{"id":9513,"date":"2003-08-07T19:49:53","date_gmt":"2003-08-07T17:49:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9513"},"modified":"2025-05-08T11:07:53","modified_gmt":"2025-05-08T09:07:53","slug":"johannes-69-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-69-13\/","title":{"rendered":"Johannes 6,9-13"},"content":{"rendered":"<h3>7. Sonntag nach Trinitatis | 3. August 2003 | Johannes 6,9-13 | Joachim Goeze |<\/h3>\n<p class=\"p\"><em><span class=\"verse part\" data-verse-org-id=\"JHN.6.9\"><sup class=\"v\">9<\/sup>Es ist ein Knabe hier, der hat f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das f\u00fcr so viele? <\/span><sup class=\"v\">10<\/sup><span class=\"verse part\" data-verse-org-id=\"JHN.6.10\">Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner.<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"p\"><em><sup class=\"v\">11<\/sup><span class=\"verse part\" data-verse-org-id=\"JHN.6.11\">Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten. <\/span><sup class=\"v\">12<\/sup><span class=\"verse part\" data-verse-org-id=\"JHN.6.12\">Als sie aber satt waren, spricht er zu seinen J\u00fcngern: Sammelt die \u00fcbrigen Brocken, damit nichts umkommt. <\/span><sup class=\"v\">13<\/sup><span class=\"verse part\" data-verse-org-id=\"JHN.6.13\">Da sammelten sie und f\u00fcllten zw\u00f6lf K\u00f6rbe mit Brocken von den f\u00fcnf Gerstenbroten, die denen \u00fcbrig blieben, die gespeist worden waren.<\/span><\/em><\/p>\n<p>(Lutherbibel 2017, Joh 6,9-13)<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder in Christus !<\/p>\n<p>Wann immer diese Geschichte zu h\u00f6ren ist, dann sind zuerst die\u00a0klugen Rechner da, wie es schon in der Erz\u00e4hlung selber geschildert\u00a0ist: Wie denn zwei Fische und f\u00fcnf Gerstenbrote, das Brot der armen\u00a0Leute in Israel, unter so viele zu teilen? Und wie denn am Schluss\u00a0da soviel \u00fcbrig bleiben kann: 12 K\u00f6rbe Brocken, die gesammelt\u00a0werden, damit nichts umkomme? Und das ganze soll dann reichen f\u00fcr\u00a05000 Mann, Frauen und Kinder noch nicht dazugerechnet? Es ist typisch\u00a0f\u00fcr viele\u00a0Geschichten im Neuen Testament: Zeichen und Wunder geschehen, wenn eine\u00a0Not da ist, wenn Jesus im Namen seines Vaters Menschen in Not helfen\u00a0will. Und so sieht auch diese sorgf\u00e4ltig gestaltete Erz\u00e4hlung\u00a0die Anfangssituation : Jesus sieht Tausende Leute ankommen, die Speise\u00a0brauchen und ihren Hunger stillen wollen auf der Suche nach ihm. Und\u00a0dann geschieht das, was hier so unspektakul\u00e4r mit den Worten des\u00a0Abendmahls geschildert wird: \u201eJesus aber nahm die Brote, dankte\u00a0und gab sie\u201c, v.11.<\/p>\n<p>\u00dcber das &#8222;wie&#8220; dieser Brotvermehrung wird also kein Wort verloren.