{"id":9468,"date":"2003-06-07T19:49:46","date_gmt":"2003-06-07T17:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9468"},"modified":"2025-05-07T16:30:48","modified_gmt":"2025-05-07T14:30:48","slug":"johannes-3-1-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-3-1-8\/","title":{"rendered":"Johannes 3, 1-8"},"content":{"rendered":"<h3>Trinitatis | 15. Juni 2003 | Johannes 3,1\u20138 | Dorothee L\u00f6hr |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Wir kommen von Pfingsten her, da passt<br \/>\nein Kanzeltausch gut. Wir kommen von Pfingsten her, und das gibt, so hoffen<br \/>\nwir, der \u00d6kumene R\u00fcckenwind und macht das Kanzelh\u00fcpfen fruchtbar.<br \/>\nPfingsten, das ist ja die Feuertaufe des Christentums, da erinnern wir<br \/>\nuns daran, dass der Geist Gottes nicht auf einigen wenigen j\u00fcdischen<br \/>\nFamilien und Freunden Jesu blieb, sondern sich ausbreitete \u00fcber die<br \/>\nParther, Meder, Elamiter, nach Mesopotamien, Jud\u00e4a, Kappadozien, Pontus,<br \/>\nAsien, Phrygien, Pamphylien, \u00c4gypten, Kyrene, Lybien, Kreta und Arabien,<br \/>\nja sogar Rom. &#8211; Wie ein Feuer \u00fcber Landesgrenzen und Sprachbarrieren<br \/>\nhinweggeht, so ging auch der Lauf des Evangeliums in die damals bekannte<br \/>\nWelt. Der Sprung des Hl.Geistes in eine andere Gemeinde, eine andere Kultur,<br \/>\nin eine andere Generation, in eine neue Zeit &#8211; das war und ist bis heute<br \/>\ndie Feuertaufe des Christentums. Wo das gelingt, ist Gott selbst am Werk,<br \/>\nda ist der Geist von Pfingsten gegenw\u00e4rtig &#8211; Warum hole ich so weit<br \/>\naus? Die Feuertaufe durch den Hl Geist hat eine Vorgeschichte, Die Neugeburt<br \/>\nder Kirche ist nicht pl\u00f6tzlich geschehen, aus heiterem Himmel. Wie<br \/>\nja auch die Geburt eines Kindes mindestens eine Vorgeschichte von 9 Monaten<br \/>\nhat. Zur Vorgeschichte f\u00fcr Pfingsten geh\u00f6rt der heutige Predigttext:<br \/>\nDas konspirative Treffen von Nikodemus und Jesus. Es ist eine vorpfingstliche<br \/>\nBegegnung, ein n\u00e4chtliches Vorbereitungs-Gespr\u00e4ch mit Langzeitwirkung.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren, was der Ev.Joh im 3.Kap in den Versen 1-8 schreibt: &#8230;<\/p>\n<p>O komm, du Geist der Wahrheit und kehre bei uns ein, Amen.<\/p>\n<p>1. &#8222;Niemand kommt in das Reich Gottes, es sei denn, dass jemand<br \/>\naus Wasser und Geist geboren werde&#8220;, sagt Jesus. Von wessen Geist<br \/>\nspricht er? Der Geist, den Jesus meint, ist Gott selbst, gegenw\u00e4rtig<br \/>\nauf dieser Erde in seiner schaffenden Kraft, in seiner bewegenden Lebendigkeit,<br \/>\nwie sie seit Anbeginn der Welt im ganzen Universum wirksam ist und wie<br \/>\nsie nicht nur in Jesus, sondern in allen Menschen wachsen will. Wo der<br \/>\nGeist am Werk ist, da wird der Mensch zu ungewohnten Gedanken f\u00e4hig,<br \/>\netwas zu tun, zu dem er sonst keine Kraft h\u00e4tte. Da gewinnt er eine<br \/>\nZuversicht, die er sonst nirgends her bek\u00e4me. Da wird er sich \u00e4ndern,<br \/>\nda wird er seine Umwelt \u00e4ndern &#8211; neu anfangen. Was er dann tut,<br \/>\ndas ist nicht der Ausdruck seiner irdischen W\u00fcnsche, sondern seiner<br \/>\newigen Hoffnung. Es ist Ausdruck der Liebe, die er empfangen hat. Er<br \/>\nvermag seinen Glauben in Worte zu fassen und seine Hoffnung in Taten.