{"id":9136,"date":"2021-02-07T19:49:55","date_gmt":"2021-02-07T19:49:55","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9136"},"modified":"2022-08-10T14:05:59","modified_gmt":"2022-08-10T12:05:59","slug":"2-koenige-25-8-12-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-koenige-25-8-12-2\/","title":{"rendered":"2. K\u00f6nige 25, 8-12"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger<br \/>\nPredigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">10<\/span><span style=\"color: #000099;\">.<br \/>\nSonntag nach Trinitatis (Israelsonntag), 4. August 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber 2. K\u00f6nige 25, 8-12, verfa\u00dft von Paul Kluge<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8 Am siebenten Tage des f\u00fcnften Monats, das ist das neunzehnte Jahr<br \/>\nNebukadnezars, des K\u00f6nigs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste<br \/>\nder Leibwache, als Feldhauptmann des K\u00f6nigs von Babel nach Jerusalem<br \/>\n9 und verbrannte das Haus des HERRN und das Haus des K\u00f6nigs und alle<br \/>\nH\u00e4user in Jerusalem; alle gro\u00dfen H\u00e4user verbrannte er<br \/>\nmit Feuer.<br \/>\n10 Und die ganze Heeresmacht der Chald\u00e4er, die dem Obersten der Leibwache<br \/>\nunterstand, ri\u00df die Mauern Jerusalems nieder.<br \/>\n11 Das Volk aber, das \u00fcbrig war in der Stadt, und die zum K\u00f6nig<br \/>\nvon Babel abgefallen waren und was \u00fcbrig war von den Werkleuten,<br \/>\nf\u00fchrte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, weg;<br \/>\n12 aber von den Geringen im Lande lie\u00df er Weing\u00e4rtner und Ackerleute<br \/>\nzur\u00fcck. Amen<\/p>\n<p>Wenn auch Tempel einst\u00fcrzen, Kulttempel, Kulturtempel, Konsumtempel:<br \/>\nDer Bauer bestellt weiterhin seinen Acker, der Weing\u00e4rtner seinen<br \/>\nWeinberg. Denn auch bei neuen Herren kommt &#8211; wie bei den alten &#8211; erst<br \/>\ndas Fressen und dann die Moral. Glaube, Hoffnung und Liebe aber leben<br \/>\nauch ohne Priester und Tempel in den Herzen der kleinen Leute.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister,<\/p>\n<p>aus manchen Texten der Bibel erfahren wir einiges \u00fcber diejenigen,<br \/>\ndie nach Babylon in die Gefangenschaft verschleppt wurden. Wie aber mag<br \/>\nes denen ergangen sein, die in Jerusalem blieben, den kleinen Leuten,<br \/>\nden Randfiguren der Geschichte? Dieser Frage m\u00f6chte ich heute nachgehen:<\/p>\n<p>Trauer machte sich breit unter den Dagebliebenen, Trauer \u00fcber die<br \/>\nZerst\u00f6rung des Tempels, Trauer \u00fcber die Zerst\u00f6rung von<br \/>\nH\u00e4usern und Stra\u00dfen, Trauer aber vor allem \u00fcber die Get\u00f6teten.