{"id":9231,"date":"2021-02-07T19:49:56","date_gmt":"2021-02-07T19:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9231"},"modified":"2025-06-28T09:32:35","modified_gmt":"2025-06-28T07:32:35","slug":"woran-denken-sie-bei-ostern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/woran-denken-sie-bei-ostern-2\/","title":{"rendered":"Woran denken Sie bei Ostern?"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"600\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"left\">\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><b><span style=\"color: #000099;\">Woran denken Sie bei Ostern? &#8211; von Ulrich Nembach<\/span><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Liebe Gemeinde,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">wir alle kennen<br \/>\nOstern. Darum kommen uns keine neuen Gedanken, wenn wir an Ostern denken.<br \/>\nNeu ist in der Tat nicht das Fest, der Kirchgang, der Urlaub in Mallorca<br \/>\noder anderswo. Nur ist das nicht alles. Als ich l\u00e4ngere Zeit \u00fcber<br \/>\nOstern nachdachte, fiel mir Neues ein und selbst Bekanntes bot Neues,<br \/>\nviel Neues, wie ich feststellte. Ich war \u00fcberrascht, und auch Sie<br \/>\nwerden vielleicht \u00fcberrascht sein, wenn ich Ihnen nun davon erz\u00e4hle.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">I.<br \/>\nVor Jahren h\u00f6rte ich ganz leise und zarte Kl\u00e4nge. Es war an<br \/>\neinem Ostermorgen in einer alten Kirche. Die Musik begann mit einer<br \/>\nFl\u00f6te, vielleicht einer Piccollofl\u00f6te. Dann gesellten sich<br \/>\nweitere Instrumente dazu. Langsam ert\u00f6nten sie, mischten sich ein.<br \/>\nIch war fasziniert, erstaunt, ratlos und auch etwas \u00e4rgerlich.<br \/>\nSeitdem geht die Musik mir nicht mehr aus dem Kopf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Was war geschehen?<br \/>\nEin damals junger Musiker, Oskar Gottlieb Blarr (geb. 6.5.1934 in Bartenstein\/Ostpreu\u00dfen,<br \/>\nseit 1961 Kantor an der Neanderkirche in D\u00fcsseldorf) spielte. Er<br \/>\nwar erst vor kurzer Zeit nach D\u00fcsseldorf gekommen und noch weitgehend<br \/>\nunbekannt. Er musizierte an jenem Ostermorgen. Ich hatte Bachs Musik<br \/>\nim Ohr und erwartete nun etwas \u00c4hnliches, aber Blarr spielte ganz<br \/>\nanders. Ich war erstaunt und auch etwas ver\u00e4rgert. Allm\u00e4hlich<br \/>\nbegriff ich dann, dass Blarr jenen Ostermorgen in Jerusalem vor fast<br \/>\n2000 Jahren meinte. Bach hatte auch Jerusalem vor Augen, aber er sah<br \/>\ndie Geschehnisse anders. Blarr entdeckte dabei Dinge, die Bach und ich<br \/>\nmit ihm so noch nicht gesehen hatten. Ruhe und Konflikte herrschten<br \/>\ndamals in Jerusalem. Die leisen T\u00f6ne der Fl\u00f6te erinnerten<br \/>\ndaran:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Vor 2000 Jahren<br \/>\nwar Jerusalem eine ruhige Stadt. Es wurde nicht geschossen und gebombt.