{"id":9479,"date":"2003-06-07T19:49:46","date_gmt":"2003-06-07T17:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9479"},"modified":"2025-05-07T16:54:22","modified_gmt":"2025-05-07T14:54:22","slug":"lukas-16-19-31-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-16-19-31-7\/","title":{"rendered":"Lukas 16, 19-31"},"content":{"rendered":"<h3>1. Sonntag nach Trinitatis | 22. Juni 2003 | Lukas 16,19\u201331 | Gerlinde Feine |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde \u2013 Neulich ist sie mir wieder in<br \/>\ndie H\u00e4nde gefallen, diese franz\u00f6sische Kaffeetasse, die ich<br \/>\nvor langer Zeit geschenkt bekommen habe. Mit den Freunden, die sie seinerzeit<br \/>\nliebevoll f\u00fcr mich und meine Wohnung ausgesucht haben, habe ich<br \/>\nheute leider kaum noch Kontakt. Und zu welchem Anla\u00df sie das gute<br \/>\nSt\u00fcck mitbrachten, wei\u00df ich auch nicht mehr. Eine gro\u00dfe<br \/>\nTasse aus braunem Steingut.<\/p>\n<p>Ich verwende sie kaum noch, denn in der neuen Wohnung passt sie gar<br \/>\nnicht mehr zu unserer K\u00fcche und zu unserem Geschirr. Aber Gegenst\u00e4nde<br \/>\nwie sie gibt es wohl in jedem Haushalt. Sie sind vielleicht \u00fcbriggeblieben.<br \/>\nOder waren ein Urlaubsmitbringsel, bei dessen Kauf man dachte, es w\u00fcrde<br \/>\ndie Einrichtung wunderbar erg\u00e4nzen, und dann kommt man nach Hause<br \/>\nund stellt fest, dass die Farbe doch eine Nuance anders ist als gedacht,<br \/>\noder die Bedienung schwierig \u2013 die Kanne tropft, der Becher hat<br \/>\neinen Sprung\u2026 &#8211; wie auch immer.<\/p>\n<p>Und doch heben wir solche Dinge auf, bewahren sie, schieben sie vielleicht<br \/>\nin eine hintere Ecke des Schranks oder des Regals f\u00fcr den Tag, an<br \/>\ndem sie wom\u00f6glich doch ben\u00f6tigt werden k\u00f6nnten. Bis sie<br \/>\neinem irgendwann zuf\u00e4llig wieder in die H\u00e4nde fallen.<\/p>\n<p>Mit der Geschichte, die dem heutigen Sonntag als Evangelium beigegeben<br \/>\nist, verh\u00e4lt es sich fast ein wenig so wie mit diesen Gegenst\u00e4nden.<br \/>\nZwar steht sie im Neuen Testament, ist auch vielen von uns sehr vertraut,<br \/>\naber so ganz passt sie nicht dazu. Manche Ausleger nennen sie eine \u201evorchristliche\u201c Geschichte.<br \/>\nSie hat \u00c4hnlichkeiten mit vielem, was wir sonst in der Bibel lesen,<br \/>\nnennt bekannte Namen, erinnert an das, was wir gelernt haben, was wir<br \/>\nhoffen oder gar bef\u00fcrchten. Und doch weicht sie ein wenig ab, um<br \/>\nNuancen nur, aber genug, dass wir sie gerne manchmal ein wenig nach hinten<br \/>\nschieben w\u00fcrden in dem geistigen Regal der biblischen B\u00fccher<br \/>\nund Geschichten, das wir alle im Kopf und im Herzen haben. Heute aber<br \/>\nf\u00e4llt sie uns wieder einmal in die H\u00e4nde, und wir m\u00fcssen<br \/>\nuns fragen, wie wir mit ihr verfahren wollen. Lk 16,19-31 lesen (Damit<br \/>\nden Predigth\u00f6rerInnen von Anfang an bewusst ist, dass hier kein \u201eTatsachenbericht\u201c,<br \/>\nsondern ein Gleichnis vorgelesen wird, rate ich dazu, V.14.15a voranzustellen.)