{"id":9248,"date":"2001-10-07T19:50:01","date_gmt":"2001-10-07T17:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9248"},"modified":"2025-04-22T10:29:05","modified_gmt":"2025-04-22T08:29:05","slug":"unser-vater-im-himmel-dein-wille-geschehe-wie-im-himmel-so-auf-erden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/unser-vater-im-himmel-dein-wille-geschehe-wie-im-himmel-so-auf-erden\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 6,9\u201310"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000099;\">Predigtreihe zum Vater-Unser \u2013 &#8222;Unser Vater im Himmel, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!&#8220; | 28. Oktober 2001 | Mt 6,9\u201310 | Klaus B\u00e4umlin |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde, zun\u00e4chst sagt uns Jesus mit der dritten Bitte des Unservaters etwas \u00fcber den Himmel. Der Himmel ist der Ort und die Zeit, wo Gottes Wille heute schon geschieht. Dabei stossen wir freilich sofort an die Grenzen menschlicher Vorstellung; denn &#8222;Ort&#8220; und &#8222;Zeit&#8220; sind Kategorien, Rahmenbedingungen menschlicher Wahrnehmung und Erfahrung. Ausserhalb von Orten und Zeiten k\u00f6nnen wir uns nichts vorstellen; unser ganzes Denken und Sprechen ist begrenzt durch Raum und Zeit. Gott aber und sein Wirken ist nicht begrenzt durch Raum und Zeit. Es umfasst Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und verbindet sie miteinander. Der Himmel ist, wo Gottes Wille heute geschieht, so wie er im Anfang geschehen ist und in Zukunft und sich vollenden wird.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte auch sagen: Der Himmel ist die uns noch verborgene Seite der Wirklichkeit. Und das, liebe Gemeinde, ist doch die grosse und befreiende Perspektive des Glaubens: Unsere Erde, auf der Gottes Wille noch nicht geschieht, wie er im Himmel schon geschieht, und auf der es deshalb so viel Not und Leid, Gewalt und Angst gibt, diese Erde ist nicht das Ganze, nicht alles. Sie ist umgeben vom Himmel, von der unsichtbaren Welt Gottes.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Jesus, der uns das Unservater-Gebet gelehrt hat, hat mitten der Realit\u00e4t der Erde gelebt aus der verborgenen Wirklichkeit des Himmels und im Vertrauen auf sie. Und so ist in seinem Leben, in seinen Worten und Taten, in seinem Sterben und Auferstehen Gottes Wille auch auf der Erde geschehen, wie er im Himmel geschieht. Und so hat er in diese Erde den Keim einer unzerst\u00f6rbaren Hoffnung gelegt. Er hat gezeigt und gelebt, dass das, was uns unm\u00f6glich scheint, m\u00f6glich ist: Gottes Wille <i>kann<\/i> auf Erden geschehen wie im Himmel!<\/p>\n<p>Wer zusammen mit Jesus betet: &#8222;Unser Vater im Himmel, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden&#8220;, der stiehlt sich nicht aus der eigenen Verantwortung. Die Bitte nimmt ihn selber in Pflicht. Man kann ja nicht im Ernst um etwas beten, wof\u00fcr man nicht selber auch einsteht. Wenn wir darum beten, dass Gottes Wille auf der Erde geschieht, dann machen wir uns zu Gottes Verb\u00fcndeten, zu seinen Bundesgenosse, seinen Freunden und Freundinnen, die selber das gr\u00f6sste Interesse haben, dass sein Wille geschieht. Der Wille des Vaters im Himmel wird seinen Kindern auf Erden zum Herzensanliegen, zur Lebensmotivation. Wer im Ernst so betet, der sagt damit doch: Wir wollen, dass dein Wille auf Erden geschieht, und wir werden tun, was in unseren Kr\u00e4ften und M\u00f6glichkeiten ist, damit dein Wille geschieht.