{"id":9424,"date":"2003-04-07T19:49:52","date_gmt":"2003-04-07T17:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9424"},"modified":"2025-04-28T11:27:50","modified_gmt":"2025-04-28T09:27:50","slug":"johannes-20-19-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-20-19-34\/","title":{"rendered":"Johannes 20, 19-29"},"content":{"rendered":"<h3>Quasimodogeniti | 27. April 2003 | Johannes 20, 19-29 | Ulrich Nembach |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>zwei Jungen sitzen mir im Bus gegen\u00fcber. Alle paar Minuten greift\u00a0der eine von ihnen zu seinem Handy, wirft einen Blick darauf und steckt\u00a0es wieder weg. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder. Schlie\u00dflich\u00a0fragt ihn der andere: &#8222;Was guckst du denn dauernd? Wenn du eine\u00a0SMS bekommst, geht doch der Alarm los.&#8220; Der Angesprochene meint\u00a0nur: &#8222;Ach nichts.&#8220; Der Fragende merkt, dass sein Freund nicht\u00a0dar\u00fcber reden will. Als sich das Herausholen des Handy noch zweimal\u00a0wiederholt hat, wird der Freund ungeduldig und fordert ihn auf: &#8222;Los,\u00a0sag schon, was los ist!&#8220; Der andere druckst herum. Dabei kommt heraus,\u00a0dass er auf eine SMS seiner Freundin Lisa wartet. Er ist sich ihrer nicht\u00a0mehr sicher. Sie hat vorhin in der Pause den Peter so freundlich angeguckt,\u00a0richtig angestrahlt. Als ich das h\u00f6re, denke ich: &#8222;Du meine\u00a0G\u00fcte! Wenn der so skeptisch ist, da scheint es mit dem Vertrauen,\u00a0ja, mit der Liebe nicht weither zu sein.&#8220; Ich empfinde es geradezu\u00a0als peinlich, wie dieser Junge an seiner Freundin Lisa zweifelt.<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich peinlich ist das Geschehen, von dem unser heutiger Predigttext\u00a0erz\u00e4hlt. Thomas ist skeptisch, zweifelt. Die anderen J\u00fcnger\u00a0sind gl\u00fccklich, erz\u00e4hlen Thomas freudestrahlend, dass sie Jesus\u00a0gesehen haben. Thomas dagegen glaubt das Erz\u00e4hlte nicht. Er baut\u00a0eine richtige Barriere auf, indem er Bedingungen, eine nach der anderen,\u00a0aufz\u00e4hlt, die alle erf\u00fcllt sein m\u00fcssen, ehe er glaubt,\u00a0dass Jesus lebt. Peinlich. So etwas steht in der Bibel. So eine Geschichte\u00a0ist unser Predigttext und noch dazu eine Woche nach Ostern, dem Tag der\u00a0Auferstehung Jesu! Peinlich!<\/p>\n<p>Peinlich, ja peinlich, aber sind wir Menschen nicht so? Der Junge im\u00a0Bus zweifelte an seiner Freundin nur, weil sie einen anderen Jungen freundlich\u00a0angesehen hatte. Ich meine darum, dass unser Predigttext nicht eine Erz\u00e4hlung\u00a0von Thomas ist, sondern eine Geschichte von uns Menschen, von dir und\u00a0mir. So sind wir Menschen. Thomas ist einer von uns. Die Bibel zeichnet\u00a0ein realistisches Bild von uns!<\/p>\n<p>Mit dieser Feststellung sind wir nicht am Ende mit der Geschichte, fertig\u00a0mit ihr und k\u00f6nnen nach Hause gehen, die Bibel auch gleich beiseite\u00a0legen. Nein, jetzt geht es erst richtig los. Jesus begn\u00fcgt sich\u00a0nicht mit der Feststellung, dass Menschen zweifeln. Er geht auf Thomas\u00a0zu, spricht ihn an, erf\u00fcllt seine Bedingungen, alle seine Bedingungen.