{"id":9306,"date":"2002-12-07T19:49:46","date_gmt":"2002-12-07T18:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9306"},"modified":"2025-04-24T15:20:21","modified_gmt":"2025-04-24T13:20:21","slug":"nun-lasst-uns-gehn-und-treten-mit-singen-und-mit-beten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/nun-lasst-uns-gehn-und-treten-mit-singen-und-mit-beten\/","title":{"rendered":"&#8222;Nun la\u00dft uns gehn und treten mit Singen und mit Beten&#8220; (EG 58)"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Sylvester |<\/span><span style=\"color: #000099;\"> 31. Dezember 2002 | &#8222;Nun la\u00dft uns gehn und treten mit Singen und mit Beten&#8220; (EG 58) | Reinhard Schmidt-Rost |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Lied 64 Der du die Zeit in H\u00e4nden hast<br \/>\nLied: 7, 1 &#8211; 6 O Heiland, rei\u00df die Himmel auf<br \/>\nLied: 58, 1 &#8211; 7 Nun la\u00dft uns gehn und treten (w\u00e4hrend der Predigt)<br \/>\n58, 8 &#8211; 15 (nach der Predigt)<br \/>\nLied 65 Von guten M\u00e4chten<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Drei\u00dfig Jahre hat der gro\u00dfe Krieg im 17. Jahrhundert in Deutschland<br \/>\ngedauert, Die Verse von Friedrich Spee aus K\u00f6ln, 1623 geschrieben,<br \/>\nkommentieren die Schrecken der ersten Jahre; Paul Gerhardt hat sie alle<br \/>\nmiterlebt, alle drei\u00dfig Jahre, als der Krieg begann, war er 11 Jahre<br \/>\nalt, nun ist er 46, Paul Gerhardt im Jahre 1653, er wird sich sicher manchmal<br \/>\ngewundert haben, dass er das alles \u00fcberlebt hat, was so vielen Menschen<br \/>\ndas Leben kostete, Schlachten, Pest, \u00dcberf\u00e4lle, Pl\u00fcnderung<br \/>\n&#8230;<\/p>\n<p>Man ahnt allenfalls, was an schlimmen Erfahrungen hinter der schlichten<br \/>\nAufforderung stecken mag, die sein Lied er\u00f6ffnet:<\/p>\n<p>Nun la\u00dft uns gehn und treten,<br \/>\nmit Singen und mit Beten,<br \/>\nzum Herrn, der unserm Leben,<br \/>\nbis hierher Kraft gegeben.<\/p>\n<p>Der Dichter ruft zur Sammlung, aber es sind leise T\u00f6ne, kein Appell,<br \/>\nkein Aufruf, kein Marschbefehl: eine schlichte Bitte: Kommt mit, wir wollen<br \/>\nuns einen Moment besinnen, &#8211; und mehr ist es auch heute abend nicht: Kein<br \/>\nFeuerwerk, keine Festrede zur Jahreswende, einfach eine kleine Zeitreise<br \/>\nund ein paar Augenblicke der Besinnung auf Gottes G\u00fcte, die uns bisher<br \/>\ngetragen hat, auch wo wir dachten, es ginge nicht mehr weiter:<\/p>\n<p>Wir gehn dahin und wandern,<br \/>\nvon einem Jahr zum andern<br \/>\nwir leben und gedeihen,<br \/>\nvom alten bis zum neuen<\/p>\n<p>durch soviel Angst und Plagen,<br \/>\ndurch Zittern und durch Zagen,<br \/>\ndurch Krieg und gro\u00dfe Schrecken,<br \/>\ndie alle Welt bedecken.<\/p>\n<p>Alles Klagen und Zagen \u00fcber Wirtschaft und Gesellschaft heute m\u00fc\u00dfte<br \/>\nverstummen, wenn die unter uns, die die sechs Jahre des gro\u00dfen Krieges<br \/>\nim 20. Jh. noch erlebt haben, berichten w\u00fcrden, &#8211; wie haben Sie sich<br \/>\nf\u00fcnf Jahre nach dem Krieg 1950 gef\u00fchlt, was haben Sie in den<br \/>\nJahren der Gewaltherrschaft erlebt damals, haben Sie es fassen k\u00f6nnen,<br \/>\ndavon gekommen zu sein, &#8211; oder waren Sie noch zu jung, um das ganze Ausma\u00df<br \/>\nder Katastrophe und das Wunder Ihrer Errettung zu begreifen?