{"id":9141,"date":"2002-08-07T19:49:57","date_gmt":"2002-08-07T17:49:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9141"},"modified":"2025-04-23T14:00:46","modified_gmt":"2025-04-23T12:00:46","slug":"1-korinther-3-5-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-3-5-15\/","title":{"rendered":"1. Korinther 3, 5-15"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000099;\">12. Sonntag nach Trinitatis | 18. August 2002 | 1. Korinther 3, 5-15 | Friedrich Mildenberger |<\/span><\/h3>\n<p>(Vorbemerkung: Die Perikopeneinteilung ist problematisch. Aufjeden Fall<br \/>\nmu\u00df v.5-8 mit dazugenommen werden, damit das &#8222;Wir&#8220; identifizierbar<br \/>\nbleibt, das nicht von vornherein mit PredigerIn oder Amtskirche gleichgesetzt<br \/>\nwerden sollte. Paulus und Apollos als namentlich genannte Mitarbeiter<br \/>\nGottes d\u00fcrfen nicht unterschlagen werden.)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Inzwischen ist das eine lange Reihe geworden. Nicht mehr nur Paulus und<br \/>\nApollos, \u00fcber deren Vollmacht und Geistbegabung es in Korinth zu<br \/>\nStreitereien und Spaltungen in der Gemeinde gekommen war. Eine lange Reihe<br \/>\nvon Menschen, die sich abgem\u00fcht haben, das Evangelium und den Glauben<br \/>\nweiterzutragen. Das nicht nur in Rom, wo sich die Reihe der P\u00e4pste<br \/>\nauf den Apostel Petrus zur\u00fcckf\u00fchrt. Es gibt mancherlei solche<br \/>\nSukzessions- oder Nachfolgereihen, in die wir uns hineinstellen.<\/p>\n<p>Bei meinem Lehrstuhl f\u00fcr Systematische Theologie gibt es ein &#8222;Seminarbuch&#8220;.<br \/>\nAngefangen wurde es 1892. Darin haben sich alle Studierenden eingetragen,<br \/>\ndie an diesem Lehrstuhl abgehaltene Seminare besuchten; bekannte Namen<br \/>\nsind darunter, wie Ernst Troeltsch oder Gerhard von Rad, und viele unbekannte<br \/>\nLeute. Beim Eintragen in dieses Buch hat mancher seinen Vater oder Gro\u00dfvater<br \/>\ngefunden, der auch schon in Erlangen studierte. Und nat\u00fcrlich stehen<br \/>\nda auf der ersten Seite alle Lehrstuhlinhaber, bekannte Namen wie Reinhold<br \/>\nSeeberg oder Werner Elert und weniger bekannte; auch ich habe mich da<br \/>\neingetragen, und bin nun der Vorletzte in dieser Reihe. Es mag sein, dass<br \/>\ndas Buch noch einmal hundert Jahre weiter gef\u00fchrt wird. Leere Seiten<br \/>\nsind noch genug da. Dann fragt sich vielleicht einer, der da bl\u00e4ttert:<br \/>\nWer war das eigentlich, dieser Friedrich Mildenberg? Und wei\u00df dann<br \/>\nmindestens: Er geh\u00f6rt in diese Reihe.<\/p>\n<p>\u00d6fters komme ich als Gastprediger in Kirchen, in deren Sakristei<br \/>\neine Tafel mit Namen h\u00e4ngt, f\u00fcnfzehn, zwanzig, drei\u00dfig:<br \/>\nPfarrer dieser Gemeinde, die da mit den Jahren ihres Dienstes verzeichnet<br \/>\nsind. Neulich sprach ich mit einem jungen Mann, der als Berater von Kirchengemeinden<br \/>\nin Fragen finanzieller Investitionen t\u00e4tig ist. Er sei da auch in<br \/>\neine Sakristei gekommen und habe eine solche Namensliste gesehen. Er meinte:<br \/>\n&#8222;Das mu\u00df doch eine Dem\u00fctigung f\u00fcr einen Pfarrer sein,<br \/>\nwenn er diese Liste vor Augen hat, ehe er dann zu seiner Predigt auf die<br \/>\nKanzel steigt.