{"id":9247,"date":"2001-09-07T19:50:01","date_gmt":"2001-09-07T17:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9247"},"modified":"2025-04-15T16:03:39","modified_gmt":"2025-04-15T14:03:39","slug":"matthaeus-6-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-6-10\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 6, 10"},"content":{"rendered":"<h3>Predigtreihe zum Vater-Unser: Unser Vater im Himmel, dein Reich komme! | Nydeggpredigt am Bettag | 16. September 2001 | Mt 6,10 | Klaus B\u00e4umlin |<\/h3>\n<p>Gott, unsere Ratlosigkeit \u00fcber den Lauf der Welt, unser Entsetzen<br \/>\n\u00fcber die Verh\u00e4ltnisse, unter denen Menschen an Leib und Seele<br \/>\nzugrunde gehen, unser Erschrecken \u00fcber den Triumph der Gewalt, \u00fcber<br \/>\ndie masslosen Zerst\u00f6rungen &#8211; und wir denken jetzt nicht nur an New<br \/>\nYork und Washington! &#8211; , unsere Trauer \u00fcber das namenlose Leid, unsere<br \/>\nSchuld, durch die wir als die Reichen und Sicheren mit beteiligt sind<br \/>\nan der Ungerechtigkeit &#8211; das alles bringen wir jetzt vor Dich, Gott. Vor<br \/>\nDich, weil Du der Sch\u00f6pfer und H\u00fcter des Lebens bist; vor Dich,<br \/>\nweil Du allein die Welt erneuern und die Menschen befreien kannst aus<br \/>\ndem Teufelskreis von Schuld und Angst, von Hass und Gewalt, vor Dich,<br \/>\nweil allein Deine Liebe Schuld vergeben, Gewalt \u00fcberwinden und unserer<br \/>\nErde Zukunft geben kann.<\/p>\n<p>Wir wollen umkehren zu Dir:<br \/>\ndie Gerechtigkeit suchen,<br \/>\nden Frieden bringen,<br \/>\ndie Vers\u00f6hnung leben.<br \/>\nWir wollen umkehren zu Dir<br \/>\nUnd in der Gemeinschaft mit Dir<br \/>\nLeben und feiern, ruhen und wirken.<\/p>\n<p>&#8222;Unser Vater im Himmel! Dein Reich komme!&#8220; (Matth\u00e4usevangelium<br \/>\n6,10)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, es ist ja schon eine geh\u00f6rige Zumutung, was Jesus<br \/>\nseine J\u00fcnger &#8211; und uns! &#8211; da beten hei\u00dft. Sind wir uns eigentlich<br \/>\nbewusst, um was wir da beten? Und wenn es uns bewusst ist &#8211; k\u00f6nnen<br \/>\nwir wirklich im Ernst so beten? &#8222;Dein Reich komme!&#8220; &#8211; das ist<br \/>\nja ein Gebet, das gegen unsere ureigenen Interessen geht. Denn wenn es<br \/>\nerh\u00f6rt werden und in Erf\u00fcllung gehen sollte, dann m\u00fcssten<br \/>\nja <i>unsere<\/i> Reiche mit ihren Ordnungen, ihren geschriebenen und ungeschriebenen<br \/>\nGesetzen und Spielregeln vergehen.<\/p>\n<p>Erstes Beispiel: unsere Schweiz mit ihrem demokratischen Staatswesen.