{"id":9318,"date":"2003-01-07T19:49:46","date_gmt":"2003-01-07T18:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9318"},"modified":"2025-04-25T15:12:15","modified_gmt":"2025-04-25T13:12:15","slug":"matthaeus-2-1-12-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-2-1-12-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 2, 1-12"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\">Epiphanias | 6. Januar 2003 | Matth\u00e4us 2,1\u201312 | Walter Meyer-Roscher |<\/h3>\n<p align=\"left\">Predigttext:<br \/>\nAls Jesus geboren war in Bethlehem in Jud\u00e4a zur Zeit des K\u00f6nigs<br \/>\nHerodes, siehe da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen:<br \/>\n&#8222;Wo ist der neugeborene K\u00f6nige der Juden? Wir haben seinen Stern<br \/>\ngesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.&#8220;<br \/>\nAls das der K\u00f6nig Herodes h\u00f6rte, erschrak er und mit ihm ganz<br \/>\nJerusalem, und er lie\u00df zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten<br \/>\ndes Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.<br \/>\nUnd sie sagten ihm: &#8222;In Bethlehem in Jud\u00e4a; denn so steht geschrieben<br \/>\ndurch den Propheten: &#8218;Und du, Bethlehem im j\u00fcdischen Lande, bist<br \/>\nkeineswegs die kleinste unter den St\u00e4dten in Juda; denn aus dir wird<br \/>\nmir kommen der F\u00fcrst, der mein Volk Israel weiden soll.'&#8220;<br \/>\nDa rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen,<br \/>\nwann der Stern erschienen w\u00e4re, und schickte sie nach Bethlehem und<br \/>\nsprach: &#8222;Zieht hin und forscht flei\u00dfig nach dem Kindlein; und<br \/>\nwenn ihr&#8217;s findet, so sagt mir&#8217;s wieder, dass auch ich komme und es anbete.&#8220;<br \/>\nAls sie nun den K\u00f6nig geh\u00f6rt hatte, zogen sie hin. Und siehe,<br \/>\nder Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis<br \/>\ner \u00fcber dem Ort stand, wo das Kindlein war. Als sie den Stern sahen,<br \/>\nwurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein<br \/>\nmit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten<br \/>\nihre Sch\u00e4tze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und<br \/>\nGott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zur\u00fcckzukehren;<br \/>\nund sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>&#8222;Bist du nicht m\u00fcde der vielen funkelnden Sonnen?&#8220;, fragt<br \/>\ndie Dichterin Marie-Luise Kaschnitz. Ihre Frage r\u00fchrt an \u00c4ngste<br \/>\nund Hoffnungen, an Herausforderungen und Niederlagen, die uns auch im<br \/>\nneuen Jahr in Atem halten werden. Der strahlende Glanz der Macht, die<br \/>\nhelle Sonne des Erfolges, das unsere Augen geradezu magisch anziehende<br \/>\nLicht des technischen Fortschritts, die Leuchtkraft materieller Sicherheit<br \/>\n&#8211; so viele funkelnde Sonnen, die immer neue W\u00fcnsche in uns wecken<br \/>\nund gleichzeitig die Angst wach halten, schon Erreichtes wieder zu verlieren.<br \/>\nSie locken uns auf einen Weg, auf dem ausschlie\u00dflich Erfolg, Anerkennung<br \/>\nund Festhalten dessen, was wir haben, z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Dass nur niemand uns \u00fcberholt &#8211; ebenso magisch angezogen durch die<br \/>\nStrahlen dieser vielen Sonnen! Dass nur niemand uns in den Schatten stellt!<\/p>\n<p>&#8222;Bist du nicht m\u00fcde der vielen funkelnden Sonnen?