\u00a0Und deswegen w\u00fcrden wir zu kurz denken, wenn wir bei den gesammelten\u00a0materiellen Unwahrscheinlichkeiten unserer Geschichte stehen blieben. \u00dcber\u00a0<em>sie<\/em> nachzudenken, w\u00fcrde uns den <em>Sinn<\/em> dieses Lebenszeichens\u00a0Jesu gar nicht erfassen lassen. Wir w\u00fcrden uns nur auf der Seite\u00a0der Rechner und der Skeptiker wiederfinden, wie die J\u00fcnger in unserer\u00a0Erz\u00e4hlung: Das Geld reicht nicht, die Menge der Lebensmittel reicht\u00a0nicht, die Not kann gar nicht bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p>Hier d\u00fcrfen\u00a0wir nicht stehen bleiben. Unsere Geschichte hat einen tieferen Sinn.\u00a0Die Bibel ist kein Physikbuch und kein Handbuch \u00fcber\u00a0Nahrungsmittelchemie. Unsere Geschichte ist auch keine historisch\u00a0belegte Reportage, sondern eine Zeichenerz\u00e4hlung. Daraufhin will\u00a0sie gelesen und bedacht werden.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel mag das verdeutlichen: Wir kennen alle das M\u00e4rchen\u00a0von Hans im Gl\u00fcck. Wie der Hans seinen sch\u00f6nen Lohn, den Batzen\u00a0Gold, eintauscht und jedes Mal ein schlechteres Gesch\u00e4ft dabei macht.\u00a0Vom Gold \u00fcber das Pferd, die Kuh, das Schwein, die Gans, die Steine\u00a0des Scherenschleifers, bis\u00a0er auch die versehentlich vom Brunnenrand hinunterwirft und frei von\u00a0jedem Besitz seines Wegs zieht.<\/p>\n<p>Fange ich nun an, zu fragen , ja, gab es denn im Oberhessischen, wo\u00a0dieses M\u00e4rchen erz\u00e4hlt wird, \u00fcberhaupt Bauern, die alle\u00a0diese Tiere hatten? Hat es auch dort reisende Scherenschleifer gegeben\u00a0?\u00a0War es \u00fcblich als Lohn kopfgro\u00dfe Goldst\u00fccke zu geben\u00a0usw usw? Dann habe ich doch den Sinn gar\u00a0nicht erfasst. Vielmehr mu\u00df ich nach fragen: wieso war Hans im\u00a0Gl\u00fcck, obwohl er doch so miserable Gesch\u00e4fte gemacht hat? ANTWORT:\u00a0weil unser Hans eins in seinem Kopf begriffen hatte, dass\u00a0er nach Hause kommt, war das allerwichtigste: in der Heimat zu sein,\u00a0darauf kommt es an.<\/p>\n<p>Also \u00fcbertragen auf unsere heutige Predigterz\u00e4hlung hei\u00dft\u00a0das: ihr Sinn besteht in der Zuwendung Jesu zum Volk Gottes und in der\u00a0Beauftragung seiner Freunde, zu teilen und Lebenshunger zu s\u00e4ttigen.<\/p>\n<p>Und das gilt eben in materieller Hinsicht und im Blick auf den Hunger\u00a0nach Lebenssinn, in den Antworten auf die Fragen, warum und woraufhin\u00a0wir leben und es sich zu leben lohnt, also in geistlicher Hinsicht. Jesus\u00a0selbst in der Bergpredigt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern\u00a0von dem Wort, das von Gott kommt. Wenn dieser doppelte Hunger\u00a0gestillt wird, dann erst ahnen wir, dass unsere Geschichte, in der Tausende\u00a0satt werden, sehr wohl einen Sinn\u00a0hat, ja selbst ein Zeichen ist, dass Gott sich um uns k\u00fcmmert uns\u00a0als\u00a0J\u00fcnger zum Teilen beauftragt, aber auch unseren Lebenshunger stillen\u00a0will.<\/p>\n<p>Aber wie schwierig ist es, von so einem Angebot zu erz\u00e4hlen, wenn\u00a0alle satt sind, wie bei uns. Wenn das gr\u00f6\u00dfte Problem die\u00a0Auswahl der Schlemmerangebote und die Auswahl der daraufhin n\u00f6tigen\u00a0Abspeckdi\u00e4ten zu sein scheint?