{"id":9241,"date":"2002-01-07T19:49:58","date_gmt":"2002-01-07T18:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9241"},"modified":"2025-04-19T16:58:25","modified_gmt":"2025-04-19T14:58:25","slug":"jesaja-122-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-122-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 12,2"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000099;\">Jahreslosung 2002 <\/span><span style=\"color: #000099;\">| Jesaja 12,2| Dorothea Zager |<\/span><\/h3>\n<p>Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. Jesaja 12,2 I. Kaum etwas \u00e4ndert sich sowenig wie der Silvesterabend, liebe Gemeinde. Wir sind alle noch irgendwie ein bisschen ersch\u00f6pft vom Weihnachtstrubel, zugleich dankbar f\u00fcr die geruhsamen Tage &#8222;zwischen den Jahren&#8220;. Die Wenigsten mussten in dieser Zeit viel arbeiten. Banken, Sparkassen, Gesch\u00e4fte laufen zwischen den Jahren auf Sparflamme. Wir tun uns in diesen Tagen Gutes, als Entsch\u00e4digung f\u00fcr den Stress, den wir uns vor Weihnachten selbst gemacht haben.<\/p>\n<p>Kaum etwas ist also so best\u00e4ndig wie der Silvesterabend. Wir stellen den Sekt kalt und bereiten ein kleines Essen vor. Freunde wollen kommen, um mit uns um Mitternacht anzusto\u00dfen. Die einen legen Feuerwerksraketen zurecht, weil sie es immer tun. Die anderen haben keine gekauft, weil sie es noch nie taten &#8211; aus Prinzip.<\/p>\n<p>Kaum etwas ist so best\u00e4ndig wie der Silvesterabend. Wir haben auch jedes Jahr nahezu die gleichen Gedanken, und die gleichen Gef\u00fchle. Wir denken zur\u00fcck an das vergangene Jahr. Wieder ist es rasend schnell vor\u00fcbergangen, so kommt es uns vor. Da waren herrliche Tage, an denen wir gelacht haben und gl\u00fccklich waren. Unser Urlaub, oder die Feste, die wir gefeiert haben. Geburtstage, Jubil\u00e4en, die Kerwe und das Dorffest\/ Winzergassenfest. So wie jedes Jahr. Selbst hier in unserer Kirche. Da waren Hochzeiten, gl\u00fcckstrahlende Augen, liebevolle K\u00fcsse. Da waren Taufen, gl\u00fcckstrahlende Eltern, stolze Gro\u00dfeltern, ungeduldige Geschwisterchen. Und wie jedes Jahr auch wieder Tr\u00e4nen. Schmerz und Trauer um Angeh\u00f6rige. Gebet um Gesundung von Krankheit. Gebet um Rettung der Ehe. Gebet um Erhalt der Arbeitsstelle.<\/p>\n<p>Kaum etwas ist so best\u00e4ndig wie am Silvesterabend. Denn ein Jahr, das zur\u00fcckliegt, kommt uns immer wieder gleich vor: ein Weg durch Sonnenlicht und W\u00e4rme, durch Dunkelheit und Nebel, durch Gewitterst\u00fcrme und Frost. Auch 2001 war das so. Oder nicht?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, es gibt keinen einzigen Tag im Jahr, an dem ein und dieselbe Sendung jedes Jahr und zwar in verschiedenen Programmen immer wieder ausgestrahlt wird: Dinner for one. Es \u00e4ndert sich eben nichts. The same procedur than every year. Silvester f\u00fcr Silvester. Warum sonst wiederholen wir immer und immer wieder diese Sendung, und warum sonst h\u00f6ren auch heute Abend wieder tausend von Menschen die uralten und ewig neuen Worte: &#8222;The same procedur than every year, Mylady? The same procedur than every year, James!&#8220;<\/p>\n<p>Nein, liebe Gemeinde, es ist nicht &#8222;the same procedure than every year&#8220;. Im Gegenteil &#8211; in keinem Jahr ist Silvester wirklich gleich &#8211; wenn es uns auch so vorkommt. Und schon gar nicht in diesem Jahr 2001. Wir ver\u00e4ndern uns mit jedem Jahr, dass wir leben. Die Welt ver\u00e4ndert sich mit jedem Jahr, das sie existiert. Und das Jahr 2001 hat die Welt enorm ver\u00e4ndert, und uns auch.