\u00a0Als nun Thomas seine Bedingungen peinlich sind, sagt Jesus zu ihm: &#8222;Selig\u00a0sind, die nicht sehen und doch glauben!&#8220;<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Was ist Glaube?<\/p>\n<p>1. Antwort: Glaube ist nicht Zweifel.<br \/>\n2. Antwort: Was ist Zweifel, wenn Glaube nicht Zweifel ist?\u00a0Der Zweifel ist bei uns weit verbreitet. Er begegnet uns im Bus und anderswo.\u00a0Selbst Liebende zweifeln. Ist der Zweifel am Ende trotz aller Peinlichkeit\u00a0berechtigt?<\/p>\n<p>Jesus wurde gekreuzigt, starb, wurde als Toter begraben. Und dieser\u00a0Jesus soll leben?!<\/p>\n<p>\u00c4hnlich k\u00f6nnen wir im Blick auf unsere Nachbarschaft fragen.\u00a0Wir sehen, dass dort viele Partnerschaften auseinandergehen, dass viele\u00a0Ehen scheitern. W\u00e4ren die Br\u00fcche, wenigstens manche nicht zu\u00a0verhindern gewesen, wenn die Partner Zweifel gehabt h\u00e4tten?<\/p>\n<p>\u00c4hnlich ist es in der Wissenschaft. Lebt nicht die Wissenschaft\u00a0vom Zweifel? Dort wird er &#8222;kritische R\u00fcckfrage&#8220; oder auch &#8222;Test&#8220; genannt.\u00a0Schon in der Schule werden Tests in Physik, Chemie, Biologie durchgef\u00fchrt,\u00a0werden Arbeiten als Test geschrieben. Ja, Tests sind notwendig. Es m\u00fcssten\u00a0sogar noch viel mehr durchgef\u00fchrt werden. In der Osterausgabe einer\u00a0gro\u00dfen Wochenzeitung konnte man \u00fcber Albert Einstein lesen\u00a0(Astrid D\u00e4hn, Technik aus dem Spukhaus, in: Die Zeit, Nr. 17, vom\u00a016.4.2003, S. 35). 1935 schrieb Einstein von &#8222;einer spukhaften Erscheinung\u00a0in der Physik. Eine &#8222;vern\u00fcnftige Definition der Realit\u00e4t&#8220; sollte\u00a0derlei Ph\u00e4nomene &#8222;nicht zulassen&#8220;. Heute wird weltweit\u00a0daran geforscht. Physiker und Firmen wollen dieses Ph\u00e4nomen technisch\u00a0nutzen. Dadurch k\u00f6nnen Computer viel leistungsf\u00e4higer werden.\u00a0Enorme Gelder werden in die Forschung investiert. Einstein dachte nicht\u00a0an die M\u00f6glichkeiten dieser Erscheinung. Er war von seiner Meinung \u00fcberzeugt,\u00a0so \u00fcberzeugt, dass er nicht zweifelte. H\u00e4tte er gezweifelt,\u00a0st\u00e4nde er heute besser da.<\/p>\n<p>Kehren wir noch einmal zu den Partnerschaften zur\u00fcck. Wie viele\u00a0Eltern, Freunde sagen heute von einer Frau: &#8222;Musste sie auf diesen\u00a0Kerl hereinfallen&#8220;, wenn die Ehe zerbrochen ist? Ebenso viele Eltern\u00a0fragen so, wenn die Frau ihres Sohnes zu einem anderen zieht.<\/p>\n<p>Kehren wir noch einmal zur Schule zur\u00fcck: Was w\u00e4re das f\u00fcr\u00a0eine Schule ohne Tests?<\/p>\n<p>Der Zweifel ist angebracht. Ja, mit Blick auf Einstein m\u00fcssen wir\u00a0sagen: wir brauchen noch mehr Zweifel.