{"id":9273,"date":"2021-02-07T19:49:50","date_gmt":"2021-02-07T19:49:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9273"},"modified":"2022-09-15T23:58:31","modified_gmt":"2022-09-15T21:58:31","slug":"lukas-1-39-45-46-55-56-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1-39-45-46-55-56-2\/","title":{"rendered":"Lukas 1, (39-45) 46-55 (56)"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">4<\/span><span style=\"color: #000099;\">. Advent, 22. Dezember 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber Lukas 1, (39-45) 46-55 (56), verfa\u00dft von Reiner Kalmbach (Patagonien \/ Argentinien)<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><b><\/b><b><br \/>\n<a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/freundesbrief-rio-negro-2.pdf\">Zur Situation in Argentinien, Freundesbrief aus der Gemeinde in Rio Negro<\/a><\/b><\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde:<\/p>\n<p>Eine Predigt sollte ich ausarbeiten, eine Predigt die auf der einen Seite eine ganz besondere Situation &#8222;zum klingen&#8220; bringt und gleichzeitig f\u00fcr Christen und Christinnen in Deutschland verst\u00e4ndlich sein soll\u2026Von welcher besonderen Situation ist hier die Rede? Nun, ich sitze in der s\u00fcdlichsten lutherischen Kirchengemeinde der Welt, um genauer zu sein: in Patagonien, dem s\u00fcdlichen Teil Argentiniens, diesem Land, wundersch\u00f6n und tragisch zugleich\u2026<br \/>\nDann habe ich dieses Wort gelesen, immer und immer wieder, ich habe es gesungen.., das Lied der Maria und dann hab ich einfach aufgeschrieben, was mir dazu einfiel:<br \/>\n&#8222;\u2026vergessen, ausgegrenzt, Frau, Gewalt, Verzweiflung, Resignation, Angst, ohne Hoffnung,Tr\u00e4nen\u2026,Hunger, Menschenrechte\u2026, mit F\u00fcssen getreten, Schuld\u2026, aber auch: hereinholen, erh\u00f6hen, wertsch\u00e4tzen, ehren, Gerechtigkeit, W\u00fcrde, Freude, Lachen, Feiern, abwischen\u2026die Tr\u00e4nen, angesehen von und vor \u2026Gott\u2026 in der Welt, Gott bei uns\u2026, Gott mit uns\u2026<\/p>\n<p>(Textlesung)<\/p>\n<p><b>Wenn die Seele singt\u2026<\/b><\/p>\n<p>&#8222;\u2026wer viel leidet, macht die tiefsten Erfahrungen mit Gott\u2026&#8220;, sagte mir einmal eine alte Frau. Ja, das stimmt wohl und so verstehe ich das Lied der Maria, ihren &#8222;Lobgesang&#8220;, als eine Antwort auf ihre Erfahrungen mit Gott.<\/p>\n<p>Wer hier lebt in diesem Land, in diesem Kontinent, ausgebeutet 500 Jahre lang und noch mehr\u2026, wer die Gesichter der schwer arbeitenden Frauen sieht, diese Gesichter, alterslos, das letzte L\u00e4cheln l\u00e4ngst vergessen\u2026, Frauen die sich um zehn Kinder k\u00fcmmern, drei Jobs gleichzeitig haben und sich nachts gegen ihre gewaltt\u00e4tigen M\u00e4nner wehren m\u00fcssen\u2026, wer hier lebt der liest, der singt Marias Lied ganz neu, da verschwindet alles mystische, da werden pl\u00f6tzlich alle theologischen Deutungsversuche unwichtig, da beginnt man zu &#8222;sehen&#8220;, im Sinne von &#8222;verstehen&#8220;.<\/p>\n<p>Maria singt, ihre Seele singt, es bleibt ihr gar nichts anderes \u00fcbrig, als zu singen, diesen wundersch\u00f6nen Psalm.., weil Gott sie angesehen hat\u2026! Er, der &#8222;M\u00e4nnergott&#8220; zeigt sich ihr in seiner Wirklichkeit, wie er tats\u00e4chlich ist\u2026, nein: schon immer war!<\/p>\n<p>Einmal fragte mich jemand: &#8222;\u2026h\u00e4tte Jesus auch einen anderen, einen &#8222;gew\u00f6hnlichen&#8220; Weg w\u00e4hlen k\u00f6nnen, war das Kreuz f\u00fcr ihn unausweichlich\u2026?&#8220; Ich denke, er hat diesen Weg frei gew\u00e4hlt, obwohl er wusste, dass dieser ihn direkt ans Kreuz f\u00fchren w\u00fcrde. In dieser Entscheidung wird f\u00fcr alle sichtbar wie Gott wirklich ist: er nimmt Partei f\u00fcr das Leben und er gibt ihm seine W\u00fcrde, weil ER die Ursache des Lebens ist. Maria singt, weil ER, die Ursache allen Lebens, ihr endlich die ihr zustehende W\u00fcrde verleiht.