{"id":9173,"date":"2002-10-07T19:50:00","date_gmt":"2002-10-07T17:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9173"},"modified":"2025-04-21T10:29:49","modified_gmt":"2025-04-21T08:29:49","slug":"philipper-2-12-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-2-12-13\/","title":{"rendered":"Philipper 2, 12 &#8211; 13"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000099;\">Reformationstag | <\/span><span style=\"color: #000099;\">31. Oktober 2002 |\u00a0Philipper 2, 12 &#8211; 13 |<\/span><span style=\"color: #000099;\"> Margot K\u00e4\u00dfmann |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>der Predigttext f\u00fcr den heutigen Reformationstag stammt aus dem Philipperbrief. Paulus schreibt an die Gemeinde in Philippi, diesmal nicht so sehr, wie wir das aus den Korintherbriefen kennen, um die Gemeinde zu ermahnen, sondern wohl eher, um sie zu ermutigen und zu tr\u00f6sten. Wir m\u00fcssen uns das vorstellen, er sitzt im Gef\u00e4ngnis, er hat einen Prozess, m\u00f6glicherweise die Todesstrafe zu erwarten. Aus seinem Brief aber klingt eine ruhige Gelassenheit, und kurz vor unserem Predigttext steht jener ber\u00fchmte Hymnus, jenes Lied, das wohl eines der \u00e4ltesten Zeugnisse der Christenheit darstellt. Wenn Sie Zeit und Lust haben, lesen Sie einmal nach, das ist ein elementares Glaubensbekenntnis im Philipperbrief, Kapitel 2. Von diesem Bekenntnis her spricht Paulus die Gemeinde an. Nun h\u00f6ren wir den Predigttext:<\/p>\n<p>&#8222;Also, meine Lieben &#8211; wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit &#8211; schaffet, da\u00df ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist&#8217;s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen.&#8220;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, es geht also darum, wie der Mensch selig wird. Wie er gl\u00fccklich wird, wie er Heil f\u00fcr die Seele erlangt. Mit dem Gl\u00fccklich-Werden ist das heute so eine Sache. Zuallererst scheint Geld gl\u00fccklich zu machen. Das jedenfalls suggeriert uns die Reklame. Kannst du kaufen, kannst du das Leben genie\u00dfen. Wer sich allerdings einige der reichen Gestalten ansieht, erkennt, dass ein Boris Becker wahrscheinlich auch nicht unbedingt gl\u00fccklicher ist als Marianne M., die jeden Tag bei Galeria Kaufhof an der Kasse steht. Und die Bekenntnisse eines Dieter Bohlen zeugen auch nicht gerade davon, dass dieser Mensch nun in tiefster Seele gl\u00fccklich w\u00e4re.<\/p>\n<p>Und die Liebe? Ja, die kann gl\u00fccklich machen. Ein junges Paar, das sich innig umarmt, und sie strahlen von innen. Gl\u00fccklich! Aber wir alle wissen, auch solches Gl\u00fcck ist geschenkte Zeit. Viel zu oft sehen wir mit Trauer und Wehmut, wie solches Gl\u00fcck vergeht, in Streit endet, manches Paar den Respekt vor einander verliert.<\/p>\n<p>Und selig werden, durch was denn noch? In der vergangenen Woche haben wir anh\u00f6ren m\u00fcssen, wie Terroristen meinen, n\u00e4her zu Gott zu gelangen, indem sie andere in den Tod rei\u00dfen! Gl\u00fccklich durch Gewalt? Andere erniedrigen, schikanieren? Da wird in Hannover ein Prozess gef\u00fchrt gegen zwei M\u00e4nner, die junge M\u00e4dchen aus Litauen, Polen und anderen osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern &#8222;gekauft haben&#8220;, um mit der Zwangsprostitution Geld zu verdienen. Nein, liebe Gemeinde, nicht weit weg, mitten in Hannover. Welche pervertierten Wege suchen Menschen eigentlich, um Macht und Geld zu erhalten? Weil sie beides mit Gl\u00fcck verwechseln? Oder um Gewalt auszu\u00fcben?<\/p>\n<p>Paulus sagt: Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Ist das nicht nun v\u00f6llig unlutherisch? Wir k\u00f6nnen doch gerade nicht schaffen, dass wir selig werden, das hat Luther uns ja doch beigebracht. Darauf gr\u00fcndet unsere lutherische Kirche und unser lutherisches Bekenntnis, dass Glaube geschenkt wird, dass wir nichts, auch gar nichts zu unserem Selig-Werden tun k\u00f6nnen. Schaffen schon gar nicht, oder?