{"id":9560,"date":"2003-09-07T19:49:47","date_gmt":"2003-09-07T17:49:47","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=9560"},"modified":"2025-05-08T17:56:40","modified_gmt":"2025-05-08T15:56:40","slug":"matthaeus-6-25-34-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-6-25-34-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 6, 25-34"},"content":{"rendered":"<h3>15. Sonntag nach Trinitatis | 28. September 2003 | Mt 6,25\u201334 | Thomas Ammermann |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Die Kapitel 5-7 des Matth\u00e4us-Evangeliums bilden die sogenannte \u201cBergpredigt<br \/>\nJesu\u201d. Jesus \u00e4u\u00dfert sich hier ganz konkret zu den unterschiedlichen<br \/>\nBereichen des menschlichen Daseins auf dieser Erde. Wie bei einem Backrezept<br \/>\nzum Gelingen eines wohlschmeckenden und nahrhaften Kuchens gibt Er<br \/>\nAnweisungen, wie wir uns als Christen im Sinne eines wirklich gelingenden<br \/>\nLebens vor<br \/>\nGott verhalten sollen.<\/p>\n<p>Da geht es sowohl um die Ehe als auch (das scheint da ja irgendwie naheliegend)<br \/>\num die Feindesliebe; er spricht vom Vergeben und vom Almosengeben, vom<br \/>\nrechten geistlichen Beten ist die Rede und eben auch davon, wie wir zu<br \/>\nden materiellen Fragen unseres Daseins eingestellt sein sollten.<\/p>\n<p>Wie bei einem Backrezept zum Gelingen eines wohlschmeckenden und nahrhaften<br \/>\nKuchens gibt Er Anweisungen, wie wir uns als Christen verhalten sollen,<br \/>\nwenn es gilt, aus den vielf\u00e4ltigen uns zu Gebote stehenden \u201cIngredienzen\u201d dieser<br \/>\nWelt einen gelungenen Kuchen f\u00fcr das Reich Gottes zu fertigen, einen<br \/>\nLebenskuchen, von dem alle ein St\u00fcck abbekommen k\u00f6nnen. Der<br \/>\nAbschnitt, dem unser heutiger Predigttext (MT 6, 25-34) entnommen ist,<br \/>\ntr\u00e4gt in der Lutherbibel den Titel: \u201cVom Sch\u00e4tzesammeln<br \/>\nund Sorgen\u201d Ich lese ihn im Auszug:<\/p>\n<p>Jesus Christus spricht:<\/p>\n<p>25) Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und<br \/>\ntrinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist<br \/>\nnicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?<\/p>\n<p>26) Seht die V\u00f6gel des Himmels an: sie s\u00e4en nicht, sie ernten<br \/>\nnicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater<br \/>\nern\u00e4hrt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?<br \/>\n27) Wer<br \/>\nist unter euch, der seines Lebens L\u00e4nge eine Spanne zusetzen<br \/>\nk\u00f6nnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?<br \/>\n(28) Und warum sorgt ihr<br \/>\neuch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen:<br \/>\nsie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.<br \/>\n29) Ich sage euch, da\u00df auch<br \/>\nSalomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine<br \/>\nvon ihnen.<br \/>\n30) Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch<br \/>\nheute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte Er das nicht<br \/>\nvielmehr<br \/>\nf\u00fcr euch tun, ihr Kleingl\u00e4ubigen?)<br \/>\n31) Darum sollt ihr nicht<br \/>\nsorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit<br \/>\nwerden wir uns kleiden?<br \/>\n32) Denn nach dem allen trachten die Heiden.<br \/>\nEuer himmlischer Vater wei\u00df ja, da\u00df ihr das alles braucht.<\/p>\n<p>33) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit,<br \/>\nso wird euch das alles zufallen.<br \/>\n34) Darum sorgt nicht f\u00fcr morgen, denn der morgige Tag wird f\u00fcr<br \/>\ndas Seine sorgen. Es ist genug, da\u00df jeder Tag seine eigene Plage<br \/>\nhat.