<\/p>\n<p>II. Der 11. September 2001 hat uns tief erschreckt und ersch\u00fcttert. Dass Menschen aufeinander schie\u00dfen, einander wehtun und t\u00f6ten &#8211; leider kannten wir diese grausame Wahrheit schon lange aus vielen, vielen Berichten rund um den Erdball. Kein Jahr war bisher vergangen ohne Blutvergiessen, Mord und Krieg. Dass aber nun ganze Flugzeuge mit unschuldigen Zivilpersonen an Bord zu einer Waffe umgewandelt werden, die dann wiederum Tausende Menschenleben ausl\u00f6scht, das war etwas entsetzlich Neues, etwas unfassbar Brutales.<\/p>\n<p>Wir Menschen reagierten alle gleich: mit Angst Angst vor Vergeltungsschl\u00e4gen. Angst, dass Amerika panisch reagiert und Afghanistan \u00fcbereilt angreift. Angst, dass wir als Nato-Land mithineingezogen werden in den Konflikt. Angst vor einem dritten Weltkrieg. Wir reagierten mit ohnm\u00e4chtigem Zorn. Wir w\u00fcnschten Vergeltung, H\u00f6chststrafen, Verdammung, Krieg gegen die Verbrecher. Gerade darum war die Lage f\u00fcr uns alle so gef\u00e4hrlich. Weil selbst wir als Christen in unserem tiefsten Herzen anfingen zu hassen und nach Gewalt zu rufen. Wem k\u00f6nnen wir jetzt noch vertrauen? Wer kann uns jetzt noch retten in dieser verfahrenen Welt? Wird unsere Welt nun immer brutaler, gef\u00e4hrlicher, gewaltbereiter? Wen k\u00f6nnen wir jetzt noch vertrauen?<\/p>\n<p>Gerade an einem solchen Silvesterabend suchen wir nach einem, dem wir vertrauen k\u00f6nnen. Einen, von dem wir Rettung erwarten d\u00fcrfen, einen, der uns an die Hand nimmt und uns sagt: Verzage nicht. Vertraue. Ich bin bei Dir.<\/p>\n<p>Es ist wie ein Geschenk, liebe Gemeinde, dass wir heute Abend eine Jahreslosung f\u00fcr das neue Jahr h\u00f6ren d\u00fcrfen, die uns genau dieses verspricht: &#8222;Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen&#8220;. Von ihm d\u00fcrfen wir Rettung erwarten. Er nimmt uns an die Hand und sagt uns: Verzagt nicht. Habt keine Angst. Ich bin bei euch. Auch im Wandel der Zeit.<\/p>\n<p>III. Und noch etwas, liebe Gemeinde: Ich musste heute morgen l\u00e4cheln, als auf unserer Wormser Zeitung oben rechts ein Gl\u00fccks-Cent klebte. Mir f\u00e4llt das Wort richtig schwer: Gl\u00fccks-Cent! Denn seit meiner Kindheit kenne ich &#8211; wie viele von Ihnen &#8211; ja nur den Gl\u00fcckspfennig. Jetzt also werden wir stattdessen den Gl\u00fccks-Cent im Portemonnaie tragen. Die Hacken unserer St\u00f6ckelschuhe, meine lieben Geschlechtsgenossinnen, werden ab jetzt Cent-Abs\u00e4tze haben und nicht mehr Pfennigabs\u00e4tze. Und wer lange nichts kapiert, bei dem f\u00e4llt ab nicht mehr der Groschen sondern das 5-Cent-St\u00fcck. Weder den Notgroschen wird es jetzt mehr geben, noch die Mark, die man zweimal rumdreht, bevor man sie ausgibt. Sie hei\u00dft jetzt Euro.<\/p>\n<p>Viel Wind wurde um die W\u00e4hrungsumstellung gemacht. Meines Erachtens auch viel zu viel Werbung und vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen. Es ist alles Unsinn: Die D-Mark verschwindet und der Euro kommt. Und er kommt sowieso, ob es uns nun gef\u00e4llt oder nicht. Aber auch deshalb ist dieses Silvester ein anderes Silvester als die Jahre zuvor.<\/p>\n<p>Viele sind skeptisch. Zwar haben sich fast alle solch ein Starter-Kit geholt, um die neuen M\u00fcnzen mal in der Hand zu halten. Aber skeptisch sind wir doch geblieben. wirtschaftsunkundige Menschen wir unsereins fragt sich dann schon mal: Hei\u00dft es nicht dauernd der Euro verliert an Wert gegen\u00fcber dem Dollar? Taugt dieser Euro etwa nichts? War die DM nicht h\u00e4rter? Besser? Kann es nicht sein, dass mich meine Versicherung, die Gesch\u00e4ftsleute, der Staat mit dem Umrechnungskurs \u00fcber&#8217;s Ohr hauen? Und das dann aus dem Euro ein Teuro wird?