&#8220; Das wird ja allenfalls von seinem Tun bleiben, sein<br \/>\nName auf dieser Tafel und die Jahre, die er in dieser Gemeinde t\u00e4tig<br \/>\nwar. Dabei sind wir Pfarrer doch manches mal recht stolz und ein bi\u00dfchen<br \/>\neitel, wenn wir auf die Kanzel gehen.<\/p>\n<p>Nun, von einer Dem\u00fctigung will ich nicht reden, wenn ich vor so<br \/>\neiner Tafel stehe. Aber sie kann schon bescheiden machen. Auch da geh\u00f6ren<br \/>\nwir in die Reihe, deren Beginn Paulus hier in seinem ersten Korintherbrief<br \/>\nnennt: &#8222;Wer ist nun Paulus? Wer ist Apollos? Diener sind sie, durch<br \/>\ndie ihr gl\u00e4ubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden<br \/>\ngegeben hat.&#8220; So steht das auch mit mir und mit unsereinem \u00fcberhaupt,<br \/>\nderen Lebensaufgabe der Dienst am Wort Gottes und f\u00fcr die Gemeinde<br \/>\nder Glaubenden gewesen ist. Im besten Fall sind wir Diener gewesen, die<br \/>\nihren Dienst treu versehen haben; im besten Fall, denn Untreue in diesem<br \/>\nDienst gibt es beileibe nicht nur bei den katholischen Priestern, die<br \/>\nsich an Kindern vergreifen.<\/p>\n<p>Es geht weiter mit dem Evangelium und mit dem Glauben, durch treuen und<br \/>\ntrotz untreuem Dienst. Gott will das so. &#8222;Paulus hat gepflanzt, Apollos<br \/>\nhat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der<br \/>\npflanzt noch der begie\u00dft etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.&#8220;<br \/>\nDas setzte ich jetzt voraus. Aber damit ist ja die Frage nach dem, was<br \/>\nwir tun k\u00f6nnen und tun sollen, nicht vom Tisch. Und erst recht ist<br \/>\ndie Frage nach dem Erfolg unseres Tuns nicht vom Tisch.<\/p>\n<p>Ich habe mir \u00fcberlegt, wer das eigentlich war, der meine Zugeh\u00f6rigkeit<br \/>\nzur christlichen Gemeinde und meinen Lebensweg als Theologe bestimmt hat.<br \/>\nDa ist mein Vater, der mich getauft, konfirmiert und sp\u00e4ter auch<br \/>\nordiniert hat; seine Bescheidenheit und Treue waren mir immer ein Vorbild.<br \/>\nDa ist Helmut Thielicke, dessen Vortr\u00e4ge in der gedr\u00e4ngt vollen<br \/>\nStiftskirche in Stuttgart in den Kriegsjahren 1942\/43 mir mit meinen dreizehn,<br \/>\nvierzehn Jahren einen gro\u00dfen Eindruck machten. Ich kann sie nicht<br \/>\nalle aufz\u00e4hlen, die Frauen und M\u00e4nner, die mir begegnen und<br \/>\ndazu halfen, da\u00df ich bei der Stange bleiben konnte. Ich nenne nur<br \/>\nnoch Karl Steinbauer, dem ich hier in Erlangen begegnete und dessen ungest\u00fcmer<br \/>\nEifer f\u00fcr das Evangelium mir unvergessen ist. Ist das der Erfolg,<br \/>\nden wir suchen: ein paar Leute, die sich dankbar an uns erinnern und an<br \/>\ndieses oder jenes Wort, dieses oder jenes Zusammensein, das ihnen gut<br \/>\ngetan hat und auch sie bei der Stange hielt? Und diese Erinnerungen sind<br \/>\nja desto zutreffender, je mehr dabei nicht nur die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen<br \/>\nGottes im Mittelpunkt stehen, sondern er selbst dabei ist, der das Gedeihen<br \/>\nschenkt und unseren Glauben bewahrt. Das ist ein stiller, ein fast schon<br \/>\nversteckter Erfolg unseres Tuns. Ein Erfolg, der gerade darum so still<br \/>\nund fast schon versteckt ist, weil es ja in Wahrheit nicht unser Erfolg<br \/>\nist, sondern Gottes Wirken.