{"id":9268,"date":"2021-02-07T19:49:54","date_gmt":"2021-02-07T19:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9268"},"modified":"2022-09-11T21:16:05","modified_gmt":"2022-09-11T19:16:05","slug":"matthaeus-11-2-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-11-2-10\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 11, 2-10"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">3. Advent<\/span><\/b><\/h3>\n<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">15. Dezember 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber Matth\u00e4us 11, 2-10<\/span><\/b><\/h3>\n<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">verfa\u00dft von Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b (D\u00e4nemark)<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p align=\"left\">Das Christentum handelt von etwas ganz einfachem. Es handelt davon, da\u00df ein Mensch in die Welt gekommen ist, und da\u00df dieser Mensch die ganze Sch\u00f6pferkraft und F\u00fcrsorge Gottes f\u00fcr seine Sch\u00f6pfung in sich tr\u00e4gt. Er tr\u00e4gt sie in die Zeit hinein, und aus der Zeit in die Ewigkeit. Er ist wirklich wirksam vom Anfang der Welt bis zur Vollendung der Welt.<\/p>\n<p>Das alles in seiner Reichweite und seiner vollen Bedeutung zu verstehen, hei\u00dft das Christentum verstehen. Nicht mehr und nicht weniger! Wenn wir nicht fassen, da\u00df ein wirklicher Mensch aus Fleisch und Blut gelebt hat und den Tod eines Menschen gestorben ist; wenn wir das nicht fassen, da\u00df das ganze und volle Wesen Gottes und seine Sch\u00f6pferkraft in ihm ist, wenn wir in ihm nicht die F\u00fcrsorge Gottes in ihrer ganzen Reichweite sehen, wie sie bis an das Ende der Welt und der Zeit reicht und jeden einzelnen Menschen umfa\u00dft &#8211; dann hat das ganze keinen Sinn. Und dann handelt es sich jedenfalls nicht um das Christentum.<\/p>\n<p>Der Evangelist Matth\u00e4us erz\u00e4hlt, da\u00df Johannes der T\u00e4ufer einige seiner J\u00fcnger zu Jesus schickt, um die Frage zu stellen: &#8222;Bist du der, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten?&#8220; Johannes der T\u00e4ufer ist angefochten. Er zweifelt, und er mu\u00df die einzig entscheidende Frage stellen: &#8222;Bist du der, der da kommen soll?&#8220;. Kommst du wirklich von Gott? Bist du wirklich der, an dem die Welt h\u00e4ngt?<\/p>\n<p>Und Jesus antwortet, indem er auf das verweist, was geschieht. Er verweist auf die Sch\u00f6pferkraft und die Erneuerung. Er verweist auf die Verwandlung, die begonnen hat und die bereits die Verlorenen erreicht: &#8222;Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr h\u00f6ret und sehet: Blinde sehen und Lahme gehen, Auss\u00e4tzige werden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, der nicht \u00c4rgernis nimmt an mir&#8220;.<\/p>\n<p>Wir verstehen das nicht, wenn wir nicht verstehen, da\u00df dies dieselbe Sch\u00f6pferkraft ist, die von Anfang an Himmel und Erde geschaffen hat. es ist dieselbe Sch\u00f6pferkraft, die stets das Leben und die Welt erneuert hat. Es ist dieselbe Sch\u00f6pferkraft, von der der Prophet spricht: &#8222;Die W\u00fcste und Ein\u00f6de wird frohlocken, und die Steppe wird bl\u00fchen wie die Lilien. Sie wird bl\u00fchen und jubeln in aller Lust und Freude&#8220;. Der d\u00e4nische Dichter Grundtvig hat die Worte Jesajas in seinem ber\u00fchmten Adventslied wiedergegeben: &#8222;Bl\u00fchen wie ein Rosenhag, soll die W\u00fcste wieder &#8230;&#8220;.<\/p>\n<p>Und dieselbe Sch\u00f6pferkraft kommt \u00fcber Maria: &#8222;Die Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten, darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden&#8220;.<\/p>\n<p>Und nun wirkt dieselbe Sch\u00f6pferkraft in diesem Menschen. Sie wirkt in seinem Wort und seinem Tun. Sie wirkt \u00fcberall, wo er kommt. Sie ergreift alle menschliche Schwachheit. Sie erreicht die \u00c4rmsten und Verlorenen. Das ist F\u00fcrsorge. Das ist Barmherzigkeit. Das ist Vergebung. Das ist Erneuerung. Denn Gott will in diesem Menschen das vollenden, was er einmal begonnen hat. Gott will sein Sch\u00f6pferwerk vollenden. Das beginnt mit dem Kommen Christi zu den Menschen.