<br \/>\nBekannte Pers\u00f6nlichkeiten der Stadt waren zu beklagen, auch Nachbarn<br \/>\nund Freunde, vor allem aber Familienangeh\u00f6rige. M\u00e4nner, V\u00e4ter<br \/>\nund S\u00f6hne, die im Kampf gefallen waren; Frauen, Kinder und Alte,<br \/>\ndie dem Kampf zum Opfer gefallen waren. Die dagebliebenen \u00dcberlebenden<br \/>\nbestatteten die Toten, auch die toten Feinde. Dann r\u00e4umten sie auf<br \/>\nin der Stadt, beseitigten Schutt, klopften Steine, fanden manches Brauchbare<br \/>\nunter den Tr\u00fcmmern. Die leerstehenden H\u00e4user verschlossen sie,<br \/>\ndamit die Vertrieben das Ihre vorf\u00e4nden, wenn sie zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p>Immer wieder aber ergab es sich, da\u00df die Dagebliebenen nicht wu\u00dften,<br \/>\nwas sie tun sollten. Keiner sagte es ihnen, denn die das Sagen hatten,<br \/>\nwaren alle weggef\u00fchrt worden. Wenn auch mancher dem einen oder anderen<br \/>\nder Entf\u00fchrten sein Schicksal g\u00f6nnte, darin eine gerechte Strafe<br \/>\nf\u00fcr begangene Ungerechtigkeit sah: Sie f\u00fchlten sich doch manches<br \/>\nmal allein gelassen und ratlos. Denn sie hatten niemanden, bei dem sie<br \/>\nsich als Tagel\u00f6hner verdingen konnten, keinen, der den in Not geratenen<br \/>\nmit Almosen half. Die Sorge um das t\u00e4gliche Brot wuchs und bestimmte<br \/>\nmehr und mehr ihren Alltag.<\/p>\n<p>Sie hielten und feierten den Sabbat nach alter Gewohnheit und so gut<br \/>\nsie konnten, gingen auch gelegentlich zum Tempelberg und klagte Jahwe<br \/>\nihr Leid. Haderten mit ihm, weil sie sich von ihm verlassen f\u00fchlten.<br \/>\nZweifelten an ihm, weil sein Tempel zerst\u00f6rt war, und weil er das<br \/>\nUngl\u00fcck nicht verhindert hatte. Manche hatten die Mahnungen Jesajas<br \/>\ngeh\u00f6rt, andere Jeremias noch deutlichere Warnungen. Doch das hatten<br \/>\nsie nie auf sich bezogen, sondern immer auf die Verantwortlichen in Politik<br \/>\nund Wirtschaft. Vom Verbleib Jesajas wu\u00dfte niemand etwas, doch Jeremia<br \/>\nwar mit den Verbannten gezogen, freiwillig, fast gegen den Willen der<br \/>\nSiegermacht. Manche verstanden das nicht, andere bedauerten das und h\u00e4tten<br \/>\nihn gern als Tr\u00f6ster, auch als Ratgeber in der zerst\u00f6rten Stadt<br \/>\ngehabt.<\/p>\n<p>Die Babylonier hatten unter dem Kommando eines Gedalja einige Offiziere<br \/>\nund ein kleines Heer Soldaten zur\u00fcckgelassen. Sie hatten vor allem<br \/>\ndie Aufgabe, die entstandenen Kriegskosten aus dem besiegten Land herauszuholen<br \/>\nund m\u00f6glichst noch etwas mehr. Gedalja erwies sich als umg\u00e4nglich<br \/>\nund menschlich, sie legten bald ihre Angst vor Besatzerwillk\u00fcr ab<br \/>\nund richteten sich nach den neuen Herren. Ein Herr war gegangen, ein anderer<br \/>\ngekommen, f\u00fcr die kleinen Leute geriet die Welt wieder ein wenig<br \/>\nins Gleichgewicht. Sie bekamen wieder gesagt, was sie zu tun hatten, und<br \/>\ndas taten sie.<\/p>\n<p>Und doch: Irgendwie war alles anders. Wenn kein Priester, kein Levit<br \/>\nden Gottesdienst hielt &#8211; wie sollten sie ihrem Gott opfern, wie sein Wort<br \/>\nh\u00f6ren &#8211; und vor allem: Wo sollten sie das tun, wo doch der Tempel<br \/>\nzerst\u00f6rt war. Hatte Gott sich vollends von ihnen abgewandt, da\u00df<br \/>\nsie nicht mehr zu ihm kommen konnten? Was hatten sie, die kleinen Leute,<br \/>\ndenn B\u00f6ses getan, da\u00df er sie so sehr strafte! Und was konnten<br \/>\nsie tun, um ihn wieder zu vers\u00f6hnen? Vor jedem Fest, vor jedem Opfertag,<br \/>\nvor jedem Sabbat stellten Menschen sich und anderen diese Fragen.