<\/p>\n<p>Die Furcht und das Zittern hat Luther allerdings sehr wohl gekannt. Diese Frage nach dem gn\u00e4digen Gott, sie hat ihn umgetrieben. Ihm war sehr bewusst, dass alles, was er tut, sein Seelenheil nicht erzeugen kann. Gerade deshalb hat er sich gef\u00fcrchtet und gezittert. Das m\u00fcssen wir ernst nehmen. Es geht um unsere ganze Existenz, nicht nur um das bisschen, was wir sehen und schaffen: ein Haus bauen, einen Beruf haben. Es geht um viel mehr, n\u00e4mlich darum, unser Leben sinnvoll zu gestalten! Unser Leben in der Tiefe zu erden, zu begr\u00fcnden in unserer Gottesbeziehung. Nein, die k\u00f6nnen wir nicht erarbeiten, nicht schaffen, nicht herbeif\u00fchren, Gott nicht zwingen. Wir k\u00f6nnen darum ringen, dass unser Leben Sinn macht. Und das liegt ganz gewiss nicht an unserem Gehaltsstreifen und auch nicht an unserem Aussehen oder unserer Anerkennung durch andere Menschen. Das liegt allein darin begr\u00fcndet, ob es gelingt, eine Gottesbeziehung aufzubauen, Gott zu vertrauen, zu sp\u00fcren: doch, Gott ist da, Gott tr\u00e4gt dich und h\u00e4lt dich, auch in den schlimmen Erfahrungen deines Lebens.<\/p>\n<p>F\u00fcrchten und zittern, ob das eigene Leben gelingt, darum geht es. Und erkennen, dass ich fast nichts dazu beitragen kann. Das einzige, was wir wohl schaffen k\u00f6nnen, ist, uns \u00f6ffnen f\u00fcr diese Gotteserfahrung, erkennen, dass ich Kind Gottes sein darf. Kind Gottes als h\u00f6chste Auszeichnung, auch, wenn ich noch so erfolgreich und dynamisch bin. Viel so oft verschlie\u00dfen wir die Augen davor, wie zerbrechlich das Leben ist. Ein kleiner Unfall, und ich bin querschnittsgel\u00e4hmt, ein kleiner Knoten, und ich bin in Todesgefahr. Ganz schnell wird der Mensch alt und pflegebed\u00fcrftig, ganz leicht kann ihn eine Behinderung ergreifen. Ganz pl\u00f6tzlich kann alles vernichtet sein, was wir zu besitzen glaubten. Da geh ich in ein Theater an einem Abend und bin dem Terror ausgesetzt. Da kommt eine Flut und zerst\u00f6rt alles, was ich aufgebaut habe. Da entf\u00fchrt jemand mein Kind, und meine Lebensgrundlagen sind vernichtet. Das Leben ist zerbrechlich, das kann uns mit Furcht und Zittern bewegen. Angst. Angst um das Leben, Angst um den Sinn des Lebens.<\/p>\n<p>Bei Luther k\u00f6nnen wir lernen &#8211; und daran erinnert uns der Reformationstag -, dass solche Angst dann \u00fcberwunden wird, wenn ich mich \u00f6ffne f\u00fcr Gott und mich Gott anvertraue. Wenn ich mir das zusagen lasse von Gott, dass er mich erhalten will. Wer das elementare F\u00fcrchten und Zittern \u00fcberwunden hat, weil er oder sie sich Gott anvertrauen, der h\u00f6rt auf, vor Menschen und M\u00e4chten sich zu f\u00fcrchten und zu zittern. Der steht da wie Luther und kann sagen: &#8222;Ich stehe hier und kann nicht anders.&#8220; Der hat einen festen Standpunkt im Leben, der uns auch durchhalten l\u00e4sst, wo andere uns anfragen und angreifen. F\u00fcr mich ist das von zentraler Bedeutung, wo immer ich kritisiert werde, mich selbst in Frage stellen muss, mein Lebensentwurf nicht so gelingt, wie ich mir das w\u00fcnsche: aufrecht stehen k\u00f6nnen, Furcht und Zittern \u00fcberwinden, weil Gott mir einen Standpunkt gibt.<\/p>\n<p>Wer aber so stehen will, muss den eigenen Glauben kennen und bekennen. Unser Bach-Chor singt uns heute nach der Predigt auf wunderbare Weise Bachs Interpretation des Niz\u00e4nischen Glaubensbekenntnisses. Wir beten es nicht so oft wie das Apostolikum in unserer Kirche, aber es wird uns doch immer vertrauter, seit es in unserem Gesangbuch zur Verf\u00fcgung steht. Unter der Nummer 805 k\u00f6nnen Sie es finden.<\/p>\n<p>Immer wieder h\u00f6re ich Anregungen: &#8222;Erneuern Sie doch die Bekenntnisse, das ist doch alles so alt, das muss doch in moderne Worte gefasst werden.