<\/p>\n<p>Viele von den \u00c4lteren kennen sicher die Geschichte vom Brot, die\u00a0Wolfgang Borchert aus der Nachkriegszeit erz\u00e4hlt. Mann und Frau\u00a0leben seit 48 Jahren treu zusammen. In der K\u00fcche ist als einziger\u00a0Vorrat 1 St\u00fcck trocknes Brot. In der Nacht kann der Mann nicht schlafen\u00a0vor Hunger, er steht auf und isst\u00a0von der Kruste. Seine Frau wacht auf, folgt ihm in die K\u00fcche. \u201e Ich\u00a0habe nur nachgesehen, ob das Fenster nicht offen ist\u201c antwortet\u00a0der Mann auf die unausgesprochene Frage und spricht in seiner Hungersnot\u00a0die erste L\u00fcge in ihrer Ehe aus. Und sie sieht ihn noch kauen und\u00a0geht gn\u00e4dig dar\u00fcber hinweg.<\/p>\n<p>Fassungslos sind die Kinder von heute bei dieser Geschichte. \u201eJa\u00a0aber warum geht er denn nicht einfach an den K\u00fchlschrank?\u201c Ist\u00a0noch das mindeste, was ich zu h\u00f6ren kriege. Nein, solchen Hunger,\u00a0Gott sei\u00a0gelobt, mu\u00df keiner im Deutschland von heute leiden. Aber ich glaube\u00a0dennoch, dass wir in unserem Land Hunger haben und manche, den Tod am\u00a0Brot allein erleiden. Dem materiellen Elend in \u00dcbersee\u00a0entspricht unser seelisches im Inland. \u201eM\u00f6glicherweise ist\u00a0es am schwersten zu ertragen, dass, wenn alle\u00a0Probleme gel\u00f6st sind, das Gl\u00fcck dennoch ausbleibt,\u201c heisst\u00a0es in einem Artikel \u00fcber die hohe Selbstmordrate in Deutschland.\u00a0Da fehlt es nicht am Teilen der materiellen G\u00fcter, sondern an der\u00a0Anteilhabe, an Mitempfinden, an Zeit, an Zuneigung, alles Geschenke,\u00a0die wir selber machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Geschenke, die die Zuneigung Gottes, das Mitempfinden Jesu mit den\u00a0Hungrigen in unserer Geschichte\u00a0widerspiegeln und die doch f\u00fcr uns eine einzige Aufforderung, ein\u00a0Zeichen sein k\u00f6nnen, wie aus dem Teilen, von dem was wir haben und\u00a0sind, Lebenshunger gestillt werden kann, Gemeinsames gefunden und geteilt,\u00a0die Freude verdoppelt und das Leiden geteilt werden kann.<\/p>\n<p>Diese Gemeinschaft bildet sich ab in unserer Geschichte, hierf\u00fcr\u00a0beschenkt und begabt Jesus das Volk Gottes und beauftragt uns Nachfolger\u00a0und H\u00f6rer.\u00a0Darum gibt uns diese Geschichte vom Lebensbrot Zeichen, zu teilen und\u00a0darin neue Gemeinschaft, neuen Lebensmut zu finden, der unsern Lebenshunger\u00a0stillen und das Gef\u00fchl, zu kurz zu kommen, mitten im \u00dcberfluss\u00a0zu ersticken, abl\u00f6sen kann durch das Brot des\u00a0Teilens und der Teilhabe an der Liebe Gottes, die \u00fcber unser Rechnen\u00a0und \u00fcber unsere Skepsis hinaus uns neuen Mut und immer neue Anf\u00e4nge\u00a0schenkt. So haben wir Teil am ewigen Leben.\u00a0Indem wir anfangen, f\u00fcr unser t\u00e4gliches Brot zu danken, beginnen\u00a0wir, vom Himmelsbrot gesegneten un d geteilten Lebens zu essen, das f\u00fcr\u00a0uns gebrochen wird zur Vergebung aller Schuld.