{"id":9182,"date":"2002-11-07T19:49:58","date_gmt":"2002-11-07T18:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9182"},"modified":"2025-06-27T20:08:16","modified_gmt":"2025-06-27T18:08:16","slug":"2-korinther-5-1-10-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-5-1-10-2\/","title":{"rendered":"2. Korinther 5, 1-10"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Vor<\/span><span style=\"color: #000099;\">letzter<br \/>\nSonntag des Kirchenjahres &#8211; Volkstrauertag, 17. November 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber 2. Korinther 5, 1-10, verfa\u00dft von Hellmut M\u00f6nnich<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Volkstrauertag ist heute. &#8222;Volkstrauertag&#8220;? fragte ein Sch\u00fcler.<br \/>\n&#8222;Sagt mir nichts.&#8220; &#8211; Ich erinnere mich: Ein Geburtstagsbesuch.<br \/>\nEin Wohnzimmer. Ein alt gewordener Wohnzimmerschrank, gerahmte Fotos standen<br \/>\naufgereiht. Ich sah auf ein schon blass gewordenes Foto: ein junger Soldat,<br \/>\nin Luftwaffenuniform. &#8222;Das ist mein &#8211; das war mein Mann&#8220; sagte<br \/>\ndie alt gewordene Frau, die meinem Blick gefolgt war. &#8222;1944 abgest\u00fcrzt.<br \/>\nIch habe unsere drei Jungen allein gro\u00df gezogen. Manchmal tr\u00e4ume<br \/>\nich noch von ihm. Wir hatten uns das alles anders gedacht.&#8220; &#8211; Volkstrauertag.<br \/>\nErinnern. &#8211;<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt ein Foto in einem Dokumentationsbuch ein. Ein Foto von<br \/>\neinem wie selbst gebastelten Kreuz mit einer Inschrift darauf in Schreibschrift:<br \/>\n&#8222;In der Nacht vom 22.\/23. 10. 43 fielen: Albert R\u00f6hn 35 Jahre,<br \/>\nMathilde R\u00f6hn 34 Jahre, ihre Kinder Herbert 15 Jahre, Ursula 12 Jahre,<br \/>\nHeinz 10 Jahre, Walter 6 Jahre, Werner 2 Jahre, Wolfgang 10 Monate und<br \/>\nOma Walter. Ruhet sanft&#8220;. Das Kreuz hatte in Kassel vor einem ausgebombten<br \/>\nHaus gelegen. Volkstrauertag. Erinnerung an weit zur\u00fcck liegende<br \/>\nschreckliche Ereignisse.<\/p>\n<p>Ach, da m\u00fcsste noch so viel gesagt werden von erlittenem Leid. Und<br \/>\nvon all dem Leid, das Deutsche anderen angetan haben millionenfach. Nicht<br \/>\nzuletzt in Polen, in Russland, in den Konzentrationslagern, in den Vernichtungslagern,<br \/>\nin Kriegsgefangenenlagern. Ein Gedenktag an Krieg, Tod und Verbrechen<br \/>\nist nach wie vor sinnvoll und sogar n\u00f6tig. Kriege und Leiden haben<br \/>\nja nicht aufgeh\u00f6rt! &#8211; Der Volkstrauertag &#8211; kein Heldengedenktag!<br \/>\n&#8211; ist immer noch ein n\u00f6tiger Gedenktag.<\/p>\n<p>In einem Pavillon auf einem gro\u00dfen Kriegsgr\u00e4ber-Friedhof hatte<br \/>\njemand in das Besucherbuch geschrieben: &#8222;Wir m\u00fcssen unseren<br \/>\nKindern von den Leiden dieser und Millionen anderer Kriegsopfer erz\u00e4hlen<br \/>\nund mithelfen, dass Kriege der Vergangenheit angeh\u00f6ren und kein Mittel<br \/>\nsind, Meinungsverschiedenheiten zu l\u00f6sen.&#8220; Ja.