{"id":9416,"date":"2003-04-07T19:49:52","date_gmt":"2003-04-07T17:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9416"},"modified":"2025-04-28T11:08:19","modified_gmt":"2025-04-28T09:08:19","slug":"lukas-24-13-35-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-24-13-35-3\/","title":{"rendered":"Lukas 24, 13-35"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Ostermontag | 21. April 2003 | Lukas 24, 13-35 | Matthias Petersen |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><strong>Ein Osterfestgottesdienst f\u00fcr Familien und Singles<br \/>\nvon und mit vielen Konfirmand\/innen, einem Pastor und einem alten Weihnachtsbaum<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Schon wieder hab ich nach Weihnachten den Termin zur Abfuhr des Weihnachtsbaums verpa\u00dft. Er liegt immer noch &#8211; Anfang April &#8211; auf dem Hof, rostbraun und mehr als unansehnlich. Aber vielleicht l\u00e4\u00dft sich noch etwas draus machen.<\/p>\n<p><strong>Was Sie brauchen:<\/strong> Einen alten Weihnachtsbaum, einige freundliche Konfis als Sprecher\/innen und bunte Ostereier aus Tonpapier, dazu Stifte und B\u00e4nder zum Aufh\u00e4ngen<\/p>\n<p><strong>Ablauf:<\/strong><\/p>\n<p>Orgelvorspiel<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung<br \/>\nGemeinde: Wir wollen alle fr\u00f6hlich sein (100, 1.2.4.5)<\/p>\n<p>Zwischentext<br \/>\nKlagen 1<br \/>\nGemeinde: Kyrie eleison (178.9)<br \/>\nKlagen 2<br \/>\nGemeinde: Kyrie eleison (178.9)<br \/>\nKlagen 3<br \/>\nGemeinde: Kyrie eleison (178.9)<br \/>\nEingangsgebet<br \/>\nGemeinde: Holz auf Jesu Schulter (97)<\/p>\n<p>Zwischentext<br \/>\nLesung: Lukas 24, 1. Teil<br \/>\nGemeinde: Freunde, da\u00df der Mandelzweig (606)<\/p>\n<p>Zwischentext<br \/>\nLesung: Lukas 24, 2. Teil<br \/>\nGemeinde: F\u00fcrchtet euch nicht (607)<\/p>\n<p>Zwischentext<br \/>\nLesung: Lukas 24, 3. Teil<br \/>\nGemeinde: Er ist erstanden, Halleluja (116, 1-3)<\/p>\n<p>Zwischentext<br \/>\nPsalm 118 (747)<br \/>\nGemeinde: Alle Knospen springen auf<\/p>\n<p>Hoffnungen 1<br \/>\nGemeinde: Ich lobe meinen Gott (272)<br \/>\nHoffnungen 2<br \/>\nGemeinde: Ich lobe meinen Gott (272)<br \/>\nHoffnungen 3<br \/>\nGemeinde: Ich lobe meinen Gott (272)<\/p>\n<p>Ansprache: Lukas 24<\/p>\n<p>Orgelmusik<br \/>\n(w\u00e4hrenddessen Schm\u00fccken des Baumes mit Blumen und Ostereiern)<\/p>\n<p>Gemeinde: Gelobt sei Gott im h\u00f6chsten Thron (103)<br \/>\nF\u00fcrbitte 1<br \/>\nGemeinde: Laudate omnes gentes (181.6)<br \/>\nF\u00fcrbitte 2<br \/>\nGemeinde: Laudate omnes gentes (181.6)<br \/>\nF\u00fcrbitte 3<br \/>\nGemeinde: Laudate omnes gentes (181.6)<br \/>\nVaterunser<br \/>\nGemeinde: Christ ist erstanden (99)<br \/>\nSegen<br \/>\nOrgelnachspiel<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Klagen<\/strong><\/p>\n<p>Gelobt sei Gott im h\u00f6chsten Thron \u2013 das ist eins der sch\u00f6nsten Osterlieder \u00fcberhaupt. Aber \u2013 k\u00f6nnen wir das so einfach singen. Mitten in einer Welt, in der es Hunger gibt und Ungerechtigkeit und Krankheit und Krieg. K\u00f6nnen wir Gott so einfach loben?