<br \/>\nDer Eidgen\u00f6ssische Dank-, Buss- und Bettag gibt ja Gelegenheit, auch<br \/>\nvon diesem Reich zu reden. Den meisten von uns ist es recht wohl in diesem<br \/>\nReich, dass uns politische und zivile Rechte, ein ziemliches Mass an sozialer<br \/>\nSicherheit gibt und in dem wir als B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen mitbestimmen<br \/>\nk\u00f6nnen und zu Hause sind. Zahllose Menschen indessen erfahren, dass<br \/>\nsie in diesem Reich durchaus nicht willkommen sind, keine Rechte haben<br \/>\nund jederzeit damit rechnen m\u00fcssen, ausgeschafft zu werden. Ich denke<br \/>\nan die sogenannten &#8222;Papierlosen&#8220; und an Asylbewerber. Jesus<br \/>\naber hat gesagt, ins Reich Gottes, da w\u00fcrden &#8222;viele kommen von<br \/>\nOsten und von Westen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu<br \/>\nTisch sitzen&#8220; (Mt 8,11) &#8211; also gleichberechtigte B\u00fcrger und<br \/>\nB\u00fcrgerinnen sein. Sollte also die Bitte &#8222;Dein Reich komme!&#8220;<br \/>\nin Erf\u00fcllung gehen, dann s\u00e4he unsere Schweiz mit ihren Grenzen,<br \/>\nmit ihren dauernd revisionsbed\u00fcrftigen Ausl\u00e4nder- und Asylgesetzen<br \/>\nganz anders aus. Ja, vielleicht brauchte es unsere liebe Eidgenossenschaft<br \/>\ndann gar nicht mehr.<\/p>\n<p>Zweites Beispiel: In unserem Staat gilt zwar der Grundsatz, dass alle<br \/>\nMenschen vor dem Gesetz gleich sind. In unserer Gesellschaft hingegen<br \/>\nregiert das ungeschrieben Gesetz der Ungleichheit. Nicht alle haben die<br \/>\ngleichen Chancen. Nicht alle werden gebraucht. Es gibt Erste und es gibt<br \/>\nLetzte. Es gibt solche, die viel leisten und sich viel leisten k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd es gibt andere, die, aus was f\u00fcr Gr\u00fcnden auch immer, wenig<br \/>\nleisten k\u00f6nnen und sich auch nur wenig leisten k\u00f6nnen. Die meisten<br \/>\nvon uns, die wir hier in der Kirche sitzen, kommen dabei ganz gut weg.<br \/>\nWir befinden uns zwar nicht gerade auf der Spitze der Pyramide, aber so<br \/>\nungef\u00e4hr im oberen Drittel. Kein Grund also f\u00fcr uns, eine \u00c4nderung<br \/>\nherbeizuw\u00fcnschen oder herbeizubeten. Jesus aber hat das Reich Gottes<br \/>\nverglichen mit jenem seltsamen \u00d6konomen, der allen Arbeitern im Weinberg<br \/>\nden gleichen Lohn auszahlte, ob sie nun zehn, f\u00fcnf oder bloss eine<br \/>\nStunde gearbeitet hatten. Und Jesus f\u00fcgte hinzu: &#8222;So werden<br \/>\ndie Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.&#8220; (Mt 20,1-16)<br \/>\nIm Reich Gottes wird nicht nach der Leistung verteilt, sondern danach,<br \/>\nwas jeder zum Leben n\u00f6tig hat. Ganz sch\u00f6n revolution\u00e4r<br \/>\nist das. \u00dcberlegen wir es uns also gut, wenn wir beten &#8222;Dein<br \/>\nReich komme!&#8220;<\/p>\n<p>Drittes Beispiel. Zu unserem Reich geh\u00f6rt das Geld, seine alles<br \/>\nbeherrschende Bedeutung und der Umgang mit ihm. Wer \u00fcber gen\u00fcgend<br \/>\nGelt verf\u00fcgt, einen regelm\u00e4ssigen Lohn oder eine ausreichende<br \/>\nRente bezieht, dazu vielleicht Ersparnisse und Wertschriften hat, der<br \/>\nist eine der gr\u00f6ssten Sorgen los. Er ist in vielen Dingen des Alltags<br \/>\nunabh\u00e4ngig. Es ist ein gutes Gef\u00fchl, \u00fcber Geld zu verf\u00fcgen.