<br \/>\nDas Pulver war im Orient und in Europa noch unbekannt. Noch Jahrhunderte<br \/>\nsollten vergehen, bis das Pulver in Europa erfunden wurde. Trotz aller<br \/>\nRuhe gab es aber \u00c4rger, und nicht wenig. Es wurden zwei, im Grunde<br \/>\ngenommen sogar drei Konflikte gleichzeitig ausgetragen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Es gab den zwischen<br \/>\nJuden und der r\u00f6mischen Besatzungsmacht. Diese war nicht zimperlich;<br \/>\nselbst vor dem Tode schreckte sie nicht zur\u00fcck. Die R\u00f6mer<br \/>\nhatten sich mit der Kreuzigung f\u00fcr eine besonders grausame T\u00f6tungsart<br \/>\nentschieden, das Kreuzigen. Stunden, eventuell Tage hing der arme Verurteilte<br \/>\nin der Hitze des Tages und der K\u00e4lte der Nacht, bis er endlich<br \/>\nstarb. Dass diese Besatzungsmacht nicht beliebt war, brauche ich nicht<br \/>\nzu betonen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Zweitens gab es<br \/>\neinen innerj\u00fcdischen Konflikt, den zwischen j\u00fcdischen Gruppen<br \/>\nuntereinander. Ein junger Mann aus dem Norden Israels, Jesus, lehrte<br \/>\nanders als die Vertreter der ehr-w\u00fcrdigen, \u00fcberlieferten Religion.<br \/>\nDer Konflikt endete f\u00fcr Jesus t\u00f6dlich an einem jener Kreuze.<br \/>\nBei Jerusalem war extra ein besonderer Ort daf\u00fcr reserviert. Dort<br \/>\nstanden gleich mehrere Kreuze.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Der dritte Konflikt<br \/>\nwar noch schwerer. Ja, eine Steigerung war m\u00f6glich. Diesen Konflikt<br \/>\nzu beschreiben, ist darum schwierig. Blarr wollte dies mit seiner Musik.<br \/>\nAndere haben eine Beschreibung ebenfalls versucht. Ich erw\u00e4hnte<br \/>\nschon Bach. Zu ihnen geh\u00f6rten zahlreiche andere, u.a. auch Goethe.<br \/>\nSein Drama Faust, eine der gr\u00f6\u00dften deutschsprachigen schriftstellerischen<br \/>\nLeistungen, ja, wohl die gr\u00f6\u00dfte \u00fcberhaupt, behandelt<br \/>\ndiesen Konflikt, diesen dritten aus dem Jerusalem der damaligen Zeit.<br \/>\nGoethe verlegt den Konflikt nach Europa und dort in eine alte Universit\u00e4tsstadt.<br \/>\nWenn wir Ostern von diesem Drama her lesen, entdecken wir neue, von<br \/>\nuns sonst nicht bedachte Seiten. Auch das Drama selbst erscheint dabei<br \/>\nin einem neuen Licht. Heute wird das Drama als Menschheitsdrama verstanden.<br \/>\nDas war nicht immer so. Beispielsweise sahen die Dichter des Sturm und<br \/>\nDrang in der Person des Faust eine titanische Pers\u00f6nlichkeit (vgl.<br \/>\nden Artikel &#8222;Faust&#8220;, in. Meyers Gro\u00dfes Taschenlexikon,<br \/>\n7. Aufl, Mannheim u.a., Bd. 6, S. 280). Goethe wollte mit seinem Drama<br \/>\nweder ein Menschheitsdrama schreiben noch eine titanische Pers\u00f6nlichkeit<br \/>\nportr\u00e4tieren. Ich meine, dass Goethe etwas anderes wollte. Schauen<br \/>\nwir selbst in den Text. Was schreibt er konkret?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Goethe beginnt<br \/>\nmit einer gro\u00dfen Einleitung, die Schritt f\u00fcr Schritt zielstrebig<br \/>\nzu seinem Thema hinf\u00fchrt. Das Thema ist der genannte 3. Konflikt<br \/>\nvon Jerusalem. Es ist ein grunds\u00e4tzlicher Konflikt, der von Leben<br \/>\nund Tod. Leider verliert das Leben immer. Immer? Verliert das Leben<br \/>\nwirklich immer? Schauen wir, was Goethe meint. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Goethe f\u00fchrt<br \/>\nuns in seiner Einleitung zielbewusst zu Ostern hin. Von dieser Basis<br \/>\nher beginnt Goethe, den Konflikt von Leben und Tod darzustellen. Goethe<br \/>\ngeht \u00e4hnlich wie Blarr vor. Was jener mit Hilfe der Musik ausdr\u00fcckt,<br \/>\ntut Goethe mit Worten, die ganz harmlos klingen. Er beschreibt einen<br \/>\nOsterspaziergang. Wie wir ihn alle kennen, als Kinder uns dabei langweilten<br \/>\nund es nun als Erwachsene selbst praktizieren. Aber dann geht es los.