<\/p>\n<p>Klagen 1: Siehst du, wie die Menschen sterben im Irak? In Pal\u00e4stina und in deinem Heiligen Land? Kinder, Jugendliche wie wir, Frauen, alte Leute, M\u00e4nner&#8230; Warum l\u00e4\u00dft du das zu, Gott? Als du geboren wurdest im Heiligen Land, da haben wir auf Frieden gehofft. Aber inzwischen sind unsere Hoffnungen auf Frieden sind fast erstorben \u2013 wie dieser alte Weihnachtsbaum&#8230;<\/p>\n<p>Ach Gott, erbarme dich!<\/p>\n<p>Klagen 2: Siehst du, wie viel Ungerechtigkeit es gibt auf der Welt? Wieviele Menschen hungern und leiden und unterdr\u00fcckt werden? Als du geboren wurdest unter den armen Leuten damals in Bethlehem, da haben wir auf Gerechtigkeit gehofft f\u00fcr diese arme Welt. Aber inzwischen sind unsere Hoffnungen auf Gerechtigkeit so d\u00fcrr geworden wie diese arme alte Tanne &#8230;..<\/p>\n<p>Ach Gott, erbarme dich!<\/p>\n<p>Klagen 3: Siehst du die Angst unter den Menschen? Siehst du sie? Ihre Einsamkeit und ihre Sehnsucht und ihr Unerf\u00fclltsein und ihre Ziellosigkeit. Guter Gott, wir hatten so gehofft, da\u00df Jesus uns Ziele gibt und Wege zeigt \u2013 und nun scheint alles verloren \u2013 so wie dieser nutzlose Christbaum, der nur noch gut ist f\u00fcr den Ofen &#8230;<\/p>\n<p>Ach Gott, erbarme dich!<\/p>\n<p><strong>Eingangsgebet<\/strong><\/p>\n<p>Guter Gott, Vater im Himmel,<br \/>\nwir haben viele Fragen.<br \/>\nVieles besch\u00e4ftigt uns.<br \/>\nVieles verstehen wir nicht.<br \/>\nGerade weil Ostern ist.<br \/>\nWir bitten dich sehr:<br \/>\nKomm du zu uns,<br \/>\nh\u00f6re unsere Fragen<br \/>\nhilf uns, Antworten zu finden.<br \/>\nDein Geist sei jetzt bei uns!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Das Neue Testament erz\u00e4hlt die Geschichte von zwei J\u00fcngern. Der Kleopas war das und sein Freund. Die haben auch so geklagt. Die hatten so gro\u00dfe Hoffnungen in Jesus gesetzt. Die waren sich ganz sicher, da\u00df nun, nachdem sie Jesus kennengelernt hatten, alles ganz anders und besser werden sollte. Doch dann kam das furchtbare Ende. Jesus wurde gekreuzigt. Alle Hoffnungen waren dahin. In gro\u00dfer Angst liefen die J\u00fcnger davon. Blo\u00df weg aus Jerusalem! Ihre Hoffnungen waren geworden wie dieser alte Weihnachtsbaum. Nichts war von der urspr\u00fcnglichen Sch\u00f6nheit \u00fcbriggeblieben&#8230; Aber h\u00f6rt selbst.<\/p>\n<p><strong>Lesung 1:<\/strong> Lukas 24, 13-16<\/p>\n<p>Habt ihr geh\u00f6rt? \u201e&#8230; Da blieben sie traurig stehen.\u201c Das ist noch nicht viel, aber ein bi\u00dfchen ist es schon. Zumindest rennen sie nicht mehr weg. Das ist eigentlich ein ganz gutes Zeichen. Ein Fremder kommt dazu, bietet an, sie zu begleiten \u2013 und schon ist die Angst nicht mehr ganz so gro\u00df. Das kennen wir auch. Selbst wenn das Problem damit noch lange nicht gel\u00f6st ist.<\/p>\n<p>Und dann erkl\u00e4rt ihnen Jesus alles. Aber: Den J\u00fcngern geht es genauso, wie es auch uns oft geht: Sie haben Tomaten auf den Augen und Petersilie in den Ohren. Sie verstehen das gar nicht. Obwohl Jesus selbst es ist, der ihnen da eine Predigt h\u00e4lt. Er erinnert sie an alle Wunder, an alle seine Worte. V\u00f6llig vergeblich: Die beiden J\u00fcnger sind schon sehr sehr begriffsstutzig. Ihre Hoffnung ist immer noch so kahl wie in alter Weihnachtsbaum.