{"id":9441,"date":"2003-05-07T19:49:45","date_gmt":"2003-05-07T17:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9441"},"modified":"2025-04-28T14:52:45","modified_gmt":"2025-04-28T12:52:45","slug":"matthaeus-11-25-30-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-11-25-30-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 11, 25-30"},"content":{"rendered":"<h3>Kantate | 18. Mai 2003 | Matth\u00e4us 11,25\u201330 | Erik H\u00f8egh-Andersen |<\/h3>\n<p>&#8222;Mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht&#8220;, sagt Jesus.<br \/>\nWie ist das eigentlich m\u00f6glich? Wie kann eine Last leicht sein und<br \/>\nein Joch sanft? F\u00fcr die, die es nicht wissen, z.B. f\u00fcr Konfirmanden,<br \/>\nsei gesagt, da\u00df ein Joch ein Querbalken ist, den man \u00fcber<br \/>\ndie Schultern legt. Dann ist es z.B. m\u00f6glich, zwei schwere Eimer<br \/>\nzu tragen, die an den beiden Seiten des Jochs h\u00e4ngen. Aber wie kann<br \/>\ndas sanft sein, und wie kann eine Last, die doch gerade durch ihre Schwere<br \/>\ngekennzeichnet ist, leicht sein?<\/p>\n<p>Im Innersten wissen wir das sehr wohl. Wir wissen aus Erfahrung: Das<br \/>\nLeben, das wirklich etwas von uns will und das uns mit Aufgaben und Herausforderungen<br \/>\nbegegnet, die wir nur schwer erf\u00fcllen k\u00f6nnen, so da\u00df wir<br \/>\nalle unsere Kr\u00e4fte mobilisieren, ein solches Leben ist oft lebendiger,<br \/>\nintensiver und sinnvoller als das leichte und sorglose Leben, wo es eigentlich<br \/>\nkeine Rolle spielt, ob wir da sind oder nicht. Das Dasein kann unertr\u00e4glich<br \/>\nleicht sein.<\/p>\n<p>Einige werden sicher das Buch des tschechischen Schriftstellers Milan<br \/>\nKundera kennen, das eben den Titel tr\u00e4gt: &#8222;Die unertr\u00e4gliche<br \/>\nLeichtigkeit des Seins&#8220;. Hier sagt er: &#8222;Die schwerste Last<br \/>\nist oft ein Bild f\u00fcr die intensivste Lebensf\u00fclle. Je schwerer<br \/>\ndie Last ist, desto erdn\u00e4her ist unser Leben, desto wirklicher und<br \/>\nwahrer ist es. Im Gegensatz dazu bewirkt die absolute Abwesenheit von<br \/>\nLast, da\u00df der Mensch leichter wird als Luft, aufsteigt, sich von<br \/>\nder Erde und dem irdischen Dasein entfernt, das nur halb wirklich wird,<br \/>\nund seine Bewegungen werden so frei wie bedeutungslos.&#8220;<\/p>\n<p>Das Buch schildert u.a. einen Menschen, Thomas, der durch das Leben<br \/>\nsegelt wie ein Abenteurer. Er begegnet einer Frau nach der anderen, aber<br \/>\ner wagt es nicht, eine Verpflichtung einzugehen. Er wagt es nicht, seinem<br \/>\nLeben Gewicht zu verleihen. Sobald eine Beziehung beginnt, Bedeutung<br \/>\nzu gewinnen, zieht er sich zur\u00fcck, um genauso oberfl\u00e4chlich<br \/>\nund spielend und leicht einer neuen Frau zu begegnen. Aber die Leichtigkeit<br \/>\nwird schlie\u00dflich unertr\u00e4glich, und aus dem Buch spricht eine<br \/>\nSehnsucht nach Schwere, Ernst, nach der Freude, die sich einstellt, wenn<br \/>\ndas Leben schwer von Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Auch wenn wir uns oft ein sorgloses Leben ohne Lasten w\u00fcnschen,<br \/>\nwissen wir wohl, da\u00df die tiefste Freude, die eine wunderbare Leichtigkeit<br \/>\ngibt, nur dort ist, wo wir auch den Schmerz und den Ernst und die Lasten<br \/>\nmitnehmen.