<\/p>\n<p>Die Babylonier konnten diese Fragen nicht beantworten und nicht sagen,<br \/>\nwas hier zu tun war. So fragten sie schlie\u00dflich die wenigen Alten,<br \/>\ndie noch in der Stadt waren. Die zuckten zun\u00e4chst auch nur mit den<br \/>\nSchultern, mit solchen Fragen hatten sie sich nie befa\u00dft. Daf\u00fcr<br \/>\nhatte es Priester gegeben, die das gelernt hatten. Doch als \u00c4lteste<br \/>\nmu\u00dften sie sich den Fragen stellen und Antworten finden. Das war<br \/>\nalter Brauch und gute Sitte. \u00dcber reichlich Lebens- und Glaubenserfahrung<br \/>\nverf\u00fcgten sie ja, und so sahen sie es ein: Sie mu\u00dften daf\u00fcr<br \/>\nsorgen, da\u00df auch die Enkel Gott, wie sie ihn fanden, f\u00e4nden.<\/p>\n<p>Lesen konnten sie nicht, doch sie kannten viele Geschichten: Von der<br \/>\nErschaffung der Welt, von Adam und Eva, von Kain und Abel, von Abraham,<br \/>\nIsaak und Jakob, Geschichten \u00fcber Joseph und seine Br\u00fcder, \u00fcber<br \/>\nMose, Josua und die Richter, \u00fcber David und Salomo und manche anderen.<br \/>\nDiese Geschichten wollten sie weitererz\u00e4hlen und damit zeigen, wie<br \/>\nGott sein Volk durch alle Zeiten und deren Wirrnisse gef\u00fchrt und<br \/>\nbewahrt hatte. Und Lieder kannten sie, Trostlieder, Hoffnungslieder, Mutmachlieder,<br \/>\nauch Klagelieder und Bu\u00dflieder. Die wollten sie mit ihren alten,<br \/>\nrostigen Stimmen singen.<\/p>\n<p>Lieder und Geschichten, das wu\u00dften sie aus eigener und langer Erfahrung,<br \/>\nbleiben besser im Ged\u00e4chtnis als manches, was die Priester und Propheten<br \/>\nan klugen Gedanken gesagt hatten. Die hatten sie oft schon beim &#8222;Amen&#8220;<br \/>\nvergessen. Die Lieder aber und Geschichten ihrer eigenen Kindheit kannten<br \/>\nsie immer noch, konnten sie singen und erz\u00e4hlen. Und das wollte sie<br \/>\ntun.<\/p>\n<p>Weil sie nur wenige waren und nicht in jede Familie gehen konnten, suchten<br \/>\nund fanden sie eine leerstehende Halle, luden dorthin die Menschen, vor<br \/>\nallem die Kinder, ein. Doch auch die Erwachsenen kamen, kamen in immer<br \/>\ngr\u00f6\u00dferer Zahl. Denn sie merkten, welche Kraft, welche Ermutigung<br \/>\nund welcher Trost von diesen Geschichten und Liedern, aber auch von den<br \/>\nAlten selbst ausging. Niemand st\u00f6rte sich daran, da\u00df die von<br \/>\nden Priestern festgelegte Ordnung gelegentlich durcheinander geriet; die<br \/>\nwar Menschenwerk und also ohnehin ver\u00e4nderbar.<\/p>\n<p>Eines Tages geschah etwas Besonderes: Einer der Alten hatte von der Landnahme<br \/>\nin Kanaa erz\u00e4hlt, von dem manchmal friedlichen, manchmal feindlichen<br \/>\nVerh\u00e4ltnis zu den Philistern und davon, wie das Volk Gottes sich<br \/>\ndort niedergelassen hatte, wo niemand wohnte. Da war ein junger Mann aufgestanden<br \/>\nund hatte gefragt, was eigentlich mit den brach liegenden \u00c4ckern<br \/>\nund Weing\u00e4rten der Verschleppten geschehen solle. Schlie\u00dflich<br \/>\nseien Getreide und Trauben reif zur Ernte, und die Menschen in der Stadt<br \/>\nlitten Hunger. &#8222;Ist es erlaubt,&#8220; hatte er gefragt, &#8222;das<br \/>\nLand zu nehmen und zu ernten, wo man nicht ges\u00e4t hat?