{"id":9559,"date":"2003-09-07T19:49:49","date_gmt":"2003-09-07T17:49:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9559"},"modified":"2025-05-08T17:51:53","modified_gmt":"2025-05-08T15:51:53","slug":"matthaeus-6-25-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-6-25-34\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 6, 25-34"},"content":{"rendered":"<h3><b><span style=\"color: #000099;\">15. Sonntag nach Trinitatis | 28. September 2003 | Matth\u00e4us 6, 25-34 |<\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">\u00a0Gerlinde Feine |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Nun verabschiedet er sich langsam, dieser Jahrhundertsommer mit seiner schier endlosen Reihe sch\u00f6ner, fast zu sch\u00f6ner Tage. Die Urlaubsfotos erz\u00e4hlen vom sorglosen Strandleben, von unbek\u00fcmmerten Ferienaktivit\u00e4ten. Wer wollte sich da schon gerne st\u00f6ren lassen von den Unkenrufen der Klimaforscher und Gletscherkundler? Wer wollte sich gro\u00df sorgen um Strom- und Wasserversorgung, um die Ernteertr\u00e4ge und die Qualit\u00e4t des neuen Saatgutes? Es ist doch alles im \u00dcberfluss vorhanden: Das Sortiment des Supermarktes ist gleich geblieben, der Strom kommt aus der Steckdose, und das Wasser im Bodensee geht so schnell nicht aus. Versorgungsm\u00e4ngel, Wasserknappheit, Hitzetote \u2013 das gibt es doch nur bei den anderen, als traurig-skandal\u00f6se Nachricht aus Frankreich, Spanien, Nordamerika! Wir bei uns \u2013 wir haben vorgesorgt und brauchen uns deshalb keine Sorgen mehr zu machen!<\/p>\n<p>So denken wir. Welch ein gef\u00e4hrlicher Irrtum! Man m\u00f6chte die Leute am liebsten wachr\u00fctteln und ihnen zurufen: Sorgt euch doch endlich! Macht euch Gedanken, erkennt die Zusammenh\u00e4nge! Merkt ihr nicht, wie diese Welt funktioniert? Seht ihr nicht, dass alles ineinander verschr\u00e4nkt ist? Der niedrige Wasserstand des Rheins, der jetzt das Heiz\u00f6l verteuert f\u00fcr den Winter, den haben wir durch unsere Entnahmen verst\u00e4rkt. Das \u00d6kosystem der Isar haben wir mit aus der Balance geworfen, weil die K\u00fchlsysteme der Kraftwerke mehr W\u00e4rme in die Fl\u00fcsse leiten, als den Fischen und Pflanzen dort gut tut. \u2013 Sorgt euch doch endlich, ihr Leute in Deutschland, macht euch Gedanken dar\u00fcber, was es hei\u00dft, wenn es keine rechte Opposition mehr gibt in einer parlamentarischen Demokratie, wenn die Leute nicht mehr w\u00e4hlen gehen und ihr politisches Schicksal einigen wenigen \u00fcberlassen. Macht euch Gedanken dar\u00fcber, was \u201eAnti-Terror-Gesetze\u201c f\u00fcr die pers\u00f6nliche Freiheit und den Schutz der Privatsph\u00e4re bedeuten, und unternehmt etwas dagegen, wenn die Welt sich zum Schlechten ver\u00e4ndert \u2013 jede und jeder an dem Ort, an den er von Gott gestellt wurde.<\/p>\n<p>So m\u00f6chte ich rufen. Und wei\u00df doch auch, wie oft und wie vielen ich das genaue Gegenteil sagen m\u00f6chte: Sorge dich doch nicht so. Jeden Morgen aufstehen mit dem Kopf voller tr\u00fcber Gedanken, jeden Tag beginnen mit einer kleinen Bilanz der m\u00f6glichen privaten Katastrophen \u2013 das kann es doch nicht sein! Etwas mehr Optimismus, bitte! Etwas mehr Gottvertrauen! Das m\u00f6chte ich vielen hier immer wieder sagen: Macht euch doch nicht immer so viele Sorgen! Und ich w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte sie \u00fcberzeugen: Den Familienvater, der sich st\u00e4ndig neue Gr\u00fcnde zusammenphantasiert, die den Traum vom eigenen Haus zerst\u00f6ren und ihn in den Schuldturm bringen k\u00f6nnten. Die junge Mutter, die selbst den friedlichen Schlaf ihres Babys \u00e4ngstlich be\u00e4ugt und jeden Atemzug des Kindes kontrolliert. Den eingebildeten Kranken, die ehrgeizige Mustersch\u00fclerin\u2026all denen m\u00f6chte man es einsch\u00e4rfen: Sorgt euch nicht. Es ist l\u00e4ngst schon gesorgt und es liegt doch nicht in eurer Macht, was geschieht. Und ich bin froh, wenn solchem Zuruf auch ein t\u00e4tiger Beweis folgen kann, eine helfende Hand, ein sicherer Arbeitsplatz, eine Best\u00e4tigung eben.