{"id":9169,"date":"2002-10-07T19:49:58","date_gmt":"2002-10-07T17:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9169"},"modified":"2025-04-23T10:43:35","modified_gmt":"2025-04-23T08:43:35","slug":"1-johannes-29-1-korinther-12-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-johannes-29-1-korinther-12-26\/","title":{"rendered":"1. Johannes 2,9 \/ 1. Korinther 12, 26"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000099;\">21.\/22. Sonntag nach Trinitatis | 20.\/27. Oktober 2002 | 1. Johannes 2,9\/1. Korinther 12,26 | Esko Ry\u00f6k\u00e4s |<\/span><\/h3>\n<p>1 Johannes 2: 9: &#8222;Wer sagt, er sei im Licht, und ha\u00dft seinen<br \/>\nBruder, der ist noch in der Finsternis.&#8220;<br \/>\n1 Korinther 12:26: &#8222;Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder<br \/>\nmit.&#8220;<\/p>\n<p>1. Nahe der finnischen Hauptstadt, in einem gro\u00dfen Einkaufszentrum,<br \/>\nin &#8222;Myyrmanni&#8220; ist am Freitag den 11.10.2002 eine Bombe explodiert.<br \/>\nEin Student hat einige Kilo Sprengstoff ins Einkaufszentrum gebracht und<br \/>\nes explodierte in der regsten Gesch\u00e4ftszeit neben den Kassen des<br \/>\ngro\u00dfen Einkaufszentrums. Sieben Menschen sind ums Leben gekommen,<br \/>\n\u00fcber 80 wurden verletzt. Die materiellen Sch\u00e4den waren gro\u00df.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag wurde in der naheliegenden Kirche eine Andacht organisiert.<br \/>\nDer Gottesdienst dauerte eine halbe Stunde. Abschlie\u00dfend las der<br \/>\nBischof &#8222;Gott segnet euch&#8220;. In der Zeitung wurde berichtet:<br \/>\nSogar die Stimme eines erfahrenen Pfarrers ist umgeschlagen. Der Schmerz<br \/>\nwar so gro\u00df. Man konnte es auch im Fernsehen sehen.<\/p>\n<p>2. Was ist Leben? Was bedeutet geborgenes Leben? Manchmal zerbricht das<br \/>\nallt\u00e4gliche Leben sehr tragisch. Alles l\u00e4uft lange Zeit ganz<br \/>\ngew\u00f6hnlich, und dann passiert pl\u00f6tzlich etwas, was entgegenl\u00e4uft.<br \/>\nEs kann ein \u00fcberraschender Befund sein, den der Arzt mitteilt, oder<br \/>\nein Krankheitsfall, es kann ein Verkehrsunfall in dem gew\u00f6hnlichen<br \/>\nSpitzenverkehr auf der Autobahn oder ein Zusammensto\u00df von Z\u00fcgen<br \/>\noder Flugzeugen sein. Etwas ver\u00e4ndert sich pl\u00f6tzlich und unwiderruflich.<br \/>\nDer Alltag verschwindet, und es beginnt ein neuer Zustand von gro\u00dfem<br \/>\nSchmerz.<\/p>\n<p>3. Wenn einen die Krise bef\u00e4llt, will man sie zuerst verleugnen.<br \/>\nDas kann nicht wahr sein, so etwas kann nicht geschehen. Das normale Leben<br \/>\nsoll fortgesetzt werden. Sicherlich tr\u00e4ume ich nur. Mit diesem Trugbild<br \/>\nkann man einige Stunden, sogar einige Tage leben. Aber dann kommen die<br \/>\nAnschuldigungen: Das kann nicht meine Schuld sein, jemand Anderer hat<br \/>\nes mit Absicht gegen mich getan. Es kann zu einer gro\u00dfen Hetzkampagne<br \/>\nkommen, wozu man die letzten Kr\u00e4fte sammelt. Man muss den Schuldigen<br \/>\nfinde, und der Schuldige bin nicht ich, sondern jemand anderes. In dieser<br \/>\nwie auch in anderen Krisen und in den krisenhaften Erfahrungen gibt es<br \/>\nimmer die Gefahr, dass sie h\u00e4ngen bleibt. Sie kapselt sich ein, sie<br \/>\nwird zu einem Teil der Pers\u00f6nlichkeit und sie pr\u00e4gt dann alles,<br \/>\nwas man sp\u00e4ter macht. Bleibt man in dieser Phase, reift man sich<br \/>\nnicht heran. Man bleibt verbittert f\u00fcr das ganze Leben. Der Alltag<br \/>\nist verschwunden und an Stelle ist der Zustand des Schmerzes getreten.<br \/>\nDie Freude geht verloren.