&#8220;<\/p>\n<p>Der Alte blickte Hilfe suchend zu seinen Altersgenossen, doch die blickten<br \/>\nalle zum Fu\u00dfboden. Ein allgemeines Gemurmel setzte ein, wurde allm\u00e4hlich<br \/>\nlauter. &#8222;Wir zahlen f\u00fcr den Krieg des K\u00f6nigs, da k\u00f6nnen<br \/>\nwir auch von seinen Feldern ernten,&#8220; rief jemand laut dazwischen,<br \/>\nund &#8222;Wenn Land brach liegt, verkommt es,&#8220; ein anderer. &#8222;Wir<br \/>\nwohnen in elenden H\u00fctten, und die H\u00e4user der Reichen stehen<br \/>\nleer!&#8220; war ein Dritter zu h\u00f6ren und erntete Beifall. Dem Alten<br \/>\nwurde unwohl; er hatte nicht damit gerechnet, da\u00df man die alten<br \/>\nGeschichten so beim Wort nehmen k\u00f6nnte. &#8222;Du sollst nicht stehlen,<br \/>\nhei\u00dft es im Gebot,&#8220; rief er in die Menge. und jemand rief zur\u00fcck:<br \/>\n&#8222;Wir stehlen nicht, wir halten in Stand. Wenn sie zur\u00fcckkommen,<br \/>\nbekommen sie alles wieder.&#8220; Wieder Beifall, und der Alte schwieg,<br \/>\nweil er nicht weiter wu\u00dfte.<\/p>\n<p>Ein anderer Alter stand auf, bezog sich auf die Landnahme unter Josua<br \/>\nund da\u00df das Land dem Volk verhei\u00dfen war, nicht einzelnen Menschen.<br \/>\n&#8222;Dies Land ist mein Land, hat Gott gesagt,&#8220; rief er, &#8222;darum<br \/>\nsollt ihr es bebauen und bewahren. Und das wollen wir tun. Und auch die<br \/>\nH\u00e4user wollen wir in Stand halten, und was zerst\u00f6rt ist, wieder<br \/>\naufbauen. Denn wenn unsere Br\u00fcder zur\u00fcckkommen, sollen sie zu<br \/>\nHause sein k\u00f6nnen.&#8220; &#8211; &#8222;Und wenn sie nicht wiederkommen,<br \/>\nist es schade um die H\u00e4user,&#8220; lie\u00df sich jemand vernehmen,<br \/>\nes war ein Viehhirt, und fuhr fort: &#8222;Seit Josuas Zeiten lebt meine<br \/>\nFamilie in Zelten. Haben wir nicht auch ein Recht auf ein festes Haus,<br \/>\ndas bei Regen trocken bleibt und bei Sturm nicht wegweht? Und wo steht<br \/>\ngeschrieben, da\u00df wir bei K\u00e4lte frieren m\u00fcssen? Hat Gott<br \/>\nnicht Milch und Honig f\u00fcr alle versprochen? Ich such mir jetzt ein<br \/>\nHaus und zieh mit meiner Familie ein!&#8220;<\/p>\n<p>Der Viehhirte ging, und nach ihm gingen fast alle, auch die Kinder. Sie<br \/>\nahnten, das aufregende Ver\u00e4nderungen anstanden, Ver\u00e4nderungen,<br \/>\ndie etwas mit den Geschichten und Liedern der Alten zu tun hatten. Die<br \/>\nKinder wu\u00dften nicht genau, was es war, aber es w\u00fcrde f\u00fcr<br \/>\nsie gut sein. Das sp\u00fcrten sie.<\/p>\n<p>Einige Alte blieben zur\u00fcck, ein wenig verwirrt \u00fcber das Geschehene,<br \/>\naber nicht unzufrieden. &#8222;H\u00e4tten die Leute auf die Propheten<br \/>\ngeh\u00f6rt, g\u00e4be es bei uns keine Armut,&#8220; meinte einer, und<br \/>\nein anderer best\u00e4tigte: &#8222;Den Krieg mit Babylon h\u00e4tte es<br \/>\nauch nicht gegeben und keine Verschleppung.