{"id":8262,"date":"2022-05-21T08:15:00","date_gmt":"2022-05-21T06:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=8262"},"modified":"2022-05-25T08:36:59","modified_gmt":"2022-05-25T06:36:59","slug":"daniel-71-3a-9-10-13-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/daniel-71-3a-9-10-13-14\/","title":{"rendered":"Daniel 7,1-3a.9-10.13-14"},"content":{"rendered":"\r\n<h3 class=\"has-medium-font-size\">\u201eDen Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels\u201c\u00a0|\u00a0Christi Himmelfahrt\u00a0| 26.05.2022\u00a0|\u00a0Dan 7,1-3a.9-10.13-14\u00a0|\u00a0Rainer Stahl\u00a0\u01c0\u00a0<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Prof. Dr. J\u00fcrgen van Oorschot, Erlangen,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>zum 65. Geburtstag gewidmet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wirklich neu ist der Predigttext Daniel 7 zum Fest \u201eChristi Himmelfahrt\u201c in diesem Jahr \u2013 wenn ich das recht verstanden habe!\u00a0Je l\u00e4nger ich \u00fcber diesen Bibeltext nachdenke, desto mehr verfestigt sich mein Gedanke, dass die dort geschilderte Vision mit \u201eChristi Himmelfahrt\u201c vielleicht gar nichts zu tun hat. Dieser neue Predigttext verlangt also wirklich viele Bem\u00fchungen.<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn1\"><sup>[i]<\/sup><\/a>\u00a0Aber: Wenn wir auf eine ganz kleine Neudeutung an der Wende vom 2. zum 1. Jahrhundert vor Christus an einer spezifischen Stelle unseres Bibelwortes aufmerksam werden, dann ergibt sich doch ein Pfad, der bis zu \u201eChristi Himmelfahrt\u201c f\u00fchren k\u00f6nnte. Gehen wir also ganz sorgf\u00e4ltig vor:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a01a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201eIm ersten Jahr Belschazars, K\u00f6nigs von Babel, schaute Daniel ein Traumbild, Schaugesichte<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0des Hauptes auf seinem Lager.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u03b1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Nun schrieb er den Traum nieder.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u03b2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Zuhaupten der Worte sprach er,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a02a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Daniel hob an und sprach:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ich schaute, schaute des Nachts in meiner Schau:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Da, vier Winde des Himmels w\u00fchlten das gro\u00dfe Meer auf,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a03a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0und vier gro\u00dfe Tiere stiegen aus dem Meer<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>[\u2026].<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a09a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ich schaute, bis Throne errichtet wurden und nieder lie\u00df sich ein Hochbetagter,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0sein Gewand war wei\u00df wie Schnee und das Haar seines Hauptes blank wie Wolle,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0sein Thron Feuerflammen, dessen R\u00e4der flackerndes Feuer,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>10a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0ein Feuerstrom flutete und trieb vor ihm her,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0tausend Tausende dienten ihm, Myriaden von Myriaden standen vor ihm.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Das Gericht lie\u00df sich nieder, die B\u00fccher wurden aufgetan.