{"id":8472,"date":"2022-06-16T06:49:05","date_gmt":"2022-06-16T04:49:05","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=8472"},"modified":"2022-06-18T23:14:33","modified_gmt":"2022-06-18T21:14:33","slug":"lukas-16-19-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-16-19-31\/","title":{"rendered":"Lukas 16,19-31"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Zur Einsicht kommen \u2013 rechtzeitig! | 1. Sonntag nach Trinitatis | 19.06.22 | Lk 16,19-31 | Uland Spahlinger |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>19<\/sup>Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte \u201e. <sup>20<\/sup>Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner T\u00fcr voll von Geschw\u00fcren <sup>21<\/sup>und begehrte sich zu s\u00e4ttigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschw\u00fcre. <sup>22<\/sup>Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Scho\u00df. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>23<\/sup>Als er nun in der H\u00f6lle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Scho\u00df. <sup>24<\/sup>Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge k\u00fchle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. <sup>25<\/sup>Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat B\u00f6ses empfangen; nun wird er hier getr\u00f6stet und du wirst gepeinigt. <sup>26<\/sup>Und \u00fcberdies besteht zwischen uns und euch eine gro\u00dfe Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hin\u00fcberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns her\u00fcber.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>27<\/sup>Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; <sup>28<\/sup>denn ich habe noch f\u00fcnf Br\u00fcder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. <sup>29<\/sup>Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie h\u00f6ren. <sup>30<\/sup>Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so w\u00fcrden sie Bu\u00dfe tun. <sup>31<\/sup>Er sprach zu ihm: H\u00f6ren sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht \u00fcberzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferst\u00fcnde.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in dem M\u00fcnchner Stadtviertel, in dem ich lange Zeit gewohnt habe, gab es eine dunkelgr\u00fcne Luxuslimousine, auf die hatte ihr Besitzer hinten einen Aufkleber gesetzt: \u201eEure Armut kotzt mich an!\u201c Sie sind schockiert? Ja, so eine Aussage ist schockierend, vor allem, wenn man wei\u00df, dass nur wenige Stra\u00dfenz\u00fcge weiter eine der sozialen Brennpunktsiedlungen M\u00fcnchens gelegen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Aussage klang nicht so, als sei sie ironisch gemeint. Nein, der sie hinten auf seine Karosse gepappt hatte, meinte das auch so. Ihn interessiert die Armut der anderen nicht nur nicht, er empfindet sie f\u00fcr sich selbst in seinem eigenen Wohlstand als absto\u00dfend, ja geradezu obsz\u00f6n. Ich sage auch durchg\u00e4ngig \u201eer\u201c, denn ich habe den Fahrer ja regelm\u00e4\u00dfig gesehen. Gefragt, was um alles in der Welt er denn mit diesem Spruch meine \u2013 und vor allem: wen \u2013 gefragt habe ich ihn aber nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Reiche im Jesusgleichnis \u00e4u\u00dfert sich nicht unfl\u00e4tig \u00fcber den Armen. Er \u00fcberl\u00e4sst ihn nur sich selbst. Der, der vor der T\u00fcr liegt, ist ihm nicht mal die herabgefallenen Brotbrocken wert. Knapp und pr\u00e4zise wird uns die Situation vor Augen gestellt, drinnen, der Reiche, der \u201ealle Tage herrlich und in Freuden\u201c lebte, drau\u00dfen der Arme, der auf die Mildt\u00e4tigkeit der Hunde angewiesen war, die ihm die Wunden lecken. Der Arme \u00fcbrigens hat einen Namen \u2013 Lazarus: das hei\u00dft soviel wie: \u201eGott kommt zu Hilfe\u201c. Ein sprechender Name und \u00fcberdies ein ganz feiner Hinweis darauf, dass Armut nichts Abstraktes ist, sondern dass sie Gesicht und Namen hat. Armut, sagt Jesus so ganz nebenbei, Armut ist immer konkret, sie betrifft immer Menschen. Der Reiche hingegen bleibt namenlos. \u00dcber ihn ist ja auch genug gesagt. Sein Unrecht ist offenbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Szenerie \u00e4ndert sich erst mit dem Tod der beiden. Da dreht sich alles. Lazarus