{"id":9402,"date":"2003-04-07T19:49:45","date_gmt":"2003-04-07T17:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9402"},"modified":"2025-04-28T10:10:08","modified_gmt":"2025-04-28T08:10:08","slug":"apostelgeschichte-4-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-4-12\/","title":{"rendered":"Johannes 19,16\u201330"},"content":{"rendered":"<h3>Karfreitag | 18. April 2003 | Johannes 19,16\u201330 | Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b |<\/h3>\n<p>Wie viele andere habe ich von Kind auf Pfarrer und andere<br \/>\nimmer wieder sagen h\u00f6ren: Jesus ist f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben. Das<br \/>\ngilt sicher auch f\u00fcr viele von Euch. Wir haben es oft geh\u00f6rt.<br \/>\nF\u00fcr viele mu\u00df das so etwas wie der Kernsatz des Christentums<br \/>\ngewesen sein: Jesus starb f\u00fcr unsere S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Ich habe es immer wieder geh\u00f6rt. Und ich habe oft &#8211; halb bewu\u00dft,<br \/>\nhalb unbewu\u00dft &#8211; mich selbst gefragt: Wie ist das zu verstehen?<br \/>\nUnd viele Jahre lang habe ich es nicht verstanden, nicht richtig jedenfalls.<\/p>\n<p>Wenn der Sinn der war, da\u00df Gott ein sehr gro\u00dfes Opfer forderte,<br \/>\num den Menschen vergeben zu k\u00f6nnen, und da\u00df Jesus dieses Opfer<br \/>\nwar, dann kann da etwas nicht stimmen. Gott ist doch kein Gott, der blutige<br \/>\nOpfer fordert. So ist Gott nicht.<\/p>\n<p>Nein, und das ist auch nicht die richtige Erkl\u00e4rung. Diese Erkl\u00e4rung \u00fcbersieht<br \/>\nu.a., da\u00df der Vater eins ist mit dem Sohn. Wenn der Sohn leidet,<br \/>\nleidet auch der Vater. Gott selbst offenbart sich am Kreuz Karfreitag,<br \/>\nim Schmerz und im Tod eines Menschen.<\/p>\n<p>Das geh\u00f6rt jedenfalls dazu. Und es gibt auch andere Methoden,<br \/>\nden Tod und das Opfer am Kreuz zu erkl\u00e4ren. An Erkl\u00e4rungen<br \/>\nfehlt es uns in der Theologie nicht, und vieles von dem, was gesagt und<br \/>\ngeschrieben ist, ist auch klug und tiefsinnig und kann uns Einsicht in<br \/>\nunseren Glauben geben.<\/p>\n<p>Aber man kann auch fragen, ob wir nicht lieber alle die theologischen<br \/>\nErkl\u00e4rungen beiseite lassen sollen und einfach dem evangelischen<br \/>\nBericht folgen sollen, um gleichsam erneut zu erfahren, was damals geschah.<\/p>\n<p>Die Evangelisten bieten ja auch keine Erkl\u00e4rung. Sie erz\u00e4hlen<br \/>\nnur. Sie erz\u00e4hlen, da\u00df ein Mensch gefangen genommen wurde,<br \/>\nda\u00df er vor den Hohen Rat gef\u00fchrt wurde und dann vor den r\u00f6mischen<br \/>\nStatthalter Pontius Pilatus. Sie erz\u00e4hlen, da\u00df er ausgepeitscht<br \/>\nund zum Tode verurteilt wurde, da\u00df er zur St\u00e4tte der Hinrichtung<br \/>\ngef\u00fchrt wurde, und da\u00df er dort an einem Kreuz starb.<\/p>\n<p>Ganz ohne Erkl\u00e4rung sind die Berichte der Evangelisten nicht.<br \/>\nAn mehreren Stellen schieben sie Hinweise auf die Schriften des alten<br \/>\nBundes ein. Und das ist ja auch eine Form der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Auch der Evangelist Johannes hat solche Hinweise. Wir sollen verstehen,<br \/>\nda\u00df das, was auf Golgatha geschah, die Erf\u00fcllung von Worten<br \/>\nist, die einmal gesagt wurden. Der Sinn ist gerade, da\u00df es so geschehen<br \/>\nmu\u00df, wie es tats\u00e4chlich geschieht.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich h\u00f6ren wir, da\u00df die Soldaten die Gebeine<br \/>\nJesu nicht zerbrechen, weil er bereits tot ist, und der Evangelist zitiert<br \/>\naus dem zweiten Buch Mose: &#8222;Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.