<\/p>\n<p>Einer trage des andern Last, hei\u00dft es im d\u00e4nischen Trauungsritual.<br \/>\nDas ist nicht nur eine saure Pflicht, da\u00df man das soll. Das schenkt<br \/>\nLeben. Die gute Last, wo wir f\u00fcr einander tragen, gibt uns neue<br \/>\nKr\u00e4fte und l\u00e4\u00dft uns wachsen. Aber wenn wir nichts zu<br \/>\ntragen haben, dann verdorren wir, dann versinken wir, und das Leben wird<br \/>\nfurchtbar schwer.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich, es gibt Lasten, die sind so schwer und so massiv,<br \/>\nda\u00df sie den Boden unter uns wegrei\u00dfen und wir den Mut verlieren.<br \/>\nNat\u00fcrlich gibt es Lasten, die wir niemandem w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Oft aber geht es also darum, sich in eine rechte Beziehung zu der Last<br \/>\nzu bringen.<\/p>\n<p>Wenn ich z.B. den Nachbarn sehe oder all die anderen, die vielleicht<br \/>\nnicht mit denselben Problemen zu k\u00e4mpfen haben wie ich, und wenn<br \/>\nich dann denke: Warum mu\u00dfte dieses Schicksal mir zuteil werden,<br \/>\nwenn es die anderen so leicht haben? Wenn ich also immer mein Leben mit<br \/>\ndem der anderen vergleiche &#8211; ja dann wird die Last nicht leicht, sondern<br \/>\nso schwer, da\u00df sie fast nicht zu ertragen ist.<\/p>\n<p>Und wenn ich alle meine Kr\u00e4fte darauf verwende, mich von der Last<br \/>\nzu befreien oder die Schuld abzulegen oder den Schwierigkeiten mit all<br \/>\ndenen in der Familie zu entgehen, die sich nicht allein versorgen k\u00f6nnen,<br \/>\nja dann zeigt sich in der Regel, da\u00df die Last, die Trauer, die<br \/>\nSchuld mich dennoch einholen und noch schwerer zu tragen sind als zuvor.<\/p>\n<p>Nur wenn wir die Last auf uns nehmen, kann sie sich mit der Zeit ver\u00e4ndern,<br \/>\nFrucht tragen, uns st\u00e4rken und sich als Leichtigkeit und Freude<br \/>\nin uns erweisen.<\/p>\n<p>Es gibt eine sch\u00f6ne kleine Erz\u00e4hlung von einem, der aus der<br \/>\nW\u00fcste kommt, aus der Sahara. Ich m\u00f6chte etwas daraus erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Ein Mann kam aus der W\u00fcste. Er war Tage lang umhergeirrt. Er hatte<br \/>\nsich verirrt und alles verloren, was er mit sich hatte. Der Mann war<br \/>\nnahe daran, an Durst und Hitze umzukommen. Und jetzt stand er vor dem<br \/>\nMeer, vor dem endlosen Salzwasser.<\/p>\n<p>Der Mann warf seinen ausgetrockneten K\u00f6rper in das Wasser, aber<br \/>\nin seinem Mund mit den zerrissenen Lippen und der dicken ausgetrockneten<br \/>\nZunge brannte der Durst, den das Salzwasser nicht l\u00f6schen konnte.