{"id":9395,"date":"2003-04-07T19:49:46","date_gmt":"2003-04-07T17:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9395"},"modified":"2025-04-28T09:40:04","modified_gmt":"2025-04-28T07:40:04","slug":"markus-16-1-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-16-1-8\/","title":{"rendered":"Johannes 13,1\u201315"},"content":{"rendered":"<h3>Gr\u00fcndonnerstag | 17. April 2003 | Johannes 13,1\u201315 | Rainer Stahl |<\/h3>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<br \/>\nliebe Leserin und lieber Leser,<\/p>\n<p>ob Sie Zeit und Kraft haben, an einem Gr\u00fcndonnerstag-Gottesdienst<br \/>\nteilzunehmen und ihn mitzufeiern? Oder ob gerade das Lesen dieser Predigt<br \/>\nim Internet f\u00fcr Sie <em>der<\/em> Zugang zu diesem Tag ist, <em>die<\/em> Kommunikation<br \/>\nmit diesem Fest, die Ihnen m\u00f6glich wird? Ich glaube, da\u00df es<br \/>\nnicht meine Aufgabe ist, Sie auf etwas anderes zu verweisen &#8211; auf einen<br \/>\nAbendmahlsgottesdienst in der Kirchengemeinde etwa -, sondern da\u00df es<br \/>\nmeine Aufgabe ist, Ihnen mit dieser Predigt die Kommunikation zu erm\u00f6glichen<br \/>\nmit der Wahrheit, mit dem Angebot, das uns am Gr\u00fcndonnerstag verhei\u00dfen<br \/>\nwird. Dies will ich versuchen.<\/p>\n<p>Vielleicht haben Sie schon einmal in einer orthodoxen Kirche oder in<br \/>\neiner r\u00f6misch-katholische Kirche einen Gr\u00fcndonnerstag-Gottesdienst<br \/>\nmit dieser Zeichenhandlung, der Fu\u00dfwaschung aus dem Evangelium,<br \/>\nmiterlebt. Ich wei\u00df das nur aus Berichten und von Photos: Dort<br \/>\nwird im Gottesdienst am Gr\u00fcndonnerstag symbolisch versucht, das<br \/>\nzu tun, was Jesus getan hat, so zu handeln, wie Jesus gehandelt hat.<br \/>\nWir glauben, da\u00df wir diese Zeichenhandlung nicht nachzumachen brauchen,<br \/>\nweil wir hoffen, da\u00df es uns im Alltag des Gemeindelebens und der<br \/>\nchristlichen Existenz gelingt, die \u201eSache\u201c von Gr\u00fcndonnerstag<br \/>\nwirklich werden zu lassen. Was aber &#8211; liebe Leserin, lieber Leser &#8211; ist<br \/>\ndiese \u201eSache\u201c von Gr\u00fcndonnerstag? Was ist gemeint?<\/p>\n<p>Jesus sagt zu Petrus: \u201eWas ich tue, das verstehst du jetzt nicht;<br \/>\ndu wirst es aber hernach erfahren.\u201c Damit wird der Bogen zu Karfreitag<br \/>\ngeschlagen &#8211; zu morgen. Die Fu\u00dfwaschung nimmt zeichenhaft das Opfer<br \/>\nvorweg, das Jesus zu bringen bereit ist.<\/p>\n<p>Wie kann die Aufopferung f\u00fcr andere Menschen zeichenhaft dargestellt<br \/>\nwerden? In jeder Zeit und in jeder Gesellschaft werden Menschen eigenst\u00e4ndige<br \/>\nFormen und Wege finden &#8211; Menschen, die bereit sind, sich zu opfern. Was<br \/>\nsage ich da? Es mu\u00df hei\u00dfen: Werden Opferbereiten immer wieder<br \/>\neigenst\u00e4ndige Wege und Formen aufgezwungen werden! \u00dcber einen<br \/>\nsolchen Weg m\u00f6chte ich sp\u00e4ter mit Ihnen besonders nachdenken.