&#8220; Dagegen stelle ich mich ausdr\u00fccklich. Sicher, wir k\u00f6nnen auch heute neu formulieren. Dieses Niz\u00e4nische Glaubensbekenntnis aber wurde bei einem Konzil vor bald 1700 Jahren als rechtgl\u00e4ubiges Bekenntnis verabschiedet. Wir m\u00fcssen uns das einmal vorstellen, da wird im Sommer 325 eine Synode einberufen und bem\u00fcht sich darum, die g\u00fcltige Lehre zu formulieren, und wir h\u00f6ren und sprechen diese Worte bis heute! Die zentrale theologische Entscheidung dieses Bekenntnisses trifft \u00fcbrigens der Kaiser! &#8222;Homousios&#8220;: Jesus Christus &#8222;eines Wesens&#8220; mit dem Vater. Diese Festlegung wurde zu einer zentralen theologischen Entscheidung, die durchaus andere ausgeschlossen hat. Und schlie\u00dflich eine zentrale Entscheidung auch mit Blick auf den heiligen Geist, der &#8222;aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht&#8220;. Dieses &#8222;filioque&#8220;, &#8222;und dem Sohn&#8220;, ist bis heute Teil einer Auseinandersetzung zwischen Ostkirche und Westkirche.<\/p>\n<p>Ich finde es faszinierend, dass dieses Bekenntnis nun seit Jahrhunderten in unserer Kirche anerkannt ist. Und dass bestimmte Streitigkeiten \u00fcber das Verst\u00e4ndnis Gottes, die die \u00d6kumene bis heute besch\u00e4ftigen, so lange zur\u00fcckreichen. Das macht ein Doppeltes sichtbar: Unsere Kirche steht in langer Tradition. Auch wir als lutherische Kirche sind Erbin der alten Kirche &#8211; allerdings erneuert durch eine grundlegende Reformation. Die Bekenntnisse der Reformationszeit sind f\u00fcr uns zu den Bekenntnissen der Alten Kirche hinzu getreten. Das Niz\u00e4num liegt nicht vor unserer Zeit, sondern ist Teil unserer eigenen Kirchengeschichte. Und wenn es heute Auseinandersetzungen mit der orthodoxen Kirche gibt, beruhen diese nicht nur auf der Trennung von 1054, sondern auch auf den theologischen Auseinandersetzungen, die so weit zur\u00fcckreichen.<\/p>\n<p>Manches Mal, wenn wir in aktuellen Fragen \u00fcberlegen, ob wir wohl irren oder richtig entscheiden, bin ich dankbar daf\u00fcr, dass wir auf so vieles zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen, was langfristig angelegt ist. Wir sollten die alten Bekenntnisse nicht \u00fcber den Haufen werfen, sondern uns immer neu damit auseinandersetzen, was sie damals bedeutet haben und heute f\u00fcr uns bedeuten k\u00f6nnen. Mit Menschen auf der ganzen Welt und Christinnen und Christen durch die Jahrhunderte hindurch bekennen wir auf diese Art und Weise je neu in unserer Kultur und unserem Kontext. Ja, das erdet.<\/p>\n<p>Paulus schreibt an die Gemeinde in Philippi: Seid gehorsam. Er ist sich anscheinend ziemlich sicher, dass die Gemeinde in Philippi gehorsam ist. Aber er ermahnt sie, am Bekenntnis festzuhalten. Er baut auf diesen Hymnus, eines der allerersten Bekenntnisse der Christenheit, das er voranstellt: &#8222;Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erh\u00f6ht und hat ihm den Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist.&#8220; Dieser Gehorsam gegen\u00fcber dem Bekenntnis, gegen\u00fcber der Tradition, gegen\u00fcber der Offenbarung der Auferstehung, er ist entscheidend f\u00fcr die Gemeinde. Sie muss wissen, wie sie sich gr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, den Begriff Gehorsam m\u00f6gen wir heute nicht so gern. Freiheit, das ist doch auch sozusagen das Schlagwort der Reformation. Und hei\u00dft es nicht: die Schrift allein, Christus allein, allein die Gnade? In unserer Tradition aber bedeutet Freiheit nie: jetzt und jederzeit und sofort tun, was ich will. Nein, Freiheit bedeutet, dass ich mich binde an das Bekenntnis, an den Glauben. Ich finde Freiheit gerade darin, dass ich wei\u00df, wo ich meinen Grund habe. Und dass ich aufstehe ohne Furcht und Zittern und sage: hier ist f\u00fcr mich mein Glauben, meine Kirche ein entscheidender Punkt, wo ich eintreten muss.