{"id":9157,"date":"2002-09-07T19:50:02","date_gmt":"2002-09-07T17:50:02","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9157"},"modified":"2025-04-11T14:35:15","modified_gmt":"2025-04-11T12:35:15","slug":"epheser-4-1-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/epheser-4-1-6\/","title":{"rendered":"Epheser 4, 1-6"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000099;\">17. Sonntag nach Trinitatis | 22. September 2002 | Epheser 4,1-6 | Hinrich Bu\u00df |<\/span><\/h3>\n<p>So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, da\u00df ihr<br \/>\nder Berufung w\u00fcrdig lebt, mit der ihr berufen seid,<br \/>\nin aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe<br \/>\nund seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band<br \/>\ndes Friedens:<br \/>\nein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer<br \/>\nBerufung;<br \/>\nein Herr, ein Glaube, eine Taufe;<br \/>\nein Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und<br \/>\nin allen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ermahnen will der Apostel seine Leser, nachdem er bereits drei Kapitel<br \/>\nseines Briefes nieder geschrieben hat. Doch er kommt nicht weit damit.<br \/>\nEr hat gerade die mahnende Stimme erhoben, da unterbricht er sich selbst<br \/>\nund wendet sich einem Thema zu, welches ihn vor allem anderen besch\u00e4ftigt<br \/>\nund umtreibt. Er l\u00e4\u00dft einstweilen das Auffordern sein und beschreibt<br \/>\nstatt dessen, was die Kirche ist, ja er malt es vor Augen, n\u00e4mlich:<br \/>\n&#8222;ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung&#8220;. Er mahnt nicht, sondern<br \/>\nstellt fest, was Inhalt des Glaubens ist, n\u00e4mlich &#8222;ein Herr,<br \/>\nein Glaube, eine Taufe&#8220; und &#8222;ein Gott und Vater aller, der da<br \/>\nist \u00fcber allen und durch alle und in allen.&#8220;<\/p>\n<p>In der Tat, von solchen Formulierungen geht Faszination aus. Da sind<br \/>\nMenschen aus vieler Herren und Frauen L\u00e4nder zusammen gestr\u00f6mt<br \/>\n&#8211; Ephesus war dazumal ein Schmelztiegel vieler V\u00f6lker, Religionen<br \/>\nund Gebr\u00e4uche &#8211; und sie alle sind nun geeint in einer Kirche und<br \/>\neinem Glauben. Unvorstellbar und doch wahr! Dies haben nicht Menschen<br \/>\ngeschafft, es war der Kyrios selbst, der dies Werk vollbracht hat. Er,<br \/>\nChristus, hat den trennenden Zaun abgerissen und Menschen zusammen gebracht.<br \/>\nOder mit Worten aus dem 2. Kapitel: &#8222;Er ist gekommen und hat im Evangelium<br \/>\nFrieden verk\u00fcndigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die<br \/>\nnahe waren.&#8220; Jesus, der Friedensbringer.<\/p>\n<p>&#8222;Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung&#8220; &#8211; dies ist eing\u00e4ngig<br \/>\nin Worte gesetzt und die anderen Formulierungen auch. Man kann sie gut<br \/>\nbehalten und leicht nachsprechen. Es gab in griechischen Volksversammlungen<br \/>\ndie Sitte, da\u00df einzelne Teilnehmer mit lauter Stimme Parolen ausriefen,<br \/>\nwelche die gemeinte Sache auf den Punkt brachten. Der Redner griff sie<br \/>\nauf, die Volksmenge sprach sie nach. So flogen die Worte hin und her,<br \/>\nes war eine putzmuntere Versammlung, die da ablief. Man darf annehmen,<br \/>\nda\u00df die Gemeinde in Ephesus diesen Brauch \u00fcbernommen hat. .<\/p>\n<p>Und warum tun wir das nicht?<br \/>\n&#8222;Eine Leib, ein Geist, eine Hoffnung&#8220; &#8211; ich bitte Sie, diese<br \/>\nZeile nachzusprechen, nicht zaghaft, vielmehr putzmunter: &#8211; &#8230;<br \/>\nUnd nun die andere auch:<br \/>\n&#8222;Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe&#8220; &#8211; &#8230;.<br \/>\nUnd weiter: &#8211; &#8230;.