{"id":9297,"date":"2002-12-07T19:49:52","date_gmt":"2002-12-07T18:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9297"},"modified":"2025-04-24T09:41:47","modified_gmt":"2025-04-24T07:41:47","slug":"johannes-1-1-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-1-1-14\/","title":{"rendered":"Johannes 1, 1-14"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">2<\/span><span style=\"color: #000099;\">. Weihnachtstag | 26. Dezember 2002 | Johannes 1,1-14 | Wiegand Wagner |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n<p>Das Bibelwort f\u00fcr unsere Betrachtung heue steht am Anfang dies Johannesevangeliums. Ein Schl\u00fcssel &#8211; Wort. Ein Lied, fast ein Hymnus und aus einer gro\u00dfen Ferne scheint das zu kommen, was da gesagt wird. H\u00f6ren Sie:<\/p>\n<p>Textlesung Joh. 1, 1- 14<br \/>\n(evt. nach Klaus Berger \/ Chrstiane Nord: Das Neue Testament und fr\u00fchchristliche Schriften)<\/p>\n<p>Wort &#8211; Dunkel &#8211; Licht; Anfang und wieder und wieder: das Wort. Es wird nicht m\u00fchelos abgehen mit diesem Bibeltext, aber vielleicht hilft eine kleine praktische Erinnerung ins Betrachten hinein: Von dem W\u00fcstenvater Antonius, einem der heitersten dieser Gestalten, wird erz\u00e4hlt, dass er lange die Einsamkeit gesucht hat. In die W\u00fcste ist er daf\u00fcr gegangen, abseits von allem Leben &#8211; um nahe bei Gott, nur bei Gott zu sein.<\/p>\n<p>Das fanden nun die Menschen da in \u00c4gypten so faszinierend, dass sie hinterhergingen, immer wieder, immer mehr einen zu bestaunen, der ganz mit sich und seinem Gott allein sein will. Immer weiter wurden die Wege, die unser W\u00fcstenvater sich suchen musste, immer mehr kamen sie ihm hinterher. Er packte es nicht, mit seinem Gott allein zu bleiben. Zuletzt suchte er sich einen hohen schroffen Berg, der es ihm erm\u00f6glichte mit sehr wenigen Sch\u00fclern allein zu sein. Dort stand oder sa\u00df der Heilige, betrachtete die Welt um diesen Berg am Rande der W\u00fcste &#8211; nichts sonst.<\/p>\n<p>Nun war das f\u00fcr einen interessierten griechischen Intellektuellen und Theologen, den sp\u00e4teren Bischof Athanasius, gar zu interessant. Er konnte sich nat\u00fcrlich nicht vorstellen, was der Antonius da den ganzen Tag tat &#8211; er hatte ja keine B\u00fccher mit, schlimmer, er konnte nicht einmal lesen, wie kann so einer da stehen und stirbt nicht vor Langeweile.<\/p>\n<p>Als dieser Mensch ihn besuchte, antwortete Antonius auf seine Frage: Sieh doch umher ich sehe und bedenke den ganzen Tag die gro\u00dfen Werke Gottes um mich: &#8222;Wenn ich Gottes Wort lesen will, brauche ich nur hinzuschauen. Offen liegt es vor mir jederzeit.&#8220;<\/p>\n<p>Ich wei\u00df ja nicht, was unser kluger Grieche sich dabei gedacht hat. Man berichtet, dass er zwar mit Antonius Freund geworden sei, sich jedoch bis zu dessen Tod nicht damit anfreunden konnte, dass er sich als echter Sohn eines verm\u00f6genden Fellachen in der W\u00fcste nicht einmal die F\u00fc\u00dfe gewaschen hat. Also stell ich mir das Verstehen zwischen den beiden schwer vor.<\/p>\n<p>Aber was ihn fasziniert hat, war der Abstand mit dem der Heilige da seine Welt aus der Einsamkeit betrachtete und etwas sah, was er, Athanasius, der Kopfarbeiter nicht sehen konnte. Wie Gott in dieser Welt da ist. So einen Abstand braucht es manchmal &#8211; es kann freilich nicht dabei nur bleiben, wie wir sehen werden.<\/p>\n<p>In unserem feierlichen Lied aus dem Johannesevangelium weht dieser Abstand aus den ersten Worten: Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und Gott war das Wort.<\/p>\n<p>Ein Kreisen um Gott &#8211; und um seine Sch\u00f6pfung. Das ist erst einmal alles und will von uns betrachtet sein. Als er sprach, so steht es im ersten Buch Mose, da wurde Licht. Da bildete sich eine Feste \u00fcber der Erde, da erhoben sich Blume, Baum Tier Mond und Sterne &#8211; als er sprach, da wurde es gut.