<\/p>\n<p>Aber k\u00f6nnen und d\u00fcrfen wir uns denn blo\u00df auf diese Verborgenheit<br \/>\ndes g\u00f6ttlichen Wirkens berufen und verlassen, wenn wir als Theologinnen<br \/>\nund Theologen, als christliche Gemeinde nach dem gefragt sind, was wir<br \/>\ntun und zustande bringen? Wir wollen doch Anerkennung, Einflu\u00df und<br \/>\nnicht zuletzt auch Geld f\u00fcr das, was wir tun. Auch Paulus selbst<br \/>\nstellt die Frage, dringlicher, als da\u00df wir uns an ihr vorbeidr\u00fccken<br \/>\nk\u00f6nnten. Gewi\u00df: da ist die Voraussetzung, Jesus Christus als<br \/>\nder Grund, der gelegt ist. Einen anderen Grund als diesen kann es und<br \/>\ndarf es nicht geben. Aber da ist dann das Tun, nach dem wir alle gefragt<br \/>\nsind: Was haben wir auf diesen Grund gebaut? Gold, Silber, Edelsteine,<br \/>\nHolz, Heu, Stroh? Am Ende wird es herauskommen, sagt Paulus. Doch wie<br \/>\nist es bis dahin? Mu\u00df es da nicht auch so etwas wie eine Erfolgskontrolle<br \/>\ngeben?<\/p>\n<p>In den verschiedenen deutschen Landeskirchen gibt es derzeit \u00dcberlegungen<br \/>\nin dieser Richtung. Sie sind nicht nur davon angesto\u00dfen, dass auch<br \/>\nin den Kirchen das Geld knapper wird. Aber das ist es nat\u00fcrlich auch:<br \/>\nWie kann sich die Kirche behaupten auf dem Markt der weltanschaulichen<br \/>\nM\u00f6glichkeiten? Wie kann sie ihre Stellung dem Staat gegen\u00fcber<br \/>\nund in der Gesellschaft begr\u00fcnden, festhalten oder gar ausbauen?<br \/>\nUnd eine Kirchenleitung, Bisch\u00f6fe und Dekane und wer immer Leitungsaufgaben<br \/>\nin der Kirche hat, sie sorgen sich doch auch um ihre Mitarbeitenden, Pfarrer<br \/>\nund Pfarrerinnen nicht nur, sondern die vielen anderen Menschen, die im<br \/>\nDienst der Kirche stehen. Wie kann denen geholfen werden, da\u00df sie<br \/>\ngerne und eben damit nat\u00fcrlich auch effektiv ihren Dienst tun? Wie<br \/>\nk\u00f6nnen sie besser motiviert und auch kontrolliert werden, damit es<br \/>\nmit der Kirche l\u00e4uft, damit sie anerkannt bleibt bei den Leuten und<br \/>\nin der \u00d6ffentlichkeit? Da sind doch Anspr\u00fcche an die Kirche,<br \/>\nAnspr\u00fcche des Staates, Anspr\u00fcche der Kommunen, Anspr\u00fcche<br \/>\nder unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen, von Vereinen, Verb\u00e4nden,<br \/>\nParteien, Vereinigungen aller Art, die ihre Ziele durchsetzen wollen,<br \/>\nh\u00f6chst ehrenwerte und n\u00f6tige Ziele oft genug, und die dazu auf<br \/>\ndie Kirche zugehen: Arbeit f\u00fcr alle, Frieden, Bewahrung der Umwelt,<br \/>\nHilfe f\u00fcr die Armen der Welt, Widerstand gegen die Globalisierung<br \/>\nmit ihrer Herrschaft des Kapitals und der Gro\u00dfkonzerne &#8211; das sind<br \/>\nsolche ziele. Daf\u00fcr setzen wir uns pers\u00f6nlich ein, dort, wo<br \/>\nes uns gerade besonders n\u00f6tig erscheint. Daf\u00fcr soll sich auch<br \/>\ndie Kirche einsetzen. Oder gibt sie damit gerade das auf, was ihre besondere<br \/>\nAufgabe ist? L\u00e4\u00dft sie sich so politisieren? L\u00e4uft sie<br \/>\ndamit von dem ihr aufgetragenen Bau auf das Fundament Jesus Christus weg<br \/>\nund dieser oder jener Mode hinterdrein? Auch solche Stimmen kenne ich.