<\/p>\n<p>Da ist vieles in dieser Geschichte, was uns bekannt vorkommt: oft hat<br \/>\nJesus in Gleichnissen geredet, wenn er den Leuten sagen wollte, wie Gott<br \/>\nist, wie er sich zu den Menschen verh\u00e4lt und was es mit dem kommenden<br \/>\nGottesreich auf sich hat. Aber von Gott h\u00f6ren wir hier nichts, nur<br \/>\nvon Abraham, der hier das Sagen hat im Totenreich. Ungew\u00f6hnlich<br \/>\nauch das: Der Bettler hat einen Namen! Er hei\u00dft \u201eLazarus\u201c,<br \/>\ndas bedeutet: \u201eGott hilft\u201c \u2013 der Reiche aber bleibt<br \/>\nanonym. Das sind wir nicht gewohnt. Bei uns sind es die Armen, die namenlos<br \/>\nsterben in den Elendsvierteln gro\u00dfer St\u00e4dte oder auf der Flucht<br \/>\nvor einem Krieg. Auch bei uns haben die Gr\u00e4ber, die das Sozialamt<br \/>\nbezahlt, keine Namen. Die Reichen und M\u00e4chtigen aber kennt man wohl,<br \/>\ndie haben sich \u201eeinen Namen gemacht\u201c oder tragen schon immer<br \/>\neinen gro\u00dfen Namen, k\u00f6nnen wom\u00f6glich nicht einmal etwas<br \/>\ndaf\u00fcr, weil sie Geld und Titel geerbt haben.<\/p>\n<p>Umso mehr mag man die Geschichte ungerecht finden, denn sie selbst gibt<br \/>\nuns keinen Anla\u00df, den Reichen f\u00fcr besonders geizig oder hartherzig<br \/>\nzu halten. Wom\u00f6glich hat er seine Steuern und Abgaben bezahlt, auch<br \/>\nden Zehnten gegeben und Almosen gespendet. Da\u00df die Bettler vor<br \/>\nder T\u00fcre bekamen, was \u201evon der Reichen Tisch fiel\u201c,<br \/>\nwar \u00fcbliche Praxis, auf die sich die Frau aus Syroph\u00f6nizien<br \/>\nJesus gegen\u00fcber beruft (Mk 7,28). Da\u00df sie es mit den Hunden<br \/>\nteilen mussten, die als unreine Tiere galten, ist eine andere Sache.<br \/>\nAber f\u00fcr die bibelkundigen Pharis\u00e4er, denen Jesus diese Geschichte<br \/>\nerz\u00e4hlt, sind diese Bilder Hinweise auf alttestamentliche Zitate.<br \/>\nSie kennen \u201eMose und die Propheten\u201c, sie erinnern sich bestimmt<br \/>\nan die Reden der Propheten Amos und Micha, an Sozialkritik und den Vorwurf<br \/>\nder Heuchelei hinter der frommen Fassade, und ihnen gilt Abrahams Vorwurf<br \/>\ndeshalb ganz besonders.<\/p>\n<p>\u00dcber Lazarus erfahren wir ebenfalls wenig. Wir wissen nicht, ob<br \/>\nund wie viel er gebetet haben mag, ob er Gott sein Leiden klagt und um<br \/>\nBarmherzigkeit bittet. Nein, in diesem Gleichnis geht es ganz simpel<br \/>\nzu: Der Reiche kommt nach seinem Tod in die H\u00f6lle, der Arme aber<br \/>\ndirekt in Abrahams Scho\u00df, der eine, weil er reich gewesen ist,<br \/>\nder andere, weil er auf Erden gelitten hat. Ganz einfach. Und ganz unabwendbar.