{"id":9497,"date":"2003-07-07T19:49:51","date_gmt":"2003-07-07T17:49:51","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9497"},"modified":"2025-05-08T10:10:18","modified_gmt":"2025-05-08T08:10:18","slug":"lukas-5-1-11-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-5-1-11-3\/","title":{"rendered":"Lukas 5, 1-11"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">5. Sonntag nach Trinitatis | 20. Juli 2003 | Lukas 5, 1-11 | Christian Jung |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><em>Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm dr\u00e4ngte, um das Wort Gottes zu h\u00f6ren, da stand er am See Genezareth und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Da stieg er in eines der Boote, das Simon geh\u00f6rte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus. Und als er aufgeh\u00f6rt hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. Und als sie das taten, fingen sie eine gro\u00dfe Menge Fische und ihre Netze begannen zu rei\u00dfen. Und sie winkten ihren Gef\u00e4hrten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen. Und sie kamen und f\u00fcllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu F\u00fc\u00dfen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein s\u00fcndiger Mensch. Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, \u00fcber diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, ebenso auch Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, Simons Gef\u00e4hrten. Und Jesus sprach zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie brachten die Boote ans Land und verlie\u00dfen alles und folgten ihm nach.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Seminargemeinde,<\/p>\n<p>Fischen will gelernt sein. Ich erinnere mich noch an meinen ersten und wohlgemerkt einzigen Versuch auf diesem Gebiet. Gemeinsam in einer kleinen Gruppe von Teenagern zelteten wir in einem alten Obstgarten. Bereits am fr\u00fchen Nachmittag entstand eine Idee der besonderen Art: &#8222;Wie w\u00e4re es denn, wenn wir nachts, an dem nur wenige Kilometer entfernten Weiher, auf Fischfang gehen?&#8220; Gesagt getan. Zur sp\u00e4ten Stunde radelten zwei meiner Freunde und ich voller Anspannung in die Dunkelheit hinein. Im Kopf schon das Prachtexemplar, das wir fangen und gemeinsam am Lagerfeuer verspeisen w\u00fcrden. Gro\u00df musste er sein, ein richtiger Brocken! Unsere Ausr\u00fcstung war im Gegensatz zu unsrer Phantasie weniger umfangreich. In dem Knauf eines billigen Jahrmarktmessers, damals auch \u00dcberlebensmesser genannt, hatten wir eine Angelschnur mit drei dazugeh\u00f6rigen Angelhaken entdeckt. Einen K\u00f6der hatte der Hersteller nicht mitgeliefert &#8211; doch das sollte uns Angelprofis nicht hindern. Am See angekommen wurden die R\u00e4der im Geb\u00fcsch verstaut. Unheimlich schimmerte die Oberfl\u00e4che des Weihers im n\u00e4chtlichen Mondschein. Doch die erste allgemeine Verunsicherung lie\u00df nicht lange auf sich warten. Drei Personen aber nur eine Angelschnur! Sollte nicht jeder von uns die Chance bekommen den gro\u00dfen Fang zu machen? Also teilten wir, ohne lange nachzudenken, den d\u00fcnnen Nylonfaden in drei gleich gro\u00dfe Teile. Nachdem jeder seinen Teil der Schnur an einem kleinen Ast festgezurrt und den Angelhacken angebracht hatte, konnte es losgehen. Doch schon beim Auswerfen unserer Fangwerkzeuge kam es zur gro\u00dfen Ern\u00fcchterung. Unsere gek\u00fcrzten Angelschn\u00fcre, oder sollte man besser Angelschn\u00fcrchen sagen, reichten nicht einmal wenige Meter ins Wasser hinein. Der ersehnte Fang war in unerreichbare Ferne ger\u00fcckt. Stumm und ein wenig besch\u00e4mt packten wir unsere Ausr\u00fcstung wieder ein. Wie sollten wir diese Blamage den Andern erkl\u00e4ren, die bereits am Lagerfeuer auf uns warteten? Ja, Fischen will gelernt sein.