<br \/>\n&#8222;Ein Gott und Vater aller&#8220; &#8211; &#8230;<br \/>\n&#8222;der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen.&#8220;<\/p>\n<p>Kirche und Glaube auf den Punkt gebracht. Oder genauer: In drei Dreierreihen<br \/>\nformuliert. Was auff\u00e4llt ist das sich wiederholende Wort &#8222;ein&#8220;.<br \/>\nUm Einheit und Einigkeit geht es. Um sie dreht sich alles. Ist unsere<br \/>\nKirche tats\u00e4chlich so? Und glauben bei uns alle dasselbe? Ich sehe<br \/>\nSie schon den Kopf sch\u00fctteln. So viele K\u00f6pfe, so viele Sinne.<br \/>\nDer Apostel f\u00e4llt sich selbst ins Wort, in das ermahnende. Um deutlich<br \/>\nzu machen: Wir k\u00f6nnen die Einheit der Kirche und des Glaubens nicht<br \/>\nherstellen. Wir k\u00f6nnen sie aber in den Raum stellen, indem wir sie<br \/>\nlaut aussprechen. Wir k\u00f6nnen sie uns gegenseitig zurufen. Sie gilt,<br \/>\nbei Gott im Himmel und darum auch bei uns auf Erden. Wie das Amen in der<br \/>\nKirche. Was besagt: So ist es.<\/p>\n<p>Nachdem dies klar gestellt ist, hat auch die Ermahnung ihren Platz. Nun<br \/>\nsind wir gefordert. Die zentrale Aufforderung lautet: &#8222;Seid darauf<br \/>\nbedacht zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.&#8220;<br \/>\nSie kommt zu stehen ausgerechnet zwischen dem 11. September und dem 22.,<br \/>\ndem ersten Jahrestag des Terrorangriffs auf die Doppelt\u00fcrme in New<br \/>\nYork und dem Wahlsonntag. Zwischen dem mutwilligen Ausl\u00f6schen von<br \/>\nMenschenleben und dem Eindreschen auf den politischen Gegner. Als von<br \/>\nGott Angesprochene, Angerufene, Berufene sind wir aufgefordert. Bem\u00fcht<br \/>\neuch darum, da\u00df ihr euch der Berufung &#8211; und das hei\u00dft auch<br \/>\neurem Beruf &#8211; w\u00fcrdig erweist. Pa\u00dft das eine mit dem anderen<br \/>\nzusammen?<\/p>\n<p>&#8222;Ertragt einer den anderen in Liebe&#8220;, hei\u00dft die schlichte<br \/>\nUmsetzung der Aufforderung. Sie klingt harmlos, prosaisch und tr\u00e4gt<br \/>\nden Mief des Kleinkarierten an sich. Wie soll damit Frieden, dieser edle<br \/>\nZustand, je erreicht werden? Das Allt\u00e4gliche dieser Aufforderung<br \/>\nist ihre St\u00e4rke. Sie betrifft jede und jeden. Wenn Frieden nicht<br \/>\nim eigenen Haus, wie soll er dann auf dem Globus erreicht werden? Lassen<br \/>\nSie uns also der Ermahnung n\u00e4her treten.<\/p>\n<p>1.<br \/>\nJeder von uns kennt mindestens einen Menschen, dem er oder sie nicht begegnen<br \/>\nm\u00f6chte. Wenn es doch geschieht, wechselt man besser auf die andere<br \/>\nStra\u00dfenseite. Das klingt nicht edel und schon gar nicht christlich,<br \/>\njedenfalls nicht auf den ersten Blick, ist aber durchaus angemessen. &#8222;Nur<br \/>\nkeinen Streit vermeiden&#8220; ist eine Parole, die nur begrenzte G\u00fcltigkeit<br \/>\nhat. Es gibt eben auch Streithanseln, die keiner Auseinandersetzung aus<br \/>\ndem Wege gehen, dabei anderen Wunden zuf\u00fcgen und selbst Schrammen<br \/>\nauf der Haut und mehr noch an der Seele davontragen. Ein Wort gibt das<br \/>\nandere, und Worte k\u00f6nnen tiefer und dauerhafter verletzen als Schl\u00e4ge.<br \/>\nWobei Schl\u00e4ge aus anderen Gr\u00fcnden zu vermeiden sind, sie treffen<br \/>\ndie W\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sich aus dem Wege zu gehen, empfiehlt sich auch, wenn man gern laute<br \/>\nMusik h\u00f6rt oder macht. Es k\u00f6nnen dadurch ausgewachsene Familientrag\u00f6dien<br \/>\nentstehen. W\u00e4nde zittern und Nerven flattern. Ich habe vor einiger<br \/>\nZeit ein Jugendheim kennengelernt mit Namen &#8222;Klex&#8220;, das in Bodenwerder<br \/>\nan der Weser steht und zwar allein und das in den Kellerr\u00e4umen dicke<br \/>\nW\u00e4nde hat. Sie sind ein Segen. Junge Leute k\u00f6nnen auf die Pauke<br \/>\nhauen und die Musikbox aufdrehen, es st\u00f6rt keinen und erfreut die<br \/>\nKrachmacher. Was bedeutet: Man mu\u00df nicht alles zusammen machen,<br \/>\ngetrennte Wege zu gehen ist eine gescheite Art und Weise sich gegenseitig<br \/>\nzu ertragen.