<\/p>\n<p>Und genau da passt die Geschichte nicht zu den Gleichnissen, die wir<br \/>\nsonst von Jesus kennen. Da weicht sie ab, erinnert mehr an die Predigt<br \/>\nJohannes des T\u00e4ufers und an viele moralische Geschichten, die sich<br \/>\ndie Leute so erz\u00e4hlen seit uralten Zeiten. Ein \u00e4gyptisches<br \/>\nM\u00e4rchen, so sagt man, habe dem Evangelisten Lukas als Vorlage gedient,<br \/>\nund er habe es verwendet, weil es zum Thema passt, zur Rede Jesu \u00fcber<br \/>\nden rechten Umgang mit Geld und Reichtum. Aber passt es zu dem, der es<br \/>\nerz\u00e4hlt? Pa\u00dft der Hinweis darauf, dass mit Mose und den Propheten,<br \/>\nalso mit den Anweisungen des Alten Testaments, doch alles gesagt sei?<br \/>\nStimmt es, dass die Kluft zwischen denen oben und denen unten un\u00fcberwindlich<br \/>\nsei? Oder steht nicht gerade Jesus daf\u00fcr, dass alles anders werden<br \/>\nkann, als unsere Erfahrung es uns lehrt??<\/p>\n<p>Wie gesagt: Diese Geschichte geh\u00f6rt zu unserem Schatz an biblischem<br \/>\nWissen. Sie geh\u00f6rt dazu, auch wenn sie nicht so ganz dazu passen<br \/>\nmag, wie meine franz\u00f6sische Kaffeetasse zu meinem Hausrat geh\u00f6rt,<br \/>\nauch wenn sie etwas anders aussieht als das \u00fcbrige Geschirr. Und<br \/>\nmanchmal ist sie ganz n\u00fctzlich: Dann hole ich sie hervor aus dem<br \/>\nhinteren Winkel im Regal, etwa f\u00fcr einen stilechten Caf\u00e9 au<br \/>\nlait, f\u00fcr den sie sich eignet wie keine zweite. Dann brauche ich<br \/>\nsie. \u2013 So, wie unsere Geschichte vom Reichen Mann und Armen Lazarus<br \/>\nimmer wieder einmal hervorgeholt und erz\u00e4hlt wird, so, wie sie gebraucht<br \/>\nund missbraucht worden ist, immer wieder in den letzten 2000 Jahren.<\/p>\n<p>Die Zeiten sind ja noch gar nicht so lange her, dass auch bei uns Menschen<br \/>\nwie Lazarus krank, verkr\u00fcppelt und hilflos am Stra\u00dfenrand<br \/>\nlagen \u2013 und die Angst ist begr\u00fcndet, dass das bald wieder<br \/>\nso werden k\u00f6nnte. Wer fr\u00fcher in Armut lebte, am Rand des Existenzminimums,<br \/>\nder hat sich das als Trost gefallen lassen m\u00fcssen: \u201eEs gibt<br \/>\neine Gerechtigkeit, einen Ausgleich, die Waage kommt ins Lot, der Reiche<br \/>\nwird auch noch erleben m\u00fcssen, was du erlitten hast. Geht es dir<br \/>\nauf Erden schlecht, so wirst du einen reichen Lohn im Himmel haben!\u201c Da<br \/>\nist mit der Aussicht auf das k\u00fcnftige Ergehen gedroht und gelockt<br \/>\nworden \u2013 in vielen Kirchen des Mittelalters ist das dargestellt<br \/>\nund manch Andachtsbildchen hat die Phantasien gen\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Ein \u00fcbles Spiel, liebe Gemeinde, besonders in Kolonialzeiten, besonders<br \/>\nin feudalen Systemen! Sch\u00e4men mu\u00df man sich heute noch, dass<br \/>\ndie Kirche da mitgemacht und diesen Glauben unterst\u00fctzt hat, anstatt<br \/>\nsich zu wehren und einzusetzen f\u00fcr die Gerechtigkeit. Da ist diese<br \/>\nGeschichte benutzt und missbraucht worden, so lange, bis die Leute sich<br \/>\nendlich mehr um ihre Gegenwart k\u00fcmmerten als um die ungewisse Zukunft<br \/>\nin der Ewigkeit. Wer die Hoffnung auf die Auferstehung nicht teilt, der<br \/>\nhat auch keine Angst vor H\u00f6lle und Gericht. F\u00fcr den ist so<br \/>\neine Geschichte, die den Armen vertr\u00f6stet und den Reichen nicht<br \/>\nwirklich erschreckt, tats\u00e4chlich Opium f\u00fcr das Volk, auf das<br \/>\nman gut verzichten kann.