wird von den Engeln Gottes direkt ins Himmelreich \u00fcberf\u00fchrt, hier mythologisch-konkret als \u201eAbrahams Scho\u00df\u201c bezeichnet. Das will darauf hindeuten: Hier wird uns eine Lehrgeschichte pr\u00e4sentiert, kein reales Geschehen. Der erste Teil kommt alle Tage vor, bei uns und \u00fcberall auf der Welt. Der zweite will uns vermitteln, was man im Sprichwort \u201edie Moral von der Geschichte\u2018\u201c nennt. Lazarus, der mit dem Namen \u201eGott kommt zu Hilfe\u201c \u2013 bei uns kennt man den Namen Gotthelf, das geht in dieselbe Denkrichtung \u2013, erf\u00e4hrt Gottes Hilfe auf markante Weise. F\u00fcr ihn ist fortan gesorgt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Reiche aber landet in der H\u00f6lle. Im Griechischen steht hier Hades \u2013 das Wort finden wir auch in der Odyssee des Homer, als Odysseus das Totenreich besucht, den Hades eben. Der Hades ist der ebenfalls m\u00e4rchenhafte, aber schreckliche Versammlungsort f\u00fcr die Toten<a href=\"applewebdata:\/\/370C2076-F34D-474D-9BBE-08C5F0CAFA7D#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>; hier erheben sie sich als Schattengeister und k\u00f6nnen sprechen. Lukas hat diese Vorstellung aufgenommen. Der Reiche ergreift ja das Wort. Und er hat noch ein Element aus der Sagenwelt seiner Zeit dazugegeben: dieser Totenort ist ein Ort der Strafe und der Qualen<a href=\"applewebdata:\/\/370C2076-F34D-474D-9BBE-08C5F0CAFA7D#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>. Ausgleichende Gerechtigkeit? Es sieht so aus. Der Tod macht eben nicht alle und alles gleich, sondern er korrigiert das, was vorher so offenkundig ungerecht und unbarmherzig war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ob wir diese geradezu m\u00e4rchenhafte Vorstellung von der ausgleichenden Gerechtigkeit nach dem Tod so teilen wollen, sei dahingestellt. Sie hat aber schon immer die Phantasie der Menschen angeregt, auch die religi\u00f6se Phantasie. Das Fegefeuer als Reinigungsort f\u00fcr zeitliche S\u00fcnden ist daraus hervorgegangen \u2013 und Bilder wie die von Hieronymus Bosch stellen die H\u00f6llenqualen in allen Details und mit gro\u00dfem Einfallsreichtum dar, was die Erfindung immer und immer noch neuer Qualen betrifft. Hei\u00df ist es, vor allem hei\u00df. Und das wird ja auch von dem Reichen erz\u00e4hlt. Die H\u00f6lle ist hier der Ort der Feuerqualen. Und die Menschen im hei\u00dfen Israel wussten ganz gut, was qu\u00e4lende Hitze allein schon im normalen W\u00fcstenalltag bedeutet. Wasser ist \u00fcberlebensnotwendig. Hier leidet er also, der vorher so ignorante Reiche, und entdeckt, dass der Arme es ja jetzt viel besser hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In seiner Not \u2013 vielleicht auch mit einer Ahnung, dass hinter der Not schuldhaftes Versagen steht \u2013 ruft er Abraham an. Abraham &#8211; der Apostel Paulus sagt \u00fcber den Urvater des israelitischen Gottesglaubens: Abraham \u201ezweifelte nicht an der Verhei\u00dfung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewisseste: Was Gott verhei\u00dft, das kann er auch tun\u201c (R\u00f6m. 4, 20 f.). Abraham ist der Inbegriff des vor Gott Gerechten, weil er Gott vertraute und entsprechend lebte und handelte. So kann er zum Sprecher des Misshandelten werden. Und er macht klar: Da gibt es kein Hin\u00fcberkommen aus der einen in die andere Sph\u00e4re. So wie es das vorher in umgekehrter Richtung auch nicht gegeben hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fr\u00fcher wurden solche Geschichten als Bilder an Kirchenw\u00e4nde gemalt \u2013 im Mittelalter etwa, als die Leute noch nicht lesen konnten und ihnen die biblischen Geschichten als Bildergeschichten vor Augen gef\u00fchrt wurden. Da spielte der Glaube an einen strengen und strafenden Gott eine Rolle, die Furcht davor, auf Ewigkeit den H\u00f6llenqualen preisgegeben zu sein und eine Kirchenlehre, die diese Furcht verst\u00e4rkte und die H\u00fcrden f\u00fcr den Himmel sehr, sehr hoch legte: am ehesten hatten M\u00f6nche, Nonnen Priester und Bisch\u00f6fe den Zugang \u2013 weil sie ja, so die Lehre, ihr Leben Gott geweiht hatten. Alle anderen? Na ja \u2013 oft genug wurde angenommen: gewogen und zu schwer befunden. Ob es dadurch gerechter zugegangen ist? Wohl kaum. Die Kluft zwischen Armen und Reichen war immer schon gro\u00df.