{"id":9354,"date":"2003-02-07T19:49:53","date_gmt":"2003-02-07T18:49:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9354"},"modified":"2025-04-26T12:50:59","modified_gmt":"2025-04-26T10:50:59","slug":"matthaeus-20-1-16a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-20-1-16a\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 20, 1-16a"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">Septuagesimae | 16. Februar 2003 | Matth\u00e4us 20, 1-16a | Johann-Stephan Lorenz |<\/span><\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">\u201eWir \u2026 vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine gro\u00dfe Barmherzigkeit\u201c, so steht es im Buch Daniel. Es ist das Eingangswort des heutigen Sonntages mit dem lateinsichen Namen Septuagesimae. Das bedeutet eigentlich nichts anderes als, dass wir heute den 70. Tag vor Ostern haben.<\/p>\n<p>Das ist ja wie ein Motto, wie eine \u00dcberschrift \u00fcber diesen Tag. Und der Predigttext von heute, das Evangelium scheint dieses Motto wieder aufzunehmen. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte von den Arbeitern im Weinberg. Sie geht so:<\/p>\n<p>Das Reich der Himmel ist gleich einem Hausherrn, der am fr\u00fchen Morgen ausging, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg zusuchen.<br \/>\nNachdem er mit den Arbeitern um einen Euro den Tag \u00fcbereingekommen war, schickte er sie in seinen Weinberg.<br \/>\nAls er etwa um 9 Uhr morgen noch einmal ausging, sah er andere Arbeiter auf dem Markte unt\u00e4tig herum stehen; zu diesen sprach er: Gehet auch ihr hin in den Weinberg, und was recht ist, werde ich euch geben. Und sie gingen hin. Noch einmal ging er um 12 Uhr und um 15 Uhr auf den Markt und tat das Gleiche.<br \/>\nAuch gegen 17 Uhr ging er los, fand wieder andere stehen und sagt zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag unt\u00e4tig? Sie antworteten: Keiner hat uns Arbeit gegeben. Da sagte er: Gehet auch ihr in meinen Weinberg.<br \/>\nAls es aber Abend geworden war, so gegen 18 Uhr sagt der Mann zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter zusammen und zahle ihnen den Lohn. Fange bei den zuletzt Gekommen an.<br \/>\nSo bekamen die, die um 17 Uhr angefangen hatten ihren Euro.<br \/>\nAls dass die, merkten, die zuerst gekommen waren, meinten sie, sie w\u00fcrden jetzt mehr Lohn bekommen; aber auch sie bekamen ihren Euro. Da wurden sie \u00e4rgerlich und sagten: Die zu letzt Gekommen sind, haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast ihnen das gleiche bezahlt wie uns, die wir den ganzen Tag in der Hitze geschuftet haben. Er antwortete: Liebe Freunde, ich tue euch nicht unrecht. Wir hatten uns doch auf einen Euro geeinigt ?<br \/>\nNehmt ihn und geht. Ich will aber denen, die zuletzt gekommen sind das gleiche zahlen wie euch. Oder darf ich nicht mit meinem Geld tun, was ich will ? Seid ihr etwa \u00e4rgerlich, weil ich bramherzig bin ?<\/p>\n<p>Sch\u00f6n erz\u00e4hlt \u2013 aber das Gef\u00fchl derer, die den ganzen Tag geschuftet haben, k\u00f6nnen wir gut verstehen. Unser Gef\u00fchl bleibt: hier sind Menschen ungerecht behandelt worden.<\/p>\n<p>Nehmen eigentlich die anderen Texte, die wir heute geh\u00f6rt haben, diese Thematik wieder auf?<\/p>\n<p>Der erste Text, den wir aus dem Jeremiabuch geh\u00f6rt haben scheint ja in eine \u00e4hnliche Kerbe zu hauen. Da mussten wir uns anh\u00f6ren:<\/p>\n<p>So spricht Gott: Ein Intelligenter bilde sich nichts auf sein Wissen ein, ein M\u00e4chtiger nichts auf seine Macht, ein Reicher nichts auf seinen Reichtum. Wer auf etwas stolz sein will, der sei stolz darauf, dass er klug ist und wei\u00df, dass ich Gott bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit auf Erden \u00fcbt; Das finde ich gut! (Jeremia 9,22-23)<\/p>\n<p>Wollen die Texte heute unserem Gerechtigkeitsgef\u00fchl und Lebenserfahrung widersprechen ? Ist ihre Botschaft wirklich: Ihr Menschen bildet euch nichts ein! Bildet euch nichts ein auf euer Wissen, eure Macht , euer Geld und eure Arbeit! Wird all das, was manche und mancher von uns sich so hart im Leben erarbeitet, hier einfach vom Tisch gewischt ?<\/p>\n<p>Ich denke, wahrscheinlich wie sie: Wissen hilft weiter, beruflich und privat, und wer viel wei\u00df, soll darauf auch stolz sein. Gar keine Frage !!<br \/>\nAutorit\u00e4t, Einfluss und Macht verm\u00f6gen manche Dinge in eine gew\u00fcnschte Richtung zu lenken. Wer von uns genie\u00dft das nicht, m\u00e4chtig zu sein und Einfluss nehmen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd Geld haben, na klar doch ! Wohlstand erlaubt mehr Freizeit, mehr Besitz, mehr Lebensqualit\u00e4t. Geld w\u00fcrde so manche Depression spontan heilen.