{"id":9220,"date":"2002-05-07T19:49:59","date_gmt":"2002-05-07T17:49:59","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9220"},"modified":"2025-04-23T08:31:34","modified_gmt":"2025-04-23T06:31:34","slug":"wie-gewinnt-man-eigentlich-freunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wie-gewinnt-man-eigentlich-freunde\/","title":{"rendered":"Wie gewinnt man eigentlich Freunde?"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #003399; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Wie gewinnt man eigentlich Freunde? | Christiane Fr\u00f6hlich |<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Liebe Gemeinde,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">wie gewinnt man eigentlich Freunde?<br \/>\n4 m\u00f6gliche Antworten stehen auf dem Plakat der EKD:<br \/>\n&#8211; Mit den richtigen Turnschuhen &#8211; mit Intrigen &#8211; Mit dem Herzen &#8211; Mit<br \/>\nder Kreditkarte.<br \/>\nIn den beiden Gruppen, in denen ich diese Frage und die vorgeschlagenen<br \/>\nAntworten einbrachte, waren wir uns schnell einig:<br \/>\nWir gewinnen unsere FreundInnen nat\u00fcrlich mit dem Herzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Auch \u00fcber die anderen Antwortm\u00f6glichkeiten, die das Plakat anbietet, haben<br \/>\nwir gesprochen. Sie weisen darauf hin, dass es Zw\u00e4nge gibt, denen<br \/>\nwir uns manchmal nur schwer entziehen k\u00f6nnen.<br \/>\nMobbing am Arbeitsplatz erzeugt zwischen den Intriganten eine N\u00e4he,<br \/>\nJugendliche stehen unter dem Druck, bestimmte Kleidermarken zu tragen,<br \/>\num anerkannt zu werden, es ist schwer, Freundschaften zu pflegen, wenn<br \/>\ndie anderen mehr Geld haben und kostspielige Ausfl\u00fcge unternehmen<br \/>\noder bei einer Essenseinladung ein aufw\u00e4ndiges und teures Men\u00fc<br \/>\nerwarten, andernfalls bleibt die Gegeneinladung aus.<br \/>\nUm all dies wissen wir. Und bem\u00fchen uns von Herzen, Freundschaften<br \/>\nanders zu pflegen.<br \/>\nHaben Sie in Gedanken Ihr Kreuzchen auf das Plakat gesetzt?<br \/>\nSind wir uns einig? Dann kann die Predigt jetzt ja eigentlich zuende<br \/>\nsein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Aber f\u00fcr ein Amen ist es noch zu fr\u00fch.<br \/>\nIch habe in der Bibel gesucht nach Texten zum Thema Freundschaft. Wie<br \/>\ngeht Jesus eigentlich mit seinen Freunden um? Und da l\u00e4sst sich<br \/>\neiniges Nachdenkenswertes und Provozierendes entdecken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Lassen Sie mich Ihnen vier Szenen vorstellen: <b>wie gewinnt Jesus eigentlich Freunde?<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die erste Szene haben Sie bei der Lesung bereits geh\u00f6rt [Lk 5, 1-11]. Sie spielt<br \/>\nam Ufer des See Genezareth. Jesus ist noch alleine unterwegs. Er bittet<br \/>\neinen fremden Fischer um einen Gefallen: leih mir dein Boot. Simon,<br \/>\nder Angesprochene, tut dies bereitwillig.<br \/>\nDann stellt Jesus noch eine Forderung, die dem Fischer unsinnig erscheinen<br \/>\nmuss: wirf die Netze aus! Am helllichten Tag, und das, wo sie die ganze<br \/>\nNacht eh nichts gefangen hatten!<br \/>\nAber Simon und die anderen Fischer tun es. Sie scheinen diesem Jesus<br \/>\nzu vertrauen. Zu verlieren haben sie ja nichts.