{"id":9190,"date":"2002-11-07T19:49:56","date_gmt":"2002-11-07T18:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9190"},"modified":"2025-06-28T09:13:08","modified_gmt":"2025-06-28T07:13:08","slug":"predigt-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-5\/","title":{"rendered":"2. Petrus 3, 8-13"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">Ewigkeitssonntag<\/span><span style=\"color: #000099;\">, 24. November 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber 2. Petrus 3, 8-13, verfa\u00dft von Doris Teicher<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Worauf Warten Sie eigentlich?<br \/>\n&#8211; auf ein P\u00e4ckchen<br \/>\n&#8211; auf die S-Bahn<br \/>\n&#8211; auf den n\u00e4chsten Urlaub<br \/>\n&#8211; auf einen neuen Himmel und eine neue Erde?<\/p>\n<p>Worauf warten Sie eigentlich? (Plakat aufdecken)<br \/>\nSo k\u00f6nnte die Frage lauten auf einem neuen Plakat der EKD-Werbekampagne.<br \/>\nWieder hat es einen blauen Hintergrund, der die Assoziation &#8222;Himmel&#8220;<br \/>\nzul\u00e4sst.<br \/>\nVielleicht haben viele von Ihnen diese Plakate gar nicht bemerkt. Jetzt<br \/>\nhaben Sie eines vor Augen! Extra f\u00fcr Sie. Denn diese November-Plakat<br \/>\nist meine Erfindung f\u00fcr diesen Gottesdienst. Worauf warten Sie? Oder<br \/>\nvielmehr, warten Sie \u00fcberhaupt gerne? Oder sind Sie eher der ungeduldige<br \/>\nTyp? Wer wartet denn heutzutage noch wirklich auf etwas, so wie Kinder<br \/>\nauf Weihnachten? Dreimal werden wir noch wach, hei\u00dfa&#8230; Von wegen.<br \/>\nSchnell soll es gehen. Am besten mit 24-Stunden Lieferservice. Warten<br \/>\nkostet Zeit &#8211; und die haben wir nicht.<\/p>\n<p>Wenn das Warten nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df zu sein scheint, dann<br \/>\nwarten wir erst recht nicht auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.<br \/>\nSie etwa? Wenn ich ehrlich bin, ich auch nicht. Umfragen haben ergeben,<br \/>\ndass die Erwartung, die Welt werde vernichtet und danach neu geschaffen,<br \/>\nheute so gut wie keine Rolle mehr spielt. Der \u00b4Tag des Herrn`, an<br \/>\ndem Christus, der Weltenrichter, wiederkommt, scheint kein wichtiges Datum<br \/>\nmehr in unserer Lebensplanung zu sein. Zwar beten wir im Vaterunser: Dein<br \/>\nReich komme. Aber wenn es sich morgen pl\u00f6tzlich erf\u00fcllen w\u00fcrde,<br \/>\ndas neue Reich, dann w\u00e4ren wir doch alle h\u00f6chst \u00fcberrascht.<br \/>\n&#8222;Jetzt passt es mir aber gerade gar nicht. Ich habe heute Abend noch<br \/>\nwas vor. Geht&#8217;s nicht morgen, bittesch\u00f6n&#8220;. Und warum auch nicht<br \/>\n\u00fcberrascht sein? Das Bed\u00fcrfnis, im Jetzt leben zu wollen und<br \/>\nnicht ans Hinterher zu denken, ist durchaus berechtigt. Finde ich.<\/p>\n<p>Allein die Naturkatastrophen, die wir zur Zeit erleben, lassen vielleicht<br \/>\ndoch wieder mehr an einen Weltuntergang denken. F\u00fcr viele Fischer<br \/>\nim Nordwesten Spaniens hat ihr Weltuntergang einen Namen &#8222;Prestige&#8220;.<br \/>\nDer untergegangene \u00d6ltanker. Und viele Menschen in den \u00dcberschwemmungsgebieten<br \/>\nDeutschlands k\u00e4mpfen noch immer mit den Folgen des Hochwassers. Zu<br \/>\ndenken gibt auch die Krisenstimmung an den B\u00f6rsen, wo Tausende Kleinanleger<br \/>\nihre Rente verloren haben.