<\/p>\n<p>Reformatorische Freiheit kann deshalb von der Bibel her durchaus einen kritischen Blick auf Traditionen und Bekenntnisse richten. Diese Freiheit brauchen wir in der \u00f6kumenischen Auseinandersetzung. Das muss uns am Reformationstag neu bewusst werden. Ich denke, es ist eine gute Formel zu sagen: Evangelisch aus gutem Grund. Und \u00f6kumenisch aus gutem Grund! Es gilt, klar zu formulieren, was wir glauben und wo sich unsere Kirche gr\u00fcndet und auch unterscheidet von anderen Konfessionen. Gleichzeitig aber wissen wir und bekennen im Apostolischen Glaubenbekenntnis, das es nur die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche gibt, die sich in vielen Konfessionen und Kirchen darstellt. Schlie\u00dflich: der Glaube n\u00f6tigt uns auch zu Konsequenzen in der Welt ohne Furcht und Zittern. Da gilt es einzutreten f\u00fcr den Frieden. Zu sagen: dass ein &#8222;pre-emptive strike&#8220; des amerikanischen Pr\u00e4sidenten keinen Frieden schaffen wird. Es ist eine Illusion, Sicherheit durch Waffen zu schaffen. Wir k\u00f6nnen nicht alle Opernh\u00e4user, alle Schulen, alle Gottesdienste dieser Welt sichern. Sicherheit und Frieden entstehen nur durch Vers\u00f6hnung und Gerechtigkeit. Und da haben wir einiges zu bewegen, liebe Gemeinde, das ist uns neu bewusst geworden. Wir k\u00f6nnen unsere Augen nicht verschlie\u00dfen vor den Konflikten in Indonesien, in Algerien, sonst werden wir im Urlaub auf Djerba oder Bali davon eingeholt. Wir k\u00f6nnen nicht ignorieren, dass in Grosny ein Krieg gef\u00fchrt wird, in dem Gr\u00e4ueltaten, Mord, Zerst\u00f6rung an der Tagesordnung sind, ein Krieg in der Tat und ein schmutziger dazu. Sonst kann es uns ganz schnell in einem Theater einholen. Ja, wir leben in einer Welt der Globalisierung. Und wenn wir in dieser Welt ohne Furcht und Zittern leben wollen, dann haben wir einiges einzusetzen an Energie, ohne Furcht und Zittern einzutreten f\u00fcr Gewaltfreiheit und Vers\u00f6hnung.<\/p>\n<p>Schaffet, dass ihr selig werdet. Ja, das Gl\u00fcck, die Seligkeit schenkt uns Gott, dessen sind wir uns am Reformationstag ganz besonders bewusst. Aber: Gottes Zuspruch folgt immer Gottes kr\u00e4ftiger Anspruch auf unser ganzes Leben. Deshalb werden wir ohne Furcht und Zittern eintreten auf der Grundlage von Bibel und Bekenntnis unseres Glaubens f\u00fcr eine Welt, in der Vers\u00f6hnung und Gerechtigkeit eine Spur legen von dem, was Gott uns eines Tages schenken wird: Gerechtigkeit und Frieden. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Landesbisch\u00f6fin Dr. Margot K\u00e4\u00dfmann, Hannover<br \/>\n<a href=\"mailto:Landesbischoefin@evlka.de\">Landesbischoefin@evlka.de<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reformationstag | 31. Oktober 2002 |\u00a0Philipper 2, 12 &#8211; 13 | Margot K\u00e4\u00dfmann | Liebe Gemeinde, der Predigttext f\u00fcr den heutigen Reformationstag stammt aus dem Philipperbrief. Paulus schreibt an die Gemeinde in Philippi, diesmal nicht so sehr, wie wir das aus den Korintherbriefen kennen, um die Gemeinde zu ermahnen, sondern wohl eher, um sie zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8529,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[46,1,727,157,120,853,114,121,557,1135,3,109,125],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9173","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philipper","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-bibel","category-deut","category-festtage","category-kapitel-02-chapter-02-philipper","category-margot-kaessmann","category-nt","category-predigten","category-reformationsfest"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9173"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22999,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9173\/revisions\/22999"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9173"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9173"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9173"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9173"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}