<br \/>\nDas ist die Gotteserfahrung die die Menschen aller Zeiten immer wieder machen durften\u2026<\/p>\n<p><b>\u2026wenn die Vergessenen klagen\u2026<\/b><\/p>\n<p>dann h\u00f6rt und sieht ER\u2026; und dieses Klagen bleibt nicht ohne Antwort: &#8222;Ich habe das Elend meines Volkes in \u00c4gypten gesehen und ihr Geschrei \u00fcber ihre Bedr\u00e4nger geh\u00f6rt, ich habe ihre Leiden erkannt\u2026&#8220; , sagt Gott zu Mose und es ist diese Urerfahrung: <b>Gott will befreien!<\/b><\/p>\n<p>Warum nur wollen wir dieser Botschaft immer wieder die &#8222;Spitze&#8220; nehmen, warum k\u00f6nnen wir sie nicht &#8222;aushalten&#8220;\u2026? Warum m\u00fcssen die christlichen Theologen eine &#8222;Theologie der Befreiung&#8220; erfinden.., gibt es denn eine andere\u2026?<\/p>\n<p>Luther sagt: &#8222;Daher kommt\u00b4s, dass Gottes Augen nur in die Tiefe, nicht in die H\u00f6he sehen,\u2026&#8220; &#8222;Darum muss er notwendig in sich selbst und unter sich sehen, und je tiefer jemand unter ihm ist, desto besser sieht er ihn.&#8220;<br \/>\nTreffender kann man es nicht formulieren!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich diese Predigt &#8222;zu Papier&#8220; bringe, sterben hier in Argentinien Kinder und alte Menschen an Hunger; ja, in Argentinien, der einstige &#8222;Futternapf&#8220; f\u00fcr das hungernde Europa. In den n\u00e4chsten Monaten kommen \u00fcber 500.000 Babys zur Welt deren M\u00fctter von Unterern\u00e4hrung und Krankheiten geschw\u00e4cht sind\u2026Welche Zukunft haben diese Kinder?, oder die 5,5 Millionen Kinder im Schulalter die nicht jeden Tag zu essen bekommen? Welche Schuld haben diese Kinder oder ihre M\u00fctter, wenn der Weltw\u00e4hrungsfonds, Amerikaner und Europ\u00e4er auf die R\u00fcckzahlung der inmensen Auslandsschulden Argentiniens beharren\u2026?, die im \u00fcbrigen bereits zwei Mal bezahlt wurden (das Problem sind die Wucherzinzen, nicht die eigentlichen Kredite!). Unsere korrupten Politiker und Funktion\u00e4re sind doch die besten Handlanger der multinationalen Firmen mit Sitz in New York, London, Madrid oder Frankfurt\u2026Sie sichern ihnen astronomische Gewinne die dann ungeniert ins Ausland geschafft werden.<\/p>\n<p>Was hat dieser &#8222;Situationsbericht&#8220; mit dem Lobgesang der Maria zu tun? Sehr viel:<b> weil er uns das Ende allen Elends anzeigt\u2026, weil\u2026<\/b><\/p>\n<p><b>Wenn Gott handelt\u2026<\/b><\/p>\n<p>\u2026dann stimmen die Seinen bald in den Lobgesang ein. Ein Gott der handelt, der wirklich eingreift, den habe ich erst hier kennen gelernt.<\/p>\n<p>Als sich die Krise schon ins unbeschreibliche auswuchs, als am 20 Dezember letzten Jahres \u00fcber 40 Kinder, Frauen und M\u00e4nner unter Polizeikn\u00fcppeln und Kugeln starben, versammelten sich die Menschen auf den Pl\u00e4tzen, in den H\u00e4usern und -vor allem- in den Kirchen. Seither gibt es \u00fcberall &#8222;Hoffnungszentren&#8220; in denen sich Menschen treffen und \u00fcber eine neue und bessere Zukunft nachdenken, und nicht nur das: diese Menschen &#8222;sehen&#8220; und &#8222;h\u00f6ren&#8220; und antworten, handeln\u2026Vielleicht werden im Moment tausende von Kinder, M\u00fctter und alte Menschen vor dem Hungertot bewahrt, weil die Hoffnungszentren die wenigen Lebensmittel und Medikamente die zur Verf\u00fcgung stehen, gerecht und unb\u00fcrokratisch verteilen.<\/p>\n<p>Und wir hier, die kleine lutherische Kirchengemeinde mit Altenheim und einer Strassenkinderarbeit und als winzige Minderheit in der absoluten Diaspora, ja, wir k\u00f6nnen nur arbeiten, unsere Mission erf\u00fcllen, weil es in Deutschland Christen und Christinnen gibt, die, bevor sie handeln, nicht die B\u00f6rsennachrichten, oder den letzten politischen Kommentar \u00fcber die Korruption in Argentinien lesen, sondern konkret auf das Klagen der Menschen antworten. Diese Art von sehen, h\u00f6ren und handeln verleiht W\u00fcrde, erh\u00f6ht, richtet auf, gibt Hoffnung zur\u00fcck (und damit Zukunft), und vor allem: das Gef\u00fchl nicht allein zu sein.