<\/p>\n<p>Aber vielleicht blitzt jetzt doch schon ein ganz ganz kleines bi\u00dfchen Osterhoffnung auf &#8230;<\/p>\n<p><strong>Lesung 2: Lukas 24, 17-29<\/strong><\/p>\n<p>Die Begleitung durch Jesus hat die Angst besiegt. Aber die Predigt hat nichts geholfen. Das haben wir nun geh\u00f6rt. Aber nun folgt etwas Erstaunliches: Jesus tut jetzt etwas. Er teilt Brot und Wein. Er teilt Hoffnung und Freude. Er teilt Sterben und Leben mit den Freunden.<br \/>\nUnd was die Wegbegleitung nicht erreicht hat, was auch die Predigt nicht bewirken konnte, das geschieht jetzt: Den beiden J\u00fcngern geht ein Licht auf, es wird buchst\u00e4blich hell in der Finsternis von Trauer und Angst.<\/p>\n<p><strong>Lesung 3: Lukas 24, 31-35<\/strong><\/p>\n<p>Und nun endlich k\u00f6nnen wir sprechen und singen, wie die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger am Ostermorgen, wie die Menschen seitdem voller Freude sprechen und singen und beten konnten:<\/p>\n<p><strong>Wechselgebet Psalm 118<\/strong><\/p>\n<p>Hoffnungen 1: Ach guter Gott, es stimmt ja. Auch wenn es viel Unrecht gibt. Aber es gibt so viele Menschen, die machen Hoffnung, die k\u00e4mpfen f\u00fcr den Frieden, die treten ein f\u00fcr Gerechtigkeit, die beten f\u00fcr eine neue Welt. Menschen, die uns zeigen: Du bist mitten unter uns. Darum, Gott, ist es gut, dir unseren Dank zu singen<\/p>\n<p>Gemeinde: Ich lobe meinen Gott<\/p>\n<p>Hoffnungen 2: Ach guter Gott, es stimmt ja. Die Zeichen des neuen Lebens sind \u00fcberall. Die Sonne geht immer neu auf. Die Natur erwacht zum Leben. Freunde sind an unserer Seite. Es gibt so viel, f\u00fcr das wir dankbar sein k\u00f6nnen. Darum, Gott, ist es gut, dir unseren Dank zu singen<\/p>\n<p>Gemeinde: Ich lobe meinen Gott<\/p>\n<p>Hoffnungen 3: Guter Gott, Bruder Jesus, du bist auferstanden. Du bist wahrhaftig auferstanden! Das Licht siegt \u00fcber die Finsternis. Das Leben siegt \u00fcber den Tod. Die Angst siegt \u00fcber das Vertrauen. Der verdorrte Baum unserer Hoffnung bl\u00fcht wieder neu. Darum, Gott, ist es gut, dir unseren Dank zu singen:<\/p>\n<p>Gemeinde: Ich lobe meinen Gott<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrbitten<\/strong><\/p>\n<p>A: Guter Gott, Vater im Himmel, du hast Jesus auferweckt von den Toten. Du zeigst uns, da\u00df der Tod seine Macht verloren hat. Du zeigst uns, da\u00df deine Liebe st\u00e4rker ist als alles B\u00f6se. Du zeigst uns, da\u00df das Leben siegt. Du zeigst uns, wie der verdorrte Baum der Hoffnung neue Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Darum danken wir dir aus ganzem Herzen. Wir danken dir mit deiner ganzen Sch\u00f6pfung. Wir danken dir gemeinsam mit allen Menschen.<\/p>\n<p>Gemeinde: Laudate omnes gentes<\/p>\n<p>B: Weck auch uns auf aus dem Tod \u2013 aus unserer Angst, aus unserer Feigheit, aus unserer Tatenlosigkeit. La\u00df uns auferstehen. La\u00df uns aufstehen gegen Ha\u00df und Gewalt, gegen Hoffnungslosigkeit und Resignation, gegen alles, was das Leben schwermacht auf dieser Erde. La\u00df uns zu deinen Helfern werden, die den Baum des Lebens bl\u00fchen lassen.