-<\/p>\n<p>Um Sterben und Tod geht es auch in dem Bibeltext, der f\u00fcr unser<br \/>\nNachdenken heute ausgesucht worden ist. Nicht f\u00fcr den Volkstrauertag<br \/>\nausgesucht. Nein. In dem vorgeschlagenen Bibeltext geht es um grunds\u00e4tzliche<br \/>\nGlaubensfragen. Paulus hat ihn geschrieben in einem Brief an die Gemeinde<br \/>\nin Korinth. Im vorgeschlagenen Abschnitt argumentiert er gegen die Auffassung<br \/>\nin Korinth, dass die getauften Christen die Schwelle des Todes schon \u00fcberschritten<br \/>\nh\u00e4tten und sie so zu sagen schon himmlische Kinder Gottes seien,<br \/>\nf\u00fcr die S\u00fcnde und Schuld kein Thema mehr sei. Paulus wei\u00df<br \/>\ndem gegen\u00fcber: wir leben noch diesseits der Auferstehung. Und er<br \/>\nschreibt nach Korinth, was er \u00fcber Sterben, Tod und Auferstehung<br \/>\nwei\u00df. Seine Ausf\u00fchrungen sollen uns heute helfen, unser Glaubenswissen<br \/>\nzu diesen Themen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Bevor wir uns Paulus zuwenden, mu\u00df noch etwas vorweg gesagt werden:<br \/>\nPaulus spricht in diesem Briefabschnitt in Bildern, in uns fremden, ja<br \/>\nbefremdlichen Bildern. Er vergleicht unseren Leib mit einer H\u00fctte,<br \/>\neiner Wohnung, einem Haus, einem Kleid. Er erwartet eine Verwandlung,<br \/>\nein &#8222;\u00dcberkleidet-Werden&#8220; des irdischen Leibes in den Auferstehungsleib,<br \/>\nden Gott im Himmel bereith\u00e4lt. Wissenschaftler, die den Predigtabschnitt<br \/>\nerkl\u00e4rt haben, stellen fest, &#8222;dass unser Abschnitt nach wie<br \/>\nvor in seiner Deutung umstritten ist&#8220; (TRE 4,455). Deshalb ist es<br \/>\nvielleicht geraten, den schwer verst\u00e4ndlichen Text nicht zun\u00e4chst<br \/>\neinfach vorzulesen, &#8211; man kann dabei n\u00e4mlich weder alles verstehen<br \/>\nnoch auch behalten &#8211; sondern sich auf einige wichtige Argumente des Paulus<br \/>\nzu beschr\u00e4nken und \u00fcber sie nachdenken, um Klarheit zu gewinnen<br \/>\nAls \u00dcbersetzung des griechischen Textes soll die Luther\u00fcbersetzung<br \/>\ndienen.<\/p>\n<p>Paulus beginnt so (5, 1): &#8222;Wenn unser irdisches Haus abgebrochen<br \/>\nwird, &#8230; haben wir einen Bau, von Gott erbaut &#8230; ewig im Himmel.&#8220;<br \/>\nDas hei\u00dft, dass der heute oft geh\u00f6rten Ansicht, mit dem Sterben<br \/>\nund dem eingetretenen Tod sei alles aus und zu Ende, dass es keine Auferstehung<br \/>\ngebe, von Paulus widersprochen wird. Sicher: wem von uns ist nicht klar,<br \/>\ndass zu unserem Leben das Sterben und der Tod geh\u00f6ren. Nat\u00fcrlich.<br \/>\nIm wahrsten Sinn des Wortes: von Natur aus. Aber Paulus hat das Glaubenswissen<br \/>\nvon Ostern. Seit den Erscheinungen des Auferweckten wei\u00df er mehr<br \/>\nals vor Ostern. N\u00e4mlich: wenn wir sterben, erwartet uns Getaufte<br \/>\nGottes Neuerschaffung &#8211; und wir werden sein in seiner Gegenwart, jenseits<br \/>\nder Zeit.<\/p>\n<p>Paulus f\u00e4hrt fort (5,4) : &#8222;Solange wir in dieser H\u00fctte<br \/>\nsind, seufzen wir &#8230;. weil wir nicht entkleidet, sondern \u00fcberkleidet<br \/>\nwerden wollen&#8230;&#8230;. Wieder die fremdartige Bildersprache. Aber was Paulus<br \/>\nmeint, gilt damals wie heute: Wenn wir unser eigenes Sterben ungesch\u00f6nt<br \/>\nins Auge fassen, dann m\u00f6chten wir nicht der Nacktheit, dem Nichts<br \/>\nausgeliefert sein. Wir k\u00f6nnen aber glaubensgewi\u00df sein: Wir<br \/>\nfallen sterbend nicht in den Tod, nicht ins Bodenlose: Wir fallen &#8211; um<br \/>\nnun unsererseits auch ein Bild zu gebrauchen &#8211; in Gottes Hand. Luther<br \/>\nhat zu dieser Paulusstelle angemerkt: &#8222;Das ist aller Kreatur nat\u00fcrlich,<br \/>\nChristus, die Apostel &#8230; haben sich vor dem Tod entsetzt&#8220;. Lieber<br \/>\nw\u00e4re es uns, &#8222;dass die Engel k\u00e4men und entrissen uns aus<br \/>\ndiesem Leben und verkl\u00e4rten unsere Leiber.