{"id":9102,"date":"2021-02-07T19:49:56","date_gmt":"2021-02-07T19:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9102"},"modified":"2022-08-09T18:43:33","modified_gmt":"2022-08-09T16:43:33","slug":"roemer-8-1-2-10-11-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-8-1-2-10-11-3\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 8, 1-2 (10-11)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n<p><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger <\/a><\/b><\/p>\n<p>Predigten im Internet<\/p>\n<p>hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch<\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n<p><b><span style=\"color: #000099;\">Pfingstsonntag<\/span><span style=\"color: #000099;\">,<br \/>\n19. Mai 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber R\u00f6mer 8, 1-2 (10-11), verfa\u00dft von Eberhard<br \/>\nHarbsmeier (D\u00e4nemark)<\/span><\/b><b><\/b><\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mit einem Wort beginnen, das in diesem Zusammenhang<br \/>\neine gro\u00dfe Rolle spielt, das aber &#8211; vielleicht &#8211; bei der Textauswahl<br \/>\nf\u00fcr diesen Pfingsttag gleichsam als vielleicht etwas peinlich schamhaft<br \/>\n\u00fcbergangen wird. Hier ist zwar viel vom Geist die Rede, der lebendig<br \/>\nmacht, aber im achten Kapitel des R\u00f6merbriefs spricht Paulus auch<br \/>\nvom Gegenteil von Geist und geistlich, n\u00e4mlich dem &#8222;Fleisch&#8220;<br \/>\nund der &#8222;Fleischlichkeit&#8220;, von der fleischlichen Gesinnung.<br \/>\nUm zu verstehen, was Paulus mit dem Gesetz des Geistes und der Freiheit<br \/>\nmeint, ist es vielleicht n\u00fctzlich, sich zun\u00e4chst mit dem etwas<br \/>\naltmodischen aber f\u00fcr Paulus ungeheuer wichtigen Begriff &#8222;Fleisch&#8220;<br \/>\nauseinanderzusetzten. Was meint Paulus mit &#8222;Fleisch&#8220; und &#8222;fleischlich&#8220;?<\/p>\n<p>Wenn wir nicht bei dem Worte &#8222;Fleisch&#8220; an einen Fleischerladen<br \/>\ndenken, dann verbinden wohl die meisten Menschen heute mit diesem Wort<br \/>\nSexualit\u00e4t, oder zumindest die K\u00f6rperlichkeit des Menschen.<br \/>\nUnd es gibt in der christlichen Kirche eine lange Tradition daf\u00fcr,<br \/>\nda\u00df man das &#8222;Fleisch&#8220; im Sinne der K\u00f6rperlichkeit<br \/>\nund der Sexualit\u00e4t des Menschen gering gesch\u00e4tzt und verachtet<br \/>\nhat.<\/p>\n<p>Das hat Tradition, eine Tradition, die eigentlich \u00e4lter ist als<br \/>\ndas Christentum. Nach dieser Tradition geht es darum, sich von den Bindungen<br \/>\nan das Fleisch &#8211; die K\u00f6rperlichkeit allgemein und die Sexualit\u00e4t<br \/>\nim Besonderen &#8211; freizumachen. Denn die Bindung an das Fleisch, den K\u00f6rper,<br \/>\nmacht unfrei. &#8222;Die Gedanken sind frei&#8220; &#8211; hei\u00dft es so sch\u00f6n<br \/>\nim Volkslied &#8211; Freiheit ist Freiheit von seiner eigenen K\u00f6rperlichkeit.<\/p>\n<p>Es kann kein Zweifel daran bestehen: Der Apostel Paulus kannte diese<br \/>\nAngst vor der eigenen K\u00f6rperlichkeit, der eigenen Sexualit\u00e4t.