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0[\u2026]<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>13a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ich schaute, schaute in der Nachtschau,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0da, mit den Wolken des Himmels kam einer wie ein Menschensohn,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0er gelangte bis zum Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>14a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ihm ward Gewalt und Ehre gegeben und K\u00f6nigschaft, alle V\u00f6lker, St\u00e4mme und Zungen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0dienten ihm:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0seine Gewalt ist in Weltzeit, Gewalt, die nie vergeht, und seine K\u00f6nigschaft nie zu<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0zerst\u00f6ren.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn2\"><sup>[ii]<\/sup><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Diese Vision hat eine eigene Spannung, die ich jetzt hervorhebe: Die Rede ist von vier Tieren, die aus dem Meer aufsteigen. Sie symbolisieren die Gesamtheit verbrecherischer menschlicher Herrschaftssysteme. Schon immer haben wir von solchen Machtsystemen \u2013 hoffentlich von ferne \u2013 geh\u00f6rt. Und jetzt steht ein solches vor unserer Haust\u00fcr, droht, uns in seine Aggression mit hineinzuziehen, steht Angst verbreitend \u00fcber den eigenen Menschen, \u00fcber den Freunden, die wir dort haben \u2013 im Land des Herrschaftssystems selbst und in dem Land, das es angreift. Ganz tief hat mich ein Foto von einer alten Dame in St. Petersburg ber\u00fchrt, die folgendes, selbstgemaltes Schild hochgehalten hatte:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00ab\u041d\u0415\u0422 \u0412\u041e\u0419\u041d\u0415 \u041f\u041e\u0416\u0410\u041b\u0423\u0419\u0421\u0422\u0410!\u00bb<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn3\"><sup>[iii]<\/sup><\/a>\u00a0[Njet Wajnje poschalyista!] \u2013 \u201eKein Krieg bitte!\u201c \u2013<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>oder vielleicht besseres Deutsch: \u201eBitte vor allem nicht Krieg!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und am 2. Sonntag der Passionszeit, am 13. M\u00e4rz, schrieb mir der Kollege in Odessa:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDanke lieber Bruder Stahl, wir sind in Ordnung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Haben heute gute Gottesdienste gehabt. Gott sei Dank!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>M\u00f6ge das so bleiben und f\u00fcr das ganze Land Wirklichkeit werden!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein lutherischer Kollege in einer Gemeinde in Russland hatte mir am 15. M\u00e4rz eine englischsprachige Nachricht \u00fcbermittelt, die am 11. M\u00e4rz in einer christlichen Zeitschrift in Norwegen in \u00dcbersetzung ins Norwegische ver\u00f6ffentlicht worden war. Auch unser \u201eLutherischer Dienst\u201c, die Zeitschrift des Martin-Luther-Bundes, des evangelisch-lutherischen Diasporawerkes, dessen Zentrale in Erlangen ist, hat Aussagen daraus ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDer Schock \u00fcber das, was passiert ist, ist so gro\u00df, dass wir wahrscheinlich erst Jahre sp\u00e4ter in der Lage sein werden, das zu verstehen. Wir durchlaufen im Moment die ersten vier Phasen der Trauer: Leugnen, Wut, Verhandeln und Depression. \u00bbDas kann nicht sein! Wir k\u00f6nnen keinen Krieg begonnen haben!\u00ab \u00bbDieser verdammte Krieg!\u00ab \u00bbEs muss einen Ausweg geben!\u00ab \u00bbEs ist hoffnungslos\u2026\u00ab Die Welt, in der wir gelebt haben, ist zerbrochen [\u2026] Wir machen weiterhin, wozu wir berufen sind, das Gesetz in seiner ganzen Strenge und das Evangelium in seiner ganzen S\u00fc\u00dfe zu predigen. Wenn wir das Gesetz verk\u00fcnden, weisen wir auch auf die S\u00fcnde des Krieges hin und ermahnen alle, die f\u00fcr das Blutvergie\u00dfen verantwortlich sind, zur Umkehr. Wenn wir das Evangelium predigen, erinnern wir die Menschen an die Liebe Gottes zu uns S\u00fcndern und an seine st\u00e4ndige F\u00fcrsorge.