&#8220;<\/p>\n<p>In dem urspr\u00fcnglichen Zusammenhang ist die Aussage ein Teil der<br \/>\nAnordnung \u00fcber das Osterlamm und die Ostermahlzeit. Das ist die<br \/>\nMahlzeit, die alle israelitischen Familien essen sollen unmittelbar bevor<br \/>\nGott der Herr die Israeliten aus \u00c4gypten f\u00fchrt. Vom Osterlamm<br \/>\nwird ihnen gesagt, da\u00df sie ihm keine Knochen brechen sollen.<\/p>\n<p>Der Evangelist hat au\u00dfer diesem Schriftwort ein anderes Wort<br \/>\naus den Propheten: &#8222;Sie werden sehen auf den, in welchen sie gestochen<br \/>\nhaben&#8220;.<\/p>\n<p>Was sagen diese Worte? Sie sagen ja schlicht und einfach, da\u00df der<br \/>\nTod dieses Menschen Befreiung und Heil bringt.<\/p>\n<p>So wie das Osterlamm und die Ostermahlzeit zum Zeichen f\u00fcr die<br \/>\nbevorstehende Befreiung aus der Knechtschaft in \u00c4gypten wurde, so<br \/>\nwird der Tod Jesu zu einer neuen und umfassenden Befreiung. Ja sein Tod<br \/>\nbewirkt diese Befreiung.<\/p>\n<p>Auf ihn sollen wir sehen. Von ihm sollen wir das Heil erwarten, von<br \/>\nihm, den wir Menschen durchbohrt und get\u00f6tet haben.<\/p>\n<p>In der Apostelgeschichte haben wir eine Wiedergabe der Verk\u00fcndigung<br \/>\nder \u00e4ltesten Christen. Schon am ersten Pfingsttag predigt Petrus<br \/>\nzu den versammelten Juden.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt einfach, was geschehen ist und was er und die anderen<br \/>\nApostel erfahren haben. Jesus hat Zeichen und Wunder vollbracht. Er wurde<br \/>\nans Kreuz geschlagen und umgebracht. &#8222;Den hat Gott auferweckt und<br \/>\naufgel\u00f6st die Schmerzen des Todes, wie es denn unm\u00f6glich war,<br \/>\nda\u00df er sollte von ihm gehalten werden.&#8220;<\/p>\n<p>Petrus und die anderen Apostel bezeugen das. Petrus stellt den Juden<br \/>\ngegen\u00fcber fest, da\u00df Gott diesen Christus, den ihr gekreuzigt<br \/>\nhabt, zum Herrn und Christus gemacht hat&#8220;, und er fordert sie auf,<br \/>\nsich taufen zu lassen im Namen Jesu zur Vergebung der S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Aber er erkl\u00e4rt an sich nichts! Jesus hat gelitten und ist gestorben.<br \/>\nEr ist auferstanden. Er ist Herr und Christus. Und durch die Taufe in<br \/>\nseinem Namen k\u00f6nnen die Menschen die Vergebung der S\u00fcnde empfangen.<br \/>\nIn diesem Menschen, in seinem Tod und seiner Auferstehung ist Heil.<\/p>\n<p>Petrus sagt dies sp\u00e4ter ganz deutlich: &#8222;In keinem anderen<br \/>\nist das Heil, ist auch kein Name unter dem Himmel den Menschen gegeben,<br \/>\ndarin wir sollen selig werden&#8220;.<\/p>\n<p>So ist es. Keine Erkl\u00e4rungen! Die Apostel legen Zeugnis ab von<br \/>\netwas, dessen sie gewi\u00df sind, da\u00df es geschehen ist. Aber<br \/>\nsie haben nicht etwas, was wir Theologie nennen k\u00f6nnen und keine<br \/>\nLehrs\u00e4tze.<\/p>\n<p>Die Sache ist vielleicht die, da\u00df es letztlich unm\u00f6glich<br \/>\nist, zu erkl\u00e4ren, warum der Tod dieses Menschen ein vers\u00f6hnender<br \/>\nund heilbringender Tod ist. Das kann man nicht erkl\u00e4ren, das soll<br \/>\nauch nicht erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Christus stirbt einen menschlichen Tod. Er geht zugrunde im gr\u00f6\u00dften<br \/>\nSchmerz. Er erf\u00e4hrt die tiefste Ohnmacht. Ja, er erlebt die tiefe<br \/>\nEinsamkeit und Gottverlassenheit des Menschen. Er wird gepeinigt und<br \/>\nstirbt am Kreuz.<\/p>\n<p>Und von diesem Tod, von diesem toten Menschen kommt das Heil. Von diesem<br \/>\ntoten Menschen geht unverg\u00e4ngliches Leben aus. Durch ihn wird alles<br \/>\nwieder neu. Gott hat Frieden geschlossen durch das Blut an seinem Kreuz.<br \/>\nDas ist eine ganz neue Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Das ist wie der erste Morgen der Sch\u00f6pfung, wo der Geist Gottes \u00fcber<br \/>\nder Urtiefe schwebte und Gott durch sein Wort Licht schuf. Wie, das ist<br \/>\ndas Geheimnis Gottes.