<br \/>\nWem schon einmal in den Ferien im Ausland das Portemonnaie und die Kreditkarte<br \/>\nabhanden gekommen ist, der hat, einen Tag lang jedenfalls, erfahren, was<br \/>\nes hei\u00dft, ohne Geld zu sein. Ohne Geld geht einfach nichts in unserer<br \/>\nGesellschaft. Und ohne Geld z\u00e4hlst du nichts. Jesus aber hat die<br \/>\nArmen gl\u00fccklich gepriesen, denn ihnen geh\u00f6re das Reich Gottes.<br \/>\nUnd dem reichen Mann ,der ihn fragte, was er denn tun m\u00fcsse, um das<br \/>\newige Leben zu gewinnen, hat er empfohlen, sich von seinem Reichtum zu<br \/>\ntrennen und ihn mit den Armen zu teilen. Denn eher gehe ein Kamel durch<br \/>\nein Nadel\u00f6hr als ein Reicher ins Reich Gottes. Und um dieses Reich,<br \/>\nin dem die Armen mehr gelten als die Reichen, sollen wir beten! Schon<br \/>\neigenartig, was Jesus uns zumutet. Denn verglichen mit der grossen Mehrheit<br \/>\nder Menschen auf der Erde geh\u00f6ren wir zu den Reichen.<\/p>\n<p>Viertes Beispiel. Das Reich, das weit m\u00e4chtiger ist als jeder Staat<br \/>\nund das seine eigenen Gesetzm\u00e4ssigkeiten hat, ist der globale Markt,<br \/>\nin dem wir alle, ob wir wollen oder nicht, mitspielen m\u00fcssen. Es<br \/>\nist ein Reich, das keine R\u00fccksicht nimmt auf den Lebensbed\u00fcrfnisse<br \/>\nder grossen Mehrheit der Menschen und keine R\u00fccksicht nimmt auf die<br \/>\nNatur. Es konzentriert Reichtum und Macht auf einige Wenige. Es produziert<br \/>\nHeerscharen von Arbeitslosen. Es marginalisiert Millionen von Menschen,<br \/>\nst\u00fcrzt sie in immer tieferes Elend. Es ist von unheimlicher, umweltumspannender<br \/>\nzerst\u00f6render Gewalt und provoziert die wahnsinnige Gegengewalt von<br \/>\nLeiten, die nichts zu verlieren haben. Jesus aber preist die nach Gerechtigkeit<br \/>\nHungernden und D\u00fcrstenden, die Friedensstifter und di um der Gerechtigkeit<br \/>\nwillen verfolgt werden &#8211; ihnen werde das Reich Gottes geh\u00f6ren. Und<br \/>\ner selber geh\u00f6rte zu denen, die keine Gewalt aus\u00fcbten. Er hat<br \/>\nmit keiner Gewalt paktiert, weder mit der menschenverachtenden von oben<br \/>\nnoch mit der terroristischen Gegengewalt von unten. Vielleicht, liebe<br \/>\nGemeinde, beginnen wir zumindest an dieser Stelle zu verstehen, welche<br \/>\nBefreiung und Erl\u00f6sung es w\u00e4re, wenn die Bitte um das Kommen<br \/>\ndes Gottesreiches in Erf\u00fcllung ginge.<\/p>\n<p>Das zu verstehen, f\u00e4llt uns wohl beim letzten Beispiel, das ich<br \/>\nnennen m\u00f6chte, viel schwerer. Es ist die Familie. Sie ist wie kaum<br \/>\nein anderes, <i>unser<\/i> Reich, unser ganz pers\u00f6nliches, eigenes<br \/>\nReich. Die Familie gibt uns Geborgenheit in der Zeit. Sie ist unser Zuhause.<br \/>\nIhr gilt unsere erste Sorge. F\u00fcr sie leben wir. In wie manchem Lebenslauf<br \/>\nanl\u00e4sslich einer Abdankung ist der Satz zu h\u00f6ren: &#8222;Seine<br \/>\nFamilie war ihm das Wichtigste&#8220;, oder: &#8222;Sie war immer zuerst<br \/>\nf\u00fcr ihre Familie da.