<\/p>\n<p>Und wie steht es mit der n\u00fcchternen naturwissenschaftlichen Erkenntnis,<br \/>\ndass die Erde sowieso ihrem Untergang zusteuert? Die l\u00e4sst kaum jemanden<br \/>\nwarten. Wieso auch? Dauert ja noch ein paar hundert Millionen Jahre.<\/p>\n<p>Sind wir aber mit diesem Denken moderne Sp\u00f6tter, die nicht mehr<br \/>\ndaran glauben, dass der Tag Gottes jederzeit kommen k\u00f6nnte; die keine<br \/>\nHoffnung mehr haben auf bessere Zeiten, auf einen neuen Himmel und eine<br \/>\nneue Erde? (Antwort: ja, aber eigentlich doch &#8222;Nein&#8220;, wir hoffen<br \/>\ndoch.)<\/p>\n<p>Zweifel am Tag des Herrn gab es schon immer. Sie wurden noch gef\u00f6rdert,<br \/>\nnachdem die ersten Christen die Wiederkunft des Herrn nicht erlebt hatten.<br \/>\nSie waren verunsichert und lie\u00dfen sich verunsichern durch sog. Sp\u00f6tter,<br \/>\ndie in ihren Gemeinden waren.<br \/>\nDer Verfasser des 2. Petrusbriefes wendet sich genau gegen solche Sp\u00f6tter<br \/>\nund Irrlehrer und will seine Gemeinde motivieren &#8211; zum Warten. So schreibt<br \/>\ner im 3. Kapitel:<\/p>\n<p>PREDIGTTEXT<\/p>\n<p>Der Briefschreiber ist gegen jede andere Meinung davon \u00fcberzeugt,<br \/>\ndass es sich lohnt zu warten, wenn wir dabei fromm sind. Dabei zeichnet<br \/>\ner ein Weltuntergangsszenario nach, dass mir Angst und Bange wird, und<br \/>\nfragt dann: &#8222;Wenn nun alles so vergehen wird, wie m\u00fc\u00dft<br \/>\nihr dann dastehen in heiligem Wandel und Fr\u00f6mmigkeit?&#8220; Es scheint<br \/>\nmir nicht mehr sehr zeitgem\u00e4\u00df zu sein, mit Gerichtsandrohung<br \/>\nund Strafe zu einen heiligen Lebenswandel zu motivieren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig redet er aber auch von Geduld: &#8222;Gott hat Geduld und<br \/>\nNachsicht mit euch. Er will nicht, dass jemand verloren werde.&#8220; Gott<br \/>\nwartet, dass alle umkehren und Bu\u00dfe tun. Das klingt viel beruhigender.<br \/>\nGott wei\u00df, worauf er wartet! Und er wartet absichtlich, denn er<br \/>\nhat Zeit. Und er hat eine andere Zeitvorstellung als wir. F\u00fcr ihn<br \/>\nsind 1000 Jahre wie 1 Tag. Es ist nicht so, dass er unzuverl\u00e4ssig<br \/>\nw\u00e4re oder seine Verhei\u00dfung eines neuen Himmels und einer neuen<br \/>\nErde nicht einhalten w\u00fcrde. Er hat Geduld. Er wartet absichtlich.<\/p>\n<p>Und wir? Warten wir vielleicht doch insgeheim? Auf Dinge, die wir nicht<br \/>\nin der Hand haben? Wenn die Antworten auf dem Plakat lauten w\u00fcrden:<br \/>\nAuf Frieden, Gesundheit, Gerechtigkeit, auf Spuren Gottes in unserem Leben,<br \/>\ndann k\u00f6nnten viele von uns zustimmen. Vielleicht dr\u00fccken wir<br \/>\nes eben anders aus, das, worauf wir warten! Vielleicht wollen wir nicht<br \/>\nerst auf das Jenseits vertr\u00f6stet werden, sondern haben Hoffnung,<br \/>\ndass auch in diesem Leben etwas neu wird, dass sich der neue Himmel und<br \/>\ndie neue Erde jetzt schon zeigen!<br \/>\nW\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn es keinen Hunger mehr g\u00e4be?<br \/>\nW\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn nach einem pers\u00f6nlichen Weltuntergang,<br \/>\nsich neue Perspektiven auftun, der Himmel wieder blau aussieht?<br \/>\nW\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn man immer mal wieder etwas von diesem<br \/>\nneuen Himmel und der neuen Erde sp\u00fcren k\u00f6nnte und in ihnen einen<br \/>\nAugenblick lang verweilen k\u00f6nnte? Nur einen Augenblick!