{"id":9452,"date":"2003-06-07T19:49:50","date_gmt":"2003-06-07T17:49:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9452"},"modified":"2025-05-07T14:47:55","modified_gmt":"2025-05-07T12:47:55","slug":"johannes-15-26-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-15-26-27\/","title":{"rendered":"Johannes 15,26\u201316,4"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Exaudi | 1. Juni 2003 | Johannes 15,26-16,4 | Wolfgang V\u00f6gele |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><em>\u201eJesus spricht: Wenn aber der Tr\u00f6ster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang bei mir gewesen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>heute geht in Berlin der \u00d6kumenische Kirchentag zu Ende. Wir f\u00fchlen uns verbunden mit all den Christinnen und Christen, die in Berlin vor dem Reichstag den Abschlu\u00dfgottesdienst feiern. F\u00fcr diesen Kirchentag ist die \u00d6kumene wichtig, das Zusammenleben von Christinnen und Christen aller Konfessionen. Kirchentag ist wie eine riesige Pilgerfahrt, eine gigantische kirchliche Versammlung, zugleich Diskussionsforum und Gelegenheit zu \u00f6kumenischer Gemeinschaft. Kirchentag ist Feiern, Singen, Fr\u00f6hlichsein, Diskutieren, Streiten. Vielleicht haben Sie im Fernsehen Bilder gesehen, die Nachrichten geh\u00f6rt oder davon in den Zeitungen gelesen. Vielleicht ist der eine oder die andere von Ihnen ein wenig traurig, da\u00df er oder sie nicht selbst nach Berlin gefahren ist.<\/p>\n<p>Mir haben in diesem Jahr die Werbeplakate f\u00fcr dieses Ereignis besonders gut gefallen. Eine Werbeagentur hat sie im Auftrag der Kirchentagsgesch\u00e4ftsstellen entwickelt. Da haben es Menschen geschafft, schwierige theologische Sachverhalte in pfiffige Bilder zu verpacken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17756\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/kitag.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/kitag.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/kitag-18x12.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das Foto kann f\u00fcr nicht-kommerzielle Zwecke, also zur Information \u00fcber den Kirchentag verwendet werden. Es ist als hoch aufgel\u00f6ste Datei im Internet erh\u00e4ltlich unter: http:\/\/www.oekt.de\/global\/dbin\/oma.jpg Dasselbe gibt es auch als tif-Datei in Schwarzwei\u00df: http:\/\/www.oekt.de\/global\/dbin\/oma_1.tif (leider ist die Website nicht mehr abrufbar)<\/p>\n<p>Auf einem der Bilder ist folgendes zu sehen. Eine \u00e4ltere Dame, vielleicht eine Rentnerin, steht auf ihrem Balkon und zupft an den wei\u00dfen und blauen Blumen ihrer Blumenk\u00e4sten. Konzentriert und selbstvergessen pr\u00fcft sie Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten. Vielleicht sucht sie nach Ungeziefer, nach Blattl\u00e4usen. Was um sie herum geschieht, scheint sie nicht zu beachten. Zumindest sieht sie nicht den Fotografen, der da schr\u00e4g vor ihr unter dem Balkon hocken mu\u00df. Der Fotograf will ein Bild von der alten Dame machen. Und er hat dabei eine ganz besondere Absicht: Er will nicht nur die alte Dame fotografieren, sondern auch unbedingt die Satellitensch\u00fcssel ins Bild bekommen, die auf dem Balkon aufgebaut ist. Was interessiert sich der Fotograf f\u00fcr die Satellitensch\u00fcssel, die eigentlich nur ablenkt?