<br \/>\nUnd wer w\u00fcrde es nicht gut finden, eine Arbeit zu haben und entsprechend gut bezahlt zu werden. Leistung muss sich doch lohnen !<\/p>\n<p>Wovon reden denn dann diese Texte, wenn sie nicht v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn sind :<\/p>\n<p>Vielleicht geht um das Gef\u00fchl Gerecht-Behandelt-zu werden. Vielleicht geht es um die Frage, inwieweit wir auf unsere Arbeit, auf unser Wissen unsere Macht stolz sein d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Das deutsche Wort &#8222;Stolz&#8220; bezeichnet urspr\u00fcnglich etwas, das mich stark macht. Die Worte &#8222;Stelze&#8220; und &#8222;St\u00fctze&#8220; geh\u00f6ren hierher.<\/p>\n<p>Dann geht es also um Fragen, wie diese:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>was macht uns im Leben wirklich stark, was macht uns m\u00e4chtig ? <\/strong><\/li>\n<li><strong>Was gibt unserem Leben die richtige St\u00fctze ? <\/strong><\/li>\n<li><strong>Wof\u00fcr lohnt es sich im Leben wirklich hart zu arbeiten ?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Mir fiel beim Predigtschreiben jemand ein, der mir einmal in einer Beratung gesagt hat:<\/p>\n<p>&#8222;Ach wissen Sie Herr Lorenz, ich glaube, ich k\u00f6nnte so klug sein wie Einstein, so reich wie Bill Gates und so m\u00e4chtig wie der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten von Amerika, &#8211; und ich bin mir sicher, ich w\u00e4re immer noch nicht zufrieden.\u201c<\/p>\n<p>Der Mann hatte v\u00f6llig recht, er w\u00fcrde sich weiterhin nicht sehr zufrieden f\u00fchlen. Denn seine Sehnsucht nach einem zufriedenen Lebensgef\u00fchl w\u00fcrde das Geld, die Macht und seine Arbeit nicht befriedigen. Er suchte nach etwas ganz anderem.<\/p>\n<p>Ich denke, der Prophet Jeremia und das Evangelium von den Arbeitern im Weinberg machen uns auf unsere Sehnsucht nach einem Leben aufmerksam, das uns ausf\u00fcllt und wir als befriedigend erleben.<\/p>\n<p>Auch die Epistellesung erz\u00e4hlt davon. Paulus schreibt in seinem Brief an die Korinther:<\/p>\n<p>&#8220; Es ist doch im Leben wie in einem Wettlauf im Stadion: Alle laufen, aber nur einer kann gewinnen: Ihr m\u00fcsst also laufen, damit ihr gewinnen k\u00f6nnt! Und jeder Wettk\u00e4mpfer bereitet sich auf den Wettkampf vor, indem er Verzicht \u00fcbt. &#8211; Und jetzt kommt das, was ich meine: &#8211;<br \/>\nDie Wettk\u00e4mpfer im Stadion tun es f\u00fcr einen verg\u00e4nglichen Preis, wir aber tun es f\u00fcr einen unverg\u00e4nglichen Preis. Ich wei\u00df, f\u00fcr welches Ziel ich laufe, ich schlage nicht ziellos in die Luft, ich hole gezielt aus&#8230;..&#8220;<\/p>\n<p>Die Sehnsucht, um die es geht, ist bei Paulus in dem Sprachbild des &#8222;unverg\u00e4nglichen Preises&#8220; beschrieben. In der Sprache des Jeremiatextes w\u00e4re dieser unverg\u00e4ngliche Preis das, was uns unverg\u00e4nglich und immer stark macht, das, was unser Leben st\u00fctzt.<\/p>\n<p>Ich will es jetzt mal so direkt sagen, wie es mir m\u00f6glich ist:<\/p>\n<p>Wir Menschen, auch wir Erwachsenen, k\u00f6nnen immer wieder und bleibend unser ganzes Leben hindurch, von Angstvorstellungen \u00fcberfallen werden, dass wir ganz ohne Einfluss, ganz mickrig, ohne jede F\u00e4higkeit und ziemlich verloren sind. Diese Vorstellungen rufen so unangenehme Gef\u00fchle wie die Scham hervor. Sie geh\u00f6ren zu den unangenehmsten und bedrohlichsten, die es f\u00fcr einen Menschen \u00fcberhaupt geben kann. Die moderne Tiefenpsychologie hat herausgefunden, dass es dagegen eigentlich nur ein Mittel gibt: wenn ein Mensch es schafft, sich mit Werten zu identifizieren, die grunds\u00e4tzlich sind, und wenn er eine Ausrichtung f\u00fcr sein Leben findet, die das eigene (kleine) Leben einschlie\u00dft und \u00fcberdauert, &#8211; dann w\u00e4chst ein grunds\u00e4tzliches Gef\u00fchl, dass das Dasein lebenswert ist, dann entsteht ein sicheres Selbstwertgef\u00fchl, n\u00e4mlich das Gef\u00fchl: ich habe eine ganz unverwechselbare Stellung im Leben, ja im Kosmos, in der Geschichte &#8211; wenn es mich nicht g\u00e4be: es w\u00fcrde jemand wichtiges fehlen. Ich brauche mich im Leben nicht zu sch\u00e4men \u2013 auch wenn nicht alles Gold ist, was gl\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Ich habe den Eindruck, darum geht es heute: das ist die Botschaft der Texte, die wir heute geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>Wir