<br \/>\nWenn ich den neuen Himmel und die neue Erde schon jetzt erleben kann &#8211;<br \/>\nund nicht erst im Jenseits oder in der Zukunft -, wenn ich unter dem Begriff<br \/>\n&#8222;neuer Himmel und neue Erde&#8220; etwas anders verstehe, als dass<br \/>\ndie Welt tats\u00e4chlich neu gesch\u00f6pft wird nachdem sie vorher mit<br \/>\nGet\u00f6se untergegangen ist, dann warte ich doch und frage mich, wie<br \/>\nsich das Warten gestalten l\u00e4\u00dft? Wie m\u00fcssen wir dann dastehen<br \/>\nin heiligen Wandel und Fr\u00f6mmigkeit?<\/p>\n<p>Ich meine, es bedeutet nicht, Spinnweben anzusetzen, oder im Warteh\u00e4uschen<br \/>\neinzuschlafen. In freier Interpretation des Satzes: &#8222;Ein Tag vor<br \/>\ndem Herrn ist wie 1000 Jahre&#8220; liegt f\u00fcr mich die Bedeutung des<br \/>\nWartens: Wir sollen so warten und so leben, dass schon 1 Tag vor und mit<br \/>\nGott so erf\u00fcllt ist wie 1000 Jahre. Das k\u00f6nnte also hei\u00dfen:<br \/>\nLebe so, dass du einen Tag als dein ganzes Leben betrachtest. So erf\u00fcllt<br \/>\nsoll er sein.<\/p>\n<p>Erf\u00fcllt leben, darum geht es. Und darum geht es auch beim Warten,<br \/>\ndas f\u00fcr mich Ausdruck des heiligen Wandels und der Fr\u00f6mmigkeit<br \/>\nist. Das Warten geh\u00f6rt zum heiligen Wandel, weil beim Warten das<br \/>\nHeilige, das Ewige, das G\u00f6ttliche hereinbrechen kann. Gerade weil<br \/>\nich beim Warten offen werde f\u00fcr heiligen Momente und mich von ihnen<br \/>\nanstecken lasse, darum wird mein Leben erf\u00fcllt. Aufmerksam werden<br \/>\nf\u00fcr die kleinen Lichtblicke und friedvollen Augenblicke, die vom<br \/>\nneuen Himmel und der neuen Erde erz\u00e4hlen. Dazu geh\u00f6rt auch,<br \/>\nzu erkennen, dass es uns gut geht. Dass wir keine Tankerkatastrophe vor<br \/>\nder Haust\u00fcr haben. Dass unsere H\u00e4user nicht weggesp\u00fclt<br \/>\nwurden. In unserem Alltag wertzusch\u00e4tzen, was wir haben. Das entspricht<br \/>\nnicht nur dem Bed\u00fcrfnis, das Leben jetzt bewu\u00dft leben zu wollen,<br \/>\nsondern baut darauf.<br \/>\nDabei richtet sich die Aufmerksamkeit nicht nur auf eine ferne bessere<br \/>\nZukunft, sondern auch auf die Gegenwart und ihre m\u00f6gliche Erneuerung.<\/p>\n<p>So verstanden ist Warten also nichts passives, sondern etwas ganz und<br \/>\ngar aktives.<\/p>\n<p>Es ist aber nicht so, dass ich das Warten nur selbst in der Hand h\u00e4tte<br \/>\n\/ dass ich mir aussuchen k\u00f6nnte, wie ich warte. Es ist mir auch von<br \/>\nGott vorgegeben. &#8222;Gott will, dass jedermann zur Bu\u00dfe finde.&#8220;<br \/>\nUnter Bu\u00dfe verstehe ich, dass ich umkehre. Wenn ich mich umdrehe,<br \/>\ndann habe ich eine neue Perspektive, mein Blick sieht etwas Neues. Es<br \/>\nverwandelt sich etwas bei mir. Nicht umsonst bedeutet Bu\u00dfe auf Griechisch<br \/>\nmetanoia. In dem noia steckt das Wort nouV und das ist der Verstand oder<br \/>\ndie Erkenntnis, die ich brauche, um den neuen Blickwinkel einzunehmen.<br \/>\nDer wird mir aber von Gott geschenkt. Gott ist es, der meinen Blick auf<br \/>\nden neuen Himmel richtet. Er, in seiner Geduld und Gnade. Die Bu\u00dfe<br \/>\ngeh\u00f6rt zum Warten dazu, weil sie uns eine neue Perspektive er\u00f6ffnet:<br \/>\nden neuen Himmel, den Blick auf das Ewige, das schon da ist.