{"id":9009,"date":"2021-02-07T19:49:57","date_gmt":"2021-02-07T19:49:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9009"},"modified":"2022-08-08T18:23:48","modified_gmt":"2022-08-08T16:23:48","slug":"adventspredigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/adventspredigt\/","title":{"rendered":"Adventspredigt"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Adventszeit ist Vorbereitungszeit. Im Evangelium zum 3. Advent h\u00f6rten<br \/>\nwir die Anfrage Johannes des T\u00e4ufers an Jesus: Bist du, der da kommen<br \/>\nsoll? Der T\u00e4ufer rief das Volk auf umzukehren in Vorbereitung auf<br \/>\ndas Kommen Jesu.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Predigt h\u00f6ren wir heute ein Sendschreiben des Sehers<br \/>\nJohannes aus der Offenbarung. Er rief ebenso am Ende des 1. Jahrhunderts<br \/>\ndie christlichen Gemeinden in Kleinasien auf umzukehren, nun aber in Vorbereitung<br \/>\nauf das Wiederkommen Jesu Christi. In einer Berufungsvision hatte er von<br \/>\ndem lebendigen Herrn den Auftrag erhalten, die Gemeinden wachzur\u00fctteln<br \/>\nund zu st\u00e4rken in ihrer Bedr\u00e4ngnis und f\u00fcr die Auseinandersetzungen<br \/>\nmit den politischen und religi\u00f6sen Gegnern.<\/p>\n<p>Lesung des 5. Sendschreibens aus Offenbarung 3,1-6:<br \/>\nV. 1: Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt, der die<br \/>\nsieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke:<br \/>\nDu hast den Namen, da\u00df du lebst, und bist tot.<br \/>\nV. 2: Werde wach und st\u00e4rke das andere, das sterben will, denn ich<br \/>\nhabe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.<br \/>\nV. 3: So denke nun daran, wie du empfangen und geh\u00f6rt hast, und halte<br \/>\nes fest und tue Bu\u00dfe! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich<br \/>\nkommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich<br \/>\n\u00fcber dich kommen werde.<br \/>\nV. 4: Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben;<br \/>\ndie werden mit mir einhergehen in wei\u00dfen Kleidern, denn sie sind`s<br \/>\nwert.<br \/>\nV. 5: Wer \u00fcberwindet, der soll mit wei\u00dfen Kleidern angetan<br \/>\nwerden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens,<br \/>\nund ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.<br \/>\nV. 6: Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt!<\/p>\n<p>Der Stadt Sardes ging es in ihrer Geschichte wie der christlichen Gemeinde.<br \/>\nFr\u00fcher waren beide lebendig und bedeutend gewesen. Sardes war K\u00f6nigsstadt,<br \/>\nder Palast wundersch\u00f6n gelegen an einem Berghang. 560 v.Chr. herrschte<br \/>\ndort Kr\u00f6sus, der bis heute bei uns durch seinen sprichw\u00f6rtlichen<br \/>\nReichtum bekannt ist. Im Jahre 17 n. Chr. zerst\u00f6rte ein Erdbeben<br \/>\ndie Stadt und trotz des Wiederaufbaus blieb sie ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>Von der christlichen Gemeinde hei\u00dft es: Du hast den Namen, da\u00df<br \/>\ndu lebst, und bist tot. Der Ruf einer ehemals lebendigen Gemeinde ist<br \/>\nverloren gegangen. Ist das ein Kennzeichen f\u00fcr viele christliche<br \/>\nGemeinden?<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: eine Gemeinde ist tot oder eine Gemeinde lebt?<br \/>\nHei\u00dft Leben einer Gemeinde:<br \/>\n-aufz\u00e4hlbare Aktivit\u00e4ten?<br \/>\n-Zahl der Gemeindeglieder und Gottesdienstbesucher?<br \/>\n-ein einigerma\u00dfen erhaltenes Kirchengeb\u00e4ude?<\/p>\n<p>In Gemeindeberichten aus der DDR-Zeit &#8211; aber auch aus dem Jahrhundert<br \/>\nzuvor &#8211; ist zu lesen, da\u00df Gottesdienste ausfielen, weil niemand<br \/>\ngekommen war. Ein Todesurteil f\u00fcr die Gemeinden! Die zerfallenen<br \/>\nDorfkirchen geben davon Zeugnis, da\u00df keiner im Dorf mehr Interesse<br \/>\nhat am Gottesdienst in dem Geb\u00e4ude, das einst die Vorfahren daf\u00fcr<br \/>\nerrichtet hatten.