{"id":9328,"date":"2003-01-07T19:49:47","date_gmt":"2003-01-07T18:49:47","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9328"},"modified":"2025-04-25T15:30:51","modified_gmt":"2025-04-25T13:30:51","slug":"johannes-2-1-11-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-2-1-11-2\/","title":{"rendered":"Johannes 2, 1-11"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\">2. Sonntag nach Epiphanias | 19. Januar 2003 | Johannes 2,1\u201311 | Erik H\u00f8egh-Andersen |<\/h3>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p align=\"left\">Viele haben wohl im Laufe der Zeit dar\u00fcber nachgedacht,<br \/>\nwas eigentlich w\u00e4hrend der ber\u00fchmten Hochzeit zu Kana geschah.<br \/>\nWo der Wein knapp wurde und Jesus die Diener die sechs Wasserkr\u00fcge<br \/>\nmit Wasser f\u00fcllen lie\u00df, und als der Speisemeister das Wasser<br \/>\nkostete, war es wunderbarer Weise zu Wein geworden, zudem besser als der<br \/>\nerste. Und dann noch mindestens 600 Liter Wein. Welch ein Fest!<\/p>\n<p>Wie aber war das m\u00f6glich? Ich kann mich an Konfirmanden erinnern,<br \/>\ndie danach gefragt haben. Gab es vielleicht verborgene Weinreserven im<br \/>\nKeller, die unbemerkt geholt wurden, oder war es wirklich eine Verwandlung,<br \/>\nalso chemische Magie? Das m\u00f6chte man gerne wissen. Ganz gleich aber<br \/>\nwelcher Antwort man zuneigt, so ist klar, da\u00df man das Wesentliche<br \/>\ngar nicht erfa\u00dft, wenn man so fragt. Das Wesentliche ist nicht,<br \/>\nda\u00df Wasser in Wein verwandelt wurde und da\u00df Jesus der gro\u00dfe<br \/>\nZauberk\u00fcnstler ist. Das Wesentliche ist das, was mit denen geschieht,<br \/>\ndie am Fest teilnehmen. Das eigentliche Wunder ist, da\u00df dort, wo<br \/>\nEntt\u00e4uschung, Mi\u00dfmut, Langeweile herrschen, wo die Freude zu<br \/>\nverwelken scheint, da\u00df sich dort die Freude wieder einstellt, das<br \/>\nFest neu beginnt und die G\u00e4ste eine Freude sp\u00fcren, die nicht<br \/>\nzu erkl\u00e4ren ist. Eine \u00fcberraschende, berauschende Freude, die<br \/>\ndas Leben wunderbar und gro\u00df macht.<\/p>\n<p>Und als sie sp\u00e4ter davon erz\u00e4hlten und Johannes es niederschrieb,<br \/>\ndann hie\u00df es, da\u00df hier in Kana wirklich die Herrlichkeit Gottes<br \/>\nzum Vorschein kam. Ja, f\u00fcr Johannes war es das erste Zeichen von<br \/>\nvielen, das zeigte, da\u00df Jesus gekommen ist, um uns mit in das Reich<br \/>\nGottes zu nehmen, hinein in eine Welt, die gr\u00f6\u00dfer und pr\u00e4chtiger<br \/>\nund viel lebendiger ist als die Welt, in der wir uns gew\u00f6hnlich befinden.<\/p>\n<p>Wenn wir also wirklich verstehen wollen, was an der Hochzeit in Kana<br \/>\nwichtig war und Johannes Anla\u00df gab, davon zu erz\u00e4hlen, dann<br \/>\nhilft es nat\u00fcrlich nicht, sich vorzustellen, wie der Wein nun herbeigeschafft<br \/>\nworden ist. Denn dann bleiben wir nur in unserer kleinen Welt, begrenzt<br \/>\ndurch unsere Vernunft und unsere vorgefa\u00dften Meinungen. Wir m\u00fcssen<br \/>\nvielmehr auf unser Leben eingehen und an Situationen denken, wo dies oder<br \/>\n\u00c4hnliches uns widerfahren ist. Wo uns das Leben \u00fcberraschte<br \/>\nund sich als viel gr\u00f6\u00dfer und wunderbarer und lebendiger erwies<br \/>\nals wir geglaubt und gedacht hatten.