<\/p>\n<p>Wirklich? W\u00fcrden Leute noch heiraten, wenn der Zweifel uns ganz\u00a0bestimmt? W\u00fcrde jede und jeder nicht lieber Single bleiben, bleiben\u00a0m\u00fcssen? Eine schreckliche Welt w\u00e4re das. Die Welt w\u00e4re\u00a0ein einziges Gef\u00e4ngnis, schlimmer als ein Gef\u00e4ngnis. Im Gef\u00e4ngnis\u00a0gibt es den Zellengenossen, den Kumpel. Sie gibt es im gro\u00dfen Gef\u00e4ngnis &#8222;Zweifel&#8220; nicht.<\/p>\n<p>Jesus geht auf Thomas ein. Er spricht ihn an. Er erf\u00fcllt die Bedingungen,\u00a0legt die geforderten Beweise vor. Dann sagt er: &#8222;Selig sind, die\u00a0nicht sehen und doch glauben!&#8220;<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p>Wir sehen Jesus nicht. Wir waren damals nicht dabei. Wir k\u00f6nnen\u00a0nur glauben. Glaube ist nicht Zweifel. Glaube ist der Gegensatz von Zweifel.\u00a0Der Zweifel ist der, von dem wir meinen, dass er uns n\u00e4her ist,\u00a0dass er uns einleuchtet.<\/p>\n<p>Dieses &#8222;Bessere-Einleuchten&#8220; geht weit. Wie weit es geht,\u00a0h\u00f6rte ich neulich in einem Radio-Gespr\u00e4ch. Ebenfalls war ein\u00a0Junge beteiligt. Er wurde befragt. Dabei wurde auch die Frage gestellt: &#8222;Glaubst\u00a0du an Gott?&#8220; Seine Antwort kam prompt und war eindeutig: &#8222;Nein.&#8220; Er\u00a0lieferte auch gleich die Begr\u00fcndung hinterher: &#8222;Ich bin doch\u00a0nicht abergl\u00e4ubig.&#8220; Wirklich? Ich meine, dass dieser Junge\u00a0gerade abergl\u00e4ubig ist. Da er nicht an Gott glaubt, hat er sein\u00a0Herz an etwas anderes geh\u00e4ngt. Er liebt seinen PC, seine Inlineskater,\u00a0seine Eltern. Ich wei\u00df nicht, was und wen er alles liebt. Er sagte\u00a0es nicht, aber irgendwen oder -was liebt er, weil jeder Mensch liebt.\u00a0Was der Mensch liebt, an was er sein Herz h\u00e4ngt, das ist sein Gott,\u00a0wie Luther schon bemerkte. Noch fr\u00fcher, Jahrtausende davor sagten\u00a0sich die Israeliten von ihrem Gott los und liebten ein Kalb. Sie sahen\u00a0es. Sie beteten es an. Einer der Ihren hatte es aus ihrem Gold angefertigt.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich erging es dem Jungen in jenem Radiogespr\u00e4ch, wenn\u00a0er auch nicht ein Kalb liebte. Wie war der Junge zu seiner Meinung gekommen?\u00a0Ich wei\u00df es nicht. Er sagte es nicht. Eine nahe liegende Erkl\u00e4rung\u00a0ist die, die die Wissenschaft gibt. Der Junge kam aus den neuen Bundesl\u00e4ndern.\u00a0Die lange kommunistische Herrschaft in diesen L\u00e4ndern raubte den\u00a0Menschen den Glauben an Gott wie vorher schon die Herrschaft der Nazis.\u00a0Kirchen wurden in Russland f\u00fcr andere Zwecke genutzt oder gar zerst\u00f6rt.\u00a0In der DDR wurde die Universit\u00e4tskirche in Leipzig gesprengt, obwohl\u00a0sie den Krieg \u00fcberstanden hatte. Der Junge aus dem Radio ist ein<br \/>\nOpfer dieser Politik und merkt es nicht, weil er nicht an seiner Meinung\u00a0zweifelt.<\/p>\n<p>Glaube glaubt nicht alles. Glaube zweifelt auch nicht an allem. Wo ist\u00a0die Grenze? Jesu Worte, seine Handlungen sind es.