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber, und das wissen wir, sie war noch nie so gewaltig wie in unserer Zeit. Die Ausbeutung der Erde durch die reichen Staaten zugunsten der reichen Menschen geschieht in den armen L\u00e4ndern und zu Lasten der armen Menschen. Giftiger und langlebiger M\u00fcll wird dorthin exportiert; wertvolle Erden werden dort gef\u00f6rdert und in die Industriel\u00e4nder transportiert. Unsere E-Fahrzeuge und E-Bikes und alles andere, das mit Batterien betrieben wird, stammt zu wesentlichen Teilen von den Armen, denen die Einnahmequelle geraubt wird. *\u00dcberdies m\u00fcssen sie dann noch die Rohstoffe f\u00fcr Hungerl\u00f6hne und unter gesundheitsgef\u00e4hrdenden Bedingungen f\u00f6rdern. Weil sie anders nicht \u00fcberleben k\u00f6nnten. Das Gleiche gilt f\u00fcr andere Bodensch\u00e4tze, f\u00fcr die Abholzung von Regenwald, f\u00fcr die Textilverarbeitung, f\u00fcr die \u00dcberfischung der Meere. Mieten, Kita-Pl\u00e4tze, Bildungschancen, Gesundheitsversorgung in unserem Land. Menschen auf der Flucht und Fluchtursachen. Die Liste l\u00e4sst sich leicht noch um ein Vielfaches verl\u00e4ngern: und die Richtung ist immer dieselbe: Ausbeutung f\u00fcr den Wohlstand derer, die es sich leisten k\u00f6nnen, und f\u00fcr die Gewinnspanne der beteiligten Firmen. Armut ist keine theoretische Gr\u00f6\u00dfe, Armut hat Namen und Gesichter. Und die sehen sehr viele kalte Schultern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Reiche in unserer Geschichte zeigt immerhin Einsicht. Als er feststellen muss, dass es f\u00fcr ihn keine Gnade gibt, bittet er immerhin f\u00fcr seine Familie. Er erkennt den Zusammenhang: n\u00e4mlich, dass er sich selbst zuzuschreiben hat, wo er jetzt hockt, seiner eigenen Selbstbezogenheit und Ignoranz. Man k\u00f6nnte fast Mitleid mit ihm bekommen. Vielleicht auch deshalb, weil wir uns als Leserinnen oder H\u00f6rer der Geschichte ertappt f\u00fchlen. Irgendwie k\u00f6nnten wir das halt auch sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das \u00dcberraschende an der Geschichte ist f\u00fcr mich aber der Schluss. Auf die Bitte des Reichen sagt Abraham:<em> \u201e<sup>29<\/sup>\u2026Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie h\u00f6ren. <sup>30<\/sup>Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so w\u00fcrden sie Bu\u00dfe tun. <sup>31<\/sup>Er sprach zu ihm: H\u00f6ren sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht \u00fcberzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferst\u00fcnde.\u201c<\/em> Es ist schon alles gesagt, was ihr wissen m\u00fcsst. Ihr m\u00fcsst euch nur die M\u00fche machen und nachlesen. Was verlangt Gott denn von dir? Nehmen wir den Propheten Micha: <em>\u201e<sup>8<\/sup>Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, n\u00e4mlich Gottes Wort halten und Liebe \u00fcben und dem\u00fctig sein vor deinem Gott\u201c<\/em> (Micha 6,8) Gott fordert nicht mehr und nicht weniger von dir als du auch von anderen erwarten w\u00fcrdest: n\u00e4mlich dass du gerecht und barmherzig bist und deinem Sch\u00f6pfer mit Respekt und Liebe begegnest. Bei Jesus klingt das dann so: <em>\u201e<sup>25<\/sup>Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? <sup>26<\/sup>Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? <sup>27<\/sup>Er antwortete und sprach: \u00bbDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kr\u00e4ften und von ganzem Gem\u00fct, und deinen N\u00e4chsten wie dich selbst\u00ab (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). <sup>28<\/sup>Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. <sup>29<\/sup>Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein N\u00e4chster?\u201c<\/em> (Lukas 10, 25-29).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, wer ist es denn? Jesus erz\u00e4hlt an dieser Stelle die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Da geht es nicht um arm und reich, sondern um eine Notsituation nach \u00dcberfall. Aber die Haltung, die Jesus fordert, ist dieselbe: er fordert liebevolle Aufmerksamkeit f\u00fcr den, der Hilfe braucht. Das ist f\u00fcr ihn das Ma\u00df aller Dinge. Egal woher er oder sie kommt. Egal, welche Hautfarbe er tr\u00e4gt, egal, welche Sprache sie spricht oder was sie glaubt. Armut ist ein Kriterium, aber auch Hilfsbed\u00fcrftigkeit. Barmherzigkeit ist gefordert, aber nicht als \u201ekann man machen oder bleiben lassen\u201c, sondern letztlich als Anspruch: denn von Gott sind wir alle mit gleicher W\u00fcrde ausgestattet. (Der Autoaufkleber ist, auch so gesehen, ein vollst\u00e4ndiges Armutszeugnis \u2013 ein \u201eno go\u201c.