<br \/>\nSoviel sei schon jetzt festgehalten: Keiner aber wird mutwillig und darf<br \/>\nmutwillig den Weg des Opfers gehen. Aber auf ihn sich zwingen lassen,<br \/>\nihn annehmen &#8211; das <em>kann<\/em> m\u00f6glich werden.<\/p>\n<p>Jesus w\u00e4hlt hier das \u201eBild\u201c der Sklavenexistenz: Indem<br \/>\ner die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht, tut er den Dienst, der Aufgabe des<br \/>\nniedrigsten Sklaven in einer Hausgemeinschaft war: den G\u00e4sten, die<br \/>\naus dem Stra\u00dfenstaub und Stra\u00dfenschmutz kommen, die F\u00fc\u00dfe<br \/>\nwaschen und pflegen und ihnen so zu zeigen, da\u00df sie willkommen<br \/>\nsind &#8211; jedenfalls dem Herrn des Hauses willkommen sind; die Meinung des<br \/>\nSklaven spielt gar keine Rolle!<\/p>\n<p>Das alles versteht Petrus: \u201eHerr, nicht die F\u00fc\u00dfe allein,<br \/>\nsondern auch die H\u00e4nde und das Haupt!\u201c Er will als ganzer<br \/>\nMensch, mit seiner gesamten Existenz erneuert werden: die F\u00fc\u00dfe<br \/>\nals Bild f\u00fcr den Leib, f\u00fcr sein biologisches Leben, der Kopf<br \/>\nals Bild f\u00fcr seine Entscheidungen, f\u00fcr sein Wollen, die H\u00e4nde<br \/>\nals Bild f\u00fcr seine Taten, f\u00fcr sein Handeln. Einfach alles neu<br \/>\nmachen lassen &#8211; durch Jesus.<\/p>\n<p>Das zeigt diese Handlung zuerst: Jesus opfert sich ganz f\u00fcr uns.<br \/>\nAlles, was wir tun k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir nur, weil wir auf dieses<br \/>\nOpfer bauen.<\/p>\n<p>Dann aber sagt Jesus noch etwas: \u201eEin Beispiel habe ich euch gegeben,<br \/>\ndamit ihr tut, wie ich euch getan habe.\u201c Wir haben sein Opfer angenommen<br \/>\n&#8211; wir werden sein Opfer von Karfreitag annehmen &#8211; und k\u00f6nnen nun<br \/>\nin gleicher &#8211; nein: in \u00e4hnlicher! &#8211; Weise leben. Auch uns f\u00fcr<br \/>\nandere opfern?! Auch Sklavin und Sklave werden?! Wenn \u00fcberhaupt,<br \/>\ndann sicher ganz eigenst\u00e4ndig und zur\u00fcckhaltender. Aber gewi\u00df nicht<br \/>\nnur in Form dieser Symbolhandlung, sondern ganz praktisch bezogen auf<br \/>\nN\u00f6te und Herausforderungen unserer Welt: uns einbringen mit unserem<br \/>\nDienst, mit unseren Kr\u00e4ften, mit unserer Zeit, mit unserem Geld<br \/>\n&#8211; f\u00fcr andere; und so Christus \u00e4hnlich werden.<\/p>\n<p>Das eine Ziel also ist die Befreiung f\u00fcr uns: Wir erkennen, da\u00df Christus<br \/>\nf\u00fcr uns handelt.<br \/>\nDas andere Ziel ist die Verpflichtung (?) &#8211; nein! -, besser: die Bef\u00e4higung<br \/>\nf\u00fcr die Zeit der Not, f\u00fcr die Zeit der Herausforderung: Wir<br \/>\nk\u00f6nnen wohl auch einmal anderen zum \u201eChristus\u201c werden.<\/p>\n<p>\u201eHeute bin ich meines Heilands Gast<br \/>\nzu Brot und Wein und Osterlamm.<br \/>\nIm Garten drau\u00dfen bricht ein Ast.<br \/>\nF\u00e4llt einer schon des Kreuzes Stamm?<br \/>\nKyrie eleison! [- Herr, erbarme dich!]<\/p>\n<p>Der Heiland ist mein Knecht und Wirt,<br \/>\ndient mir und seiner J\u00fcnger Schar.