<br \/>\n&#8211; wie Jesus. Er hat die Kraft, zu bewegen, zu steuern, weiterzuf\u00fchren,<br \/>\nzu heilen und zu vers\u00f6hnen. Wer etwas tut, das der Geist Gottes<br \/>\nihm eingibt, der pflanzt etwas in die Welt in dem Vertrauen, dass die<br \/>\nKraft aus Gott darin weiterwirken wird, wenn auch manchmal sehr langsam,<br \/>\noft sogar \u00fcber die eigene Lebenszeit hinaus, nicht aufzuhalten durch<br \/>\nden Tod. Dieser Geist ist es, den Nikodemus bei Jesus sucht. Er trifft<br \/>\nsich mit ihm heimlich &#8211; konspirativ, d.h. er vermutet in Jesus einen<br \/>\nGleichgesinnten im Geist, er vermutet noch mehr, n\u00e4mlich, dass der<br \/>\nbei Jesus mehr \u00fcber Gottes Geist erf\u00e4hrt, und dass der Geist<br \/>\nJesu seinem Geist Auftrieb geben kann, weil er von Gott kommt. So hofft<br \/>\nNikodemus, dass er gest\u00e4rkt durch die Gaben des Geistes, irgendwie<br \/>\nweiser, gl\u00fccklicher und lebendiger durch dieses Zusammentreffen<br \/>\nwerden kann.<\/p>\n<p>2. &#8222;Der Wind bl\u00e4st&#8220;, sagt Jesus, &#8222;und du h\u00f6rst<br \/>\nsein Sausen wohl, aber du wei\u00dft nicht, woher er kommt und wohin<br \/>\ner geht&#8220;. Geist Gottes &#8211; Feuer, Wind, Wasser, Bewegung, lebendige<br \/>\nKraft, etwas Schwebendes, Ungreifbares ist diesen Bildern gemeinsam.<br \/>\nDas h\u00e4ngt damit zusammen, dass mit dem Wort nicht nur Gott bezeichnet<br \/>\nwerden soll, sondern auf eine sehr eigent\u00fcmliche Weise auch der<br \/>\nMensch. Denn Geist Gottes, das ist das \u00dcberschneidungsgebiet zwischen<br \/>\nGott und Mensch, und die unscharfen, flutenden Bilder vom Geist Gottes<br \/>\nsind immer Bilder von Gott und vom Menschen zugleich. Dort, wo Gott und<br \/>\nMensch sich treffen, in diesem \u00dcberschneidungsgebiet wirkt der Geist. &#8222;Der<br \/>\nWind bl\u00e4st&#8220;, sagt Jesus, &#8222;und du h\u00f6rst sein Sausen<br \/>\nwohl, aber du wei\u00dft nicht, woher er kommt und wohin er geht&#8220;.<br \/>\nJesus sagt damit nicht nur: So ist Gott! Sondern so ist es bei jedem,<br \/>\nder aus dem Geist geboren ist. Ungreifbar ist der Wind. Ungreifbar ein<br \/>\nMensch, der aus dem Geist lebt. Wer vom Menschen spricht und ihn auf<br \/>\nsein erkennbares Ma\u00df festlegen will, hat von seinem Geheimnis,<br \/>\nnichts verstanden. Aber unantastbar ist die W\u00fcrde des Menschen,<br \/>\nsein Geheimnis, wenn er wei\u00df, wes Geistes Kind er ist. Dann k\u00f6nnen<br \/>\nihm auch die irdischen Festlegungen und Blockaden nichts anhaben. Auch<br \/>\nSt\u00fcrme aller Art: Zukunfts-Angst, \u00fcble Nachrede, R\u00fcckschl\u00e4ge<br \/>\ndurch Krankheiten, im Beruf, oder Schl\u00e4ge anderer Art werden ihn<br \/>\nnicht definieren und nicht bestimmen. Er bleibt frei.<\/p>\n<p>3. Konspirative und \u00f6ffentliche Treffen mit Gott st\u00e4rken uns<br \/>\ndiesen Geist der Freiheit und halten uns lebendig. Wir geben damit Gott<br \/>\neine M\u00f6glichkeit, uns vom scheinbar Unm\u00f6glichen zu \u00fcberzeugen:<br \/>\nwir k\u00f6nnen auch im Alter neu geboren werden, wir k\u00f6nnen teilhaben<br \/>\nam Geist der Hoffnung \u00fcber den Tod hinaus. Wir k\u00f6nnen aus Gottes<br \/>\nGegenwart leben. Aber wie kommt es zur Gegenwart des Geistes Gottes in<br \/>\nuns? Wie kommt der Mensch dazu in Gott zu sein? Jesus antwortet: So dass<br \/>\ndu, Mensch, von neuem geboren wirst, aus Gott geboren wirst. Es ist zu<br \/>\nwenig, wenn du sagst: Ich bin von Gott geschaffen. Nein, du bist mehr,<br \/>\ndu bist aus Gott geboren. Ein B\u00e4cker macht Br\u00f6tchen. Er schafft<br \/>\nsie, er formt sie, sie sind das Werk seiner H\u00e4nde, seine Sch\u00f6pfung,<br \/>\nund am Ende verkauft er sie \u00fcber den Ladentisch. Derselbe Mann hat<br \/>\nKinder. Die wird er nicht verkaufen. Sie sind durch ihn, aber nicht von<br \/>\nihm, sie geh\u00f6ren ihm nicht, sie sind ihm \u00e4hnlich und verwandt,<br \/>\nsie sind frei wie er. Geschaffen und geboren zu sein ist nicht dasselbe.<br \/>\nEgal, wer deine Eltern sind, ob du zu einer christlichen Sippe geh\u00f6rst<br \/>\noder nicht, ob du deinen irdischen Eltern \u00e4hnlich bist oder nicht,<br \/>\negal aus welchem Gen-pool du stammst: Du bist, halte das fest, du bist<br \/>\nunverk\u00e4uflich, du bist vom Geist Gottes geboren, du bist ein Sohn,<br \/>\neine Tochter, ein freies Kind Gottes: &#8222;Die an ihn glaubten, denen<br \/>\ngab er Macht Gottes Kinder zu werden, also Menschen, die nicht durch<br \/>\nden Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren wurden.