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn4\"><sup>[iv]<\/sup><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gegen solche ersch\u00fctternden Erfahrungen steht die Vision einer ganz anderen, einer neuen, einer friedlichen Macht \u2013 die mit dem Bild von dem \u201ewie ein Menschensohn\u201c, \u201ewie ein Mensch\u201c dargestellt wird. Vor vielen Jahren hatte ich die entscheidenden Aussagen folgenderma\u00dfen aus dem Aram\u00e4ischen \u00fcbersetzt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>13a\u03b2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201eUnd siehe: Mit den Wolken des Himmels kam er wie ein Mensch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Und bis zum Uralten gelangte er, und n\u00e4herte sich ihm, wurde zu ihm gebracht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>14a\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Und ihm wurden gegeben die Herrschaft und die Ehre und die Staatsgewalt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Und alle V\u00f6lker, Nationen und Sprachen \u2013 ihm werden sie dienen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Und seine Staatsmacht ist eine ewige, die nicht zerst\u00f6rt werden wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Und sein Reich eines, das nicht zugrundegehen wird.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn5\"><sup>[v]<\/sup><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDie Gestalt des \u00bbwie ein Mensch\u00ab ist [\u2026] vor allem aus dem Gegen\u00fcber zu den Tieren zu verstehen. Er kontrastiert die Gr\u00f6\u00dfen \u00bbwie ein L\u00f6we\u00ab, \u00bb\u00e4hnlich einem B\u00e4ren\u00ab und \u00bbwie ein Panther\u00ab. In diesem Zusammenhang und besonders im Kontrast zum vierten Tier, das so schrecklich ist, dass selbst zoologische Parallelen untauglich sind, soll der \u00bbwie ein Mensch\u00ab das Menschenfreundliche der kommenden Herrschaft kennzeichnen.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn6\"><sup>[vi]<\/sup><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn wir diese Aussagen predigen wollen, m\u00fcssen wir auf mutige Versuche aufmerksam machen, die schon heute anders vorgehen, die den Mut haben, in unserer von Gewalt gepr\u00e4gten Welt Zeichen dieser anderen Welt des\u00a0\u00ab\u041c\u0438\u0440\u00bb [\u201cMir\u201d \u2013 gleichlautend in Ukrainisch und in Russisch!], des \u201eFriedens\u201c zu verwirklichen. In diesem Jahr war der orthodoxe Osterfesttermin auf den 24. April gefallen. Wenigstens kurz wurden in den Fernsehnachrichten Priester in der Ukraine gezeigt, die Ostergottesdienste leiteten. Sehr gefreut h\u00e4tte ich mich auch \u00fcber einen kurzen Eindruck von einer G\u00f6ttlichen Osterliturgie in Russland, denn auch dort wurde\u00a0die\u00a0Hoffnungsbotschaft verk\u00fcndigt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00ab\u0425\u0440\u0438\u0441\u0442\u043e\u0441\u00a0\u0432\u043e\u0441\u043a\u0440\u0435\u0441!\u00bb \u2013 \u00ab\u0412\u043ei\u0441\u0442\u0438\u043d\u0443\u00a0\u0432\u043e\u0441\u043a\u0440\u0435\u0441!\u00bb \u2013 in der Ukraine.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>[\u201cChristos woskres\u201d]\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0[\u201cWoistinu woskres\u201d]<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00ab\u0425\u0440\u0438\u0441\u0442\u043e\u0441\u00a0\u0432\u043e\u0441\u043a\u0440\u0435\u0441\u0435!\u00bb \u2013 \u00ab\u0412\u043e\u0438\u0441\u0442\u0438\u043d\u0443\u00a0\u0432\u043e\u0441\u043a\u0440\u0435\u0441\u0435!\u00bb \u2013 auf Kirchenslawisch in Russland.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>[\u201cChristos woskrese\u201d]\u00a0\u00a0\u00a0[\u201cWoistinu woskrese\u201d]<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00ab\u0425\u0440\u0438\u0441\u0442\u043e\u0441\u00a0\u0432\u043e\u0441\u043a\u0440\u0435\u0441!\u00bb \u2013 \u00ab\u0412\u043e\u0438\u0441\u0442\u0438\u043d\u0443\u00a0\u0432\u043e\u0441\u043a\u0440\u0435\u0441!\u00bb \u2013 auf modernem Russisch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eChristus ist auferstanden!\u201c\u00a0\u2013\u00a0\u201eEr ist wahrhaftig auferstanden!