<\/p>\n<p>Petrus der Hauptdarsteller unseres Predigttextes h\u00e4tte wohl nicht mehr als ein m\u00fcdes L\u00e4cheln f\u00fcr uns \u00fcbrig gehabt. Er war ein Profi. Kein M\u00f6chtegern-Fischer. Mit der Fischerei verdiente er, wie viele andere M\u00e4nner in Jud\u00e4a, seinen Lebensunterhalt. Und sein allt\u00e4gliches Gesch\u00e4ft war harte Knochenarbeit: Die n\u00e4chtlichen Ausfahrten, das Auswerfen der Netze, das Warten und Hoffen auf einen guten Fang. Zudem die schwei\u00dftreibenden Reparaturarbeiten am Ende eines langen Arbeitstages. Ja, dieser Petrus war ein Profi, er verstand sein Handwerk. Umso erstaunlicher muss der im Predigttext geschilderte Tag auf ihn gewirkt haben. Er beginnt mit einem entt\u00e4uschenden Fang und endet mit dem kompletten Ausstieg aus dem Fischereigesch\u00e4ft. Wir erwischen Petrus in einer Umbruchsphase seines Lebens. Er f\u00e4ngt noch einmal neu an, bricht auf in eine neue Zeit. Eine Umschulung in seinem Alter? Ja, Petrus erschlie\u00dft einen neuen Markt, eine Nische f\u00fcr Hartgesottene: Er wird Menschenfischer.<\/p>\n<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen: M\u00fcssen wir nicht aufhorchen bei dieser Geschichte? Betrifft sie nicht uns konkret? Wenn es ums Menschenfischen geht sind wir doch gefragt, oder? Schlie\u00dflich wollen auch wir Menschen f\u00fcr Gottes Liebe gewinnen. Aber Fischen will gelernt sein und das Menschenfischen erst recht. Vielleicht k\u00f6nnen wir einmal gemeinsam bei unserem Text in die Lehre gehen. Denn ich glaube, er verr\u00e4t in aller K\u00fcrze was zu einem Menschenfischer geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>&#8222;Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!&#8220; Der See Genezareth: An jedem Tag eine neue Herausforderung. 170 qkm gro\u00df, mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel, der am tiefsten gelegene S\u00fc\u00dfwassersee der Welt. Und in der Tiefe lauern Gefahren. Es ist nicht ohne Risiko weit hinaus zu rudern. Schon aus biblischen Erz\u00e4hlungen kennen wir die Unberechenbarkeit des gro\u00dfen Sees. Pl\u00f6tzlich aufkommende St\u00fcrme und Winde drohen Boote in das dunkle Nichts zu rei\u00dfen. Umso mehr beunruhigt mich die Auf-forderung Jesu: Fahre hinaus wo es tief ist! Warum denn? Ist es nicht leichter und vor allem wesentlich ungef\u00e4hrlicher im Ufergebiet des Sees zu fischen? K\u00fcrzere Wege w\u00e4ren zur\u00fcckzulegen und auch das Heraufziehen der Netze w\u00e4re doch wesentlich weniger kraft-raubend. Warum nicht lieber ganz an der Wasseroberfl\u00e4che bleiben? Hier sehe ich was auf mich zukommt. Hier bin ich sicher. Die Tiefe aber bedeutet Ungewissheit, Risiko, Wagnis. Doch schon wieder h\u00f6re ich Petrus lachen: &#8222;Wei\u00dft du denn nicht, dass sich in den Randbereichen des Sees kaum Fische aufhalten und au\u00dferdem: Die wenigsten Fische bewegen sich an der Wasseroberfl\u00e4che. Viele, ja die meisten, sind l\u00e4ngst abgetaucht in die Tiefen und Untiefen des Sees. Weit hinaus musst du fahren, tief hinunter musst du deine Netze lassen.&#8220;<\/p>\n<p>Liebe Seminargemeinde, ich glaube auch f\u00fcr einen Menschenfischer reicht es nicht aus an der Oberfl\u00e4che zu bleiben. In die Tiefe muss er gehen. Um andere Menschen zu erreichen muss er weit hinaus fahren. Sie besuchen und abholen in den Tiefen und Untiefen ihres Lebens. &#8222;Nicht vom sicheren Ufer aus angeln, sondern selbst zu neuen Ufern aufbrechen!