<\/p>\n<p>Denn das haben wir vermutlich alle erlebt. Das kann ein Fest sein, zu<br \/>\ndem man mit begrenzten Erwartungen oder mit schlechter Laune hinging.<br \/>\nUnd das geschieht das Merkw\u00fcrdige, ohne da\u00df wir eigentlich<br \/>\nMacht dar\u00fcber haben, da\u00df uns etwas Lebendiges anr\u00fchrt<br \/>\nund wir aus all dem, was uns ansonsten niederdr\u00fcckt, herausgehoben<br \/>\nwerden. Und das Fest geht uns ins Blut, und wir sp\u00fcren eine Freude,<br \/>\ndie wir lange nicht erlebt haben. Neid und Kleinlichkeit und all die Sorgen,<br \/>\ndie uns eingesperrt haben, sind verschwunden, und wir befinden uns in<br \/>\neiner gr\u00f6\u00dferen Welt, die sich uns gro\u00dfz\u00fcgig \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Aber warum geschieht das? Es kann ja sein, da\u00df es nur der Wein<br \/>\nist, der seine Wirkung tut, es kann eine anregende Tischdame oder ein<br \/>\nTischherr sein, mit dem man spricht, oder herzliche reden oder ein Humor,<br \/>\nder sich im Raum ausbreitet und all unsere Selbstherrlichkeit und unser<br \/>\nBesserwissen umwirft. Das kann vieles sein.<\/p>\n<p>Entscheidend ist, da\u00df wir, ohne genau sagen zu k\u00f6nnen warum,<br \/>\nin eine gr\u00f6\u00dfere Welt hineingezogen werden, die wir als mehr<br \/>\nwahr und wirklich erleben als die Welt, in der wir uns sonst befinden.<br \/>\nWir wissen n\u00e4mlich sehr wohl, da\u00df die Freude und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit<br \/>\ndes Festes wahrer ist als die Kleinlichkeit und das Beleidigtsein, die<br \/>\nuns vielleicht bestimmt haben. Wir wissen sehr gut, da\u00df unsere Selbstgef\u00e4lligkeit<br \/>\neine Begrenzung ist, und es ist nur gut, wenn sie mit liebevollem Humor<br \/>\nweggefegt wird und wir wieder besser wir selbst sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist sch\u00f6n, durch Freude \u00fcberrascht zu werden, von einer<br \/>\nlebendigen Wirklichkeit, die gr\u00f6\u00dfer ist als wir. Das geschieht<br \/>\nbestimmt nicht bei allen Festen, nur bei ganz wenigen, aber es ist sch\u00f6n,<br \/>\nwenn es geschieht. Und es ist sch\u00f6n, wenn die Stimmung, die Freude,<br \/>\ndie Intensit\u00e4t, die Offenheit noch lange danach in uns bleibt.<\/p>\n<p>Und wenn wir an ein Erlebnis dieser Art zur\u00fcckdenken, dann sagen<br \/>\nwir ja nicht: Hier habe ich mich wahrlich aus der Wirklichkeit entfernt,<br \/>\nhier verlor ich denn Sinn f\u00fcr die Realit\u00e4ten, sondern umgekehrt:<br \/>\nWir haben in uns ein starkes Gef\u00fchl, da\u00df hier Wirklichkeit<br \/>\nwar, w\u00e4hrend wir sonst oft blind und taub in unserer eigenen etwas<br \/>\nunwirklichen kleinen Welt herumlaufen.