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Damit wird auch ein Missverst\u00e4ndnis ausger\u00e4umt, das die dritte Bitte des Unservaters oft begleitet und das seinen Niederschlag in christlicher Erbauungsliteratur und im Gesangbuch gefunden hat. Es ist das fatale Missverst\u00e4ndnis, diese Bitte habe das ergebungsvolle Hinnehmen aller nur denkbaren Schicksalsschl\u00e4ge zur Folge, das Missverst\u00e4ndnis, das Ungl\u00fcck, Katastrophen, Kriege, Verkehrsunf\u00e4lle, Krankheiten, den Tod von Kindern usw. als unerforschlichen Willen Gottes hinnimmt. Das Missverst\u00e4ndnis, gegen das zum Beispiel Kurt Marti in seinen &#8222;Leichenreden&#8220; \u00f6sterlichen Protest eingelegt hat:<\/p>\n<p>&#8222;dem herrn unserem gott<br \/>\nhat es ganz und gar nicht gefallen<br \/>\ndass gustav e. lips<br \/>\ndurch einen Verkehrsunfall starb<\/p>\n<p>erstens war er zu jung<br \/>\nzweitens seiner frau ein z\u00e4rtlicher mann<br \/>\ndrittens zwei kindern ein lustiger vater<br \/>\nviertens den freunden ein guter freund<br \/>\nf\u00fcnftens erf\u00fcllt von guten ideen<br \/>\n&#8230;..<br \/>\ndem herrn unserem gott<br \/>\nhat es ganz und gar nicht gefallen<br \/>\ndass einige von euch dachten<br \/>\nes habe ihm solches gefallen<\/p>\n<p>im namen dessen der tote erweckte<br \/>\nim namen des toten der auferstand:<br \/>\nwir protestieren gegen den tod von gustav e. lips<\/p>\n<p>Die Bitte, dass Gottes Wille auf Erden geschehe, wie sie im Himmel schon geschieht, hat also wohl mit Protest und Widerstand mehr zu tun als mit frommem Akzeptieren von Zust\u00e4nden und Ereignissen, die Menschen bedr\u00fccken, krank machen und am Leben verhindern. Als Jesus im Garten Getsemane im Wissen darum, was auf ihn zukam, betete: &#8222;Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!&#8220;, hat er sich gerade nicht passiv in ein unab\u00e4nderliches Schicksal gef\u00fcgt &#8211; er hat seinen Weg <i>gew\u00e4hlt<\/i>: den Einspruch gegen Menschengewalt ohne Gegengewalt, den Einsatz des Lebens <i>f\u00fcr<\/i> das Leben.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Wer darum betete, dass Gottes Will auf Erden geschehe, der setzt sich selber daf\u00fcr ein, dass die Bitte in Erf\u00fcllung geht. Er wird zum Erf\u00fcllungsgehilfen Gottes (in diesem Zusammenhang mag das Wort &#8222;Erf\u00fcllungsgehilfe&#8220; vielleicht rehabilitiert werden). Und das legt nun ein anderes, wohl noch fataleres Missverst\u00e4ndnis nahe. Denn wie oft geben Menschen das, was <i>sie<\/i> wollen, ihre eigenen Anspr\u00fcche, Pl\u00e4ne und Absichten, als Gottes Wille aus. Sie verfolgen ihre eigenen &#8211; pers\u00f6nlichen, politischen, nationalen, ethnischen, wirtschaftlichen &#8211; Interessen und sehen sich dabei als Vollstrecker g\u00f6ttlichen Willens. Es ist die Versuchung, der wohl jede Religionsgemeinschaft ausgesetzt und leider auch erlegen ist, die christliche nicht ausgenommen. Man denke an die Kreuzz\u00fcge des Mittelalters, an Inquisition und Glaubenskriege, an die Verkn\u00fcpfung von Mission mit kolonialer Ausbeutung, an Nordirland, an die Taliban, an christlichen, j\u00fcdischen, muslimischen, an jedweden religi\u00f6sen Fundamentalismus. Selbst in biblischen Schriften, weil auch sie von Menschen geschrieben wurden, finden sich die Spuren dieses Missbrauchs. Wo immer Menschen und Menschengemeinschaften ihre eigenen Macht- und Besitzanspr\u00fcche an Gottes Wille ausgeben und als dessen Vollstrecker agieren, werden Religionen intolerant und lebensfeindlich. Gott wird zum menschenfressenden G\u00f6tzen.<\/p>\n<p>Auch gegen dieses Missverst\u00e4ndnis und diesen Missbrauch ist Jesus mit seinem Wort und seiner Tat, mit seinem ganzen Leben eingetreten. Er hat sich mit seiner eigenen Religion kritisch auseinandergesetzt. Er hat klar unterschieden zwischen dem befreienden, vers\u00f6hnenden und lebensfreundlichen Willen des himmlischen Vaters und dem, was die religi\u00f6sen Autorit\u00e4ten seiner Zeit daraus gemacht haben. Er hat die Menschen herausgerufen und ihnen herausgeholfen aus den Zw\u00e4ngen einer Angst machenden Religion. Er hat sie bef\u00e4higt, ihre eigene Sprache wiederzufinden, aufrecht und ohne Angst im leben zu stehen. Er hat sie befreit aus den vielen Behinderungen und Besessenheiten, denen sie ausgeliefert waren. Er hat sie, und die Kleinen und Armen zuerst, ermutigt und erm\u00e4chtigt, sich als geliebte Kinder, als T\u00f6chter und S\u00f6hne des himmlischen Vaters zu sehen. Er hat ihnen verk\u00fcndet und vorgelebt, dass Gott ein Freund des Lebens ist. Er hat ihnen verk\u00fcndet und vorgelebt, dass Gottes Macht und Wille die Macht der Liebe ist, und dass diese Macht Menschen und Verh\u00e4ltnisse verwanden und erneuern kann.