<\/p>\n<p>Aus der Perspektive des Fotografen, von schr\u00e4g unten, sieht es so aus, als umgebe den Kopf der alten, Blumen zupfenden Dame ein wei\u00dfer, strahlender Heiligenschein \u2013 so wie es jeder ge\u00fcbte Bilderseher ganz anders von alten Altartafeln und Ikonen kennt. Jeder, der die Dame mit der Satellitensch\u00fcssel sieht, versteht das Bild sofort, wenn er das Motto des Kirchentags liest. Es ist rechts unten auf das Balkonfoto gedruckt: Ihr sollt ein Segen sein. Wer gesegnet ist, der tr\u00e4gt so etwas wie einen sichtbar unsichtbaren Heiligenschein.<\/p>\n<p>Die r\u00fcstige alte Dame sieht und bemerkt das gar nicht, was der Fotograf sieht. Sie wei\u00df gar nicht, da\u00df sie ein Segen ist. Sie wird, ohne es zu wissen, zum Bild des Segens. Und diesen Moment hat der Fotograf eingefangen. Weil sie gesegnet ist, tr\u00e4gt sie den Heiligenschein der Satellitensch\u00fcssel. Man k\u00f6nnte auch sagen: Weil sie getr\u00f6stet ist, tr\u00e4gt sie den Heiligenschein.<\/p>\n<p>Trost und Segen sind eng miteinander verkn\u00fcpft. Das l\u00e4\u00dft sich aus dem Johannesevangelium und aus dem Predigttext dieses Sonntags lernen.<\/p>\n<p>Der Jesus des Johannesevangeliums ist ein begnadeter und einf\u00fchlsamer Redner; er heilt nicht nur Kranke, er feiert nicht nur Hochzeiten und steuert den Wein dazu bei. Nein, Jesus spricht auch mit den Menschen, vor allem mit den J\u00fcngern: Er redet, er streitet, er debattiert, er \u00fcberzeugt, er predigt. Er redet, weil er sich um die Gef\u00fchle und Gedanken seiner Zuh\u00f6rer k\u00fcmmert. Und weil er predigt, tr\u00f6stet er.<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger im Johannesevangelium machen sich vor allem Sorgen um die Zeit, wenn Jesus nicht mehr dasein wird. Darum h\u00e4lt Jesus vor seiner Kreuzigung in Jerusalem mehrere Abschiedsreden, die alle nur einem einzigen Zweck dienen: Sie sollen die J\u00fcnger vorbereiten auf die Zeit, in der sie ohne ihren Meister aus Nazareth leben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren Jesus sagen: Mein Vater wird euch einen Tr\u00f6ster senden, den Heiligen Geist. Im Johannesevangelium wei\u00df Jesus vor der Kreuzigung, da\u00df er sterben wird. Entsprechend redet er mit seinen J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern. Ich lasse euch nicht allein. An meiner statt wird der Geist dasein, der Tr\u00f6ster. N\u00e4chste Woche feiern wir Pfingsten, den Anfang der christlichen \u00f6kumenischen Kirche. Kirche \u2013 das ist die Gruppe derjenigen Menschen, in denen der Heilige Geist tr\u00f6stend wirkt. Kirche ist mehr als eine Gruppe von Menschen, die sich regelm\u00e4\u00dfig zu Gottesdienst und Gebet treffen. Zur Kirche geh\u00f6ren nicht nur Menschen mit gleicher Gesinnung, mit gleicher Meinung, mit gleicher Einstellung.<\/p>\n<p>Kirche steht all denjenigen besonders offen, die Trost brauchen, denjenigen, die \u201em\u00fchselig und beladen\u201c (Mt 11,28) sind. Niemand wird ausgeschlossen. Kirche verlangt von denen, die zu ihr geh\u00f6ren, keine eigenen Kraftanstrengungen, keinen Korpsgeist, keine gemeinsame Gesinnung. Kirche ist nicht Selbstzweck. Kirche hat eine ganz einfache Aufgabe: Sie soll den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus verk\u00fcndigen, und zwar nicht belehrend, nicht besserwissend, nicht arrogant, sondern so, da\u00df es f\u00fcr die Menschen zum Trost wird. Kirche kann zum Trost werden, wenn sie wei\u00df, da\u00df in ihr ein Tr\u00f6ster wirksam ist. Einen Tr\u00f6ster nennt Jesus den Heiligen Geist.<\/p>\n<p>Jesus hat den J\u00fcngern diesen Heiligen Geist versprochen. Die Zeit der Kirche ist die Zeit der Abwesenheit Jesu und die Zeit der Anwesenheit des Geistes.