{"id":9442,"date":"2003-05-07T19:49:45","date_gmt":"2003-05-07T17:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9442"},"modified":"2025-04-28T14:55:04","modified_gmt":"2025-04-28T12:55:04","slug":"matthaeus-11-25-30-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-11-25-30-3\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 11, 25-30"},"content":{"rendered":"<h3>Kantate | 18. Mai 2003 | Matth\u00e4us 11,25\u201330 | Paul Kluge |<\/h3>\n<p>Liebe Geschwister,<\/p>\n<p>mit diesem Abschnitt endet eine Zusammenstellung von kurzen Reden und<br \/>\nmarkanten Worten Jesu, kritische Worte \u00fcber seine Zeitgenossen,<br \/>\nvernichtende Urteile auch und Spott \u00fcber die Neunmalklugen und Alles-besser-Wisser,<br \/>\nund zum Abschlu\u00df eine Einladung an alle M\u00fcden und Beladenen<br \/>\nin ein leichteres, angenehmeres, in ein sanftes Leben. Angenommen, Jesus<br \/>\nh\u00e4tte die Rede so gehalten, dann w\u00e4re es vielleicht so weitergegangen:<\/p>\n<p>Nach der Predigt verzog sich das Volk. Einige waren etwas irritiert,<br \/>\nwu\u00dften nicht so recht, was sie davon halten sollten. Andere waren<br \/>\nver\u00e4rgert, emp\u00f6rt auch und w\u00fctend, denn sie f\u00fchlten<br \/>\nsich angesprochen. \u201eMu\u00df man sich so etwas bieten lassen?\u201c fragte<br \/>\netwa ein Pharis\u00e4er seinen Weggef\u00e4hrten, und fuhr fort: \u201eDa<br \/>\nhat man nun Jahre lang gelernt, hat die Schrift studiert und was kluge<br \/>\nMenschen dazu gesagt und geschrieben haben, und dann sagt so ein hergelaufener<br \/>\nRabbi einem, man habe keine Ahnung. Frechheit, so etwas.\u201c &#8211; \u201eHabt<br \/>\nihr auch die Menschen studiert?\u201c fragte der andere, \u201ehabt<br \/>\nihr erforscht, wie sie sind und was sie brauchen, wie man sie erreichen<br \/>\nkann, um sie zu gewinnen?\u201c &#8211; \u201eGewinnen?\u201c wunderte sich<br \/>\nder Pharis\u00e4er \u201egewinnen k\u00f6nnen die Menschen, wenn sie<br \/>\nzum Glauben kommen. Aber sie wollen ja nicht. Lesen nicht in der Schrift,<br \/>\ndiskutieren nicht mit uns in der Synagoge, sondern k\u00fcmmern sich<br \/>\nnur ums Geld. Oder lungern den ganzen Tag ohne Arbeit herum. Solchen<br \/>\nMenschen sollte Gott sich offenbaren?\u201c \u2013 \u201eMit knurrendem<br \/>\nMagen kann man nicht beten,\u201c konterte der Weggef\u00e4hrte, \u201eund<br \/>\nwenn die Kinder hungern, kann man nicht in der Synagoge diskutieren,<br \/>\nsondern mu\u00df sich um Brot und Geld k\u00fcmmern. Alles andere w\u00e4re<br \/>\nwenig verantwortungsvoll. \u00dcberhaupt finde ich es eher verantwortungslos,<br \/>\nda\u00df manche Tagel\u00f6hner \u00fcber Tage auf Arbeit warten m\u00fcssen.<br \/>\nWovon sollen sie denn leben, wenn sie keine Arbeit haben!\u201c Das<br \/>\nseien alles nur Faulenzer, meinte der Pharis\u00e4er, wer arbeiten wolle<br \/>\nund k\u00f6nne, der f\u00e4nde auch Arbeit. \u201eOder etwa nicht?\u201c fragte<br \/>\ner dann in einem Tonfall, der Widerspruch ausschlo\u00df.<\/p>\n<p>Der Weggef\u00e4hrte \u2013 sie gingen eher zuf\u00e4llig nebeneinander<br \/>\nund kannten sich nur vom Sehen \u2013 verlangsamte seinen Schritt, ohne<br \/>\nda\u00df der Pharis\u00e4er es bemerkte. Der schimpfte wohl noch vor<br \/>\nsich hin, jedenfalls sah der zeitweilige Weggef\u00e4hrte ihn noch eifrig<br \/>\ngestikulieren. Er fand es bedenklich, wie dieser Mensch \u00fcber die<br \/>\nkleinen Leute dachte, \u00fcber Arme und Ungebildete.<\/p>\n<p>\u201eShalom, Sammi,\u201c wurde er angesprochen, \u201edu warst<br \/>\nalso auch bei diesem Jesus. Was h\u00e4ltst du von ihm? Also, ich finde,<br \/>\nder hat es diesen Hochnasen mal so richtig gegeben. Scheint der richtige<br \/>\nMann f\u00fcr Hungerleider wie wir zu sein. Schade, da\u00df es von<br \/>\nder Sorte nicht ein paar mehr gibt. W\u00e4re gut f\u00fcr unser einen.