{"id":9269,"date":"2021-02-07T19:49:44","date_gmt":"2021-02-07T19:49:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9269"},"modified":"2022-10-02T16:03:27","modified_gmt":"2022-10-02T14:03:27","slug":"matthaeus-11-2-6-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-11-2-6-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 11, 2-6"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\"><b>&#8218;Wir haben Gottes Spuren festgestellt&#8216;<\/b><\/p>\n<p align=\"left\">&#8222;Als aber Johannes im Gef\u00e4ngnis von den Werken<br \/>\nChristi h\u00f6rte, sandte er seine J\u00fcnger und lie\u00df ihn fragen:<br \/>\nBist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?&#8220;<br \/>\nJesus antwortete und sprach zu ihnen: &#8222;Geht hin und sagt Johannes<br \/>\nwieder, was ihr h\u00f6rt und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Auss\u00e4tzige<br \/>\nwerden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf, und den Armen wird<br \/>\ndas Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir \u00e4rgert.&#8220;&#8220;<\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p align=\"left\">seit fast 6 Monaten sitzt der Freund einer Frau in Untersuchungshaft;<br \/>\nihm wird ein Wirtschaftsdelikt vorgeworfen: die Steuerfahndung sucht nach<br \/>\nBeweisen f\u00fcr seine Verstrickung in einen Betrugsfall.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Frau ist v\u00f6llig fertig. Ihr Freund ist weg von<br \/>\nder Bildfl\u00e4che, es gibt wochenlang keinen Kontakt, aber ihre Gedanken<br \/>\nkreisen nat\u00fcrlich fast den ganzen Tag um ihn: Sorgen, M\u00f6glichkeiten,<br \/>\nChancen. Er kann \u00fcberhaupt keinen Kontakt aufnehmen mit ihr &#8211; jedenfalls<br \/>\nnicht ohne da\u00df andere mith\u00f6ren oder -lesen, denn es k\u00f6nnte<br \/>\nja was Belastendes, was Gerichts-Verwertbares dabei sein. Alle zwei Wochen<br \/>\ndarf sie ihn eine halbe Stunde besuchen &#8211; und auch da sind sie nicht allein,<br \/>\nsondern ein Mitarbeiter der Steuerfahndung sitzt daneben.<\/p>\n<p align=\"left\">&#8218;Als Johannes im Gef\u00e4ngnis sa\u00df und vom Wirken<br \/>\ndes Jesus Christus h\u00f6rte&#8216; (ich frage mich: wie h\u00f6rte er das?),<br \/>\nda &#8217;sandte er seine J\u00fcnger&#8216; (ich frage mich: wie sandte er sie?)<br \/>\n&#8218;und lie\u00df ihn fragen&#8216; &#8211; und &#8218;Jesus antwortete: geht und sagt Johannes&#8216;<br \/>\n&#8211;<\/p>\n<p align=\"left\">&#8211; Ja, das scheint leichter m\u00f6glich gewesen zu sein<br \/>\nals heutzutage bei Untersuchungsh\u00e4ftlingen, die allenfalls mit ihren<br \/>\nAnw\u00e4lten ungest\u00f6rt reden k\u00f6nnen. Der Bibeltext geht offensichtlich<br \/>\ndavon aus, da\u00df Johannes zwar im Kerker sitzt, aber Kontakte pflegen<br \/>\nkann, Leute schicken, Erkundigungen einholen kann, und da\u00df ihm Antworten<br \/>\n\u00fcbermittelt werden konnten.<\/p>\n<p align=\"left\">Was f\u00fcr eine Chance hat so ein Untersuchungs-H\u00e4ftling?<br \/>\nNimmt er am Leben teil? Oder ist er im Grunde schon abgemeldet, weg vom<br \/>\nFenster &#8211; wird nicht mehr ernst genommen?<\/p>\n<p align=\"left\">Worauf wartet ein Mensch im Gef\u00e4ngnis? Worauf wartet<br \/>\nJohannes? &#8218;Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen<br \/>\nwarten?&#8216;<\/p>\n<p align=\"left\">Wer von seiner Unschuld \u00fcberzeugt ist, der hat &#8211; so<br \/>\nstelle ich mir vor &#8211; die einigerma\u00dfen begr\u00fcndete Hoffnung auf<br \/>\nFreispruch nach einem Gerichtsverfahren. Freispruch von Anklagen, Vorw\u00fcrfen<br \/>\n&#8211; jedenfalls von den Vorw\u00fcrfen der Anklage-Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p align=\"left\">Ob auch Freispruch von \u00c4ngsten dabei ist? Freispruch<br \/>\nvon Selbst-Vorw\u00fcrfen? Bestehen da Hoffnungen, begr\u00fcndete Hoffnungen<br \/>\nwom\u00f6glich?<\/p>\n<p align=\"left\">Was sind die Hoffnungen der Gefangenen? Hoffnung auf Erl\u00f6sung,<br \/>\nauf Rettung, auf einen, &#8218;der da kommen soll&#8216;?<\/p>\n<p align=\"left\">Es m\u00fcssen ja gar nicht solche Gefangenen sein, die<br \/>\nvon Beh\u00f6rden hinter Gitter gesperrt wurden.