{"id":9023,"date":"2021-02-07T19:49:55","date_gmt":"2021-02-07T19:49:55","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9023"},"modified":"2022-08-10T21:58:15","modified_gmt":"2022-08-10T19:58:15","slug":"hebraeer-138-9b-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-138-9b-2\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 13,8-9b"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger<br \/>\nPredigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Altjahresabend, 31. Dezember<br \/>\n2001<br \/>\nPredigt \u00fcber Hebr\u00e4er 13,8-9b, verfa\u00dft von Luise Stribrny<br \/>\nde Estrada<br \/>\n<\/span> <\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Vorbemerkungen<\/b>:<br \/>\nBeim Schreiben der Predigt bin ich davon ausgegangen, dass der Predigttext<br \/>\nschon vorher als Epistellesung vorgekommen ist. Das Wochenlied EG 64 &#8222;Der<br \/>\ndu die Zeit in H\u00e4nden hast&#8220;, mit dem ich die Predigt beende, sollte<br \/>\nauf jeden Fall im Gottesdienst vorkommen. Ich habe mich daf\u00fcr entschieden,<br \/>\nauf eine Zuspitzung f\u00fcr die Gemeinde und auf einzelne ihrer Mitglieder<br \/>\nzu verzichten, damit die Predigt leichter in andere Gemeindesituationen<br \/>\n\u00fcbertragbar ist. Die pers\u00f6nlichen Anliegen und Probleme einzelner<br \/>\ngeh\u00f6ren f\u00fcr mich in die F\u00fcrbitte, die an diesem Abend eine<br \/>\nbesondere Rolle spielt.<br \/>\nDas Thema dieses Kasual-Gottesdienstes aus Anlass des \u00dcbergangs in<br \/>\nein neues Jahr ist die Zeit in all ihren Facetten: Verg\u00e4nglichkeit,<br \/>\nGleichbleibendes, Ewigkeit. Dass Gott bzw. Jesus Christus sich als einziger<br \/>\nimmer gleich bleibt, wie es Hebr. 13,8 bezeugt, ist f\u00fcr mich nicht<br \/>\nuneingeschr\u00e4nkt positiv, da es ihn von uns der Zeitlichkeit unterworfenen<br \/>\nMenschen entfernt. Tr\u00f6stlich bleibt aber seine gn\u00e4dige Zuwendung.Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Heute ist Zeit, um zur\u00fcckzuschauen. Zugleich Zeit, um das Neue<br \/>\nschon in den Blick zu nehmen. Am Silvesterabend probieren wir R\u00fcckblick<br \/>\nund Ausblick, und damit auch in diesen Gottesdienst. Was war im schon<br \/>\nfast vergangenen Jahr wichtig, was werden wir in Erinnerung behalten?<br \/>\nWas hat uns im politisch-gesellschaftlichen Bereich, was hat uns als Kirchengemeinde<br \/>\nund was uns als einzelne, im Privaten bewegt? Jede und jeder von uns hat<br \/>\nseine eigenen Eindr\u00fccke und Erfahrungen, die er ordnet, gewichtet<br \/>\nund ablegt, aus denen er selbst eine Bilanz ziehen muss.<\/p>\n<p>Was diesem Jahr 2001 f\u00fcr uns alle einen Stempel aufgedr\u00fcckt<br \/>\nhat, ist das Attentat am 11. September, das sich in die kollektive Erinnerung<br \/>\neingegraben hat. Viele der Tausenden, die in den Zwillingst\u00fcrmen,<br \/>\nin den Flugzeugen und bei den Rettungsarbeiten umgekommen sind, sind ohne<br \/>\nGrab geblieben, so dass ihre Angeh\u00f6rigen und Freunde keinen Ort haben,<br \/>\nan dem sie trauern k\u00f6nnen, zu dem sie hingehen k\u00f6nnen, um mit<br \/>\nihren Verstorbenen zu reden und von dem sie wissen, dass er ihre Reste<br \/>\nbirgt. Der Terroranschlag hat die USA in ihr Herz getroffen und die Verwundbarkeit<br \/>\nder Supermacht offen gelegt. In Trauer und Mitleid f\u00fcr die Opfer<br \/>\nmischen sich bei uns auch das Bewusstsein des Ausgesetztseins und f\u00fcr<br \/>\nviele der Verlust eines Grundsicherheitsgef\u00fchls.