<\/p>\n<p>W\u00fcrden Sie dem Dichter folgen k\u00f6nnen, wenn er schreibt:<\/p>\n<p>&#8222;Denn wie von treuen M\u00fcttern<br \/>\nin schweren Ungewittern<br \/>\ndie Kindlein hier auf Erden<br \/>\nmit Flei\u00df bewahret werden<\/p>\n<p>also auch und nicht minder<br \/>\nl\u00e4sst Gott ihm seine Kinder<br \/>\nwenn Not und Tr\u00fcbsal blitzen<br \/>\nin seinem Scho\u00dfe sitzen. ??<\/p>\n<p>Der Theologe Paul Gerhardt will hier keine Diskussion dar\u00fcber anfangen,<br \/>\nwas mit denen ist, die nicht davon gekommen sind, die in jenem schrecklichen<br \/>\nKrieg gestorben sind, die Gott schon mit starker Hand zum Vaterland gef\u00fchrt<br \/>\nhat, wie Friedrich Spee 30 Jahre zuvor gedichtet hatte, ob das auch Gottes<br \/>\nKinder waren &#8211; oder eher nicht? Paul Gerhardt behandelt nicht die abstrakte<br \/>\nFrage, warum Gott nicht alle Menschen vor gegenseitigen Schrecklichkeiten<br \/>\nbewahrt hat, er hat keine Fragen mehr, &#8211; er kann nach diesen drei\u00dfig<br \/>\nJahren nur feststellen: Ich habe mir mein Leben nicht selbst erhalten<br \/>\nk\u00f6nnen; es h\u00e4tte schon l\u00e4ngst vorbei sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ach H\u00fcter unsres Lebens<br \/>\nf\u00fcrwahr, es ist vergebens<br \/>\nmit unserm Tun und Machen,<br \/>\nwo nicht dein Augen wachen.<\/p>\n<p>Wenn man sich einen Ausschnitt aus der Geschichte des evangelischen Pfarrerstandes<br \/>\naus der Zeit des drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges vor Augen h\u00e4lt,<br \/>\ndann kann man diesen Seufzer der Erleichterung und der Bescheidung sehr<br \/>\ngut verstehen:<br \/>\nPaul Drews, Der evangelische Geistliche in der deutschen Vergangenheit,<br \/>\nS. 76f<\/p>\n<p>&#8222;Die Pfarre war wohl auf jedem Dorf das erste Haus, das der Pl\u00fcnderung<br \/>\nanheim fiel, und was die Soldaten zur\u00fccklie\u00dfen, das nahmen<br \/>\ndie eigenen Pfarrkinder. &#8230; Aus der Predigt eines deprimierten Pfarrers<br \/>\nzitiert der Autor: &gt;Nicht weniger geschiehts, wenn die Kriegs-Bestie<br \/>\nmit ihrem r\u00e4uberischen Pl\u00fcnderungsrachen hin- und wiedergrassiert:<br \/>\nda ists nicht genug, dass die Soldaten den Pfarrern Kisten und K\u00e4sten,<br \/>\nTh\u00fcr und Thor einschlagen und alles, was in ihren Sack taugt, rauben,<br \/>\nsondern wo die hinweg, so schlagen sich erst die Pfarrkinder dem armen<br \/>\nVater ins Haus, meinen, Pfaffengut sei raffen gut, und im tr\u00fcben<br \/>\nsei gut fischen. Da wird alles fein rein und sauber, was der Soldat nicht<br \/>\nangesehen, aufger\u00e4umt, damit nur bei Zeiten das Haus zum Wiedereinzug<br \/>\ngereinigt werde.&lt; &#8230; was sich etwa ein Pfarrer erspart hatte, davon<br \/>\nblieb ihm da, wo der Krieg und das Kriegsvolk sich l\u00e4nger breit machten,<br \/>\nauch nicht ein roter Heller.&#8220; Und \u00dcbergriffe gegen Personen<br \/>\nblieben nicht aus.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass nach solchen Erlebnissen und der Einsicht in die Grenzen<br \/>\nmenschlichen Tuns und Machens nun das Lob dessen folgt, dem man alles<br \/>\nGute zuschreiben mu\u00df, wenn man solche Greueltaten von Menschen an<br \/>\nMenschen wider Erwarten doch \u00fcberlebt hat.