<br \/>\nEs k\u00f6nnen ja auch Menschen vom Zufall der Geburt, der Herkunft, der<br \/>\nGeschichte in Abh\u00e4ngigkeiten und Zw\u00e4nge gesperrt werden, die<br \/>\nihre Freiheit einschr\u00e4nken oder zerst\u00f6ren.<br \/>\nEs k\u00f6nnen ja auch Menschen von ihrer Angst in die Enge getrieben<br \/>\nwerden, in der sie erstarrt sitzen &#8211; ganz ohne Gitter.<br \/>\nEs k\u00f6nnen ja auch Menschen von ihren Mitmenschen in eine Ecke gesperrt<br \/>\nwerden, aus der sie ohne Hilfe nicht mehr herauskommen.<\/p>\n<p align=\"left\">Welche Hoffnung haben also die Gefangenen? Welche Art von<br \/>\nFreispruch brauchen sie? Und worauf ist die Hoffnung gegr\u00fcndet?<br \/>\nOrdentliche Gerichte helfen da nicht weiter, das wird uns schon deutlich.<br \/>\nAber welche Instanz, welches Gericht dann?<\/p>\n<p align=\"left\">Gottes Reich ist mitten unter uns schon da! Und zwar in<br \/>\neben diesen tollen Geschichten: &#8218;Blinde sehen und Lahme gehen, Auss\u00e4tzige<br \/>\nwerden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf, und den Armen wird<br \/>\ndas Evangelium gepredigt&#8216;: wo wir erleben, wie Verlierern geholfen wird,<br \/>\nwie Gescheiterte neue Chancen bekommen, da glimmt es auf, das Himmelreich,<br \/>\nda sind wir schon l\u00e4ngst mittendrin. Wo wir merken, da\u00df es<br \/>\nandere, neue M\u00f6glichkeiten gibt, wo wir sp\u00fcren, wie wir herausgezogen<br \/>\nwerden aus Unmut und Verzweiflung, als L\u00e4hmung und Starre, wo Gott<br \/>\nuns gegen die Resignation stark macht &#8211; da werden dann selbst die Toten<br \/>\nnicht vergessen, sie stehen auf, haben noch was zu sagen: die Alternativen<br \/>\ndie Gott uns bietet, sind immer noch mehr &#8211; und noch anders &#8211; als wir<br \/>\nuns das vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"left\">Johannes fragte nach dem, &#8218;der da kommen soll&#8216;. Das war<br \/>\nseine Hoffnung &#8211; sonst m\u00fc\u00dfte er &#8218;auf einen anderen warten&#8216;.<br \/>\nWir warten auf den, der schon unterwegs ist, der sich auf den Weg gemacht<br \/>\nhat und zu uns kommt. Wir wissen, wer es ist &#8211; und wir wissen, was er<br \/>\nuns bringt:<\/p>\n<p align=\"left\">Es ist Gott, der in Jesus Christus zu uns Menschen gekommen<br \/>\nist, und der in eben diesem Jesus Christus als Richter, Erl\u00f6ser und<br \/>\nVollender der Welt wiederkommt.<\/p>\n<p align=\"left\">Das ist unsere Hoffnung: Wir warten auf den, der da kommt<br \/>\n&#8211; der da gewi\u00dflich kommt!<br \/>\nDas ist unser Ziel: Wir werden beurteilt &#8211; nicht nach dem, was wir vor<br \/>\nuns selbst sind, sondern nach dem, was wir in Gottes Augen sind.<br \/>\nDas ist unsere Bestimmung: wir werden befreit &#8211; egal welche Gitter oder<br \/>\nZw\u00e4nge uns binden; wir werden heil und ganz gemacht &#8211; egal wie zerschunden<br \/>\nund kaputt wir sind.<\/p>\n<p align=\"left\">So wird auch f\u00fcr uns wahr, was die J\u00fcnger des<br \/>\nJohannes geh\u00f6rt und gesehen haben: &#8218;Blinde sehen und Lahme gehen,<br \/>\nAuss\u00e4tzige werden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf, und<br \/>\nden Armen wird das Evangelium gepredigt&#8216;.<br \/>\nDas ist die Wirklichkeit Gottes, die vielleicht manchmal hinter der Wirklichkeit<br \/>\nder Welt versteckt ist, die aber immer \u00fcber der Wirklichkeit der<br \/>\nWelt steht.<\/p>\n<p align=\"left\">Advent: wer dieses Nahekommen Gottes sp\u00fcren, mitf\u00fchlen<br \/>\nund glauben kann, der kann dann auch die N\u00e4he Gottes aushalten, der<br \/>\nkann sich darauf freuen und sie genie\u00dfen: &#8218;Selig ist, wer sich nicht<br \/>\nan mir \u00e4rgert&#8216;.<br \/>\nAdvent: nicht wie Johannes auf die \u00fcblen Zeichen sehen und das Weltgericht,<br \/>\nden Welt-Untergang f\u00fcrchten, sondern auf die Gegenwart Gottes unter<br \/>\nden Menschen achten, den Welt-Aufgang, das anbrechende Himmelreich erkennen;<\/p>\n<p>Advent: nicht nur auf all das zeigen, was sich \u00e4ndern mu\u00df,<br \/>\nsondern das sehen, was sich schon ver\u00e4ndert hat.<br \/>\nAdvent: sehen, wie die Gegenwart sich lohnt &#8211; und dennoch die Sehnsucht<br \/>\nnach der Vollendung sp\u00fcren.<\/p>\n<p align=\"left\">Johannes im Gef\u00e4ngnis &#8211; und der Freund unserer Freundin:<br \/>\nich kann mir vorstellen, welche Weltuntergangs-Stimmung sie gefangen h\u00e4lt.