<\/p>\n<p>Das kann in vieler Weise geschehen: Bei einem guten Fest, in der Begegnung<br \/>\nmit einem anderen Menschen, oft wenn man sich verliebt, und es geschieht<br \/>\nauch, wenn wir ganz allein sind, da\u00df uns die Schuppen von den Augen<br \/>\nfallen und wir pl\u00f6tzlich die Welt und einander mit einer ganz neuen<br \/>\nFrische und Intensit\u00e4t sehen. Ja, wir nehmen anders und tiefer wahr<br \/>\nals vorher. Wir verlassen nicht die Wirklichkeit. Wir kommen in ihr an.<br \/>\nWir werden durch sie \u00fcberrascht und \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>So etwas geschah vermutlich unter den G\u00e4sten bei der Hochzeit zu<br \/>\nKana,als Wasser zu Wein wurde, ihr Mi\u00dfmut zu Freude und sie die<br \/>\nHerrlichkeit Gottes sahen, das wunderbare, lebendige Reich, das Jesus<br \/>\nmit sich brachte. Und die J\u00fcnger, so wird erz\u00e4hlt, glaubten,<br \/>\nwas sie sp\u00fcrten und sahen. So wie dies auch in vieler Weise bei uns<br \/>\ngeschieht. Vielleicht nur in kleinen Augenblicken, wo sich das Dasein<br \/>\nwunderbar f\u00fcr uns \u00f6ffnet, wo die Freude uns \u00fcberrascht,<br \/>\nwo aber die Frage bleibt, ob wir denn auch auf das vertrauen und dem glauben,<br \/>\nwas wir in uns sp\u00fcrten und sahen. War die Freude nur eine zuf\u00e4llige<br \/>\nStimmung, oder kam sie von wo anders her? Sind wir mit der Wirklichkeit<br \/>\nin Ber\u00fchrung gekommen, oder war es nur ein Gef\u00fchl, eine Vorstellung,ein<br \/>\nLuftschlo\u00df? War es ein Traum?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte von einem Erlebnis erz\u00e4hlen, wo die Frage sich<br \/>\nin einer sehr direkten Weise stellt. Es handelt sich um ein sehr direktes<br \/>\nErlebnis, das ein Freund von mir kurz vor Weihnachten hatte. Es lag ihm<br \/>\ndaran, es weiterzuerz\u00e4hlen, und er sah gerne, da\u00df ich es in<br \/>\nmeiner Predigt erz\u00e4hle. Deshalb berichte ich dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Mein Freund erwacht mitten in der Nacht, klar bei Bewu\u00dftsein und<br \/>\nnicht imstande, wieder einzuschlafen. Er zieht sich an, geht nach drau\u00dfen,<br \/>\nzum Meer. Dann steht er still &#8211; und auf einmal wird der Himmel hell und<br \/>\nklar, obwohl es noch immer dunkel und der Mond nicht zu sehen ist. Zwei<br \/>\nandere Menschen stehen wie angenagelt. Sein Hund setzt sich und sieht<br \/>\nverunsichert umher. Es ist, als mache die ganze Welt eine Pause. Etwas<br \/>\nGro\u00dfes ereignet sich. Eine andere Welt hat sich f\u00fcr ihn ge\u00f6ffnet.