<br \/>\nUnd dann ist ihr Netz auf wunderbare Weise voller Fische. So viele sind<br \/>\nes, dass sie Kollegen bitten m\u00fcssen, ihnen zu helfen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Moment &#8211; ist das nicht der Trick mit der Kreditkarte? Kauft Jesus seine Freunde mit der<br \/>\nAussicht auf ein \u00fcppiges Abendessen und einige sorgenfreie Wochen<br \/>\nf\u00fcr die Familien der Fischer?<br \/>\nDann m\u00fcsste die Geschichte aber auch anders weitergehen, dann m\u00fcssten<br \/>\ndie Fischer nach Hause laufen, ein Festmahl geben, neue Netze kaufen,<br \/>\nSchulden bezahlen, vorsorgen und sich absichern. Aber sie lassen alles<br \/>\nstehn und liegen und gehen mit Jesus mit.<br \/>\nJesus gibt ihnen mit dem wunderbaren Fischzug den Blick frei auf die<br \/>\nF\u00fclle, die Gott zu verschenken hat, auf die F\u00fclle des Lebens,<br \/>\nauf die F\u00fclle der Liebe. Und Jesu neue Freunde m\u00fcssen, um<br \/>\ndiese F\u00fclle zu erfahren, nichts daf\u00fcr leisten. Sie fangen<br \/>\nnicht, weil sie besonders flei\u00dfig oder besonders klug gewesen<br \/>\nsind, sondern die \u00fcbervollen Netze sind ein Zeichen g\u00f6ttlicher<br \/>\nMacht, ein Zeichen, wie Gott wirkt. Sie, die sich Tag f\u00fcr Tag abplagen<br \/>\nm\u00fcssen, um das \u00dcberleben des Dorfes zu sichern, erfahren:<br \/>\nes ist Leben die F\u00fclle. Es gibt Hoffnung, es gibt Liebe, die tr\u00e4gt.<br \/>\nUnd diese Erfahrung ver\u00e4ndert ihr Leben, sie \u00f6ffnen sich der<br \/>\nFreundschaft mit Jesus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Wie gewinnt man eigentlich Freunde?<br \/>\nVertraue ich auf diese F\u00fclle, aus der sich auch die Liebe speisen<br \/>\ndarf, die ich weiterschenke? Oder bin ich knausrig, berechne ich: soviel<br \/>\ngebe ich und dann muss ich mindestens wieder soviel daf\u00fcr bekommen?<br \/>\nJetz hab ich schon dreimal angerufen, und die andere hat sich immer<br \/>\nnoch nicht gemeldet? Von diesem habe ich ein gebundenes Buch geschenkt<br \/>\nbekommen, mindestens 20 Euro, da kann ich doch nicht mit einer selbstgekochten<br \/>\nMarmelade ankommen!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Und dann ist da noch ein anderer Aspekt der Geschichte, der mir wie eine Gr\u00e4te<br \/>\nim Hals stecken bleibt: die Tatsache , dass diese Fischer einfach alles<br \/>\nstehn und liegen lassen und mit Jesus ziehen. Tausend Argumente fallen<br \/>\nmir ein, warum das eigentlich gar nicht geht und \u00fcberhaupt nicht<br \/>\nauf mich \u00fcbertragbar ist. Ich trage doch Verantwortung!<br \/>\nAber hier werde ich auf die Frage gesto\u00dfen:<br \/>\nBin ich wirklich bereit, mir f\u00fcr eine Freundschaft auch Zeit zu<br \/>\nnehmen? Gebe ich meinem Telefon oder dem Handy die Macht, jederzeit<br \/>\nein Gespr\u00e4ch zu unterbrechen? L\u00e4uft der Fernseher und ich<br \/>\nverfolge aus einem Augenwinkel den spannenden Krimi, w\u00e4hrend ich<br \/>\nmit meiner Freundin telefoniere? Gebe ich, wenn ich meine Woche plane,<br \/>\neinem Nachmittag mit FreundInnen die gleiche Wichtigkeit wie einem beruflichen<br \/>\nTermin? Oder ist das nur ein nettes Beiwerk?<br \/>\nAlle beklagen, wie kalt und beziehungslos unsere Gesellschaft geworden<br \/>\nist. Es ist f\u00fcr unsere Gemeinschaft \u00fcberlebensnotwendig, dass<br \/>\nwir uns Zeit nehmen f\u00fcr Gespr\u00e4che, f\u00fcrs zuh\u00f6ren<br \/>\nund zusammen sein mit Freunden, es ist wichtig , dass wir den Kindern<br \/>\ndas vorleben.