<\/p>\n<p>Die Herausforderung ist nicht unbeantwortet geblieben: Die USA haben<br \/>\ndem internationalen Terrorismus, Osama Bin Laden und als erstem Land Afghanistan<br \/>\nden Krieg erkl\u00e4rt. Die Taliban sind inzwischen geschlagen, Bin Laden<br \/>\naber h\u00e4lt sich weiterhin in den Bergen versteckt. Der Krieg hat trotz<br \/>\nsogenannter intelligenter Bomben viele Menschen das Leben gekostet und<br \/>\nTausende andere zu Fl\u00fcchtlingen gemacht, die jetzt in Lagern an der<br \/>\nGrenze hausen, Hunger und K\u00e4lte ausgesetzt. Die Zukunft des verw\u00fcsteten<br \/>\nLandes ist noch nicht absehbar. Wann wird dieser Krieg gegen den Terrorismus,<br \/>\nder sich Gerechtigkeit auf seine Fahnen geschrieben hat, ein Ende finden?<\/p>\n<p>Diese Fragen begleiten uns in das beginnende neue Jahr, zusammen mit<br \/>\ndem, was uns im pers\u00f6nlichen Bereich und in unserer Gemeinde besch\u00e4ftigt.<br \/>\nVielleicht ist es gut, dass es durch den Jahreswechsel eine Z\u00e4sur<br \/>\ngibt und wir uns von bestimmten Erlebnissen befreien, sie als abgeschlossen<br \/>\nbetrachten k\u00f6nnen: Das ist erledigt. Auf der anderen Seite macht<br \/>\nuns das schon wieder vergangene Jahr deutlich, dass wir im Fluss der Zeit<br \/>\nstehen, der sich immer weiter bewegt und den wir nicht aufhalten k\u00f6nnen.<br \/>\nWir werden wieder ein Jahr \u00e4lter &#8211; wo bleibt unsere Lebenszeit, was<br \/>\nk\u00f6nnen wir f\u00fcr die uns verbleibende Lebensstrecke erhoffen,<br \/>\nwas uns vornehmen? Was haben wir \u00fcberhaupt selbst in der Hand, und<br \/>\nwas kommt \u00fcber uns als Ungl\u00fcck oder als Geschenk? Am Abend des<br \/>\nalten Jahres f\u00fchlen wir, wie der Boden unter unseren F\u00fcssen<br \/>\nin Bewegung ger\u00e4t und gewohnte Sicherheiten nicht mehr tragen. Wir<br \/>\nfragen uns, was hindurchtr\u00e4gt in das neue Jahr, worauf wir uns verlassen<br \/>\nk\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;The same procedure as last year&#8220; ist der Schl\u00fcsselsatz<br \/>\nin der allj\u00e4hrlich zu Silvester gespielten englischen Kom\u00f6die<br \/>\n&#8222;Dinner for one&#8220;. Die Wiederholung, auch wenn sie l\u00e4cherlich<br \/>\ngeworden ist, gibt Sicherheit in einer Situation, die von Abbruch und<br \/>\nVerg\u00e4nglichkeit gekennzeichnet ist. Obwohl von den Freunden und Verehrern<br \/>\nder alten Dame inzwischen keiner mehr zu Besuch kommt und wahrscheinlich<br \/>\nauch kaum noch einer lebt, feiert sie weiterhin mit ihnen Silvester und<br \/>\nl\u00e4sst ein hundertmal einge\u00fcbtes Schauspiel ablaufen, bei dem<br \/>\nihr Butler assisitiert. Im Angesicht der Leere bewahrt die Lady die Form<br \/>\n&#8211; und lacht sich insgeheim in&#8217;s F\u00e4ustchen \u00fcber die Fallen, die<br \/>\ndarin f\u00fcr ihren alten Vertrauten versteckt liegen. &#8211; Wahrscheinlich<br \/>\nist diese Kom\u00f6die so beliebt, weil sie uns einen Spiegel vorh\u00e4lt:<br \/>\nAuch wir w\u00fcnschen uns oft, dass alles &#8222;so wie immer&#8220; abl\u00e4uft,<br \/>\nweil uns das Geborgenheit gibt und uns an alte Zeiten erinnert &#8211; und dabei<br \/>\nmerken wir oft gar nicht oder zu sp\u00e4t, dass die H\u00fclle leer geworden<br \/>\nist und das, was fr\u00fcher war, unwiderruflich vorbei ist. Wir klammern<br \/>\nuns an das, was gewesen ist und hindern uns selbst daran, dem Neuen ins<br \/>\nAuge zu sehen und darauf angemessen zu reagieren. Wir hoffen, das, was<br \/>\ngut war, liesse sich beliebig wiederholen, aber das Leben geht unaufhaltsam<br \/>\nweiter, und wir m\u00fcssen uns ihm stellen, auch wenn das bedeutet, Abschied<br \/>\nzu nehmen.