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Was hat diese, unsere Glaubensaussage mit der Botschaft des Daniel-Buches zu tun? Es gibt einen Zusammenhang, eine Br\u00fccke. Dazu aber m\u00fcssen wir in eine \u00dcbersetzung unserer Passage ins Griechische schauen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>13a\u03b1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201eIch schaute in einer Nachtvision,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0a\u03b2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0und siehe: Auf den Wolken des Himmels kam (einer) wie ein Menschensohn,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0und bis zu einem Alten an Tagen war er da, und die Danebenstehenden waren<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0(neben) ihm da.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn7\"><sup>[vii]<\/sup><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Unterschied ist ganz wichtig: Der \u201ewie ein Mensch\u201c kommt \u201emit\u00a0den Wolken des Himmels\u201c \u2013 so im aram\u00e4ischen Original. Jetzt kommt er \u201eauf\u00a0den Wolken des Himmels\u201c. Damit wird er in derselben Farbe getuscht wie der \u201eUralte\u201c: Durch ihn und mit ihm kommt Gott selbst.<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn8\"><sup>[viii]<\/sup><\/a>\u00a0Genau diese Einsicht hatte der Evangelist Matth\u00e4us zweimal aufgenommen und damit gezeigt, wo die Br\u00fccke zwischen der alten Hoffnung im Daniel-Buch und dem Weg Jesu Christi liegt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Matth 24,30:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201e[\u2026] Und dann werden wehklagen alle St\u00e4mme der Erde und werden sehen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit gro\u00dfer Kraft<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0und Herrlichkeit.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Matth 26,64:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201e[\u2026] Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten Kraft<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0und kommen auf den Wolken des Himmels.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Diese Einsicht hatte Matth\u00e4us gerade inmitten der Spannung zwischen dem zerst\u00f6rerischen Machtsystem, das wir Menschen so oft errichten, und der Hoffnung auf wahren Frieden bekannt: Zuerst im Rahmen des Hinweises Jesu auf ersch\u00fctternde Ver\u00e4nderungen in der Zukunft, beginnend damit, dass der Tempel in Jerusalem zerst\u00f6rt werden wird. Und dann im Rahmen des Hinweises auf den Prozess gegen sich selbst: Diejenigen, die jetzt noch zu triumphieren scheinen und ihn zu einem Verbrecher gestempelt ans Kreuz schlagen werden, erhalten schon jetzt die Wendung angezeigt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jesus ist dieser einzelne Mensch, der \u201esitzen wird zur Rechten der Kraft<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>und kommen wird\u00a0auf\u00a0den Wolken des Himmels\u201c.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zu diesem Glauben lade ich Sie ein: Trotz aller negativen Nachrichten und trotz aller Not k\u00f6nnen wir uns diese Hoffnung erhalten: Denn der neue, der menschenfreundliche Machthaber ist schon \u201eim Regiment\u201c!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Schwestern und Br\u00fcder: Eine uns vielleicht etwas sicherer machende Hoffnung bietet unsere so ferne Vision noch an:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>10b\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201eDas Gericht lie\u00df sich nieder, die B\u00fccher wurden aufgetan.