<\/p>\n<p>Gelobt sei deine Treue,<br \/>\ndie alle Morgen neue<br \/>\nLob sei den starken H\u00e4nden,<br \/>\ndie alles Herzleid wenden.<\/p>\n<p>Es ist eine ganz subjektive, ganz pers\u00f6nliche Aussage: Mein Leid<br \/>\nhaben die starken H\u00e4nde gewendet, nicht aller Menschen Leid, auch<br \/>\nnicht das Leid der Familien, die sich am Sonntag zur Trauerfeier im M\u00fcnster<br \/>\nversammelten, nicht das Leid der vielen Pflegebed\u00fcrftigen, die auch<br \/>\nin dieser Stunde auf ein gn\u00e4diges Ende hoffen, oder noch an den letzten<br \/>\nStunden und Tagen ihres Lebens h\u00e4ngen &#8211; und auch Paul Gerhardt formuliert<br \/>\nvorsichtig: Die H\u00e4nde Gottes haben mein Leid nicht v\u00f6llig verhindert,<br \/>\nsondern gewendet, ver\u00e4ndert &#8230;<\/p>\n<p>Lassen Sie uns dieser pers\u00f6nlichen Erfahrung nachsinnen und die<br \/>\nersten Verse des Liedes singen: 58, 1 &#8211; 7<\/p>\n<p>Erst auf diesem Untergrund und Hintergrund individueller Erfahrung folgen<br \/>\nnun die Bitten; sie umspannen das ganze Leben; wir wollen sie zum Abschlu\u00df<br \/>\nder Predigt als F\u00fcrbitten-Gebet singen, und jetzt nur die zusammenfassende<br \/>\nund wichtigste lesen:<\/p>\n<p>Und endlich, was das Meiste,<br \/>\nf\u00fcll uns mit Deinem Geiste,<br \/>\nder uns hier herrlich ziere<br \/>\nund dort zum Himmel f\u00fchre.<\/p>\n<p>Das Wichtigste und Kunstvollste an dieser Aussage ist f\u00fcr mich immer<br \/>\nwieder, wie Gerhardt hier zusammenh\u00e4lt, was uns sonst oft auseinanderf\u00e4llt:<br \/>\nDas gute Tun der Menschen und die Wirksamkeit Gottes: Sie sind kein Gegensatz,<br \/>\nschlie\u00dfen sich nicht gegenseitig aus; die Aktivit\u00e4t der Menschen<br \/>\nwird nicht von Gottes Allmacht geg\u00e4ngelt oder gar erstickt, sondern<br \/>\nGottes Geist f\u00fchrt die Menschen zu einem sinnvollen, menschw\u00fcrdigen<br \/>\nund Menschen dienenden Handeln. Wie Kraftnahrung oder ein Vitamintrunk<br \/>\ndie Grundlage von gro\u00dfen Leistungen sein kann, so kann Gottes Geist<br \/>\nin den Menschen zu besonderen Leistungen und Diensten ermutigen, &#8211; mu\u00df<br \/>\nes aber nicht.<\/p>\n<p>Was bewirkt Gottes Geist in uns und unter uns?<\/p>\n<p>In jedem Fall: Nicht-Selbstverst\u00e4ndliches &#8211; und gelegentlich \u00dcberraschendes,<br \/>\nUnerwartetes.<br \/>\nDazu geh\u00f6rt schon die Gemeinschaft in dieser Kirche, dass Menschen,<br \/>\ndie sich im Alltag im allgemeinen wenig begegnen, vielleicht mal zuf\u00e4llig<br \/>\nauf der Stra\u00dfe oder in den G\u00e4ngen der Universit\u00e4t, dass<br \/>\nsie sich zusammenfinden und von dieser fremden Gemeinschaft f\u00fcr eine<br \/>\nStunde eine Anregung oder eine Beruhigung, jedenfalls eine St\u00e4rkung<br \/>\nf\u00fcr ihren weiteren Lebensweg erhoffen, das bewirkt Gottes Geist durch<br \/>\nsein vertrauenerweckendes Wort. Auch und gerade wenn man nicht in allen<br \/>\nEinzelheiten des Alltags einer Meinung ist, so ist diese Gemeinschaft<br \/>\nim Geiste um so wichtiger.<br \/>\nEs ist eine Gemeinschaft von Suchenden, die nicht schon gefunden haben<br \/>\nm\u00fcssen, sondern nach der Grundlage f\u00fcr ihr Leben suchen.