<\/p>\n<p>Das Magnificat will niemanden &#8222;klein machen&#8220;, sondern es will als Lied unser Herz, das Herz der Beg\u00fcterten dieser Welt, anr\u00fchren, damit wir die Elenden und Niedrigen unter uns (oder in Argentinien), &#8222;ansehen&#8220;, wie Gott es tut.<\/p>\n<p>Ganz wie Maria es sieht: erst vom Ende her werden die &#8222;grossen Dinge&#8220; sichtbar.<br \/>\nBald wird auch unsere Seele singen: Gelobt sei unser Gott!, denn er hat die Niedrigkeit der Seinen angesehen und er hat grosse Dinge an uns getan.., die Korrupten st\u00f6sst er vom Thron und verleiht den Seinen W\u00fcrde, die Gesichter der Frauen werden jung und ihr L\u00e4cheln erf\u00fcllt die Strassen.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Ein kleines Tischgebet das in unserer Kirche sehr bekannt ist:<br \/>\n<b>Segne, Herr unser Brot; und gib Brot denen die Hunger haben und Hunger nach Gerechtigkeit, jenen die Brot haben. <\/b><\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Reiner Kalmbach<br \/>\n<a href=\"mailto:reikal@neunet.com.ar\">reikal@neunet.com.ar<\/a><\/b><\/p>\n<hr \/>\n<p><b><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/freundesbrief-rio-negro-2.pdf\">Zur Situation in Argentinien, Freundesbrief aus der Gemeinde in Rio Negro (PDF)<\/a><\/b><\/p>\n<p><b><a name=\"mail\"><\/a>Aus der E-Mail von Reiner Kalmbach:<\/b><\/p>\n<p>&#8222;&#8230; Es hat mich einige M\u00fche gekostet zwischen &#8222;traditioneller&#8220; und unserer situationsbezogenen Auslegung zu entscheiden. Argentinien befindet sich im Moment, vielleicht wie kein anderes lateinamerikanische Land, an einem Scheidepunkt: entweder wir versinken vollends im Elend und Chaos, und haben sp\u00e4testens im n\u00e4chsten Jahr die Milit\u00e4rs wieder auf der Strasse&#8230;, oder aber wir schaffen es eine neue Basis f\u00fcr eine bessere Gesellschaft aufzubauen. &#8222;Wir&#8220;, das sind die vielen neuen Initiativen und &#8222;ONG&#8220; (nichtstaatl. Organisationen), die Kirchen, aber auch Politiker und Gewerkschafter mit &#8222;Visionen&#8220;.<br \/>\nAuch wenn es noch so merkw\u00fcrdig scheint, die Entscheidung f\u00fcr eine der beiden Wege liegt vor allem beim Ausland. Zehn Jahre lang haben die multinationalen Firmen alles ins Ausland geschafft, das Land wurde buchst\u00e4blich gepl\u00fcndert&#8230;, deshalb wurde die Menem-Regierung immer wieder als &#8222;Mustersch\u00fcler&#8220; des W\u00e4hrungsfonds bezeichnet. Seine Regierung hat daf\u00fcr gesorgt, dass der Ausverkauf m\u00f6glichst reibungslos und gr\u00fcndlich durchgef\u00fchrt werden konnte. Im Gegenzug erhielt Menem Mamutkredite zu Wucherzinzen&#8230;<br \/>\nWir befinden uns gerade im Wahlkampf (im M\u00e4rz n\u00e4chsten Jahres sind die Wahlen). Menem ist wieder im Rennen. Er spielt sich jetzt als der grosse Retter auf. Sollte es die derzeitige Regierung schaffen die Wirtschaft zu stabilisieren, d.h. den Fall zu stoppen, dann h\u00e4tte Menem keine Chance. Deshalb sch\u00fcrt er das Chaos und die Gewalt. Wenn am 20. Dezember wieder die Superm\u00e4rkte gepl\u00fcndert werden, dann ist das von Menem gesteuert. Er hat unbegrenzte Geldmittel zur Verf\u00fcgung und die kommen vor allem aus der amerikanischen und europ\u00e4ischen Grossfinanz.<br \/>\nDas argentinische Volk wurde gedem\u00fctigt, seiner W\u00fcrde beraubt und gerade hier sehen wir als Kirche unsere Aufgabe. Als Kirche der Einwanderer sind wir zu lange &#8222;unter uns&#8220; geblieben. In den letzten Jahren haben wir uns ge\u00f6ffnet und einen Wandel, hin zu einer Kirche des Volkes, erreicht&#8230;..&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Advent, 22. 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