<\/p>\n<p>Gemeinde: Laudate omnes gentes<\/p>\n<p>C: La\u00df auch denen das Leben bl\u00fchen, die im Schatten des Todes sitzen. Die Menschen im Irak und in Pal\u00e4stina und in Israel nennen wir dir. Die Menschen in Afghanistan und in allen Kriegsgebieten der Erde. Die Menschen in den Todeszellen der Gef\u00e4ngnisse. Die Hoffnungslosen in den Slums und Favelas der Gro\u00dfst\u00e4dte. La\u00df auch f\u00fcr sie Ostern werden und den Lebensbaum der Hoffnung bl\u00fchen.<\/p>\n<p>Gemeinde: Laudate omnes gentes<\/p>\n<p><strong>Lukas 24, 13-35<\/strong><\/p>\n<p>Warum ist es so schwer Vertrauen zu haben? Wahrscheinlich doch weil vertrauen\u00a0immer wieder entt\u00e4uscht wird<br \/>\nwir werden entt\u00e4uscht und\u00a0wir entt\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich doch\u00a0weil wir gelernt haben,\u00a0da\u00df eine gesunde Portion Mi\u00dftrauen nicht schaden kann. Wahrscheinlich doch,<br \/>\nweil nicht entt\u00e4uscht werden kann,\u00a0wer nicht zuviel vertraut. Aber\u00a0\u00fcberlegt mal,\u00a0was w\u00e4re das f\u00fcr ein Leben,\u00a0wenn ich\u00a0aus Angst vor Entt\u00e4uschung\u00a0keine W\u00fcnsche mehr wagen w\u00fcrde. Keine Hoffnungen,\u00a0keine Tr\u00e4ume mehr h\u00e4tte. Das leben w\u00e4re<br \/>\nkahl, struppig und unansehnlich\u00a0wie dieser alte vertrocknete Weihnachtsbaum.<\/p>\n<p>Ihr Konfirmandinnen und Konfirmanden. Ihr m\u00fc\u00dft sollt\u00a0viel erwarten vom Leben. Tr\u00e4ume haben und Hoffnungen,\u00a0damit euer Leben bunt ist\u00a0und sch\u00f6n .und lebenswert. Und wir \u2013\u00a0eure Eltern,\u00a0die erwachsenen Gemeindeglieder \u2013,\u00a0wir wollen das ja auch f\u00fcr uns,\u00a0weil wir sonst aufh\u00f6ren w\u00fcrden zu leben\u00a0und das wollen wir doch nicht \u2013\u00a0ein Leben voller Mi\u00dftrauen,\u00a0voller Entt\u00e4uschung<br \/>\nvoller es n\u00fctzt ja doch alles nichts. Ein Leben wie der alte Weihnachtsbaum. Ein Leben ohne Erwartungen. Das k\u00f6nnten wir auch nicht ertragen.<\/p>\n<p>Die beiden J\u00fcnger \u2013\u00a0wir haben von ihnen geh\u00f6rt \u2013,\u00a0die hatten ja so viel erwartet vom Leben. Die waren Jesus begegnet<br \/>\nund sie waren gl\u00fccklich. Das Leben war offen. Die Sonne ging auf. Es gab Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. Es gab neue Wege.<\/p>\n<p>Aber dann\u00a0kam die riesengro\u00dfe Entt\u00e4uschung, Verhaftung, Tod. Ihre Hoffnung war so sehr entt\u00e4uscht worden\u00a0und die Angst war gro\u00df. Die Verzweiflung auch. Nat\u00fcrlich\u00a0mit Recht kann man sagen,\u00a0was mir auff\u00e4llt. Die J\u00fcnger haben\u00a0ganz offensichtlich\u00a0nie richtig zugeh\u00f6rt. Jesus hat ja so oft davon gesprochen,\u00a0was ihn erwartet. Er hat von Auseinandersetzungen gesprochen,\u00a0von m\u00e4chtigen Gegnern,\u00a0von seiner Angst und\u00a0sogar von seinem Tod.<\/p>\n<p>Aber\u00a0das hatten sie nicht h\u00f6ren wollen. &#8222;Mensch Jesus&#8220;,\u00a0hatten sie gesagt, &#8222;mach mal halblang\u00a0so schlimm wird\u2019s schon nicht werden.&#8220;<\/p>\n<p>Sie hatten einfach nicht zugeh\u00f6rt\u00a0und darum hatten sie jetzt das Gef\u00fchl\u00a0ihr Vertrauen sei entt\u00e4uscht worden\u00a0und so waren ihre Hoffnung\u00a0kahl geworden und h\u00e4\u00dflich\u00a0wie dieser alte Weihnachtsbaum.