{"id":9390,"date":"2003-04-07T19:49:47","date_gmt":"2003-04-07T17:49:47","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9390"},"modified":"2025-04-28T09:28:06","modified_gmt":"2025-04-28T07:28:06","slug":"markus-10-35-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-10-35-45\/","title":{"rendered":"Markus 10, 35-45"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\">Vom Herrschen und vom Dienen | Judika | 6. April 2003 | Markus 10,35\u201345 | Maria Widl |<\/h3>\n<p>&#8222;Da traten Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us,<br \/>\nzu ihm und sagten: Meister, wir m\u00f6chten, dass du uns eine Bitte<br \/>\nerf\u00fcllst.<br \/>\nEr antwortete: Was soll ich f\u00fcr euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass<br \/>\nin deinem Reich einen von uns rechts und den anderen links neben dir<br \/>\nsitzen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt<br \/>\nihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen,<br \/>\nmit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir k\u00f6nnen es. Da sagte<br \/>\nJesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die<br \/>\nTaufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner<br \/>\nRechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden<br \/>\ndie sitzen, f\u00fcr die diese Pl\u00e4tze bestimmt sind.<br \/>\nAls die zehn anderen J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie sehr \u00e4rgerlich \u00fcber<br \/>\nJakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst,<br \/>\ndass die, die als Herrscher gelten, ihre V\u00f6lker unterdr\u00fccken<br \/>\nund die M\u00e4chtigen ihre Macht \u00fcber die Menschen missbrauchen.<br \/>\nBei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro\u00df sein<br \/>\nwill, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will,<br \/>\nsoll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen,<br \/>\num sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben<br \/>\nals L\u00f6segeld f\u00fcr viele.&#8220;<\/p>\n<p>Die heutige biblische Erz\u00e4hlung greift ein zu jeder Zeit brisantes<br \/>\nThema auf: das der Macht als Lebenssicherheit. Jakobus und Johannes,<br \/>\ndie S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, stammen aus einfachen Verh\u00e4ltnissen.<br \/>\nDurch g\u00fcnstige Umst\u00e4nde geraten sie in den Kreis Jesu, der<br \/>\noffensichtlich irgendwo ein Reich, also Besitzt\u00fcmer, Liegenschaften<br \/>\nund Untertanen hat. Eine g\u00fcnstige Gelegenheit, um sein Gl\u00fcck<br \/>\nzu machen und ausgesorgt zu haben. Was es tats\u00e4chlich hei\u00dft,<br \/>\ndie Verantwortung f\u00fcr ein Reich, seine Geschicke und das Leben seiner<br \/>\nUntertanen zu tragen; davon haben sie keine Ahnung. \u201eZur Rechten<br \/>\nund zur Linken sitzen, ein wenig Repr\u00e4sentieren und einige kleine<br \/>\nErledigungen machen, dazu ein gutes Leben ohne Sorgen \u2013 sehr attraktiv<br \/>\nund garnicht schwierig\u201c, so denken sie offenbar; sonst k\u00f6nnten<br \/>\nsie nicht so einfach sagen, sie w\u00e4ren selbstverst\u00e4ndlich dazu<br \/>\nimstande, den Kelch und die Taufe Jesu zu teilen. Die anderen J\u00fcnger<br \/>\nsind entsetzt: wie kann man nur so ahnungslos, dumm und selbstherrlich<br \/>\nsein, sich selbst auf eine solche Art zu empfehlen! Bei Matth\u00e4us<br \/>\nist die Sachlage noch peinlicher dargestellt: die Mutter kommt zu Jesus<br \/>\nund bittet ihn h\u00e4nderingend und auf Knien, doch ihre Buben auf jene<br \/>\nPositionen zur Rechten und zur Linken zu bringen. \u201eF\u00fcr wen<br \/>\ndiese Pl\u00e4tze vorgesehen sind, bestimmt der Vater\u201c, antwortet<br \/>\nJesus. \u201eEr ist offenbar nur der Juniorchef, der in Personalfragen<br \/>\nnoch nichts zu sagen hat\u201c, denkt sicher die Mutter daraufhin.