<\/p>\n<p>Wir leben in einer merkw\u00fcrdigen Zeit, nicht zuletzt in unserem Teil der Welt. Wir haben all die G\u00fcter, die wir uns w\u00fcnschen k\u00f6nnen. Wir haben einen Konsum wie nie zuvor. Es gibt bald kein Problem mehr im Dasein, das wir nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen. das moderne Leben ist reich und mannigfaltig, strahlend und voller Spannung.<\/p>\n<p>Aber zwischendurch kommt der Verdacht auf, da\u00df das nur oberfl\u00e4chlich so ist. Denn unter der Oberfl\u00e4che, irgendwo hinter all dem Glanz und Schein, finden wir viel menschliche Not. Auch in unserer Gesellschaft gibt es Not, Angst und Einsamkeit. Es gibt Erniedrigung und Verachtung. Ich denke immer wieder an den Roman von Dostojewki: von den Gedem\u00fctigten und Verletzten, der an Aktualit\u00e4t nichts verloren hat.<\/p>\n<p>Und es ist nicht nur materielle Not. Es handelt sich in hohem Ma\u00dfe auch um geistliche Not. Viele Menschen &#8211; Erwachsene, Teenager und Kinder, denen materiell nichts fehlt, f\u00e4llt es schwer, sich im Dasein zu orientieren und Richtung und Sinn im Leben zu finden. Die Sinnlosigkeit ist die gro\u00dfe kulturelle Krankheit unserer Zeit. Sie bedroht uns alle.<\/p>\n<p>Not, Angst, Sinnlosigkeit. Es gibt ungl\u00fcckliche Zust\u00e4nde unter der Oberfl\u00e4che der Gesellschaft. Was eigentlich das Fundament des Ganzen sein sollte, ist im Schwinden, oder schon verschwunden. L\u00e4ngst ist der Tod Gottes ausgerufen worden. Man hat gesagt, da\u00df wir in einer Zeit der Abwesenheit Gottes leben. Man hat gesagt, da\u00df wir zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Kultur auf der Voraussetzung aufbauen, da\u00df es Gott nicht gibt.<\/p>\n<p>Nicht da\u00df es keinen Glauben, kein religi\u00f6ses Suchen und Sehnen in unserer Zeit g\u00e4be. Aber Gott ist nicht die erste und unumg\u00e4ngliche Voraussetzung im Leben des einzelnen &#8211; oder gar der Kultur oder der Gesellschaft. Gott wird einfach nicht in Betracht gezogen. Das, was das Fundament sein sollte, das, nach dem wir uns orientieren sollten, was Sinn in all das bringen sollte, was wir tun, ist aus dem Bewu\u00dftsein geglitten.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte ein Beispiel nennen: K\u00fcrzlich erschien eine neue d\u00e4nische \u00dcbersetzung eines Klassikers der Weltliteratur: Dantes G\u00f6ttliche Kom\u00f6die. Aus diesem Anla\u00df wurde der \u00dcbersetzer im d\u00e4nischen Rundfunk interviewt. In diesem Interview &#8211; das freilich, wie ich zugebe, ganz kurz war &#8211; wurde das Werk Dantes als eine Erz\u00e4hlung \u00fcber einen Mann in einer midlifecrisis vorgestellt. Wenn man Dantes G\u00f6ttliche Kom\u00f6die liest, wurde gesagt, kann man viel lernen \u00fcber das Weltbild des Mittelalters und die politischen Streitigkeit zur Zeit Dantes. Kein Wort dar\u00fcber, da\u00df man durch Dante vor allem etwas \u00fcber die Theologie und Fr\u00f6mmigkeit des Mittelalters erf\u00e4hrt und da\u00df die G\u00f6ttliche Kom\u00f6die das gr\u00f6\u00dfte und reichste erz\u00e4hlende Gedicht ist, das wir \u00fcberhaupt besitzen. Es wurde nicht einmal angedeutet, da\u00df die G\u00f6ttliche Kom\u00f6die ganz einfach vom Weg der Seele zu Gott handelt.<\/p>\n<p>Nein, Gott ist abwesend. Gott ist vergessen. Und das ist ein Vergessen, das uns alle betrifft. Fr\u00fcher meinte man, das w\u00fcrde Freiheit f\u00fcr den Menschen bedeuten. Aber die Zeit, die seitdem vergangen ist, war nicht das Zeitalter der Freiheit. Wir sind dem Reich des Friedens und der Freiheit nicht n\u00e4hergekommen. Es war die Zeit der todbringenden Ideologien. Die Zeit der Massengr\u00e4ber. Es war &#8211; und ist &#8211; die Zeit des sinnlosen Verbrauchertums.