&#8220; Bist<br \/>\ndu nicht m\u00fcde dieses atemlosen Vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngens, dieses<br \/>\nblinden Vertrauens auf Macht, die unsere Sicherheit garantiert, auf Fortschritt,<br \/>\nder unser Leben leichter und lebenswerter machen soll und der doch auch<br \/>\nseine bedrohlichen Schattenseiten hat? Bist du nicht m\u00fcde der Niederlagen,<br \/>\ndie im h\u00e4rter werdenden Konkurrenzkampf unvermeidlich sind? L\u00e4sst<br \/>\ndu dich nicht blenden und verlierst die aus dem Blick, die immer noch<br \/>\noder schon wieder im Dunkeln leben m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Die alte Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland redet von einem<br \/>\nStern, dessen Licht nicht blendet und doch den Weg weist. Sie redet von<br \/>\nder Sehnsucht nach Lebenssinn und Heil, nach einem von Gott Beauftragten,<br \/>\nder diese Sehnsucht erf\u00fcllen kann.<\/p>\n<p>Im Laufe unserer Kirchen- und Kulturgeschichte ist diese Erz\u00e4hlung<br \/>\nweiter ausgestaltet, gewisserma\u00dfen angereichert und legendenhaft<br \/>\nausgemalt worden. Aus den Weisen, die den Lauf der Sterne beobachteten<br \/>\nund deuteten, wurden die &#8222;Heiligen drei K\u00f6nige&#8220; mit ihrem<br \/>\npr\u00e4chtigen Gefolge und mit ihrer Macht, mit den Reliquien, die bis<br \/>\nheute bestaunt und verehrt werden, mit dem Glanz, der die M\u00e4chtigen<br \/>\numgibt.<\/p>\n<p>Die alte Geschichte wei\u00df nur von weisen M\u00e4nnern, Sterndeutern,<br \/>\ndie im fernen Orient pl\u00f6tzlich einen neuen Stern entdecken, der sie<br \/>\naus ihrem allt\u00e4glichen Leben fortlockt und sie aufbrechen l\u00e4sst<br \/>\nauf einen langen, gefahrvollen Weg, dem sie folgen wollen: Menschen, die<br \/>\nnach Lebenssinn fragen und nach Lebenserf\u00fcllung suchen. Der neue<br \/>\nStern wird zum Leitstern, zur Orientierung bei ihrer Suche nach dem Ziel.<\/p>\n<p>Das Ziel m\u00fcsste ein neuer Herrscher \u00fcber Denken und Tun, Wollen<br \/>\nund Vollbringen der Menschen sein, denken sie. Ein neuer K\u00f6nig, ein<br \/>\nBefreier aus alten Abh\u00e4ngigkeiten, ein Heilbringer.<\/p>\n<p>Wo sollte er zu finden sein, wenn nicht im Umkreis der Macht und der<br \/>\nM\u00e4chtigen? Darum sehen sie sich in Jerusalem, in der N\u00e4he des<br \/>\nK\u00f6nigs Herodes, am Ziel ihrer Reise, ihrer W\u00fcnsche und ihrer<br \/>\nSehnsucht.<\/p>\n<p>Aber Herodes ist kein Heilbringer. Er bringt Gewalt und Tod. Er kennt<br \/>\nnur Strategie und Taktik der Macht. Das aber ist nichts Neues f\u00fcr<br \/>\ndie, die nach Sinn fragen, nach Befreiung und Heil suchen.<\/p>\n<p>Neuer Aufbruch ist n\u00f6tig. Der Leitstern wandert weiter, und ein<br \/>\nWort aus den alten Verhei\u00dfungen Gottes begleitet die, die wieder<br \/>\nihren Weg suchen m\u00fcssen. Das hat der Prophet als Gottes Wort weitergegeben:<br \/>\nAus Bethlehem, einer unbedeutenden Provinzstadt und nicht aus Jerusalem,<br \/>\ndem Zentrum der Macht, der glanzvollen St\u00e4tte religi\u00f6sen Lebens,<br \/>\nsoll der kommen, der in Gottes Auftrag den Menschen Orientierung geben,<br \/>\nihr Denken und ihr Handeln auf ein gottgegebenes und gottgewolltes Ziel<br \/>\nhin ausrichten wird.<\/p>\n<p>Die Weisen aus dem Morgenland m\u00fcssen umdenken. Aber der Stern begleitet<br \/>\nsie. Sie k\u00f6nnen sich nicht g\u00e4nzlich verirren, verrennen, t\u00e4uschen<br \/>\nlassen.<\/p>\n<p>Am Ende ihres Weges und ihrer Suche, am Ende ihrer Fragen, ihrer Zweifel,<br \/>\nihrer Sehnsucht finden sie ein Kind. Ein Kind, das m\u00fcssen sie an<br \/>\nder Krippe des Stalls von Bethlehem begreifen, soll Antwort geben, neue<br \/>\nHoffnung wecken und neues Leben erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Ist es eigentlich so unvorstellbar, dass sich an einem Kind neue Hoffnung<br \/>\nentz\u00fcndet und dass an einem Kind neue Hoffnung sichtbar wird. Da<br \/>\nwird doch zun\u00e4chst die Erinnerung an die eigene Kindheit angesprochen<br \/>\nund vor allem an die vielen lockenden und herausfordernden Lebensm\u00f6glichkeiten.