{"id":9400,"date":"2003-04-07T19:49:45","date_gmt":"2003-04-07T17:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9400"},"modified":"2025-04-28T10:06:47","modified_gmt":"2025-04-28T08:06:47","slug":"johannes-1916-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-1916-30\/","title":{"rendered":"Johannes 19,16-30"},"content":{"rendered":"<h3>Karfreitag | 18. April 2003 | Johannes 19,16\u201330 | Friedrich Weber |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Am liebsten w\u00fcrden wir ohne den Karfreitag leben. Um uns herum<br \/>\nist es ja ohnehin so: Zwischen Weihnachten und Ostern scheint kein anderes<br \/>\nwichtiges Ereignis im Festkalender zu liegen. Dem Weihnachtsbraten folgt<br \/>\nder Osterspaziergang. Das Kreuz eher ein Schmuckst\u00fcck, als ein Zeichen,<br \/>\ndas auf das Leiden Jesu verweist. Und auch in der Kirche wird das Kreuz<br \/>\nmitunter als dunkles und Angst machendes Bild von Gott bezeichnet. Nicht<br \/>\nselten wird der Karfreitag in einem k\u00fchnen Sprung von Ostern \u00fcberholt,<br \/>\naber ganz neu ist das nicht, denn die Karfreitagsgeschichte nach Johannes<br \/>\nklingt ein wenig anders als die der anderen Evangelisten. Jesu letzten<br \/>\nWorte lauten bei ihm: \u201eEs ist vollbracht\u201c und nicht \u201eMein<br \/>\nGott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?\u201c Nur diesem \u201eEs<br \/>\nist vollbracht\u201c geht das ganze Erleben und Erleiden des Karfreitags<br \/>\nvoraus.<br \/>\nWann erreicht uns dieses Geschehen und was hat das Leiden und Sterben<br \/>\nJesu damit zu tun? Was hat er f\u00fcr uns vollbracht? Warum ist es lebenswichtig,<br \/>\ndem Karfreitag nachzusinnen?<\/p>\n<p>Ich will mit unseren Karfreitagserfahrungen beginnen.<br \/>\nKarfreitag &#8211; Stunde finstersten Leidens, schlimmster menschlicher Verworfenheit,<br \/>\nVerzweiflung, Blut und Tr\u00e4nen. Wann erreicht uns dieses Datum? Erreicht<br \/>\nes uns mit den Bildern, die jetzt wieder t\u00e4glich in unsere H\u00e4user<br \/>\nkommen, die sich unseres Denkens, F\u00fchlens, unseres Herzens bem\u00e4chtigen?<br \/>\nWird es Karfreitag in einem der Lager im Gazastreifen oder im Westjordanland,<br \/>\nwenn Menschen aufeinander losgehen, Steine werfen, schie\u00dfen, sich<br \/>\nhasserf\u00fcllten Auges anschauen? Karfreitag des menschlichen Miteinanders<br \/>\neiner Nation? Karfreitag &#8211; mit jedem Toten, der am Ende auf einem staubaufgew\u00fchlten<br \/>\nPlatz in Gaza oder Bagdad liegen bleibt?<br \/>\nMenschen zerrissen, die Hoffnung auf Frieden in Gerechtigkeit mit F\u00fc\u00dfen<br \/>\ngetreten! Karfreitag &#8211; der Menschlichkeit! Karfreitag der Gerechtigkeit,<br \/>\nder Menschenw\u00fcrde?<\/p>\n<p>Und f\u00fcr manche in unserer Mitte sind die Karfreitagserfahrungen<br \/>\nihres Lebens noch n\u00e4her. Sie verkehren das Leben einer schwangeren<br \/>\nFrau, die vom Freund oder Mann, von Familie oder Gesellschaft alleingelassen,<br \/>\nweil sie alle ihr versichern, wir haben keinen Platz, wir haben kein<br \/>\nGeld, wir haben keine Nerven mehr, um noch ein Kind aufzuziehen, den<br \/>\nWeg zur Abtreibungsklinik auf sich nimmt. Belastet lebt sie fortan. Karfreitag<br \/>\n&#8211; in unserem Land? Karfreitag, wenn Sterbende nicht mehr in ihrer Not<br \/>\nbegleitet, ihnen durch palliative Medizin geholfen, Hospize eingerichtet,<br \/>\nsondern Euthanasie &#8211; wie in den Niederlanden &#8211; angedacht wird? Karfreitag,<br \/>\nwenn durch ein technisches oder ein menschliches Versagen auf unsern<br \/>\nStra\u00dfen Menschen verletzt get\u00f6tet werden, wenn sie Opfer werden.