&#8220;<\/p>\n<p>Fast schlagwortartig formuliert Paulus nun: &#8222;Solange wir im Leibe<br \/>\nwohnen &#8230; wandeln (wir) im Glauben und nicht im Schauen&#8220; (6f). In<br \/>\nder Tat: Glauben und schauen, glauben und sehen sind h\u00f6chst unterschiedliche<br \/>\nVorg\u00e4nge. Glauben ist vertrauen, ist &#8222;bauen auf&#8220;, ist &#8222;sicher<br \/>\nsein&#8220;. Glauben bedeutet auch anderes als der Satz meint: &#8222;Ich<br \/>\nglaube, heute Nacht gibt es Frost.&#8220; Wer das sagt will doch sagen:<br \/>\n&#8222;Ich vermute, dass es heute Nacht friert&#8220; oder &#8222;Ich gehe<br \/>\ndavon aus, dass es heute Nacht Frost gibt.&#8220;- Vielleicht k\u00f6nnte<br \/>\nman das, was Paulus sprichwortartig ausdr\u00fcckt, etwa so neu formulieren:<br \/>\nIm Vertrauen auf Gott leben &#8211; ohne durch eigenen Augenschein \u00fcberzeugt<br \/>\nzu sein. \u00dcbrigens: Die Debatte, ob Gott bewiesen werden k\u00f6nne,<br \/>\nist l\u00e4ngst ausgefochten. Gott ist nicht beweisbar &#8211; und das gilt<br \/>\nauch f\u00fcr andere Glaubenssachen und -fragen. Solche f\u00fcr unsere<br \/>\nExistenz grundlegende Erscheinungen wie etwa auch Liebe, Hoffnung oder<br \/>\nz.B. Angst lassen sich lediglich an ihren Auswirkungen erkennen und sehen.<br \/>\nAber Liebe, Hoffnung, Angst und eben auch Glauben geh\u00f6ren zu unserer<br \/>\nExistenz.<\/p>\n<p>Mit zwei weiteren \u00dcberlegungen beendet Paulus in unserem Briefabschnitt<br \/>\nsein Gespr\u00e4ch mit den Korinthern (5,9f): &#8222;Darum setzen wir unsere<br \/>\nEhre darein, &#8230; dass wir ihm (Gott) wohlgefallen.&#8220; Auch hier gilt,<br \/>\ndass wir uns nicht an der altfr\u00e4nkisch klingenden \u00dcbersetzung<br \/>\nst\u00f6ren lassen. Sehr kurz gesagt meint Paulus: Zum Glauben geh\u00f6rt<br \/>\ndas entsprechende Handeln. Und man kann es auch heute nicht deutlich genug<br \/>\nsagen: Glauben und entsprechendes Handeln als Folge des Glaubens geh\u00f6ren<br \/>\nzusammen und zwar untrennbar. Macht man sich das sehr klar, erschrickt<br \/>\nman wohl \u00fcber sich selbst und \u00fcber die Christen heute und fr\u00fcher,<br \/>\n\u00fcber die Kirchen durch die Jahrhunderte und heute noch. Um nicht<br \/>\nauszuweichen und ohne in Schwarz\/wei\u00df-Malerei zu verfallen: Was<br \/>\ntun wir Christen in den wohlhabenden L\u00e4ndern z.B. gegen die nach<br \/>\nAussage der Vereinten Nationen wachsende Armut in der Welt und alles Elend,<br \/>\ndas damit zusammenh\u00e4ngt? Gegen den wachsenden Hunger, fehlendes Trinkwasser,<br \/>\nsich ausbreitende Krankheiten wie Aids, fehlende oder mangelhafte Bildung,<br \/>\nUnterdr\u00fcckung der Frauen, Verst\u00fcmmelung und oft damit den Tod<br \/>\njunger M\u00e4dchen? Ist dem allen durch milit\u00e4rischen Antiterrorkampf<br \/>\nbeizukommen? Der hat ganz anderen Anlass &#8211; es bleibt aber die Frage: helfen<br \/>\nwir Christen den Menschen unserer Erde hinreichend, dass sie leben k\u00f6nnen?