{"id":9469,"date":"2003-06-07T19:49:44","date_gmt":"2003-06-07T17:49:44","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9469"},"modified":"2025-05-07T16:33:02","modified_gmt":"2025-05-07T14:33:02","slug":"johannes-3-1-8-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-3-1-8-2\/","title":{"rendered":"Johannes 3, 1-8"},"content":{"rendered":"<h3>Trinitatis | 15. Juni 2003 | Johannes 3,1\u20138 | Elisabeth Tobaben |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>\u201cTut mir leid, dass ich so sp\u00e4t noch st\u00f6re, aber ich<br \/>\nhab\u2019 noch Licht gesehen, und weil ich mir keinen Rat mehr wu\u00dfte&#8230;\u201c<br \/>\nEs kommt schon \u00f6fter mal vor, dass jemand zu n\u00e4chtlicher Stunde<br \/>\nan der Pfarrhaust\u00fcr klingelt.<br \/>\nDer Druck der Probleme ist dann meist so gro\u00df geworden, die Fragen<br \/>\nso brennend, dass sich jemand endlich traut, sie anzupacken, manchmal<br \/>\nerst im Schutz der Dunkelheit, manchmal kurz vor der Abreise von der<br \/>\nInsel.<br \/>\nSehr intensive Gespr\u00e4che meist.<br \/>\nManchmal ein erster Schritt zu einem neuen Anfang.<br \/>\nWir kennen vermutlich alle N\u00e4chte, in denen uns Lebensfragen einholen,<br \/>\ngerade im Dunkeln, wenn nichts mehr ablenkt oder st\u00f6rt sind sie<br \/>\nmit einemmal wieder so pr\u00e4sent.<br \/>\nWie gut, wenn dann jemand da ist, der zuh\u00f6rt, eine, die r\u00e4t,<br \/>\nmitdenkt.<br \/>\nN\u00e4chtlich aufgeworfene Lebensfragen &#8211; auch die MitarbeiterInnen<br \/>\nin den Nachtschichten der Telefonseelsorgestellen wissen viel davon.<br \/>\n\u201cDas Nachtgesicht der Kirche\u201c ist der Untertitel eines Buches<br \/>\nzum Thema.<br \/>\nIn aller Anonymit\u00e4t Fragen stellen zu d\u00fcrfen, gemeinsam nach<br \/>\nL\u00f6sungen und Antworten zu suchen, auch mitten in der Nacht, das<br \/>\nkann ungeheuer entlastend sein.<br \/>\nHeute haben wir nachzudenken \u00fcber einen, der sich sogar auf den<br \/>\nWeg macht, mitten in der Nacht, um seine Frage loszuwerden.<\/p>\n<p>Lesung: Johannes 3, 1-8<\/p>\n<p>Was eigentlich ist so wichtig, so interessant und bedeutsam an diesem<br \/>\nGespr\u00e4ch, da\u00df es \u00fcber diese eine spezielle Situation<br \/>\nzwischen den beiden Gespr\u00e4chspartnern damals hinausweist?<br \/>\nSteckt etwas darin, was uns bis heute Orientierung geben w\u00fcrde?<br \/>\nWas ist so spannend daran, da\u00df es der Evangelist Johannes immerhin<br \/>\nf\u00fcr wert befand, aufgezeichnet und festhalten zu werden?<br \/>\nWorum geht es denn in diesem n\u00e4chtlichen Gespr\u00e4ch zwischen<br \/>\nden beiden wirklich??<\/p>\n<p>Welche Motive Nikodemus genau bewegt oder gequ\u00e4lt haben, davon<br \/>\nerfahren wir nichts.<br \/>\nEr als bedeutendes Mitglied des Synedriums, Pharis\u00e4er, einflu\u00dfreicher,<br \/>\nwichtiger Mann in Jerusalem, er kommt jedenfalls auch nachts.<br \/>\nHeimlich.<br \/>\nIm Dunkeln sucht er Jesus auf.<br \/>\nMan k\u00f6nnte jetzt stundenlang dar\u00fcber spekulieren, weshalb er<br \/>\ngerade nachts kommt und reden m\u00f6chte.<br \/>\nWill er wirklich nur unerkannt bleiben, wie oft vermutet worden ist,<br \/>\nseine Existenz nicht gef\u00e4hrden, falls er als Anh\u00e4nger eines<br \/>\nfragw\u00fcrdigen Rabbi erkannt wird?<br \/>\nOder m\u00f6chte er einfach nicht gest\u00f6rt werden bei seiner wichtigen<br \/>\nFrage?<br \/>\nDem Rummel entgehen, der sonst den ganzen Tag um Jesus herum stattfindet?<br \/>\nDass Nikodemus nachts fragt &#8211; es mag auch damit zu tun haben, dass die<br \/>\nj\u00fcdische Tradition vom Rabbi das n\u00e4chtliche Torastudium verlangt.<br \/>\nDer Austausch, das Gespr\u00e4ch \u00fcber die memorierten Texte geh\u00f6rt<br \/>\ndann dazu.