{"id":8534,"date":"2022-06-29T13:53:36","date_gmt":"2022-06-29T11:53:36","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=8534"},"modified":"2022-06-29T13:53:36","modified_gmt":"2022-06-29T11:53:36","slug":"hesekiel-181-4-21-24-30-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hesekiel-181-4-21-24-30-32\/","title":{"rendered":"Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Durch die Brille der Gnade Gottes | 3. Sonntag nach Trinitatis| 03.07.22 | Ez 18,1-4.21-24.30-32 | Winfried Klotz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>18,1 Und das Wort des HERRN erging an mich: <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>2 Was soll das bei euch, dass ihr diese Redensart braucht auf Israels Boden: Die Vorfahren essen unreife Fr\u00fcchte, den Kindern aber werden die Z\u00e4hne stumpf! <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>3 So wahr ich lebe, Spruch Gottes des HERRN, diese Redensart werdet ihr nicht mehr verwenden in Israel!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>4 Seht, alle Menschenleben geh\u00f6ren mir! Das Leben des Vaters wie das Leben des Sohns \u2013 mir geh\u00f6ren sie! Derjenige, der s\u00fcndigt, der muss sterben! <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>21 Wenn aber der Ungerechte sich abkehrt von all seinen S\u00fcnden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen h\u00e4lt und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er am Leben bleiben, er muss nicht sterben. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>22 Alle seine Vergehen, die er begangen hat, werden ihm nicht angerechnet; der Gerechtigkeit wegen, die er ge\u00fcbt hat, wird er am Leben bleiben. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>23 Habe ich etwa Gefallen am Tod eines Ungerechten?, Spruch Gottes des HERRN. Nicht vielmehr daran, dass er zur\u00fcckkehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>24 Wenn aber ein Gerechter sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und Unrecht begeht, alle m\u00f6glichen Abscheulichkeiten, wie der Ungerechte sie begeht \u2013 kann er sie begehen und am Leben bleiben? \u2013, wird all seiner gerechten Taten, die er getan hat, nicht gedacht; seines Treuebruchs wegen, den er begangen hat, und seiner S\u00fcnde wegen, die er begangen hat, ihretwegen muss er sterben. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>30 Darum werde ich einen jeden von euch nach seinen Wegen richten, Haus Israel! Spruch Gottes des HERRN. Kehrt um und wendet euch ab von all euren Vergehen, dann werden sie euch nicht Ansto\u00df zur Verschuldung! <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>31 Werft all eure Vergehen von euch, mit denen ihr euch vergangen habt, und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum denn wollt ihr sterben, Haus Israel? <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>32 Ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss! Spruch Gottes des HERRN. Kehrt um und bleibt am Leben! <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Redensarten, Redensarten \u2013 was bedeutet das schon? \u201eDie Vorfahren essen unreife Fr\u00fcchte, den Kindern aber werden die Z\u00e4hne stumpf!\u201c Aber: Ist daran nicht etwas Wahres? Erbt die nachfolgende Generation nicht Gutes wie Schlechtes der Eltern und Gro\u00dfeltern-Generation? Gutes wie Schlechtes! Das Sprichwort aber redet nur vom Schlechten, von der Belastung, dem Schaden. Das ist einseitig, aber typisch menschlich; das Gute nehmen wir fraglos und gerne an, das Belastende dagegen bejammern und beklagen wir. Wir klagen an und in unserem Zusammenhang geht diese Anklage nicht nur gegen Menschen \u2013 die fr\u00fcheren Generationen \u2013 sondern auch gegen Gott. Gott, wenn Du gerecht bist, wie kannst Du uns die Schuld der V\u00e4ter und M\u00fctter aufb\u00fcrden!