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es geht also letztlich darum, dass allen das gleiche Recht Gottes entgegentritt und die gleiche Gerechtigkeit, was die Verteilung der G\u00fcter dieser Erde betrifft. Und es liegt an uns, den Lebenden, daf\u00fcr zu sorgen \u2013 von den Toten k\u00f6nnen wir es nicht mehr erwarten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und noch eins: Wir, die Lebenden, sind die, die den Auftrag haben. Weil allein wir es sind, die auch die Chance haben. Wir, die Lebenden. Wir sollen von der Hilflosigkeit des Toten lernen, f\u00fcr den es zu sp\u00e4t ist. Nicht er, der Tote ist angesprochen, sondern wir. Darauf will Jesus uns hinweisen: Du Lebende, du Lebender hast jetzt die Zeit. Halte dich an Gott, lerne seinen Willen verstehen. Erbitte dir von ihm die Kraft zur Ver\u00e4nderung und zur Umkehr. \u201eLies und versteh: Noch ist Zeit<a href=\"applewebdata:\/\/370C2076-F34D-474D-9BBE-08C5F0CAFA7D#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dekan Uland Spahlinger, Dinkelsb\u00fchl<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:uland.spahlinger@elkb.de\">uland.spahlinger@elkb.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seit 2015\/2016 setzt sich der Dekanatsbezirk Dinkelsb\u00fchl f\u00fcr Menschen ein, die auf der Flucht in unsere Region gekommen sind, in den letzten Wochen verst\u00e4rkt f\u00fcr ukrainische Frauen und Kinder. Wir haben dazu eine Beratungsstelle f\u00fcr Migration und Teilhabe begr\u00fcndet, die professionelle Hilfe anbietet, und werden von den \u00f6rtlichen Helferkreisen in Anspruch genommen und unterst\u00fctzt. Auch kooperieren wir mit Partnern wie <strong>\u201e<\/strong><strong>matteo \u2013 Kirche und Asyl e.V.\u201c, der sich die Beratung von Abschiebung Bedrohter und, wo n\u00f6tig, die Einnrichtung und beratende Unterst\u00fctzung bei Kirchenasylen zur Aufgabe gemacht hat.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/370C2076-F34D-474D-9BBE-08C5F0CAFA7D#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. H.W.Wolf, Anthropologie des Alten Testaments, M\u00fcnchen 1973, S. 156<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/370C2076-F34D-474D-9BBE-08C5F0CAFA7D#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> So im Exegetischen W\u00f6rterbuch zum Neuen Testament Bd. 1, Stuttgart 1992\u00b2, Sp.73 zum Wort<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/370C2076-F34D-474D-9BBE-08C5F0CAFA7D#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> So Hans Ulrich Gehring zum Abschluss seiner Meditation in den G\u00f6ttinger Predigtmeditationen, 76. Jg. Heft 3, G\u00f6ttingen 2022, S. 351<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Einsicht kommen \u2013 rechtzeitig! | 1. Sonntag nach Trinitatis | 19.06.22 | Lk 16,19-31 | Uland Spahlinger | 19Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte \u201e. 20Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner T\u00fcr voll von Geschw\u00fcren 21und begehrte sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8483,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,402,1,157,114,590,349,3,109,163],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-8472","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-1-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-16-chapter-16-lukas","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-uland-spahlinger"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8472"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8484,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8472\/revisions\/8484"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8472"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=8472"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=8472"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=8472"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=8472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}