&#8220; hei\u00dft die Devise. Mit einem Wort: Tiefsinnigkeit ist gefragt, wenn es ums Menschenfischen geht.<\/p>\n<p>Aber damit nicht genug. Werft eure Netze aus! Hier ist nicht nur von einem Netz die Rede &#8211; einem Standardnetz f\u00fcr den mitteleurop\u00e4ischen Durchschnittsfisch. Verschiedenartige Netze m\u00fcssen zum Einsatz kommen. Unterschiedliche Netze f\u00fcr unterschiedliche Menschen. Also auf Menschenfischer kn\u00fcpfe deine Netze! Lass dein Angebot vielf\u00e4ltig erscheinen. Denn Vielfalt ist gefragt, wenn es ums Menschenfischen geht.<\/p>\n<p>Doch unsre Lehrstunde geht weiter: &#8222;Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.&#8220; Ich kann mir die Szenen am Ufer des Sees bildlich vorstellen: &#8222;Mach dich doch nicht l\u00e4cherlich Petrus. Jahrelang f\u00e4hrst du nun schon hinaus auf diesen See. Du wei\u00dft doch genau, das das Fischen am Tag aussichtsloser ist als in der Nacht. Die Fische schrecken zur\u00fcck vor dem Schatten des Bootes. In der Nacht erst kriechen sie aus ihren Verstecken. Also Petrus komm zur Vernunft. Lass den Spinner doch reden.&#8220; \u2013 &#8222;Ja aber habt ihr denn nicht geh\u00f6rt was dieser Mann gesagt hat? Hat es euch denn nicht getroffen? Nicht begeistert? Seine Worte sind es, die mich noch einmal hinaus fahren lassen. Auf sein Wort hin, werfe ich die Netze noch einmal aus.&#8220;<\/p>\n<p>Ich bewundere diesen Petrus. Gegen alle Vernunft vertraut er auf die Worte Jesu. Warum eigentlich? H\u00e4tte er nicht allen Grund gehabt lautstark zu protestieren. Dem predigenden Greenhorn all seine Berufserfahrung entgegenzuhalten? Aber stattdessen f\u00e4hrt er erneut hinaus. Warum Petrus? Warum? Die Antwort ist einfach. Petrus ist begeistert von der Rede Jesu. Sie l\u00e4\u00dft ihn nicht mehr los. Sie hat ihn eiskalt erwischt. Petrus ist begeistert und aus seiner Begeisterung w\u00e4chst sein Vertrauen.<\/p>\n<p>Und wir angehenden Menschenfischer? Sind wir begeisterungsf\u00e4hig? Trifft uns Gottes Wort immer wieder neu? Oder haben wir die Ohren schon zugemacht bzw. auf Durchzug gestellt? Ich glaube ein Menschenfischer, der nicht begeisterungsf\u00e4hig ist und bleibt, kann andere Menschen nicht begeistern. Denn Begeisterung ist gefragt, wenn es ums Menschenfischen geht.<\/p>\n<p>Aber unser Kurz-Lehrgang in Sachen Menschenfischerei ist immer noch nicht abgeschlossen. Es steht noch eine Lektion aus. &#8222;Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu F\u00fc\u00dfen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein s\u00fcndiger Mensch.&#8220; Einmal mehr nimmt unsere Geschichte einen ungew\u00f6hnlichen Verlauf. Ist nach einem solchen Fang denn keine Feier angesagt? Der Fischbedarf ist f\u00fcr mehrere Tage, wenn nicht Wochen gedeckt. Die Familien sind versorgt. Das ist doch ein Grund um anzusto\u00dfen. Stattdessen jagt der Text uns in eine seltsame Sprachlosigkeit. Petrus geht in die Knie. Der sonst so enthusiastische Mann wird still. Still vor der Gr\u00f6\u00dfe und Macht Gottes.