<\/p>\n<p>Heiliger Geist ist dort, wo Trost geschieht und lebendig wird. Die Bibel denkt nicht an ein \u00fcberwirkliches, nicht-materielles Wesen. Heiliger Geist hat auch mit Tischer\u00fccken und Kaffeesatzlesen zu tun.<\/p>\n<p>Statt dessen geht es um ein Geschehen, um Beziehungen, um Kommunikation, um Lebendigkeit, um Wirklichkeit. Vier Dinge sagt Jesus \u00fcber den Heiligen Geist.<\/p>\n<p>Er tr\u00f6stet. Er kommt von Gott. Er ist Wahrheit. Er gibt uns ein Zeugnis. Wie tr\u00f6stet der Geist? Jesus sagt: Er wird ein Zeugnis geben. Das Zeugnis verweist auf keinen anderen als auf den, der als erster den Geist bezeugt hat: auf Jesus von Nazareth. Der Geist, der ein Tr\u00f6ster ist, erinnert an Jesus Christus, er bezeugt sein Leben und seine Worte. Der Geist erinnert uns an den, der f\u00fcr uns gestorben und auferstanden ist. Das Segenszeichen in jedem Gottesdienst, der f\u00fcr einen Moment nur aufblitzende Heiligenschein der blumengie\u00dfenden alten Damen, die Osterfreude dar\u00fcber, da\u00df Gott den Tod \u00fcberwunden hat, und schlie\u00dflich die Pfingstfreude \u00fcber den Heiligen Geist, der ein Tr\u00f6ster ist \u2013 all das geh\u00f6rt zusammen.<\/p>\n<p>Jesus Christus und der Heilige Geist k\u00f6nnen darum nicht voneinander getrennt werden. Der Geist verhindert, da\u00df wir uns von Jesus ein falsches Bild machen. Wir sollen ihn nicht mi\u00dfbrauchen f\u00fcr unsere eigensinnigen Ziele. Kein strahlender \u00dcbermensch war Jesus, nicht die grandiose Himmelsgestalt, die wir uns manchmal w\u00fcnschen. Jesus war ein Mensch wie alle Menschen, ein Mensch, der auch scheiterte. Er ging am Ende seines Lebens den Weg nach Golgotha.<\/p>\n<p>Es ist das wichtig f\u00fcr die Gemeinde: Christsein bedeutet nicht zwingend Erfolg haben. Beides ist nicht unbedingt miteinander verbunden. Entscheidend ist: Weder das Scheitern noch der Mi\u00dferfolg im Leben schlie\u00dfen einen Menschen von der barmherzigen Liebe Gottes, von der tr\u00f6stenden Zuwendung des Jesus von Nazareth aus. Die Barmherzigkeit Gottes ist nicht an eine Vorleistung der Menschen gebunden. Der Trost des Heiligen Geistes ist bedingungslos.<\/p>\n<p>Der Geist tr\u00f6stet, wenn Gemeinden und Christenmenschen sich \u00fcberfordern. Viele tr\u00e4umen davon, wie gro\u00dfartig alles in den Gemeinden gehen m\u00fc\u00dfte. Lebendig wie beim wunderbaren Kirchentag! Der Geist beh\u00fctet uns vor \u00dcberforderung, und zugleich h\u00e4lt er uns in Bewegung. Der Geist, der die Wahrheit ist und Wahrheit hervorbringt, zeigt uns, von wem wir abh\u00e4ngen. Er befreit uns aus den \u201agottlosen Bindungen dieser Welt\u2018 (Barmen II). Der Trost des Geistes befreit uns aus der Abh\u00e4ngigkeit von der Anerkennung anderer.<\/p>\n<p>Der Geist ist dort wirksam, wo wir uns Jesus Christus zuwenden. Das ist das Erkennungszeichen des Geistes. Heilig ist nur der Geist, der zu Christus f\u00fchrt. Von diesem Geist leben die Gemeinden und die Kirchen. Das tr\u00f6stet uns, und es bewahrt vor dem Hang, immer die eigenen Leistungen und das eigene K\u00f6nnen in den Vordergrund zu stellen. Das ist gar nicht n\u00f6tig. Gottes Segen und der Trost des Heiligen Geistes stellen sich einfach ein. Es ist ein wenig so wie bei der alten Dame auf dem Kirchentagsbild: Sie merkt gar nicht richtig, da\u00df sie eine gesegnete alte Dame mit einem Heiligenschein ist.