&#8220; Jesus aber, als seine Mutter und seine<br \/>\nleiblichen Geschwister nach ihm fragten, liess ihnen ausrichten: &#8222;Wer<br \/>\nist meine Mutter und meine Geschwister&#8220; Und er sah ringsum auf die,<br \/>\ndie um ihn im Kreise sassen und sprach: &#8222;Siehe, das ist meine Mutter<br \/>\nund das sind meine Br\u00fcder. Denn wer den Willen Gottes tut, der ist<br \/>\nmir Bruder und Schwester und Mutter.&#8220; (Mk 3,31-35) Und als sie ihn<br \/>\nfragten, wie das mit den verheirateten M\u00e4nnern und Frauen im Reich<br \/>\nGottes sein werde, gab er zur Antwort: In der Auferstehung werde man nicht<br \/>\nmehr verheiratet sein, da sei die Ehe kein Thema mehr. Ich nehme an, Jesus<br \/>\nhat dabei an die vielen, vielen Menschen gedacht, denen das Gl\u00fcck<br \/>\nvon Ehe und Familie versagt ist, oder denen beim Thema Ehe und Familie<br \/>\neher ums Klagen und Weinen ist. Er selber war ja dann auch in erster Linie<br \/>\nanzutreffen in der Gesellschaft von solchen, um die sich sonst niemand<br \/>\nk\u00fcmmerte und um die man einen weiten Bogen machte. Sie waren seine<br \/>\nFreunde, Freundinnen. Mit ihnen feierte er fr\u00f6hliche Bankette. Zu<br \/>\nihnen z\u00e4hlte er sich. Er gab ihnen die Gewissheit, dass sie im Reich<br \/>\nGottes willkommen sind.<\/p>\n<p>Also, liebe Gemeinde, k\u00f6nnen, wollen wir wirklich im Ernst beten<br \/>\n&#8222;Dein Reich komme!&#8220; Geht das nicht gegen unsere ureigenen Interessen?<br \/>\nVielleicht kann man das wirklich nur im Ernst beten, wenn man entweder<br \/>\nzu denen geh\u00f6rt, die in unseren Reichen das Nachsehen haben &#8211; oder<br \/>\nwenn man ein Gesp\u00fcr hat f\u00fcr die Widerspr\u00fcche und Abgr\u00fcnde<br \/>\nunserer Reiche; ein Gesp\u00fcr f\u00fcr ihre Ungereimtheiten, ihre Schattenseiten<br \/>\nund Ungerechtigkeiten, f\u00fcr das Potential an versteckter und offener<br \/>\nGewalt und Zerst\u00f6rung, das von ihnen ausgeht, ein Gesp\u00fcr f\u00fcr<br \/>\ndas Leid, die Not und die Tr\u00e4nen, auch die Friedlosigkeit, den Hass<br \/>\nund die Verzweiflung, die sie erzeugen.<\/p>\n<p>Aber ist es denn nicht eine blanke Illusion, auf ein Reich zu hoffen<br \/>\nund zu warten, das alle unsere Reiche \u00fcberfl\u00fcssig und bedeutungslos<br \/>\nwerden l\u00e4sst &#8211; ein Reich, welches Leben in F\u00fclle, in Gerechtigkeit<br \/>\nund Frieden<i> f\u00fcr alle<\/i> bringen wird? Ist dieses Reich nicht<br \/>\nschiere Utopie, etwas, was nie einen Ort haben wird? Wann wird es denn<br \/>\nkommen, das Reich Gottes? Diese Frage haben sie schon Jesus gestellt.<br \/>\nUnd seine Antwort: &#8222;Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man&#8217;s beobachten<br \/>\nkann. Auch wird man nicht sagen: Da &#8211; hier ist es! Oder: Dort ist es!<br \/>\nDas Reich Gottes ist mitten unter euch.