<\/p>\n<p>Auch die anderen J\u00fcnger hatten unter sich bereits dar\u00fcber<br \/>\ngesprochen, wer von ihnen wohl der Gr\u00f6\u00dfte sei, reagierten<br \/>\naber besch\u00e4mt, als Jesus dazukam. (vgl. Mk 9,33ff par.) Auch bei<br \/>\ndieser Gelegenheit macht Jesus auf den Dienst aufmerksam und stellt ein<br \/>\nKind in die Mitte \u2013 offensichtlich eines der vielen Stra\u00dfenkinder,<br \/>\nwie es sie auch heute in st\u00e4dtischen Elendsbereichen gibt: \u201eWer<br \/>\nein solches Kind aufnimmt, nimmt mich auf\u201c, ist seine Lehre. Nur<br \/>\nkurze Zeit sp\u00e4ter kommen die Zebed\u00e4us-Br\u00fcder mit ihrem<br \/>\nAnsinnen. Man ist unterwegs nach Jerusalem, Jesus hat sein Leiden schon<br \/>\nmehrfach angek\u00fcndigt und tut es in diesem Zusammenhang wieder. Die<br \/>\nJ\u00fcnger verstehen ihn zwar nicht, aber sie merken, dass es langsam<br \/>\nernst wird mit Jesus und seinem Reich, dass es auf die Entscheidung zugeht.<br \/>\nUnd da will sich jeder seine Pfr\u00fcnde vorsorglich sichern \u2013 heute<br \/>\nist das nicht anders als damals.<\/p>\n<p>Jesus wei\u00df, was seine J\u00fcnger besch\u00e4ftigt. Er holt daher<br \/>\nalle zusammen und erkl\u00e4rt es ihnen noch einmal: \u201eHerrscher<br \/>\nunterdr\u00fccken ihre V\u00f6lker und missbrauchen ihre Macht. Bei euch<br \/>\nsoll es nicht so sein.\u201c Dann stellt Jesus alle Regeln von Macht,<br \/>\nSelbstdarstellung und Bequemlichkeit auf den Kopf: \u201egro\u00df ist,<br \/>\nwer dient; und der Erste ist der Sklave aller.\u201c Es ist nicht \u00fcberliefert,<br \/>\nwie die J\u00fcnger auf diese Rede reagierten; vermutlich betroffen schweigend,<br \/>\nwie wir heutigen Christen auch. Und insgeheim denken wir: unrealistisch,<br \/>\nkein praktikables Konzept, Utopie \u2013 f\u00fcr die fromme Betrachtung<br \/>\ngeeignet, nicht f\u00fcr das wirkliche Leben. So handeln wir dann auch:<br \/>\nDienstboten, Servicepersonal und weisungsgebundene Angestellte sind generell<br \/>\nsozial wenig geachtet, schlecht bezahlt, leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen \u2013 und<br \/>\nsind mehrheitlich Frauen oder Ausl\u00e4nder. Auch in der Kirchenerfahrung<br \/>\nist den meisten Leuten von fr\u00fcher her der \u201eHochw\u00fcrden\u201c noch<br \/>\nweitaus vertrauter als das \u201eDienstamt\u201c. Schloss\u00e4hnliche<br \/>\nPalais im Kichenbesitz, prunkvolle barocke Sakralbauten und die pr\u00e4chtigen<br \/>\nOrnate der geistlichen W\u00fcrdentr\u00e4ger bei massenmedial vermittelten<br \/>\nkirchlichen Hochfesten verfestigen das Vorurteil: auch bei uns ist es<br \/>\nnicht anders (jedenfalls im katholischen und orthodoxen Bereich).<\/p>\n<p>Dazu kommt noch ein weiteres Problem: \u201eherrschen\u201c und \u201edienen\u201c sind<br \/>\nbeide kulturell nahezu ge\u00e4chtet. Herrscher gelten tendenziell immer<br \/>\nals Gewaltherrscher \u00e1 la Saddam Hussein. Auch \u201eMacht\u201c gebraucht<br \/>\nder moderne Mensch h\u00f6chst selten, und dann in Gottes Namen und um<br \/>\nder Gerechtigkeit willen, wie George Bush. Sonst zeigt jemand F\u00fchrungsqualit\u00e4ten,<br \/>\nleitet erfolgreich ein starkes Team und hat wegen seiner herausragenden<br \/>\nKompetenz Karriere gemacht. Auch dient niemand mehr: man ist im Service<br \/>\nt\u00e4tig und macht professionell distanziert und gem\u00e4\u00df den<br \/>\nRegeln seine Arbeit. Sklaverei schlie\u00dflich ist abgeschafft, weil<br \/>\nsie der Menschenw\u00fcrde widerspricht. Die von Jesus aufgestellten<br \/>\nSpielregeln sind daher nicht nur utopisch, sie sind auch h\u00f6chst<br \/>\nunzeitgem\u00e4\u00df. Soweit unser normaler Hausverstand.