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie das alles ausgehen wird f\u00fcr die Kriegstreiber, f\u00fcr die ihre V\u00f6lker niederdr\u00fcckenden Machthaber, f\u00fcr die Wehrpflichtigen, die nicht anders k\u00f6nnen, als den Befehlen zu folgen, f\u00fcr die Soldaten, die im und durch das Kriegsgeschehen zu Verbrechern werden \u2013 wie wollen sie, wenn sie denn \u00fcberleben werden, ihrer Schwester, ihrem Bruder, ihrer Mutter, ihrem Vater wieder in die Augen sehen? \u2013, wird uns in dieser Vision nicht aufgehellt. Aber eine gro\u00dfe Wahrheit wird uns allen angedeutet: Nichts wird vergessen werden. Gott wird richten. Und dieses Richten wird auch jedes Gebet um Frieden und f\u00fcr unsere Freunde wichten, als schwergewichtige Handlung werten!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eDie einzige Hoffnung gegen diese Zerst\u00f6rung ist die Wendung des Blicks weg von der Erde, hin zum Himmel. Dort beginnt eine Gerichtsszene vor Gott, dem \u00bbUralten\u00ab [\u2026]. In diesem Gericht werden alle Tiere in ihrer Macht eingeschr\u00e4nkt, letztlich dieser Macht wieder beraubt [\u2026].\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_edn9\"><sup>[ix]<\/sup><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vor vielen Jahren \u2013 vor vielleicht 45 Jahren \u2013 machte mir in einem Gespr\u00e4ch eine Kommilitonin ihre eigene Hoffnung deutlich: Dass wir ein letztes Gericht Gottes glauben k\u00f6nnen, in dem nichts verborgen bleiben wird, w\u00fcrde sie angesichts der vielen Verbrechen ein St\u00fcck weit vers\u00f6hnen: Bei Gott geht nichts verloren. Das Gute nicht, das Schlechte auch nicht! Dass uns unser Daniel-Wort darauf aufmerksam macht, kann doch auch uns ein St\u00fcck weit vers\u00f6hnen \u2013 wenn auch an unseren gegenw\u00e4rtigen N\u00f6ten nichts verbessert scheint.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und liebe Leserin, lieber Leser, liebe Schwestern und Br\u00fcder, schlie\u00dflich muss ich noch einen Gedanken andeuten:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es gibt sicher Aussagen in der Bibel, die als Ausdruck einer Hoffnung auf Verbesserung, auf Vollendung, auf Erneuerung unserer Welt verstanden werden k\u00f6nnen \u2013 dieser Sch\u00f6pfung, in der wir leben. F\u00fcr eine solche Hoffnung ist diese Vision vom Kommen Christi\u00a0mit\u00a0den Wolken des Himmels oder\u00a0auf\u00a0den Wolken des Himmels sicher hilfreich. Ich kann mir aber die Verwirklichung dieser Hoffnung nur in einer v\u00f6llig ver\u00e4nderten Seinsweise vorstellen, auf \u201eeiner neuen Erde\u201c unter \u201eeinem neuen Himmel\u201c, die so neu sein werden, \u201edass man der vorigen nicht mehr gedenken [\u2026] wird\u201c (Jesaja 65,17). Und unter dem \u201eneuen Himmel\u201c und auf der \u201eneuen Erde\u201c in einem v\u00f6llig neuen Lebensort, dem \u201eneuen Jerusalem\u201c, welches \u201evon Gott aus dem Himmel herabkommen wird\u201c, so dass es \u201ekeiner Sonne noch des Mondes bedarf, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm\u201c (Offenbarung 21,1-2.23).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie das m\u00f6glich werden wird, k\u00f6nnen wir uns heute nat\u00fcrlich nicht vorstellen \u2013 weil es alle unsere Erfahrungen \u00fcbersteigen wird. Aber eine Gewissheit bleibt: Dass der, der gegangen ist, zugleich der Wiederkommende sein wird. Dass der Menschensohn, dass der auferstandene Gekreuzigte, dass Jesus Christus kommen wird uns zugute \u2013 als\u00a0die\u00a0Erfahrung Gottes f\u00fcr uns. Dass wir uns schon heute dem menschenfreundlichen Machthaber anvertrauen k\u00f6nnen!\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Amen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8212;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>EG 123: \u201eJesus Christus herrscht als K\u00f6nig [\u2026]\u201c,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>EG 152: \u201eWir warten dein, o Gottessohn [\u2026]\u201c \u2013 beide Lieder von Philipp Friedrich Hiller, 18. Jahrhundert,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>EG 561: \u201eWir feiern deine Himmelfahrt [\u2026]\u201c \u2013 von Detlev Block aus dem Jahr 1978; bayerisch-th\u00fcringisches Gesangbuch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8212;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Erlangen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, dort Forschungsstudent und Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (des lutherischen Diasporawerks) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.]