<\/p>\n<p>Nikodemus\u2019 Geschichte ist die Geschichte von einem, der so mutig<br \/>\nwar, sich auf die Suche zu machen,<br \/>\nsich viele kluge Gedanken gemacht hat, intensiv studiert, gearbeitet,<br \/>\nkomplizierte B\u00fccher gelesen hat und vielleicht sogar geschrieben<br \/>\n&#8230;<br \/>\nJetzt kommt er zu er Jesus mit all seinem Wissen, seiner Erkenntnis.<br \/>\nEs ist die Geschichte von einem, der dennoch die Sehnsucht nach Leben<br \/>\nkennt,<br \/>\nentscheidende Fragen sind offen geblieben bei allem Forschen, Fragen<br \/>\nund Erarbeiten&#8230;<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4chser\u00f6ffnung h\u00f6rt sich im ersten Moment freundlich,<br \/>\nzustimmend an.<br \/>\n\u201c<br \/>\nDu unterstreichst was du sagst durch das, was du tust; Rabbi,\u201c &#8211;<br \/>\nsagt Nikodemus.<br \/>\n\u201c<br \/>\nNiemand kann die Zeichen tun, die du tust! Wir wissen, dass du von Gott<br \/>\nkommst.<br \/>\nWie unsere Propheten, die konnten das auch, das mit den Zeichen!\u201c<br \/>\nEin gro\u00dfes Vorschu\u00df-Vertrauen, und dennoch: Das h\u00f6rt<br \/>\nsich f\u00fcr mich aber auch an wie: \u201cSieht eindrucksvoll aus,<br \/>\naber ich h\u00e4tte doch Lust, mit dir \u00fcber die rechte Lehre zu<br \/>\nstreiten, deine mit meiner eigenen zu vergleichen!<br \/>\nUnterschiede festzustellen, \u00dcbereinstimmungen zu suchen?!<br \/>\nStimmt das denn \u00fcberhaupt? Steht hinter dem, was du tust, Jesus,<br \/>\nwirklich mehr als wir sehen k\u00f6nnen?<br \/>\nDie Zeichen, die du tust, willst du uns tats\u00e4chlich Gott damit zeigen?<br \/>\nKann das sein?<br \/>\nGanz anders, als wir ihn bisher kannten?<br \/>\nGanz neu, uns zugewandt, freundlich?\u201c<br \/>\nZeichen.<br \/>\nAm Ende seines Evangeliums versucht Johannes eine Antwort : (Joh. 20,30)<br \/>\n\u201c<br \/>\nDiese Zeichen sind geschrieben&#8230;damit ihr glaubt&#8230;\u201c<br \/>\nIch denke, die Nikodemus- Geschichte hat auch genau dieses Ziel!<br \/>\nSie will helfen, die Zeichen richtig zu deuten?<br \/>\nAber was meint Nikodemus \u00fcberhaupt, wenn er von \u201eZeichen\u201c spricht?<br \/>\nJohannes hat einiges gesammelt an Zeichenhandlungen, die Jesus tut :<br \/>\nDa spricht Jesus mit einer samaritanischen Frau und bittet sie um Wasser!<br \/>\nEr sagt ihr die Wahrheit \u00fcber die Deutung ihrer Lebensgeschichte;<br \/>\nJohannes erz\u00e4hlt davon, dass F\u00fcnftausend satt geworden sind.<br \/>\nEr berichtet von der Heilung eines Menschen, der ohne Augenlicht auf<br \/>\ndie Welt gekommen war, ihm gehen die Augen auf!<br \/>\nDas Zeichen steht nie allein, immer hat es einen tieferen Sinn, steckt<br \/>\nnoch was anderes dahinter;<br \/>\nWie mit einer Fotolinse kann man eine gr\u00f6\u00dfere Tiefensch\u00e4rfe<br \/>\neinstellen und Neues entdecken!<br \/>\nAlle Zeichen-Erz\u00e4hlungen machen zugleich wichtige Aussage \u00fcber<br \/>\nJesus selbst.<br \/>\nEr spricht von sich, beschreibt mit diesen Geschichten seine Beziehung<br \/>\nzu den Menschen und zur Welt.<br \/>\nWasser des Lebens, Brot des Lebens, Licht der Welt..<br \/>\nUnd immer hei\u00dft es danach: sie oder viele oder alle glaubten an<br \/>\nihn!<br \/>\nSie wu\u00dften pl\u00f6tzlich: in dem, was wir gerade erlebt und gesehen<br \/>\nhaben, ist Gott selbst gegenw\u00e4rtig.<br \/>\nIn diesem Jesus ist jetzt schon ein St\u00fcck \u201cReich Gottes\u201c erlebbar,<br \/>\nsichtbar, mitten unter uns.<br \/>\nEtwas von der Sehnsucht nach Leben, nach neuem Leben k\u00f6nnte sich<br \/>\nin der Begegnung mit ihm schon erf\u00fcllen.<br \/>\nDas erleben die, die die Zeichen zu deuten verstanden und an ihn glaubten.