<\/p>\n<p>Wissen Sie, dass wir ab morgen von Griechenland bis nach Irland, vom Nordkap bin nach Sizilien mit demselben Geld bezahlen k\u00f6nnen? Keine Umrechnerei in Lire, Drachmen und Pfund, kein unsicheres Herumfummeln mehr mit unbekannten M\u00fcnzen. Es wird sein, als w\u00e4ren wir zuhause. Und eines Tages wird Europa ein gro\u00dfes Land sein, in dem wir alle zuhause sind. Und wir werden \u00fcber die Grenzen zwischen den Staaten fahren, so wie wir es heute zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen tun oder zwischen dem Kreis Alzey-Worms und dem Donnersbergkreis. Ein Schild. Ein Willkommensgru\u00df. Und wir sind noch immer zuhause. Der Euro, der ab morgen in unseren Geldb\u00f6rsen klingelt, ist ein weiterer, wichtiger Schritt zu diesem einen gemeinsamen Heimatland Europa.<\/p>\n<p>Es ist wie ein Geschenk, liebe Gemeinde, dass wir heute Abend eine Jahreslosung f\u00fcr das neue Jahr h\u00f6ren d\u00fcrfen, die uns auf etwas hinweist, was tausend mal wichtiger ist als vertraute oder neue M\u00fcnzen im Portemonnaie: Zu wissen, wir sind zuhause, egal wo wir sind. &#8222;Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen&#8220;. Von Gott d\u00fcrfen wir Vertrauensw\u00fcrdigkeit erwarten. Er ist uns vertraut als unser Vater von Mutterleibe an. Und wir sind ihm vertraut als seine lieben Kinder. Er nimmt uns an die Hand und sagt uns: Verzagt nicht. Habt keine Angst. Ihr d\u00fcrft Euch bei mir zuhause f\u00fchlen, egal, wo ihr seid. Ich bin bei euch. Auch im Wandel der Zeit.<\/p>\n<p>III. Ein Neubeginn macht uns immer ein bisschen Angst, liebe Gemeinde. Einerseits sind wir gespannt auf Neues. Andererseits haben wir oft das Gef\u00fchl: Fr\u00fcher war alles besser. Das Neue ist so anders, fremd und so unvertraut. Und wir wehren uns innerlich, wenn es hei\u00dft: Brich auf und geh in ein neues Land, in eine neue Zeit, in ein neues Jahr. Nein, ruft es da oft in unserem Herzen. Ich will das Neue nicht. Es macht mir M\u00fche. Bleib, Du vertrautes, altes Jahr, Du vertraute, alte Vergangenheit. Verweile doch, Du bist so sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Diesen Zwiespalt von Gef\u00fchlen hat der bekannte deutsche Schriftsteller Hermann Hesse in ein wunderbares Gedicht gefasst. Ich m\u00f6chte nur wenige Verse daraus zitieren:<\/p>\n<p>Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns besch\u00fctzt und der uns hilft, zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat h\u00e4ngen, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden &#8230; Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!*<\/p>\n<p>Sind wir bereit, Ihr Lieben, tapfer das alte Jahr loszulassen und vertrauensvoll in das Neue Jahr hineinzugehen? Aus eigener Kraft f\u00e4llt es uns schwer, Abschied zu nehmen und dem Ruf unseres Lebens zu folgen. Wenn wir aber unsere Hand in die Hand Gottes legen, dann wird es uns leicht sein. Denn wir haben den St\u00e4rksten und den Ewigen an unserer Seite: unseren Vater.<\/p>\n<p>So ist wie ein Geschenk, liebe Gemeinde, dass wir heute Abend die Jahreslosung f\u00fcr das neue Jahr h\u00f6ren d\u00fcrfen, die mit diesem kleinen Wort beginnt, dass unser Herz heute nacht so dringend braucht: mit dem kleinen W\u00f6rtchen &#8222;Ja!