<br \/>\nIch kann mir vorstellen, welche Zweifel, auch welche Selbstzweifel da<br \/>\nnagen. Ich kann mir vorstellen, wie die Sehnsucht nach Gewi\u00dfheit<br \/>\nimmer gr\u00f6\u00dfer wird &#8211; welche Gewi\u00dfheit da auch immer kommen<br \/>\nmag.<\/p>\n<p align=\"left\">Jesus beantwortet die Frage nach der Gewi\u00dfheit f\u00fcr<br \/>\ndie Zukunft mit dem Hinweis auf die Gegenwart: Jetzt ist die Zeit des<br \/>\nHeils! Schau, was du siehst und erlebst, und mach dir selbst ein Bild!<br \/>\nDeute selber, was du erf\u00e4hrst &#8211; und &#8217;selig ist, wer sich nicht an<br \/>\nmir \u00e4rgert&#8216;.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Sehnsucht bleibt &#8211; Gott l\u00f6st sie nicht auf. Die<br \/>\nGewi\u00dfheit k\u00f6nnen wir nur pers\u00f6nlich erlangen &#8211; nicht als<br \/>\nfertiges P\u00e4ckchen in Empfang nehmen.<\/p>\n<p align=\"left\">Aber gerade das ist auch Advent: die Sehnsucht und das Warten<br \/>\nauf die Gewi\u00dfheit, die immer wieder neu gesucht werden mu\u00df.<br \/>\nDas ist das Spannende auch an dieser Sehnsucht: sie wird erf\u00fcllt<br \/>\n&#8211; aber nicht so ganz, so da\u00df sie eben wiederkommen kann, uns ziehen,<br \/>\nuns bewegen, uns ausrichten auf Gott.<\/p>\n<p align=\"left\">Wir k\u00f6nnen, wenn wir unsere Sinne aufrichten, die Spuren<br \/>\nGottes in dieser Welt finden: die kleinen Zeichen, da\u00df da hinter<br \/>\nder Wirklichkeit noch eine andere Wahrheit zu finden ist, die uns zeigen<br \/>\nwill: Gott ist nah, er st\u00fctzt und h\u00e4lt, weil er uns liebt. Er<br \/>\nverwandelt uns und die Welt &#8211; langsam und m\u00fchsam &#8211; in seine Welt.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Geschichte mit der Frau und ihrem inhaftierten Freund<br \/>\ndauert noch an. Ein Happy-End ist nicht zu berichten. Die Sorge, die Fragen,<br \/>\ndie Angst und Not bleiben bestehen.<br \/>\nIst es eine dieser Spuren Gottes, da\u00df er st\u00fctzt und h\u00e4lt<br \/>\n&#8211; mitten in diese Situation? Ist es eine Spur Gottes, da\u00df sie durchh\u00e4lt,<br \/>\nda\u00df sie zu ihm h\u00e4lt, da\u00df sie ihn weiter besucht, sich<br \/>\num seine Sache k\u00fcmmert?<\/p>\n<p align=\"left\">Lassen Sie uns die Ohren, die Augen, alle Sinne weit aufmachen<br \/>\n&#8211; und Gottes N\u00e4he zu uns Menschen finden: seine N\u00e4he, die uns<br \/>\nstark macht, die uns verwandelt, die uns richtet &#8211; und rettet.<\/p>\n<p align=\"left\">Amen.<\/p>\n<p align=\"left\">Lied: Wir haben Gottes Spuren festgestellt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Andreas Kern<br \/>\n<a href=\"mailto:A-Kern@t-online.de\">A-Kern@t-online.de <\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8218;Wir haben Gottes Spuren festgestellt&#8216; &#8222;Als aber Johannes im Gef\u00e4ngnis von den Werken Christi h\u00f6rte, sandte er seine J\u00fcnger und lie\u00df ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?&#8220; Jesus antwortete und sprach zu ihnen: &#8222;Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr h\u00f6rt und seht: Blinde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,616,1,727,114,408,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9269","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-matthaeus","category-3-advent","category-aktuelle","category-archiv","category-deut","category-kapitel-11-chapter-11-matthaeus","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9269","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9269"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9269\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13790,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9269\/revisions\/13790"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9269"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9269"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9269"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9269"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9269"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9269"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9269"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}