<\/p>\n<p>Wir stehen zwar nicht auf einem hohen Berg und haben auch nicht ganze Tage und Wochen, das zu betrachten &#8211; aber vielleicht sp\u00fcren sie mit mir den langen Atem dieser Verse, mit denen das Johannesevangelium anhebt. &#8211;<\/p>\n<p>Den, den Atem verschl\u00e4gt es uns aber gleich: Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht angenommen. Das Wort Gottes, das Wort wird Leben und Licht und die Finsternis begreift, so etwas sollen wir glauben, begreift nicht, dass Tag wird.<\/p>\n<p>Das kann einem W\u00fcstenvater ja nicht passieren. Der sieht die Werke Gottes. Das kann auch einem Tier auf dem Feld oder im Wald nicht passieren. Es regt sich wenn die Finsternis weicht und sp\u00fcrt vielleicht die Werke Gottes.<\/p>\n<p>Das, liebe Mitmenschen kann nur uns passieren: Dass das Licht sich erhebt und die Finsternis es nicht merkt. Das ist jetzt allerdings auch das Ende davon, diese S\u00e4tze so zu verstehen, wie ein gro\u00dfes Sch\u00f6pfungsschauspiel.<\/p>\n<p>Denn was hier geschieht, kann vermutlich nur <i>in<\/i> uns passieren: Finstere Verzweiflung, finstere Pl\u00e4ne schlie\u00dfen uns ein und wir merken nicht begreifen nicht, dass da ein Weg herausf\u00fchrt, ja dass da sogar ein Mensch ist, der uns hinausf\u00fchren will &#8211; wir bleiben verschlossen wie wir sind, in uns selbst, in unserem Kummer oder unserem Stress. Es gibt so viele Finsternisse.<\/p>\n<p>Unser Lied vom Geschehen des Wortes Gottes wird jetzt allerdings unterbrochen. Wir sollen anscheinend nicht ohne ein <i>Zeichen<\/i> bleiben, was hier vorgeht:<\/p>\n<p>Da ist gleichsam ein Anker in der menschlichen Geschichte geworfen: Was ist denn gemeint: Ach Johannes. Es trat ein Mensch auf, von Gott gesandt, der hie\u00df Johannes. ( Zit. V. 6-8) Nun wird manches deutlich. dieser Johannes und sein Kamelhaarmantel &#8211; mit ihm kommt manches mit:<\/p>\n<p>Dessen Mutter Elisabeth. Und Maria, die sie besucht hat und schwanger war. Und da treffen wir auch das Licht wieder; das den Hirten aufscheint und die Magier aus dem Osten geleitet hat. Und Engel und &#8222;Ehre sei Gott in der H\u00f6he&#8220;. Und &#8222;Ein Kind ist geboren&#8220;<\/p>\n<p>Mit diesem Zeichen k\u00f6nnen wir jetzt merken, was es mit dem Licht in der Finsternis auf sich hat. Weihnachten! Ja.<\/p>\n<p>Wir haben mit dem was uns vom Wort gesagt ist &#8211; das Licht scheint in der Finsternis &#8211; eine Weihnachtsgeschichte geh\u00f6rt. Aber ohne Hirten, ohne K\u00f6nige. &#8211; ??. !<\/p>\n<p>Vielmehr haben wir sie mit einer Erfahrung zusammen geh\u00f6rt, die seit Johannes dem Evangelienerz\u00e4hler viele Menschen gemacht haben und die auch wir gut verstehen k\u00f6nnen. Es kann Weihnachten werden und es kann das Licht in der Finsternis aufleuchten, aber wir merken es ja nicht. F\u00fcr uns bleibt es dunkel.<\/p>\n<p>Diese Erfahrung, liebe Gemeinde machen heute nicht nur Menschen, die fern vom Glauben sind. Diese Erfahrung kann leider jede und jeder von uns machen. Und heute teilen so viele Menschen diese Erfahrung, dass wir von Gl\u00fcck sagen k\u00f6nnen, wenn wir trotzdem manchmal das Licht aufgehen sehen. Wenn wir wissen, dass es da ist.das Licht: Gott mit seinem Wort. Jesus, der uns hinaus leiten will aus der Finsternis, die uns so oft umgibt.<\/p>\n<p>Ich denke dabei nun nicht zuerst an die Finsternis, die davon kommt, dass Menschen b\u00f6se sind. Das gibt es und damit leben wir. Aber ich vermute, dass viel mehr Menschen nicht b\u00f6se sind oder sein wollen, sondern kein Licht, keine Perspektive und Zukunft sehen. Daraus kommt freilich auch B\u00f6ses. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, wenn wir, wenn viele den Weg nicht wissen und sehen, der vor uns ist. \u00c4rgste Verwirrung!<\/p>\n<p>Und viel mehr als &#8222;gegen das B\u00f6se&#8220; ist doch Jesus unser Christus da, um den Weg zu zeigen, den wir gehen k\u00f6nnen und sollen. Den Weg zu anderen Menschen, die auch den Ausweg suchen. Und zu Gott, der ihn finden l\u00e4sst. Von ihm, Christus, ist die Rede, wann unser Lied nun wieder ansetzt: &#8222;Aber einer war wirklich das Licht, das jedem Menschen leuchtet.