<br \/>\nVom Start weg legt Goethe ein enormes Tempo vor. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">II.<br \/>\nGoethe redet nicht \u00fcber den Konflikt, sondern l\u00e4sst ihn vor<br \/>\nunseren Augen abrollen, macht uns zu Zeugen, zu Beteiligten. Und wir<br \/>\nkennen uns dabei aus, mindestens meinen wir das. Wie ich auch der Meinung<br \/>\nwar, Ostern zu kennen, und Blarr mich dann gr\u00fcndlich wachr\u00fcttelte.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Goethe beschreibt<br \/>\nden Konflikt im Rahmen einer Liebesgeschichte. Er macht aber nicht eine<br \/>\nallt\u00e4gliche Sonntagsabend-Unterhaltung daraus, wie wir sie vom<br \/>\nZDF her kennen. Auch gestaltet Goethe keinen Krimi, keinen &#8222;Tatort&#8220;<br \/>\noder dgl., obwohl es Tote gibt. Drei Personen kommen um. Die Geschichte,<br \/>\ndie Goethe erz\u00e4hlt, ist, wie gesagt, eine Liebesgeschichte zwischen<br \/>\neinem \u00e4lteren Mann, Faust, und einer jungen Frau, Gretchen. Beide<br \/>\nverlieben sich ineinander unsterblich. Ja, unsterblich ist ihre Liebe,<br \/>\naber in einem anderen Sinn, als wir landl\u00e4ufig von einer &#8222;unsterblichen<br \/>\nLiebe&#8220; sprechen. Doch davon sp\u00e4ter mehr, denn die Liebe der<br \/>\nBeiden ist Teil jenes dritten Konflikts in Jerusalem. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Der \u00e4ltere<br \/>\nMann, Faust, ein erfolgreicher, allseits geachteter Wissenschaftler,<br \/>\nsieht seine Grenzen und die der Wissenschaft \u00fcberhaupt. Er fragt<br \/>\nsich, warum er alle diese Arbeiten, diese M\u00fchen auf sich nahm.<br \/>\nEr, gerade er, vermag die Grenzen der Wissenschaft zu erkennen. Er ist<br \/>\nverzweifelt. In seiner Verzweiflung schlie\u00dft er einen Bund mit<br \/>\ndem Teufel. Der Teufel, erfreut, ein Opfer gefunden zu haben, sagt Hilfe<br \/>\nzu und inszeniert allerlei Unterhaltungsspiele. So nimmt er Faust mit<br \/>\nin den Harz zum Hexentanz. Das ist aber f\u00fcr einen Mann wie Faust<br \/>\nzu leichte Unterhaltung. Dann begegnet Faust einer jungen Frau, Gretchen.<br \/>\nEr verliebt sich in sie Hals \u00fcber Kopf. Er versucht alles, um ihre<br \/>\nLiebe zu gewinnen. Schlie\u00dflich hat er auch Erfolg. Die Beiden<br \/>\nschweben auf &#8222;Wolke 7&#8220;. Leider ist aber die Erde da. Der Boden<br \/>\nder Tatsachen fordert sein Recht. Die Beiden wollen aber von ihrer Liebe<br \/>\nnicht lassen. Die Folge sind drei Tote. Die Folge davon ist, dass Polizei<br \/>\nund Justiz nicht auf sich warten lassen. Gretchen wird verhaftet und<br \/>\nzum Tode verurteilt. Faust kann fliehen. Er l\u00e4sst aber sein Gretchen<br \/>\nnicht im Stich. Er bereitet einen Fluchtplan f\u00fcr die Geliebte vor.<br \/>\nEs gelingt ihm, ins Gef\u00e4ngnis einzudringen und bis zu Gretchen<br \/>\nin deren Zelle. Da scheitert das Unternehmen. Gretchen liebt den Mann<br \/>\nnoch immer, aber sie weigert sich, das Gef\u00e4ngnis zu verlassen,<br \/>\nSie kann die begangenen Verbrechen nicht vergessen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Ja nun, erst jetzt<br \/>\nkommt der 3. Konflikt zur Sprache. Alles, was bis jetzt geschah, lief<br \/>\nauf diesen H\u00f6hepunkt zu. Alter, Grenzen der Liebe und der Wissenschaft,<br \/>\nVerzweiflung &#8211; alle sind sie uns vertraute Probleme. Die Zeitungen sind<br \/>\nvoll von Berichten. Alles das geh\u00f6rt zu unserem Leben, ist Teil<br \/>\nvon unserem Leben. Der Tod ist auch ein Teil davon, wie manche sagen.