<br \/>\nDa ergriff ihn ein unb\u00e4ndiger Zorn. &#8222;Ich will Wasser&#8220;,<br \/>\nschrie er, &#8222;ich will leben, darauf habe ich ein Recht&#8220;. Er<br \/>\ngriff nach einem gro\u00dfen Stein. Seine Wut verlieh ihm Kr\u00e4fte,<br \/>\naber nicht genug, um den Stein gegen die Sonne oder die Palmenkronen<br \/>\nzu werfen. Er stand nur da und drohte und schrie, w\u00e4hrend ihn die<br \/>\nKr\u00e4fte verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Da erblickte er neben den gro\u00dfen Palmen, zwischen losen Steinen<br \/>\nund Sand, eine kleine junge Palme, die dort stand, hellgr\u00fcn und<br \/>\nvoll von Hoffnung.<\/p>\n<p>&#8222;Wo lebst du?&#8220;, schrie der Mann, &#8222;warum findest du Nahrung<br \/>\nund Wasser, w\u00e4hrend ich vor Durst umkomme? Warum bist du jung und<br \/>\nsch\u00f6n? Warum hast du alles und ich nichts? Du sollst nicht leben!&#8220;<\/p>\n<p>So ergeht es uns wohl, wenn wir damit beginnen, uns mit anderen zu<br \/>\nvergleichen. dann wenden wir unsere Kr\u00e4fte ha\u00dferf\u00fcllt<br \/>\ngegen die, die kleiner sind als wir, statt da\u00df wir sie auf unser<br \/>\neigenes Leben anwenden.<\/p>\n<p>Mit allen ihm noch zur Verf\u00fcgung stehenden Kr\u00e4ften dr\u00fcckte<br \/>\ner nun den gro\u00dfen roten Stein in die Krone des Baumes, um ihn zu<br \/>\nzerdr\u00fccken. Der Mann h\u00f6rte ein Knirschen und Zerbrechen der<br \/>\nZweige. Und dann wurde es still. Der Mann brach zusammen neben der kleinen<br \/>\nPalme. Einige Kameltreiber fanden ihn, und man erz\u00e4hlt, da\u00df er \u00fcberlebte.<\/p>\n<p>Aber der kleine Palamenbaum war fast erdr\u00fcckt und begraben unter<br \/>\nder Last des Steins, der Tod schien unausweichlich. Die hellgr\u00fcnen<br \/>\nPalmenbl\u00e4tter waren abgebrochen, und die Gluthitze der Sonne lie\u00df sie<br \/>\nrasch verwelken. Sein kleiner, zierlicher Stamm drohte bei dem kleinsten<br \/>\nWindsto\u00df zusammenzubrechen.<\/p>\n<p>Aber der Mann hatte die kleine Palme nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen.<br \/>\nEr konnte sie verwunden und verletzen, aber nicht erschlagen. Denn als<br \/>\nder Schmerz sich zusammengezogen hatte und es in der Stille in der kleinen<br \/>\nPalme schrie, da durchfuhr sie zugleich eine erste Welle der Kraft. Und<br \/>\nso wechselten sich Schmerz und Kraft ab, bis die Kraft gr\u00f6\u00dfer<br \/>\nwurde als der Schmerz. Der Baum versuchte, den Stein von sich abzusch\u00fctteln.<br \/>\nEr bat den Wind, ihm zu helfen, aber da war keine Hilfe zu finden. Der<br \/>\nStein blieb in der Krone, im Herzen der kleinen Palme, und r\u00fchrte<br \/>\nsich nicht.<\/p>\n<p>&#8222;Gib&#8217;s auf&#8220;, sagte die Palme zu sich selbst, &#8222;es ist<br \/>\nzu schwer. Es ist dein Schicksal, so jung zu sterben&#8220;.<\/p>\n<p>Aber da war eine andere Stimme, die sagte: &#8222;Nein, nichts ist zu<br \/>\nschwer. Du mu\u00dft es doch versuchen. Du mu\u00dft etwas tun!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie kann ich das tun?&#8220; fragte die Palme. &#8222;Der Wind<br \/>\nkann mir nicht helfen, ich stehe allein in meiner Schwachheit. Ich kann<br \/>\nden Stein nicht abwerfen&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Aber du sollst ja nicht den Stein von dir abwerfen oder wegwerfen&#8220;,<br \/>\nsagte die andere Stimme wieder. &#8222;Du sollst die Last des Steins auf<br \/>\ndich nehmen. Da wirst du erleben, wie deine Kr\u00e4fte wachsen&#8220;.