<\/p>\n<p>Die Frauen, die am Ostermorgen Jesum als erste sahen, folgen Jesus,\u00a0glauben ihm. Die J\u00fcnger, die ihn sahen und h\u00f6ren, vertrauen\u00a0und glauben ihm. Die Bibel enth\u00e4lt 4 Evangelien. Sie alle erz\u00e4hlen,\u00a0bezeugen die Auferstehung Jesu, wie sie auch seinen Tod berichten. Die \u00fcbrigen\u00a0Schriften des NT gehen von Jesus Auferstehung aus. Es sind zusammen mit<br \/>\nden Evangelien 27 Schriften.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter gab es immer wieder Menschen, die von Jesus Auferstehung\u00a0reden, \u00fcberzeugt sind. Fast 2000 Jahre lang feiern wir Ostern! Nazis,\u00a0Kommunisten kamen und gingen. Sie brachten Unfrieden, Streit, Gef\u00e4ngnis\u00a0und Tod.<\/p>\n<p>Jesus tritt ein mit dem Frieden: &#8222;Friede sei mit euch&#8220; ruft\u00a0er den J\u00fcngern zu. Die Reaktion der J\u00fcnger ist Freude. &#8222;Da\u00a0wurden die J\u00fcnger froh, als sie den Herrn sahen,&#8220; schreibt\u00a0Johannes in unserem Predigttext.<\/p>\n<p>Glaube ist Freude. &#8222;Selig sind, die nicht sehen, und doch glauben!&#8220; Selig\u00a0bedeutet: Freude, Gl\u00fcckseligkeit. Ein Wort f\u00fcr &#8222;selig&#8220; haben\u00a0wir nicht in unserem Alltag. Das, was &#8222;selig&#8220; meint, ist singul\u00e4r,\u00a0einmalig. Nur Gott kann es uns schenken. Wir umschreiben &#8222;selig&#8220; mit\u00a0Freude, Friede. Gl\u00fcck ist zu wenig. Die Iraker haben Gl\u00fcck,\u00a0dass Erd\u00f6l, viel Erd\u00f6l in ihrem Boden liegt. Sind sie gl\u00fccklich?\u00a0Es ginge ihnen viel besser, wenn sie weniger, am besten gar kein \u00d6l\u00a0h\u00e4tten. Ein Krieg w\u00e4re um Sand nicht gef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Glaube, der Glaube an Jesus, den Gekreuzigten und Auferstandenen ist\u00a0Seligkeit, Freude und Friede.<\/p>\n<p>Davon spricht Psalm 116, den wir eingangs des Gottesdienstes gemeinsam\u00a0gebeten haben (EG 746). Dieser Psalm, vor Jesu Auferstehung gedichtet,\u00a0wendet sich an Gott, der Jesum nicht im Tode lie\u00df. Darum wollen\u00a0wir diesen Psalm nun singen. Heinrich Vogel dichtete den Psalm im Deutschen\u00a0nach. Heinrich Vogel hat als Pfarrer unter den Nazis gelitten. Er lebte\u00a01948 in Berlin, als er den Psalm nachdichtete. Lassen Sie uns diesen\u00a0Psalm nun singen, Lied 292, EG.<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, beh\u00fcte\u00a0und bewahre euch. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Dr. Ulrich Nembach<br \/>\n<a href=\"mailto:ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de\">E-Mail: ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quasimodogeniti | 27. April 2003 | Johannes 20, 19-29 | Ulrich Nembach | Liebe Gemeinde, zwei Jungen sitzen mir im Bus gegen\u00fcber. Alle paar Minuten greift\u00a0der eine von ihnen zu seinem Handy, wirft einen Blick darauf und steckt\u00a0es wieder weg. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder. Schlie\u00dflich\u00a0fragt ihn der andere: &#8222;Was guckst du denn dauernd? 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