<br \/>\nEine Freundschaft braucht viel Zeit. Zeit, in der Menschen miteinander<br \/>\nvertraut werden k\u00f6nnen, sich \u00f6ffnen und die\/ den anderen verstehen<br \/>\nlernen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Szenenwechsel. [Mt 9]<br \/>\nJesus begegnet einem Menschen, der ist so ziemlich das Allerletzte:<br \/>\nein Z\u00f6llner, also einer, der sich bei den M\u00e4chtigen anbiedert,<br \/>\nder Leuten Geld abkn\u00fcpft und betr\u00fcgt. Mit dem m\u00f6chte<br \/>\nniemand was zu tun haben. Da sind sich alle einig. Am besten w\u00e4r&#8217;s<br \/>\nman w\u00fcrde ihn aus dem Dorf rausschmei\u00dfen.<br \/>\nEin klarer Fall von Mobbing.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Im Text steht: Jesus sah einen Menschen am Zoll sitzen.<br \/>\nNicht: er sah einen Z\u00f6llner, sondern: er sieht den Menschen.<br \/>\nJesus sieht ihn, er verleiht ihm Ansehen, begegnet ihm als einen Menschen,<br \/>\nder es wert ist, geachtet und beachtet zu werden. Und Jesus ruft ihn<br \/>\nmit seinem Namen: &#8222;Matth\u00e4us&#8220; sagt er, f\u00fcr Jesus<br \/>\nist es ist nicht einfach &#8222;der Typ da vom Zoll&#8220;.<br \/>\nGesehen werden, wahr genommen mit all seinen N\u00f6ten und Hoffnungen,<br \/>\ndas reicht f\u00fcr Matth\u00e4us, um sich einer neuen Freundschaft<br \/>\nzu \u00f6ffnen, die sein Leben ver\u00e4ndert. Jesus ruft: folge mir!<br \/>\nUnd Matth\u00e4us steht auf und folgt ihm. Er muss gesp\u00fcrt haben:<br \/>\nhier darf ich Mensch sein. Hier schenkt einer Liebe und Achtung, in<br \/>\nGegenwart dieses Menschen Jesus brauch ich nicht mich selbst und andere<br \/>\nzu betr\u00fcgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die dritte Szene. [Mk 14]<br \/>\nJesus ist auf dem Weg nach Jerusalem, Im Dorf Bethanien macht er Rast<br \/>\nim Haus eines Freundes. Jesus wei\u00df um die schwere Zeit des Leidens,<br \/>\ndie vor ihm liegt. Ob er Angst gehabt hat?<br \/>\nDa kommt eine Frau zu ihm. Sie nimmt ein Fl\u00e4schchen mit \u00e4u\u00dferst<br \/>\nkostbarem \u00d6l und salbt Jesus damit. Reibt ihm Stirn und Nacken<br \/>\ndamit ein, vielleicht noch die H\u00e4nde. Eine z\u00e4rtliche Geste.<br \/>\nEin paar M\u00e4nner emp\u00f6ren sich, sie halten das f\u00fcr Verschwendung.<br \/>\nJesus bedankt sich bei der Frau f\u00fcr die Z\u00e4rtlichkeit, f\u00fcr<br \/>\nden Trost, der in dieser Geste steckte. Sie hat gesp\u00fcrt, was der<br \/>\nFreund brauchte. Sie hat es einfach getan, egal, was die anderen sagen<br \/>\nw\u00fcrden. Sie hat ihm Kraft gegeben.<br \/>\nFreundschaft braucht N\u00e4he, auch k\u00f6rperliche N\u00e4he. Freundschaft<br \/>\nbraucht liebevolle Gesten, nicht nur Worte.<br \/>\nM\u00e4nner haben es da schwerer als Frauen, denn ihnen wird Z\u00e4rtlichkeit<br \/>\noft fr\u00fch abgew\u00f6hnt. Schon gar die Z\u00e4rtlichkeit, die sie<br \/>\nf\u00fcr einen anderen Mann empfinden.<br \/>\nDoch solche Gesten sind es, die mich ermutigen, offen zu sein. Ich sp\u00fcre:<br \/>\ndieser Mensch geht behutsam mit mir um; Wenn ich mich \u00f6ffne, muss<br \/>\nich nicht Angst haben, dass er mich verletzt. Und dann haben in dieser<br \/>\nFreundschaft auch meine \u00c4ngste und Unsicherheiten Raum. Ich kann<br \/>\ndar\u00fcber sprechen. Wei\u00df: hier werde ich daf\u00fcr nicht ausgelacht.