<\/p>\n<p>Und trotzdem ist es eine n\u00fctzliche Geschichte. Dann n\u00e4mlich,<br \/>\nwenn wir uns mit ihrer Hilfe unserer eigenen Situation bewusst werden,<br \/>\nund zwar nicht der jenseitigen, sondern der im Hier und Jetzt. Die wenigsten<br \/>\nvon uns schwelgen im Luxus. Aber gemessen am Lebensstandard anderer L\u00e4nder<br \/>\nsind wir reich an Geld, an Freiheit und an Zeit. Die merkw\u00fcrdige<br \/>\nDebatte dar\u00fcber, ob der Wirtschaftsminister religi\u00f6se Feiertage \u201eklauen\u201c d\u00fcrfe,<br \/>\nwird am lautesten wohl von denen gef\u00fchrt, die nicht nur ihre Kirchensteuer<br \/>\neinzusparen verstehen. Es ist durchaus angebracht, uns immer wieder selbst<br \/>\nzu pr\u00fcfen, wie wir es denn halten mit dem Mammon, dem Geld und Reichtum,<br \/>\nan den einer leicht sein Herz und im wahrsten Sinne des Wortes auch die<br \/>\nSeele verlieren kann. Wir tun gut daran, uns zu erinnern, dass zwischen<br \/>\ndem sinkenden Wohlstand, den wir sp\u00fcren und der riesigen Armut anderer<br \/>\nWelten liegen \u2013 und dass uns das zum Handeln auffordert, damit<br \/>\netwas sichtbar wird von unserem Glauben und von Gottes Reich \u2013 jetzt<br \/>\nschon und nicht erst in Abrahams Scho\u00df!<\/p>\n<p>Hilfreich kann diese Geschichte sein, weil sie uns an Jesu Worte erinnert,<br \/>\ndass eher ein Kamel durchs Nadel\u00f6hr gehe, als dass ein Reicher in<br \/>\nden Himmel komme \u2013 und an das \u201eSelig sind die Armen\u201c,<br \/>\ndas bei Lukas eben nicht abgemildert zu \u201eSelig die Armen im Geiste\u2026\u201c.<\/p>\n<p>Sinnvoll ist es, wenn diese Geschichte uns den Auftrag Jesu ins Ged\u00e4chtnis<br \/>\nruft, f\u00fcr Gerechtigkeit zu sorgen, notwendig sogar, dass sie uns<br \/>\ndie Worte der alttestamentlichen Propheten einsch\u00e4rft: \u201eEs<br \/>\nist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert,<br \/>\nn\u00e4mlich Gottes Wort halten und Liebe \u00fcben und dem\u00fctig<br \/>\nsein vor deinem Gott.\u201c Wichtig ist es auch, \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge<br \/>\nzwischen Armut und Reichtum nachzudenken, gerade in unserer Region, wo<br \/>\nFabriken geschlossen und Produktionsstandorte verlagert werden in Billiglohnl\u00e4nder \u2013 und<br \/>\nwo immer mehr Familien auf solch billig produzierte Waren angewiesen<br \/>\nsind, um nicht zu verarmen: Dann kauft man die Kinderkleidung eben beim<br \/>\nLebensmitteldiscounter, der sie nicht mehr auf der Schw\u00e4bischen<br \/>\nAlb herstellen l\u00e4sst, sondern in Asien \u2013 und dort Arbeitspl\u00e4tze<br \/>\nschafft, die dem Hunger wehren, w\u00e4hrend hier bei uns die Verdienstm\u00f6glichkeiten<br \/>\nweniger werden. \u2013 Da werden wir mitschuldig an einem System, dass<br \/>\nwir nicht gewollt und nicht gemacht haben, und kommen doch nicht wieder<br \/>\nheraus. Es sei denn, wir verlassen uns nicht mehr auf uns und unsere<br \/>\neigenen M\u00f6glichkeiten, sondern wenden uns an den, der wirklich helfen<br \/>\nkann, und das ist eben nicht der Vater Abraham der frommen Legende, sondern<br \/>\nJesus selbst.