<br \/>\nWir sprechen im Glaubensbekenntnis von Gott, dem Sch\u00f6pfer, und sagen<br \/>\ndamit, dass unsere Welt seine Welt ist. D\u00fcrfen wir das Glaubensbekenntnis<br \/>\nsprechen und f\u00fcr den Schalom, f\u00fcr das Wohlergehen seiner, unserer<br \/>\nWelt so wenig, viel zu wenig tun? Eine Predigthilfe f\u00fcr unseren Abschnitt<br \/>\nformuliert: &#8222;In Wahrheit f\u00e4llt unsere Hilfe f\u00fcr die dritte<br \/>\nWelt so schamlos gering aus, weil wir den Tod, ja schon die Armut Jesu<br \/>\nan uns auf gar keinen Fall herumtragen wollen&#8220; (GPM 1984 z.St.).<\/p>\n<p>Die letzte \u00dcberlegung des Paulus an die Korinther lautet folgenderma\u00dfen:<br \/>\n(10) &#8222;Wir m\u00fcssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi,<br \/>\ndamit jeder seinen Lohn empfange f\u00fcr das, was er getan hat zu Lebzeiten&#8230;..&#8220;.<br \/>\nDass im Neuen Testament nicht nur von Paulus von einem Gericht am Ende<br \/>\nunseres Lebens gesprochen wird, kann einen schon beklommen machen und<br \/>\nrichtig Angst ausl\u00f6sen. Aber nun ist gleich ganz deutlich zu sagen,<br \/>\ndass wir das Neue Testament falsch verstehen, wenn wir den Hinweis auf<br \/>\ndas Gericht so verstehen, dass damit gedroht w\u00fcrde, dass uns Angst<br \/>\ngemacht werden soll. Nein. Das Gericht mit Christus als Richter dient<br \/>\nmitnichten dazu, Strafe zu verh\u00e4ngen \u00fcber die Untaten unseres<br \/>\nLebens, \u00fcber unser Versagen, unsere Schuld. Das Gericht hat vielmehr<br \/>\ndie Aufgabe, die Wahrheit unseres irdischen Lebens aufzudecken, ans Licht<br \/>\nzu bringen, wie es wirklich ist. Das kann sein die Wahrheit verfehlten<br \/>\nLebens, es kann sein die Wahrheit vergebener S\u00fcnde ebenso, wie empfangener<br \/>\nund gelebter Liebe und insofern erf\u00fcllten Lebens. Paulus beschreibt<br \/>\ndas Richten an anderer Stelle als ein &#8222;Ans-Licht-Bringen&#8220; des<br \/>\nVerborgenen. \u00dcberraschenderweise folgt dort darauf der Satz: &#8222;Dann<br \/>\nwird einem jeden von Gott sein Lob zuteil.&#8220; Ich verstehe das so:<br \/>\nGott mit dem Gesicht Christi nimmt mich mit meinem Leben ernst. Am Ende<br \/>\nstellt er mich mit meinem Leben vor den Spiegel &#8211; und dann ist nichts<br \/>\nals die Liebe Gottes Grund, Ma\u00dfstab und Ziel dieses Gerichts. Und<br \/>\nwir k\u00f6nnen darauf vertrauen, dass Sein-in-seiner-Gegenwart der geschenkte<br \/>\nLohn ist. M\u00fcssen wir Angst haben, Lebensangst? Nein. Wir k\u00f6nnen<br \/>\nfroh sein, dass wir mit diesem Gott leben d\u00fcrfen bis zum letzten<br \/>\nAtemzug und dann erweckt werden in seine Gegenwart.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich finde diesen Predigttext in dieser tr\u00fcben Jahreszeit<br \/>\nwider Erwarten richtig tr\u00f6stlich. Und was er sagt, gilt ja auch f\u00fcr<br \/>\nalle die vielen, die in den hier in Europa schlimmen Zeiten vor dem Krieg,<br \/>\nim Krieg und nach dem Krieg umgekommen sind. Wie gut, das nicht zu vergessen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Hellmut M\u00f6nnich, P.i.R.<br \/>\nEwaldstra\u00dfe 97<br \/>\n37075 G\u00f6ttingen<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><noscript><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=021117-1.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres &#8211; Volkstrauertag, 17. November 2002 Predigt \u00fcber 2. 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