<\/p>\n<p>Aber auch au\u00dferhalb einer solche Gemeinde im Gottesdienst ist Gottes<br \/>\nGeist ein Geist der Gemeinschaft, der Menschen zusammenf\u00fchrt, der<br \/>\nG\u00fcte und Barmherzigkeit hervorlockt, wo Mi\u00dftrauen und Distanz<br \/>\n\u00fcblicherweise zu finden sind. Es ist Gottes Geist, wenn neuer Lebensmut<br \/>\nsichtbar wird, wenn Menschen sich neu ins Leben wagen, Vertrauen in das<br \/>\nLeben, wo Mutlosigkeit war &#8230;<\/p>\n<p>Und es ist auch Gottes Geist, der die Hoffnung auf ein Miteinander aller<br \/>\nMenschen \u00fcberhaupt hervorgebracht hat und wachh\u00e4lt, &#8211; dass wir<br \/>\ndie Unterschiede aushalten, auf Einheit hoffen, obwohl wir wissen, dass<br \/>\nsie praktisch unm\u00f6glich ist, das ist nur im Geist Gottes m\u00f6glich,<br \/>\ndaf\u00fcr gibt es keine soziale Gestalt und Einrichtung.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nJahresenden und Lebenswenden dr\u00e4ngen zur Verdichtung, mancher will<br \/>\nsich einen Reim auf das bewegende Geschehen machen, will sich einpr\u00e4gen,<br \/>\nwas geschehen ist, will unverge\u00dflich machen, was nicht mehr ungeschehen<br \/>\nzu machen ist, will nicht verdr\u00e4ngen, sondern erinnern.<\/p>\n<p>Neujahrslieder aus schwerer Zeit halten sich im Ged\u00e4chtnis der Menschen,<br \/>\nder Gemeinden und Kirchen und deshalb auch im Gesangbuch, auch die Lieder<br \/>\nvon Jochen Klepper und Dietrich Bonhoeffer, die wir heute abend gleichfalls<br \/>\nund wie zum Vergleich singen, geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p>Ob unsere Zeit so schwer ist, dass man sie derart poetisch verdichten<br \/>\nk\u00f6nnte? Aus der Sicht unserer Gemeinde schiene mir das etwas hoch<br \/>\ngegriffen, aber im Blick auf die weite Welt, in der Christen von den Tagen<br \/>\nder Urkirche an sich immer weiter ausbreiten und im Geist Christi verbunden<br \/>\nsind, im Blick auf diese weltweite Gemeinschaft, an die wir durch die<br \/>\ntechnischen Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts gebunden sind,<br \/>\nim Blick auf diese weite Welt kann es einem schon schwer ums Herz werden:<\/p>\n<p>Die Hoffnung auf Frieden in Bagdad wie in Washington, in Jerusalem wie<br \/>\nin Angola, Zaire, Tibet, und an all den anderen Orten, wo Krieg droht<br \/>\noder gef\u00fchrt wird &#8230; l\u00e4sst die Bitte um Frieden in der Welt<br \/>\ndringender werden, um der vielen gequ\u00e4lten Menschen willen. Aber<br \/>\nwas ich mir zusammengereimt habe, ist dann doch eher ein Kommentar als<br \/>\nein Text f\u00fcr ein Lied:<\/p>\n<p>Es ist der Streit um diese arme Erde<br \/>\nIn fr\u00fchen Tagen heftig schon entbrannt,<br \/>\nZuerst die kainlich-kleinliche Beschwerde:<br \/>\nWar es ein Streit um Anerkennung? um die Herde ?<br \/>\nein Grund zum Meuchelmord von Bruderhand?<\/p>\n<p>Und die in Babel damals in die H\u00f6he strebten<br \/>\nDie sehnten sichtlich sich nach Sicherheit,<br \/>\nden K\u00f6nigsmantel ihrer Macht sie webten<br \/>\ndie dort auf vieler Menschen Kosten lebten,<br \/>\nihr Horizont trotz Turm war nicht sehr weit.