<\/p>\n<p>Das aufregend Christliche offenbart hingegen: es gibt ein besseres Leben<br \/>\njenseits des normalen Hausverstands und der einf\u00e4ltigen Sachzw\u00e4nge<br \/>\ndes Alltags in angemessenem Wohlstand und Sicherheit (wie es sich die<br \/>\nZebed\u00e4uss\u00f6hne und Unz\u00e4hlige nach ihnen ertr\u00e4umen).<br \/>\nDas Reich Gottes und seine Spielregeln (ausgefaltet in der Bergpredigt,<br \/>\nzusammengefasst im dreifachen Liebesgebot) sind nicht u-topisch, \u201eort-los\u201c,<br \/>\nsondern omnipr\u00e4sent, allgegenw\u00e4rtig, wenn auch nie \u201eganz<br \/>\nnormal\u201c, sondern immer ein Wunder. Wo Menschen anfangen, das Dienen<br \/>\nund somit das Lieben zu lernen, verwandeln sich die Welt und ihr Leben<br \/>\nhinein ins Wunderbare. \u201eDienen\u201c bedeutet dabei, dem\/r je<br \/>\nanderen nach meinen M\u00f6glichkeiten so hilfreich zu sein, wie es ihr\/m<br \/>\nnach seinen\/ihren Vorstellungen gut tut. Wer dient, wird den anderen<br \/>\nzum Segen. Wer dient, verl\u00e4sst Personen und Orte sch\u00f6ner, \u201eaufgebl\u00fchter\u201c,<br \/>\nals sie\/er sie vorgefunden hat.<\/p>\n<p>Das impliziert weder Unterw\u00fcrfigkeit, noch den dauernden Verzicht<br \/>\nauf die eigenen Bed\u00fcrfnisse. Es bedeutet so zu leben und zu arbeiten,<br \/>\nwie man es \u2013 erf\u00fcllt von der Freundlichkeit und Barmherzigkeit<br \/>\nunseres Gottes \u2013 am besten kann. Diese Freundlichkeit und Liebesw\u00fcrdigkeit<br \/>\nist auch keine unehrliche Pose, wenn sie von innen kommen \u2013 und<br \/>\ndamit kann man sich anfreunden, wenn man es nur \u00fcbt. Auch der gesellschaftlich<br \/>\nvorherrschende r\u00fccksichtslose und selbstherrliche Egoismus ist schlie\u00dflich<br \/>\neinge\u00fcbtes Verhalten, weil man meint, auf diese Weise seine eigene<br \/>\nBedeutsamkeit zu unterstreichen. Wer liebt, wird auch nicht ungl\u00fccklich<br \/>\nund arm; denn wer maximal gibt, worauf andere einen Anspruch durchsetzen<br \/>\nk\u00f6nnen, muss damit rechnen, ebenfalls hintergangen zu werden. Wer<br \/>\njedoch zu schenken wei\u00df, wird selbst immer noch reichlicher beschenkt<br \/>\nsein.<\/p>\n<p>Es kann aber auch sein, dass man dabei sein Leben verliert, weil es<br \/>\nandere aus Berechnung und Eigennutz ausbeuten und zerst\u00f6ren. \u201eWie<br \/>\nkann Gott das zulassen?\u201c fragen wir dann. Gottes Antwort auf diese<br \/>\nFrage ist, dass er sich dieses Schicksal selbst zumutet. Jesus liebt<br \/>\nund dient uns Menschen um den Preis seines Lebens, und stirbt auf erb\u00e4rmlichste<br \/>\nWeise \u201eals L\u00f6segeld f\u00fcr die vielen\u201c, also alle,<br \/>\ndie es anzunehmen bereit sind. Er kostet die Spielregeln der ganz normalen<br \/>\nMachtverh\u00e4ltnisse dieser Welt aus bis zum letzten, wo verschwinden<br \/>\nmuss, wer die M\u00e4chtigen st\u00f6rt. Damit zeigt er die Grenzen aller<br \/>\nweltlichen Macht auf, die das wahre Leben niemals zerst\u00f6ren kann.<br \/>\nIndem wir uns \u2013 gegen allen \u201enormalen Hausverstand\u201c der<br \/>\neigenn\u00fctzigen Durchsetzung eigener Vorteile &#8211; f\u00fcr denselben<br \/>\nWeg entscheiden, immer und immer wieder, bekommt schon unser jetziges<br \/>\nLeben einen Hauch des Wunderbaren. Dieser Hauch des Wunderbaren ist die<br \/>\nAnzahlung auf das endg\u00fcltige Reich Gottes, das all jenen verhei\u00dfen<br \/>\nist, die sich darauf einzulassen bereit sind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr.habil. Maria Widl<br \/>\nLeiterin des Pastoraltheologischen Instituts der<br \/>\nPallottiner in Friedberg (Bayern)<br \/>\n<a href=\"mailto:maria.widl@utanet.at\">E-Mail: maria.widl@utanet.at<\/a><\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Herrschen und vom Dienen | Judika | 6. 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