<\/p>\n<p>Eine Patentl\u00f6sung f\u00fcr diese Fragen, mit der alle Beteiligten<br \/>\nzufrieden w\u00e4ren, gibt es sicher nicht. Aber wir alle, die vorne auf<br \/>\nder Kanzel stehen genauso wie die ihnen zuh\u00f6ren, Hauptamtliche im<br \/>\nDienst der Kirche und alle, denen diese Kirche am Herzen liegt, wir sollten<br \/>\ndas sehen. Es ist verst\u00e4ndlich, da\u00df wir alle miteinander nicht<br \/>\nauf den J\u00fcngsten Tag warten wollen und warten k\u00f6nnen, an dem<br \/>\nunser Tun letztg\u00fcltig beurteilt wird. Wir wollen und sollen die Menschen<br \/>\nerreichen mit unserer Botschaft, gewi\u00df. Aber wie das gehen kann,<br \/>\nund woran man eigentlich den Erfolg eines solchen Tuns messen kann, dar\u00fcber<br \/>\ngibt es l\u00e4ngst keine \u00dcbereinstimmung.<\/p>\n<p>Zwei Dinge will ich nennen, die mir in diesen strittigen Fragen unaufgebbar<br \/>\nerscheinen. Einmal dies: Wir sollen in dem Zusammenhang von Evangelium<br \/>\nund Glauben bleiben, wie ihn Paulus mit seinem Hinweis auf den ein f\u00fcr<br \/>\nallemal gelegten Grund Jesus Christus beschreibt. Das hei\u00dft dann<br \/>\nnicht nur, da\u00df wir den Namen Jesus Christus nennen und uns seiner<br \/>\ngewi\u00df nicht sch\u00e4men. Es hei\u00dft auch, da\u00df wir alle<br \/>\nuns der Pr\u00fcfung am Wort der Bibel stellen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr mu\u00df Zeit sein, gerade bei denen, die dann vorangehen<br \/>\nsollen in dem, was der Kirche zu tun aufgetragen ist. In dem Pfarrkonvent,<br \/>\nzu dem ich als junger Pfarrer geh\u00f6rte, haben wir \u00f6fters sehr<br \/>\nheftig theologisch diskutiert und auch gestritten. Aber da gab es einige<br \/>\nKollegen, die meinten, sie h\u00e4tten f\u00fcr die Theologie gar keine<br \/>\nZeit. Sie m\u00fcssten ihre Gemeindearbeit machen, die Leute besuchen,<br \/>\nden Kindergarten bauen und was da immer zu tun ist. Mir hielten sie entgegen:<br \/>\nDu hast eine kleine Gemeinde; du hast Zeit f\u00fcr die Theologie. Bei<br \/>\nuns aber geht das nicht mehr. Ich denke, das ist eine verkehrte Auskunft.<br \/>\nWir alle brauchen das Nachdenken, die Besch\u00e4ftigung mit der Bibel,<br \/>\ndie Kenntnis der Geschichte oder wenigstens einiger von den vielen Geschichten,<br \/>\ndie die erlebt haben, die uns vorangegangen sind. So k\u00f6nnen wir uns<br \/>\ndavor sch\u00fctzen, da\u00df wir dann doch, auch wenn wir das eigentlich<br \/>\nnicht wollen, von jenem Fundament Jesus Christus abkommen, das allein<br \/>\nunserem Bauen an der Gemeinde Sinn und Dauer gibt.<\/p>\n<p>Und ich habe ein Zweites zu nennen: So verst\u00e4ndlich es ist, da\u00df<br \/>\nwir nach dem Erfolg unseres Tuns fragen; so verst\u00e4ndlich es ist,<br \/>\nda\u00df wir nach Kriterien f\u00fcr die Effektivit\u00e4t unserer Arbeit<br \/>\nin der Kirche suchen; so gut es uns tut, wenn wir einmal hier oder dort<br \/>\nauch sichtbaren Erfolg haben &#8211; einen besseren Gottesdienstbesuch, eine<br \/>\nvielf\u00e4ltige Gemeindearbeit, Mitarbeiter und Gemeindekreise, um nur<br \/>\neiniges zu nennen &#8211; : da\u00df der eigentliche Erfolg unseres Tuns so<br \/>\nstill ist und fast versteckt, das sollt wir nicht vergessen. Still und<br \/>\nfast versteckt ist dieser Erfolg ja deshalb, weil es Gott selbst ist,<br \/>\nder das Gedeihen gibt.<\/p>\n<p>Freiheit und Schw\u00e4che dessen, was uns zu tun aufgetragen ist liegt<br \/>\ngerade hier. Wir sollten uns nicht der Schw\u00e4che sch\u00e4men und<br \/>\ndarum die Freiheit fahren lassen und uns dieser oder jener Mode anpassen.