&#8220; (Johannes<br \/>\n1,13)<\/p>\n<p>Liebe Pfingstgemeinde, wir haben heute sozusagen den Heiligen Geist<br \/>\nbelauscht, wie er bei dem konspirativen Treffen zwischen Nikodemus und<br \/>\nJesus gewirkt hat. Wie er sich an der Person Jesu und an seiner Herkunft<br \/>\nentz\u00fcndet hat. Denn so fing ja das Treffen f\u00fcr Nikodemus an: &#8222;Meister,<br \/>\nwir wissen, dass du von Gott gekommen bist.&#8220; Was hat Nikodemus gelernt?<br \/>\n1. Der Geist Gottes ist der Geist Jesu, der Hoffnung gibt und langen<br \/>\nAtem, selbst \u00fcber unsere eigene Lebenszeit hinaus. 2. Geist ist<br \/>\ndas \u00dcberschneidungsgebiet von Gott und Mensch, dort wo Gott und<br \/>\nMensch konspirieren, wo wir Menschen uns auf ein Treffen mit Gott einlassen,<br \/>\nda werden wir freigemacht von irdischen Zw\u00e4ngen. 3. Aus Geist geborene<br \/>\nsind und bleiben freie und unverk\u00e4ufliche S\u00f6hne und T\u00f6chter Gottes.<\/p>\n<p>Was ist f\u00fcr Nikodemus aus dem konspirativen Treffen geworden? Wir<br \/>\nh\u00f6ren nur noch zwei mal im Johannesevangelium von ihm: Die erste<br \/>\nFrucht des Geistes wird nicht nur die Juristen unter uns interessieren,<br \/>\nsie h\u00f6rt sich sehr modern an. Da erhebt Nikodemus seine Stimme gegen<br \/>\nden Aufruhr und Zwiespalt des Volkes f\u00fcr ein ordentliches Gesetz: &#8222;Richtet<br \/>\ndenn unser Gesetz einen Menschen, ehe man ihn verh\u00f6rt und erkannt<br \/>\nhat, was er tut?&#8220; fragt er in einer Sitzung der Gegner Jesu. Und<br \/>\ndamit nimmt er eindeutig in Kauf, dass man ihn als seinen Anh\u00e4nger<br \/>\nund als Gallil\u00e4er abstempelt. Aus dem heimlichen konspirativen Treffen<br \/>\nist ein \u00f6ffentliches, freies Bekenntnis geworden! Das zweite mal,<br \/>\nund das ist eine f\u00fcr uns etwas fremdartigere Episode, wird uns erz\u00e4hlt,<br \/>\ndass Nikodemus sich mit einem nicht unbetr\u00e4chtlichen Verm\u00f6gen<br \/>\nan der Grablegung Jesu beteiligt. Damit verst\u00f6\u00dft er in aller<br \/>\nFreiheit gegen alle Regeln der Konvention: Jesus, der gerade als Verbrecher<br \/>\nsterben musste, bekommt ein riesiges Geschenk: &#8222;er brachte Myrrhe<br \/>\ngemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund!&#8220; Das ist so viel, das h\u00e4tte<br \/>\neinen ganzen Friedhof zum Duften gebracht! Zwei ganz verschiedene Formen<br \/>\ndes Bekenntnisses, zwei ganz verschiedene Aktionen der Freiheit, zwei<br \/>\nFr\u00fcchte des Geistes, gewachsen aus der Geistgabe Jesu! Man k\u00f6nnte<br \/>\ndie Folgen der Neugeburt des Nikodemus so zusammenfassen: er legt sein<br \/>\nZeugnis f\u00fcr Jesus ab in Wort und in Geld und in Tat, &#8211; er lebt f\u00fcr<br \/>\nGerechtigkeit und Freiheit im Volk, und er hofft auf Barmherzigkeit im<br \/>\nTod. Gebe Gott, dass auch bei uns solche Fr\u00fcchte des Geistes wachsen<br \/>\nund gedeihen allen Widerst\u00e4nden zum trotz, &#8211; und durch die Generationen<br \/>\nhindurch. Und der Friede Gottes&#8230; Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dorothee L\u00f6hr<br \/>\n<a href=\"mailto:loehr@erk-hamburg.de\">E-Mail:<br \/>\nloehr@erk-hamburg.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trinitatis | 15. Juni 2003 | Johannes 3,1\u20138 | Dorothee L\u00f6hr | Liebe Gemeinde, Wir kommen von Pfingsten her, da passt ein Kanzeltausch gut. Wir kommen von Pfingsten her, und das gibt, so hoffen wir, der \u00d6kumene R\u00fcckenwind und macht das Kanzelh\u00fcpfen fruchtbar. 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