{"id":9541,"date":"2003-09-07T19:49:50","date_gmt":"2003-09-07T17:49:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9541"},"modified":"2025-05-08T15:56:01","modified_gmt":"2025-05-08T13:56:01","slug":"markus-7-31-37-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-7-31-37-2\/","title":{"rendered":"Markus 7, 31-37"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">12. Sonntag nach Trinitatis | 7. September 2003 | Markus 7, 31-37 | Christiane Borchers |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde !<br \/>\n\u201e Hephata!\u201c, \u201e\u00d6ffne dich\u201c! ist das Schl\u00fcsselwort dieser biblischen Heilungsgeschichte.<br \/>\nJesus handelt als Wundert\u00e4ter; uns muten die Wunderheilungen befremdlich an, aber die Menschen zu Lebzeiten Jesu hatten damit keine Probleme. F\u00fcr sie stand au\u00dfer Zweifel, dass Wunderheilungen m\u00f6glich waren. Es gab viele Kranke, die Medizin hatte nicht die M\u00f6glichkeiten, die es heute gibt. Menschen mit sichtbaren Behinderungen waren \u00fcberall zu sehen, auf dem Land und in der Stadt. Sie sa\u00dfen an zentralen Pl\u00e4tzen und erbettelten sich ihren Lebensunterhalt. Wenn sie von Wunderheilern h\u00f6rten, hatten sie es eilig, zu ihnen zu kommen. Vielleicht k\u00e4me wirklich eines Tages jemand, der ihnen helfen konnte. Menschen mit Behinderungen geh\u00f6rten zum \u00f6ffentlichen Bild dazu.<\/p>\n<p>Wir erleben heute kaum in der \u00d6ffentlichkeit Menschen mit sichtbaren Behinderungen, &#8211; und wenn, dann sind sie ausger\u00fcstet mit Hilfsmitteln; die Behinderung wird so gut es geht ausgemerzt und, wenn das nicht geht, ausgeglichen. Eine Sehschw\u00e4che empfindet heutzutage kaum jemand als Einschr\u00e4nkung: Fast jede\/r tr\u00e4gt eine Brille. Die Gehwagen haben sich etabliert, Rollst\u00fchle gibt es bereits im schicken Design. Die Sanit\u00e4tsh\u00e4user bieten phantasievolle Hilfsmittel jeglicher Art an.<\/p>\n<p>Das Bild \u00e4ndert sich, wenn wir unseren Urlaub in L\u00e4ndern verbringen, die nicht auf diesem wirtschaftlichen und technischen Stand sind wie wir, etwa in Bulgarien oder Rum\u00e4nien, in Tunesien oder \u00c4gypten. Menschen sitzen dort &#8211; wie vor zweitausend Jahren &#8211; an zentralen Pl\u00e4tzen in den St\u00e4dten und betteln. Der eine hat nur noch St\u00fcmpfe, dem anderen fehlen beide Arme. M\u00fctter halten den Touristen schwache und kranke Babys entgegen, um Mitleid zu erregen. Oder es kann passieren, dass jemand Ihnen beim Abendessen im Hotel einen Zettel auf den Tisch legt, darauf steht: Ich bin taub und stumm, bitte kaufen Sie mir ein Feuerzeug ab.<\/p>\n<p>Die Armut ist ein gro\u00dfes Problem. Selbst im reichen Hamburg sah ich in diesem Sommer verst\u00fcmmelte ausl\u00e4ndische Menschen in der Haupteinkaufsstra\u00dfe, die um Geld bettelten. Bietet ihnen ihre Behinderung den Vorteil, dass sie eher Mitleid erregen als Nichtbehinderte, so m\u00f6chte wohl jede\/r lieber ohne Behinderung leben.