<\/p>\n<p>Die \u00e4u\u00dferen Merkmale sind sicher nicht die entscheidenden.<br \/>\nDas Leben einer Gemeinde ist da, wo Gottes Geist wirkt: Es ist \u00fcberall<br \/>\nda, wo Menschen auf das Wort Gottes h\u00f6ren, wo gebetet wird, wo Vertrauen<br \/>\nund Hoffnung gegen Mi\u00dftrauen und Resignation gelebt werden, wo die<br \/>\nLiebe zum N\u00e4chsten das Handeln bestimmt wo nicht der Neid und Egoismus<br \/>\ndas Miteinander der Menschen zerst\u00f6ren..<br \/>\nAuch wenn das alles nicht in Zahlen gemessen werden kann, hat es doch<br \/>\nAuswirkungen auf \u00d6ffentlichkeit und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Damals wie heute mu\u00df sich das Leben einer christlichen Gemeinde<br \/>\nvielen Auseinandersetzungen stellen. Im ersten Jahrhundert wurde von allen<br \/>\nB\u00fcrgern des r\u00f6mischen Reiches verlangt, den Kaiser als Gott<br \/>\nzu verehren. Wer nicht mitmachte, wurde zum M\u00e4rtyrer. Viele machten<br \/>\nZugest\u00e4ndnisse oder schlossen Kompromisse. Damit verlor der Glaube<br \/>\nsein Profil, er hat seine Wirkung nicht erf\u00fcllt. Heute beanspruchen<br \/>\nandere &#8222;G\u00f6tter&#8220; unser Denken und Handeln vollkommen: der<br \/>\nBeruf, das Geldverdienen, die verplante Zeit. Gemeinde und Glaube kommen<br \/>\nzu kurz. Die Kirche scheint keine Wirkung mehr zu haben<\/p>\n<p>Die Gemeinde in Sardes bekommt trotz des drohenden Todes noch eine Chance:<br \/>\nsie erh\u00e4lt den Auftrag: Werde wach und st\u00e4rke das andere, das<br \/>\nsterben will! Eine m\u00fcde, kraftlose und erstarrte Gemeinde &#8211; und Kirche!<br \/>\n&#8211; sie kann wach werden und neue Kr\u00e4fte bekommen!<\/p>\n<p>Eine solche Erneuerung kommt nicht aus dem eigenen Willen und Beschlu\u00df,<br \/>\nsondern von dem Geist, der Leben schafft und mit seiner Lebensenergie<br \/>\nGemeinden und Menschen erf\u00fcllt. Das geht von dem aus, &#8222;der die<br \/>\nsieben Geister hat und die sieben Sterne&#8220;. Damit hat er die sieben<br \/>\nGemeinden in seiner Hand, so da\u00df sie &#8222;ihren Karren an ihren<br \/>\nStern binden&#8220; (J\u00f6rg Zink in einem R\u00fcckblick auf sein Leben).<br \/>\nDie sieben Gemeinden in Kleinasien haben je ihren Geist, der die geistlichen<br \/>\nKr\u00e4fte weckt und die Gemeinde belebt.<\/p>\n<p>Ein Beispiel aus einer Dorfgemeinde: Sie hatte jahrelang keinen Gottesdienst<br \/>\nin ihrer Kirche. Das Geb\u00e4ude und die Gemeinde zerfielen. Zu einer<br \/>\nGemeindeversammlung, in der es um die Erhaltung der Kirche ging, kamen<br \/>\nwenige alte Gemeindeglieder und meinten einstimmig, wir brauchen keine<br \/>\nKirche mehr. Sie kann abgerissen werden. Die Denkmalspflege sicherte notd\u00fcrftig<br \/>\ndas Dach und die abdriftende Au\u00dfenwand. Nach einem Jahrzehnt kam<br \/>\ndie Enkelgeneration und sagte: Wir haben eine Kirche, sie soll wiederhergestellt<br \/>\nwerden. Wir wollen darin Gottesdienst feiern. Wir sammeln Geld und bauen<br \/>\nsie wieder auf. Das war erstaunlich f\u00fcr mich: jahrelang war die Gemeinde<br \/>\ntot gesagt, und pl\u00f6tzlich ist wieder Leben da!<\/p>\n<p>In der Offenbarung wird die Weltgeschichte als Ablauf dargestellt, der<br \/>\neinen neuen Himmel und eine neue Erde zum Ziel hat. Dieses Ziel ist nur<br \/>\nin Kampf und Auseinandersetzung zu erreichen zwischen den Kr\u00e4ften,<br \/>\ndie von Gott wegzerren und gegen Gott w\u00fcten, und den Kr\u00e4ften<br \/>\ndes Geistes, die zum \u00dcberwinden und Standhalten ausr\u00fcsten.