<br \/>\nAndererseits muss ich mich fragen: warum dann kaum jemand gern stirbt,<br \/>\nwarum wir uns Operationen unterziehen, Chemotherapien machen? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Sehen Sie, es geht<br \/>\num Tod und Leben. Das ist der dritte Konflikt. In Jerusalem fand ein<br \/>\nKampf zwischen Tod und Leben statt. Der Tod siegte &#8211; zun\u00e4chst.<br \/>\nDie erste Halbzeit ging an ihn, aber die zweite ans Leben. Jesus, der<br \/>\nLehrer aus dem Norden, starb. Er starb am Karfreitag, aber am Sonntag,<br \/>\nOstern, stand er auf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Der Tod, der sonst<br \/>\nso Erfolgreiche, verlor! Das ist unglaublich, aber wahr. Goethe selbst<br \/>\nwird fast sprachlos. Er hat den Konflikt wortgewaltig und kenntnisreich<br \/>\nbeschrieben. Das Verlieren des Todes macht ihn fast sprachlos. Nur ein<br \/>\nWort f\u00e4llt ihm ein: &#8222;Gerettet&#8220;. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die Kirchen und<br \/>\ndie Theologen, nicht gerade f\u00fcr ihr Schweigen bekannt, lassen am<br \/>\nOstermorgen alle Glocken l\u00e4uten. Wunderbar klingt dann das Gel\u00e4ut<br \/>\nder gro\u00dfen Dome. Die schwei\u00dftreibende, Jahrhunderte alte<br \/>\nKunst des Glockengie\u00dfens zeigt ihre Erfolge. Auch die Kunst, die<br \/>\nGlocken hoch auf die Kircht\u00fcrme zu hieven, dort schwingen zu lassen,<br \/>\ntr\u00e4gt das Ihre bei. So k\u00f6nnen die Glocken weit \u00fcber Stadt<br \/>\nund Land erklingen. In Ostasien werden Glocken in der Regel erdnah angebracht<br \/>\nund mit einem Balken per Hand angeschlagen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die Bibel, auch<br \/>\nsie hat Probleme, den Sieg des Lebens \u00fcber den Tod zu beschreiben.<br \/>\nAls Frauen als Erste zu Jesu Grab kommen, erleben sie eine \u00dcberraschung-<br \/>\nSp\u00e4ter berichten sie ihren Freunden, den J\u00fcngern; diese \u00fcberpr\u00fcfen<br \/>\nden Bericht, finden ihn best\u00e4tigt und haben Probleme, das Berichtete<br \/>\nzu glauben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">III.<br \/>\nGlauben Sie an den Sieg des Lebens, an Ostern? Wenn das Neue Ihnen noch<br \/>\nimmer zu neu ist, resignieren Sie nicht, sondern gehen Sie wie eine<br \/>\nGruppe von Frauen vor 2000 Jahren, zur Zeit der 3 Konflikte in Jerusalem.<br \/>\nSie suchten die Gemeinschaft der J\u00fcnger. Wir Menschen brauchen<br \/>\nGemeinschaft. Lesen wir nach im Neuen Testament, bei Lukas 24,13-35.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Amen<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><b>Prof. Dr. Dr.<br \/>\nUlrich Nembach<br \/>\n<a href=\"mailto:unembac@gwdg.de\">E-Mail: unembac@gwdg.de<\/a><\/b><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Woran denken Sie bei Ostern? &#8211; von Ulrich Nembach Liebe Gemeinde, wir alle kennen Ostern. Darum kommen uns keine neuen Gedanken, wenn wir an Ostern denken. 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