<\/p>\n<p>\u201cSeht die V\u00f6gel des Himmels an: sie s\u00e4en nicht, sie<br \/>\nernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer<br \/>\nVater ern\u00e4hrt sie doch &#8230; Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen:<br \/>\nWas werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?\u201d<\/p>\n<p>&#8211; Liebe Gemeinde! K\u00f6nnte es sein, da\u00df Sie mir angesichts<br \/>\ndieses freundlichen Rates die V\u00f6gel des Himmels zeigen werden &#8211;<br \/>\nmit dem Finger an der Stirn n\u00e4mlich? Was soll denn auch eine Gemeinde<br \/>\nvon realistischen Leuten, gestandenen Landwirten wom\u00f6glich, die<br \/>\n&#8211; notgedrungen &#8211; mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehen,<br \/>\nmit solch einem luftigen Motto anfangen?<\/p>\n<p>Was soll es hei\u00dfen: \u201csie s\u00e4en nicht, sie ernten nicht,<br \/>\nsie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt<br \/>\nsie doch\u201d? Noch dazu mitten in der Erntezeit?!<\/p>\n<p>Kriegen vor Gott am Ende die Recht, die &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch<br \/>\nimmer &#8211; planlos in den Tag hineind\u00fcmpeln, die keine Verantwortung<br \/>\nf\u00fcr die Zukunft \u00fcbernehmen und im wahrsten Sinne des Wortes \u201cden<br \/>\nlieben Gott einen guten Mann sein lassen\u201d?<\/p>\n<p>Nein, so ist das nat\u00fcrlich nicht gemeint! Wenn es in unserem Predigttext<br \/>\nhei\u00dft: \u201cSorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken<br \/>\nwerdet\u201d, so bedeutet das keineswegs: \u201ck\u00fcmmert euch nicht<br \/>\ndarum\u201d! Sich nicht sorgen hei\u00dft ja nicht: Sich nicht k\u00fcmmern,<br \/>\nsondern: Sich nicht bek\u00fcmmern lassen!\u201d Das ist ein Unterschied.<br \/>\nUnd den gilt es zu erkennen und zu wahren. Auch wenn das nicht immer<br \/>\nleicht ist.<\/p>\n<p>So ist es nat\u00fcrlich sinnvoll und klug, da\u00df sich z.B. Eltern<br \/>\num ihre Kinder k\u00fcmmern. Sie sorgen f\u00fcr ihr Gedeihen und Wohlergehen.<br \/>\nDazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, da\u00df sie kluge Vorsorge treffen<br \/>\nf\u00fcr ihr sp\u00e4teres Leben: Sei es, indem sie f\u00fcr eine anst\u00e4ndige<br \/>\nErziehung sorgen, auf ihre Ausbildung acht geben, oder auch dadurch,<br \/>\nda\u00df sie ein Sparkonto f\u00fcr sie einrichten, das ihnen helfen<br \/>\nmag, sp\u00e4ter einmal einen guten Start im eigenen Leben zu haben.<br \/>\n&#8211; Nicht anders tun es \u00fcbrigens auch die V\u00f6gel des Himmels.<br \/>\nAuch sie sorgen ja f\u00fcr sich und die ihren: Sie bauen Nester, legen<br \/>\nEier, ziehen die Jungen auf und k\u00fcmmern sich selbst nach Kr\u00e4ften<br \/>\ndarum, da\u00df aus ihnen etwas wird. (Ich glaube nicht, da\u00df Jesus<br \/>\nan den Kukuk gedacht hat, als er uns die V\u00f6gel des Himmels zum Vorbild<br \/>\ngab.) Von einer Aufforderung zu liderlicher Unt\u00e4tigkeit also keine<br \/>\nSpur.<\/p>\n<p>Doch was, wenn die Kleinen fl\u00fcgge werden? &#8211; Ein gn\u00e4diges Geschick<br \/>\nbewahrt unsere Vogeleltern davor, sich den Kopf dar\u00fcber zu zerbrechen,<br \/>\nwas alles aus ihnen werden k\u00f6nnte, wenn sie das Nest verlassen haben&#8230;<\/p>\n<p>Hingegen leiden wir ach so bodenst\u00e4ndigen Menschen, im Unterschied<br \/>\nzu unseren gefl\u00fcgelten Mitgesch\u00f6pfen, unter einer ganz besonders<br \/>\nschmerzlichen Eigenschaft: Ausgestattet mit den \u201cFl\u00fcgeln der<br \/>\nVernunft\u201d neigen wir n\u00e4mlich dazu, dem \u201cHier und jetzt\u201d unseres<br \/>\nDaseins immerwieder vorauseilen zu wollen, uns allzuviele Gedanken zu<br \/>\nmachen um das, was die Zukunft bringen mag. Und \u00fcber der Sorge um<br \/>\ndas zuk\u00fcnftige Gedeihen der Menschen und Dinge, die uns gerade am<br \/>\nHerzen liegen, verlieren wir allzuleicht die Orientierung auf jenem Weg,<br \/>\nden wir zweibeinigen Erdbewohner eben nur Schritt f\u00fcr Schritt gehen<br \/>\nk\u00f6nnen&#8230; Statt uns vertrauensvoll auf das Hier und Jetzt zu beschr\u00e4nken<br \/>\nund uns um das zu k\u00fcmmern, was gerade f\u00fcr uns ansteht, werden<br \/>\nwir be-k\u00fcmmert angesichts dessen, was wir vielleicht noch ausstehen<br \/>\nm\u00fcssen&#8230; Und am Ende kann es passieren, da\u00df wir denen, die<br \/>\nwir doch lieben &#8211; aus lauter Sorge um ihr Wohlergehen die eigenen Fl\u00fcgel<br \/>\nbeschneiden. Oft tun wir ja gerade denen Gewalt an, die wir vor Schaden<br \/>\nbewahren wollen. Die wir lieben h\u00e4ngen wir da gern an eine goldene<br \/>\nKette &#8211; wie eine Taschenuhr und wenn sie sich dann buchst\u00e4blich<br \/>\nvon uns aufgezogen f\u00fchlen, sind wir entt\u00e4uscht, stimmts?<\/p>\n<p>&#8211; All dies sind Zeichen unserer Lebensangst!<\/p>\n<p>\u201cDarum\u201d, so hei\u00dft es am Ende unseres Predigttextes, \u201csorgt<br \/>\nnicht f\u00fcr morgen, denn der morgige Tag wird f\u00fcr das Seine sorgen.<br \/>\nEs ist genug, da\u00df jeder Tag seine eigene Plage hat.\u201d<\/p>\n<p>\u201cGut gekr\u00e4chzt, alter Kanzelrabe\u201d, m\u00f6gen Sie jetzt<br \/>\ndenken. \u201cAber wie soll das gelingen? Wie soll es uns m\u00f6glich<br \/>\nsein, das Gespenst unserer Sorge zu verscheuchen? \u201d<\/p>\n<p>Nun, liebe Gemeinde, jetzt zeige ich Ihnen &#8211; im Namen Jesu Christi &#8211;<br \/>\nden Vogel: \u201cSeht die V\u00f6gel des Himmels an\u201d- sie m\u00fchen<br \/>\nsich flei\u00dfig, aber sie wissen auch: Nur aus einem Ei, das wirklich<br \/>\ngelegt ist, kann etwas Lebendes schl\u00fcpfen. Deshalb br\u00fctet auch<br \/>\nihr nicht \u00fcber ungelegten Sorgeneiern, sondern k\u00fcmmert euch<br \/>\n(wie die V\u00f6gel) schlicht um das Naheliegende. Alles andere ergibt<br \/>\nsich n\u00e4mlich wirklich daraus &#8211; vorausgesetzt, sie und ich erkennen,<br \/>\nwas wirklich \u201cdas Naheliegende\u201d ist! In diesem Sinne lassen<br \/>\nSie mich nocheinmal die Bergpredigt zitieren:<\/p>\n<p>\u201cTrachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit,<br \/>\nso wird euch alles (andere) zufallen \u201c, sagt Jesus Christus. Das<br \/>\nist das Naheliegende: Gottes Reich. Danach sollen wir Ausschau halten.<br \/>\nGott selbst ist uns nah. Er bietet uns an, da\u00df wir uns auf Ihn<br \/>\nverlassen&#8230;<\/p>\n<p>\u201cNa, das ist ja mal wieder ein echter Pfaffenspruch\u201d, werden<br \/>\nSie jetzt vielleicht abwinken, \u201cerst sollen wir uns keine Sorgen<br \/>\nmachen und uns konzentrieren auf das, was naheliegt &#8211; sch\u00f6n und<br \/>\ngut &#8211; aber wenn man fragt, was das sein soll, wird die Nebelmaschine<br \/>\nangeworfen: Gottes Reich &#8211; als ob das nicht erst recht in weiter und<br \/>\nwahrhaft ungewisser Ferne l\u00e4ge&#8230; Da k\u00f6nnen wir ja gleich auf<br \/>\ndie eierlegende Wollmilchsau setzen, oder?\u201d<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, sollten Sie so \u00e4hnlich denken? Sie t\u00e4ten Unrecht<br \/>\ndaran. Denn kein geringerer als Jesus Christus hat in sehr realer Weise<br \/>\nvorgelebt, wie das aussehen kann: Gott zu vertrauen und sich um das Naheliegende<br \/>\nzu k\u00fcmmern. Denn Er suchte Menschen, die Ihm nahe waren. Niemand<br \/>\nanderes als unseren N\u00e4chsten hat Jesus Christus uns, damals, auf<br \/>\ndem Berg, mit den Worten ans Herz gelegt: \u201cTrachtet zuerst nach<br \/>\ndem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit.\u201d<\/p>\n<p>Ja, Gottes Reich ist ganz nah. Denn dort, wo es Menschen gibt, denen<br \/>\ndas Gebot Seiner Gerechtigkeit nahe geht, die sich die Anliegen ihrer<br \/>\nMitmenschen wirklich zu Herzen nehmen, beginnt es tats\u00e4chlich zuwachsen.<br \/>\nSchon bricht die Schale auf und ein neues, ungeahntes Gl\u00fcck wird<br \/>\nunter uns lebendig&#8230; unter denen, die sich zu Herzen nehmen, was Gott<br \/>\nuns allen verhei\u00dfen hat.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es nicht einfach, die Sorgen beiseite zu schieben<br \/>\nund auf Gott zu vertrauen. Gerade in schwierigen Zeiten wissen wir oft<br \/>\nnicht, wie wir das anstellen bzw. durchhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber dort, wo wir wirklich nach dem Gebot Seiner Gerechtigkeit trachten<br \/>\nund in diesem Sinne versuchen, den Menschen, die uns nahe sind, wirklich<br \/>\ngerecht zu werden, wo wir fragen, was wir unseren N\u00e4chsten geben<br \/>\nk\u00f6nnen, da gilt Gottes Verhei\u00dfung. Und mit ihr w\u00e4chst<br \/>\nauch in uns echtes Gottvertrauen heran &#8211; wie ein K\u00fcken im Ei. Denn<br \/>\nGottes gro\u00dfe F\u00fcrsorge macht sich denen kund, die Ihn f\u00fcr<br \/>\nsich sorgen lassen.<\/p>\n<p>Gelassenheit &#8211; das ist das Zauberwort f\u00fcr ein Gottgerechtes Leben,<br \/>\nin dem auch andere wahrhaft Platz finden. Unser wirkliches Gottvertrauen<br \/>\nund unsere vertrauensvolle Zuwendung zu wirklichen Menschen geh\u00f6ren<br \/>\nzusammen wie Ei und Dotter.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich m\u00f6chte nocheinmal zum Anfang dieser Predigt<br \/>\nzur\u00fcckkehren: All die unterschiedlichen Themen, um die es in der<br \/>\nBergpredigt geht, haben einen gemeinsamen Nenner: Es geht hier nicht<br \/>\nallein ums richtige Verhalten in den einzelnen Lebensbereichen, sondern<br \/>\ndarum, unsere gesamte Lebenshaltung von Grund auf zu \u00fcberdenken<br \/>\nund &#8211; zu erneuern. Was es zu tun und zu lassen gilt, alles h\u00e4ngt<br \/>\ndavon ab, da\u00df wir wissen &#8211; oder wieder lernen &#8211; wo wir selbst hingeh\u00f6ren,<br \/>\nan wen wir uns halten m\u00fcssen. Das ist wie beim Kuchenbacken: Sie<br \/>\nalle wissen, da\u00df es darauf ankommt, die richtigen (m\u00f6glichst<br \/>\nhochwertigen) Zutaten zu verwenden (viele gute Eier z.B.). Aber es ist<br \/>\nnicht damit getan, da\u00df wir all das \u201cirgendwie\u201d miteinander<br \/>\nverr\u00fchren, am Ende h\u00e4ngt die ganze K\u00f6stlichkeit n\u00e4mlich<br \/>\ndavon ab, da\u00df wir auch wissen, wohin damit &#8211; in den Keller?, unters<br \/>\nBett? oder in den vorgeheizten Ofen&#8230;? Trachtet zuerst nach dem Reich<br \/>\nGottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.<br \/>\n&#8211; hei\u00dft es in unserem Predigttext. Also: Vorheizen nicht vergessen!<br \/>\nAm besten auf 37\u00b0C, denn das ist die Temperatur menschlicher Lebensw\u00e4rme.<br \/>\nMit der wird in Gottes Reich gebacken. Guten Appetit. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrer Thomas Ammermann<br \/>\nKeplerstr. 7<br \/>\n97980 Bad Mergentheim<br \/>\n<a href=\"mailto:ev_pfarramt2_mgh@yahoo.de\">ev_pfarramt2_mgh@yahoo.de<\/a> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Sonntag nach Trinitatis | 28. September 2003 | Mt 6,25\u201334 | Thomas Ammermann | Liebe Gemeinde! Die Kapitel 5-7 des Matth\u00e4us-Evangeliums bilden die sogenannte \u201cBergpredigt Jesu\u201d. Jesus \u00e4u\u00dfert sich hier ganz konkret zu den unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Daseins auf dieser Erde. 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