<\/p>\n<p>Die Erz\u00e4hlung ist die Botschaft. Und mehr ist im Grunde nicht<br \/>\nzu sagen. Wenn alles wirklich wieder neu werden soll, wenn wir wirklich<br \/>\nvon D\u00e4monie und Bosheit und von unseren eigenen S\u00fcden und von<br \/>\ndem Tod befreit werden sollen, der \u00fcber uns wie ein Verbannung schwebt,<br \/>\ndann kann dies nur durch den tiefen Schmerz eines unschuldigen und reinen<br \/>\nMenschen geschehen. Dann mu\u00df gerade er in die tiefste Tiefe st\u00fcrzen<br \/>\nund wieder auferweckt werden und zur Rechten des Vaters sitzen.<\/p>\n<p>Aber wir meinen vielleicht nicht, da\u00df wir Erl\u00f6sung brauchen?<br \/>\nHier ist vielleicht der Grund, warum wir nichts verstehen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht das Reden von S\u00fcnde und D\u00e4monie und<br \/>\nVerdammnis verstehen, und wir k\u00f6nnen uns nicht darauf besinnen,<br \/>\nda\u00df wir der Erl\u00f6sung bed\u00fcrfen, ja da\u00df wirt nicht<br \/>\nleben k\u00f6nnen ohne die gn\u00e4dige Vergebung unserer S\u00fcden.<\/p>\n<p>Merkw\u00fcrdig, denn ist die Welt nicht voll von S\u00fcnde und D\u00e4monie,<br \/>\nund kann man sich nicht in Wirklichkeit leicht vorstellen, da\u00df alles<br \/>\nzugrunde gehen mu\u00df und dem Untergang und der Verdammnis entgegengeht?<br \/>\nWie k\u00f6nnen wir uns vorstellen, da\u00df irgendetwas oder irgend<br \/>\njemand vor dem Gericht Gottes bestehen kann? Wohl kaum!<\/p>\n<p>Und wir k\u00f6nnen wohl auch gut sehen, da\u00df die Erl\u00f6sung,<br \/>\nderen wir so sehr bed\u00fcrfen, keine einfache Sache ist. Wie soll diese<br \/>\nelende und s\u00fcndige Welt erl\u00f6st werden, ohne da\u00df es weh<br \/>\ntut? Wie sollte Gott die Finsternis, das B\u00f6se und die Zerst\u00f6rung \u00fcberwinden,<br \/>\nwie soll selbst der Tod \u00fcberwunden werden ohne Kampf und Konfrontation<br \/>\nund Schmerz?<\/p>\n<p>Nein, eben nicht! &#8222;Er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre<br \/>\nSchmerzen. Wir aber hielten ihn f\u00fcr den, der geplagt und von Gott<br \/>\ngeschlagen und gemartert w\u00e4re. Aber er ist um unserer Missetat willen<br \/>\nverwundet und um unserer S\u00fcnde willen zerschlagen. Die Strafe liegt<br \/>\nauf ihm, auf da\u00df wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden<br \/>\nsind wir geheilt.&#8220;<\/p>\n<p>Gott will nichts anderes als Gemeinschaft mit uns. Er weigert sich,<br \/>\nuns aufzugeben. Er will bei uns bleiben trotz Aufruhr und Abfall und<br \/>\nS\u00fcnde und Tod. Und das kann er nur in Ohnmacht tun. Er kann sich<br \/>\nnur dazu leiden. Er kann nur den Schmerz und die Gottverlassenheit und<br \/>\nden Tod tragen. Er kann nur in das hineingehen, was ihm am meisten fremd<br \/>\nist &#8211; eben um es zu \u00fcberwinden und alle an sich zu ziehen.<\/p>\n<p>Und das hat er durch einen einzigen Menschen getan, durch ihn, der<br \/>\nans Kreuz genagelt wurde und Begraben in Finsternis und K\u00e4lte, und<br \/>\nder danach zum h\u00f6chsten Leben auferweckt und in den Himmel aufgenommen<br \/>\nwurde. Das ist das Heil! Und es gibt kein Heil in einem anderen. Es ist<br \/>\nden Menschen kein anderer Name gegeben unter dem Himmel, durch den wir<br \/>\nerl\u00f6st werden k\u00f6nnen. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b<br \/>\nKnud Hjorts\u00f8vej<br \/>\nDK-3500 V\u00e6rl\u00f8se<br \/>\nTel.: ++ 45 &#8211; 44 48 06 04<br \/>\n<a href=\"mailto:jukd@vaerloesesogn.dk\">E-Mail: jukd@vaerloesesogn.dk<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karfreitag | 18. April 2003 | Johannes 19,16\u201330 | Jan Ulrik Dyrkj\u00f8b | Wie viele andere habe ich von Kind auf Pfarrer und andere immer wieder sagen h\u00f6ren: Jesus ist f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben. Das gilt sicher auch f\u00fcr viele von Euch. Wir haben es oft geh\u00f6rt. 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