut hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn in den Himmel habt auffahren sehen.<br \/>(Apostelgeschichte 1,1-11; ZB)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/e78f30a5-9c50-4212-bc93-7a7e1086e643\" width=\"126\" height=\"126\" \/><strong>Zum Einstieg:\u00a0<\/strong>(ein Erlebnis aus meiner Zeit als Lehrperson)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Als ich Grundschuldkinder einmal darauf hingewiesen habe, dass am kommenden Tag schulfrei sei wegen \u201eAuffahrt\u201c, waren sich alle einig: \u201eSie haben das falsch gesagt, das heisst\u00a0<strong>Aus<\/strong>fahrt nicht\u00a0<strong>Auf<\/strong>fahrt.\u201c\u00a0<br \/>Von der Ausfahrt mit dem Fahrrad zum nahe gelegenen See, bis hin zur langen Autofahrt in den Europapark, das waren die Pl\u00e4ne meiner Sch\u00fcler:innen f\u00fcr die Auffahrtstage. Auch wenn kaum bekannt ist, weshalb Christen Auffahrt feiern, scheint diese unbekannte Tatsache doch grundlegend genug zu sein, dass sie Eingang ins Glaubensbekenntnis gefunden hat:\u00a0<em>Ich glaube an Jesus Christus, \u2026 auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allm\u00e4chtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. (Auszug aus dem apostolischen Glaubensbekenntnis)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Psalmvorschlag:\u00a0<\/strong>aus Psalm 47 im Wechsel<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>I\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Freut euch und klatscht in die H\u00e4nde, alle V\u00f6lker!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>II\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Lobt Gott mit lauten Jubelrufen!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>I\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Denn der HERR ist der H\u00f6chste, ein grosser K\u00f6nig \u00fcber die ganze Welt.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>II\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Alle m\u00fcssen vor ihm erzittern!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>I\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Gott, der HERR, ist auf seinen Thron gestiegen, begleitet von Jubelrufen und dem Klang von H\u00f6rnern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>II\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Singt zu Gottes Ehre, singt! Singt zur Ehre unseres K\u00f6nigs! Ja, singt und musiziert!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>I\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Denn Gott ist K\u00f6nig \u00fcber die ganze Welt, singt ihm ein neues Lied!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>II\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ja, Gott ist K\u00f6nig \u00fcber alle V\u00f6lker, er sitzt auf seinem heiligen Thron.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>I\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Die M\u00e4chtigen der Erde versammeln sich mit dem Volk, das sich zum Gott Abrahams bekennt.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>II\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Denn Gott geh\u00f6ren alle K\u00f6nige der Welt, er allein ist hoch erhaben!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Bekenntnis:\u00a0<\/strong>Apostolisches Glaubensbekenntnis<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/7D7B59AB-FD91-40B8-BB97-0E8D39D353AB#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>\u00a0Kupisch Karl: Karl Barth in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Stuttgart 1977, S. 135<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende wird zum Anfang | Christi Himmelfahrt | 26.05.2022 | 1.Petr 3,18+22 | Barbara Pfister | Ob etwas das Ende ist oder der Anfang kommt ganz auf die Perspektive an. (Esrag\u00fcl Sch\u00f6nast) Diese Weisheit passt ausgezeichnet zum Feiertag \u201eAuffahrt\u201c. Ich lese, was der Apostel Petrus in seinem Brief unter der \u00dcberschrift \u201eDie Herrschaft von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8260,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[54,1,375,812,157,853,114,369,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-8259","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-petrus","category-aktuelle","category-himmelfahrt","category-barbara-pfister","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-03-chapter-03-1-petrus","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8259"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8259\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8339,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8259\/revisions\/8339"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8259"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=8259"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=8259"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=8259"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=8259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}