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir m\u00fcssen wissen: Im Sprichwort reden Menschen, die nicht nur ein bisschen Schaden genommen haben durch ihre Vorfahren, sondern denen die Heimat und Lebensgrundlage genommen wurde; es reden Menschen, die alles verloren haben und nun im babylonischen Exil leben m\u00fcssen. Und die das alles nicht nur mit s\u00e4kularen Augen sehen, sondern mit Gott in Zusammenhang bringen. Gott, Du bist ungerecht, Du b\u00fcrdest uns die Last fr\u00fcherer Generationen auf! Wir m\u00fcssen die Suppe ausl\u00f6ffeln, die andere sich auf den Teller gef\u00fcllt haben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Vorfahren essen unreife Fr\u00fcchte, den Kindern aber werden die Z\u00e4hne stumpf!\u201c Unreife Fr\u00fcchte? Was damit gemeint sein kann, beschreibt Hesekiel sehr anschaulich, wenn er die Verehrung fremder Gottheiten im Tempel durch die f\u00fchrenden Leute des Volkes schildert. In einer Vision sieht er folgendes: \u201eUnd ich ging hinein und sah, und sieh: Da waren all die Abbilder von Kriechtieren und von gro\u00dfen Tieren, Scheusale, und all die Mistg\u00f6tzen des Hauses Israel, eingeritzt ringsum in die Wand. Und vor ihnen standen siebzig M\u00e4nner von den \u00c4ltesten des Hauses Israel \u2026 Und jeder hielt seine Rauchopferpfanne in der Hand, und der Geruch vom Qualm des Rauchopfers stieg auf.\u201c (Kap. 8, 10f)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was Hesekiel auch noch sieht: Frauen weinen um den Fruchtbarkeitsgott Tammuz, eine Gruppe von M\u00e4nnern betet nach Osten die aufgehende Sonne an. Mitten im Tempel werden Gottheiten anderer V\u00f6lker verehrt. Wir sehen, ein bunter Mix von Religionen wird im Tempel des Gottes Israels praktiziert. Und damit die Bundestreue zum Gott Israels gebrochen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Abwendung vom lebendigen Gott durch die Verehrung anderer G\u00f6tter, das sahen viele damals anders; hatten nicht auch die G\u00f6tter des Landes, in das das Volk eingewandert war, einen Anspruch auf Verehrung? Am Gott Israels hielt man doch fest! Aber Israels Gott war nicht damit einverstanden, dass sein Volk eine Patchwork-Religion lebte. Auch wenn die Jud\u00e4er, die zum Teil noch in der Heimat, z. T. im babylonischen Exil lebten, die Verehrung anderer G\u00f6tter nicht als wirkliches Problem ansahen, vor Gott waren das sauere, unreife Fr\u00fcchte! In Gottes Augen war die Verbindung zu ihm unterbrochen! Bei Jeremia, er wirkte in Jerusalem, Hesekiel dagegen bei den Exilierten, lesen wir: \u201eDenn eine doppelte Bosheit hat mein Volk begangen: Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers, um sich dann Brunnen auszuhauen, rissige Brunnen, die das Wasser nicht halten.\u201c (2,13)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Schuld der V\u00e4ter und M\u00fctter \u2013 Verh\u00e4ngnis f\u00fcr die Kinder? Ist Gott ungerecht? Was bedeutet die Anklage f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zu Gott? Und f\u00fcr die Zukunft im babylonischen Exil?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum verbietet Gott den Menschen in Jud\u00e4a wie auch den Exilierten dieses Sprichwort? Warum betont er durch seinen Propheten, dass jeder seine eigene Schuld tragen muss?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeder muss seine eigene Schuld tragen, zugleich aber ist unbestreitbar, dass Irrwege und Fehler fr\u00fcherer Generationen auch negative Auswirkungen auf die nachfolgenden hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber, wer sich wegduckt und mit Verweis auf die Schuld anderer, verbaut sich selbst den Weg zur Umkehr, zur Neuorientierung!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Interesse wird sehr deutlich im zweiten Teil der ausgew\u00e4hlten Verse: \u201eHabe ich etwa Gefallen am Tod eines Ungerechten? Spruch Gottes des HERRN. Nicht vielmehr daran, dass er zur\u00fcckkehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?