<br \/>\nUnd er wei\u00df, da\u00df dies das vollkommene Bild ist. So ist die<br \/>\nWirklichkeit, der Himmel, die Welt Gottes. So v\u00f6llig einleuchtend<br \/>\nund klar. Sie voller Liebe, freigiebig. Da ist kein Gericht in dem, was<br \/>\ner sieht, nur Liebe. Aber er wei\u00df: Im Verh\u00e4ltnis zu dem, was<br \/>\ner sieht, ist vieles von dem, was wir sonst unternehmen, komisch. Unsere<br \/>\nSorgen verschwinden und werden zu nichts. Und er geht seinen Weg, dankbar<br \/>\nund sehr stolz &#8211; und auch mit einem Gef\u00fchl, da\u00df dies die Wahrheit<br \/>\nist, die Wirklichkeit. Wir k\u00f6nnen, sagt er, jeder in seiner kleinen<br \/>\nselbstgeschaffenen Welt versinken und in ihr leben, mit ihrem Ha\u00df<br \/>\nund Neid, ihrer Enge aus Vorurteilen und Gewohnheiten. Wir k\u00f6nnen<br \/>\nals Blinde leben, die nie das Licht in der Finsternis sehen. Aber die<br \/>\nWelt Gottes existiert. Die Liebe existiert. Es gibt eine himmlische Herrlichkeit,<br \/>\ndie f\u00fcr uns leuchtet, und dem sollen wir uns als Menschen \u00f6ffnen<br \/>\nund dazu sollen wir uns verhalten.<\/p>\n<p>Obwohl man auch hier sagen k\u00f6nnte: Was war eigentlich passiert?<br \/>\nWar es nicht das klare Bewu\u00dftsein, das durcheinander gekommen ist?<br \/>\nWar es eine Illusion, ein Traum? Oder war es die Wirklichkeit selbst?<\/p>\n<p>Der englische Theologe und Dichter C.S. Lewis wurde einmal gefragt,<br \/>\nob Glaube nicht ein Traum sei, ein Luftschlo\u00df, ob nicht Himmel und<br \/>\nH\u00f6lle nur Gem\u00fctszust\u00e4nde seien, die von uns selbst kommen.<br \/>\nC.S.Lewis antwortete: &#8222;Still! Verh\u00f6hnt das nicht! Die H\u00f6lle<br \/>\nist ein Gem\u00fctszustand &#8211; nichts ist wahrer. Und jeder Gem\u00fctszustand,<br \/>\nder sich selbst \u00fcberlassen ist, jedes Einsperren der Sch\u00f6pfung<br \/>\nin das Gef\u00e4ngnis ihres eigenes Bewu\u00dftseins ist letztlich eine<br \/>\nH\u00f6lle. Aber der Himmel ist die Wirklichkeit selbst. Denn alles, was<br \/>\nersch\u00fcttert werden kann, wird ersch\u00fcttert werden, nur das Unersch\u00fctterliche<br \/>\nbleibt.&#8220;<\/p>\n<p>Mein Freund gibt in etwa dieselbe Antwort: F\u00fcr mich besteht kein<br \/>\nZweifel, sagt er. F\u00fcr mich ist es nun einmal so, auch wenn ich wieder<br \/>\ngelandet bin und mit beiden Beinen mitten im gew\u00f6hnlichen Leben stehe<br \/>\nmit seinen M\u00fchen und Aufgaben, so wei\u00df ich, da\u00df das was<br \/>\nich gesehen habe, kein Traum war. Es war Wirklichkeit, Himmel, und ich<br \/>\ntrage es mit mir als eine Welt, die hell und klar ist. Das unwirkliche<br \/>\nLeben kommt vielmehr von mir selbst.<\/p>\n<p>Und wenn er es erz\u00e4hlt hat, so deshalb, weil das Erlebnis in sich<br \/>\neine Botschaft enth\u00e4lt, weil es ein Zeichen ist, das geglaubt werden<br \/>\nwill. Eigentlich so wie der Evangelist Johannes davon erz\u00e4hlt, was<br \/>\ner erlebt, geh\u00f6rt und gesehen hat. Johannes erz\u00e4hlt von einer<br \/>\nReihe von sieben himmlischen Zeichen &#8211; von denen die Hochzeit zu Kana<br \/>\ndas erste und die Erweckung des Lazarus das letzte ist.