&#8220; &#8211; &#8222;Aber hinterher<br \/>\nist man immer schlauer,&#8220; stellte ein dritter fest, &#8222;la\u00dft<br \/>\nuns gehen und aufpassen, da\u00df es kein Hauen und Stechen gibt bei<br \/>\ndenen da drau\u00dfen. Sie sind erstens Menschen und zweitens Gl\u00e4ubige,<br \/>\nnicht umgekehrt.&#8220; Doch drau\u00dfen war alles ruhig, und bald lief<br \/>\ndas Leben wieder in geordneten Bahnen. Die immer regiert worden waren,<br \/>\nregierten sich nun selbst. Soweit Babylon das zulie\u00df, doch Babylon<br \/>\nwar weit weg. Denn es fanden sich unter den kleinen Leuten welche, die<br \/>\nkonnten, was sie zuvor hatten machen lassen. Und die Alten unterwiesen<br \/>\ndie Kinder im Glauben, was die Kinder dann im Alter genau so machen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><b>Gebet<\/b>:<br \/>\nGott, es ist gut zu wissen, da\u00df es nicht H\u00e4user und T\u00fcrme<br \/>\nsind und auch nicht die Sch\u00e4tze aus Kult-, Kultur- und Konsumtempeln,<br \/>\ndie deine Gegenwart sichern. Und es sind auch nicht die Gro\u00dfen der<br \/>\nWelt, nicht die Hohen Priester aus Politik und Wirtschaft. Du lebst in<br \/>\nden vielen kleinen Leuten weiter, die ihre Pflichten still erf\u00fcllen<br \/>\nund auf ihre Art daf\u00fcr sorgen, da\u00df alles weitergeht: Die Leute<br \/>\nvon der M\u00fcllabfuhr und von der Stra\u00dfenreinigung, die vielen<br \/>\nHelferinnen und Helfer in Verkehr und Transport, &#8230;(gemeindebezogen erg\u00e4nzen).<br \/>\nWir danken f\u00fcr ihren Dienst und bitten dich: Beh\u00fcte du sie vor<br \/>\nUnfall und Gefahr. Wir bitten dich, gib den Alten unter ihnen Mut, den<br \/>\nKindern von dir zu erz\u00e4hlen und den Glauben an dich lebendig zu halten.<\/p>\n<p>Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, Gott Jesu von Nazareth: An diesem<br \/>\nSonntag bitten wir dich besonders f\u00fcr dein Volk Israel. Es gab be\u00e4ngstigende<br \/>\nDiskussionen in unserem Land, und das Land, in dem du dich deinem Volk<br \/>\nund der ganzen Welt offenbart hast, leidet unter brutaler Gewalt. La\u00df<br \/>\nuns Menschen erkennen, was uns im Glauben verbindet, la\u00df uns auf<br \/>\ndeinen Frieden hoffen, la\u00df uns deine Liebe leben.<\/p>\n<p><b>Liedvorschl\u00e4ge<\/b>:<br \/>\nIch will, solang ich lebe, EG 276; Wenn der Herr einst die Gefangnen,<br \/>\nEG 298; Alles ist an Gottes Segen, EG 352; In Gottes Namen, EG 494; Ich<br \/>\nsing in Ewigkeit von des Erbarmers Huld, EG RWL 622<\/p>\n<p><b>Paul Kluge, Provinzialpfarrer<br \/>\nIm Diakonischen Werk der<br \/>\nKirchenprovinz Sachsen e. V.,<br \/>\nMagdeburg<br \/>\n<a href=\"mailto:Paul.Kluge@t-online.de\">E-Mail: Paul.Kluge@t-online.de<\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch 10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag), 4. August 2002 Predigt \u00fcber 2. 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