<\/p>\n<p>Jesus Christus und der Heilige Geist geh\u00f6ren untrennbar zusammen. Wer nur noch auf das Wirken des Geistes schaut, der wird zum weltfremden Schw\u00e4rmer. Geist wird dann zum Selbstzweck. Das ist die gro\u00dfe Gefahr der charismatischen Gruppen, da\u00df sie den Geist verselbst\u00e4ndigen und nicht mehr von Jesus reden. Aber Trost, also die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit, und Zeugnis, also Erinnerung an Jesus von Nazareth, geh\u00f6ren zusammen.<\/p>\n<p>Wer sich tr\u00f6sten l\u00e4\u00dft vom Heiligen Geist, der wird zu Christus gef\u00fchrt. Wer sich zu Christus f\u00fchren l\u00e4\u00dft, der wird in Gottes Wahrheit leben. Wer in der Wahrheit lebt, lebt als getr\u00f6steter Mensch \u2013 wie mit einem unsichtbaren Heiligenschein. Wer getr\u00f6stet ist, kann diesen Trost weitergeben.<\/p>\n<p>Niemand soll so tun, als ob er solchen Trost nicht n\u00f6tig h\u00e4tte. Gott ist Mensch geworden, um den trostbed\u00fcrftigen Menschen entgegenzukommen. Wer sich tr\u00f6sten l\u00e4\u00dft von Jesus, der wird hineingenommen in ein Geschehen, in die Bewegung der Wahrheit und der Liebe, mit der Gott auf uns bange, furchtsame Menschen zukommt.<\/p>\n<p>Getr\u00f6stet vom Heiligen Geist, geliebt von Gott werden wir auch f\u00e4hig, diese Liebe weiterzugeben. Wer \u00e4ngstlich bleibt und sich f\u0081\u00fcrchtet, der bewegt sich nur um sich selbst, der ist gefangen in sich. Ein Zeichen daf\u0081\u00fcr ist das st\u00e4ndige Schielen nach dem eigenen Wachstum, nach dem Gr\u00f6\u00dferwerden, nach Massenbewegungen. Wer sich von der Liebe und dem Trost Gottes umfangen wei\u00df, der kann aber von den eigenen Schw\u00e4chen absehen, der kann in Liebe auf die anderen Menschen zugehen. Wer Jesu Liebe erwidert, der wird ihm nachfolgen und im Geiste Gottes handeln.<\/p>\n<p>Im Geist erkennen wir Jesus, und in Jesus erkennen wir Gott. An Pfingsten danken wir Gott f\u00fcr das Geschenk des Heiligen Geistes. Wir erkennen unsere Schwachheit, wir erkennen, da\u00df Jesus uns fehlt. Doch in diesem Abschied lassen wir uns tr\u00f6sten. Jesu Rede wollte die J\u00fcnger tr\u00f6sten &#8211; und ebenso uns heute, weil wir wegen ihrer menschlichen Schw\u00e4chen so oft an der Kirche zweifeln.<\/p>\n<p>Jesus sagt uns: Der Geist wird euch helfen und tr\u00f6sten. Ihr seid nicht allein in der Gemeinde. Der Geist ist in euch und unter euch. Und er verl\u00e4\u00dft euch nicht, weder bei Mi\u00dferfolgen noch in der Verzweiflung. Der Heilige Geist tr\u00f6stet euch. Das feiern wir heute an diesem Sonntag und auch am n\u00e4chsten Pfingstsonntag.<\/p>\n<p>Um das verst\u00e4ndlich zu machen, brauchen wir ungew\u00f6hnliche, \u00fcberraschende Bilder. Wer Augen hat zu sehen, der erkennt in einer Satellitensch\u00fcssel einen Heiligenschein. Wer Gott mit allen Sinnen wahrnimmt, der erkennt im Beten, Feiern und Singen der trostbed\u00fcrftigen Menschen das Wirken des Heiligen Geistes, der ein Tr\u00f6ster ist.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>PD Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nEvangelische Akademie Loccum<br \/>\nPF 2158<br \/>\n31545 Rehburg-Loccum<br \/>\n<a href=\"mailto:Wolfgang.Voegele@evlka.de\">E-Mail:<br \/>\nWolfgang.Voegele@evlka.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exaudi | 1. Juni 2003 | Johannes 15,26-16,4 | Wolfgang V\u00f6gele | \u201eJesus spricht: Wenn aber der Tr\u00f6ster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. 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