<\/p>\n<p>Sie merken schon, liebe Gemeinde, da \u00f6ffnen sich Fragen, die sind<br \/>\nkomplizierter als es das schlichte Schwarz-Wei\u00df unseres Gleichnisses<br \/>\nahnen lie\u00dfe. Aber das geh\u00f6rt mit dazu, wenn wir tun, was der<br \/>\nReiche in unserer Geschichte unterlie\u00df und was seine eigentliche<br \/>\nS\u00fcnde darstellt. Nicht dass er reich war, hat ihn ins Verderben<br \/>\ngerissen. Sondern dass er nichts gesehen hat von seiner Welt. Den Bettler<br \/>\nLazarus hat er nicht wahrgenommen, als der noch vor seiner T\u00fcr sa\u00df.<br \/>\nErst in Abrahams Scho\u00df erkennt er ihn. Das ist das wirklich Wichtige<br \/>\nan dieser eigent\u00fcmlich fremden und doch so vertrauten biblischen<br \/>\nGeschichte: Da\u00df sie uns die Augen \u00f6ffnet und mit den Augen<br \/>\nden Geldbeutel und das Herz. Daf\u00fcr ist es gut, sie ab und an hervorzuholen<br \/>\naus dem Schatz der biblischen Geschichten.<\/p>\n<p>Als mir neulich meine Kaffeetasse wieder in die H\u00e4nde fiel, war<br \/>\ndas ein guter Anla\u00df, die lange eingeschlafenen Kontakte zu den<br \/>\nFreunden von damals wieder aufzunehmen. Wie sch\u00f6n war es, wieder<br \/>\nmit ihnen zu reden, von ihnen zu h\u00f6ren und ein wenig in Erinnerungen<br \/>\nzu schwelgen. Wie gut, dass sie mir wieder eingefallen sind durch diese<br \/>\nkleine \u201eMerkhilfe\u201c aus braunem Steingut! Ich werde sie weiter<br \/>\nbewahren, auch wenn sie nicht 100%ig zu den anderen Gegenst\u00e4nden<br \/>\nin unserem Haushalt passt und die meiste Zeit nur irgendwo im Wege ist.<br \/>\nEs kommt der Tag, an dem sie wichtig und n\u00fctzlich wird. &#8211; Und so<br \/>\nwill ich es auch mit den Geschichten halten, die sich nicht recht einf\u00fcgen<br \/>\nwollen in die Botschaft Jesu, obwohl sie in der Bibel stehen. Ich will<br \/>\nmich nicht von ihnen \u00e4ngstigen oder einsch\u00fcchtern lassen. Aber<br \/>\nich will sie als Merkhilfe nehmen, als mahnende Beispiele eines verfehlten<br \/>\nUmgangs mit dem, was uns anvertraut ist, an G\u00fctern und an Menschen.<br \/>\nDaf\u00fcr sind sie erz\u00e4hlt und weitergetragen worden, daf\u00fcr<br \/>\nhaben die biblischen Autoren sie aufgeschrieben. Und daf\u00fcr wollen<br \/>\nwir sie weiter bewahren. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrerin Gerlinde Feine <\/strong><\/p>\n<p><strong>Rohrgasse 4 <\/strong><\/p>\n<p><strong>D-72131 Ofterdingen<br \/>\n<a href=\"mailto:gerlinde.feine@cityinfonetz.de\">E-Mail: gerlinde.feine@cityinfonetz.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Sonntag nach Trinitatis | 22. Juni 2003 | Lukas 16,19\u201331 | Gerlinde Feine | Liebe Gemeinde \u2013 Neulich ist sie mir wieder in die H\u00e4nde gefallen, diese franz\u00f6sische Kaffeetasse, die ich vor langer Zeit geschenkt bekommen habe. 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