<br \/>\nHier bin ich geborgen. Freundschaft braucht Z\u00e4rtlichkeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Und eine letzte Szene. [Lk 24]<br \/>\nZwei Freunde von Jesus gehen fort von Jerusalem. Dort mussten sie mit<br \/>\nansehen, wie Jesus Gewalt angetan wurde und er elendiglich starb. Ihre<br \/>\nHoffnung ist zerbrochen, ihr Blick von einem Schleier der Trostlosigkeit<br \/>\nverh\u00fcllt. Dass Jesus von den Toten auferstanden ist, das haben<br \/>\nsie noch nicht erfahren.<br \/>\nDa kommt der Auferstandene und begleitet sie. Sie erkennen ihn nicht.<br \/>\nAber sie laden ihn ein in ihr Haus. Dort essen sie miteinander und Jesus<br \/>\nteilt das Brot. IN dieser Geste des Teilens erkennen sie den Freund<br \/>\nwieder, ihre Augen \u00f6ffnen sich, ihre Herzen werden mit Hoffnung<br \/>\nerf\u00fcllt. So, dass sie weiterleben k\u00f6nnen. IN dem Moment ist<br \/>\nJesus verschwunden. Die beiden Freunde jedoch werden getragen von dieser<br \/>\nBegegnung und machen sich voller Freude auf den Weg, die gute Nachricht<br \/>\nzu verk\u00fcnden und die erfahrene Liebe weiter zu schenken.<br \/>\nJesus hat Freunde gefunden. Ihnen viel gegeben, viel mit ihnen geteilt.<br \/>\nUnd dann war die Zeit des Abschied Nehmens gekommen. Ein Abschied, der<br \/>\ndas, was gewesen war, nicht wertlos macht.<br \/>\nAuch das Loslassen geh\u00f6rt zu einer Freundschaft dazu. Und das ist<br \/>\noft das Schwerste.<br \/>\nFreundschaft braucht Verbindlichkeit, darf aber nicht zur Fessel werden.<br \/>\nEinander Halt geben, ohne sich einzuengen. Einander Raum geben, aber<br \/>\nsich nicht die Luft zum Atmen nehmen. Und manchmal gehen Wege auseinander.<br \/>\nDann m\u00fcssen wir lernen, das Gewesene als einen Schatz zu bewahren.<br \/>\nSich daran zu freuen, was war, statt zu lamentieren, was nicht mehr<br \/>\nist. Die Liebe, die man einander geschenkt hat, bleibt.<br \/>\nUnd vielleicht gelingt es uns ja gerade angesichts der Verg\u00e4nglichkeit,<br \/>\njeden Augenblick einer Freundschaft bewusst und dankbar zu leben.<br \/>\nWie gewinnt man eigentlich Freunde?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die Bibel zeigt uns einem Reichtum an Antworten:<br \/>\nWenn wir aus der F\u00fclle lieben und nicht berechnend sind,<br \/>\nungeteilte Zeit uns nehmen f\u00fcr die Andere,<br \/>\neinen Menschen mit dem Herzen sehen und nicht durch eine Brille aus<br \/>\nVorurteilen,<br \/>\nwenn wir z\u00e4rtlich sind und uns \u00f6ffnen,<br \/>\nund das Loslassen lernen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">M\u00f6ge es uns gelingen zu lieben, Freundschaft zu leben.<br \/>\nWir haben die Zusage, dass all unser Lieben aus der einen unersch\u00f6pflichen<br \/>\nQuelle gespeist wird:<br \/>\nAus Gottes bedingungsloser Liebe zu uns.<br \/>\nAmen.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><b>Christiane Fr\u00f6hlich,<br \/>\nEberbach<br \/>\n<a href=\"mailto:christiane.froehlich@onlinehome.de\">E-Mail: christiane.froehlich@onlinehome.de<\/a><\/b><\/span><\/p>\n<p><noscript><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=ekd-ini-pr-freunde-1.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gewinnt man eigentlich Freunde? | Christiane Fr\u00f6hlich | Liebe Gemeinde, wie gewinnt man eigentlich Freunde? 4 m\u00f6gliche Antworten stehen auf dem Plakat der EKD: &#8211; Mit den richtigen Turnschuhen &#8211; mit Intrigen &#8211; Mit dem Herzen &#8211; Mit der Kreditkarte. 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