<br \/>\nDer aller Himmel Herr sein wird,<br \/>\nmacht sich der Gotteshoheit bar.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Er salbt und badet uns den Fu\u00df,<br \/>\nreicht uns den Kelch und bricht den Laib<br \/>\nund harrt schon auf den Judasku\u00df,<br \/>\ndamit ich ohne Strafe bleib\u2019.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Mit Pilgerhut und Wanderstab<br \/>\nh\u00e4lt er, der Hirt\u2019, das Passamahl.<br \/>\nUnd als er aufbricht, ist\u2019s zum Grab,<br \/>\nzu Kreuzesmarter, Spott und Qal.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Der Kelch ist nun mein Eigentum<br \/>\nund Brot und Wein mein reichstes Teil.<br \/>\nDen Kelch ergreift zu seinem Ruhm,<br \/>\nverk\u00fcndiget der S\u00fcnder Heil!<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Verk\u00fcndiget den Namen sein,<br \/>\nsooft ihr dessen nun gedenkt,<br \/>\nbis er nach Gei\u00dflung, Fluch und Pein<br \/>\nuns seine Siegesfahne schenkt.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Er kommt, er kommt, des sei gewi\u00df,<br \/>\nzu seiner J\u00fcnger Freudenmahl.<br \/>\nAm Ende aller Finsternis<br \/>\ngr\u00fcnt ewig auch des Kreuzes Pfahl!<br \/>\nHosianna! [- Rette doch!]\u201c<\/p>\n<p>Mit diesen Versen hat Jochen Klepper in seinem Gr\u00fcndonnerstag-Kyrie<br \/>\nvom April 1938 die beiden Schwerpunkte unseres Textes ebenfalls aufgegriffen<br \/>\nund festgehalten:<\/p>\n<p>\u201eEr salbt und badet uns den Fu\u00df,<br \/>\nreicht uns den Kelch und bricht den Laib<br \/>\nund harrt schon auf den Judasku\u00df,<br \/>\n<em>damit ich ohne Strafe bleib\u2019.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>\u201e<em>Verk\u00fcndiget den Namen sein,<\/em><br \/>\nsooft ihr dessen nun gedenkt,<br \/>\nbis er nach Gei\u00dflung, Fluch und Pein<br \/>\nuns seine Siegesfahne schenkt.\u201c<\/p>\n<p>Das Handeln Christi hat die Zielrichtung, uns &#8211; jede und jeden von uns,<br \/>\nliebe Schwestern und Br\u00fcder &#8211; zu befreien, aus den Schuldfolgen<br \/>\nunseres Redens und Schw\u00e4tzens, unseres Handelns und Verstricktwerdens<br \/>\nherauszurei\u00dfen, \u201edamit ich ohne Strafe bleib\u2019\u201c.<br \/>\nWir aber haben seinen Namen zu verk\u00fcndigen, von ihm Zeugnis zu geben,<br \/>\nauch in \u201eGei\u00dflung, Fluch und Pein\u201c &#8211; hier redet Jochen<br \/>\nKlepper wie mit Worten \u00fcber Christus eigentlich von uns, von denen<br \/>\nunter uns, die Christus \u00e4hnlich werden.<\/p>\n<p>Nicht nur hat er beide Schwerpunkte in seinem Text benannt, sondern<br \/>\nauch in seinem Lebensweg, bei seinen Entscheidungen beide Seiten durchleben<br \/>\nm\u00fcssen. 