<\/p>\n<p>Wie das aussehen kann, dass man reich werden kann, auch wenn alles\u00a0Rechnen ergibt, das wir unsern\u00a0Hunger nicht stillen k\u00f6nnen, will ich einer kurzen Geschichte zusammenfassen.\u00a0Auch wenn sie vielleicht bekannt ist, ist sie es wert, ins Ged\u00e4chtnis\u00a0zur\u00fcckgeholt zu werden.<\/p>\n<p>Als der alte Arzt Dr.Leopold B. gestorben war, machten seine S\u00f6hne\u00a0eine merkw\u00fcrdige Entdeckung.\u00a0In einem alten Sekret\u00e4r aus dem Sprechzimmer ihres Vaters fanden\u00a0sie ein wunderlich geformtes graues\u00a0St\u00fcck etwas. \u201eWas ist denn das?\u201c fragten Sie ihre `Tante\u00b4Luise,\u00a0die jahrzehntelang im Hause geholfen\u00a0hatte. \u201eOh,\u201c antwortete die alte Dame, \u201edas ist eine\u00a0kostbare Erinnerung, die Euer Vater immer aufgehoben und vor Augen gehabt\u00a0hat.\u201c In der Nachkriegszeit, als \u00fcberall so gro\u00dfe\u00a0Not war, ist er n\u00e4mlich einmal selber krank geworden. Und wie\u00a0ein ehemaliger Patient davon geh\u00f6rt hatte, schickte er ihm einen\u00a0frischen Laib Brot, er solle nur ja auf sich achten, von dem guten Brot\u00a0essen, damit er bald wieder zu Kr\u00e4ften k\u00e4me, um andern weiter\u00a0so zu helfen,\u00a0wie er ihm geholfen habe. Als das frische Brot angekommen war, erinnerte\u00a0der Arzt sich aber an die Mutter, die noch am Vormittag mit ihren beiden\u00a0Hungerkindern in der Praxis gewesen war. Und so bat er\u00a0mich, erz\u00e4hlte Tante Luise, in die Kellerwohnung zu gehen, damit\u00a0die Kinder satt w\u00fcrden. Am gleichenTag\u00a0aber hatte die Mutter f\u00fcr ihre Kinder ein Paket bekommen, sodass\u00a0der gr\u00f6\u00dfte Hunger gestillt war. Sie\u00a0schickte das Brot an einen Mann, der in der Mansarde oben unter dem Dach\u00a0wohnte und hatte fliehen m\u00fcssen mit nichts als den Sachen, die er\u00a0am Leibe trug. Die Freude war gro\u00df, als der Empf\u00e4nger sah,\u00a0dass\u00a0jemand an ihn gedacht hatte. Aber weil er gesund war und gerade seine\u00a0Abendsuppe gegessen , gingen seine Gedanken an seinen Vetter, der ausgebombt\u00a0war und nichts zu beissen hatte. Gedacht getan, er brachte ihm den duftenden\u00a0Laib Brot und teilte die Freude mit dem Beschenkten. Der aber\u00a0hatte geh\u00f6rt, dass der alte Arzt das Bett h\u00fcten mu\u00dfte\u00a0und schritt eilig in die Praxis, um mit einem frischen Brot zur Gesundung\u00a0des frisch Erkrankten beizutragen. Nat\u00fcrlich hat Euer Vater das\u00a0Brot sofort wieder\u00a0erkannt, und seitdem hat er dieses Brot sorgf\u00e4ltig aufgehoben als\u00a0ein Zeichen der Liebe Gottes unter\u00a0den Menschen. \u201cNie will ich vergessen, \u201e hat er gesagt, \u201edass\u00a0wir alle durch das Teilen von der G\u00fcte\u00a0Gottes leben und dass sich die Bitte`unser t\u00e4glich Brot gib uns\u00a0heute\u00b4oft unerwartet erf\u00fcllt. Aber zugleich\u00a0hebe ich es auf als Mahnung, dankbar zu sein. Denn obwohl von diesem\u00a0Brot keiner gegessen hat,\u00a0sind doch viele satt geworden durch dieses Zeichen und haben ihren Hunger\u00a0nach der Liebe Gottes\u00a0stillen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><a name=\"exeg\"><\/a><strong>Exegetische und homiletische Entscheidungen<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Perikope hat f\u00fcnf synoptische Parallelen. Ihre h\u00e4ufige\u00a0Bezeichnung \u00b4von der wunderbaren Brotvermehrung` trifft m.E. gerade\u00a0nicht den Kern der joh. Aussage. 