<\/p>\n<p>Man kann zwar nicht sagen, wie der neue Himmel genau aussieht. Da hat<br \/>\njeder andere Vorstellungen. Aber oft ist es das, was unserem Leben einen<br \/>\ntieferen Sinn gibt. Oder es ist das, was fehlt, um unserem Leben Sinn<br \/>\nzu geben. Vielleicht kann man von dieser Ewigkeit, von diesem Neuen, auch<br \/>\nh\u00f6ren. Wenn ich z.B. Glockenl\u00e4uten h\u00f6re, dann scheint es<br \/>\nmir oft, als ob die Ewigkeit f\u00fcr einen Moment erfahrbar ist. Es scheint<br \/>\nf\u00fcr Augenblicke so friedlich und so feierlich. Festhalten kann ich<br \/>\nsie nicht, aber ich kann innehalten, meine Ohren \u00f6ffnen und den Anzeichen<br \/>\nvon diesem neuen Himmel und der neuen Erde lauschen.<\/p>\n<p>Gewisserma\u00dfen k\u00f6nnte man die Kirche als ein Warteh\u00e4uschen<br \/>\nbezeichnen, als ein Warteh\u00e4uschen neben vielen anderen. Nicht dass<br \/>\ndort die Ewigkeit &#8222;irgendwie&#8220; schneller ankommt. Nicht, dass<br \/>\nsie dort schon ganz verwirklicht w\u00e4re. Nein, aber das Warteh\u00e4uschen<br \/>\nKirche neben anderen bietet Raum zum Warten, zum Offen werden. Das Warteh\u00e4uschen<br \/>\nKirche l\u00e4d ein zum Perspektivenwechsel und zu einer Sicht auf das<br \/>\nNeue, G\u00f6ttliche.<\/p>\n<p>Wie gestalte ich also mein Leben, dass ich die Ewigkeit bemerke, die<br \/>\nschon jetzt angefangen hat? Wie lebe ich in der Hoffnung, dass immer wieder<br \/>\netwas neu wird?<br \/>\nDiese ist die zentrale Frage beim aktiven Warten!<\/p>\n<p>Die scheinbar banalen Antworten auf die Frage des Plakates markieren<br \/>\neine Steigerung f\u00fcr das aktive Warten:<br \/>\n\u00de Wenn Sie auf ein P\u00e4ckchen warten, dann k\u00f6nnen Sie nur<br \/>\nzu Hause zu bleiben, damit sie den Postboten nicht verpassen.<br \/>\n\u00de Wenn Sie auf die S-Bahn warten, k\u00f6nnen Sie sich entweder<br \/>\nbeeilen &#8211; falls sie mal p\u00fcnktlich ist &#8211; damit Sie nicht zu sp\u00e4t<br \/>\nkommen. Oder Sie \u00fcben sich in Geduld und passen auf, dass sie beim<br \/>\nWarten nicht einschlafen. Da bleibt vielleicht auch ein Moment Zeit, zu<br \/>\nschauen, was gerade wirklich wichtig ist. Da bleibt vielleicht ein Moment<br \/>\nZeit, sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.<br \/>\n\u00de Wenn Sie auf den n\u00e4chsten Urlaub warten, k\u00f6nnen Sie<br \/>\nimmerhin schon in Vorfreude planen. Und das Besondere am Urlaub: Die Vorfreude<br \/>\nwirkt sich oft positiv auf die Stimmung vorher aus. Der Stress vorher<br \/>\nerscheint in einem anderen Licht.<br \/>\n\u00de Wenn Sie auf den neuen Himmel und die neue Erde warten, k\u00f6nnen<br \/>\nSie sehr aktiv sein: Wachsamsein, Umkehren und umdenken, neue Perspektiven<br \/>\nf\u00fcr ihr Leben gewinnen und eine Aufmerksamkeit entwickeln f\u00fcr<br \/>\ndie &#8222;magic moments&#8220; der Ewigkeit.<\/p>\n<p>Also: Worauf warten Sie eigentlich noch?<\/p>\n<p>&#8222;Und eins sei euch dabei nicht verborgen, Ihr Lieben&#8220;: Auch<br \/>\nEr wartet. Er, der da war, und der da ist und der da kommt. Denn Er hat<br \/>\nGeduld mit euch. AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Doris Teicher<br \/>\n<a href=\"mailto:doris.teicher@gmx.de\">doris.teicher@gmx.de<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ewigkeitssonntag, 24. November 2002 Predigt \u00fcber 2. Petrus 3, 8-13, verfa\u00dft von Doris Teicher Liebe Gemeinde! Worauf Warten Sie eigentlich? &#8211; auf ein P\u00e4ckchen &#8211; auf die S-Bahn &#8211; auf den n\u00e4chsten Urlaub &#8211; auf einen neuen Himmel und eine neue Erde? Worauf warten Sie eigentlich? 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