1931 hat er eine Witwe geheiratet und gestaltete nun mit<br \/>\nihr und ihren beiden T\u00f6chtern aus erster Ehe seine Familie. Diese<br \/>\nWitwe und ihre T\u00f6chter waren deutsche Staatsb\u00fcrgerinnen wie<br \/>\nauch Jochen Klepper selbst. Ganz normal. Nur nach den Wertma\u00dfst\u00e4ben<br \/>\nund Klassifikationen der nationalsozialistischen Verbrecher waren diese<br \/>\nMenschen gebrandmarkt &#8211; als J\u00fcdinnen. Ich lehne es ab, diese Kennzeichnung<br \/>\nimmer wieder wie selbstverst\u00e4ndlich neu aufleben zu lassen. Das<br \/>\nw\u00e4re eine Art eines sp\u00e4ten Sieges der Nazis. Nein! Ich sage<br \/>\nnur: 1931 hat er geheiratet und eine Familie gefunden, die ihm Heimat<br \/>\ngeworden ist.<\/p>\n<p>Wegen der Politik der Nationalsozialisten bestand immer st\u00e4rker<br \/>\ndie Gefahr der Zwangsscheidung und, da\u00df Frau und Tochter (eine<br \/>\nlebte seit 1939 in London und war so au\u00dfer Gefahr) wie so viele<br \/>\nauch auf die Deportation geschickt werden w\u00fcrden. Jochen Klepper<br \/>\nhat die M\u00f6glichkeit, mit Innenminister Frick zu sprechen &#8211; am 8.<br \/>\nDezember 1942. Am n\u00e4chsten Tag hat er Termin im Staatssicherheitsdienst<br \/>\nbei Adolf Eichmann. Nach dem Tagebucheintrag von Jochen Klepper hat dieser<br \/>\ngesagt: \u201eIch habe noch nicht mein endg\u00fcltiges Ja gesagt.\u201c Aber<br \/>\nam 10. Dezember dann wird die Ausreise abgelehnt.<\/p>\n<p>Damit ist deutlich &#8211; und das Schicksal anderer konnte keinerlei Illusion<br \/>\naufkommen lassen -, da\u00df die Deportation von Frau und Tochter unmittelbar<br \/>\ndroht. Im Falle dieser Deportation &#8211; das m\u00fcssen wir Nachgeborenen<br \/>\nmit gro\u00dfartigen demokratischen Erfahrungen, die wir uns Diktaturen<br \/>\nund besonders auch die nationalsozialistische kaum wirklich vorstellen<br \/>\nk\u00f6nnen, uns ganz klar machen: -, im Falle dieser Deportation w\u00e4re<br \/>\nes f\u00fcr Jochen Klepper v\u00f6llig unm\u00f6glich gewesen, den Weg<br \/>\nmit seiner Frau und Tochter mitzugehen. Er w\u00e4re bei diesem Versuch<br \/>\ngewaltsam von ihnen getrennt worden. Es war also klar &#8211; allen dreien<br \/>\nwar das klar -, da\u00df sie getrennt werden w\u00fcrden, da\u00df Frau<br \/>\nund Tochter allein nach Osten verschickt werden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Welches Opfer &#8211; liebe Leserin und lieber Leser &#8211; k\u00f6nnte Jochen<br \/>\nKlepper in solcher Situation f\u00fcr die geliebten Menschen bringen?<br \/>\nIch wei\u00df es nicht. Ich kann diese Frage nicht neu und eigenst\u00e4ndig<br \/>\nbeantworten. Eines aber wei\u00df ich: Jochen Klepper hat diese Frage<br \/>\ndahingehend beantwortet, da\u00df er gemeinsam mit seiner Familie, da\u00df sie<br \/>\ndrei gemeinsam als Familie in den Tod gegangen sind. Seine letzte Tagebucheintragung<br \/>\nenth\u00e4lt den Hinweis:<\/p>\n<p>\u201eWir sterben nun &#8211; ach, auch das steht bei Gott &#8211;<br \/>\nWir gehen heute Nacht gemeinsam in den Tod.\u201c<\/p>\n<p>Selbst in dieser Entscheidung, bei diesem Weg, ja besser: auch und gerade<br \/>\nbei diesem Weg verl\u00e4\u00dft sich Jochen Klepper auf Christus, auf<br \/>\ndas, was Christus f\u00fcr uns alle &#8211; auch f\u00fcr ihn und seine Frau<br \/>\nund seine Tochter! &#8211; getan hat:<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber uns steht in den letzten Stunden das Bild<br \/>\ndes Segnenden Christus, der um uns ringt.