<br \/>\nEr kannte die Erfahrung, da\u00df der eigene K\u00f6rper, das &#8222;Fleisch&#8220;,<br \/>\neinem fremd wird, gleichsam ein unappetitlicher Brei, der einen umgibt.<br \/>\nFleischlich in diesem Sinne kann nur der Mensch sein &#8211; dem der eigene<br \/>\nLeib fremd wird, etwas, was man nicht ist, sondern was man beherrschen<br \/>\nmu\u00df &#8211; als sei es eine Bedrohung.<\/p>\n<p>Und manch einer mag sich nun \u00fcber diese &#8222;Leibfeindlichkeit&#8220;<br \/>\ndes Paulus und der christlichen Tradition erheben als etwas, \u00fcber<br \/>\ndas wir weit erhaben sind. Die Theologen, die Kirche, haben den K\u00f6rper<br \/>\nentdeckt, und es erscheint beinahe schon anst\u00f6\u00dfig, im Sinne<br \/>\nvon Paulus vom Gegensatz zwischen Fleisch und Geist zu reden. Und dort,<br \/>\nwo man es noch tut, versteht man unter Fleisch etwas ganz anderes als<br \/>\nK\u00f6rperlichkeit &#8211; z.B. Egoismus, Selbstsucht oder dergleichen. Man<br \/>\nspiritualisiert gleichsam das Fleisch &#8211; um nicht als jemand dazustehen,<br \/>\ndem man Leib- oder gar Sexualfeindlichkeit vorwerfen kann.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte heute das Wort Fleisch dennoch zun\u00e4chst lieber w\u00f6rtlich<br \/>\nverstehen als K\u00f6rperlichkeit. Paulus warnt davor, sich zum Sklaven<br \/>\nseiner eigenen K\u00f6rperlichkeit und Sexualit\u00e4t zu machen. Der<br \/>\nMensch ist mehr als sein K\u00f6rper, der Mensch ist auch Geist. Denn<br \/>\nwir brauchen nicht &#8211; aus lauter Angst, da\u00df uns Leibfeindlichkeit<br \/>\nvorgeworfen wird &#8211; zu leugnen, da\u00df der Mensch mehr ist als sein<br \/>\nK\u00f6rper.<\/p>\n<p>Wir leben ja in einer Zeit in dem mit dem K\u00f6rper ein regelrechter<br \/>\nKult betrieben wird. Vielleicht wird ja das Wort des Apostel Paulus von<br \/>\ndenen, die &#8222;nach dem Fleisch&#8220; wandeln und sich dadurch zum Sklaven<br \/>\nihres K\u00f6rpers machen, wieder in einem ganz w\u00f6rtlichen Sinne<br \/>\naktuell. &#8222;Nach dem Fleisch wandeln&#8220; ist ja nicht die unmittelbare<br \/>\nund positive Freude an der eigenen K\u00f6rperlichkeit, sondern sich zum<br \/>\nSklaven seines K\u00f6rpers zu machen. Die Leibes\u00fcbung, das Spiel,<br \/>\ndie Freude am K\u00f6rper, eigentlich durchaus etwas Positives, wird zum<br \/>\nK\u00f6rperkult, zur Selbstqu\u00e4lerei. Das ist nicht gesund, das ist<br \/>\nein K\u00f6rperkult, der nicht lebendig macht, sondern krank, das ist<br \/>\nSelbstqu\u00e4lerei. Das kann z.B. zu einer krankhaften Angst vor dem<br \/>\n\u00c4lterwerden f\u00fcren. Was eigentlich gut und gesund ist &#8211; verkommt<br \/>\nzum Fitnesswahn &#8211; Paulus w\u00fcrde sagen dem Gesetz der S\u00fcnde und<br \/>\ndes Todes.<\/p>\n<p>Was ist der Fehler an solch einem Fitnesswahn? Wie ist es m\u00f6glich,<br \/>\nda\u00df einem der eigene K\u00f6rper zum Abgott wird, der einen versklavt?<br \/>\nDer Fehler ist nicht, da\u00df man sich an der K\u00f6rperlichkeit freut<br \/>\n&#8211; sondern ganz im Gegenteil: Da\u00df man seinen K\u00f6rper beherrschen<br \/>\nwill, statt sich an ihm zu freuen. So verkommt der Sport, die Freude an<br \/>\nihm zum Wahn.