<\/p>\n<p>Karfreitag &#8211; immer dann wird es Karfreitag f\u00fcr unser Denken und<br \/>\nF\u00fchlen, unser Leben, wenn Gewalt, Sterben und Tod hervorruft. Geplante<br \/>\nGewalt, gewollte Gewalt, aber auch freigesetzte Gewalt neben der Gewalt,<br \/>\ndie Technik und Fortschritt werden lassen. Es wird immer wieder Karfreitag<br \/>\n&#8211; es werden immer wieder Menschen zu Opfern. Es werden immer wieder Menschen<br \/>\nan anderen Menschen schuldig, bewusst oder unbewusst. Und vielen Opfern<br \/>\nsieht man von au\u00dfen nicht an, da\u00df sie Opfer sind. Sie tragen<br \/>\nkeine Wunden, sie sind nicht zerrissen oder verbrannt, sie sind nicht<br \/>\nerstickt an den Schwaden des Gases und keine Kugel hat sie ums Leben<br \/>\ngebracht. Sie leben weiter &#8211; vielleicht sogar heute, hier mitten unter<br \/>\nuns im Gottesdienst: Sie leben weiter &#8211; die Opfer in unserer Mitte -,<br \/>\ndie mit Worten Geschlagenen, die um ihre Ehre Gebrachten, die an Menschen<br \/>\nZerbrochenen, sie leben weiter &#8211; aber anders als zuvor.<\/p>\n<p>Karfreitag &#8211; Tag der Opfer? W\u00e4re das eine zeitgem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung?<br \/>\nTag der Opfer auch ihrer eigenen Gewalt. Tag auch eines Pontius Pilatus<br \/>\neinen Herodes eines Kaiphas, eines Judas und Petrus. Eines Diktators<br \/>\nim Irak, eines hetzenden Mullahs in Pal\u00e4stina, der eines gewaltt\u00e4tigen<br \/>\nj\u00fcdischen Siedlers in den besetzten Gebieten. Tag auch des die Frau<br \/>\nund Kinder schlagenden Ehemannes. Tag also derer auch, die zwar Opfer<br \/>\nerzeugen, die schlagen und morden, die zugleich aber auch Opfer sind,<br \/>\nweil sich ihr Gesicht und Geist verd\u00fcstert haben. Sie sind nicht<br \/>\nmehr die Menschen, die Gott gewollt hat.<\/p>\n<p>Karfreitag &#8211; Tag der Opfer. Tag der Schuldiggewordenen, der unter Schuld<br \/>\nLeidenden, Tag derer, um die es d\u00fcster wurde, die kein Licht mehr<br \/>\nsehen, die in ihren Depressionen erstarren und untergehen, an deren Ohr<br \/>\nkein Wort mehr dringt.<\/p>\n<p>Ich glaube wir alle haben eine Vorstellung von Menschen des Karfreitags,<br \/>\nwenn wir dem Gesagten nachsinnen. Ich habe einige Szenen, einige Ereignisse,<br \/>\neinige Erinnerungen genannt, und erinnere mich an einen jungen Mann,<br \/>\nder eine ganze Weile mit uns im Pfarrhaus lebte. Willig und freundlich,<br \/>\nvielleicht ein wenig unsicher, weltfremd, ein junger K\u00fcnstler, der<br \/>\neinmal etwas anderes erleben sollte: Er hat die Kirche nach Weihnachten<br \/>\naufger\u00e4umt, hat die St\u00fchle gestapelt, auf denen die Gemeinde<br \/>\nam Gr\u00fcndonnerstagabend in der Vierung der Kirche sich zum Abendmahlsgottesdienst<br \/>\nversammeln sollte, hat Gemeindebriefe verteilt. Alles ein wenig still,<br \/>\nzu still, aber nicht bedrohlich still. Und dann kamen die ersten Tage<br \/>\nim neuen Jahr, ruhige Tage, Urlaubszeiten &#8211; er bleibt bei seinen Verwandten.<br \/>\nAls wir wieder mit ihm rechneten, blieb er aus. Zur\u00fcckgefallen in<br \/>\ndas dunkle Loch seiner Seele, eingewiesen. Gefragt wann er das letzte<br \/>\nMal gelacht habe, kann er nur noch sagen: vor 5 Jahren an jenem Tag zu<br \/>\njener Stunde. Ein junger Mann, hochbegabter K\u00fcnstler, einziges Kind<br \/>\nseiner Eltern, selbstmordgef\u00e4hrdet. Ein Karfreitagsleben &#8211; und all<br \/>\nunser Bem\u00fchen, prallt ab, nicht weil er oder sie &#8211; und es gibt so<br \/>\nviele dieser Menschen in unserer Mitte &#8211; b\u00f6sartig w\u00e4re, sondern<br \/>\nweil sie wie tot sind, innerlich wie tot, keine Emotion mehr f\u00e4hig.