<\/p>\n<p>Gibt es in all diesem Wechsel trotzdem Kontinuit\u00e4ten? Woran k\u00f6nnen<br \/>\nwir uns festhalten angesichts der Verg\u00e4nglichkeit? Im heutigen Predigttext<br \/>\naus dem Hebr\u00e4erbrief heisst es: &#8222;Jesus Christus, gestern und<br \/>\nheute und derselbe auch in Ewigkeit.&#8220; Einer bleibt sich gleich und<br \/>\nver\u00e4ndert sich nicht, w\u00e4hrend alles andere dem Fluge der Zeiten<br \/>\nunterworfen ist. So wie er fr\u00fcher gewesen ist, erleben wir ihn auch<br \/>\nheute und k\u00f6nnen uns darauf verlassen, dass er sich in alle Zukunft<br \/>\nhinein gleich bleiben wird. Er ist wie ein sicherer Hafen, den wir jederzeit<br \/>\nanlaufen k\u00f6nnen, wenn die St\u00fcrme uns umtreiben. Er ist uns Zuflucht<br \/>\nund Sicherheit. Christus ist der st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderung nicht<br \/>\nunterworfen, sondern aus ihr herausgenommen, er steht jenseits von ihr.<\/p>\n<p>Einerseits ist es beruhigend, sich darauf verlassen zu k\u00f6nnen. Es<br \/>\ngibt aber auch eine andere Seite, die mich zum Widerspruch herausfordert.<br \/>\nIst ein Gott, der sich nie ver\u00e4ndert, nicht zu festgelegt, zu statisch,<br \/>\num uns Menschen in all den Wechseln zu begleiten? Was begreift ein Gott,<br \/>\nder sich ewig gleich bleibt, von unserem Leben, wie kann er uns nah sein?<br \/>\n&#8211; Man muss sehr genau aufpassen, in welchem Kontext S\u00e4tze wie der<br \/>\nvon dem derselbe bleibenden Christus gesagt werden und wie sie gemeint<br \/>\nsind, damit sie nicht zum Dogma erstarren, mit dem Menschen leicht mundtot<br \/>\ngemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Hebr\u00e4erbrief richtet dieser Vers sich an Christen und Christinnen,<br \/>\ndie von allen Seiten kommenden Anfragen an ihren Glauben standhalten m\u00fcssen<br \/>\nund selbst in Gefahr sind, das Eigentliche aus den Augen zu verlieren.<br \/>\nInmitten eines Nebeneinanders vieler religi\u00f6ser Str\u00f6mungen m\u00fcssen<br \/>\nsie aufpassen, dass sie nicht von anderen Lehren fortgerissen werden.<br \/>\nSie ringen um das, was im Zentrum des christlichen Glaubens steht, wie<br \/>\nsie ihn kennengelernt haben. Der Verfasser dieses Briefes stellt ihnen<br \/>\nJesus Christus vor Augen, an dem sie sich ausrichten sollen: So wie ihn<br \/>\ndie Apostel beschrieben haben, so wie man sich in den Gemeinden von ihm<br \/>\nimmer wieder erz\u00e4hlt, so war er wirklich. Er hat sich Menschen zugewandt,<br \/>\ndie in Not waren, und ihnen dadurch, dass er sie gesund gemacht und ihnen<br \/>\nihre W\u00fcrde wiedergegeben hat, gezeigt, dass Gott sie liebt wie eine<br \/>\nMutter ihre Kinder. Er war mit Gott so eng verbunden, dass er wie er,<br \/>\nin seiner Vollmacht, handelte. Nach seinem Tod hat Gott ihn in den Himmel<br \/>\naufgenommen und ihm die Herrschaft \u00fcber die Welt \u00fcbertragen,<br \/>\ndie er bisher allein innegehabt hatte. Seine Gemeinde kann sich jetzt<br \/>\nvoller Vertrauen an ihn wenden, genauso wie die Menschen es getan haben,<br \/>\nals er noch unter ihnen lebte. Das gilt auch f\u00fcr die Zukunft, solange<br \/>\njeder einzelne lebt und und bis an&#8217;s Ende der Welt.<\/p>\n<p>Der Verfasser des Hebr\u00e4erbriefes weiss, dass es nicht einfach ist,<br \/>\nsich auf den Glauben an Christus, der sich in seinem Interesse f\u00fcr<br \/>\nuns Menschen gleich bleibt, einzulassen. Dazu bedarf es einer Sicherheit,<br \/>\ndie man nicht aus sich selbst erreichen kann. Er sagt das so: &#8222;Es<br \/>\nist gut, dass das Herz gefestigt wird, und zwar durch Gnade.