<\/p>\n<p>So lebe ich in dieser Welt zwischen Sorglosigkeit und Sorge. Und ich trage dazu bei, dass sie so ist, diese Welt. Wir alle gestalten daran mit, treffen Vorsorge f\u00fcr schlechte Zeiten oder verursachen sie, eben weil wir uns nicht vorgesehen haben. Das geh\u00f6rt zu unserem Leben dazu, und es geht den Christinnen und Christen nicht anders als den anderen Leuten. Wir raten und planen, eben weil wir leben m\u00fcssen und weil wir nur \u00fcberleben k\u00f6nnen, wenn wir uns \u00fcber Essen und Trinken, Kleidung und Wohnen Gedanken machen. Und wir erfahren ein St\u00fcck Freiheit darin, wie wir das tun \u2013 ob wir es uns leisten wollen, jede Mode mitzumachen, oder ob wir uns bewusst und wohl\u00fcberlegt dazu entscheiden, auf manch angebotenen Luxus zu verzichten, einen Karriereschritt nicht zu tun, lieber etwas weniger zu verdienen, aber daf\u00fcr etwas mehr Zeit f\u00fcr die Kinder zu haben. Wir geben ihnen Menschen an die Seite, die ihnen beim Erwachsenwerden helfen sollen. Wir sorgen f\u00fcr eine gute Ausbildung und f\u00fcr sichere Stra\u00dfen. Wir lassen uns anr\u00fchren von den Hilferufen aus anderen L\u00e4ndern, beteiligen uns wenigstens indirekt am Wiederaufbau in L\u00e4ndern, die durch Kriege oder Naturkatastrophen zerst\u00f6rt wurden \u2013 es ist gut, dass wir uns sorgen um andere und ihre Sorgen verkleinern helfen. So gestalten wir unsere Welt, diese durch Sorgen gepr\u00e4gte Welt \u2013 so ist sie und in ihr sind wir zuhause.<\/p>\n<p>Nebenbei gesagt: Auch die sind in ihr zuhause und geh\u00f6ren in sie hinein, die f\u00fcr eine Weile freigestellt wurden von den Sorgen um das allt\u00e4gliche Leben. Ein Stipendium sch\u00fctzt nicht vor der Angst beim Examen. Wer sich ganz der Arbeit am Evangelium widmen kann, weil die Gemeinde oder der Hauskreis daf\u00fcr grade stehen, auch finanziell (und das ist hin wie her eine sehr anerkennenswerte Sache), dem bleiben Sorgen auch nicht fern, im Gegenteil. Denn die Bibel kennt die Welt und erz\u00e4hlt von ihr, beschreibt sie, wie sie ist und wie wir in ihr leben und bestehen.<\/p>\n<p>Aber Jesus redet nicht von dem, was wir kennen und worin wir uns immer wieder verstricken. Er redet nicht von der Welt, wie sie ist und wie wir sie durch unser Sorgen gestalten: Er zeigt auf das, was Gott tut und was vor ihm Bestand hat. Nicht sorgen sollen wir \u2013 sondern suchen!<\/p>\n<p>Wer sucht, hat aufgeh\u00f6rt, zu sorgen. Wer sucht, hat eine Idee von dem, was auf uns wartet und phantasiert nicht st\u00e4ndig an dem herum, was uns geschehen k\u00f6nnte. \u201eSorgt nicht um dies oder das\u2026sondern sucht die Welt, in der ihr als Kinder Gottes zuhause sein sollt!\u201c<\/p>\n<p>\u201eTrachtet zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit!\u201c Als Studentin hatte ich gro\u00dfe Freude an dem Wortspiel \u201eSuchet das Himmelreich zu Erlangen!\u201c \u2013 als ob es in der Stadt, in der ich die Grundlagen der Theologie gelernt habe, irgend besser oder schlechter zuginge als in jeder anderen auf der Welt\u2026 &#8211; Aber es ist schon etwas Wahrheit darin: Das Reich Gottes werden wir nicht in der Abstraktion finden, nicht in der frommen Idee oder in sch\u00f6nen Gedanken. Das Reich Gottes hat ganz bestimmte Zeiten und Orte, an denen es sich erkennen \u2013 nein, finden \u2013 l\u00e4sst, wo es greifbar wird, anschaulich und konkret. Das Himmelreich, die Welt der Christinnen und Christen, die nicht durch Sorgen gepr\u00e4gt und gestaltet ist, das ist die Welt in der Gott als der himmlische Vater erkennbar wird, und so redet Jesus auch von ihm: \u201eeuer himmlischer Vater\u201c.<\/p>\n<p>\u201eSeht!\u201c sagt Jesus. Seht hin, schaut sie euch an, die Blumen auf dem Felde oder von mir aus auch die auf dem Altar und auf dem Taufstein. Sind sie nicht pr\u00e4chtiger als alles, was sich Menschen ausdenken und mit viel M\u00fche und Phantasie herstellen k\u00f6nnen? \u2013 Seht, wie wunderbar sie gemacht sind. Seht das Land, in dem ihr lebt und das ihr so selbstverst\u00e4ndlich durchreist, seht die Kinder, die ihr auf den Armen habt \u2013 perfekte Menschen, wunderh\u00fcbsch anzusehen und mit vielen guten Gaben, mit denen sie ihr Leben bestehen k\u00f6nnen. Schaut hin und entdeckt, wie sch\u00f6n das alles ist. Schaut euch dieses Geschenk gut an, das euch euer himmlischer Vater macht, in jeder Blume, in jedem Kind, in jedem neuen Tag.