1. wird \u00fcberhaupt keine andere\u201e wunderbare\u201c Handlung\u00a0als die des Brotbrechens beschrieben. 2. Der Zusammenhang, in dem unser\u00a0Text in diesem hoch durchkomponierten Evangelium steht,\u00a0f\u00fchrt von der Aussage \u201eWer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe,\u00a0den wird in Ewigkeit nicht d\u00fcrsten\u201c (4,13) zum Ich-Bin-Wort in unserm\u00a0Kap.6,33 \u201eIch bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht\u00a0hungern\u201c. Beide Worte sind mit dem Gedanken\u201e der hat das ewige Leben\u201c verbunden.\u00a0Die H\u00e4ufigkeit\u00a0der Parallelen\u00a0spricht also einerseits eine deutliche\u00a0materielle Sprache: Brot und Hungerstillen sind und waren aktuelle Lebensnotwendigkeiten.\u00a0Demgegen\u00fcber verbietet sich eine Spiritualisierung dieses Zeichens, das\u00a0Jesus tat, als k\u00e4me es <em>nur<\/em> auf\u00a0das Himmelsbrot und nicht auch auf ganz irdische S\u00e4ttigung an. \u201eWohlergehen\u00a0und die Frage nach dem Heil d\u00fcrfen also zurecht nicht auseinandergerissen\u00a0werden, \u201eweil der, der Brot und Leben gibt, sie zusammengehalten hat.\u201c (Predigtstudien\u00a0I,2 1996 z.St.) Und die eindeutige Abwehr Jesu, sich zum Brotk\u00f6nig machen\u00a0zu lassen, v.15, spricht darum gegen jede Vereinseitigung.<\/p>\n<p>Homiletisch hat das nat\u00fcrlich schwierige Konsequenzen: wie denn\u00a0einer Gesellschaft, deren Hauptproblem die Schlemmerauswahl und das Abspecken\u00a0zu\u00a0sein scheinen, deutlich machen k\u00f6nnen, was Hunger bedeutet \u2013 allen\u00a0Bildberichten aus der Ferne zum Trotz. Und wie denn sinnvoll von Lebenshunger\u00a0sprechen, wenn trendy im lifestyle zu sein Lebenssinn genug zu vermitteln\u00a0scheinen, mit dem Recht auf Gl\u00fcck in den \u00e4usseren Umst\u00e4nden\u00a0des Lebens scheinbar ale Probleme gel\u00f6st sind.<\/p>\n<p>Darauf wird die Predigt\u00a0so eingehen, dass zuerst das Missverst\u00e4ndnis \u201eWunder\u201c abgewehrt,\u00a0sodann die Art, Hunger zu verstehen, thematisiert und der Charakter unseres\u00a0Textes als Sinngeschichte herausgestellt wird. Daraufhin soll das Verst\u00e4ndnis\u00a0von Brot, das Im materiellen und spirituellen Sinn unsern Hunger stillen\u00a0kann, erl\u00e4utert und in einer Kurzgeschichte fokussiert werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Joachim Goeze, Wolfsburg<br \/>\n<a href=\"mailto:joachim.goeze@web.de\">E-Mail: joachim.goeze@web.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. Sonntag nach Trinitatis | 3. 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