<\/p>\n<p>Und dies gilt nun nicht nur vom Fleisch bzw. dem K\u00f6rper im w\u00f6rtlichen<br \/>\nSinne. Dies gilt auch f\u00fcr das Leben \u00fcberhaupt: Wenn man es beherrschen,<br \/>\nbesitzen will, statt es zu leben, dann macht man sich zum Sklaven seines<br \/>\nLebens. Die verstorbene Marion Gr\u00e4fin D\u00f6nhoff hat in ihrem bewegenden<br \/>\nBuch \u00fcber ihre ostpreu\u00dfische Heimat das Wort gepr\u00e4gt,<br \/>\nda\u00df man etwas lieben k\u00f6nnen mu\u00df, ohne es besitzen zu<br \/>\nwollen. Dies ist ein sehr wahres Wort, es gilt f\u00fcr die Heimat: Kein<br \/>\nVolk &#8222;besitzt&#8220; in diesem Sinne ein Land, als h\u00e4tten andere<br \/>\nkein Recht, dort zu leben. Die Heimat ist ein St\u00fcck von uns selbst,<br \/>\naber wir &#8222;besitzen&#8220; sie nicht. Das gilt f\u00fcr auch unseren<br \/>\nK\u00f6rper: Wir &#8222;besitzen&#8220; ihn nicht, wir &#8222;sind&#8220;<br \/>\nunser K\u00f6rper. Das gilt auch f\u00fcr unser Leben insgesamt: Wer es<br \/>\nbesitzen will, wird es verlieren.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft fleischlich sein bei Paulus, das macht uns unfrei: Etwas<br \/>\nbesitzen zu wollen, herrschen zu wollen &#8211; statt zu leben. Das gilt f\u00fcr<br \/>\ndas Verh\u00e4ltnis zu unserem K\u00f6rper, wenn die Freude an der Leiblichkeit<br \/>\nzum Fitnesswahn verkommt, das gilt f\u00fcr unser Leben insgesamt.<\/p>\n<p>Das ist das Gesetz des Fleisches, das Gesetz der S\u00fcnde und des Todes:<br \/>\nDas Leben beherrschen wollen statt zu leben.<\/p>\n<p>Dagegen stellt der Apostel das Gesetz des Geistes, der lebendig macht.<br \/>\nWie das Wort Fleisch, so m\u00fcssen wir auch das Wort &#8222;Geist&#8220;<br \/>\nzun\u00e4chst ganz w\u00f6rtlich nehmen, es bedeutet soviel wie Atem und<br \/>\nLeben im w\u00f6rtlichen Sinne: Ein K\u00f6rper ohne Geist, d.h. ohne<br \/>\nAtem, ist ein Leichnam. Ein Leben ohne Geist ist kein wirkliches Leben.<br \/>\nEs ist kein Zufall, da\u00df wir das Pfingstfest, das Fest des Geistes,<br \/>\nim Fr\u00fchjahr begehen, in der Jahreszeit, wo die Natur zum Leben erwacht.<br \/>\nEs mag ja sein, da\u00df manchem dieses w\u00f6rtliche Verst\u00e4ndnis<br \/>\nvon Geist als Leben und Lebenskraft (und -saft) nicht fromm genug ist<br \/>\nund zu weltlich, sozusagen nicht geistlich genug. Aber wir tun gut daran,<br \/>\nuns zun\u00e4chst an diesem w\u00f6rtlichen Verst\u00e4ndnis zu orientieren:<br \/>\nOhne Atem kein Leben, ohne Geist w\u00e4ren wir tot. Der Geist macht lebendig,<br \/>\nweil er selbst das Leben ist.<\/p>\n<p>Geist ist Leben, Lebendigkeit, davon spricht Paulus im R\u00f6merbrief,<br \/>\ndavon handelt im Grunde der ganze R\u00f6merbrief: Was ist Leben, was<br \/>\nist Tod? Was macht lebendig, was t\u00f6tet? Was ist das Gesetz der S\u00fcnde<br \/>\nund des Todes, und was ist das Gesetz des Lebens?<\/p>\n<p>Geist ist nicht Leibfeindlichkeit, sondern Leben &#8211; im w\u00f6rtlichen<br \/>\nSinne, aber auch im \u00fcbertragenen Sinne. Deshalb verbinden wir mit<br \/>\ndiesem Wort viele Bedeutungen:<br \/>\nGeist ist Kultur &#8211; im Gegensatz zur blo\u00dfen Natur.