<br \/>\nOpfer &#8211; auch sie Opfer, Opfer vielleicht einer krankhaften Entwicklung.<\/p>\n<p>Die Karfreitagserfahrung bestimmt in diesen Tagen unsere Welt, aber<br \/>\nauch unser ganz pers\u00f6nliches Leben. Das ganze Elend des Krieges<br \/>\nim Irak, das Sterben von Kindern, von Alten und Kranken, wir haben es<br \/>\nvor Augen. Unschuldige, aber wer will hier unterscheiden: Haben denn<br \/>\nSchuldige den Tod verdient?<\/p>\n<p>Die Karfreitagserfahrung ist zugleich aber auch die Erfahrung unserer<br \/>\nDistanz zu Gott. Von ihm sind wir getrennt, zwischen ihm und uns liegt<br \/>\nein breiter Graben.<br \/>\nFr\u00fchere &#8211; und manchmal noch heutige &#8211; Fromme haben versucht diesen<br \/>\nGraben zwischen sich und Gott zu \u00fcberwinden, in dem sie hinabstiegen<br \/>\nvon der einen Seite, hinab bis in die Talsohle, um dann auf der anderen<br \/>\nSeite wieder hinaufzuklimmen.<br \/>\nBergwanderer kennen das. Sie wissen, wie m\u00fchsam dies ist. Nat\u00fcrlich<br \/>\nsind diese Frommen nur im \u00fcbertragenen Sinne, im bildlichen Sinne,<br \/>\nin das Tal gestiegen, ihr Hinabsteigen konnte so aussehen, wie das des<br \/>\nfrommen Juden, der sich sklavisch genau an die Gebote und Verbote seiner<br \/>\nReligion h\u00e4lt, um damit den Weg zum Vater zu gehen, sie konnten<br \/>\nso aussehen, wie die Wege des Mittelalters durch Gei\u00dfelung und<br \/>\nGutes Werk, durch Entsagung und Askese, durch Fasten auch als Werk missverstanden<br \/>\nden Trennungsgraben zu \u00fcberwinden. Und dieser Weg kann so aussehen,<br \/>\nda\u00df heute ein Mensch sein ganzes Leben zum Opfer bringt, zum Opfer<br \/>\nf\u00fcr eine gute Sache Tag und Nacht rastlos t\u00e4tig ist, um anderen<br \/>\nzu dienen und sich damit den Weg zu Gott freizumachen, den Garben zu \u00fcberbr\u00fccken.<\/p>\n<p>Und doch &#8211; der Graben bleibt, aus dem Opfer des Lebens f\u00fcr die<br \/>\ngute Sache wird der Krampf und die M\u00fche , wird Entt\u00e4uschung<br \/>\nund nicht selten Krankheit, die dann den Opferbereiten wieder zum Opfer<br \/>\nwerden l\u00e4\u00dft. Zum Opfer seiner selbst.<\/p>\n<p>Wissen, Sie, ich will das heute einmal ganz schlicht, ganz einfach sagen:<br \/>\nEs gibt nur eine Br\u00fccke, es gibt nur einen Weg \u00fcber diesen<br \/>\nGraben, es gibt nur einen Weg aus den Opferungen und dem Geopfertwerden<br \/>\nhinaus, und das ist der Weg, der den Namen Jesus Christus tr\u00e4gt.<br \/>\nAll unserer Karfreitagserfahrung ist doch hineingebunden in seinen Karfreitag,<br \/>\nAll unser Leiden und Verzweifeln, unser Verzagen und Klagen ist doch<br \/>\nhineingenommen in sein Leiden am Kreuz. All unser Opfer bringen und Opfer<br \/>\nsein und werden ist doch umfangen von ihm, von dem es hei\u00dft: So<br \/>\nist auch Christus einmal geopfert werden, die S\u00fcnden vieler wegzunehmen,<br \/>\nzum zweitenmal wird er nicht der S\u00fcnde wegen erscheinen, sondern<br \/>\ndenen, die auf ihn warten zum Heil. (Hebr. 9) Das ist gemeint, wenn es<br \/>\nim Johannesevangelium hei\u00dft: &#8222;Es ist vollbracht&#8220;. Ja,<br \/>\ner hat es vollbracht, was uns Karfreitagsmenschen, uns mit unseren Gewalttaten<br \/>\nund S\u00fcnden wieder zum Leben bringen kann.<\/p>\n<p>Christus , das Opfer, nimmt diesen Weg durch die Abgr\u00fcnde auf sich,<br \/>\num bei uns zu sein, um uns indem er bei uns ist, zur\u00fcckzubringen<br \/>\nzu unserem Ursprung zu unserem Vater. Durch sein freiwilliges Opfer durchbricht<br \/>\ner diesen entsetzlichen Teufelskreis, der der Namen Beit Jala, Ramallah<br \/>\noder Bagdad tr\u00e4gt, er durchbricht den Teufelskreis, der Familie,<br \/>\nSucht und Krankheit hei\u00dfen kann. Den Teufelskreis, in den die Welt<br \/>\nund unser Leben gefangen sind.