<\/p>\n<p>2.<br \/>\nDiese Einsicht leitet \u00fcber zu einer Empfehlung, die es in sich hat.<br \/>\nSie lautet: &#8222;Versuche nicht andere dir gleich zu machen.&#8220; So<br \/>\nweit so plausibel. Es folgt die Begr\u00fcndung: &#8222;Einer von deiner<br \/>\nSorte gen\u00fcgt.&#8220; Wer sie zum erstenmal h\u00f6rt, mu\u00df schlucken.<br \/>\nSie klingt wie Kritik: Mehrere von deiner Sorte w\u00e4ren nicht zu ertragen.<br \/>\nDas k\u00f6nnte in der Tat so sein. Doch gemeint ist der Nachsatz als<br \/>\nKompliment: Du bist einzigartig. Man kann auch sagen: Du bist ein Ebenbild<br \/>\nGottes, von ihm so gewollt und bejaht. Das h\u00f6chste Pr\u00e4dikat,<br \/>\ndas einem Menschen zugesprochen werden kann. Mit Gott verglichen zu werden,<br \/>\nnimmt dem Menschen nichts von seinem Wert, verleiht ihm vielmehr W\u00fcrde;<br \/>\nes nimmt ihm auch nichts von seiner Selbstbestimmung. Im Gegenteil: Wir<br \/>\nsind von ihm zur Freiheit befreit.<\/p>\n<p>Wenn nun aber ein Mensch einen anderen sich gleich machen oder nach seinen<br \/>\nW\u00fcnschen gestalten will, durch Erziehung oder &#8211; irreversibler noch<br \/>\n&#8211; durch Eingriffe in die Erbanlagen, dann greift er ein in die Freiheit<br \/>\neines Menschen. &#8222;Einer von deiner Sorte gen\u00fcgt&#8220; ist so<br \/>\ngesehen eine weise Einsicht. Der auf diesen Unterschied von Ebenbild Gottes<br \/>\nund Gleichmacherei durch Menschen hingewiesen hat, ist der Philosoph J\u00fcrgen<br \/>\nHabermas, \u00fcbrigens aus Anla\u00df des 11. September 2001. Vor diesem<br \/>\nHintergrund bekommt der schlichte Satz &#8222;Ertraget einer den andern&#8220;<br \/>\neine zus\u00e4tzliche Bedeutung. Wenn denn Gleichmachenwollen die Selbstbestimmung<br \/>\neinschr\u00e4nkt oder gar zerst\u00f6rt, so erm\u00f6glicht das Ertragen<br \/>\ndes anderen Freiheit.<\/p>\n<p>3.<br \/>\nDas Ertragen kann eine noch weiter reichende Bedeutung annehmen, im Sinne<br \/>\nvon &#8222;Einer trage des andern Last&#8220;. Damit bin ich beim 11. September.<br \/>\nAls das erste Flugzeug sich in den Nordturm des Welthandelszentrums gebohrt<br \/>\nhatte und der Turm noch eine Weile stand, aber bereits brannte, st\u00fcrzten<br \/>\nviele der in oberen Stockwerken arbeitenden Menschen die Treppe hinunter,<br \/>\ndie Lifte funktionierten nicht mehr. Sie kamen bis zum 78. Stock, dort<br \/>\nwar das Flugzeug eingeschlagen, dort brannte es lichterloh. Sie h\u00e4tten<br \/>\nkeine Chance mehr gehabt, wenn nicht ein Mann, einer von den dort T\u00e4tigen,<br \/>\neinen griffbereiten Schlauch genommen, ihn an einen Wasserhahn angeschlossen<br \/>\nund dergestalt das Feuer f\u00fcr einen Augenblick in Schach gehalten<br \/>\nh\u00e4tte. So konnten die aus den oberen Stockwerken Kommenden weiter<br \/>\nhinunter steigen Sie waren gerettet. Einer von ihnen berichtete im Fernsehen,<br \/>\nda\u00df dieser Helfer lange ausgeharrt habe und vermutlich bei seiner<br \/>\nRettungstat selbst verbrannt sei. Wo die einen, die Attent\u00e4ter, den<br \/>\nTod brachten, erm\u00f6glichte ein anderer das Weiterleben. Auf seine<br \/>\neigenen Kosten. &#8222;Einer trage des andern Last&#8220;, Paulus nennt<br \/>\nes das Gesetz Christi. Ja, dies ist seine Art. Erschrocken steht man da<br \/>\nvor und zugleich bewundernd.<\/p>\n<p>4.