<br \/>\nNoch ist das Leben nicht festgelegt, noch sind die Wege in die Zukunft<br \/>\nnicht verbaut, noch gibt es keine belastende Vergangenheit, die man mitschleppen<br \/>\nmuss. In der Geburt eines Kindes ist ja auch die Sehnsucht aufbewahrt,<br \/>\nnoch einmal neu anfangen zu k\u00f6nnen, so wie in diesem Kind das Leben<br \/>\nhoffnungsvoll beginnt. Ja, wenn es noch einmal die Chance eines neuen<br \/>\nAnfangs g\u00e4be!<br \/>\nDie Weisen m\u00f6gen es im Licht des Sterns als ihre Hoffnung aussprechen.<br \/>\nAuch viele von uns sind sicher offen f\u00fcr das Wunder eines neuen Anfangs.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Kind ist das Leben noch eine selbstverst\u00e4ndliche Einheit.<br \/>\nEs hat noch eine Mitte, die Geborgenheit gibt. Noch bricht nichts auseinander<br \/>\nin die vielen Lebenswelten, die alle ihre eigenen Gesetze und ihre eigene<br \/>\nDynamik haben, die uns auseinander zu rei\u00dfen drohen, uns unsicher<br \/>\nmacht und uns die Orientierung erschweren.<\/p>\n<p>Ja, wenn wir wieder unsere eigene Mitte finden und aus ihr leben k\u00f6nnten!<br \/>\nWenn wir wieder Sicherheit gewinnen k\u00f6nnten und neue Orientierung<br \/>\nm\u00f6glich w\u00e4re!<\/p>\n<p>Ein Kind kann auch noch von ganzem Herzen &#8222;Danke&#8220; sagen. Wir<br \/>\nErwachsenen haben lernen m\u00fcssen, m\u00f6glichst alles uns selbst<br \/>\nzu verdanken, den eigenen F\u00e4higkeiten und dem eigenen K\u00f6nnen.<br \/>\nUnsere Gesellschaft zwingt uns ja zu glauben, Leben hie\u00dfe, alles<br \/>\nim Griff zu haben. Aber wir wissen doch, wie oft wir da versagen. Ja,<br \/>\nwenn wir wieder lernen k\u00f6nnten, dass unser Leben ein Geschenk Gottes<br \/>\nist und dass wir das Entscheidende im Leben &#8211; Liebe, Geborgenheit, N\u00e4he<br \/>\nund W\u00e4rme &#8211; nicht selbst schaffen k\u00f6nnen. Sinn des Lebens, Lebenserf\u00fcllung<br \/>\n&#8211; wir erfahren es durch andere und wir verdanken es Gott. Dies zu akzeptieren<br \/>\nist keine Schande, sondern eine gro\u00dfe Entlastung.<\/p>\n<p>In unserer durch Gewalt und Brutalit\u00e4t gef\u00e4hrdeten Welt ist<br \/>\nein Kind die personifizierte Hoffnung auf Menschenw\u00fcrde und auf Frieden.<br \/>\nUnd der Umgang mit einem Kind ist wie eine Verlockung, den Panzer unserer<br \/>\nAbgrenzungs- und Verteidigungsinstinkte abzulegen. Wer sich auf das Leben<br \/>\neines Kindes wirklich einl\u00e4sst, bekommt eine Ahnung davon, dass Wehrlosigkeit<br \/>\nnicht notwendigerweise Schutzlosigkeit bedeutet, sondern in einem tiefen<br \/>\nund guten Sinn &#8222;entwaffnend&#8220; sein kann.<\/p>\n<p>Alle diese Hoffnungen und Einsichten sind in dem Kind von Bethlehem,<br \/>\nzu dem die Weisen gefunden haben und vor dem sie niederknien, erf\u00fcllt.<br \/>\nEin einzigartiges Kind, ein besonderer Mensch, weil sich in seinem Leben<br \/>\nund dann sp\u00e4ter in seinem Leiden und Sterben Gottes Willen f\u00fcr<br \/>\ndie Menschen, Gottes Geschichte mit uns zeigt. In einem zeitgen\u00f6ssischen<br \/>\nGedicht ist das so ausgedr\u00fcckt:<\/p>\n<p>Geboren unter den Machthabern der Zeit.<br \/>\nErfasst von den Ma\u00dfnahmen der Verwaltung.<br \/>\nPreisgegeben an die Verh\u00e4ltnisse der Welt.<br \/>\nEin Mensch unter Menschen.<br \/>\nDer Mensch unter Menschen.<br \/>\nUnter den Gottlosen Bew\u00e4hrer Gottes.<br \/>\nUnter den Friedlosen Helfer zum Frieden.<br \/>\nUnter den Heillosen Bringer des Heils. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Walter Meyer-Roscher, Landessuperintenden i.R.<br \/>\n<a href=\"mailto:meyro-hi@t-online.de\">meyro-hi@t-online.de<\/a> <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Epiphanias | 6. Januar 2003 | Matth\u00e4us 2,1\u201312 | Walter Meyer-Roscher | Predigttext: Als Jesus geboren war in Bethlehem in Jud\u00e4a zur Zeit des K\u00f6nigs Herodes, siehe da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: &#8222;Wo ist der neugeborene K\u00f6nige der Juden? 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