<br \/>\nGut w\u00e4re es \u00fcbrigens auch, wenn du mir von deinem Brot abg\u00e4best,<br \/>\ndas du da unterm Arm tr\u00e4gst.\u201c Samuel, wie er richtig hie\u00df,<br \/>\ngab seinem neuen Gespr\u00e4chspartner ein gro\u00dfes Stuck und erreichte<br \/>\ndamit, das der erst einmal kaute statt unentwegt zu reden.<\/p>\n<p>Irgendwo tobten Kinder herum, er h\u00f6rte sie lachen und l\u00e4rmen.<br \/>\nDas Wort Jesu \u00fcber Vater und Sohn fiel ihm dabei ein. Er hatte es<br \/>\nnicht verstanden. Aber das passierte ihm \u00f6fter, und er gr\u00e4mte<br \/>\nsich deswegen nicht. Er verstand sein Handwerk, das war ihm wichtiger<br \/>\nals geheimnisvolle S\u00e4tze zu verstehen. Das Lachen der tobenden Kinder<br \/>\nwurde pl\u00f6tzlich von einem Schmerzgeschrei \u00fcbert\u00f6nt. \u201eHalt<br \/>\nmal,\u201c sagte er zu dem Dauerredner, dr\u00fcckte ihm das Brot in<br \/>\ndie Hand und rannte los. Da kam ihm auch schon sein Sohn weinend entgegengerannt,<br \/>\neine blutende Wunde am Kopf. Samuel nahm in auf den Arm, tr\u00f6stete<br \/>\nihn, wischte das Blut ab. Die Wunde war nicht sehr gro\u00df und stammte,<br \/>\nwie er nun erfuhr, von einem anderen Jungen, der mit Steinen nach B\u00e4umen<br \/>\ngeworfen hatte. Wenn er gro\u00df sei, hatte der Junge gesagt, w\u00fcrde<br \/>\ner mit viel gr\u00f6\u00dferen Steinen nach den R\u00f6mern werfen.<br \/>\nEin Stein aber habe ihn getroffen, schluchzte sein Sohn, als er hinter<br \/>\neinem Baum stand. \u201eDa ist der Junge,\u201c rief er, und zu dem<br \/>\nJungen: \u201eGuck mal, das ist mein Vater.\u201c Der Junge machte<br \/>\nsich so fluchtartig davon, da\u00df Vater und Sohn lachen mu\u00dften.<br \/>\nDann rief Samuel ihm nach: \u201eKomm her, ich tu dir nichts. Ist alles<br \/>\nin Ordnung, ihr k\u00f6nnt wieder miteinander spielen.\u201c Sein Sohn<br \/>\nrutschte ihm vom Arm und lief zu dem anderen, der ihm die Hand entgegenstreckte,<br \/>\nund weg waren die beiden. Wie sein Sohn ihn in dem Gew\u00fchl entdeckt<br \/>\nhatte, war ihm r\u00e4tselhaft, und auch, da\u00df er an dem einen Schmerzensschrei<br \/>\nsofort seinen Sohn erkannt hatte. Aber so war das wohl zwischen Vater<br \/>\nund Sohn.<\/p>\n<p>Samuel verzichtete darauf, nach dem Dauerredner zu suchen. Das Brot<br \/>\nhatte der bestimmt schon l\u00e4ngst verdr\u00fcckt, und reden konnte<br \/>\nman mit dem sowieso nicht vern\u00fcnftig. Er schlug den k\u00fcrzesten<br \/>\nWeg nach Hause ein, freute sich auf einen Schluck frischen Wassers in<br \/>\nk\u00fchlem Schatten. Ein Fremder sprach ihn an, dem Akzent nach ein<br \/>\nGalil\u00e4er. Sein Name sei Judas, stellte er sich vor, einer von den<br \/>\nLeuten um Jesus und f\u00fcr das leibliche Wohl zust\u00e4ndig. Ob es<br \/>\nim Ort wohl etwas zu essen g\u00e4be, wollte er wissen. Geld h\u00e4tten<br \/>\nsie allerdings keines. \u201eNa, dann komm mit, meine Frau hat heute<br \/>\ngebacken, da wird f\u00fcr euch was \u00fcbrig sein. Oder, noch besser:<br \/>\nBring eure Leute zu mir nach Hause, n\u00e4chste Stra\u00dfe rechts<br \/>\ndas zweite Haus. Ich werde ein Lamm schlachten, und ihr sollt meine G\u00e4ste<br \/>\nsein. Judas bedankte sich und lief zur\u00fcck, Samuel \u00fcberlegte,<br \/>\nwie er das nun seiner Frau beibringen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Als er das Haus betrat, waren seine Frau und eine andere, ihm fremde,<br \/>\ndabei, Essen vorzubereiten. \u201eWundere dich nicht,\u201c sagte sie,<br \/>\nw\u00e4hrend sie ihm Wasser reichte, das ist Maria aus Magdala, eine<br \/>\nJ\u00fcngerin Jesu.