<\/p>\n<p>Und der junge Baum nahm in seiner Not seine Last auf sich und vergeudete<br \/>\nseine Kr\u00e4fte nicht mehr damit, weiterhin zu versuchen, den Stein<br \/>\nabzuwerfen. Er nahm ihn auf in die Mitte seiner Krone. Zugleich streckte<br \/>\ner seine langen Wurzeln, so da\u00df sie nun kr\u00e4ftiger und st\u00e4rker<br \/>\nwurden, hinunter in die Erde, um festzuhalten.<\/p>\n<p>Da geschah es eines Tages, da\u00df die Wurzeln so tief eingedrungen<br \/>\nwaren, da\u00df sie auf eine Wasserader stie\u00dfen. Befreit scho\u00df eine<br \/>\nQuelle nach oben und machte die Stelle zu einem fruchtbaren Ort.<\/p>\n<p>Und da der Baum nun Wurzeln hatte, die weit in den Boden hineinreichten<br \/>\nund dort dauerhafte Nahrung fanden, begann er nach oben zu wachsen. Er<br \/>\nsetzte breite kr\u00e4ftige Palmenbl\u00e4tter um den Stein herum an.<br \/>\nMan konnte auf den Gedanken kommen, der Baum besch\u00fctze gleichsam<br \/>\nden Stein.<\/p>\n<p>Der Stamm des Baumes wurde immer dicker. Und auch wenn die anderen<br \/>\nPalmen am Strand h\u00f6her und sch\u00f6ner sein mochten, so war dieser<br \/>\nPalmenbaum doch unbestritten der m\u00e4chtigste und bemerkenswerteste.<\/p>\n<p>Seine Last hatte ihn ver\u00e4ndert, und er hatte den Kampf aufgenommen<br \/>\ngegen seine eigene Mutlosigkeit. Der Baum hatte diesen Kampf gewonnen.<br \/>\nEr hatte eine Quelle freigelegt, die seitdem den vielen den Durst stillen<br \/>\nund Leben spenden konnte. Und was sicher das Wichtigste war, der Baum<br \/>\nhatte seine Last auf sich genommen und sie hoch heraufgehoben. Die Last<br \/>\nlag noch immer im Herzen der Palme, aber in ihrer Existenz, in ihrem<br \/>\nDasein, war sie an eine Stelle gekommen, die es erm\u00f6glichte, sie<br \/>\nzu tragen.<\/p>\n<p>Nur die Last, die wir von uns weghalten, k\u00f6nnen wir nicht tragen.<br \/>\nWenn wir sie auf uns nehmen, wird sie ein Teil von uns, und wir erhalten<br \/>\nvielleicht eine St\u00e4rke, die wir sonst niemals h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Und der Mann, der im Zorn und Neid den Stein in das Herz der Palme<br \/>\ngelegt hatte &#8211; man erz\u00e4hlt, da\u00df er, als er die Geschichte<br \/>\nh\u00f6rte, verstand, da\u00df er seine Schuld auf sich nehmen und sie<br \/>\ntragen mu\u00dfte wie die Palme den Stein. Das war ein Leben gewesen<br \/>\nmit Ha\u00df und Wut und schwerer Schuld, aber als er das alles auf<br \/>\nsich nahm, wurden Kr\u00e4fte in ihm wach, der er vorher nicht gesp\u00fcrt<br \/>\nund gekannt hatte. Er erlebte, welche St\u00e4rke die Liebe hat.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Evangelium: &#8222;Kommt her zu mir alle, die ihr<br \/>\nm\u00fchselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch<br \/>\nmein Joch &#8230; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht&#8220;.<br \/>\nEs geht bestimmt nicht darum, da\u00df wir im Christentum eine Lebensm\u00f6glichkeit<br \/>\nangewiesen bek\u00e4men, die das schwierige und m\u00fchselige Leben<br \/>\nvermeidet. Was Jesus aber sagen will, ist dies: Wir stehen nie allein<br \/>\nstehen mit den Lasten. Wir brauchen das alles nicht allein zu tragen.