<\/p>\n<p>Warum nun das in der Adventszeit, wo wir uns auf Weihnachten freuen? Sollen wir uns nicht eben freuen? Sollen wir nicht &#8211; statt d\u00fcstere Perspektiven an die Wand zu malen &#8211; \u00fcber all das freuen, was trotz allem in unserer Gesellschaft gut geht? Sollen wir uns nicht dar\u00fcber freuen, da\u00df in dieser Zeit so viel Sch\u00f6nes und Gutes in unseren Kirchen geschieht und viele Menschen gerne dran teilnehmen?<\/p>\n<p>Ja, das sollen wir. Aber nein, wir sollen nicht nur das. Die Adventszeit ist eine Zeit der Freude, sie ist aber auch eine Zeit des Ernstes und der Besinnung. Beides schlie\u00dft einander nicht aus. Wenn wir uns n\u00e4mlich immer nur an das halten, was &#8222;gut geht&#8220;, und uns an dem freuen, was gut geht, dann kommen wir nicht von der Stelle. Wir lassen uns einschl\u00e4fern.<\/p>\n<p>Aber wenn wir radikal denken und an die Wurzeln des \u00dcbels gehen und furchtlos die Perspektiven sehen in der Zeit, in der wir leben, dann besteht die M\u00f6glichkeit, da\u00df wir uns bewegen. Die Misere unserer Zeit zu erkennen und die umfassende Gottesabwesenheit, der wir unterliegen, wahrzunehmen, das bedeutet nicht L\u00e4hmung. Das hei\u00dft Erweckung. Das hei\u00dft neues Denken lernen. Das hei\u00dft neue Wege gehen.<\/p>\n<p>Deshalb sollen wir uns in dieser Zeit freuen, aber auch uns besinnen. Wir leben ja als Christen ein Leben, das zugleich von der gr\u00f6\u00dften Freude und dem tiefsten Ernst gepr\u00e4gt ist. Wir stehen zugleich unter einem unerbittlichen Gericht und den gro\u00dfen Verhei\u00dfungen Gottes.<\/p>\n<p>Jesus sagt es ja : &#8222;Blinde sehen und Lahme gehen, Auss\u00e4tzige werden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt&#8220;. Das bedeutet ja, da\u00df es erst Blinde und Lahme und Auss\u00e4tzige &#8211; und Tote! &#8211; gegeben hat und da\u00df er Arme gibt, denen das Evangelium verk\u00fcndigt werden kann. Es gibt eine Welt, die gerichtet werden darf und soll. Es gibt Zerst\u00f6rung des Sch\u00f6pferwerkes. Es gibt Leiden, Verdammnis.<\/p>\n<p>Aber die Sch\u00f6pferkraft ist in die Welt gekommen in einer ganz neuen Weise. Er ist wirklich der, der kommen soll, er ist der neue Mensch, der alles wieder aufrichten wird. Er wird heilen. Er wird Barmherzigkeit erweisen. Er wird das Verlorene finden.<\/p>\n<p>Er leidet selbst in und mit der Welt. Er l\u00e4\u00dft allen Schmerz der Welt durch den Schmelztiegel seines Schmerzes gehen. Und damit wird alles erkl\u00e4rt. Dadurch kommen die sch\u00f6pferische Kraft und das sch\u00f6pferische Leben Gottes zum Vorschein. Das ist die Erneuerung.<\/p>\n<p>Das ist gr\u00f6\u00dfer als sich jemand vorstellen kann. Johannes war gro\u00df. Er war der Engel, der vor dem gesandt wurde, der kommen sollte. Unter Menschen und Propheten hat es keinen Gr\u00f6\u00dferen gegeben.<\/p>\n<p>Und doch sagt Jesus, da\u00df selbst der Kleinste im Himmelreich gr\u00f6\u00dfer ist als er. So gro\u00df ist das, was gekommen ist. So gro\u00df ist das, was nun kommt. Viel gr\u00f6\u00dfer als Johannes. So weit kann es kommen. Das ist unendlich wie Gott unendlich ist.<\/p>\n<p>Ein Mensch ist in die Welt gekommen, und dieser Mensch tr\u00e4gt die ganze Sch\u00f6pferkraft und F\u00fcrsorge Gottes in sich. Er tr\u00e4gt in die Zeit hinein und aus der Zeit heraus in die Ewigkeit. Er ist wirklich und wirksam vom Anfang der Welt bis zu ihrer Vollendung. Er ist einmal zu uns gekommen. Und kommt bald wieder zu uns. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Pfarrer Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b<br \/>\nKnud Hjorts\u00f8vej<br \/>\nDK-3500 V\u00e6rl\u00f8se<br \/>\nTel.: ++ 45 &#8211; 44 48 06 04<br \/>\n<a href=\"mailto:jukd@vaerloesesogn.dk\">jukd@vaerloesesogn.dk<\/a><br \/>\n<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Advent 15. Dezember 2002 Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 11, 2-10 verfa\u00dft von Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b (D\u00e4nemark) Liebe Gemeinde! 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