\u201c \u2013 \u201eWarst du auch da?\u201c wunderte<br \/>\nSamuel sich, \u201eich dachte, du wolltest Brot backen?\u201c \u2013 \u201eHab<br \/>\nich auch,\u201c lachte seine Frau, \u201ewar niemand sonst am Backofen.<br \/>\nUnd dann bin ich euch nachgegangen, hab Jesus zugeh\u00f6rt und Maria<br \/>\nkennengelernt. Als Jesus von den M\u00fcden sprach, die Erquickung brauchen,<br \/>\nhab ich gedacht: \u201eDie brauchst du heute auch: Zu den Leuten reden,<br \/>\nmit den Leuten reden, die einen kritisieren, die anderen ermutigen, noch<br \/>\nandere tr\u00f6sten, das kostet Kraft.\u201c Und da hab ich ihn und<br \/>\nseine Leute eingeladen. Ist dir doch recht?\u201c &#8211; \u201eJa, sicher<br \/>\ndoch. Aber wieso hat dann ein Judas mich gefragt, ob es hier irgendwo<br \/>\netwas zu essen g\u00e4be?\u201c wunderte Samuel sich, bis Maria augenzwinkernd<br \/>\nsagte: \u201eEinladungen sind doch eigentlich Sache des Hausherrn.\u201c<\/p>\n<p>Bald kamen die G\u00e4ste, es wurde ein langer Abend in milder Luft,<br \/>\nund als Samuel zu singen begann, fielen alle ein. Noch viele Lieder wurden<br \/>\ngesungen, Lieder von Frieden und Freiheit, von Gerechtigkeit f\u00fcr<br \/>\ndie Unterdr\u00fcckten, vom Trost f\u00fcr die Betr\u00fcbten und von<br \/>\nEntlastung der Beladenen \u2013 Lieder zum Lobe Gottes eben, wie schon<br \/>\nDavid sie gesungen hatte. Als sie bemerkten, da\u00df Jesus im Gras<br \/>\nlag und fest schlief, verstummten sie alle, verteilten sich im Haus und<br \/>\nim Innenhof und legten sich leichten Herzens schlafen, in den Ohren und<br \/>\nim Sinn noch das eine oder andre Lied zur Ehre Gottes. Amen<\/p>\n<p>Gebet: Guter Gott, die M\u00fcden und Beladenen l\u00e4dst du ein zu<br \/>\ndir zu kommen, um ihnen Ruhe zu g\u00f6nnen, nach der sie sich sehnen,<br \/>\num ihnen Erquickung zu reichen, nach der sie lechzen.<\/p>\n<p>Wir denken an Menschen, die m\u00fcde sind: M\u00fcde vom Alter oder<br \/>\nvon ihrer Krankheit; m\u00fcde von ihrer Arbeit oder ihrer Arbeitslosigkeit;<br \/>\nm\u00fcde vom t\u00e4glichen Trott oder vom t\u00e4glichen Streit; m\u00fcde<br \/>\nvon ihrer Sucht oder vom Leben auf der Stra\u00dfe; m\u00fcde vom Kampf<br \/>\num Essen und Trinken, vom Kampf um Anerkennung und Recht. F\u00fcr sie<br \/>\nwie f\u00fcr alle, die auch m\u00fcde sind, bitten wir dich um Ruhe und<br \/>\nErquickung, da\u00df sie neue Kraft sammeln und sich ihres Lebens freuen<br \/>\nk\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir denken an Menschen, die beladen sind: Beladen mit Verantwortung<br \/>\nund Entscheidungsdruck, mit engen Terminen und der Pflicht zum Erfolg;<br \/>\nbeladen mit Versagen, mit Schuldgef\u00fchlen und mit Schuld; beladen<br \/>\nmit Sorge um andere Menschen und mit eigener Not. F\u00fcr sie wie f\u00fcr<br \/>\nalle, die auch beladen sind, bitten wir dich um Ruhe und Erquickung,<br \/>\nda\u00df sie neue Kraft sammeln und sich ihres Lebens freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da\u00df uns nicht erdr\u00fcckt, was und belastet, da\u00df uns nicht<br \/>\nabheben l\u00e4\u00dft, was uns erleichtert, darum, guter Gott, bitten<br \/>\nwir dich und beten gemeinsam: Unser Vater im Himmel, &#8230;<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge: 398, 1 + 2; Ps 99, 1 &#8211; 3 (= 286, 1 \u2013 3);<br \/>\n363, 1, 2, 7; 428, 1 + 2<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Paul Kluge, Pastor em.<br \/>\nGrosser Werder 17<br \/>\nD-39114 Magdeburg<br \/>\n<a href=\"mailto:Paul.Kluge@t-online.de\">E-Mail: Paul.Kluge@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kantate | 18. 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