<\/p>\n<p>Zu schweigen ganz auch von des K\u00f6nigs Hause,<br \/>\ndie Davidsstadt war nie ein Friedenshort<br \/>\nsie trafen sich zu manchem harten Strau\u00dfe,<br \/>\nauch damals galt: dem Frieden keine Pause<br \/>\nso jagten Prinzen sich, und K\u00f6n&#8217;ge fort.<\/p>\n<p>Auch heute geht es wie in alten Sagen,<br \/>\ndas sich der Friedensfreunde Stirnen falten,<br \/>\nes sind die alten St\u00e4tten und die alten Klagen,<br \/>\ndie Menschen keine neuen Herzen tragen,<br \/>\ndie alten aber jeden Tag erkalten,<br \/>\nund wieder kommt&#8217;s &#8222;vom Haar- zum Sch\u00e4delspalten&#8220; (Eugen<br \/>\nRoth).<\/p>\n<p>Drum bitten wir erneut &#8211; um Gottes Willen,<br \/>\nan Leid und Ungl\u00fcck niemand sich gew\u00f6hne!<br \/>\nla\u00dft euch des alten Jahres Kummer stillen,<br \/>\nHerz und Gem\u00fct mit neuer Hoffnung f\u00fcllen,<br \/>\ndass Gottes guter Geist euch mit der Welt vers\u00f6hne.<\/p>\n<p>Solche Verse reichen allenfalls f\u00fcr eine kritische Ballade, ein<br \/>\nVolkslied wird nicht daraus &#8230; f\u00fcr ein Friedenslied reicht das noch<br \/>\nnicht, so wollen wir zu den Bitten Paul Gerhardts zur\u00fcckkehren und<br \/>\nihnen nachsinnen, wenn wir sie nun singen, &#8230;<br \/>\nund der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als alle Vernunft, er bewahre<br \/>\nunsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. AMEN.<\/p>\n<p>P. S. f\u00fcr die Leser der G\u00f6ttinger Predigten im Internet:\u00a0Auch der Austausch \u00fcber die Aufgabe der Predigt \u00fcber das Internet\u00a0ist ein Vorgang, den ich mit der Wirkung des Geistes Gottes in Verbindung\u00a0zu bringen geneigt.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Leserinnen und\u00a0Lesern ein gutes Neues Jahr 2003!<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost, Bonn<br \/>\n<a href=\"mailto:R.Schmidt-Rost@web.de\">R.Schmidt-Rost@web.de<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sylvester | 31. Dezember 2002 | &#8222;Nun la\u00dft uns gehn und treten mit Singen und mit Beten&#8220; (EG 58) | Reinhard Schmidt-Rost | Lied 64 Der du die Zeit in H\u00e4nden hast Lied: 7, 1 &#8211; 6 O Heiland, rei\u00df die Himmel auf Lied: 58, 1 &#8211; 7 Nun la\u00dft uns gehn und treten (w\u00e4hrend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16914,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,549,727,157,120,114,349,1108,1138,109,1116,183],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9306","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelle","category-altjahresabend","category-archiv","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-kasus","category-liedpredigten","category-lyrik","category-predigten","category-predigtformen","category-reinhard-schmidt-rost"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9306"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9306\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23349,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9306\/revisions\/23349"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9306"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9306"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9306"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9306"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}