<\/p>\n<p>Es gibt viele Arten von Zeichen. Sie brauchen nicht aufsichterregend<br \/>\nzu sein. Aber ein Zeichen ist immer handgreiflich. Wir k\u00f6nnen es<br \/>\nwahrnehmen, wir k\u00f6nnen h\u00f6ren und sehen, und das Zeichen erz\u00e4hlt<br \/>\nzugleich von einer Wirklichkeit, die gr\u00f6\u00dfer ist als die, in<br \/>\nder wir uns gerade befinden. Ein Lichtstreif ist ein Zeichen daf\u00fcr,<br \/>\nda\u00df es das Licht gibt. Ein Ku\u00df, ein Blick, eine helfende Hand<br \/>\nkann ein Zeichen sein, das auf die Liebe als die umfassendere Realit\u00e4t<br \/>\nverweist. Die erste Schwalbe des Sommers macht noch keinen Sommer, aber<br \/>\nist dennoch ein Zeichen daf\u00fcr, da\u00df der Sommer dennoch kommt<br \/>\nund schon unterwegs ist. Ein Zeichen will etwas mit uns. Es will uns zu<br \/>\nGlaube und Hoffnung wecken, so da\u00df wir uns der \u00f6ffnen, von<br \/>\nder uns das Zeichen erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>So will uns auch der Evangelist Johannes wecken. Erst mit der Hochzeit<br \/>\nzu Kana. Ein Zeichen, das von himmlischer Freude und Freigiebigkeit zeugt.<br \/>\nWo und die Liebe verwandelt, und wir zu uns selbst kommen wie nie zuvor.<br \/>\nDann mit der Erz\u00e4hlung vom k\u00f6niglichen Beamten und seinem Sohn,<br \/>\nden Jesus heilt als Zeichen daf\u00fcr, da\u00df das Reich Gottes lebenskr\u00e4ftiger<br \/>\nist als S\u00fcnde und Tod. Dann h\u00f6ren wir vom Lahmen in Bethesda,<br \/>\nder aufsteht, von der Speisung in der W\u00fcste, von Glaube trotz Angst<br \/>\nund Untergang, und vom Blindgeborenen, dessen Augen sich \u00f6ffnen und<br \/>\nder die Herrlichkeit Gottes sieht, und schlie\u00dflich von Lazarus,<br \/>\nder aus seiner kleinen finsteren Grabkammer herausgerufen wird unter den<br \/>\noffenen Himmel Gottes, als Zeichen daf\u00fcr, da\u00df wir uns erheben<br \/>\nsollen, unsere geschlossenen R\u00e4ume verlassen und das ewige Leben<br \/>\nder Auferstehung annehmen sollen.<\/p>\n<p>Jedes Zeichen im Evangelium zeugt davon, da\u00df das Reich Gottes<br \/>\nmit Liebe und Freude da ist. So wie es Zeichen gibt in unserem leben,<br \/>\ndie und erz\u00e4hlen, das Liebe und Freude da sind.<\/p>\n<p>Und die Frage ist nun: Wagen wir es au glauben, da\u00df dies wahr<br \/>\nist? K\u00f6nnen wir es uns zu Herzen nehmen, und erheben und berauschen<br \/>\nlassen wie die G\u00e4ste bei der Hochzeit zu Kana? K\u00f6nnen wir die<br \/>\nKleinlichkeit \u00fcberwinden, die von uns selbst kommt, und die Liebe<br \/>\nannehmen, die wirklicher ist als alles andere?<\/p>\n<p>Herr, hilf uns, die Zeichen der Freude und der Liebe zu sehen, die Wahrheit<br \/>\nzu glauben und festzuhalten, die in ihnen ist. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Erik H\u00f8egh-Andersen<br \/>\nPrins Valdemarsvej 40<br \/>\nDK-2820 Gentofte<br \/>\nTel. ++ 45 &#8211; 39 65 43 87<br \/>\ne.mail: <a href=\"mailto:erha@km.dk\">erha@km.dk<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag nach Epiphanias | 19. Januar 2003 | Johannes 2,1\u201311 | Erik H\u00f8egh-Andersen | Liebe Gemeinde! Viele haben wohl im Laufe der Zeit dar\u00fcber nachgedacht, was eigentlich w\u00e4hrend der ber\u00fchmten Hochzeit zu Kana geschah. 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