<\/p>\n<p>Der Mensch, der zu Jesus gebracht wird, ist nicht verst\u00fcmmelt, er kann laufen, er hat Arme und Beine, aber er ist taub und stumm. Er kann weder h\u00f6ren noch sprechen, die Stimme und die Ohren verweigern den Dienst. Seine Ohren sind verschlossen; wer nicht h\u00f6ren kann, kann meistens auch nicht sprechen. Sprechen und H\u00f6ren stehen in einem engen Zusammenhang. Sprechen lernen wir durch H\u00f6ren. Durch H\u00f6ren und Sprechen nehmen wir Kontakt zu Menschen und zur Umwelt auf. Wer taubstumm ist, ist erheblich eingeschr\u00e4nkt in der Kommunikation mit anderen Menschen. Wer nicht h\u00f6ren und sprechen kann, lebt isoliert, ist ausgeschlossen vom Gespr\u00e4ch. Zu der k\u00f6rperlichen Behinderung kommt eine gro\u00dfe Einsamkeit hinzu. Selbst Schwerh\u00f6rige ziehen sich auf Dauer vom gesellschaftlichen Leben zur\u00fcck. Sie m\u00f6gen nicht immer nachfragen, erleben es auch, dass die anderen ungeduldig werden. Es ist m\u00fchselig, mit einem Schwerh\u00f6rigen ein Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Damit man problemlos mit einem Menschen, der taub und stumm ist, sprechen kann, ist eine Sonderausbildung n\u00f6tig. Taubstumme kommunizieren \u00fcber die Geb\u00e4rdensprache. Wenn sie die Zeichen beherrschen, kommen sie gut zurecht. Als ich k\u00fcrzlich in einem Restaurant war, sa\u00df am Nachbartisch eine Gruppe von Taubstummen. Die Gruppe war sehr angenehm. Sie machte nicht solch einen L\u00e4rm wie sprechende Menschen, sie unterhielten sich dennoch lebhaft, wie ich aus den engagierten Gesten entnehmen konnte. Wie gut, dass es heute gute M\u00f6glichkeiten gibt, diese Einschr\u00e4nkung auszugleichen.<\/p>\n<p>Zur Zeit Jesu gab es das nicht. Wer taubstumm war, musste sich irgendwie verst\u00e4ndlich machen. Taubstumme waren \u2013 mehr noch als heute &#8211; abh\u00e4ngig von der Bereitwilligkeit und F\u00e4higkeit ihrer Mitmenschen, auf sie einzugehen.<\/p>\n<p>Ein Taubstummer wird zu Jesus gebracht. Wer ihn gebracht hat, erfahren wir nicht. Vielleicht sind es Verwandte oder Freundinnen und Freunde. Auf jeden Fall sind es Menschen, die sich trotz seiner Geh\u00f6rlosigkeit nicht von ihm abgewandt haben. Vielleicht waren diese Menschen mitbetroffen. Wenn einer in der Familie behindert ist, sind alle betroffen. Sie m\u00fcssen sich auf den Menschen einstellen, Einschr\u00e4nkungen in Kauf nehmen. Sie leiden mit, hoffen mit, \u00fcberlegen, wie das Leben f\u00fcr den Betroffenen und sie selbst lebenswerter werden kann, wo es m\u00f6glicherweise Heilung gibt.<\/p>\n<p>Die Menschen, die den Taubstummen zu Jesus bringen, haben sich nicht abgewandt, aber der Behinderte hat sich ganz in sich zur\u00fcckgezogen. Er wird passiv geschildert. Sie bringen ihn zu Jesus, sie bitten f\u00fcr ihn. Der Taubstumme l\u00e4sst mit sich geschehen. Er wird seine Gr\u00fcnde haben, er hat Erfahrungen; wie oft mag er entt\u00e4uscht worden sein. Vielleicht ist er nicht mehr bereit, immer neue Entt\u00e4uschungen hinzunehmen, vielleicht will er die Hoffnungen nicht so hoch h\u00e4ngen, das ist reiner Selbstschutz, vielleicht hat er auch einfach keine Kraft mehr zum eigenen Handeln. Es ist gut, dann Menschen zu haben, die uns nicht verlassen, die Hoffnung auf Ver\u00e4nderung haben, wo wir selber uns schon arrangiert haben mit dem scheinbar Unab\u00e4nderlichen. Wie gut, wenn andere f\u00fcr uns etwas tun, wozu wir selbst nicht in der Lage sind.