\u201c (V. 23) Und: \u201eWerft all eure Vergehen von euch, mit denen ihr euch vergangen habt, und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum denn wollt ihr sterben, Haus Israel? Ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss! Spruch Gottes des HERRN. Kehrt um und bleibt am Leben!\u201c (V. 31f)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott will f\u00fcr seine Menschen das Leben, nicht den Tod. Er ist kein kaltherzig r\u00e4chendes Schicksal, Schadenfreude liegt ihm fern. Die Botschaft hei\u00dft aber auch nicht: Irrwege sind keine Irrwege, alles nicht so schlimm, denn alles ist irgendwie menschlich und zu verstehen. Verstehen hin oder her \u2013 es gibt Wege zum Guten und Wege zum B\u00f6sen. Als Menschen, die zu Jesus Christus geh\u00f6ren, sollen wir pr\u00fcfen, was gut oder sch\u00e4dlich ist. Das Gro\u00dfe ist doch: Wir k\u00f6nnen und sollen umkehren, wir m\u00fcssen nicht wie gebannt dem Irrweg folgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe hier den Schritt ins Neue Testament gemacht, in dessen Zentrum der Ruf steht: \u201eErf\u00fcllt ist die Zeit, und nahe gekommen ist das Reich Gottes. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!\u201c (Mk 1, 15) Oder: \u201eKehrt um, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer S\u00fcnden, und ihr werdet die Gabe des heiligen Geistes empfangen. (Apg 2, 38)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Umkehr beginnt damit, dass ich mein Vertrauen auf Jesus Christus setze, nicht damit, dass ich es schaffe, mein Leben v\u00f6llig umzukrempeln. In Einzelf\u00e4llen mag das gelingen, normalerweise ist der Weg zur Ver\u00e4nderung aber sehr weit. Es ist doch ein ganz Gro\u00dfes, dass mit dem Vertrauen auf Jesus Christus Gott in mein Leben kommt. Dass Gottes Geist Wohnung nimmt in mir! Damit sehe ich mein Leben, ja auch meine Mitmenschen durch die Brille der Gnade Gottes; Gott will, dass wir leben k\u00f6nnen! Das sagt Hesekiel, das sagt das Evangelium von Jesus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sind arm, wenn wir uns an diese verg\u00e4ngliche Welt verlieren; wir werden reich im Vertrauen auf Gott, der uns durch Jesus Christus zu B\u00fcrgerInnen seines Reiches macht. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gebet (nach der Predigt)<\/em>: Mein Herr Jesus Christus, du allein bist ja der Hirte und ich leider oft verirrt und verloren. Mir ist angst und bang, ich wollte gerne gut sein, einen gn\u00e4digen Gott und Frieden im Gewissen haben. Nun h\u00f6re ich, dass du dich nach mir sehnst, wie ich nach dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mir ist angst und weh, wie ich zu dir komme und wie mir geholfen wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So bist du in Angst und Sorge und willst nichts anderes, als dass du mich wieder zu dir bringst. So komme nun zu mir, suche und finde mich, dass ich zu dir komme und dich lobe und ehre in Ewigkeit. (Martin Luther)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 446, 1-6 Wach auf, mein Herz, und singe \u00a0EG 289 Nun lob, mein Seel, den Herren \u00a0EG 349 Ich freu mich in dem Herren \u00a0EG +87 Lobe den Herrn, meine Seele \u00a0EG +93 Es gibt bedingungslose Liebe \u00a0Lebenslieder (CVJM) 298 Seid nicht bek\u00fcmmert \u00a0Lebenslieder 137 Dass dein Wort in meinem Herzen \u00a0Lebenslieder + 67 Herr, das Licht deiner Liebe leuchtet auf<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">___<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Winfried Klotz, 1952 geboren, Pfr. i. R., Bad K\u00f6nig\/Odenwald, verh., 3 erwachsene Kinder<\/p>\n<p><a href=\"mailto:winfried.klotz@web.de\">winfried.klotz@web.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Brille der Gnade Gottes | 3. 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