Christen k\u00f6nne sagen: das finden wir bei Gott. Wenn wir bei IHM suchen, finden wir eine Ausrichtung f\u00fcr unser Leben, die unser eigenes Leben zugleich einschlie\u00dft und \u00fcberdauert, bei ihm finden wir Werte, die unser Leben lebenswert machen. ER ist unsere St\u00fctze, unser Stolz. Oder mit den Worten des 31. Psalms(Tagespsalm):<\/p>\n<p>\u201eAuf dich Gott vertraue ich; du l\u00e4sst mich nie besch\u00e4mt werden, du errettest mich in deiner Gerechtigkeit. \u2026Lass dein Angesicht leuchten \u00fcber mir und errette mich durch deine Barmherzigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Vielleicht wird jetzt auch das eigenartige Evangelium des heutigen Tages verst\u00e4ndlicher. Die Entlohnung der Arbeiter ist nach menschlichem Ermessen ungerecht, weil bei ihr die Zeit nicht ber\u00fccksichtigt wird, die einer geschuftet hat.<\/p>\n<p>Es geht aber gar nicht um die Zeit, die einer gearbeitet hat, sondern einzig und allein darum, dass einer \u00fcberhaupt im Weinberg arbeitet, sprich:<br \/>\nDass wir von Gott gn\u00e4dig angesehen werden und an Gottes Barmherzigkeit Anteil haben d\u00fcrfen, &#8211; oder in der Sprache des Jeremia: Seine Gnade zu begreifen, seine Barmherzigkeit zu erfahren, das ist es, worauf es im Leben wirklich ankommt.<\/p>\n<p>Sein liebevoller Blick, der all unsere Scham- und Minderwertigkeitsgef\u00fchle gn\u00e4dig aufhebt, verleiht unserem menschlichen Leben eine Perspektive, Kraft, Selbstbewu\u00dftsein und das Gef\u00fchl der Wichtigkeit. Dann wissen wir wof\u00fcr wir uns anstrengen, und rudern nicht ziellos in der Luft herum. Gott ist unsere St\u00fctze im Leben, sich von Gott liebevoll angeschaut zu wissen, macht unser Stolz.<\/p>\n<p>Was macht uns also im Leben wirklich stark, was macht uns im Leben m\u00e4chtig ? Was st\u00fctzt uns ? Was erf\u00fcllt unsere Sehnsucht nach einem befriedigendem Leben ?<\/p>\n<p>Seien wir ruhig stolz auf unser Wissen, seien wir ruhig stolz auf unsere Macht, seien wir ruhig stolz auf das, was wir uns erarbeitet haben, Befriedigt-Sein l\u00e4sst uns aber allein, dass Gott uns \u2013 den vermeintlich Letzten und den vermeintlich Ersten gn\u00e4dig anschaut. Wenn seine Liebe, die wir dann sp\u00fcren, unsere Ausrichtung f\u00fcr unser Schafen in dieser Welt wird, wenn sein Wille und seine Barmherzigkeit zu einem Teil unserer Wertvorstellungen werden, dann wird unser begrenztes irdisches Leben ein Teil der ewigen g\u00f6ttlichen Existenz. Wir arbeiten in seinem Weinberg und werden einen unverg\u00e4nglichen Preis bekommen. Und den verleihe Gott uns allen.<\/p>\n<p>Gottes Heiliger Geist befestige diese Wort in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf da\u00df euer Glaube zunehme und ihr endlich selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Johann-Stephan Lorenz<br \/>\n<a href=\"mailto:johannstephanlorenz@t-online.de\">johannstephanlorenz@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Septuagesimae | 16. Februar 2003 | Matth\u00e4us 20, 1-16a | Johann-Stephan Lorenz | \u201eWir \u2026 vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine gro\u00dfe Barmherzigkeit\u201c, so steht es im Buch Daniel. Es ist das Eingangswort des heutigen Sonntages mit dem lateinsichen Namen Septuagesimae. Das bedeutet eigentlich nichts anderes als, dass wir heute den 70. Tag [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,1,727,157,853,114,1709,139,349,3,109,857],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-9354","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-matthaeus","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-johann-stephan-lorenz","category-kapitel-20-chapter-20","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-septuagesimae"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9354","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9354"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9354\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23406,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9354\/revisions\/23406"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9354"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9354"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9354"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=9354"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=9354"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=9354"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=9354"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}