<\/p>\n<p>Die den Taubstummen gebracht haben, bitten Jesus, er m\u00f6ge ihm die H\u00e4nde auflegen. Jesus nimmt ihn beiseite, d.h. er wendet sich ihm ganz pers\u00f6nlich zu. Er gibt ihm Raum, nur diesem einzelnen Menschen. Nur er ist im Moment wichtig, er bekommt die volle Aufmerksamkeit. Allein diese pers\u00f6nliche Zuwendung hat schon eine heilende Wirkung, jemanden wahrnehmen in seinen Bed\u00fcrfnissen, ihm sich ganz zuwenden, sich f\u00fcr ihn \u00f6ffnen ist Balsam f\u00fcr seine Seele.<\/p>\n<p>Jesus ber\u00fchrt diesen Menschen. Diese Ber\u00fchrung m\u00fcssen wir uns nicht sanft vorstellen, es ist eine kraftvolle Ber\u00fchrung, Jesus st\u00f6\u00dft fast gewaltsam die Barrieren nieder, die den Taubstummen behindern. Er dringt mit dem Finger an die Stellen, die gebunden und verschlossen sind, er fasst in die Ohren und ber\u00fchrt die Zunge mit Speichel. Mit Speichel zu heilen war damals \u00fcbliche Praxis. Auf uns wirkt das etwas absto\u00dfend. Auch die etwas grobe Art der Heilung wirkt auf uns befremdlich. Jesus und seine Art des Umgangs stellen wir uns eher sanft vor. Aber bei schweren Leiden k\u00f6nnen Heilungen &#8211; auch heute &#8211; manchmal mit starken Eingriffen verbunden sein.<\/p>\n<p>Zur Handlung kommt das Wort hinzu. \u201e Hephata!\u201c \u201e \u00d6ffne dich\u201c! Das bezieht sich nicht nur auf die Ohren, sondern auf den ganzen Menschen. F\u00fcr den Taubstummen war die Begegnung mit Jesus l\u00f6send und heilvoll. Auf die \u00d6ffnung der Ohren folgt, dass der Taubstumme sprachf\u00e4hig wird. Er kann reden. Die neu er\u00f6ffnete M\u00f6glichkeit ver\u00e4ndert die Wahrnehmung und damit den Menschen selbst. Der Geh\u00f6rlose hat erfahren, dass die N\u00e4he eines Menschen gesund und lebendig machen kann. Er ist kommunikationsf\u00e4hig geworden. Heil und gesund geht er nun in eine Welt, in der es viel zu entdecken gibt. \u00c4hnliche Erfahrungen machen Menschen auch heute. Das entscheidende Wort lautet: Hephata, \u00f6ffne dich. Es wirkt wie ein Zauberwort. Worte &#8211; einmal ausgesprochen -, haben ihre Wirkung, sie schaffen Wirklichkeit. Wenn dies schon f\u00fcr gew\u00f6hnliche Worten gilt, um wie viel mehr gilt das f\u00fcr machtvolle Worte. \u201eHephata!\u201c, \u201e\u00d6ffne dich!\u201c, ist solch ein machtvolles Wort; es wird von Jesus in Vollmacht gesprochen mit dem Blick zum Himmel. Er handelt und spricht im Auftrag Gottes, er\u00f6ffnet Raum, der vorher verschlossen war.