{"id":8485,"date":"2022-06-21T09:01:00","date_gmt":"2022-06-21T07:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=8485"},"modified":"2022-06-21T09:06:58","modified_gmt":"2022-06-21T07:06:58","slug":"jona-3-1-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jona-3-1-10\/","title":{"rendered":"Jona 3, 1-10"},"content":{"rendered":"<h3>2. So. n.Tr. | 26.06.2022 | Jona 3,1-10 | Suse G\u00fcnther |<\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN<\/p>\n<p>Jona 3,1-10<\/p>\n<p>Und Gottes Wort geschah zum zweiten Mal zu Jona:<\/p>\n<p>\u201eMach\u00a0 dich auf und geh in die Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!\u201c<\/p>\n<p>Da machte sich Jona auf und ging nach Ninive, wie Gott gesagt hatte. Ninive aber war eine gro\u00dfe Stadt vor Gott, drei Tagesreisen gro\u00df. Und als Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen und eine Tagesreise weit gekommen war, predigte er und sprach: ES sind noch vierzig Tage, dann wird Ninive untergehen. Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und lie\u00dfen ein Fasten ausrufen und zogen alle, Gro\u00df und Klein, den Sack zur Bu\u00dfe an.<\/p>\n<p>Und als der K\u00f6nig von Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und h\u00fcllte sich in den Sack und setzte sich in die Asche und lie\u00df ausrufen und sagen in Ninive als Befehl des K\u00f6nigs und seiner Gewaltigen: \u201eEs sollen weder Mensch noch Vieh, weder Rinder noch Schafe Nahrung zu sich nehmen, und man soll sie nicht weiden, noch Wasser trinken lassen, und sie sollen sich in Sack und Asche h\u00fcllen, Mensch und Vieh, und zu Gott rufen mit Macht. Und ein jeder bekehre sich von seinem b\u00f6sen Wege und vom Frevel seiner H\u00e4nde. Wer wei\u00df? Vielleicht l\u00e4sst Gott es sich gereuen und wendet sich ab von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben. Als Gott aber ihr Tun sah, wie sie sich bekehrten von ihrem b\u00f6sen Wege, reute ihn das \u00dcbel, das er ihnen angek\u00fcndigt hatte, und er tat es nicht.<\/p>\n<p>Gott, gib uns ein Herz f\u00fcr Dein Wort und nun ein Wort f\u00fcr unser Herz. AMEN<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Die Geschichte, die wir im Buch Jona lesen, ist so nicht passiert, sie ist vielmehr eine Beispielgeschichte die der Frage nach dem \u201eWas w\u00e4re wenn\u201c nach geht.<\/p>\n<p>Die Stadt Ninive war die Hauptstadt von Assyrien, heute w\u00fcrde man sie im Irak suchen m\u00fcssen. Und die Assyrer \u00fcberfielen im siebten Jahrhundert vor Christus, also lange vor der Entstehung des Buches Jona im dritten Jahrhundert vor Christus, ein Land nach dem anderen auf grausame Weise. Das Buch Jona geht der Frage nach: \u201eWas w\u00fcrde geschehen, wenn die Geschichte sich \u00e4ndern k\u00f6nnte. Wenn Gott selbst ein so schreckliches Kriegsvolk wie die Assyrer zur Umkehr bewegen k\u00f6nnte?\u201c<\/p>\n<p>Eine hypothetische Geschichte also, eine die nie so passiert ist? Da sieht man es mal wieder, was es wirklich mit Glaube und Religion auf sich hat, m\u00f6gen manche von Ihnen jetzt denken: Alles ein gro\u00dfer Luftballon, der in sich zusammenf\u00e4llt, wenn man mit einer kleinen Nadel hineinsticht.<\/p>\n<p>Allerdings ist es nicht der Anspruch vieler Erz\u00e4hlungen im Alten Testament, eine Wirklichkeit aufzuzeigen, die exakt so passiert ist. Viele Geschichten verfolgen ein anderes Ziel: Das Ziel zu erkl\u00e4ren, wie Gottes auf der Welt wirkt. Wie Menschen miteinander umgehen, wie Gott mit uns Menschen umgeht. Und: Wie Menschen miteinander umgehen k\u00f6nnten. Viele Erz\u00e4hlungen sind Beispielerz\u00e4hlungen. Ich staune immer wieder, wie genau sie uns Menschen abbilden. Wie typisch sie auch nach tausenden von \u00a0Jahren noch sind, wie sehr ich mich darin wiederfinde. Und so gesehen hat das Buch Jona einen sehr gro\u00dfen Wahrheitsgehalt. Ich m\u00f6chte Ihnen diese Geschichte daher einmal im Zusammenhang erz\u00e4hlen:<\/p>\n<p>Drei wichtige Handelnde gibt es im Buch Jona: Eben Jona selbst, dann Gott. Und die Leute der Stadt Ninive.