<\/p>\n<p>Und da half es auch gar nichts,\u00a0da\u00df der auferstandene Jesus\u00a0unerkannt\u00a0ihnen das alles noch mal erkl\u00e4rte. Er hat sich wirklich redliche M\u00fche gegeben,\u00a0aber Worte helfen oft nicht weiter. Oft genug nicht. Jeder wei\u00df das,\u00a0der schon mal versucht hat\u00a0andere zu tr\u00f6sten\u00a0oder\u00a0selbst Trost gebraucht hat<\/p>\n<p>Was also hat geholfen? Damals in Emmaus? Ganz einfach,\u00a0was Jesus dann tat,\u00a0das hat geholfen. Ein Zeichen setzen, Brot und Wein teilen,\u00a0miteinander essen und trinken. Das hat geholfen\u00a0und ganz pl\u00f6tzlich\u00a0wird den j\u00fcngern leicht ums herz. &#8222;Du bist ja doch da. Wir sind ja gar nicht allein. Das Leben hat ja doch einen Sinn.&#8220;<\/p>\n<p>Wie sch\u00f6n,\u00a0da\u00df es solche Zeichen gibt. Zeichen,\u00a0die uns helfen,\u00a0wo Worte versagen:\u00a0ein H\u00e4ndedruck,\u00a0ein Ku\u00df,\u00a0eine Umarmung,\u00a0ein Streicheln; oder\u00a0etwas zum anfassen haben:\u00a0ein Kuscheltier,\u00a0ein Freundschftsband,\u00a0eine Blume,\u00a0einen Ring;\u00a0oder Brot und Wein im Abendmahl. Das Wasser der Taufe. Gott erinnert uns: Ich bin bei euch\u00a0in der Kraft des Brotes,\u00a0in der Fr\u00f6hlichkeit des Weins,\u00a0in der frischen Lebendigkeit des Wassers. Ihr d\u00fcrft Vertrauen haben. Ich bin bei euch.<\/p>\n<p>Auch ein Weihnachtsbaum ist ja so eine Erinnerung\u00a0voller Lichter. Gottes Licht scheint in der Dunkelheit,\u00a0sagt er uns,\u00a0mitten in der Finsternis des Winters.<\/p>\n<p>Aber\u00a0manchmal\u00a0da vertrocknen solche Zeichen ein bi\u00dfchen,\u00a0werden unansehnlich und\u00a0\u00fcberzeugen nicht mehr, Da m\u00fcssen wir sie dann aufpolieren,\u00a0sie neu schm\u00fccken. Damit wir uns wieder erinnern: &#8222;Aha,\u00a0so war das ja.&#8220;\u00a0Wir d\u00fcrfen Vertrauen haben: Gott ist bei uns.\u00a0Auch wenn wir Zweifel haben,\u00a0auch wenn alles dunkel scheint.\u00a0Gott ist bei uns\u00a0das Leben ist offen.<\/p>\n<p>Daran wollen wir uns jetzt erinnern. Sie haben bzw.\u00a0ihr habt\u00a0am Eingang bunte Papierostereier bekommen\u00a0und einen Stift. Wenn ihr m\u00f6gt\u00a0dann schreibt darauf\u00a0oder malt ein Bild,\u00a0welches Zeichen der Hoffnung begleitet mein Leben. Wof\u00fcr m\u00f6chte ich danken. Was macht mein Leben hell.<\/p>\n<p>die Orgel wird dazu spielen\u00a0und dann kommt nach vorn\u00a0mit den bunten Ostereiern. Die Konfis werden helfen\u00a0den alten d\u00fcrren Baum zu schm\u00fccken\u00a0mit den Zeichen der Hoffnung\u00a0bis er wieder bunt ist,\u00a0bis er wieder ein bi\u00dfchen farbe kriegt und strahlt\u00a0wie die Sonne am Ostermorgen<\/p>\n<p>Damit wir es nicht vergessen. Damit wir es begreifen. Damit wir Hoffnung haben\u00a0und Vertrauen. Denn\u00a0der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Matthias Petersen<br \/>\nKirchenstra\u00dfe 37<br \/>\n24211 Preetz<br \/>\n<a href=\"mailto:petersen.m@t-online.de\">E-Mail: petersen.m@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostermontag | 21. April 2003 | Lukas 24, 13-35 | Matthias Petersen | Ein Osterfestgottesdienst f\u00fcr Familien und Singles von und mit vielen Konfirmand\/innen, einem Pastor und einem alten Weihnachtsbaum Vorbemerkung: Schon wieder hab ich nach Weihnachten den Termin zur Abfuhr des Weihnachtsbaums verpa\u00dft. 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