<br \/>\nEs geht uns dann wie jenem Mann, von dem die Geschichte erz\u00e4hlt,<br \/>\nda\u00df er seinen Schatten loswerden wollte.<br \/>\nEine Geschichte aus einem fernen Land erz\u00e4hlt: Ein Mann wollte seinen<br \/>\nSchatten loswerden, aber, was er auch anstellte, es gelang ihm nicht.<br \/>\nEr w\u00e4lzte sich auf dem Boden, sprang ins Wasser, versuchte, \u00fcber<br \/>\nden Schatten wegzuspringen. Alles vergeblich. &#8211; Ein weiser Mann, der<br \/>\ndiese Geschichte h\u00f6rte, meinte dazu: \u201eDas w\u00e4re doch ganz<br \/>\neinfach gewesen, den Schatten loszuwerden!&#8220; \u201eWieso einfach?&#8220; fragten<br \/>\ndie Umstehenden neugierig, \u201ewas h\u00e4tte er denn machen sollen?\u201c Und<br \/>\nder weise Mann gab zur Antwort: \u201eEr h\u00e4tte sich nur in den<br \/>\nSchatten eines Baumes zu stellen brauchen.&#8220;<\/p>\n<p>Ob ich es noch einmal erkl\u00e4ren muss? Der Schatten, das ist die Schuld<br \/>\ndes Menschen, alles was ihn von Gott und seiner Menschlichkeit trennt,<br \/>\nseine Karfreitagserfahrungen und seine Karfreitagsexistenz. Die Erfahrung<br \/>\nvon opfern und geopfert werden, die Erfahrung des Abstands zu Gott. Wir<br \/>\nwissen, wie uns das zusetzen kann. Was sagt jener Weise? &#8222;Du brauchst<br \/>\nDich nur in den Schatten des Baumes zu stellen.&#8220;<\/p>\n<p>Wir brauchen uns nur in den Schatten des Baumes, des Kreuzes Jesu stellen,<br \/>\ndann werden wir die Schuld los. Vom Kreuz geht Trost aus. Und im Schatten<br \/>\ndieses Kreuzes werden wir nicht alleine stehen. Dort sto\u00dfen wir<br \/>\nauf die anderen Opfer und T\u00e4ter. Dort sto\u00dfen wir auf die Soldaten,<br \/>\ndie um seinen Rock w\u00fcrfeln, dort sto\u00dfen wir auch auf die Frauen,<br \/>\nden J\u00fcnger und Maria, Jesu Mutter. Wir sto\u00dfen auf die T\u00e4ter<br \/>\nund Opfer des Unrechts im Gro\u00dfen und im Kleinen. Miteinander sollen<br \/>\nund k\u00f6nnen wir buchstabieren und sprechen und dar\u00fcber dann<br \/>\nwieder leben lernen: Der sich f\u00fcr uns opferte, der befreit uns!<br \/>\nEr weist uns neu in unsere Welt, f\u00fchrt uns zueinander, sendet uns<br \/>\nauf Wege des Friedens und nicht des Krieges.<br \/>\nUnd wir werden erfahren: Er schenkt uns Geduld und Zuversicht auch in<br \/>\nden \u201eN\u00f6ten\u201c, die unser Leben begleiten.<br \/>\nDenn es bleibt nicht beim Karfreitag. Der Gekreuzigte ist der, zu dem<br \/>\nsich Gott bekennt, trotz des Todes am Schandpfahl. Der Karfreitag ist<br \/>\nkein Trauertag, sondern ein Tag der Vergewisserung \u00fcber Gottes Liebe<br \/>\nzu unserer leidenden Welt und seiner Barmherzigkeit mit denen, die um<br \/>\nihr Leben betrogen wurden.<br \/>\nWahrlich: der Karfreitag damals und seine Wirkung heute, das ist das<br \/>\nbei Gott selbst hinterlegte und auf unsere Namen ausgestellte Testament,<br \/>\ndas uns Leben ohne Ende verhei\u00dft.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Landesbischof Dr. Friedrich Weber, Braunschweig<br \/>\n<a href=\"mailto:landesbischof@luth-braunschweig.de\">E-Mail: landesbischof@luth-braunschweig.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karfreitag | 18. April 2003 | Johannes 19,16\u201330 | Friedrich Weber | Liebe Gemeinde! Am liebsten w\u00fcrden wir ohne den Karfreitag leben. Um uns herum ist es ja ohnehin so: Zwischen Weihnachten und Ostern scheint kein anderes wichtiges Ereignis im Festkalender zu liegen. 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