<\/p>\n<p>Die waren, so der biblische Bericht, ziemlich b\u00f6se: \u201edie Bosheit war \u00fcber sie gekommen\u201c, so hei\u00dft es da.<\/p>\n<p>Gott beauftragt Jona, in die Stadt zu gehen und sie zur Raison zu rufen. Jona sagt zu. Und kaum ist er um die Ecke, macht er sich aus dem Staub. Einen solchen Auftrag m\u00f6chte er n\u00e4mlich gar nicht haben. Er hat \u00fcberhaupt kein Interesse daran, diesen schrecklichen Leuten von Ninive Gottes Botschaft zu bringen. Wenn es nach ihm geht, dann sollen die doch bitte sch\u00f6n so schnell wie m\u00f6glich von der Landkarte verschwinden.<\/p>\n<p>Er versucht, eine Strecke zwischen sich und Gott zu bringen, l\u00e4uft \u00fcber Tharsis nach Japho und kommt dort ans Meer. Dort besteigt er ein Schiff. Denn, so mag er sich gedacht haben, mit g\u00fcnstigem Wind kommt man da schnell voran. Und entzieht sich Gottes Zugriff.<\/p>\n<p>Da allerdings hat er Gott untersch\u00e4tzt. Kaum ist Jona auf dem Schiff, kommt ein schlimmes Unwetter auf. Die Seeleute werfen alles \u00fcber Bord, was nicht niet- und nagelfest ist. Jeder betet zu seinem Gott. Aber nichts hilft. Schlie\u00dflich kommt der\u00a0 Kapit\u00e4n zu Jona und fragt ihn, wer sein Gott sei. Denn von diesem Gott hat der Kapit\u00e4n nie geh\u00f6rt, schreibt ihm aber gro\u00dfe Macht zu. Denn schlie\u00dflich hat das Unwetter genau in dem Moment angefangen, als Jona mit dem Glauben an diesen offensichtlich gewaltigen Gott an Bord kam. Der Kapit\u00e4n befiehlt Jona: \u201eRuf du deinen Gott zu Hilfe!\u201cAls alles nicht hilft, losen die Seeleute. Auf wen das Los f\u00e4llt, der ist schuld, so denken sie sich.<\/p>\n<p>Sie hier in der Kirche k\u00f6nnen sich Ihrerseits l\u00e4ngst auch etwas denken: N\u00e4mlich auf wen das Los f\u00e4llt: Nat\u00fcrlich: Auf\u00a0 Jona! Nun geht es so richtig rund auf dem Schiff. Alle die Angst und Aufregung landet nun bei Jona, die Seeleute k\u00f6nnen ihm gar nicht schnell genug ihre Fragen entgegenschleudern, denn immer noch tobt der Sturm: \u00a0\u201eWer bist Du, wo kommst Du her, was machst Du?\u201c<\/p>\n<p>Und Jona in seiner Angst will auf einmal gar nicht mehr vor Gott davon laufen. Er wei\u00df nicht nur, dass der ihn l\u00e4ngst eingeholt hat. Sondern er wei\u00df sich auch gar nicht anders zu retten, als genau diesen Gott jetzt als Helfershelfer zu nennen. Und so sagt er den Seeleuten: \u201eich bin ein Hebr\u00e4er und glaube an den Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat\u201c.<\/p>\n<p>Nicht irgendein Feld-Wald- und Wiesengott also, von denen es damals viele gab. Sondern an den Gott schlechthin, an den, der das alles geschaffen hat.<\/p>\n<p>\u201eWas sollen wir tun, um diesen m\u00e4chtigen Gott zu beruhigen\u201c, so fragen die Seeleute nun.<\/p>\n<p>Jonas Antwort kennen Sie vielleicht noch aus Kindergottesdiensttagen: \u201ewerft mich ins Meer, denn dieses Unwetter kommt wegen mir \u00fcber euch\u201c.<\/p>\n<p>Gesagt getan, mit den Worten \u201eLass uns nicht verderben Gott\u201c, werfen die Leute Jona ins Wasser, das sich sofort beruhigt. Und hatten nun gro\u00dfen Respekt vor Jonas Gott.<\/p>\n<p>Der schickt Jona einen gro\u00dfen Fisch, von dem wird er verschluckt. Und \u00fcberlebt auf diese Weise. Drei Tage und drei N\u00e4chte hat Jona nun Zeit, sein Leben zu \u00fcberdenken. Drei Tage und drei N\u00e4chte in der Dunkelheit, ohne zu wissen, was geschehen wird. Da f\u00e4llt einem so manches ein, was man im Leben h\u00e4tte anders machen k\u00f6nnen. Jona vollzieht in dieser Zeit innerlich eine Kehrtwende. Er hat verstanden, dass er vor Gott nicht davon laufen kann. Und so macht er das Gegenteil: ER l\u00e4uft zu ihm hin. Er betet. Psalmworte, die er noch im Ged\u00e4chtnis hat. Eigene Worte, die ihm einfallen.<\/p>\n<p>Am Ende dieser drei Tage spuckt der Fisch Jona wieder aus.