<\/p>\n<p>Stille ist heutzutage selten angesagt. Eine Welt, die so laut ist wie nie zuvor, l\u00e4chelt \u00fcber denjenigen, der die Stille sucht. Ein Event jagt das Andere! Umso schwieriger f\u00e4llt vielen Menschen der R\u00fcckzug in Ruhezonen des Lebens. &#8211; Ein Menschenfischer braucht diese Oasen der Stille. Zeiten, in denen er leise, sprachlos vor Gottes Gr\u00f6\u00dfe steht. Oft werden in diesen Momenten Verh\u00e4ltnisse wieder ins rechte Ma\u00df ger\u00fcckt. Wer bin ich im Gegen\u00fcber zu meinem Auftraggeber? Steht nicht seiner F\u00fclle zwangsl\u00e4ufig mein Mangel entgegen? Oder um im Bild zu bleiben: Wir sind vielleicht diejenigen, die auf Fischfang gehen, mit all dem was wir gelernt haben, lernen und noch lernen werden, aber ist es nicht letztendlich Gott und seine frohe Botschaft, die den Menschen gewinnt? Ja, Zeiten der Stille sind gefragt, wenn es ums Menschenfischen geht.<\/p>\n<p>Aber nun mal ehrlich. Tiefsinnigkeit, Vielfalt, Begeisterungsf\u00e4higkeit, Zeiten der Stille. Das ist doch alles leichter gesagt als getan. Ist es nicht vielmehr so, dass wir trotz unseres Bem\u00fchens oft entt\u00e4uscht am Ufer zur\u00fcckbleiben? Unsere Tiefsinnigkeit hat uns in St\u00fcrme und Winde getrieben. In unserem Verlangen nach Vielfalt haben wir uns selbst verloren. In unsrer Begeisterung haben wir uns selbst gefeiert und unsre Stille hat uns still gemacht. Dort sitzen wir, entt\u00e4uscht vom schlechten Fang und m\u00fcssen feststellen, dass uns die Kraft fehlt, Men-schen wirklich festzuhalten. Tiefsinnigkeit, Vielfalt, Begeisterungsf\u00e4higkeit, Zeiten der Stille. Muss man nicht zusammenbrechen unter dieser Wucht von Verantwortung? Und \u00fcberhaupt: Sind wir es nicht, die selbst noch einmal herausgezogen werden m\u00fcssten aus den Tiefen und Untiefen des eigenen Lebens? Also lasst uns die Netze einpacken. Das Menschenfischen ist nun eindeutig eine Nummer zu gro\u00df f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Ja, man k\u00f6nnte resignieren vor dieser Aufgabe des Menschenfischens. Pannen und Miss-erfolge geh\u00f6ren scheinbar dazu. Doch m\u00fcssen wir deshalb unsere Netze vorzeitig einpacken? Stattdessen sollten wir einen letzten Blick in unseren Predigttext werfen. Wie reagiert Jesus eigentlich auf den Kniefall des Petrus? Nimmt er ihn ins Kreuzfeuer der Vorw\u00fcrfe? &#8222;Petrus, wenn du nicht wieder alleine auf die Beine kommst kann ich dich nicht gebrauchen. Im Fischereigesch\u00e4ft sind Steh-auf-M\u00e4nnchen gefragt!&#8220; Ganz im Gegenteil, Jesus spricht die Worte, die bis heute Grundlage f\u00fcr jeden Menschenfischer sind: \u201eF\u00fcrchte dich nicht.\u201c Diese tr\u00f6stende Zusage ist es, die Petrus neuen Mut fassen l\u00e4\u00dft. Und auch uns gilt dieser Trost: F\u00fcrchte dich nicht, trotz aller \u00c4ngste und Sorgen, die mit dem Menschenfischen verbunden sind! Wirf mutig deine Netze aus, denn er ist bei dir. Er l\u00e4sst dich nicht allein.<\/p>\n<p>Liebe Seminargemeinde, Fischen will gelernt sein und das Menschenfischen erst recht. Es ist wohl eine lebenslange und immer wieder neue Herausforderung Menschen zu erreichen, ihre Sprache zu sprechen, ihnen entgegen zu gehen und sie dort abzuholen wo sie in ihrem Leben stehen. Zum Gl\u00fcck steht all unser Tun unter der \u00dcberschrift \u201eF\u00fcrchte dich nicht.\u201c Und Kopf hoch, es ist nicht irgendjemand, der uns diesen Trost zuspricht. Es ist Gottes Sohn selbst und in ihm ist schlie\u00dflich der Meister aller Menschenfischer vom Himmel gefallen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Christian Jung<br \/>\n<a href=\"mailto:chrischi.jung@t-online\">chrischi.jung@t-online<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis | 20. Juli 2003 | Lukas 5, 1-11 | Christian Jung | Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm dr\u00e4ngte, um das Wort Gottes zu h\u00f6ren, da stand er am See Genezareth und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 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