<\/p>\n<p>4. Es ist leicht den Schmerz mit Hass zu ersetzen. Der Schmerz ist ein<br \/>\nwichtiges Gef\u00fchl, er ist eine Notwendigkeit und sch\u00fctzt das<br \/>\nLeben. Damit gibt es die M\u00f6glichkeit, etwas neues zulernen. Er ist<br \/>\nein Anfang von etwas Neuem. Aber wenn der Schmerz sich in einen st\u00e4ndigen<br \/>\nHass verwandelt, sind wir vor einer ganz anderen Situation. Der Hass baut<br \/>\nnichts auf, der Hass beraubt, unterdr\u00fcckt und zerdr\u00fcckt. Der<br \/>\nHass h\u00f6rt keinem zu, der Hass stellt sich gegen und \u00fcber andere<br \/>\nMenschen. Der Hass kapselt die Trauer ein und verhindert das Wachstum<br \/>\nund die Entwicklung. Der Hass ist eine Kraft, die sich gegen das Leben<br \/>\nstellt.<\/p>\n<p>5. In letzten Jahren ist uns mehrmals unbegreifliches Leiden entgegengekommen.<br \/>\nDie sieben Toten und 80 Verletzten in der Umgebung von Helsinki vertreten<br \/>\nnur einen Teil von denen, deren Leben unerwartet und unwiderruflich ver\u00e4nderte.<br \/>\nDie Zerst\u00f6rung ist in vielen Orten gewaltig gewesen und so auch die<br \/>\nTrauer und der Schmerz. Das Leiden hat Namen bekommen: New York, Bali,<br \/>\nHelsinki, Jerusalem, Jugoslawien, Nord-Irland, &#8230;.<\/p>\n<p>6. Die Ereignisse haben ihren Hintergrund, aber der ist oft versteckt.<br \/>\nEs ist so schwer zu wissen, ob der Mensch neben dir zufrieden mit seinem<br \/>\nLeben ist, oder tr\u00e4gt er in sich eine Kraft, die das ganze Leben<br \/>\nzerst\u00f6ren kann. Von einem anderen Menschen ist es schwer zu sehen,<br \/>\nob er den Hass oder die Bitterkeit in seinem Inneren tr\u00e4gt. Wenn<br \/>\nman die Herzensschmerzen eines anderen sehen konnte, konnte man vielleicht<br \/>\nauch zu zuh\u00f6ren und seine Last zu tragen versuchen. Wenn man den<br \/>\nSchmerz eines anderen schon im voraus ahnen konnte, konnte manche grausame<br \/>\nTat verhindert werden. Aber wenn das Unwiderrufliche schon geschehen ist,<br \/>\nbleiben wir inmitten des Schmerzes. Hier konkretisiert sich in einer reellen<br \/>\nWeise die Feststellung von Paulus: &#8222;Und wenn ein Glied leidet, so<br \/>\nleiden alle Glieder mit.&#8220; (1. Kor. 12: 26)<\/p>\n<p>7. Der Friedensnobelpreis dieses Jahres wurde dem fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten<br \/>\nvon USA Jimmy Carter f\u00fcr seine langwierige T\u00e4tigkeit f\u00fcr<br \/>\nFrieden vergeben. Er hat entscheidend zu dem Zustandekommen des Friedensvertrages<br \/>\nzwischen Israel und \u00c4gypten beigetragen und war auch sp\u00e4ter<br \/>\nVermittler in vielen Krisensituationen. Er hat mit seiner T\u00e4tigkeit<br \/>\nbewiesen, das es f\u00fcr den Schmerz und Hass eine Alternative gibt.<br \/>\nEs ist m\u00f6glich den Frieden aufzubauen. Aber der Weg des Friedensstifters<br \/>\nist nicht leicht. Es ist leichter zu hassen, als den Frieden zu stiften.<br \/>\nSo kann man leichter den anderen Menschen hinwegzugehen, man braucht sie<br \/>\nnicht zu zuh\u00f6ren. Man f\u00fchlt sich nur das Recht zu haben. Aber<br \/>\nwenn man den Frieden und die Eintracht stiften will, muss man den anderen<br \/>\nzuh\u00f6ren, man muss bereit sein, seine Gedanken zu folgen und neben<br \/>\nihm zu stehen. Der Frieden ist eine anspruchsvolle L\u00f6sung.<\/p>\n<p>8. Als die Andacht wegen der Bombe in dem Einkaufszentrum von Myyrmanni<br \/>\norganisiert wurde, geh\u00f6rte dazu auch das Gebet &#8222;Vater unser&#8220;.<br \/>\nIn der Zeitung schrieb man, dass die Andacht fast handgreiflich zu f\u00fchlen<br \/>\nwar. Aber eine Sache war schwierig: Es wird gebeten: &#8222;Vergib uns<br \/>\nunsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern&#8220;. In der<br \/>\nZeitung wurde sp\u00e4ter berichtet, dass es nicht leicht war, an diesem<br \/>\nGebet teilzunehmen. Es fiel schwer in einem Gottesdienst f\u00fcr alle<br \/>\nVerstorbenen, Verkr\u00fcppelten und Verletzten um die Vergebung zu beten.<br \/>\nWenn man die Vergebung f\u00fcr sich bittet, muss man auch dem T\u00e4ter<br \/>\nvergeben.<\/p>\n<p>9. Das Vergessen des Schmerzens und die Vergebung ist nicht nur schwer,<br \/>\nes ist oft unm\u00f6glich. Den Schmerz kann man nicht wegwischen, nicht<br \/>\ndurch Tastendruck verschwinden lassen. Man kann nicht grenzenlos vergeben,<br \/>\nsei es denn, dass sie gefordert wird. Der Schmerz wird noch durch den<br \/>\nText vom Johannesbrief vermehrt: &#8222;Wer sagt, er sei im Licht, und<br \/>\nha\u00dft seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis.&#8220; (1 Joh<br \/>\n2: 9) Die Liebe Gottes scheint manchmal zu fordern, dass ich meinen Feind<br \/>\nlieben muss, dass den lieben muss, der mich hasst, dass ich den liebe,<br \/>\nder mich st\u00e4ndig Schwierigkeiten vorbereitet. Wenn die Liebe Gottes<br \/>\ndieses von mir fordert, so fordert sie zu viel. Ich kann es nicht.<\/p>\n<p>10. Zu unserem Gl\u00fcck wird nicht unm\u00f6gliches gefordert. In<br \/>\nder tiefsten Dunkelheit, wenn man das traurigste Kapitel lebt, und die<br \/>\nganze Hoffnung verloren geht, mitten in dieser Traurigkeit gelingt es<br \/>\neinem den Gedanken zu h\u00f6ren, der im Psalm ausgedr\u00fcckt wird:<br \/>\n&#8222;Ob ich schon wandern muss im finsteren Tal, f\u00fcrchte ich kein<br \/>\nUngl\u00fcck; denn du bist bei mir.&#8220; (Ps 23: 4) Der Gott geht mit<br \/>\neinem, der im finsteren Tal wandert. In all unserem Schmerz sind wir nicht<br \/>\nallein gelassen. Der Schmerz wird uns nicht weggenommen, aber wir sind<br \/>\ndamit nicht allein. Gott kennt unser Leben. Er kennt unseren Alltag und<br \/>\ndie karge Wirklichkeit. Kein Schmerz und Leiden ist Ihm unbekannt. Gott<br \/>\nkennt den Weg, den wir gehen.<\/p>\n<p>11. Diese Konkretheit der Taten Gottes stellt sich in der Gemeinde heraus:<br \/>\nDer eine ist dort das Geh\u00f6r, die andere die Hand, die eine der Sprecher,<br \/>\nder andere Zuh\u00f6rer. Nahe an dem Anderen kann man erfahren, dass alle<br \/>\nein Leib Christi sind. &#8222;Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle<br \/>\nGlieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder<br \/>\nmit.&#8220; Den Schmerz kann man teilen, im Schmerz braucht man nicht allein<br \/>\nzu bleiben, man braucht ihn nicht im seinem Inneren stecken, man braucht<br \/>\nihn nicht in Hass umzuwandeln.<\/p>\n<p>12. Gott ist bei uns, und er ist bei uns auf besondere Weise in anderen<br \/>\nMenschen, in der Gemeinde. Die Erkenntnis davon, dass man niemals allein<br \/>\nist, kann uns die Kraft geben, unsere Feinde zu lieben. Sie kann uns die<br \/>\nKraft geben, Frieden zu stiften und zu vergeben. In jedem Fall erkl\u00e4rt<br \/>\nsie uns, dass das Leben nicht in unseren schwachen, zerbrechlichen H\u00e4nden<br \/>\nist. Eine Explosion, ein Ungl\u00fcck oder Unfall reicht dazu aus, die<br \/>\nKraft aus unseren H\u00e4nden zu nehmen. Unser Leben ist nicht in unseren<br \/>\nH\u00e4nden. Gott hat versprochen, uns im Leben zu tragen und auch \u00fcber<br \/>\nseine Grenze hinaus.<\/p>\n<p>13. &#8222;Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen<br \/>\nSohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sonder<br \/>\newiges Leben hat.&#8220; (Johannes 3, 16). Dieses ist keine Forderung,<br \/>\nsondern ein Versprechen. Gott l\u00e4sst uns mit unseren Schmerzen nicht<br \/>\nallein. Der Schmerz verschwindet sich nicht, aber er hat einen Zuh\u00f6rer<br \/>\nund Verteilenden.<\/p>\n<p>Vater unser im Himmel,<br \/>\nGeheiligt werde dein Name.<br \/>\nDein Reich komme.<br \/>\nDein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.<br \/>\nUnser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<br \/>\nUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.<\/p>\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem<br \/>\nB\u00f6sen.<br \/>\nAMEN.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Universit\u00e4tslektor Dr. Esko Ry\u00f6k\u00e4s<br \/>\nUniversit\u00e4t zu Joensuu, Finnland<br \/>\n<a href=\"mailto:ryokas@joyx.joensuu.fi\">ryokas@joyx.joensuu.fi<\/a><\/b><\/p>\n<p><noscript><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=021020-5.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21.\/22. Sonntag nach Trinitatis | 20.\/27. 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