<\/p>\n<p>Und vor allem hat jesus verk\u00fcndet und vorgelebt, dass der Wille des himmlischen Vaters nicht nur im Himmel geschieht, dass er auch auf Erden geschehen und sich verwirklichen kann. Er hat die Resignation und Herzenstr\u00e4gheit, die sich damit abfindet, dass Menschen und Verh\u00e4ltnisse nun halt eben so sind, wie sie sind, das Vertrauen entgegengehalten, dass der Himmel, in dem Gottes Wille schon in Kraft ist, nicht weit, weit weg ist, hoch \u00fcber den K\u00f6pfen und Wolken oder in irgendeiner fernen Zukunft, sondern dass er ganz nahe ist, dass die Menschenerde im Einflussbereich des Himmels ist.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>&#8222;Unser Vater im Himmel&#8220; hat Jesus seinen Gott angeredet: &#8222;Abba&#8220;, lieber Vater, hat er ihn z\u00e4rtlich in seiner aram\u00e4ischen Muttersprache angerufen. Er ist ein Wort des Vertrauen und der Freundschaft. Der Vater und der Sohn, der Vater und die S\u00f6hne und T\u00f6chter haben die gleichen Interessen. Sie machen gemeinsame Sache. Sie stehen f\u00fcr einander. Es ist des Vaters Wille, dass die Kinder Zukunft haben. Sein Wille ist auch ihr Wille. Sie wollen, dass des Vaters wille geschieht. Sie bitten ihn darum. Sie best\u00e4rken und ermutigen ihn, zu tun und zu vollenden, was sein Wille ist. Sie trauen es ihm zu, muten es ihm zu. Er ist f\u00fcr sie da, und so sie sind f\u00fcr ihn da. Und sie tragen dazu bei, was in ihren Kr\u00e4ften und M\u00f6glichkeiten liegt, dass der will des Vaters geschieht: &#8222;wie im Himmel, so auf Erden&#8220;.<\/p>\n<p>Vater im Himmel,<br \/>\nmit unsrem Willen und Tun geraten wir immer wieder ins Ausweglose.<br \/>\nSelbst wenn wir das Gute wollen, verstricken wir uns in Widerspr\u00fcche.<br \/>\nUnsere W\u00fcnsche, Absichten und Pl\u00e4ne sind oft so ich-bezogen,<br \/>\ndienen dem Frieden nicht und haben keine Zukunft.<br \/>\nWir haben in diesen Wochen erfahren, wie menschliches Wollen und Planen,<br \/>\nTun und Unterlassen die Erde an den Rand des Abgrunds bringt.<br \/>\nDeshalb bitten wir dich, dass doch dein Wille geschehe,<br \/>\ndeine Gedanken des Friedens sich unter uns Menschen<br \/>\nund f\u00fcr alles, was lebt, sich verwirklichen.<br \/>\nHilf uns, dass wir dir nicht wie trotzige Kinder<br \/>\nMit unseren eigenn\u00fctzigen Pl\u00e4nen und Absichten im Weg stehen,<br \/>\nsondern als erwachsene S\u00f6hne und T\u00f6chter<br \/>\nVerantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcreinander und f\u00fcr deine Sch\u00f6pfung.<br \/>\nLass uns zu <i>unserem<\/i> Wollen und Vollbringen werden.<br \/>\nLass uns einstimmen in deine Freude an allem Geschaffenen.<br \/>\nLass uns einstimmen in deinen Willen zum Leben.<\/p>\n<p>Jesus, dein Sohn, hat deinen Willen verk\u00fcndet.<br \/>\nEr hat ihn getan, gelebt, vollbracht.<br \/>\nMit ihm zusammen bitten wir dich alle:<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel!<br \/>\nDein Name werde geheiligt.<br \/>\nDein Reich komme.<br \/>\nDein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.<br \/>\nUnser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<br \/>\nUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<br \/>\nUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<br \/>\nDenn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p>(F\u00fcr das Gebet waren mir Formulierungn von Hermann-Josef Venetz hilfreich)<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Klaus B\u00e4umlin<br \/>\nPfarrer der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Nydegg in Bern.<br \/>\n<a href=\"mailto:klaus.baeumlin@mydiax.ch\">E-Mail: klaus.baeumlin@mydiax.ch<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe zum Vater-Unser \u2013 &#8222;Unser Vater im Himmel, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!&#8220; | 28. 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