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen&#8220;. Ja, mit Gott gemeinsam wird es uns gelingen, die Anforderungen des neuen Jahres zu meistern. Ja, mit Gott gemeinsam wird es uns gelingen, die Fehler des alten Jahres nicht zu wiederholen. Ja, mit Gott gemeinsam wird es uns gelingen, unser eigenes Leben und das Leben in dieser Welt so zu gestalten, dass wir einander zum Segen werden.<\/p>\n<p>An Gottes Hand d\u00fcrfen wir uns zuhause f\u00fchlen, egal, wo wir sind. er ist bei uns. Auch im Wandel der Zeit. Amen.<\/p>\n<p>* Hier &#8211; f\u00fcr Interessierte &#8211; das Gedicht von Hermann Hesse in voller L\u00e4nge: Stufen Wie jede Bl\u00fcte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, bl\u00fcht jede Lebensstufe, Bl\u00fcht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es mu\u00df das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns besch\u00fctzt und der uns hilft, zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat h\u00e4ngen, Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf&#8216; um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag l\u00e4hmender Gew\u00f6hnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde Und neuen R\u00e4umen jung entgegensenden, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden &#8230; Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!<\/p>\n<p>(Hermann Hesse)<\/p>\n<p>Wem dieses Gedicht inhaltlich nicht so zusagt, dem sei folgende Geschichte als Alternative empfohlen: Auf einer alten, halb verfallenen Mauer krabbeln zwei Jungs. Vier und f\u00fcnf Jahre als sind sie. Die Eltern haben es verboten. Aber das macht es ja reizvoll. Sie klettern, spucken in die Tiefe, werfen Steine in den Hinterhof &#8211; sie tun eben alles, was Jungs in so einem Fall tun. Sie sind gleich tapfer und gleich mutig. Sie sind sich \u00fcberhaupt sehr \u00e4hnlich. K\u00f6nnten Zwillinge sein. Und manche Nachbarn reden immer nur von &#8222;den beiden&#8220;, selten von einem alleine. Es passiert, als sie wieder auch der Mauer sind, da bricht ein Teil der Mauer zusammen. Sie k\u00f6nnen weder vor noch zur\u00fcck. Etwas kleinlaut sind sine. Immer \u00e4ngstlicher. ein Mann kommt, will ihnen helfen und ruft: &#8222;Springt, ich fange euch auf!&#8220; Seltsam. Die beiden so \u00e4hnlichen Jungs verhalten sich ganz verschieden. der eine springt sofort, der andere versucht es erst gar nicht. Er kauert sich weinend oben zusammen und wartet auf die Feuerwehr. Frage: Warum hat der eine Junge den Mut zum Sprung, der andere nicht? Die Antwort ist eigentlich einfach: Der eine Junge springt, weil der Mann unten sein Vater ist. Der andere Junge springt nicht, weil es eben nicht sein Vater ist. (aus: Gerhard Engelsberger, Gedanken zur Jahreslosung 2002, Pastoralbl\u00e4tter, Januar 2002, S. 7)<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Dorothea Zager, Wachenheim<br \/>\n<a href=\"mailto:DWZager@t-online.de\">E-Mail: DWZager@t-online.de<\/a><\/b><\/p>\n<p><noscript><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=losung2002-3.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahreslosung 2002 | Jesaja 12,2| Dorothea Zager | Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. Jesaja 12,2 I. Kaum etwas \u00e4ndert sich sowenig wie der Silvesterabend, liebe Gemeinde. Wir sind alle noch irgendwie ein bisschen ersch\u00f6pft vom Weihnachtstrubel, zugleich dankbar f\u00fcr die geruhsamen Tage &#8222;zwischen den Jahren&#8220;. 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