<\/p>\n<p>Das Heilungswort ist begleitet von einem Seufzen Jesu. Warum seufzt Jesus? Ist das \u00d6ffnen der Ohren so schwer? Oder seufzt Jesus aus Mitleid mit der Not eines Menschen, der nicht h\u00f6ren und nicht sprechen kann ? &#8211; Es ist ein Seufzen \u00fcber die unerl\u00f6ste Kreatur, die auf Neusch\u00f6pfung wartet. Hephata schlie\u00dft den Raum auf, in dem die neue Sch\u00f6pfung ins Leben kommt. Jesus seufzt \u00fcber das Weh und Ach in der Welt wie eine Frau, die in den Geburtswehen liegt, bevor sie das neue Leben gebiert. Jesus gebiert einen heilvollen Zustand durch das l\u00f6sende Wort. Worte aus dem Joahnnes-Evangelium kommen mir in den Sinn: \u201eAm Anfang war das Wort und durch das Wort ist alles gemacht.\u201c Ebenso geschieht Sch\u00f6pfung in der Sch\u00f6pfungsgeschichte durch das blo\u00dfe Wort. Gott sprach: Es werde &#8230;. und siehe, es geschah also.<br \/>\nIn Jesu Seufzen vereint sich das Seufzen der gesamten Kreatur, die auf Heilung und Neusch\u00f6pfung wartet.<\/p>\n<p>\u201eHephata!\u201c, \u201e\u00f6ffne dich!\u201c, hat Wirklichkeit geschaffen. Nicht nur der Taubstumme ist dadurch ver\u00e4ndert und neu geworden, auch bei den Umstehenden hat sich etwas ereignet. Sie loben und preisen Gott: \u201eEr hat alles wohl gemacht, die Tauben macht er h\u00f6rend und die Sprachlosen redend.\u201c Hier strahlt uns das ganze Evangelium entgegen. Taube h\u00f6ren, Blinde sehen, Lahme gehen, den Armen wird das Evangelium verk\u00fcndet. Diese messianischen Worte werden auf Jesus bezogen, mit dem das Reich Gottes in der Welt angebrochen ist. Der Taubstumme erlebt Neusch\u00f6pfung, stellvertretend f\u00fcr die gesamte Kreatur, der Neusch\u00f6pfung im Reich Gottes verhei\u00dfen ist.<\/p>\n<p>Gott hat alles wohl gemacht, lobt die umstehende Menge. Manchmal sp\u00fcren wir das am eigenen Leib. Manchmal merken wir, wie alles heil und gesund ist. Wir f\u00fchlen uns wohl und sind mit uns und der Welt im Reinen. Aber dann gibt es Zeiten, da sp\u00fcren wir nichts davon; erleben Krankheit und Behinderungen, Not und Sorgen. Es tut gut, von Heilung zu h\u00f6ren. Es tut gut, von Menschen zu h\u00f6ren, bei denen Leben gelungen ist. Jesus hat die Barrieren beseitigt, er m\u00f6ge auch uns heilen.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>EG 648,1-3: Wir haben Gottes Spuren festgestellt&#8230;..<\/p>\n<p>(Ausgabe f\u00fcr die Ev.-ref. Kirche, Ev. Kirche im Reinland, Ev. Kirche von Westfalen, Lippische Landeskirche)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Christiane Borchers, Gro\u00df Midlum<br \/>\nPfarrerin der Ev.-ref. Kirche<br \/>\n<a href=\"mailto:Christiane.Borchers@web.de\">Christiane.Borchers@web.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Sonntag nach Trinitatis | 7. September 2003 | Markus 7, 31-37 | Christiane Borchers | Liebe Gemeinde ! \u201e Hephata!\u201c, \u201e\u00d6ffne dich\u201c! ist das Schl\u00fcsselwort dieser biblischen Heilungsgeschichte. Jesus handelt als Wundert\u00e4ter; uns muten die Wunderheilungen befremdlich an, aber die Menschen zu Lebzeiten Jesu hatten damit keine Probleme. 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