<br \/>\nWir sollten uns freilich auch nicht auf die Freiheit berufen und damit<br \/>\nrechtfertigen, da\u00df wir keine Erfolge aufzuweisen haben. Freiheit<br \/>\nwie Schw\u00e4che dieses Tuns haben ihr Grund ja einzig darin, da\u00df<br \/>\nunser Tun darauf angewiesen ist, da\u00df Gott das Gedeihen gibt.<\/p>\n<p>Nun habe ich viel von mir und von uns hauptamtlichen Mitarbeiterinnen<br \/>\nund Mitarbeitern in der Kirche geredet. Ich habe gelernt und gelehrt,<br \/>\ndass die Person des Verk\u00fcndigers vor der Botschaft, vor der Botschaft,<br \/>\ndie er zu verk\u00fcndigen hat, zur\u00fccktreten soll. Aber es geh\u00f6rt<br \/>\nja mit zu dieser Botschaft dazu, dass ihr Gelingen auf Gottes Tun allein<br \/>\nangewiesen ist. Wie wir das wissen und uns das vorhalten, so sollt auch<br \/>\nihr das wissen und euch vor Augen halten, ob ihr nun die St\u00e4rken<br \/>\neiner Pfarrerin, eines Predigers bewundert oder euch an ihren Schw\u00e4chen<br \/>\nst\u00f6\u00dft. Wir sind aufeinander angewiesen, weil wir miteinander<br \/>\nauf Gott selbst angewiesen sind. Miteinander rufen wir ihn an:<\/p>\n<p>Du unser Gott allein gibst das Gedeihen. Du hast uns allen das Evangelium<br \/>\nanvertraut, dass wir deine Gnade in Jesus Christus im Glauben annehmen,<br \/>\nin treue festhalten und bezeugen an dem Ort, an den du uns gestellt hast.<br \/>\nSt\u00e4rke uns den Glauben und la\u00df deine Liebe unter uns regieren,<br \/>\ndamit wir nicht besch\u00e4mt dastehen m\u00fcssen, wenn du richtest,<br \/>\nsondern dich fr\u00f6hlich preisen k\u00f6nnen mit allen deinen Menschen,<br \/>\ndie du geschaffen hast, erh\u00e4ltst und zu dir f\u00fchrst.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Prof. Dr. Friedrich Mildenberger<br \/>\nRehweiherstra\u00dfe 7<br \/>\n91056 Erlangen<br \/>\nTel. 09131 \/ 44244<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Sonntag nach Trinitatis | 18. August 2002 | 1. Korinther 3, 5-15 | Friedrich Mildenberger | (Vorbemerkung: Die Perikopeneinteilung ist problematisch. Aufjeden Fall mu\u00df v.5-8 mit dazugenommen werden, damit das &#8222;Wir&#8220; identifizierbar bleibt, das nicht von vornherein mit PredigerIn oder Amtskirche gleichgesetzt werden sollte. Paulus und Apollos als namentlich genannte Mitarbeiter Gottes d\u00fcrfen nicht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,539,1,727,157,853,114,1630,500,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9141","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-korinther","category-18-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-friedrich-mildenberger","category-kapitel-03-chapter-03-1-korinther","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9141"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9141\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23197,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9141\/revisions\/23197"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9141"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9141"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9141"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9141"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}