<br \/>\nAber wir sollen weiter k\u00e4mpfen, heben, tragen &#8211; in der Gewi\u00dfheit,<br \/>\nda\u00df Gott mit tr\u00e4gt, wenn uns die Kr\u00e4fte ausgehen.<\/p>\n<p>Gott hat uns dieses Leben gegeben mit all den Aufgaben und Herausforderungen,<br \/>\ndie uns jeden einzelnen Tag begegnen. Das ist oft ganz un\u00fcberschaubar,<br \/>\nund wir wissen ja gar nicht, wie es gehen soll, wenn wir weiter in die<br \/>\nZukunft blicken. Aber das Evangelium ist also eine gro\u00dfe Aufforderung,<br \/>\nda\u00df wir uns dennoch unverdrossen an das un\u00fcberschaubere Leben<br \/>\nmachen. Wir sollen uns nicht nur mit kleinen Pf\u00fctzen der Freude<br \/>\nbegn\u00fcgen, die wir unterwegs sicher finden. Wir sollen das Leben<br \/>\nin seiner ganzen Schwere annehmen, mit seinem Schmerz und seiner M\u00fche<br \/>\nund seinem Ernst und der Freude, die aus der Tiefe kommt. Wir sollen<br \/>\nwie die kleine Palme Wurzeln schlagen und tragen, dann treffen wir vielleicht<br \/>\neines Tages auf eine Quelle, die in uns aufbricht mit Leben und Kraft<br \/>\nuns und anderen zur Freude.<\/p>\n<p>Ja, wir sollen mit diesem wunderbar bewegenden und schwierigen Leben<br \/>\nringen. Nicht in einem heroischen Kampf, mit dem wir auf Gedeih und Verderb<br \/>\nallein stehen. Sondern wir sollen aneinander annehmen und bei einander<br \/>\nmittragen. Und dann wissen, da\u00df dort, wo wir uns selbst aufs Spiel<br \/>\nsetzen und uns selbst hingeben, da ist eine liebende Macht, gr\u00f6\u00dfer<br \/>\nals wir, die uns mit tr\u00e4gt und auff\u00e4ngt. Ja dort, wo wir es<br \/>\nwagen, daran zu glauben, dort haben wir einen inneren Frieden, eine Ruhe<br \/>\nf\u00fcr unsere Seele, mitten im t\u00e4tigen, m\u00fchsamen Leben, in<br \/>\ndem wir uns voll ausgeben.<\/p>\n<p>&#8222;Nehmt auf euch mein Joch&#8220;, sagt Jesus, &#8222;so werdet ihr<br \/>\nRuhe finden f\u00fcr eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine<br \/>\nLast ist leicht&#8220;.<\/p>\n<p>Das Joch der Liebe ist zugleich schwer und sanft. Wenn wir uns selbst<br \/>\nvoll geben, dann erfahren wir den Schmerz und die tiefe Freude. Die gute<br \/>\nRuhe ist nicht ein Freiplatz au\u00dferhalb dieses Lebens, sondern sie<br \/>\nist dort, wo wir das Leben mit einander und mit Gott teilen. Die gute<br \/>\nRuhe ist dort, wo wir uns hingeben im Vertrauen auf die Liebe, die uns<br \/>\ntr\u00e4gt. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrer Erik H\u00f8egh-Andersen<br \/>\nPrins Valdemarsvej 40<br \/>\nDK-2820 Gentofte<br \/>\nTel. ++ 45 &#8211; 39 65 43 87<br \/>\n<a href=\"mailto:erha@km.dk\"> e.mail: erha@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kantate | 18. Mai 2003 | Matth\u00e4us 11,25\u201330 | Erik H\u00f8egh-Andersen | &#8222;Mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht&#8220;, sagt Jesus. Wie ist das eigentlich m\u00f6glich? Wie kann eine Last leicht sein und ein Joch sanft? 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