<br \/>\n\u201c<br \/>\nNeu geboren werden- aus Wasser und Geist\u00b3 nennt Jesus das.<br \/>\nAuch wenn das Gespr\u00e4ch an der Stelle eine \u00fcberraschende Wendung<br \/>\nzu nehmen scheint- er meint eigentlich nichts anders!<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderung, neuer Anfang &#8211; das ist ohnehin schon schwierig genug!<br \/>\nIch erinnere mich:<br \/>\n\u201c<br \/>\nBist du aber gro\u00df geworden!\u201c<br \/>\nAls ich noch klein war, habe ich diesen Satz gehasst, er kam fast automatisch,<br \/>\nwenn Verwandte oder Freunde der Familie zu Besuch kamen, die das kleine<br \/>\nM\u00e4dchen lange nicht gesehen hatten.<br \/>\n\u201c<br \/>\nIst doch klar, dass ich wachse und gr\u00f6\u00dfer werde\u201c dachte<br \/>\nich,\u201cw\u00e4r\u2019 ja schlimm, wenn\u2019s nicht so w\u00e4re!\u201c<br \/>\nHeute h\u00f6re ich manchmal: \u201cHast du dich aber ver\u00e4ndert!\u201c<br \/>\nDas h\u00f6rt sich \/ f\u00fchlt sich ganz anders an!<br \/>\nManchmal kann ich mich dar\u00fcber freuen, weil offenbar etwas deutlich<br \/>\nwird davon,<br \/>\ndass sich mit dem neuen Outfit , Frisur, Pullover, Farben &#8211; noch mehr<br \/>\nver\u00e4ndert hat, drinnen, in meiner Seele.<br \/>\nGut, h\u00f6ren\/ f\u00fchlen zu k\u00f6nnen, dass das geht, manchmal<br \/>\nwei\u00df man selbst nicht so recht, wie;<br \/>\naber: alles ist anders geworden.<br \/>\nManchmal ist aber auch nur die Sehnsucht da nach neuer, ver\u00e4nderter<br \/>\nExistenz,<br \/>\ndanach, dass eines Tages alles neu werden m\u00f6chte,<br \/>\ndie Hoffnung auf Gottes Reich.<\/p>\n<p>\u201cWie kann das zugehen?\u201c<br \/>\nBiblische Texte lesen, erz\u00e4hlen; schon &#8211; aber wo sonst noch?<br \/>\nVielleicht heute auch in S\u00e4tzen wie: \u201cHast du dich aber ver\u00e4ndert.\u201c?<br \/>\nVielleicht hilft es weiter, zu entdecken, was bei dem\/der anderen geschehen<br \/>\nist,<br \/>\nwas sich bewegt hat, wie er\/ sie Leben deutet;<br \/>\nherauszufinden, was dahinter steckt, die Tiefensch\u00e4rfe wahrzunehmen.<br \/>\nZeichen, Bilder kann ich immer so deuten &#8211; oder auch ganz anders, kann<br \/>\nsie beiseite legen oder immer wieder neu betrachten.<br \/>\nSie k\u00f6nnen einen kalt lassen &#8211; oder man kann dabei ein warmes Herz<br \/>\nbekommen!<br \/>\nAuch in dem, was ich sehe\/ erlebe, was ich denke und f\u00fchle will<br \/>\nmich Gott erreichen.<br \/>\nUnd das kann ich nicht produzieren, weder bei mir selbst &#8211; noch wom\u00f6glich<br \/>\ngar bei anderen.<br \/>\nSo finden wir uns in der paradoxen Lage wieder, dass wir Erfahrungen,<br \/>\nBilder, Zeichen brauchen zum Glauben und zum Leben, und d\u00fcrfen doch<br \/>\nnicht daran kleben bleiben, sie f\u00fcr den Glauben selbst halten das<br \/>\nw\u00e4re wie der Versuch, mit den H\u00e4nden einen Regenbogen festzuhalten!!!<br \/>\nim Gegenteil:, erst wenn ich bereit bin, loszulassen und einen Schritt<br \/>\nzur\u00fcckzutreten, dann kann ich sehen, dass unter dem Regenbogen alles<br \/>\nin ein anderes Licht getaucht ist;<br \/>\nmich und die Welt mit anderen Augen sehen,<br \/>\n\u201c<br \/>\nNicht zu fassen!\u201c sage ich vielleicht und bin doch bewegt von dem,<br \/>\nwas mir widerf\u00e4hrt.<br \/>\nF\u00e4ngt so das Reich Gottes an?<br \/>\nUngreifbar?<br \/>\nWeil der Geist weht, wo er will?<br \/>\nUnd doch ganz nah und sp\u00fcrbar, mich ver\u00e4ndernd!<br \/>\nJedenfalls; ein Unterschied wie Tag und Nacht.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Elisabeth Tobaben, Inselkirche Juist<br \/>\n<a href=\"mailto:Elisabeth.Tobaben@evlka.de\">E-Mail: Elisabeth.Tobaben@evlka.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trinitatis | 15. 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