<br \/>\nGeist ist Zukunft &#8211; im Gegensatz zur Vergangenheit.<br \/>\nGeist ist Bewegung &#8211; im Gegensatz zum Stillstand.<br \/>\nGeist ist Andersheit &#8211; im Gegensatz zur Selbstgen\u00fcgsamkeit.<br \/>\nGeist ist Atmosph\u00e4re &#8211; im Gegensatz zur Leere.<br \/>\nGeist ist Leidenschaft &#8211; im Gegensatz zur Gleichg\u00fcltigkeit.<br \/>\nGeist ist Friede &#8211; im Gegensatz zur Gewalt.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte diese Reihe fast beliebig fortsetzen. Die Bedeutung vom<br \/>\ndem, was wir mit dem Worte Geist verbinden, ist so breit und vielf\u00e4ltig<br \/>\nwie das Leben selbst.<\/p>\n<p>Nun spricht Paulus nicht nur vom Geist des Lebens im Allgemeinen, sondern<br \/>\nvom Geist Christi, vom Geist Gottes, dem Geist, der nach unserem Bekenntnis<br \/>\nvom Vater und dem Sohne ausgeht. Ich denke, es w\u00e4re ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis,<br \/>\nwollte man den Geist Gottes gegen all das ausspielen, was wir sonst unter<br \/>\nGeist verstehen und mit diesem Worte verbinden. Der Geist Gottes ist nicht<br \/>\nein anderer Geist als der Geist, der lebendig macht, sondern Christus<br \/>\nist das Leben.<\/p>\n<p>Darum hei\u00dft geistlich sein nicht lebensfremd sein, sondern im Gegenteil:<br \/>\nGeistlich sein hei\u00dft das Leben leben statt es besitzen und beherrschen<br \/>\nzu wollen. Nicht der &#8222;geistliche&#8220;, sondern der &#8222;fleischliche&#8220;<br \/>\nMensch ist lebensfremd. Nicht der Geist, sondern das Fleisch ist naturwidrig.<\/p>\n<p>Ich bin mit einer Theologie aufgewachsen, in der man streng zwischen<br \/>\ndem Geist Gottes, dem Heiligen Geist und all dem unterschied, was man<br \/>\nsonst noch Geist nennt &#8211; vom Geist zu reden mit Bildern der Natur, des<br \/>\nFr\u00fchlings war verp\u00f6nt, als falsche Romantik verschrieen.<\/p>\n<p>Ich denke, da\u00df sich eine solche &#8222;unnat\u00fcrliche&#8220;<br \/>\nTheologie \u00fcberlebt hat &#8211; in Wirklichkeit ist sie ja Unglaube. Man<br \/>\nglaubt nicht mehr an die Allgegenwart Gottes in allem was lebt. Eine solche<br \/>\nDenkweise hat sich sozusagen selbst \u00fcberlebt &#8211; nicht aber das Pfingstfest<br \/>\nmit seiner Verbindung von Natur und Geist. Ich m\u00f6chte deshalb mit<br \/>\neinem romantischen Pfingstlied schlie\u00dfen, das von dem d\u00e4nischen<br \/>\nRomantiker N.F.S. Grundtvig stammt, das beliebteste Pfingstlied in D\u00e4nemark,<br \/>\ngerade weil es vom Geist in Bildern der Natur spricht, lebendig und nicht<br \/>\nin trockener theologischer Terminologie. Auch wenn die deutsche \u00dcbersetzung<br \/>\nden Geist des d\u00e4nischen Originals nur unzureichend vermittelt, kann<br \/>\nsie doch einen Eindruck von der Kraft der Sprache Grundtvigs geben:<\/p>\n<p>In vollem Glanz strahlt nun die Sonne,<br \/>\ndes Lebens Licht, der Gnaden Wonne.<br \/>\nNun kam der Pfingsten liebe Zeit,<br \/>\nder Sommerbl\u00fcte Herrlichkeit.