\u201c<\/p>\n<p>\u201e&#8230; und harrt schon auf den Judasku\u00df,<br \/>\ndamit ich ohne Strafe bleib\u2019.\u201c<\/p>\n<p>Jochen Klepper gibt durch seine Tagebuchnotizen das Zeugnis &#8211; und das<br \/>\nhaben wir erst einmal wahrzunehmen, nicht gleich in Frage zu stellen<br \/>\noder zu problematisieren! -, er gibt das Zeugnis, da\u00df er und seine<br \/>\nFamilie sich auf Christus verlassen haben:<\/p>\n<p>\u201e&#8230; das Bild des Segnenden Christus,<br \/>\nder um uns ringt.<br \/>\nIn dessen Anblick endet unser Leben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDen Kelch ergreift zu seinem Ruhm,<br \/>\nverk\u00fcndiget der S\u00fcnder Heil!\u201c<\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df f\u00fcr uns &#8211; f\u00fcr mich, f\u00fcr Sie &#8211; im<br \/>\nVordergrund stehen sollte die Dankbarkeit, wenn bisher ein \u00e4hnliches<br \/>\nOpfer auf dem Weg des Christus nicht von uns gefordert war!<\/p>\n<p>Sodann gibt uns dieser Tag auf wahrzunehmen, da\u00df solch ein Opfer<br \/>\nm\u00f6glich sein kann, da\u00df Gott uns durchaus einen solchen Weg<br \/>\ndes Opfers f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>So ist es mein Wunsch zu diesem Gr\u00fcndonnerstagfest, da\u00df wir<br \/>\n&#8211; nicht wahr: ich schlie\u00dfe mich hier immer ein; ich kann nicht<br \/>\neinfach nur Sie anreden und mich dahinter verbergen! -, da\u00df wir<br \/>\neine solche Situation, wenn wir denn in sie geraten werden, glaubend<br \/>\ndurchstehen. Da\u00df wir nicht &#8211; wie es leider so oft geschieht! &#8211;<br \/>\nin der Krise den Glauben wegwerfen. Sondern, da\u00df wir selbst in<br \/>\nder Krise, selbst in Zweifeln, selbst in Ratlosigkeit, selbst in Ausweglosigkeit<br \/>\nden Glauben festhalten, im \u201eAnblick\u201c des Christus bleiben,<br \/>\ndes sklavenhaft dienenden Christus, des sich selbst opfernden Christus<br \/>\n&#8211; diesen im Blick, diesen in den Augen behaltend. Das ist mein Wunsch<br \/>\nf\u00fcr Sie und f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Denn: \u201eEr kommt, er kommt, des sei gewi\u00df,<br \/>\nzu seiner J\u00fcnger Freudenmahl.<br \/>\nAm Ende aller Finsternis<br \/>\ngr\u00fcnt ewig auch des Kreuzes Pfahl!<br \/>\nHosianna! [- Rette doch!]\u201c Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Rainer Stahl<br \/>\nGeneralsekretaer des Martin-Luther-Bundes<br \/>\n<a href=\"mailto:gensek@martin-luther-bund.de\">E-Mail: gensek@martin-luther-bund.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndonnerstag | 17. April 2003 | Johannes 13,1\u201315 | Rainer Stahl | Liebe Schwestern und Br\u00fcder, liebe Leserin und lieber Leser, ob Sie Zeit und Kraft haben, an einem Gr\u00fcndonnerstag-Gottesdienst teilzunehmen und ihn mitzufeiern? 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