<\/p>\n<p>In dem Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes wird das endzeitliche<br \/>\nZiel in drei Bildern beschrieben. Nur in Bildern k\u00f6nnen wir versuchen,<br \/>\nuns vorzustellen, wie Gottes Welt sein wird:<\/p>\n<p>&#8211; Als erstes: Wer durchh\u00e4lt und \u00fcberwindet, soll mit wei\u00dfen<br \/>\nKleidern angetan werden. Die Sieger werden strahlend wei\u00dfe Kleider<br \/>\nerhalten als Zeichen daf\u00fcr, da\u00df sie zu Gottes Welt des Lichtes<br \/>\ngeh\u00f6ren werden. Weil die Welt des Lichtes mit der Taufe beginnt,<br \/>\nhaben Christen das wei\u00dfe Gewand im \u00fcbertragenen Sinn schon<br \/>\nangezogen. Doch es erh\u00e4lt im Lauf des Lebens Dreckflecke, es bleibt<br \/>\nnicht wei\u00df. Auch Christen behalten keine saubere Weste in den Auseinandersetzungen<br \/>\nund Versuchungen des Lebens, sie werden schuldig an Gott und den Mitmenschen.<br \/>\nEntscheidend ist, dass sie das geschenkte Kleid nicht ausziehen und wegwerfen,<br \/>\nsondern darauf vertrauen, da\u00df es durch &#8220; Christi Blut und Gerechtigkeit&#8220;<br \/>\n(EG 350) wieder stahlend wei\u00df und erneuert wird. Diese Deutung f\u00fchrt<br \/>\nallerdings \u00fcber das hinaus, was der Seher Johannes schrieb.<\/p>\n<p>&#8211; Das zweite Bild ist das Buch des Lebens. In ihm sind die Namen der<br \/>\nMenschen aufgeschrieben, die bei Gott nicht vergessen werden. Ihre Namen<br \/>\nsind unausl\u00f6schlich. Jeder ist wichtig. Deshalb sollen wir uns selbst<br \/>\nund unser Christsein nicht wegwerfen. Jeder z\u00e4hlt, weil Gott auf<br \/>\njeden z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&#8211; Das letzte Bild: Wer mit Jesus einhergeht in wei\u00dfen Kleidern,<br \/>\nsich zu ihm bekennt und damit zu seiner Taufe steht, zu dem wird auch<br \/>\nJesus stehen: Er wird seinen Namen vor Gott und seinen Engeln bekennen.<\/p>\n<p>Diese Bilder, die uns Gottes Welt vorstellen, ermutigen uns, unser Christsein<br \/>\nzu leben.<\/p>\n<p>Unsere Geschichte erreicht ihr Ziel, wenn Jesus wiederkommt.<br \/>\nDas ist unplanbar und nicht berechenbar, denn er wird kommen wie ein Dieb<br \/>\nin der Nacht. Zeit und Stunde kann keiner vorher wissen.<br \/>\nDie Christen im ersten Jahrhundert haben mit dem baldigen Ende der Zeit<br \/>\ngerechnet.<br \/>\nWir leben nun schon \u00fcber die Jahrhunderte hinweg nicht mehr in der<br \/>\ndamaligen Naherwartung, aber in dem Bewu\u00dftsein: am Ende der Zeit<br \/>\nwird unser Herr kommen. Nach den Terrorakten in den USA (New York) sind<br \/>\ndie Szenarien des apokalyptischen Weltuntergangs bewu\u00dft gemacht<br \/>\nworden. Sie erzeugen Angst und Unsicherheit. Aber der christliche Glaube<br \/>\nmacht gewiss, dass wir nicht im Chaos untergehen, weil Jesus Christus<br \/>\nauf uns zukommt. Das l\u00e4sst uns gelassener auf die Zukunft zugehen,<br \/>\nund es r\u00fcttelt uns wach, unsere Kr\u00e4fte f\u00fcr das Leben einzusetzen.<\/p>\n<p>Advent ist die Vorbereitungszeit auf die Ankunft Jesu in einem doppeltem<br \/>\nSinn: Wir feiern Weihnachten, weil in Jesus Gott uns nahe gekommen ist<br \/>\n: er wurde der menschliche Gott an unserer Seite, Mensch wie wir. Zugleich<br \/>\nerwarten wir von dem g\u00f6ttlichen Kind eine Zukunft, die unsere Welt<br \/>\nver\u00e4ndert in einen neuen Himmel und eine neue Erde, weil dieser Jesus<br \/>\ndas Leben von der Todesbedrohung befreit hat. Daraus sch\u00f6pfen wir<br \/>\ndie Kr\u00e4fte der Erneuerung f\u00fcr uns selbst, f\u00fcr die Gemeinden<br \/>\nund die Welt.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><b>Charlotte Hoenen, Superintendentin i.R.<br \/>\nLieskau<br \/>\n<a href=\"mailto:rhoenen@t-online.de\">E-Mail: rhoenen@t-online.de<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde! Adventszeit ist Vorbereitungszeit. Im Evangelium zum 3. Advent h\u00f6rten wir die Anfrage Johannes des T\u00e4ufers an Jesus: Bist du, der da kommen soll? Der T\u00e4ufer rief das Volk auf umzukehren in Vorbereitung auf das Kommen Jesu. F\u00fcr die Predigt h\u00f6ren wir heute ein Sendschreiben des Sehers Johannes aus der Offenbarung. 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