<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref1\"><sup>[i]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Vgl. die Einf\u00fchrungen in: Die neuen alttestamentlichen Perikopentexte. Exegetische und homiletisch-liturgische Zug\u00e4nge, Leipzig\u00a0<sup>2<\/sup>2018, zu Daniel 7 auf den S. 277-280 (von Andreas Sch\u00fcle) und auf den S. 280-283 (von Alexander Deeg).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref2\"><sup>[ii]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Ich biete die \u00dcbersetzung aus: Die Schriftwerke. Verdeutscht von Martin Buber, Stuttgart 1992, S. 459-460.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref3\"><sup>[iii]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Vgl. Gudrun Dometeit und Margot Zeslawski: \u201eNjet\u201c zu Putin, FOCUS 10\/2022, S. 31.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref4\"><sup>[iv]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Lutherischer Dienst, 58. Jahrgang, 2022, Heft 1, S. 7:\u00a0\u00bbMit dem Gef\u00fchl von Angst und Scham zur\u00fcckgelassen\u00ab. Der Titel in der norwegischen Zeitschrift \u201eFor Oss\u201c [\u201eF\u00fcr Uns\u201c] lautete: \u201eBrev fra fiendeland. En hilsen fra en bror i Russland\u201c [\u201eBrief aus Feindesland. Ein Gru\u00df von einem Bruder in Russland\u201c].<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref5\"><sup>[v]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Rainer Stahl: Von Weltenengagement zu Welt\u00fcberwindung.\u00a0Theologische Positionen im Daniel-buch, Contributions to Biblical Exegesis and Theology 4, Kampen 1994, S. 53.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref6\"><sup>[vi]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Rainer Stahl, a.a.O. (wie Anm. V), S. 54.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref7\"><sup>[vii]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Diese \u00dcbersetzung ist von Helmut Engel SJ und Heinz-Dieter Neef in: Septuaginta Deutsch. Das griechische Alte Testament in deutscher \u00dcbersetzung, hrsg. von Wolfgang Kraus und Martin Karrer, Stuttgart 2009, S. 1448.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref8\"><sup>[viii]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Heinz-Dieter Neef hat in: Septuaginta Deutsch. Erl\u00e4uterungen und Kommentare zum griechischen Alten Testament, Band II, hrsg. von Wolfgang Kraus und Martin Karrer, Stuttgart 2011, S. 3028, darauf hingewiesen, dass sich \u201edie Vergleiche\u00a0\u00bbwie ein Mensch\u00ab\u00a0und\u00a0\u00bbwie ein Alter an Tagen\u00ab\u00a0auf dieselbe Gestalt beziehen\u201c. \u201eDie Ineinssetzung von Menschensohn und Altem an Tagen [\u2026] d\u00fcrfte Voraussetzung der Vision in Offb. 1,12-16 sein. Dass in Mt 24,30 und 26,64 dem Menschensohn eine Gottespr\u00e4dikation zugewiesen wird [\u2026], setzt wohl den LXX-Text von Dan 7,13 voraus.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nur anmerken m\u00f6chte ich, dass die Rezension durch Theodotion aus dem 1. Jahrhundert v.Chr. wieder an den aram\u00e4ischen Text angeglichen hatte: \u201eIch schaute in einer Nachtvision, und siehe, mit den Wolken des Himmels kam (einer) wie ein Menschensohn [\u2026]\u201c (Septuaginta Deutsch, ebd. [wie Anm. VII]).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/D7ABAB6F-37F5-48EC-B2AA-571807F93D91#_ednref9\"><sup>[ix]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0Rainer Stahl, a.a.O. (wie Anm. V), S. 53.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDen Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels\u201c\u00a0|\u00a0Christi Himmelfahrt\u00a0| 26.05.2022\u00a0|\u00a0Dan 7,1-3a.9-10.13-14\u00a0|\u00a0Rainer Stahl\u00a0\u01c0\u00a0 Prof. Dr. J\u00fcrgen van Oorschot, Erlangen, zum 65. 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