<\/p>\n<p>Damit geht es allerdings erst richtig los. Denn wieder gibt Gott Jona den Auftrag: Geh nach Ninive und sprich zu den Leuten, dass sie ihren b\u00f6sen Weg verlassen sollen. Dieses Mal kann Jona sich nicht um die n\u00e4chste Ecke dr\u00fccken. Denn er wei\u00df nicht nur, dass Gott ihn \u00fcberall findet. Sondern auch dass er, Jona, Gott braucht, um im Leben zurecht zu kommen. Und so macht sich Jona auf die Reise in die Stadt, die so riesig ist, dass man, so berichtet der biblische Text, drei Tage brauchte, um sie zu durchlaufen.\u00a0 Jona l\u00e4uft einen Tag, stellt sich auf einen Platz und ruft den Leuten zu: \u201eWenn ihr euren Weg nicht \u00e4ndert, dann wird Ninive in 40 Tagen untergehen. In der Geschichte \u00a0lassen sich die Menschen \u00a0von Jonas Worten wachr\u00fctteln. Auch zum K\u00f6nig geht Jona. Und auch er befiehlt seinen Untertanen: kehrt um, macht einen neuen Anfang mit Gott. Und so geschieht hier das Wunder: Die Stadt wird gerettet!<\/p>\n<p>Jetzt aber ist Jona sauer: So einfach soll das gehen? Einen neuen Anfang machen, B\u00f6ses hinter sich lassen? Und schon reicht Gott die Hand und\u00a0 alles ist gut, ganz gleich, was vorher war?<\/p>\n<p>Jona hat nun genug von der Sache, setzt sich vor eine kleine H\u00fctte, die er in der Stadt aufgerichtet hat. Davor hat Gott einen Rizinusbaum wachsen lassen, so dass Jona Schatten hat. Ich kann mir Jona gut vorstellen, dort im Schatten und mit dem Gedanken: \u201eIhr k\u00f6nnt mich alle mal\u201c.<\/p>\n<p>Aber wieder ist Gott mit Jona noch nicht fertig. Er schickt einen Wurm, der dem Baum die Wurzel abfrisst. Dahin ist der sch\u00f6ne Schatten. Und nicht genug damit: Gott schickt Ostwind und damit Hitze.<\/p>\n<p>Jetzt reicht es Jona endg\u00fcltig und sagt: \u201eich will lieber tot sein als lebendig\u201c<\/p>\n<p>Aber immer noch l\u00e4sst Gott den Kontakt zu seinem Jona nicht abrei\u00dfen und sagt: \u201eAch Jona, Du bist traurig, weil Dein Baum tot ist. Sollte ich da nicht umso mehr trauern \u00fcber alle die Menschen und Tiere in der Stadt Ninive? Verstehst Du nun, warum ich sie unbedingt retten wollte\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So weit die alte und doch so neue Erz\u00e4hlung von Jona. Haben Sie sich und andere an manchen Stellen wieder entdeckt? Ja, was ist erfunden und was nicht. Was ist Geschichte und was ist Gegenwart ? Sicher kommen\u00a0 uns auf Anhieb V\u00f6lker in den Sinn, die andere ohne R\u00fccksicht auf Verluste \u00fcberfallen. Das assyrische Reich ist \u00fcbrigens im Jahr 609 v.Chr endg\u00fcltig zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>Ja, was wird seit uralten Zeiten weiter erz\u00e4hlt, weil es uns betrifft? Wo k\u00f6nnen wir lernen aus diesen Berichten? Wo versuchen wir, vor Gott davon zu laufen? Wo brauchen wir drei Tage Zeit zum Nachdenken? Wo w\u00e4re es an der Zeit, umzukehren, Gott um Hilfe zu bitten, einander zu helfen und Gottes Auftrag anzunehmen? Statt vor unserer H\u00fctte zu sitzen und zuzusehen, Ungeziefer und Hitze den Baum verdorren lassen?<\/p>\n<p>Welche Psalmworte erinnern wir und welche eigenen Worte fallen uns ein, um Gott um Hilfe zu bitten? Trauen wir ihm, der Himmel und Erde geschaffen hat, auch zu, dass er sie erh\u00e4lt indem er uns immer wieder neu zur Umkehr ruft?<\/p>\n<p>Vielleicht geht es Ihnen wie mir, diese Erz\u00e4hlung stimmt \u00a0nicht nur nachdenklich. Sondern zeigt auch neue Wege auf. Wege mit einem Gott, der uns nicht aufgeben m\u00f6chte, sondern der auf uns wartet.<\/p>\n<p>Vielleicht sollten auch wir unsere Geschichte einmal so schreiben: Was w\u00e4re m\u00f6glich, wenn wir diese Hand ergreifen w\u00fcrden?<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Suse G\u00fcnther, Pfarrerin Zweibr\u00fccken<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. So. n.Tr. | 26.06.2022 | Jona 3,1-10 | Suse G\u00fcnther | \u00a0Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen. 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