&#8220; Wir<br \/>\nk\u00f6nnen das Vertrauen auf Christus nicht einfach selbst herstellen,<br \/>\nnicht durch h\u00e4ufige Gebete, durch genaues Leben nach Gottes Willen<br \/>\nund intensives Nachdenken erreichen, sondern sind auf die Gnade angewiesen,<br \/>\ndie uns im Innersten st\u00e4rkt. Das macht es schwerer und leichter zugleich:<br \/>\nSchwerer, weil wir es selbst nicht in der Hand haben, uns sozusagen die<br \/>\nHandlungsm\u00f6glichkeiten genommen sind, und leichter, weil es nicht<br \/>\nvon unserem Verdienst abh\u00e4ngt, wir also auch keine Angst zu haben<br \/>\nbrauchen, dass wir bestimmte Anforderunge nicht erf\u00fcllen. Was wir<br \/>\ntun k\u00f6nnen, ist, uns f\u00fcr Gottes Gnade zu \u00f6ffenn, mit ihr<br \/>\nzu rechnen, sie heineinzulassen in unser Herz, und ihr einen Raum einzur\u00e4umen.<br \/>\nIndem wir uns Zeit nehmen f\u00fcr die Begegnung mit Got und uns auf die<br \/>\nSuche nach ihm machen. Dabei k\u00f6nnen uns das Gebet und auch das Singen<br \/>\nhelfen, zum Beispiel das Singen von Jochen Kleppers Neujahrslied &#8222;Der<br \/>\ndu die Zeit in H\u00e4nden hast&#8220;, in dessen letzter Strophe es heisst:<\/p>\n<p>&#8222;Der du allein der Ewge heisst<br \/>\nund Anfang, Ziel und Mitte weisst<br \/>\nim Fluge unsrer Zeiten:<br \/>\nbleib du uns gn\u00e4dig zugewandt<br \/>\nund f\u00fchre uns an deiner Hand,<br \/>\ndamit wir sicher schreiten.&#8220; (EG 64,6)<\/p>\n<p>Wie eine Variation auf den Predigttext klingt das und fasst gleichzeitig<br \/>\ndas Gef\u00fchl in Worte, das uns angesichts des Jahreswechsels \u00fcberf\u00e4llt:<br \/>\nWir erleben, dass unsere Zeit verfliegt und alles der Verg\u00e4nglichkeit<br \/>\nunterworfen ist. Der einzige, der davon ausgenommen ist, ist Gott als<br \/>\nVater, Sohn und Heiliger Geist. Damit wird zwar der Abstand deutlich,<br \/>\nder Gott und uns trennt, andererseits bleibt er aber unsere Zuflucht jenseits<br \/>\naller Zeitlichkeit. An ihm k\u00f6nnen wir uns immer von neuem orientieren,<br \/>\negal, wo wir gerade stehen. Der Glaube an ihn kann uns gerade eine Basis<br \/>\ndaf\u00fcr bieten, dass wir uns den Anforderungen des Neuen stellen und<br \/>\nnicht darauf angewiesen sind, immer wieder zwanghaft das gleiche zu wiederholen.<br \/>\nWenn unser Leben in ihm einen Fixpunkt hat, brauchen uns die vielf\u00e4ltigen<br \/>\nVer\u00e4nderungen nicht zu verunsichern.<\/p>\n<p>Gott geht, wie es bei Jochen Klepper heisst, an unserer Seite und h\u00e4lt<br \/>\nunsere Hand. Trotz aller Fragen, die weiterhin bleiben, k\u00f6nnen wir<br \/>\ndarauf vertrauen, dass Gott uns jederzeit nahe ist. Wir kennen ihn, er<br \/>\nhat sich nicht ver\u00e4ndert, seitdem er in Jesus Christus Mensch geworden<br \/>\nist. So wie damals will er uns auch heute zu Menschen machen, die im Bewusstsein<br \/>\nleben, dass sie Gottes geliebte Kinder sind und daraus ihre Kraft beziehen,<br \/>\ndie auf andere ausstrahlt.<\/p>\n<p>Damit unser Herz in diesem Glauben gest\u00e4rkt werde, bleibe er uns<br \/>\ngn\u00e4dig zugewandt.<br \/>\nDarum bitten wir ihn in der heutigen Nacht und f\u00fcr das neue Jahr.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p><b>Luise Stribrny de Estrada,<br \/>\nPastorin in der ev.-luther. Gemeinde deutscher Sprache in Mexiko.<br \/>\n<a href=\"mailto:marclui@prodigy.net.mx\">E-Mail: marclui@prodigy.net.mx<\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch Altjahresabend, 31. Dezember 2001 Predigt \u00fcber Hebr\u00e4er 13,8-9b, verfa\u00dft von Luise Stribrny de Estrada Vorbemerkungen: Beim Schreiben der Predigt bin ich davon ausgegangen, dass der Predigttext schon vorher als Epistellesung vorgekommen ist. 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