<\/p>\n<p>\u201eSeht!\u201c sagt Jesus. Seht hin, beobachtet sie, die V\u00f6gel unter dem Himmel, meinetwegen die Turmfalken, die jetzt drau\u00dfen rund um den m\u00e4chtigen Kirchturm ihre Flug\u00fcbungen machen. Sie sorgen sich kein bisschen um ihren Lebensunterhalt, zahlen keine Sozialversicherung und pfeifen auf die Rente \u2013 sie genie\u00dfen den herrlichen Tag und den idealen Wind, und wenn sie Hunger haben, dann holen sie sich, was sie brauchen, denn auch daf\u00fcr sorgt der Vater im Himmel, und er sorgt auch f\u00fcr die Tauben, die mit den Falken im Turm wohnen und ihrem Jagdeifer neue Nahrung geben\u2026 Schaut hin und seht zu, wie Gott die Welt eingerichtet hat und wie er sie haben will: Dass alle genug zum Leben haben \u2013 und dass f\u00fcr die Freude am Leben auch gesorgt ist. Schaut euch gut um und entdeckt in dem allen die gute und sorgende Hand eures himmlischen Vaters, der auch euch besch\u00fctzt und begleitet an jedem neuen Tag.<\/p>\n<p>\u201eSeht!\u201c sagt Jesus. Nehmt euch ein Beispiel an dem, was Gott tut und bringt euch ein in diese Welt, in der er als der himmlische Vater erkennbar ist. Lernt, wie er die Welt haben will \u2013 und tut das eure dazu, dass sie als Teil seines Reiches erkennbar wird. Sorgt nicht \u2013 sondern sucht nach den Spuren des Himmels auf der Erde und macht sie f\u00fcr andere erkennbar und erlebbar.<\/p>\n<p>Wie das dann im Einzelnen aussieht, das muss ich hier nicht ausf\u00fchren. Ob einer daf\u00fcr sorgt, dass Kinder auch nachts und im Dunkeln sicher nach Hause kommen, indem er eine Schulwegbeleuchtung finanzieren hilft, oder ob eine einen sicheren Arbeitsplatz aufgibt, um freiberuflich mit psychisch Kranken zu arbeiten \u2013 ob sich jemand in der Kirchengemeinde engagiert oder f\u00fcr kranke Kinder in einem Entwicklungsland seinen Jahresurlaub einsetzt \u2013 all das sind zweitrangige Dinge. Wer sieht, wie Gott handelt und wie er die Welt haben will, der sieht auch, welches sein Platz darin ist und wo er (oder sie) einen Beitrag leisten kann. Aber wir werden nur dann etwas sehen, wenn wir aufh\u00f6ren, zu sorgen, und anfangen, zu suchen.<\/p>\n<p>\u201eDas Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!\u201c Mit diesen Worten beginnt die \u00f6ffentliche Wirksamkeit Jesu, sein Weg unter den Menschen und in ihrer Welt. Wo er ist, da l\u00e4sst sich Gott als Vater erkennen und anreden. Wo er handelt, da merken wir, wie die Welt heil werden und Frieden beginnen kann. Die Geschichten, die wir uns von ihm erz\u00e4hlen (und wir sollten nicht m\u00fcde werden, sie uns auch selbst immer wieder zu erz\u00e4hlen), die zeigen uns, wie es zugehen muss in einer Welt, in der Gott als Vater erkennbar ist: \u201eBlinde sehen, Lahme gehen und den Armen wird das Evangelium verk\u00fcndet\u201c \u2013 Freiheit, Heil und Gerechtigkeit regieren in diesem Reich, und wir sind durch die Taufe ein Teil davon, weil Gott sich l\u00e4ngst auf die Suche gemacht hat nach uns; weil er will, dass wir uns finden lassen von Jesus Christus. \u201eSorgt nicht \u2013 sucht! Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.\u201c Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrerin Gerlinde Feine<br \/>\nRohrgasse 4<br \/>\nD-72131 Ofterdingen<br \/>\nTel. 07473\/6334<br \/>\nFax 07473\/270266<br \/>\n<a href=\"mailto:gerlinde.feine@cityinfonetz.de\">gerlinde.feine@cityinfonetz.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Sonntag nach Trinitatis | 28. September 2003 | Matth\u00e4us 6, 25-34 |\u00a0Gerlinde Feine | Liebe Gemeinde! Nun verabschiedet er sich langsam, dieser Jahrhundertsommer mit seiner schier endlosen Reihe sch\u00f6ner, fast zu sch\u00f6ner Tage. Die Urlaubsfotos erz\u00e4hlen vom sorglosen Strandleben, von unbek\u00fcmmerten Ferienaktivit\u00e4ten. 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