&#8220; (Lk 17,21) Und er hat es<br \/>\nverglichen mit einem Senfkorn: &#8222;Einmal auf die Erde ges\u00e4t, obschon<br \/>\nkleiner als alle Samen auf der Erde, aber einmal ges\u00e4t, steigt es<br \/>\nauf und wird gr\u00f6sser als alle Kr\u00e4uter und treibt Zweige so gross,<br \/>\ndass in seinem Schatten die V\u00f6gel des Himmels nisten k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\n(Mk 4,31f.)<\/p>\n<p>Wenn wir also im Ernst beten &#8222;Dein Reich komme!&#8220;, liebe Gemeinde,<br \/>\ndann sind wir bereits involviert in sein Kommen, mit beteiligt und mit<br \/>\nverantwortlich, dass unser Beten in Erf\u00fcllung geht. Das Unser-Vater-Gebet<br \/>\nver\u00e4ndert etwas in uns selbst. Es nimmt uns in die Pflicht und richtet<br \/>\nunser Leben aus. Es inspiriert uns zu neuen Spielregeln, zu neuem Verhalten,<br \/>\nes ermutigt uns, uns an neue Ordnungen zu halten, andere, als sie in unseren<br \/>\neigenen Reichen gelten. Mit seinem Gleichnis vom Senfkorn ermutigt uns<br \/>\nJesus. Wir k\u00f6nnen selber dabei sein bei der Erf\u00fcllung der Bitte<br \/>\num das Kommen des Gottesreichs. Unter uns, mit uns beginnt es sich zu<br \/>\nerf\u00fcllen in kleinen Anf\u00e4ngen. So viele M\u00f6glichkeiten und<br \/>\nGelegenheiten, seine Spielregeln auszu\u00fcben. In der Politik bei der<br \/>\nAbstimmung \u00fcber Gesetze; in unserem Umgang mit dem Geld; mit unserem<br \/>\nVersuch, \u00fcber allem Erschrecken \u00fcber terroristische Gewalttaten<br \/>\nderen Ursachen zu verstehen; mit unserer Weiterung, in den Chor derer<br \/>\neinzustimmen, die nur nach Rache und Vergeltung schreien; mit unserer<br \/>\nWeigerung auch, andere Religionen pauschal zu verurteilen; als V\u00e4ter<br \/>\nund M\u00fctter, Grossv\u00e4ter und Grossm\u00fctter, die \u00fcber ihren<br \/>\neigenen Kindern und Enkeln die verlassenen Kinder der Erde nicht vergessen<br \/>\n&#8211; so viele M\u00f6glichkeiten, liebe Gemeinde, dabeizusein, lebendige<br \/>\nZeugen zu sein f\u00fcr die Erf\u00fcllung der Bitte &#8222;Dein Reich<br \/>\nkomme!&#8220;<\/p>\n<p>Denn wie sollten wir das Grosse, Ganze, das kommen soll, erwarten und<br \/>\ndarum bitten, wenn wir nicht auf die kleinen Anf\u00e4nge achten, in denen<br \/>\nes schon aufscheint und da ist!<\/p>\n<p>(Der zweite Teil des Eingangsgebets stammt von Anton Rotzetter)<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Klaus B\u00e4umlin<br \/>\nPfarrer der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Nydegg in Bern<br \/>\n<a href=\"mailto:klaus.baeumlin@mydiax.ch\">E-Mail: klaus.baeumlin@mydiax.ch<\/a><\/b><\/p>\n<p><noscript><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=1&amp;bn=neukirch&amp;f=vu-reihe-2.html&amp;r=r1\"\/><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe zum Vater-Unser: Unser Vater im Himmel, dein Reich komme! | Nydeggpredigt am Bettag | 16. 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