<br \/>\nNicht das Zerst\u00f6ren, sondern das Aufbauen; nicht der Terror, sondern<br \/>\ndas Heilen; nicht der Krieg, sondern der Frieden ist den Christen, Frauen<br \/>\nwie M\u00e4nnern, ins Stammbuch geschrieben und eben auch auf den Leib,<br \/>\ninsofern die Kirche der Leib Christi ist. &#8222;In der Zielrichtung christlicher<br \/>\nEthik liegt nur der Frieden, nicht der Krieg&#8220; hat die Evangelische<br \/>\nKirche in Deutschland schon 1982 erkl\u00e4rt. Ich wei\u00df wohl, seit<br \/>\ndem tausendfachen Morden in Srebenica und dem Niedermachen und Niederbrennen<br \/>\nim Kosovo, da\u00df es Situationen gibt, in denen der Frieden nur eine<br \/>\nChance hat, wenn zuvor den M\u00f6rdern das Handwerk mit Gewalt gelegt<br \/>\nworden ist. Gleichwohl gibt es keinen &#8222;gerechten Krieg&#8220;. Vielmehr<br \/>\ndient der &#8222;Leitbegriff des gerechten Friedens&#8230;als Wegweiser f\u00fcr<br \/>\nalle k\u00fcnftigen Schritte auf dem Weg des Friedens.&#8220; Dies ist<br \/>\nnicht nur innerkirchlich gedacht, sondern gilt auch, ja vor allem f\u00fcr<br \/>\npolitisch Verantwortliche. &#8222;Die Einigkeit im Geist durch das Band<br \/>\ndes Friedens zu wahren&#8220;, davon ist nichts abzumarkten.<\/p>\n<p>5.<br \/>\nEin Letztes: &#8222;Friede sei mit euch&#8220; ist der gleichlautende Gru\u00df<br \/>\naller drei monotheistischen Religionen, des Judentums, des Christentums<br \/>\nund des Islam. Der Frieden ist ihnen in die Wiege gelegt. Dies gilt zumal<br \/>\nf\u00fcr unsere Religion: &#8222;Ehre sei Gott in der H\u00f6he und Friede<br \/>\nauf Erden&#8220; gehen Hand in Hand, sie sind bei der Geburt Jesu verk\u00fcndet<br \/>\nworden. Gott setzt seine Ehre darein, da\u00df Friede auf Erden sich<br \/>\ndurchsetze.<\/p>\n<p>Was viele bei dem Anschlag in Manhattan \u00fcber die Ma\u00dfen erschreckt<br \/>\nhat, ist, da\u00df religi\u00f6se \u00dcberzeugung und kriegerische Tat<br \/>\nHand in Hand gegangen sind. Da\u00df der Glaube an ein Jenseits und der<br \/>\nTerror im Diesseits ein B\u00fcndnis geschlossen haben. Da\u00df das<br \/>\nUnbedingte und das Ungeheuerliche gemeinsam aufgetreten sind. Dem ist<br \/>\nentschlossen entgegen zu treten: Kein Vorgang verdient es, verabsolutiert<br \/>\nund in den Rang des G\u00f6ttlichen gehoben zu werden. Kein weltliches<br \/>\nZiel ist es wert, mit dem Etikett &#8222;heilig&#8220; versehen zu werden.<br \/>\nEs gibt keinen Krieg, der zu heiligen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Der Friede ist uns auf den Leib geschrieben. Gott ist freilich zugleich<br \/>\n&#8222;der Vater aller&#8220; Menschen, wie im Epheserbrief geschrieben<br \/>\nsteht. Da ist es nur konsequent, da\u00df ein Band des Friedens auch<br \/>\nzwischen den Religionen entsteht und sie f\u00fcr ihn gemeinsam Verantwortung<br \/>\n\u00fcbernehmen. Friede zwischen und in den Religionen &#8211; ein Segen f\u00fcr<br \/>\ndie Menschheit w\u00e4re er.<\/p>\n<p>Da\u00df dieser eine Gott &#8222;\u00fcber allen und durch alle und in<br \/>\nallen&#8220; waltet, Menschen und V\u00f6lkern und Religionen, ist eine<br \/>\nbefl\u00fcgelnde Verhei\u00dfung. Gro\u00dfer Gott, erneuere die Gestalt<br \/>\nder Erde und mache deine Kirche neu und fange bei mir an.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Dr. Hinrich Bu\u00df<br \/>\nLandessuperintendent i. R. in G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:lasup.goettingen@evlka.de\">E-Mail via: lasup.goettingen@evlka.de<\/a><\/b><\/p>\n<p><noscript><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=020922-3.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17. Sonntag nach Trinitatis | 22. September 2002 | Epheser 4,1-6 | Hinrich Bu\u00df | So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, da\u00df ihr der Berufung w\u00fcrdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. 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