<br \/>\nIn Jesu Namen nun der Geist<br \/>\nin goldner Ernte uns verhei\u00dft.<\/p>\n<p>Die kurze Sommernacht durchschallen,<br \/>\ndes Friedenswaldes Nachtigallen,<br \/>\ndas alles, was dem Herrn geh\u00f6rt,<br \/>\ndarf schlummern still und ungest\u00f6rt,<br \/>\ndarf tr\u00e4umen s\u00fc\u00df vom Paradies<br \/>\nund wachen auf zu Jesu Preis .<\/p>\n<p>(\u00dcbersetzung: Eberhard Harbsmeier. Die \u00dcbersetzung findet sich<br \/>\nin dem Buch \u00fcber Grundtvig: N.F.S. Grundtvig. Tradition und Erneuerung,<br \/>\nhg. von Anders Pontoppidan Thyssen und Christian Thodberg, \u00fcbers.<br \/>\nvon Eberhard Harbsmeier, Kopenhagen 1983, S. 202)<\/p>\n<p>Das Lied von Grundtvig auf englisch:<\/p>\n<p>In all its splendour now the sun shines<br \/>\nAbove the mercy-seat the lifelight,<br \/>\nNow is our Whitsun lily come.<br \/>\nNow is there summer pure and soft,<br \/>\nNow more than angel songs foretell<br \/>\nA golden harvest in His name<\/p>\n<p>In summer enen&#8217;s short sweet coolness<br \/>\nThe noghtingale sings in the forest,<br \/>\nAnd all the Lord chose once to maek,<br \/>\nMay slumber sweet and softly wake,<br \/>\nMay sweetly dream of paradise<br \/>\nAnd waken to our Saviour&#8217;s praise.<\/p>\n<p>(N.F.S. Grundtvig. Tradition and Renewal, ed. by Christian Thodberg<br \/>\nand Anders Pontoppidan Thyssen, Copenhagen 1983, p. 188.)<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><b>Rektor Professor Eberhard Harbsmeier<br \/>\nTeologisk P\u00e6dagogisk Center L\u00f8gumkloster<br \/>\nPr\u00e6steh\u00f8jskolen &#8211; Folkekirkens P\u00e6dagogiske Institut<br \/>\nKirkeall\u00e9 2, DK-6240 L\u00f8gumkloster<br \/>\nTelefon: 74 74 32 13 &#8211; Direkte: 73 74 58 81<br \/>\nTelefax: 74 74 50 13<br \/>\n<a href=\"mailto:ebh@km.dk\">E-mail: ebh@km.dk<\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><noscript><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=020519-2.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch Pfingstsonntag, 19. Mai 2002 Predigt \u00fcber R\u00f6mer 8, 1-2 (10-11), verfa\u00dft von Eberhard Harbsmeier (D\u00e4nemark) Liebe Gemeinde! Ich m\u00f6chte mit einem Wort beginnen, das in diesem Zusammenhang eine gro\u00dfe Rolle spielt, das aber &#8211; vielleicht &#8211; bei der Textauswahl f\u00fcr diesen Pfingsttag gleichsam [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,1,727,447,387,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9102","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-roemer","category-aktuelle","category-archiv","category-kapitel-08-chapter-08-roemer","category-pfingstsonntag","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9102"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12882,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9102\/revisions\/12882"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9102"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9102"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9102"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9102"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}