&#8220; Auch wenn es eine Welt nicht erkennt und ihn nicht aufnehmen will oder kann.<\/p>\n<p>Wir werden mit diesen S\u00e4tzen gerade hingef\u00fchrt zu dem Hauptsatz unseres gro\u00dfen Liedes vom Licht und vom Wort und von Gott: Und das Wort erschien in einem Menschen. Und wohnte unter uns und wir sahen seine Klarheit. &#8211;<br \/>\nMit Antonius haben wir vorhin \u00fcber weites Land geschaut. Langer Atem war das Wichtigste. Das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.<\/p>\n<p>Jetzt zeigt sich, dass das nicht das Wichtigste ist, was Gottes Wort von uns will: den langen Atem haben um Ihn und sein Wort zu betrachten. Entscheidend f\u00fcr die ganze Geschichte, die mit diesem Lied beginnt, wird nun, dass Gott aus seinem langen Atem heraus, aus den gro\u00dfen Werken der Jahrhunderte heraus, bei uns Menschen ankommt. &#8211; Wohnt. Bleibt und mitgeht.<\/p>\n<p>So. Jetzt ist der Schl\u00fcssel \u00fcbergeben &#8211; keine andere Aufgabe hat dieses Lied vom Schicksal des Wortes Gottes von Anfang der Welt bis hin zu den Menschen. Einen Schl\u00fcssel zu geben f\u00fcr die gro\u00dfe Geschichte von Jesus, der aus Nazareth kam und nach Jerusalem ging. Sie k\u00f6nnen es alles lesen, wenn Sie das Evangelium lesen. Aber vergessen Sie den Schl\u00fcssel nicht, den der Evangelienerz\u00e4hler uns mit seinem Anfang gibt:<\/p>\n<p>Gott hat nicht, wie ein W\u00fcstenvater weit weg von allem sein wollen, er hat sich unter uns Wohnung gesucht. Ein leichtes Haus \u00fcbrigens. Johannes braucht einen Ausdruck f\u00fcr Wohnen, den man auch mit \u201azelten&#8216; \u00fcbersetzen kann. &#8222;Wohnte unter uns&#8220;, das meint nicht z.B. die Stiftskirche in Loccum oder andere schwere Steinbauten, sondern meint uns dort, wo wir nach dem Gottesdienst hingehen. Wo Menschen leben.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das ?<\/p>\n<p>Dass es nicht finster bleiben muss. &#8211;<br \/>\nIch wei\u00df nicht, welche Finsternis Sie in diesen Tagen belastet, ich will dar\u00fcber auch nicht spekulieren. Ich wei\u00df nur, dass viele Menschen und auch ich Gott gleichsam am Wort nehmen k\u00f6nnen und sagen: Jetzt musst Du bei mir bleiben. Und dann langen Atem gewinnen. Das ist der Schl\u00fcssel. Zum Evangelium und zu dem Gott, der bei uns Wohnung nimmt.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hle zum Abschluss von einer sehr allt\u00e4glichen Frau. Sie trifft einen Mann als sie unterwegs ist um Lebensmittel zu holen. Der will von Ihr etwas zu trinken haben und im Gespr\u00e4ch zeigt sich, dass er ihre Finsternis genau kennt. Sie hat es nicht gut mit M\u00e4nnern und kein Verh\u00e4ltnis will ihr gelingen. Und im Gespr\u00e4ch mit ihm sp\u00fcrt sie, dass er sie nicht verachtet sondern auf einen Ausweg weist: In Gottes N\u00e4he kannst Du mit dem, was ausweglos scheint, leben lernen. F\u00fcr unsere Frau ist das etwas Neues, das sie unbedingt erz\u00e4hlen muss. Gott so in Anspruch nehmen, dass deutlich wird: Er wohnt bei mir. Mit ihm kann ich mit meinen Sorgen leben lernen &#8211; und den Weg finden, den ich finden kann, den ich gehen soll. Gott wird mich aus der N\u00e4he geleiten. Das ist das Evangelium. Ist was mit Jesus gemeint ist. Das feiern wir zu Weihnachten<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes, h\u00f6her als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. AMEN<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Wiegand Wagner<br \/>\n<a href=\"mailto:Wiegand.Wagner@evlka.de\">Wiegand.Wagner@evlka.de<\/a><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Weihnachtstag | 26. Dezember 2002 | Johannes 1,1-14 | Wiegand Wagner | Liebe Gemeinde Das Bibelwort f\u00fcr unsere Betrachtung heue steht am Anfang dies Johannesevangeliums. Ein Schl\u00fcssel &#8211; Wort. Ein Lied, fast ein Hymnus und aus einer gro\u00dfen Ferne scheint das zu kommen, was da gesagt wird. 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